DE69309697T2 - Dateninformationssystem - Google Patents

Dateninformationssystem

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DE69309697T2
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/02Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by keys or other credit registering devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/30Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks
    • G06Q20/34Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks using cards, e.g. integrated circuit [IC] cards or magnetic cards
    • G06Q20/343Cards including a counter
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Description

    Allgemeiner Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Datenträger zum Speichern von Daten von einer Mehrzahl von Schreibeinrichtungen. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Anordnung zum Schreiben von Daten auf den Datenträger, eine Leseeinrichtung für den Datenträger und ein Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen unter Verwendung des Datenträgers.
  • Gebiet der Erfindung
  • In der letzten Zeit ist es zunehmend üblich geworden, Kunden und potentiellen Kunden Leistungsanreize zu bieten, um die Treue der Kunden hinsichtlich eines bestimmten Produkts oder eines bestimmten Verkäufers zur erhalten bzw. zu erreichen. Unter diesen Treueanreizsystemen standen Rabattmarken an erster Stelle, wobei der Käufer von Waren eine bestimmte Menge an Rabattmarken erhält, wobei sich die Menge auf den Wert der getätigten Einkäufe bezieht.
  • Diese Rabattmarken wurden gesammelt und in Bücher gegeben, die später gegen Waren eingetauscht werden konnten. Rabattmarken weisen eine Mehrzahl von Nachteilen auf. Im besonderen ist es sowohl für den Kunden als auch für den Verkäufer schwierig, Rabattmarken aufgrund ihrer Klebekraft auf zubewahren, wobei diese Tatsache insbesondere in feuchten Umgebungen zutrifft. Aus der Sicht der Verkäufer sind Rabattmarken in ihrer Masse unpraktisch und allgemein unhandlich. Des weiteren kann der unlautere Einsatz von Rabattmarken nur schwer verhindert werden. Für den Kunden gilt, daß die Handhabung von Rabattmarken unpraktisch ist, wenn sie sich nicht in dem dafür vorgesehenen Buch befinden, und ferner ist das Sammeln der für einen entsprechenden Einlösewert erforderlichen großen Anzahl an Marken beschwerlich.
  • Bei einem ähnlichen System, das in Großbritannien häufig in Verbindung mit Tankstellen Anwendung findet, handelt es sich um die Ausgabe von sammelbaren Gutscheinen, die sich auf den Wert der getätigten Einkäufe beziehen. Diese Gutscheine werden gesammelt und normalerweise am Ausstellungsort gegen eine begrenzte Anzahl von Waren eingetauscht.
  • Im Fach sind ferner Systeme bekannt, bei denen Magnetkarten verwendet werden, die Informationen speichern, die einen Wert darstellen. Bei einer ersten Art derartiger Magnetkartensysteme, die zum Beispiel bei Telefonsystemen eingesetzt werden, muß der Benutzer eine Karte erwerben, die Informationen aufweist, die einem "vollen" Zustand entsprechen. Beim Einsatz der Karte, wie etwa bei der Ausführung eines Telefonanrufs, verändert sich der Informationsgehalt auf der Karte, um das Ausmaß des erfolgten Einsatzes anzuzeigen. Schließlich zeigen die auf der Karte gespeicherten Informationen der Vorrichtung, bei der die Karte eingesetzt wird, an, daß die Karte "leer" ist, woraufhin der Betrieb des Telefons bzw. eines anderen Gerätes unterbrochen wird. Bei diesen Karten handelt es sich für gewöhnlich um Magnetstreifenkarten, wobei jedoch auch andere Kartenarten vorgeschlagen wurden. Die Vorteile der Magnetstreifenkarten sind, daß sie zum einen leicht und klein sind und zum anderen kostengünstig hergestellt werden können.
  • Ferner befinden sich Kartensysteme im Einsatz, die Magnetstreifenkarten sowie Karten-Schreibeinrichtungen und Karten-Leseeinrichtungen an einer Mehrzahl verschiedener Orte umfassen. Die Systeme sind analog zu Wertmünzsystemen, wobei die Karte eines Kunden mit einem Guthaben versehen wird, wobei sich die Höhe des Guthabens auf den Wert eines Einkaufs bezieht. Wenn der Karte insgesamt ein Guthaben gutgeschrieben worden ist, das dem "vollen" Zustand der Karte entspricht, so wird die Karte gegen einen Artikel mit einem vorbestimmten Wert eingetauscht, wie etwa gegen eine Geschenkmünze. Bei einem bekannten System werden die "vollen" Karten an eine zentrale Kontrollstelle geschickt, und zwar in Verbindung mit den geschriebenen Informationen, die die Identität des Karteninhabers anzeigen. Der dem Karteninhaber im Gegenzug überlassene Artikel wird ebenfalls versandt, wie etwa per Post. Die Betriebskosten für derartige Systeme sind verhältnismäßig hoch, und es ist entweder eine Vorauszahlung der zu vergebenden Guthaben oder eine einzige Organisation für die Guthabensausstellung erforderlich. Der Grund dafür ist es, daß es keine Möglichkeit für die Anzeige der Quelle der Guthaben auf einer bestimmten Karte gibt, so daß die Abstimmung der von einem bestimmten Aussteller ausgestellten Guthaben mit eingelösten Guthaben nicht möglich ist.
  • In DE-A-3911667 wird ein Zahlautomat offenbart, der in öffentlichen Verkehrsmitteln eingesetzt werden kann, wie etwa in Zugwagons oder in Straßenbahnen. Der Zahlautomat umfaßt eine Schreib-, Lese- und Steuereinheit, die eine Speicherkarte akzeptiert. Ferner umfaßt der Automat eine Anzeige. Im Einsatz wird eine Speicherkarte, die einen Speicher aufweist, der die im voraus bezahlten Einheiten darstellt, in die Schreib-, Leseund Steuereinheit eingeführt, und ein Benutzer gibt über Tasten ein gewünschtes Reiseziel in den Automaten ein, woraufhin der Fahrpreis bzw. die Beförderungskosten in Einheiten von der Speicherkarte abgebucht werden. Der Zahlautomat kann Datum, Uhrzeit und Reiseroutendetails auf die Speicherkarte schreiben, so daß ein Fahrscheinkontrolleur die Speicherkarte prüfen kann, um zu gewährleisten, daß die Speicherkarte zu Beginn der Reise in den Zahlautomaten eingeführt worden ist. Somit schreibt der offenbarte Zahlautomat Ereignisdaten auf die Speicherkarte.
  • In DE-A-3620755 wird ein Verkaufsautomat offenbart, der eine Wertkarte aufweist, die dem bestiinmten Verkaufsautomaten zugeordnet ist. Wenn die Wertkarte in den Verkaufsautomaten eingeführt wird, wird von den auf der Karte gespeicherten Einheiten eine Anzahl von Werteinheiten entfernt, die den Kosten für die Waren entsprechen, woraufhin die Waren ausgegeben werden. Die Wertkarte kann durch Einführung der Karte in den Verkaufsautomaten und durch Einwerfen von Bargeld in den Verkaufsautomaten aufgestockt werden, so daß Werteinheiten auf die Karte geschrieben werden.
  • In EP-A-202473 wird eine Kartenausstellungsvorrichtung offenbart, die dazu dient, einer Speicherkarte Daten hinzuzufügen, wobei die Speicherkarte in Verbindung mit einem automatischen Bankschalter bzw. mit einem Geldautomaten eingesetzt werden kann, und wobei die Speicherkarte einen Magnetstreifen aufweist, der es ermöglicht, daß Daten auf die Karte geschrieben und von der Karte gelesen werden können. Die Karte umfaßt ferner einen Bereich zum Speichern eindeutiger Daten auf jeder bestimmten Karte sowie einen Bereich, der die auf der Karte vorhandene Geldmenge speichert.
  • Vorgesehen ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Datenträger zum Speichern von Daten einer Mehrzahl von Ausstellern, wobei jeder Aussteller eine oder mehrere Schreibeinrichtungen aufweist, wobei der genannte Datenträger einen Speicherbereich aufweist, der der Datenredundanz fähig ist, wobei die genannten Daten in dem genannten Bereich jeden der genannten Aussteller darstellen und diese voneinander unterscheiden, und wobei die Daten ein Ereignis darstellen, das jeder der genannten Schreibeinrichtungen des genannten Ausstellers zugeordnet ist, und wobei das Datenformat abhängig von der Anzahl der Aussteller adaptiv konfigurierbar ist, so daß die Datenredundanz mit zunehmender Anzahl der Aussteller reduziert werden kann.
  • Vorzugsweise umfassen die genannten Daten Erkennungsdaten, die die Identität eines entsprechenden Ausstellers anzeigen, und wobei die Daten ferner Ereignisdaten umfassen, die ein der entsprechenden Schreibeinrichtung zugeordnetes Ereignis anzeigen.
  • In vorteilhafter Weise werden in dem genannten Speicherbereich Daten gespeichert, die eine erste und eine letzte Schreibeinrichtung darstellen, die dem genannten Datenträger funktionsfähig zugeordnet sind.
  • In geeigneter Weise stellen die genannten Ereignisdaten einen numerischen Wert dar.
  • In vorteilhafter Weise werden die genannten Ereignisdaten für jede identifizierte Schreibeinrichtung als numerischer Gesamtwert für jede der genannten identifizierten Schreibeinrichtungen gespeichert.
  • In geeigneter Weise werden die Ereignisdaten für alle identifizierten Schreibeinrichtungen in dem genannten Speicherbereich als Summe gespeichert, und zwar getrennt von den genannten Ereignisdaten für jede identifizierte Schreibeinrichtung.
