DE69106961T2 - Thermischer Durchflussmesser. - Google Patents

Thermischer Durchflussmesser.

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Description

    Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem thermischen Durchflußmesser, insbesondere einem thermischen Durchflußmesser, der beim Erfassen einer kleinen Menge eines Flüssigkeitsstromes eine hohe Leistungsauflösung besitzt und welcher auch in der Lage ist, eine umgekehrte Strömung zu erfassen.
  • Während ein zu messendes Fluid als laminarer oder turbulenter Strom durch ein Strömungsrohr fließt, bildet sich entlang der inneren Wandfläche des Strömungsrohrs eine Strömungsgrenzschicht. Wenn das Strömungsrohr durch einen um es gewundenen, wärmeempfindlichen Widerstandsdraht erwärmt wird, überträgt sich die Wärme durch Wärmeleitung durch die Wand des Strömungsrohrs und durch die Grenzschicht des Fluidstromes auf das Fluid. Die Wärmeleitfähigkeit des Strömungsrohrs bestimmt sich als ein variabler Wert, der von der Zusammensetzung ihres Materials und von der durch ihre Oberfläche übertragenen Wärmemenge abhängt, und die Wärmeleitfähigkeit der Grenzschicht des Fluidstromes bestimmt sich als ein Wert, der mit der spezifischen Wärmemenge in dem zu messenden Fluid zusammenhängt.
  • Dementsprechend wird die Wärmeleitfähigkeit des Strömungsrohrs aus Daten über ihren Aufbau (d. h. dem Material, aus dem sie besteht), dem Rohrdurchmesser usw. errechnet. Auf der anderen Seite bestimmt sich die Wärmeleitfähigkeit des Fluids durch seine Dichte und Fließgeschwindigkeit. Der thermische Durchflußmesser kann als einfacher Massen-Durchflußmesser verwendet werden, welcher, beruhend auf dem oben genannten Funktionsprinzip, den Massendurchfluß eines in seiner Art bekannten Fluids bestimmen kann, ohne das Fluid beim Fließen zu behindern.
  • Ein herkömmlicher thermischer Durchflußmesser besitzt ein wärmeleitfähiges Strömungsrohr, das mit einem stromaufwärts und einem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement ausgestattet ist, die jeweils Widerstandsdrähte besitzen, die in einem bestimmten Abstand voneinander um das Rohr gewickelt sind, um sicherzustellen, daß zwischen ihnen keine thermische Beeinflussung stattfindet, und Steuermittel zum Steuern einer Brückenschaltung, die jeweils eine geerdete Stelle an dem einen Ende und eine Anschlußstelle an dem anderen Ende jedes der Temperatur-Fühlelemente besitzt, um die Temperaturdifferenz zwischen dem stromaufwärts und dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement auf konstantem Niveau zu halten, und die einen Massenfluß des Fluids aus dem an der stromabwärts liegenden Anschlußstelle gemessenen Spannungswert bestimmen. Der oben beschriebene, herkömmliche thermische Durchflußmesser besitzt jedoch eine nicht-lineare Beziehung zwischen der Durchflußgeschwindigkeit und dem Sensor-Ausgang, welche eine kleine Steigung und einen Wendepunkt im Bereich kleinen Durchflusses hat, in welchem sich die Durchflußgeschwindigkeit Null nähert, wodurch sich die abfallende Empfindlichkeit des Sensor-Ausgangssignals im kleinen Bereich anzeigt.
