DE69018807T2 - Ringförmige Dichtung. - Google Patents

Ringförmige Dichtung.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine ringförmige Dichtungsstruktur oder -vorrichtung zum Abdichten eines Ringraumes zwischen zwei Körpern, z. B. des Ringraumes, der innerhalb einer Stopfbuchse oder eines Gehäuses eine ventilwelle umgibt, oder des Ringraumes, der sich in einem rohrförmigen Teil in einem Bohrloch befindet und eine darin abgestützte Dichtungseinheit umgibt.
  • GB-A-2 196 706, auf deren Offenbarung der Oberbegriff des Hauptanspruches 1 basiert, beschreibt eine ringförmige Dichtungsvorrichtung zum Abdichten des Ringraumes zwischen einem ersten und einem zweiten Körper, wobei einer der Körper eine zylindrische Dichtungsfläche aufweist und die Vorrichtung umfaßt: Ein Paar voneinander beabstandeter ringförmiger Flansche; ein ringförmiges Bogenteil, das sich zwischen den Flanschen befindet und mit der konvexen Seite des Bogenteiles dichtenden Kontakt mit der zylindrischen Dichtungsfläche des einen Körpers hat; und einer Dichtungs-Andruck-Einrichtung zum dichtenden Zusammenwirken mit einem Teil des anderen Körpers, und die Dichtungsvorrichtung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß die Flansche, das Bogenteil und die Dichtungs-Andruck-Einrichtung Teile einer ringförmigen Metalldichtung sind, daß die Enden des Bogenteiles mit den verschiedenen Flanschen verbunden sind, daß das Bogenteil an den Flanschen relativ dick ist und zum Scheitelpunkt hin zunehmend dünner wird, und daß die Kontaktfläche der Dichtung mit der zylindrischen Fläche des einen Körpers so angeordnet ist, daß sie sich in Funktion am dünnen Teil des Bogenteiles in der Nähe des Scheitelpunktes befindet.
  • Eine solche Vorrichtung wird dazu verwendet, eine hin- und hergehende Welle abzudichten, ohne das Schmiermittel von der Welle zu kratzen.
  • Die ringförmige Metall-Dichtungsvorrichtung ist einfach zu stallieren und hat eine relativ lange Lebensdauer.
  • Die anliegenden Zeichnungen zeigen:
  • Figur 1 ist eine Schnittansicht einer sich hin- und herbewegenden Kolbenstange in einem Körper mit der darin installieren erfindungsgemäß verbesserten ringförmigen Dichtung.
  • Figur 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht der in Figur 1 dargestellen verbesserten ringförmigen Dichtung.
  • Figur 3 ist eine Schnittdarstellung eines sich hin- und herbewegenden Kolbens, in dem die verbesserte ringförmige Dichtung zum Abdichten zwischen der Außenseite des Kolbens und der Zylinderwand angeordnet ist, wobei zwei der verbesserten ringförmigen Dichtungen zur Abdichtung gegen Drücke aus beiden Richtungen verwendet werden.
  • Figur 4 ist eine Schnittdarstellung eines sich hin- und herbewegenden Kolbens, mit einer modifizierten Form der verbesserten Dichtungen, wobei eine kombinierte Form für die Abdichtung gegen Drücke aus beiden Richtungen sorgt.
  • Figur 5 ist eine Schnittdarstellung eines Bohrlochstranges mit der erfindungsgemäß verbesserten ringförmigen Dichtung, welche zur Abdichtung des Ringraumes zwischen der Innenseite des äußeren rohrförmigen Körpers und der Außenseite des inneren rohrförmigen Körpers angeordnet ist.
  • Figur 6A ist eine vergrößerte Schnittansicht, die die in Figur 5 gezeigte Dichtung in deren ungesetzter Position zeigt.
  • Figur 6B ist eine vergrößerte Schnittansicht, die die in den Figuren 5 und 6A gezeigte verbesserte ringförmige Dichtung in ihrer gesetzten Position zeigt.