  • Vorzugsweise werden die Ereignisdaten für alle identifizierten Aussteller in dem genannten Speicherbereich als Summe gespeichert, und zwar getrennt von den genannten Ereignisdaten für jeden identifizierten Aussteller.
  • In vorteilhafter Weise umfassen die genannten Daten ferner Datenträger-Erkennungsdaten, die für den Datenträger charakteristisch sind.
  • In geeigneter Weise weist der Datenträger im wesentlichen Kreditkartengröße auf.
  • Vorzugsweise werden die Daten auf Magnetspuren gespeichert.
  • Vorgesehen ist gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Anordnung zum Schreiben und Lesen von Daten einer Mehrzahl von Ausstellern auf einen nicht-sichtbar lesbaren Datenträger mit einem Speicherbereich, der der Datenredundanz fähig ist, mit: einer Einrichtung zur Bereitstellung von Erkennungsdaten, die den Aussteller identifizieren; einer Einrichtung zur Bereitstellung von Ereignisdaten, die ein dem genannten Aussteller zugeordnetes Ereignis darstellen; einer Schreibeinrichtung zum Schreiben eines Datensatzes, der die genannten Erkennungsdaten und die genannten Ereignisdaten aufweist, auf den genannten Datenträger, so daß der genannte Datensatz die Ereignisdaten sowie den Aussteller anzeigt, der den genannten Datensatz schreibt; einer Datensatz-Leseeinrichtung zur Bereitstellung von Lesedaten, die den auf dem zugeordneten Datenträger gespeicherten Daten entsprechen; und einem Detektor zur Auswertung der genannten Lesedaten, wobei die Ausgabe des Detektors die Schreibeinrichtung steuert, und wobei die genannte Anordnung so angeordnet ist, daß sie das Format der Daten auf dem genannten Datenträger adaptiv so konfiguriert, daß die Datenredundanz abhängig von der Anzahl der von dem genannten Datenträger ausgelesenen Aussteller reduziert werden kann.
  • Vorzugsweise stellen die genannten Ereignisdaten einen numerischen Wert dar.
  • In geeigneter Weise ermittelt der genannte Detektor den numerischen Gesamtwert aller vorher auf dem genannten Datenträger gespeicherten Ereignisdaten und sieht ein Steuersignal zur Sperrung der genannten Schreibeinrichtung vor, wenn der Gesamtwert einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  • In vorteilhafter Weise erfaßt der genannte Detektor die Anzahl der vorher gespeicherten Datensätze, die einen Aussteller auf dem genannten Datenträger anzeigen, und wobei der Detektor ein Steuersignal zur Sperrung der genannten Schreibeinrichtung vorsieht, wenn die genannte Anzahl eine vorbestimmte Anzahl überschreitet.
  • Vorzugsweise erfaßt der genannte Detektor die vorher gespeicherten Erkennungsdaten in den genannten Lesedaten, und wobei die genannte Anordnung ferner eine Vergleichseinrichtung zum Vergleich der genannten vorher gespeicherten Erkennungsdaten mit den genannten Erkennungsdaten umfaßt, die die in Betracht kommenden Aussteller anzeigen, und wenn kein bereits gespeicherter Datensatz Erkennungsdaten aufweist, die einen Aussteller kennzeichnen, so schreibt die genannte Schreibeinrichtung einen neuen Datensatz auf den genannten Datenträger, wobei der genannte neue Datensatz Erkennungsdaten aufweist, die den genannten Aussteller anzeigen sowie die Ereignisdaten, die der genannten Anordnung des genannten Ausstellers zugeordnet sind.
  • In vorteilhafter Weise ist der genannte Detektor so angeordnet, daß er bereits gespeicherte Ereignisdaten der genannten vorher gespeicherten Datensätze erfaßt, und wenn ein gespeicherter Datensatz Erkennungsdaten aufweist, die den genannten Aussteller identifizieren, so schreibt die genannte Schreibeinrichtung eine Datensumme, die insgesamt die Summe folgender Werte darstellt:
  • (a) des numerischen Werts der Ereignisdaten, die das dem genannten Aussteller zugeordnete genannte Ereignis darstellen; und
  • (b) des numerischen Werts der genannten vorher gespeicherten Ereignisdaten, die vorherige Ereignisse darstellen, die dem genannten Aussteller zugeordnet sind, und zwar in diesem Satz an Stelle der genannten vorher gespeicherten Daten, wodurch die genannten Ereignisdaten aktualisiert werden.
  • In geeigneter Weise umfaßt die Anordnung ferner eine Einrichtung zur Bestimmung der Anzahl der die Aussteller darstellenden Datensätze, die auf den genannten Datenträger geschrieben werden soll, und wobei die Anordnung ferner eine Steuerungseinrichtung umfaßt, die zur Steuerung der genannten Schreibeinrichtung auf die genannte Anzahl anspricht, wobei die Anzahl der Schreibvorgänge der genannten Datensätze von der Anzahl der Datensätze abhängig ist.
  • Vorzugsweise sind Einrichtungen vorgesehen, um vorher bzw. bereits gespeicherte Datensätze erneut und falls zutreffend, einen neuen Datensatz auf den genannten Datenträger zu schreiben, wobei Datensätze, die Daten mit einem höheren numerischen Wert von Ereignisdaten darstellen, vor den Datensätzen zum Auslesen vorgesehen werden, die einen niedrigeren numerischen Wert von Ereignisdaten aufweisen.
  • In vorteilhafter Weise umfaßt die Anordnung eine Diskriminatoreinrichtung zur Unterscheidung der auf den Datenträger zu schreibenden Datensätze in erste Datensätze, die Erkennungsdaten aufweisen, die ein erstes Merkmal anzeigen, sowie in zweite Datensätze, die Erkennungsdaten aufweisen, die ein zweites Merkmal anzeigen, und mit einer Formatsteuerungseinrichtung, die auf die Summe der auf den Datenträger zu schreibenden Datensätze anspricht und funktionsfähig ist, wenn die Summe der Datensätze einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet, wobei bewirkt wird, daß die genannte Schreibeinrichtung aus dem ersten Datensatz nur Ereignisdaten auf den genannten Datenträger schreibt, und daß die genannte Schreibeinrichtung die zweiten Datensätze auf den Datenträger schreibt, die Erkennungsdaten und Ereignisdaten aufweisen.
  • In geeigneter Weise werden die der genannten Anordnung zugeordneten Ereignisdaten in eine der genannten Anordnung zugeordnete Speichereinrichtung geschrieben, und zwar im wesentlichen gleichzeitig zu dem Schreiben der genannten Daten auf den genannten Datenträger.
  • In vorteilhafter Weise ist eine Tastatur zur Eingabe der genannten Ereignisdaten in die genannte Anordnung vorgesehen.
  • In geeigneter Weise weist der genannte Datenträger im wesentlichen Kreditkartengröße auf.
  • Vorzugsweise werden die Daten auf dem genannten Datenträger auf Magnetspuren gespeichert.
  • Vorgesehen ist gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Leseeinrichtung für einen Datenträger, der Daten aufweist, die durch eine oder mehrere Schreibeinrichtungen eingegeben werden, die jeweils einem entsprechenden Aussteller einer Mehrzahl von Ausstellern zugeordnet sind, wobei die genannten Daten Erkennungsdaten aufweisen, die den genannten Aussteller darstellen, sowie Ereignisdaten, die ein Ereignis anzeigen, das von der Schreibeinrichtung des genannten Ausstellers aufgezeichnet worden ist, wobei die genannte Leseeinrichtung eine Einrichtung zum Lesen der genannten Erkennungsdaten, eine Einrichtung zum Lesen der genannten Ereignisdaten und eine Einrichtung zur Erzeugung einer Korrelation zwischen den genannten Erkennungsdaten und den diesen zugeordneten Ereignisdaten aufweist, wobei das Datenformat abhängig von der Anzahl der Aussteller adaptiv konfigurierbar ist, so daß die Datenredundanz mit zunehmender Anzahl der Aussteller reduziert werden kann.
  • Vorzugsweise umfaßt die Leseeinrichtung eine Einrichtung zum Speichern der genannten in Korrelation gebrachten Erkennungsdaten und Ereignisdaten.
  • In geeigneter Weise umfaßt die Leseeinrichtung ferner eine Datenübertragungseinrichtung zur Übertragung der genannten in Korrelation gebrachten Erkennungs- und Ereignisdaten zu einer Datenprozessoreinrichtung.
  • Vorgesehen ist gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen durch eine Mehrzahl von Ausstellern, die jeweils eine oder mehrere Schreib-Leseanordnungen verwenden, wobei jede Anordnung eine Einrichtung zur Bereitstellung von Erkennungsdaten umfaßt, die den entsprechenden Aussteller anzeigen, sowie eine Einrichtung zur Bereitstellung von Ereignisdaten, die ein der entsprechenden Anordnung des genannten Ausstellers zugeordnetes Ereignis anzeigen, und mit mindestens einer Datenträger- Auswertungseinrichtung, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
  • (a) Bereitstellung mindestens eines Datenträgers mit einem zur Datenredundanz fähigen Speicherbereich;
  • (b) Erzeugung eines Zusammenwirkens des genannten Datenträgers mit einer entsprechenden Schreib-Leseanordnung;
  • (c) Auslesen der auf dem genannten Datenträger gespeicherten Daten;
  • (d) Schreiben eines Datensatzes auf den genannten Datenträger, wobei der genannte Datensatz die genannten Erkennungsdaten und die genannten Ereignisdaten umfaßt, wobei das Format der Daten abhängig von der Anzahl der Aussteller adaptiv konfigurierbar ist, so daß die Datenredundanz mit zunehmender Anzahl von Ausstellern reduziert werden kann;
  • (e) Erzeugung eines Zusammenwirkens zwischen dem genannten Datenträger und einer Datenträger- Auswertungseinrichtung;
  • (f) Auswertung der auf den genannten Datenträger geschriebenen Daten; und
  • (g) Erzeugung einer Korrelation zwischen den genannten Erkennungsdaten und den genannten Ereignisdaten zur Identifizierung der genannten Schreib-Leseänordnung, der das genannte Ereignis zugeordnet ist.