  • Gegenstand der Erfindung
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen thermischen Durchflußmesser zu schaffen, der auch im Bereich kleiner Durchflußmessungen hochempfindlich ist und der in der Lage ist, über den gesamten Bereich der Durchflußmessung ein hohes Sensor-Ausgangssignal ohne Wendepunkt zu liefern.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen thermischen Durchflußmesser zu schaffen, der in der Lage ist, einen umgekehrten Durchfluß durch Erfassen einer Veränderung im Sensor-Ausgangssignal aufzudecken.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 zeigt den Aufbau eines herkömmlichen thermischen Durchflußmessers;
  • Fig. 2 zeigt ein schematisches Schaltbild des in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen thermischen Durchflußmessers;
  • Fig. 3 zeigt eine Kurve der Durchfluß-Ausgangssignal-Charakteristik eines herkömmlichen thermischen Durchflußmessers;
  • Fig. 4 zeigt den Aufbau eines erfindungsgemäßen thermischen Durchflußmessers;
  • Fig. 5 zeigt ein schematisches Schaltbild des in Fig. 4 gezeigten thermischen Durchflußmessers;
  • Fig. 6 zeigt eine Kurve der Durchfluß-Ausgangssignal-Charakteristik des erfindungsgemäßen thermischen Durchflußmessers.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Fig. 1 zeigt den Aufbau eines herkömmlichen thermischen Durchflußmessers. in Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 11 ein wärmeleitfähiges Strömungsrohr kleinen Durchmessers, das gewöhnlich aus rostfreiem Stahl besteht, gekennzeichnet, durch welches ein zu messendes Fluid in der durch einen Pfeil angezeigten Richtung fließt. Das Strömungsrohr 11 besitzt ein stromaufwärts liegendes Temperatur-Fühlelement 21 und ein stromabwärts liegendes Temperatur-Fühlelement 31, die aus Nickellegierung oder Platin hergestellte, wärmeempfindliche Widerstandsdrähte S&sub1;&sub1; und S&sub1;&sub2; sind. Die beiden Widerstandsdrähte sind um das Strömungsrohr gewickelt und in einem bestimmten Abstand voneinander so angeordnet, daß zwischen ihnen keine thermische Beeinflussung auftreten kann. Der Widerstand S&sub1;&sub1; des stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 21 entspricht einem Wert, der ungefähr eine Größenordnung höher liegt als der Widerstand S&sub1;&sub2; des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 31. Daher wird dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 31 ein größerer Strom zum Erwärmen des Fluids zugeführt.
  • Fig. 2 zeigt ein schematisches Schaltbild des oben beschriebenen, herkömmlichen thermischen Durchflußmessers. Die Widerstände S&sub1;&sub1; und S&sub1;&sub2; sind aktive Widerstände, die zwei Arme einer Brückenschaltung bilden, Anschlußteile 19, 19&sub1; und ein geerdetes Ende 172 besitzen. Die Brückenschaltung schließt weitere Widerstände R&sub1;&sub1;, R&sub1;&sub2; und R&sub1;&sub3; ein. Der Widerstand R&sub1;&sub3; besitzt einen Wert, der dem stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 31 eine bestimmte Temperaturdifferenz bezüglich des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 21 verleiht. Die Brückenschaltung besteht aus einer Verbindung der in Reihe geschalteten Widerstände R&sub1;&sub1;, R&sub1;&sub3;, S&sub1;&sub1; und der in Reihe geschalteten Widerstände R&sub1;&sub2;, S&sub1;&sub2;. Die Anschlußteile 19 und 19&sub1; sind an einen invertierenden Eingangsschaltkreis bzw. einen nicht-invertierenden Eingangsschaltkreis eines Verstärkers 15 angeschlossen. Das Bezugszeichen 16 kennzeichnet einen NPN-Transistor, dessen Kollektor mit dem Anschluß 17, dessen Emitter mit dem spannungsquellenseitigen Anschlußpunkt 17&sub1; der Brückenschaltung und dessen Basis mit der Ausgangsseite des Verstärkers 15 verbunden ist. Auf der Basis der Spannung an dem Anschlußpunkt 19 wird ein der Massen-Durchflußgeschwindigkeit proportionales Sensorsignal erzeugt und über einen Anschluß 193 abgegeben. Der oben beschriebene Schaltkreis dient dazu, einen Teil des Signals an den Verstärker 15 und den Transistor 16 zuzurückzukoppeln, so daß die Potentialdifferenz zwischen den Anschlußteilen 19 und 19&sub1; ungefähr Null wird, womit die Temperaturdifferenz zwischen dem stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 21 und dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 31 entsprechend dem Widerstand R&sub1;&sub3; auf konstantem Niveau gehalten werden kann. Da die Spannung an beiden Anschlüssen des Widerstands S&sub1;&sub2; proportional der zur Erwärmung des Fluidstroms verwendeten Wärme ist, um eine konstante Temperaturdifferenz zu erhalten, besteht eine Beziehung zwischen dem Sensor-Ausgangssignal am Anschluß 193 und dem Massendurchfluß des Fluids.