  • Figur 7 ist eine vergrößerte Schnittansicht einer modifizierten Form der verbesserten dualen Ringdichtung, wie sie zur Abdichtung eines Bohrloch-Ringraumes verwendet wird.
  • Figur 8A ist eine detaillierte Schnittansicht einer verbesserten ringförmigen Dichtung, deren Betätiger sich in ungesetzter Position befindet.
  • Figur 8B ist eine detaillierte Schnittansicht der in Figur 8A dargestellten verbesserten ringförmigen Dichtung in ihrer gesetzten Position.
  • Figur 9 ist eine Schnittansicht eines Schieberventiles mit der erfindungsgemäß verbesserten ringförmigen Dichtung, wie sie um die Ventilwelle installiert ist.
  • Figur 10 ist eine vergrößerte detaillierte Schnittansicht der in Figur 9 dargestellten verbesserten ringförmigen Dichtung.
  • Der in Figur 1 dargestellte Betätiger 10 umfaßt einen Körper 12, der eine Kolbenkammer 14 bildet, in welcher der Kolben 16 zur Hin- und Herbewegung angeordnet ist. Die Kolbenstange 18 erstreckt sich durch den Kolben 16 und ist in dieser Position so befestigt, daß sie sich mit dem Kolben 16 bewegt, um dessen Bewegung auf eine Einrichtung zu übertragen, mit welcher die Kolbenstange 18 verbunden ist, z. B. mit einem Ventilkörper oder einem Bohrlochschieberstößel (nicht dargestellt). Der Körper 12 ist so geformt, daß er am Ende der Kammer 14 eine Öffnung 20 aufweist, und eine Kolbenstange 18 sich durch die Öffnung 20 erstreckt. Eine verbesserte ringförmige Dichtung 22 ist in der Öffnung 20 angeordnet, um zwischen der Innenwand der Öffnung 20 und der Außenseite der Kolbenstange 18 abzudichten. Wie in den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, umfaßt die Öffnung 20 eine gestufte Bohrung mit einer ersten Bohrung 24, die die Außenseite der Kolbenstange 18 eng umgibt, einer zweiten von dieser beabstandeten Bohrung 26, einer dritten Bohrung 28, die eine Schulter 30 bildet, einer vierten Bohrung 32 und einer fünften Bohrung 34, die alle im folgenden beschrieben werden. Die verbesserte ringförmige Dichtung 22 ist in der zweiten Bohrung 26 angeordnet und umfaßt einen ringförmigen Körper 36 mit einem ersten Flansch 38, der nahe der Schulter zwischen der ersten Bohrung 24 und der zweiten Bohrung 26 angeordnet ist, einen zweiten Flansch 40, der vom ersten Flansch 36 axial beabstandet ist und mit diesem durch nach innen vorstehende dichtende Bogenteile 42 verbunden ist, eine äußere Dichtungslippe 44, die von der Außenseite des zweiten Flansches 40 nach außen und oben zur Abdichtung gegen die innere Fläche der zweiten Bohrung 26 und des Kragens 46 vorsteht, welche vom zweiten Flansch 40 nach außen vorstehen und durch den Pfropfen 48 gegen die Schulter 30 zwischen den zweiten und ersten Bohrungen 26 und 28 festgeklemmt sind, wobei der Pfropfen 48 in die fünfte Bohrung 34 eingeschraubt und in der vierten Bohrung 32 gegen die Außenseite der Kolbenstange 18 abgedichtet ist.