  • Vorzugsweise umfaßt der Schritt (b) folgende Teilschritte:
  • 1) Lesen des genannten Datenträgers;
  • 2) Feststellen, ob der genannte Träger frühere Datensätze aufweist, die Erkennungsdaten umfassen, die einen Aussteller anzeigen;
  • 3) Speichern aller genannten vorherigen Datensätze in der genannten Schreib-Leseanordnung; und
  • 4) Schritt (d) umfaßt ferner das erneute Schreiben der genannten gespeicherten Datensätze auf den genannten Datenträger.
  • In geeigneter Weise umfaßt das Verfahren ferner die folgenden Schritte:
  • Zählen der Anzahl der auf einen Datenträger zu schreibenden Datensätze, und abhängig davon, Steuerung der Anzahl der Vorgänge des Schreibens des genannten Datensatzes.
  • Vorzugsweise gilt in dem Verfahren folgendes: wenn die genannte gezählte Anzahl von Datensätzen einen ersten Grenzwert unterschreitet, wird die genannte Schreibeinrichtung so gesteuert, daß die genannten Datensätze zweimal auf jede von zwei Datenspuren geschrieben werden, und wenn die genannte gezählte Anzahl über dem genannten ersten Grenzwert jedoch unter einem zweiten Grenzwert liegt, so wird die genannte Schreibeinrichtung so gesteuert, daß der genannte Datensatz einmal auf jede der beiden Datenspuren geschrieben wird, und wenn die genannte gezählte Anzahl über dem genannten zweiten Grenzwert liegt, so wird die genannte Schreibeinrichtung so gesteuert, daß der genannte Satz einmal gemeinsam zwischen die genannten beiden Datenspuren geschrieben wird.
  • In vorteilhafter Weise umfaßt das Verfahren ferner die folgenden Schritte:
  • Unterscheidung der auf den genannten Datenträger zu schreibenden Datensätze in erste Datensätze mit Erkennungsdaten, die ein erstes Merkmal aufweisen, und in zweite Datensätze mit Erkennungsdaten, die ein zweites Merkmal aufweisen; und
  • abhängig von der gezählten Anzahl der auf einen Datenträger zu schreibenden Datensätze, Schreiben der genannten zweiten Datensätze auf den genannten Datenträger, wobei aus einem ersten Datensatz nur die Ereignisdaten auf den genannten Datenträger geschrieben werden.
  • In vorteilhafter Weise stellen die genannten Ereignisdaten einen numerischen Wert dar, und wobei in dem Schritt (f) Datensätze auf den genannten Datenträger geschrieben werden, wobei Datensätze, die numerische Werte von Ereignisdaten mit höherem Wert darstellen, auf dem Datenträger vor den Datensätzen vorgesehen werden, die einen niedrigeren numerischen Wert darstellen.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei dem genannten Datenträger um eine Magnetstreifenkarte.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend durch Beispiele in bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • Figur 1 eine Prinzipskizze eines Dateninformationssystems gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung;
  • die Figuren 2(a) bis 2(c) eine Datensätze aufweisende Karte gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, wobei die Figuren Formate der auf der Datensätze aufweisenden Karte gespeicherten Daten auf verschiedenen Einsatzstufen zeigen;
  • Figur 3(a) eine Prinzipskizze einer Anordnung zum Schreiben von Daten gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung;
  • Figur 3(b) eine Prinzipskizze einer Tastatur zum Einsatz in Verbindung mit der Anordnung zum Schreiben von Daten;
  • Figur 4 eine Prinzipskizze einer Leseeinrichtung für einen Datenträger;
  • Figur 5 die Anordnung zum Schreiben von Daten in Verbindung mit einem elektronischen Kassenterminal bzw. einer Scannerkasse; und
  • Figur 6 die Anordnung zum Schreiben von Daten in Verbindung mit einer Datenprozessoreinheit.
  • In den verschiedenen Figuren bezeichnen übereinstimmende Bezugsziffern gleiche Teile.
  • Das Dateninformationssystem aus Figur 1 weist erste, zweite und dritte Aussteller A, B und C auf, die sich normalerweise an verschiedenen Positionen befinden, wobei die Aussteller jeweils Stapel "leerer" Karten 1 aufweisen, die von einem Kartenanbieter Z ausgegeben werden. Die Aussteller weisen jeweils eine entsprechende Anordnung zum Schreiben von Daten auf, wobei jede Anordnung ein Endgerät oder mehrere Endgeräte 2 zur Guthabensausstellung aufweist. Wenn die Anordnung mehr als ein Endgerät aufweist, können die Endgeräte verteilt angeordnet sein, wobei sie auf dem Gebiet des Ausstellers an verschiedenen Orten verteilt angeordnet sein können, wie zum Beispiel in Städten und Ortschaften. In dem gegenwärtig beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Karten um dreispurige Magnetstreifenkarten, die an sich bekannt sind Erste und zweite Einlöser X und Y weisen Kartenwert- Leseeinrichtungen 4 und Leseeinrichtungen für Datenträger auf, die nachstehend als Kartenkontroll-Leseeinrichtungen 5 bezeichnet werden. Ein Kartenanbieter bewirkt eine zentrale Kontrolle durch den Einsatz eines Datenprozessors 6, der über Datenkanäle 7 und 8 mit entsprechenden Karten-Leseeinrichtungen 5 verbunden ist.
  • Wenn ein Kunde eine erste Transaktion auf dem Gebiet eines der Kreditaussteller A, B, C abschließt, so erhält der Kunde eine neue Karte 1 mit einem darauf geschriebenen Datensatz (101, 102 in den Figuren 2(a)-(c)), der Daten aufweist, die die Identität eines Guthabenausstellers darstellen (Erkennungsdaten 101), sowie einen numerischen Wert, der die Guthabenpunkte (Ereignisdaten 102) aufweist, die von diesem Aussteller erteilt werden. Alternativ dazu gibt der Kunde dem Aussteller eine Karte, die sich bereits in dem Besitz des Kunden befindet, so daß der Aussteller den Datensatz auf die Karte schreiben kann. Die Erkennungsdaten umfassen in dem gerade beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Kontonummer, die den entsprechenden Aussteller kennzeichnet. Daten, die die Erkennungsdaten eines Guthabenausstellers in Verbindung mit der Höhe des Guthabens (Ereignisdaten) aufweisen, das von dem Aussteller eingegeben wird, werden in einer Einheit auf die Karte geschrieben, die hierin als "Speicherblock" bezeichnet wird. Wie dies nacbstehend im Text beschrieben wird, kann es sich bei einem auf die Karte geschriebenen Datensatz um einen einzelnen Speicherblock oder um eine Mehrzahl von Speicherblöcken handeln.
  • In dem gerade beschriebenen Ausführungsbeispiel umfassen die Ereignisdaten Daten über die erste und die letzte Transaktion, die von einem entsprechenden Guthabensaussteller eingegeben werden. Diese Daten umfassen das Datum und die Zeit der ersten und der letzten Transaktion, die von dem Guthabensaussteller eingegeben werden, sowie die Daten, die die spezifischen Endgeräte der Guthabenssausstellung kennzeichnen, an denen die erste und die letzte Transaktion eingegeben worden sind. Wenn von dem Guthabensaussteller nur eine Transaktion eingegeben worden ist, erfolgten die erste und die letzte Transaktion gleichzeitig, wobei die Transaktionen auch gleichzeitig geschrieben werden. Die letzte Transaktion wird aktualisiert, wenn von dem gleichen Aussteller eine zweite bzw. eine spätere Transaktion eingegeben wird.
  • Bei jeder Transaktionsdurchführung werden die auf der Karte vorhandenen Informationen ausgelesen und neu auf die Karte geschrieben, und zwar einschließlich etwaiger Aktualisierungsdaten.
  • Die auf der Karte gespeicherten Informationen werden abhängig von der Anzahl der Guthabensaussteller, die Informationen auf die Karte geschrieben haben, in verschiedenen Formaten gespeichert. Bei zunehmender Anzahl von Kreditausstellern, die die Karte anwenden, ermöglicht das Datenformat höhere Datenmengen, während sich die Redundanz verringert, soweit dies möglich ist.
  • A) Bei einem Aufsuchen bzw. Besuch der ersten paar Guthabensaussteller weisen die auf die Karte geschriebenen Datensätze gemäß der Darstellung aus Figur 2(a) Speicherblöcke auf, die Erkennungsdaten und Ereignisdaten 101, 102 aufweisen, die entsprechend wiederholt werden, um unter Verwendung von zwei Spuren 10, 12 der drei Spuren 10, 11, 12 auf der Karte eine Mehrfachredundanz zu erzielen. Wenn etwa die Guthabensaussteller 1-4 aufgesucht werden, so umfaßt der Datensatz für jeden Aussteller vier Speicherblöcke, d.h. jeweils zwei Speicherblöcke auf den Spuren 10 und 12. Auf jeder der beiden zum Speichern von Speicherblöcken eingesetzten Spuren werden die Speicherblöcke in einer ersten Reihenfolge (A, B, C, D) geschrieben, wobei die Informationen danach in einer zweiten Reihenfolge bzw. Anordnung der Speicherblöcke (D, C, B, A) wiederholt werden; wobei es sich bei der zweiten Reihenfolge um ein Spiegelbild der ersten Reihenfolge handelt. Dadurch wird die Beseitigung von Problemen unterstützt, die sich durch physikalische Beschädigungen des Magnetstreifens ergeben, wie dies später im Text beschrieben wird.