  • Fig. 3 zeigt eine charakteristische Kurve, die eine nicht-lineare Beziehung zwischen der Durchflußgeschwindigkeit und dem ensor-Ausgangssignal bei einem herkömmlichen thermischen Durchflußmesser darstellt.
  • in Fig. 3 ist eine charakteristische, den Zusammenhang zwischen Durchflußgeschwindigkeit und Sensor-Ausgangssignal darstellende Kurve gezeigt, die eine kleine Steigung und einen Wendepunkt in dem kleinen Durchflußbereich aufweist, in welchem sich die Durchflußgeschwindigkeit Null nähert, wodurch sich die verringerte Empfindlichkeit des Sensor-Ausgangssignals in diesem Bereich andeutet. Dies kann wie folgt erklärt werden: Während dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 31 Strom zugeführt wird, um die Temperaturdifferenz zum stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 21 auf einem konstanten Wert zu halten, fällt mit abnehmender Durchflußgeschwindigkeit des Fluids die durch den Fluidstrom übertragene Wärme ab, was dazu führt, daß die Temperatur im stromabwärts liegenden Bereich ansteigt, dadurch das Erwärmen infolge des durch den Widerstand S&sub1;&sub2; fließenden Stromes zunimmt und zur gleichen Zeit auch die Temperatur im stromaufwärts liegenden Bereich des Strömungsrohrs durch Wärmeleitung von dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 31 erhöht wird. Als Folge davon wurde das Fluid, das in den Rohrabschnitt fließt, welcher durch das stromabwärts liegende Temperatur-Fühlelement 31 erwärmt wird, durch Wärmeleitung beeinflußt und die Heizleistung des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 31 wird verringert, was dazu führt, daß die Temperaturänderung des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 31 infolge der Wärmeübertragung von diesem Element 31 auf den Fluidstrom verringert wird.
  • Angesichts des oben Gesagten wurde die vorliegende Erfindung getätigt, um einen thermischen Durchflußmesser zu schaffen, der auch im Bereich kleiner Durchflußmessungen hochempfindlich ist, also in der Lage ist, ein hohes Sensor-Ausgangssignal über den gesamten Bereich der Durchflußmessung ohne Wendepunkt zu liefern, und welcher ein wärmeleitfähiges Strömungsrohr, das mit einem stromaufwärts und einem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement versehen ist, die Widerstandsdrähte aufweisen, die um das Rohr in einem bestimmten Abstand zueinander gewickelt sind, um sicherzustellen, daß zwischen ihnen keine thermische Beeinflussung stattfindet, sowie Steuermittel zum Steuern einer Brückenschaltung besitzt, die jeweils eine geerdete Stelle an dem einen Ende und eine Anschlußstelle an dem anderen Ende jedes der Temperatur- Fühlelemente aufweist, um die Temperaturdifferenz zwischen dem stromaufwärts und dem stromabwärts liegenden Temperatur- Fühlelement auf konstantem Niveau zu halten und den Massenfluß des Fluids aus dem an der Anschlußstelle des stromabwärts liegenden Temperatur-Meßelements gemessenen Spannungswert zu bestimmen, und welcher weiterhin einen zusätzlichen, in seiner Temperatur einstellbaren Heizkörper besitzt, der von der stromabwärts liegenden Seite her nahe dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements auf dem Strömungsrohr angeordnet ist.