  • Der Dichtungsbogen 42 ist so geformt, daß er in der Nähe der Flansche 38 und 40 dicker ist und zum mittleren Teil hin dünner wird. Die konvexe Seite des Bogenteiles 42 ist angepaßt um einen Dichtungseingriff mit der Innenseite ihres mittleren Teiles zu gewährleisten. Die Dichtung 22 ist so gestaltet, daß sie einen Preßsitz zwischen der Innenseite des Dichtungs- Bogenteiles 42 und der Außenseite der Kolbenstange 18 erzeugt. Bei dieser Gestaltung wird die Dichtung 22 durch den Preßsitz mechanisch deformiert, und sie wird auch durch den Fluiddruck von der Kolbenkammer 14, welcher auf die äußere, konkave Seite der Dichtung 22 ausgeübt wird, weiter deformiert. Die Dichtungslippe 44 verhindert den Ausbruch dieses Druckes aus der Dichtungsverbindung der Dichtungslippen 44 mit dem Inneren der zweiten Bohrung 26. Die Form und der verminderte Querschnitt des ringförmigen Bogenteiles 42 machen dieses zu einem flexiblen Teil, das seine geringste Dicke am Berührungspunkt mit der Außenseite der Kolbenstange 18 hat. Die weitere Deformierung des ringförmigen Bogenteiles 42 durch den Fluiddruck führt dazu, daß ein größerer Teil der funktionellen Länge des Bogenteiles 42 dazu gebracht wird, auf die Außenseite der Kolbenstange 18 zu drücken, und daß der Bereich des dünnsten Bogenabschnittes der Bereich mit dem größten Druck der Dichtung gegen die Außenseite der Kolbenstange 18 bleibt.
  • Der in Figur 3 dargestellte Kolben 50 ist innerhalb der zylindrischen Bohrung 52 angeordnet, um sich darin hin- und herzubewegen, und er ist mit der Kolbenstange 54 verbunden, um die Bewegung des Kolbens 50 in Abhängigkeit des Fluiddruckes zur gegenüberliegenden Seite auf eine (nicht dargestellte) geeignete Einrichtung, welche dadurch bewegt oder betätigt wird, zu übertragen. Der Kolben 50 umfaßt den Körper 56 mit der Bohrung 58, durch welche die Verbindungsstange 54 hindurchgeht, und eine Außenfläche, einschließlich der oberen und unteren äußeren Schultern 60 und 62 und der oberen und unteren inneren Schultern 64 und 66, die nach innen von den Schultern 60 und 62 beabstandet sind. Ein Paar erfindungsgemäß verbesserter ringförmiger Dichtungen 68 und 70 sind in entsprechender Weise gegen die äußeren Schultern 60 und 62 angeordnet und werden in ihrer Position zur Dichtung gegen die Bohrungswand 52 durch Ringe 72 und 74 gehalten, welche durch Kopfschrauben 76, wie dargestellt, mit dem Kolbenkörper 56 verbunden sind. Die Ringe 72 und 74 besitzen ringförmige Überstände 78, welche nach innen vorstehen und mit den ringförmigen Rändern 80 an den Dichtungen 68 und 70 zusammenwirken, um diese in deren erforderlicher Position zu halten, so daß der Außenteil des Bogenteiles 80 sich in Eingriff mit der Innenseite der Bohrung 52 mit normalerweise leichtem Preßsitz befindet. Die Dichtungen 68 und 70 sind der Dichtung 22 ähnlich und umfassen Flansche 84 und 86 an jedem Ende des flexiblen Bogenteiles 82. Der Kolbenkörper 56 umfaßt Durchlässe 88 und 90, die von dessen gegenüberliegenden Seiten ausgehen, welche beide mit dem sich radial erstreckenden Durchlaß 92, welcher durch die äußere Peripherie des Körpers 56 in einer Position zwischen den Durchlässen 68 und 70 verläuft, in Verbindung stehen. Die Rückschlagventile 94 und 96 sind in den Durchlässen 88 und 90 angeordnet, um eine Fluß durch diese nur in Richtung zur Seite des Körpers 56, welcher nicht dem Fluiddruck, der zur Bewegung des Kolbens 50 verwendet wird, ausgesetzt ist, zu ermöglichen. Mit dieser Struktur der Durchlässe wird jeglicher Druck, welcher sich zwischen den Dichtungen 68 und 70 ansammelt, zur drucklosen Seite des Kolbens 50 abgelassen, und die Rückschlagventile 94 und 96 verhindern das Durchfließen von Fluid von der Druckseite des Kolbens 50. Der Kolben 50 ist an der Kolbenstange 54 mit einer Mutter 98 und einem Kragen 100, welche an der Kolbenstange 54 festgeschraubt sind, gehalten.