  • B) Wenn mehr Guthabensaussteller als eine bestimmte Anzahl von Guthabensausstellern aufgesucht werden, wobei diese Anzahl jedoch unter einer zweiten zulässigen Anzahl von Guthabensausstellern liegt, wie zum Beispiel 5-8 Aussteller, so werden die bereits vorher auf die Karte geschriebenen Datensätze ausgelesen, wie dies bereits vorstehend im Text beschrieben worden ist, und Datensätze bildende Speicherblöcke werden nur einmal je Spur erneut auf die Speicherspuren für zwei Speicherblöcke 10, 12 der Karte geschrieben, wobei jeder Datensatz in jeder Spur einen Speicherblock aufweist, d.h. die dem Aussteller A-H zugeordneten Speicherblöcke werden einmal auf die Spur 10 und einmal auf die Spur 12 geschrieben. Die als "Einlösespur" bezeichnete Spur 11 speichert keine Speicherblöcke (wie dies in Figur 2 (b) dargestellt ist). In diesem Fall weist die Anordnung der Speicherblöcke auf der Speicherblöcke speichernden Spur 12 die umgekehrte Reihenfolge der Anordnung der Speicherblöcke auf der Spur 10 auf.
  • C) Wenn die zweite, größere Anzahl von Guthabensausstellern überschritten wird, kann die Redundanz nicht mehr erreicht werden, und die Speicherblöcke werden nur einmal gespeichert, wobei jeder Speicherblock nur auf einer Spur vorhanden ist, wie dies in Figur 2(c) dargestellt ist. Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß der Datensatz für jeden Aussteller einen einzigen Speicherblock aufweist.
  • In dem gerade beschriebenen Ausführungsbeispiel speichert die Einlösespur, d.h. die Spur 11 der Karte, als "Einlösedaten" bezeichnete Daten, die den Gesamtwert des auf der Karte vorhandenen Guthabens aufweisen, sowie den Gesamtwert des von vorauszahlenden Guthabenausstellern ausgestellten Guthabens, wie dies später im Text beschrieben wird, und Daten, die das zuletzt aufgesuchte spezifische Endgerät zur Guthabensausstellung kennzeichnen, sowie eine Geheimnummer.
  • Die Einlösespur 11 speichert ferner sogenannte "feste Daten", die sich durch den Wert der Transaktionen nicht verändern. Die festen Daten umfassen einen eindeutigen Bezeichner für die Karte, Daten die das Endgerät zur Guthabensausstellung kennzeichnen, an dem die Karte das erste Mal eingesetzt worden ist, in Verbindung mit dem Datum und der Uhrzeit des Einsatzes, sowie Daten, die das letzte Endgerät für eine Guthabensausstellung kennzeichnen, das für eine Transaktion eingesetzt worden ist, in Verbindung mit dem Datum und der Uhrzeit der letzten Transaktion. Somit wird ein Teil der festen Daten bei jeder Transaktion aktualisiert. Die festen Daten werden ebenfalls auf den beiden Spuren 10, 12 zum Speichern von Speicherblöcken gespeichert, doch wenn die Karte für eine große Anzahl von Guthabensausstellern eingesetzt wird, können die festen Daten auf einer Spur 12 zum Speichern von Speicherblöcken bei Bedarf geopfert werden, wobei zwei Kopien der festen Daten auf der anderen Spur zum Speichern von Speicherblöcken und auf der Einlösespur gespeichert werden, um ein Redundanz vorzusehen.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die entsprechenden Speicherblöcke nach dem numerischen Wert an Guthabenpunkten, die sie darstellen, anzuordnen. Jedesmal wenn einer Karte Guthaben gutgeschrieben werden, wird der Speicherblock mit dem höchsten numerischen Wert an Guthabenpunkten auf der Karte an eine entsprechende Position auf der Karte geschrieben, wobei dieser Wert von einer ersten Leseeinrichtung gelesen wird, und worauf die nächsten Speicherblöcke in der Reihenfolge abnehmender Guthabenpunkte folgen. Wenn auf der Karte nur wenige Aussteller erscheinen (wobei die vorstehend beschriebene Redundanz eingesetzt werden kann), ermöglicht es die "spiegelbildliche" Darstellung, daß die Karte von beiden Richtungen gelesen werden kann, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß der Speicherblock (A) mit dem höchsten Wert zuerst gelesen wird.
  • Die Karten können etwa durch von Schlüsseln oder Münzen verursachte Kratzer auf dem Magnetstreifen beschädigt werden, wodurch normalerweise ein Datenverlust eintritt. Das vorstehend beschriebene Verfahren sieht unter Verwendung der Redundanz jedoch einen hohen Datensicherheitsgrad in bezug auf derartige Beschädigungen vor.
  • Bei dem System werden zwei Arten von Guthabensausstellern in Erwägung gezogen, nämlich im voraus zahlende Guthabensaussteller, die den Karteneinlöser im voraus für bestimmte auf den Karten ausgewiesene Guthaben bezahlen, sowie im nachhinein bezahlende Guthabensaussteller, die rückständig gemäß der tatsächlichen Anzahl auf den Karten ausgewiesener Guthaben bezahlen. Zur Unterscheidung zwischen vorauszahlenden Ausstellern und im nachhinein zahlenden Ausstellern kann ein separates Datenbit verwendet werden, wobei in dem gegenwärtig beschriebenen Ausführungsbeispiel jedoch die verschiedenen Kontonummern der Guthabensaussteller verwendet werden. Damit nicht jedes Endgerät für die Guthabensausstellung umfassende Prüfungen der Erkennungsdaten einer bestimmten Karte durchführen muß, weisen vorauszahlende und im nachhinein zahlende Aussteller Konten auf, die in getrennten numerischen Bereichen aufgeführt sind, wobei zum Beispiel Kontonummern unter 500 für vorauszahlende Aussteller und Kontonummern über 500 für im nachhinein zahlende Aussteller verwendet werden. Der Karteneinlöser muß die von jedem im nachhinein zahlenden Guthabensaussteller eingegebene Guthabenshöhe genau feststellen, um den Aussteller entsprechend belasten zu können. Demgemäß werden Speicherblöcke im nachhinein zahlender Guthabensaussteller in der Weise sicher gespeichert, daß sie bis zur Einlösung vollständig auf der Karte gespeichert bleiben. Wenn eine Kart derart oft bei einer Mehrzahl von Ausstellern eingesetzt wird, daß die Karte mit Speicherblöcken im nachhinein zahlender Aussteller gefüllt ist, so führt ein weiterer Versuch zur Hinzufügung eines neuen Speicherblocks zu einer Abweisung der Karte an dem Endgerät, wobei dies später im Text genauer beschrieben wird.
  • Für den Kartenanbieter kann es zum Beispiel zur Erhaltung von Marktinformationen nützlich sein, feststellen zu können, welches Guthaben von jedem vorauszahlenden Aussteller ausgegeben worden ist. Zu diesem Zweck werden Speicherblöcke von vorauszahlenden Ausstellern auf den entsprechenden Karten solange gespeichert, bis eine erste vorbestimmte Anzahl von Guthabensausstellern auf der Karte erscheint, wie zum Beispiel 9 Aussteller. Eine Karte, die nur bei wenigen Guthabensausstellern eingesetzt wird, weist somit Speicherblöcke vorauszahlender als auch im nachhinein zahlender Aussteller auf. Sobald eine Karte jedoch mehr als eine erste vorbestimmte Anzahl von Ausstellereinträgen aufweist, werden die Speicherblöcke vorauszahlender Aussteller nach Bedarf nacheinander geopfert, um Platz für Speicherblöcke im nachhinein zahlender Aussteller zu schaffen. Der Gesamtwert der im voraus bezahlten Guthabenpunkte wird bereits auf der Einlösespur 11 der Karte gespeichert, so daß das Guthaben des Kunden trotz der geopferten Speicherblöcke unverändert bleibt.
  • Wenn eine zweite vorbestimmte Anzahl von Guthabensausstellern, wie z.B. 17 Aussteller, auf der Karte erscheint, so werden keine Speicherblöcke im voraus zahlender Aussteller gespeichert, da diese Speicherblöcke alle geopfert worden sind.
  • Bei einer Analyse des Verbraucherverhaltens unter den Bedingungen des täglichen Lebens konnte festgestellt werden, daß während der normalen Lebensdauer einer bestimmten Karte nur wenige Guthabensaussteller aufgesucht werden. Dies gilt besonders für Karten, bei denen das maximal speicherbare Guthaben auf der Karte gering ist, wobei diese Karten bevorzugt werden. Obwohl das System als ganzes somit eine große Anzahl von Guthabensausstellern aufweisen kann, müssen sich die Karten nur für eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Ausstellern eignen, wobei diese Anzahl etwa zwischen zehn und dreißig Ausstellern liegen kann.
  • Figur 3(a) zeigt eine Prinzipskizze einer Anordnung zum Schreiben von Daten auf einen Datenträger, wobei die Anordnung ein einziges Endgerät bzw. einen einzigen Terminal für die Guthabensausstellung umfaßt. Hiermit wird jedoch festgestellt, daß eine Anordnung zum Schreiben von Daten eine Mehrzahl derartiger Endgeräte bzw. Terminals aufweisen kann. In einer Anordnung mit mehreren Endgeräten bzw. Terminals, schreibt jedes Endgerät bzw. jeder Terminal die gleichen Anordnungs- Erkennungsdaten auf die zugeordneten Karten, und wobei zusätzlich dazu Daten geschrieben werden, die das spezifische Endgerät darstellen, wie dies bereits vorstehend im Text beschrieben worden ist.