  • Fig. 4 zeigt den Aufbau eines erfindungsgemäßen thermischen Durchflußmessers. in Fig. 4 bezeichnet 1 ein wärmeleitfähiges Strömungsrohr, welches gewöhnlich ein aus rostfreiem Stahl hergestelltes Rohr kleinen Durchmessers ist, 2 bezeichnet ein stromaufwärts liegendes Temperatur-Fühlelement, welches aus einem aus Nickellegierung oder Platin hergestellten, wärmeempfindlichen, dünnen Draht besteht, der als ein Widerstand S&sub1; wirkt und um den stromaufwärts liegenden Bereich des Strömungsrohrs 1 gewickelt ist. 3 bezeichnet ein stromabwärts liegendes Temperatur-Fühlelement, das ein aus Nickellegierung oder Platin hergestellter, wärmeempfindlicher, dünner Draht ist, welcher als ein Widerstand S&sub2; wirkt und um den stromabwärts liegenden Bereich des Strömungsrohrs 1 gewickelt ist, wobei er von dem stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 2 durch einen ausreichenden Abstand getrennt ist, um sicherzustellen, daß keine thermische Beeinflussung des stromaufwärts liegenden Elements 2 stattfindet. 4 bezeichnet einen zusätzlichen Heizkörper, der aus einem wärmeempfindlichen, dünnen Draht besteht, als ein Widerstand H wirkt und an der stromabwärts liegenden Seite in der Nähe des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 3 um das Strömungsrohr gewickelt ist. Der Widerstand S&sub1; des stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelements liegt ungefähr eine Größenordnung höher als der Widerstand S&sub2; des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements 2, und demzufolge kann der meiste elektrische Strom zum Erwärmen des Fluids durch das stromabwärts liegende Temperatur-Fühlelement 3 fließen.
  • ln Fig. 5 ist ein schematisches Schaltbild des erfindungsgemäßen, thermischen Durchflußmessers gezeigt, in welchem die Widerstände S&sub1; und S&sub2; an einem Ende mit einer geerdeten Stelle 72 und am anderen Ende mit einer Reihe von Widerständen R&sub3;, R&sub1; (für den Widerstand S&sub1;) bzw. einem Widerstand R&sub2; (für den Widerstand S&sub2;) verbunden sind, wodurch eine Brückenschaltung entsteht, in deren Armen die Widerstände R&sub1;, R&sub3; und S&sub1; bzw. R&sub2; und S&sub2; enthalten sind, wobei die Widerstände S&sub1; und S&sub2; als aktive Widerstände verwendet werden. Diese Widerstände dienen dazu, dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 3 in bezug auf das stromaufwärts liegende Temperatur-Fühlelement 2 eine konstante Temperaturdifferenz zu verleihen. Ein Verstärker 5 besitzt zwei Eingangsanschlüsse 9 und 9&sub1;, die einen invertierenden bzw. einen nicht-invertierenden Eingang darstellen. Ein NPN-Transistor 6 besitzt einen Kollektor, der mit einem Stromversorgungsanschluß 7 verbunden ist, einen Emitter, der mit einem Anschlußpunkt 7&sub1; der Stromquelle an der Brückenschaltung verbunden ist, und eine Basis, die an die Ausgangsseite des Verstärkers 5 angeschlossen ist. Zum Einstellen des dem zusätzlichen Heizkörper 4 zugeführten Heizstromes wird ein Regelwiderstand VR verwendet, der an einen Anschluß 8 für die Heizstromversorgung angeschlossen ist. Ein Sensor-Ausgangsanschluß 10 ist zum Abgreifen eines Wertes an dem Anschlußteil 9 vorgesehen. Dieser Wert repräsentiert den Massendurchfluß, der proportional dem elektrischen Strom zum Beheizen des stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelements ist. Wie aus dem oben beschriebenen Schaltbild ersichtlich ist, wird entsprechend dem Widerstand R&sub3; eine Temperaturdifferenz zwischen dem stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 2 und dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 3 durch Steuern des Transistors in solcher Weise auf einem konstanten Wert gehalten, daß die Eingangsspannungen des Verstärkers 5 über die Anschlußpunkte 9 und 9&sub1; der Brückenschaltung nahezu gleich zueinander sein können, und weiterhin kann, wenn die Durchflußgeschwindigkeit klein und nahe Null ist, d. h. in einem kleinen Bereich der Druchflußmessung, der Regelwiderstand zum Einstellen der Heizleistung des zusätzlichen Heizkörpers 4 verwendet werden, so daß das Sensor-Ausgangssignal auf das Minimum verringert wird. Das Beheizen des zusätzlichen Heizkörpers 4 verringert die dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement 3 zugeführte elektrische Leistung, d. h. der stromaufwärts liegende Teil des stromabwärtsseitigen Temperatur-Fühlelements 3 auf dem Strömungsrohr wird nicht beheizt, wodurch die Möglichkeit des Temperaturanstiegs am Element 3 infolge der von der stromaufwärts liegenden Seite bei einer kleinen Durchflußgeschwindigkeit übertragenen Wärme ausgeschlossen wird und im Gegenteil die Temperatur des Elements 3 wegen der Wärmeaufnahme des fließenden Fluids verringert wird. In einem solchen Zustand wirkt die Brückenschaltung steigernd auf den zuzuführenden elektrischen Strom, uni dadurch den Sensor-Ausgang zu erhöhen.