  • Das einzelne Endgerät des gerade beschriebenen Auslührungsbeispiels umfaßt eine Karten-Schreib-Leseeinrichtung 21, die über einen Übertragungskanal 201 mit einer Verarbeitungseinheit 22 verbunden ist. Die Verarbeitungseinheit ist über einen Datenkanal 203 mit einem Speicher 23 verbunden.
  • Die Verarbeitungseinheit 22 ist über einen weiteren Datenkanal 204 mit einer Kunden-Anzeigeeinheit 24 verbunden. Ferner ist die Verarbeitungseinheit über einen weiteren Datenkanal 205 mit einem Bedienungsmodul 25 verbunden, das eine Bedienungsanzeige 26 und einen Tastenblock 27 aufweist. Ferner kann ein Datenbus 206 mit der Verarbeitungseinheit 22 verbunden sein, wobei der Bus ein Zusammenwirken des Endgerätes zur Guthabensausstellung mit anderen Vorrichtungen ermöglicht (wobei dies später im Text in bezug auf die Zeichnungen 5 und 6 beschrieben wird).
  • Die Tastatur des Endgerätes bzw. des Terminals zur Guthabensausstellung ist in Figur 3(b) dargestellt, wobei die Tastatur numerische Tasten 31, Steuerungstasten 32, wie zum Beispiel "EINGABE", "LÖSCHEN", und drei Codetasten 33 aufweist, wie dies später im Text beschrieben wird.
  • In der Praxis wird die Kundenanzeige 24 so positioniert, daß sie für den Kunden sichtbar ist. Wenn sich keine Karte in dem Endgerät 21 bzw. in dem Terminal befindet, so kann die Verarbeitungseinheit 22 auf der Kundenanzeige Nachrichten vorsehen, so daß über einen bestimmten Zeitraum vorzugsweise die ganze Anzeige aktiviert wird. Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Kunden auf die Anzeige gelenkt, wobei dem Kunden Nachrichten übermittelt werden, während gleichzeitig ein Test der Anzeige vorgesehen wird.
  • Nachstehend wird die Funktionsweise des Endgerätes bzw. des Terminals 2 zur Guthabensausstellung genauer beschrieben.
  • Wenn ein Kunde einen Kauf bzw. mehrere Einkäufe getätigt hat und den Eintrag eines entsprechenden Guthabens auf einer Karte wünscht, so wird die Karte 1 in einen Schlitz des Terminals 2 eingeführt, um die Karte der Karten-Schreib-Leseeinrichtung 21 zuzuordnen. Wenn die Karte vorher noch nicht benutzt worden ist, wird dieses von dem ausstellenden Endgerät erfaßt und ein eindeutiger Bezeichner zur Initialisierung der Karte auf diese geschrieben. Wenn die Karte bereits vorher benutzt worden ist, wird die Karten-Schreib-Leseeinrichtung 21 über den Kanal 201 duch die Verarbeitungseinheit 22 gesteuert, um die auf der Karte 1 gespeicherten Informationen zu lesen. Die Verarbeitungseinheit erfaßt die von der Schreib-Leseeinrichtung 21 gelesenen Daten und führt weitere Prüfungsvorgänge durch, wobei etwa der Kartenbezeichner auf dessen Gültigkeit geprüft wird, und wobei ferner geprüft wird, ob die Karte bereits die dafür vorgesehene Guthabenskapazität erreicht hat, wie dies später im Text beschrieben wird. Die Karte wird von dem Terminal bzw. von dem Endgerät abgewiesen, wenn sie tatsächlich voll ist. Bei einer zulässigen Karte werden die Informationen auf der Karte in einen Zwischenspeicher der Verarbeitungseinheit 22 übertragen. Wie dies bereits oben beschrieben worden ist, umfassen diese Informationen die Identität und die Höhe des Guthabens, die auf der Karte bereits durch im nachhinein zahlende Aussteller gebucht worden sind, wobei diese Informationen aus dem Speicherblock bzw. aus den Speicherblöcken der von diesen Ausstellern eingegebenen Datensätze abgeleitet werden. Diese Informationen umfassen ferner Informationen über Transaktionen im voraus bezahlender Guthabensaussteller, über den eindeutigen Bezeichner der Karte, über die Gesamthöhe des Guthabens auf der Karte und über die Gesamthöhe des vorausbezahlten Guthabens auf der Karte, in Verbindung mit zeitbezogenen Informationen über die Transaktionen. Die Gesamthöhe des bereits auf der Karte 1 vorhandenen Guthabens wird auf der Kundenanzeige 24 angezeigt. Wenn es sich bei dem Endgerät 2 zur Guthabensausstellung um eine freistehende Vorrichtung handelt, gibt eine Bedienungsperson unter Verwendung der numerischen Tasten aus Figur 3(b) den Wert der getätigten Einkäufe ein, wobei die Bedienungsperson unter Umständen ferner eine öder mehrere der Codetasten 33 betätigt, um die Art der getätigten Transaktion anzuzeigen. Die Anzahl und die Art der Codetasten sowie deren Einsatzmethode ist von der Art der entsprechenden Transaktionen abhängig. Wenn sich das Endgerät 2 zur Guthabensausstellung zum Beispiel an einer Tankstelle befindet, so können fünf Codetasten 33 eingesetzt werden, die die Tatsache darstellen, daß die Mehrzahl der getätigten Einkäufe verbleiten Kraftstoff, unverbleiten Kraftstoff, Dieselkraftstoff, andere fahrzeugbezogene Einkäufe und Lebensmittel bzw. Süßwaren betroffen haben. Alternativ dazu können die Codetasten 33 als Tariftasten verwendet weden, um die Höhe des ausgegebenen Guthabens für einen bestimmten über die numerischen Tasten 31 eingegebenen Einkaufswert festzulegen. In diesem Fall kann es sein, daß nur drei Codetasten (Tariftasten) verwendet werden, wobei die erste Taste einen ersten Guthabenssatz je Einheitswert des Kaufs darstellt, während die zweite Taste das doppelte des ersten Satzes und die dritte Taste das dreifache des ersten Satzes darstellen. Die Codetasten bzw. die Tariftasten können ferner so angeordnet werden, daß sie wahlweise eine Standardhöhe des Guthabens ausgeben.
  • Wenn es die Anwendung erfordert, ist es ferner auch möglich, daß die Bedienungsperson eine Anzahl an Guthabenpunkten direkt eingibt, wobei es sich dabei jedoch um kein bevorzugtes Merkmal handelt.
  • Wenn Einzelheiten über den Wert der Transaktion bzw. über die Höhe des Guthabens über die numerischen Tasten 31 und Einzelheiten der Transaktion über die Codetasten 33 eingegeben worden sind, benutzt die Bedienungsperson die Steuerungstasten 32 für die Eingabe von Informationen in den Zwischenspeicher der Verarbeitungseinheit 22. Wenn es sich bei dem vorliegenden Aussteller um einen im nachhinein zahlenden Aussteller handelt, prüft die Verarbeitungseinheit 22 die zu diesem Zeitpunkt in dem Zwischenspeicher gespeicherten Daten, um folgendes zu prüfen:
  • a) ob es sich bei dem vorliegenden Guthabensaussteller um einen Aussteller handelt, dessen Filialen bzw. Verkaufsstellen bereits vorher aufgesucht worden sind (d.h. ein Datensatz der Karte weist Erkennungsdaten eines Ausstellers auf, die Erkennungsdaten des vorliegenden Guthabensausstellers entsprechen), oder ob eine ausreichende Kartenkapazität vorhanden ist, um einen neuen Datensatz einzugeben, der mindestens einen Speicherblock aufweist;
  • b) ob das auf der Karte vorhandene Gesamtguthaben zusätzlich zu dem von dem Endgerät auszustellenden Guthaben die maximale Kapazität der Karte überschreitet.
  • Wenn das Endgerät zur Guthabensausstellung des im nachhinein zahlenden Ausstellers feststellt, daß ein diesbezüglicher Datensatz nicht vorher eingegeben worden ist, oder daß der Karte die notwendige Kapazität für einen derartigen neuen Datensatz fehlt, wie zum Beispiel wenn 27 Guthabensaussteller auf der Karte erscheinen, so erzeugt die Kundenanzeige eine Nachricht, die dem Kunden mitteilt, daß die Karte zwar noch nicht das für die Karte maximal mögliche Guthaben aufweist, wobei Guthaben jedoch nur bei einer Verkaufsstelle eines Ausstellers gebucht werden können, der bereits einen Datensatz auf der Karte aufweist. Die Anzeige fordert die Bedienungsperson als nächstes auf, eine neue Karte einzuführen, wobei das entsprechende Guthaben dann auf diese neue Karte eingegeben werden kann.
  • Die Karte weist eine vorbestimmte maximale Guthabenskapazität auf, und wenn die verbleibende Kapazität der Karte für die zu erfolgende Guthabenshöhe nicht ausreicht, so erfolgt die Buchung einer Guthabenshöhe, die ausreicht, um die Karte auf das vorbestimmte Maximum aufzufüllen, wobei diese Höhe von der zu buchenden Gesamthöhe einer bestimmten Transaktion abgezogen wird. Der verbleibende gutzuschreibende Betrag wird dann einer weiteren Karte bzw. weiteren Karten des entsprechenden Kunden gutgeschrieben.