  • Fig. 6 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Durchfluß und dem Sensor-Ausgang eines erfindungsgemäßen, thermischen Durchflußmessers. Die erhaltene Kennlinie zeigt, daß der Ausgang gleichmäßig und kontinuierlich (ohne Wendepunkt) ansteigt, wenn der Durchfluß des Fluids wächst.
  • Durch den Einsatz eines erfindungsgemäßen zusätzlichen Heizkörpers 4 wird es auch möglich, einen umgekehrten Fluß des Fluids zu erfassen. Wenn nämlich das Fluid in umgekehrter Richtung fließt, wird die durch den zusätzlichen Heizkörper 4, der in Fig. 4 gezeigt ist, erzeugte Wärme auf das stromabwärts liegende Temperatur-Fühlelement 3 übertragen, wodurch die Temperatur des Elements 3 ansteigt und die Eingangsspannung der Brückenschaltung durch die ausgleichende Wirkung der Schaltung herabgesetzt wird. Dadurch wird das Sensor-Ausgangssignal verkleinert. Der umgekehrt Fluß des Fluids kann durch Erfassen einer Anderung in dem Sensor-Ausgangssignal ermittelt werden.
  • Wie aus der vorhergehenden Beschreibung deutlich wird, dient der erfindungsgemäße thermische Durchflußmesser dazu, ein Ausgangssignal zu erhalten, das charakteristischerweise kontinuierlich über den Bereich von einem kleineren zu einem größeren Durchfluß ansteigt, mit einer bemerkenswerten Verbesserung im Bereich kleinen Durchflusses. Dementsprechend kann die Messung des Durchflußbereichs effektiv erweitert werden, und die Korrektur für die Linearität wird vereinfacht. Bei dem erfindungsgemäßen thermischen Durchflußmesser wird außerdem durch den Einsatz solch einfacher Mittel, wie einer zusätzlichen Heizung mit einem um das Strömungsrohr gewickelten Draht das Ermitteln eines umgekehrten Flusses durch Erfassen einer Veränderung im Sensor-Ausgangssignal ermöglicht.

Claims (1)

  1. Thermischer Durchflußmesser mit folgenden Merkmalen:
    eine Art wärmeleitfähiges Strömungsrohr (1), welches den Durchfluß meßbaren Fluids gestattet;
    ein stromaufwärts liegendes Temperatur-Fühlelement (2) und
    ein stromabwärts liegendes Temperatur-Fühlelement (3), wobei diese Elemente jeweils aus einem temperaturabhängingen Widerstandgeber gebildet sind, der um das Strömungsrohr gewickelt ist, und in bestimmtem Abstand zueinander angeordnet sind, um dadurch sicherzustellen, daß zwischen ihnen keine thermische Beeinflussung stattfindet;
    Steuermittel zum Steuern einer Brückenschaitung, die jeweils eine geerdete Stelle an dem einem Ende und eine Anschlußstelie am anderen Ende jedes der stromaufwärts und stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelemente besitzt, um eine konstante Temperaturdifferenz zwischen dem stromaufwärts liegenden Temperatur-Fühlelement und dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement beizubehalten und den Massenfluß des Fluids aus einem an der stromabwärts liegenden Anschlußsteiie gemessenen Spannungswert zu bestimmen;
    gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Heizkörper (4) mit einer einstellbaren Heiztemperatur (VR), der an der stromabwärts liegenden Seite des Strömungsrohrs nahe dem stromabwärts liegenden Temperatur-Fühlelement (3) angeordnet ist.
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