  • Wenn das Endgerät zur Guthabensausstellung der entsprechenden Karte die relevante Guthabenshöhe gutschreiben kann, so wird diese den Ereignisdaten der Karte hinzugefügt, und zwar entweder durch Hinzufügen zu der Gesamthöhe eines bereits bestehenden Datensatzes oder durch Assemblieren der Daten für einen neuen Datensatz. Die Guthaben des Datensatzes werden beginnend mit dem höchsten Guthaben der Reihenfolge nach angeordnet und in Verbindung mit der entsprechenden Anzahl von Speicherblöcken zu der Anzahl der Kreditaussteller auf die Karte geschrieben, wie dies vorstehend im Text beschrieben worden ist. Gleichzeitig wird der Gesamtwert der Guthabenpunkte auf der Karte und falls notwendig, die Anzahl der von vorausbezahlten Ausstellern eingegebenen Guthabenpunkte zum Schreiben auf die Karte von dem Endgerät aktualisiert. Ferner werden die relevanten Elemente der festen Daten und der Einlösedaten, die oben beschrieben worden sind, von dem Endgerät aktualisiert, so daß die gegenwärtige Identität des Endgerätes bzw. des Terminals als das Endgerät gespeichert wird, das zuletzt aufgesucht worden ist.
  • Wenn die Verarbeitungseinheit 22 des Endgerätes bzw. des Terminals zur Guthabensausstellüng feststellt, daß mehr als die erste vorbestimmte Anzahl (wie dies bereits vorstehend im Text beschrieben worden ist) von Guthabensausstellern Einträge auf der Karte aufweisen, so werden, falls dies notwendig ist, Datensätze vorauszahlender Aussteller geopfert, wobei die Informationen vorauszahlender Aussteller als Zwischensumme gespeichert werden.
  • Wenn es sich bei dem vorliegenden Aussteller um einen vorauszahlenden Aussteller handelt, so kann es sein, daß nicht alle obigen Schritte erforderlich sind. In diesem Fall erhöht das Endgerät jedoch die Vorauszahlungs-Gesamtdaten auf der Karte sowie die Gesamtereignisdaten um die gutgeschriebene Höhe.
  • Praktisch gleichzeitig zu dem Zeitpunkt, zu dem die Informationen wieder auf die der Schreib-Leseeinrichtung 21 zugeordnete Karte 1 geschrieben werden, werden die Daten der aktuellen Transaktion, die die Guthabenshöhe, den Kartenbezeichner und den Zeitpunkt der Transaktion umfassen, in den Speicher 23 übertragen. Der Prozessor 22 kann zu Prüfzwecken auf diese Daten zugreifen, wie dies später im Text beschrieben wird.
  • Jedes Ausstellungs-Endgerät wird im voraus mit einer vorbestimmten Anzahl von Guthabenspunkten beschickt. Die Guthabenpunkte eines Ausstellungs-Endgerätes werden durch eine von dem Kartenanbieter bereitgestellte Ladekarte festgelegt und physikalisch einem Ausstellungs-Endgerät 2 zugeführt. Die Ladekarte wird in die Schreib-Leseeinrichtung 21 des Ausstellungs-Endgerätes eingeführt, so daß das Endgerät nach dem "Auffüllen" eines Speicherbereichs 23 des Endgerätes zur Guthabensausstellung mit Sammelpunkten eine vorbestimmte Anzahl an Guthabenpunkten ausstellen kann. Die Verarbeitungseinheit 22 erkennt die Ladekarte als solche und übertragt die Guthabenspunktedaten in den Speicher 23. Während sich die Ladekarte in dem Ausstellungsgerät befindet, erfaßt die Ladekarte ferner Informationen von dem Endgerät zur Guthabensausstellung, wobei diese Informationen in dem Speicher des Endgerätes gespeichert sind und sich auf Transaktionen beziehen, die nach dem letzten Ladevorgang durchgeführt worden sind. Der Prozessor 26 des Endgerätes ist so programmiert, daß er bezüglich der durchgeführten Transaktionen Kredibilitätsprüfungen durchführt, wie zum Beispiel bezüglich der Guthabenshöhen. Des weiteren werden andere Faktoren geprüft, wie zum Beispiel, ob die gleiche Karte mit wiederholten Guthaben versehen worden ist. Daten, die sich auf zu hohe oder auf wiederholte Guthaben beziehen, werden von dem Endgerät zur Guthabensausstellung auf die Ladekarte ausgegeben. In dem gerade beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Ladekarte wieder dem Kartenanbieter zugeführt, so daß die von dem Ausstellungs-Endgerät erhaltenen Informationen in einer Kartenkontroll-Leseeinrichtung 5 des Anbieters gelesen werden können. Allerdings können die Informationen auch auf die Ladekarte heruntergeladen und von einer ähnlichen Kartenkontroll-Leseeinrichtung gelesen werden, die sich direkt bei dem Guthabenaussteller befindet.
  • Wenn die Karte 1 eine entsprechende Guthabenhöhe aufweist, bringt der Kunde die Karte zu einem Karteneinlöser X, um dafür Waren oder Dienstleistungen ganz oder teilweise zu erwerben.
  • Bei dem Karteneinlöser X, Y wird die Karte 1 von einer Kartenwert-Leseeinrichtung 4 gelesen, um die Menge der Guthabenpunkte auf der Karte sowie die eingelösten Guthabenpunkte zu ermitteln. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der eindeutige Bezeichner der Karte gelesen und gespeichert, um eine erneute Verwendung des Guthabens zu verhindern, wobei ein derartiger Mißbrauch jedoch auch auf andere Art und Weise verhindert werden kann, wie etwa durch die Anbringung eines Indikators auf der Karte.
  • Wenn die Karte von der Kartenwert-Leseeinrichtung 4 gelesen wird, zeigt eine Kundenanzeige, die der Anzeige an dem Guthabensaustellungs-Endgerät 2 entspricht, die Anzahl der auf der Karte verfügbaren Guthabenpunkte sowie den diesen Punkten zugeordneten Geldwert. Vorzugsweise ist die Kartenwert- Leseeinrichtung 4 funktionsfähig einem elektronischen Kassenterminal zugeordnet. Eine derartige Verbindung ermöglicht dem Kunden den unmittelbaren Einsatz der Karte zur Teilzahlung bzw. zur vollständigen Bezahlung von bei dem Einlöser gekauften Artikeln.
  • Die Datensätze aufweisende Karte wird von dem Karteneinlöser X aufbewahrt, um einen Zugriff auf die auf der Karte gespeicherten Informationen durch die Kartenkontroll- Leseeinrichtung 5 zu ermöglichen. Bei der Kartenkontroll- Leseeinrichtung 5 aus Figur 5 kann es sich um eine unabhängige Kartenleseeinrichtung handeln, die sich auf dem Grundstück des Karteneinlösers befinden kann. Bei der Kartenkontroll- Leseeinrichtung kann es sich allerdings auch um eine in der Kartenwert-Leseeinrichtung integrierte Einrichtung handeln. Des weiteren kann die Kartenkontroll-Leseeinrichtung 5 entfernt von der Kartenwert-Leseeinrichtung 4 angeordnet sein, wie zum Beispiel an einer zentralen Kontrollstation, wobei diese Anordnung jedoch nicht bevorzugt wird.
  • Die Kartenkontroll-Leseeinrichtung 5 umfaßt eine Kartenleseeinrichtung 501, die über einen Bus 502 mit einem Prozessormodul 503 gekoppelt ist. Das Prozessormodul 503 ist wiederum über einen Übertragungsweg 504 mit dem Datenprozessor 6 gekoppelt. Wenn eine Karte 1 eingelöst wird, wird sie in der Kartenleseeinrichtung 501 gelesen. Die Daten auf der Karte werden über den Bus 502 zur Auswertung zu dem Prozessormodul 503 übertragen. Das Prozessormodul 503 umfaßt einen Pufferspeicher für die ausgewerteten Daten, wobei der Inhalt des Pufferspeichers periodisch über den Übertragungsweg 504 zu dem Datenprozessor 6 übertragen wird. Der Datenprozessor ist über weitere Übertragungskanäle 505 mit anderen Kartenkontroll- Leseeinrichtungen 5 verbunden. Die Art der Übertragungswege 504, 505 eignet sich für die Trennung zwischen dem Datenprozessor und den Kartenkontroll-Leseeinrichtungen 5, wobei es sich zum Beispiel um Funkübertragungswege, Landleitungen oder Lichtwellenleiter handeln kann. In dem Prozessormodul 503 werden die von der Karte 1 ausgelesenen Daten auf Widerspruchsfreiheit geprüft. Zu diesem Zweck werden die Guthabenpunkte aus jedem gespeicherten Datensatz summiert, und falls zutreffend, zu der vorausbezahlten Gesamtsumme der Guthaben addiert, wobei das Ergebnis dann mit dem auf der Karte gespeicherten Gesamtwert der Punkte verglichen wird. Die Werte der Guthabenpunkte in jedem gespeicherten Datensatz werden danach zu den entsprechenden laufenden Zwischensummen jedes Guthabenausstellers addiert, die in dem Pufferspeicherbereich des Prozessormoduls 503 gespeichert werden.
  • Wie dies bereits vorstehend im Text erwähnt worden ist, kann das Endgerät bzw. der Terminal 2 zur Guthabensausstellung anderen Vorrichtungen zugeordnet sein.
  • In der Anordnung aus Figur 5 ist das Endgerät 2 mit einem elektronischen Kassenterminal 50 gekoppelt, wodurch die Vorgänge zur Betätigung des Endgerätes zur Guthabensausstellung weniger komplex gestaltet werden. Die Karte wird in den Schlitz an dem Endgerät zur Guthabensausstellung eingeführt, und die Kundenanzeige zeigt daher die gleichen Informationen an, wie dies oben im Text beschrieben worden ist. Nach Beendigung des Einkaufs übermittelt der elektronische Kassenterminal 50 die Guthabendaten jedoch automatisch zu der Verarbeitungseinheit, ohne daß eine Bedienungsperson diese Daten per Tastatur manuell eingeben muß. Die Guthabenpunkte können entweder unter Betätigung der Eingabetaste auf dem Tastenblock oder als Reaktion auf einen Impuls des elektronischen Kassenterminals 50 direkt auf die Karte übertragen werden.
  • In Figur 6 ist eine weitere Anordnung dargestellt, die es ermöglicht, daß die Endgeräte zur Guthabensausstellung von dem Verkaufsort entfernt angeordnet sein können, wobei sie jedoch mit einem lokalen Datenprozessor 60 gekoppelt sind. Diese Anordnung funktioniert gemäß nachstehender Beschreibung.
  • Nach dem Kauf an einem ersten Kassenterminal wird eine Kundenkarte durch eine lokale Kartenleseeinrichtung geführt, um die bestimmte Karte sowie die Höhe der hinzuzufügenden Guthabenpunkte zu identifizieren, wobei diese Informationen einem entfernten Datenprozessor 60 zugeführt werden. Der Käufer kann daraufhin Einkäufe an anderen Kassenterminals tätigen, wobei die Karte des Kunden jedesmal durch die Kartenleseeinrichtung des entsprechenden Kässenterminals geführt wird. Nachdem alle Einkäufe getätigt worden sind, wird die Karte zu einem entfernten Endgerät bzw. Terminal für die Guthabensausstellung gebracht, wo die Gesamtsumme des erzielten Guthabens auf die Karte für den Prozessor 60 eingegeben wird.
  • Bei den beiden Anordnungen aus den Figuren 5 und 6 ist es nicht immer unbedingt erforderlich, daß das Endgerät für die Guthabensausstellung einen eigenen Speicher für die erfolgten Transaktionen aufweist, da die Datenprozessoreinheit oder der elektronische Kassenterminal selbst die Funktion zum Speichern der Transaktionen übernehmen können.
  • Der Bus 206 ermöglicht es dem Guthabenaussteller ferner, Informationen über die Transaktionen des Endgerätes für die Guthabensausstellung zu erhalten. Zu diesem Zweck kann eine Analysevorrichtung mit dem Bus 206 gekoppelt werden, wie etwa ein Laptop-Computer 207. Die Informationen aus dem Speicher 23 werden in diesem Fall zu Analysezwecken heruntergeladen, wie zum Beispiel zur Feststellung eines Mißbrauchs des Endgerätes.
  • Wie dies bereits vorstehend im Text beschrieben worden ist, handelt es sich bei dem Datenträger um eine Karte mit Magnetstreifen, wobei die Erfindung jedoch nicht auf diese Art von Datenträger eingeschränkt ist. In diesem Zusammenhang können alternativ auch andere Arten maschinenlesbarer Träger verwendet werden, wie zum Beispiel Computerkarten und optische Speicherkarten. Die Beschreibung von Figur 1 erfolgte zwar in bezug auf nur drei Aussteller, jedoch wird hiermit festgestellt, daß die Erfindung nicht darauf beschränkt ist.

Claims (32)

1. Datenträger zum Speichern von Daten einer Mehrzahl von Ausstellern, wobei jeder Aussteller eine oder mehrere Schreibeinrichtungen (2) aufweist, wobei der genannte Datenträger (1) einen Speicherbereich (10, 11, 12) aufweist, der der Datenredundanz fähig ist, wobei die genannten Daten (101, 102) in dem genannten Bereich jeden der genannten Aussteller (12) darstellen und diese voneinander unterscheiden, und wobei die Daten ein Ereignis darstellen, das jeder der genannten Schreibeinrichtungen des genannten Ausstellers (2) zugeordnet ist, und wobei das Datenformat abhängig von der Anzahl der Aussteller adaptiv konfigurierbar ist, so daß die Datenredundanz mit zunehmender Anzahl der Aussteller reduziert werden kann.
2. Datenträger nach Anspruch 1, wobei die genannten Daten Erkennungsdaten (101) umfassen, die die Identität eines entsprechenden Ausstellers anzeigen, und wobei die Daten ferner Ereignisdaten (102) umfassen, die ein der entsprechenden Schreibeinrichtung (2) zugeordnetes Ereignis anzeigen.
3. Datenträger nach Anspruch 1 oder 2, wobei in dem genannten Speicherbereich (11) Daten gespeichert werden, die eine erste und eine letzte Schreibeinrichtung (2) darstellen, die dem genannten Datenträger funktionsfähig zugeordnet sind.
4. Datenträger nach Anspruch 2, wobei die genannten Ereignisdaten (102) einen numerischen Wert darstellen.
5. Datenträger nach Anspruch 4, wobei die genannten Ereignisdaten (102) jeden identifizierten Aussteller als numerischer Gesamtwert für jede der genannten identifizierten Schreibeinrichtungen gespeichert werden.
6. Datenträger nach Anspruch 5, wobei die Ereignisdaten (102) für alle identifizierten Aussteller in dem genannten Speicherbereich als Summe gespeichert werden, und zwar getrennt von den genannten Ereignisdaten für jeden identifizierten Aussteller.
7. Datenträger nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die genannten Daten ferner Datenträger-Erkennungsdaten umfassen, die für den Datenträger charakteristisch sind.
8. Datenträger nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Datenträger im wesentlichen Kreditkartengröße aufweist.
9. Datenträger nach Anspruch 8, wobei die Daten auf Magnetspuren gespeichert werden.
10. Anordnung zum Schreiben und Lesen von Daten einer Mehrzahl von Ausstellern auf einen nicht-sichtbar lesbaren Datenträger (1) mit einem Speicherbereich, der der Datenredundanz fähig ist, mit: einer Einrichtung (22) zur Bereitstellung von Erkennungsdaten, die den Aussteller identifizieren; einer Einrichtung (27) zur Bereitstellung von Ereignisdaten, die ein dem genannten Aussteller zugeordnetes Ereignis darstellen; einer Schreibeinrichtung (21) zum Schreiben eines Datensatzes (101, 102), der die genannten Erkennungsdaten (101) und die genannten Ereignisdaten (102) aufweist, auf den genannten Datenträger (1), so daß der genannte Datensatz die Ereignisdaten sowie den Aussteller anzeigt, der den genannten Datensatz schreibt; einer Datensatz-Leseeinrichtung (21) zur Bereitstellung von Lesedaten, die den auf dem zugeordneten Datenträger (1) gespeicherten Daten entsprechen; und einem Detektor (22) zur Auswertung der genannten Lesedaten, wobei die Ausgabe des Detektors die Schreibeinrichtung (21) steuert, und wobei die genannte Anordnung so angeordnet ist, daß sie das Format der Daten auf dem genannten Datenträger adaptiv so konfiguriert, daß die Datenredundanz abhängig von der Anzahl der von dem genannten Datenträger ausgelesenen Aussteller reduziert werden kann.
11. Anordnung nach Anspruch 10, wobei die genannten Ereignisdaten (102) einen numerischen Wert darstellen.
12. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11, wöbei der genannte Detektor (22) den numerischen Gesamtwert aller vorher auf dem genannten Datenträger (1) gespeicherten Ereignisdaten ermittelt und ein Steuersignal zur Sperrung der genannten Schreibeinrichtung (21) vorsieht, wenn der Gesamtwert einen vorbestimmten Wert überschreitet.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei der genannte Detektor (22) die Anzahl der vorher gespeicherten Datensätze erfaßt, die einen Aussteller auf dem genannten Datenträger (1) anzeigen, und wobei der Detektor ein Steuersignal zur Sperrung der genannten Schreibeinrichtung vorsieht, wenn die genannte Anzahl eine vorbestimmte Anzahl überschreitet.
14. Anordnung nach Anspruch 13, wobei der genannte Detektor (22) die vorher gespeicherten Erkennungsdaten in den genannten Lesedaten erfaßt, und wobei die genannte Anordnung ferner eine Vergleichseinrichtung (22) zum Vergleich der genannten vorher gespeicherten Erkennungsdaten (101) mit den genannten Erkennungsdaten umfaßt, die die in Betracht kommenden Aussteller anzeigen, und wenn kein bereits gespeicherter Datensatz Erkennungsdaten aufweist, die einen Aussteller kennzeichnen, so schreibt die genannte Schreibeinrichtung (21) einen neuen Datensatz auf den genannten Datenträger, wobei der genannte neue Datensatz Erkennungsdaten (101) aufweist, die den genannten Aussteller anzeigen sowie die Ereignisdaten, die der genannten Anordnung des genannten Ausstellers zugeordnet sind.
15. Anordnung nach Anspruch 13, wobei der genannte Detektor (22) so angeordnet ist, daß er bereits gespeicherte Ereignisdaten der genannten vorher gespeicherten Datensätze erfaßt, und wenn ein gespeicherter Datensatz (101, 102) Erkennungsdaten aufweist, die den genannten Aussteller identifizieren, so schreibt die genannte Schreibeinrichtung eine Datensumme, die insgesamt die Summe folgender Werte darstellt:
(a) des numerischen Werts der Ereignisdaten (102), die das dem genannten Aussteller zugeordnete genannte Ereignis darstellen; und
(b) des numerischen Werts der genannten vorher gespeicherten Ereignisdaten, die vorherige Ereignisse darstellen, die dem genannten Aussteller zugeordnet sind, und zwar in diesem Satz an Stelle der genannten vorher gespeicherten Daten, wodurch die genannten Ereignisdaten aktualisiert werden.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, wobei die Anordnung ferner eine Einrichtung (22) zur Bestimmung der Anzahl der die Aussteller darstellenden Datensätze umfaßt, die auf den genannten Datenträger (1) geschrieben werden soll, und wobei die Anordnung ferner eine Steuerungseinrichtung (23) umfaßt, die zur Steuerung der genannten Schreibeinrichtung (21) auf die genannte Anzahl anspricht, wobei die Anzahl der Schreibvorgänge der genannten Datensätze (101, 102) von der Anzahl der Datensätze (101, 102) abhängig ist.
17. Anordnung nach Anspruch 16, wobei die Einrichtungen (21, 22) vorgesehen sind, um vorher bzw bereits gespeicherte Datensätze (101, 102) erneut und falls zutreffend, einen neuen Datensatz (101, 102) auf den genannten Datenträger (2) zu schreiben, wobei Datensätze, die Daten mit einem höheren numerischen Wert von Ereignisdaten darstellen, vor den Datensätzen zum Auslesen vorgesehen werden, die einen. niedrigeren numerischen Wert von Ereignisdaten aufweisen.
18. Anordnung nach Anspruch 17, wobei die Anordnung eine Diskriminatoreinrichtung (22) zur Unterscheidung der auf den Datenträger (1) zu schreibenden Datensätze in erste Datensätze umfaßt, die Erkennungsdaten aufweisen, die ein erstes Merkmal anzeigen, sowie in zweite Datensätze, die Erkennungsdaten aufweisen, die ein zweites Merkmal anzeigen, und mit einer Formatsteuerungseinrichtung (22), die auf die Summe der auf den Datenträger (1) zu schreibenden Datensätze anspricht und funktionsfähig ist, wenn die Summe der Datensätze einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet, wobei bewirkt wird, daß die genannte Schreibeinrichtung aus dem ersten Datensatz nur Ereignisdaten auf den genannten Datenträger schreibt, und daß die genannte Schreibeinrichtung die zweiten Datensätze auf den Datenträger schreibt, die Erkennungsdaten und Ereignisdaten aufweisen.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 18, wobei Einrichtungen (22) vorgesehen sind, die dazu dienen, die der genannten Anordnung zugeordneten Ereignisdaten in eine der genannten Anordnung zugeordnete Speichereinrichtung (23) zu schreiben, und zwar im wesentlichen gleichzeitig zu dem Schreiben der genannten Daten auf den genannten Datenträger.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 19, wobei eine Tastatur (25) zur Eingabe der genannten Ereignisdaten (102) in die genannte Anordnung vorgesehen ist.
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei der genannte Datenträger (1) im wesentlichen Kreditkartengröße aufweist.
22. Anordnung nach Anspruch 21, wobei die Daten auf dem genannten Datenträger (1) auf Magnetspuren gespeichert werden.
23. Leseeinrichtung für einen Datenträger, der Daten aufweist, die durch eine oder mehrere Schreibeinrichtungen (2) eingegeben werden, die jeweils einem entsprechenden Aussteller einer Mehrzahl von Ausstellern zugeordnet sind, wobei die genannten Daten Erkennungsdaten (101) aufweisen, die den genannten Aussteller darstellen, sowie Ereignisdaten (102), die ein Ereignis anzeigen, das von der Schreibeinrichtung (2) des genannten Ausstellers aufgezeichnet worden ist, wobei die genannte Leseeinrichtung eine Einrichtung (501) zum Lesen der genannten Erkennungsdaten, eine Einrichtung (501) zum Lesen der genannten Ereignisdaten und eine Einrichtung (503) zur Erzeugung einer Korrelation zwischen den genannten Erkennungsdaten und den diesen zugeordneten Ereignisdaten aufweist, wobei das Datenformat abhängig von der Anzahl der Aussteller adaptiv konfigurierbar ist, so daß die Datenredundanz mit zunehmender Anzahl der Aussteller reduziert werden kann.
24. Leseeinrichtung nach Anspruch 23, wobei diese ferner eine Einrichtung (503) zum Speichern der genannten in Korrelation gebrachten Erkennungsdaten und Ereignisdaten umfaßt.
25. Leseeinrichtung nach Anspruch 23 oder 24, wobei die Leseeinrichtung ferner eine Datenübertragungseinrichtung (504) zur Übertragung der genannten in Korrelation gebrachten Erkennungs- und Ereignisdaten zu einer Datenprozessoreinrichtung (6) umfaßt.
26. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen durch eine Mehrzahl von Ausstellern, die jeweils eine oder mehrere Schreib-Leseanordnungen (20) verwenden, wobei jede Anordnung eine Einrichtung (22) zur Bereitstellung von Erkennungsdaten (101) umfaßt, die den entsprechenden Aussteller anzeigen, sowie eine Einrichtung (22) zur Bereitstellung von Ereignisdaten (102), die ein der entsprechenden Anordnung des genannten Ausstellers zugeordnetes Ereignis anzeigen, und mit mindestens einer Datenträger-Auswertungseinrichtung (5), wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Bereitstellung mindestens eines Datenträgers (1) mit einem zur Datenredundanz fähigen Speicherbereich;
(b) Erzeugung eines Zusammenwirkens des genannten Datenträgers mit einer entsprechenden Schreib-Leseanordnung (29);
(c) Auslesen der auf dem genannten Datenträger gespeicherten Daten;
(d) Schreiben (21) eines Datensatzes auf den genannten Datenträger (1), wobei der genannte Datensatz die genannten Erkennungsdaten (101) und die genannten Ereignisdaten (102) umfaßt, wobei das Format der Daten abhängig von der Anzahl der Aussteller adaptiv konfigurierbar ist, so daß die Datenredundanz mit zunehmender Anzahl von Ausstellern reduziert werden kann;
(e) Erzeugung eines Zusammenwirkens zwischen dem genannten Datenträger (1) und einer Datenträger- Auswertungseinrichtung (5);
(f) Auswertung der auf den genannten Datenträger (1) geschriebenen Daten; und
(g) Erzeugung einer Korrelation zwischen den genannten Erkennungsdaten (101) und den genannten Ereignisdaten (102) zur Identifizierung der genannten Schreib-Leseanordnung (2), der das genannte Ereignis zugeordnet ist.
27. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen nach Anspruch 26, wobei der Schritt (b) folgende Teilschritte umfaßt:
1) Lesen (21) des genannten Datenträgers (1);
2) Feststellen (22), ob der genannte Träger (1) frühere Datensätze aufweist, die Erkennungsdaten (101) umfassen, die einen Aussteller anzeigen;
3) Speichern aller genannten vorherigen Datensätze (101, 102) in der genannten Schreib-Leseanordnung (22); und
4) Schritt (d) umfaßt ferner das erneute Schreiben (22) der genannten gespeicherten Datensätze auf den genannten Datenträger.
28. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen nach Anspruch 27, wobei das Verfahren ferner die folgenden Schritte umfaßt.
Zählen (22) der Anzahl der auf einen Datenträger (1) zu schreibenden Datensätze (101, 102), und abhängig davon, Steuerung der Anzahl der Vorgänge des Schreibens (21) des genannten Datensatzes.
29. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen nach Anspruch 28, wobei folgendes gilt: wenn die genannte gezählte Anzahl von Datensätzen einen ersten Grenzwert unterschreitet, wird die genannte Schreibeinrichtung (21) so gesteuert, daß die genannten Datensätze zweimal (2) auf jede von zwei Datenspuren geschrieben werden, und wenn die genannte gezählte Anzahl über dem genannten ersten Grenzwert jedoch unter einem zweiten Grenzwert liegt, so wird die genannte Schreibeinrichtung (21) so gesteuert, daß der genannte Datensatz (101, 102) einmal auf jede der beiden Datenspuren geschrieben wird, und wenn die genannte gezählte Anzahl über dem genannten zweiten Grenzwert liegt, so wird die genannte Schreibeinrichtung (21) so gesteuert, daß der genannte Satz (101, 102) einmal gemeinsam zwischen die genannten beiden Datenspuren geschrieben wird.
30. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen nach. Anspruch 28 oder 29, wobei das Verfahren ferner die folgenden Schritte umfaßt:
Unterscheidung (22) der auf den genannten Datenträger zu schreibenden Datensätze in erste Datensätze mit Erkennungsdaten (101), die ein erstes Merkmal aufweisen, und in zweite Datensätze mit Erkennungsdaten (101), die ein zweites Merkmal aufweisen; und
abhängig von der gezählten Anzahl der auf einen Datenträger zu schreibenden Datensätze, Schreiben (21) der genannten zweiten Datensätze auf den genannten Datenträger, wobei aus einem ersten Datensatz nur die Ereignisdaten (102) auf den genannten Datenträger geschrieben werden.
31. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen nach Anspruch 30, wobei die genannten Ereignisdaten (102) einen numerischen Wert darstellen, und wobei in dem Schritt (f) Datensätze (101, 102) auf den genannten Datenträger (1) geschrieben (21) werden, wobei Datensätze, die numerische Werte von Ereignisdaten mit höherem Wert darstellen, auf dem Datenträger (1) vor den Datensätzen vorgesehen werden, die einen niedrigeren numerischen Wert darstellen.
32. Verfahren zur Übertragung von Dateninformationen nach einem der Ansprüche 26-31, wobei es sich bei jedem der genannten Datenträger (1) um eine Magnetstreifenkarte handelt.
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