  • Die Dichtungen 68 und 70 haben im wesentlichen dieselbe Form und denselben Aufbau sowie eine ähnliche Funktion wie die Dichtung 22, indem der Druck, welcher in das Innere des ringförmigen Bogenteiles 82 gelangt, das Bogenteil 82 nach außen in dichteren und umfassenderen Dichtungseingriff mit der Innenseite der Bohrung 52 verformt.
  • Der in Figur 4 dargestellte Kolben 102 ist dem Kolben 50 ähnlich, mit der Ausnahme, daß die Dichtungen 68 und 70, die im Kolben 50 verwendet wurden, zu einer einzigen Dichtungsstruktur 104 kombiniert wurden, die dem Ziel der doppelten Abdichtung gegen die Innenseite der Bohrung 105 dient. Die Dichtung 104 umfaßt den Körper 106, der einen inneren Kragen 108 aufweist, welcher durch den Überstand 112 am Ring 114 zwischen der Schulter 109 und dem Kolbenkörper 110 festgeklemmt ist. Die Kopfschrauben 116 befestigen den Ring 114 am Körper des Kolbens 110. Der Dichtungskörper 106 umfaßt die radiale Öffnung 118, welche die mit Ventilen versehenen Durchlässe 118a, 118b und 118c im Körper 110 mit der Außenseite des Dichtungskörpers 106 zwischen dem oberen Bogen 120 und dem unteren Bogen 122 verbindet. Der obere Bogen 120 erstreckt sich zwischen dem äußeren Teil des Kragens 108 zum oberen Flansch 124, und der untere Bogen 122 erstreckt sich zwischen dem Außenteil des Kragens 108 und dem unteren Flansch 126. Die Bögen 120 und 122 sind flexibe, sich verjüngende Bögen, wie sie mit Bezug auf die Dichtung 22 und die Dichtungen 68 und 70 beschrieben wurden.
  • Die in den Figuren 5, 6, 7 und 8 dargestellte ringförmige Dichtungsvorrichtung 130 ist im Ringraum 132 zwischen der Innenseite eines Bohrlochkopfes 134 und der Außenseite des nach oben stehenden Randes 136 am Dichtungskörper 138, welcher auf der Rohraufhängung 140 oder einer anderen Bohrloch- Einrichtung, z. B. einer Futterrohraufhängung, aufgesetzt hat, angeordnet. Die ringförmige Dichtungsvorrichtung umfaßt einen Dichtungsring 142, einen Setzring 144 und eine Setzbuchse 146. Die Innenfläche der Setzbuchse 146 weist ringförmige Ausnehmungen 148 und 150 auf, die mit einem Rastring 152 zusammenwirken, um die Setzbuchse 146 gegen eine nach oben gerichtete Bewegung zu verriegeln, nachdem der Rastring 152 in der oberen Ausnehmung 148 aufgenommen wurde. Dies verriegelt die Setzbuchse 146, den Dichtungsring 142 und den Setzring 144 in ihren Setzpositionen. Die untere Ausnehmung 150 sichert die Setzbuchse 146 gegen eine Bewegung während des Absenkens der ringförmigen Dichtungsvorrichtung in ihrer Position innerhalb des Ringraumes 132.
  • Eine Ringraum-Dichtungsvorrichtung 130 ist in Figur 6A in ihrer nichtgesetzten Position, vor dem Absenken der Setzbuchse 146, dargestellt. In dieser Position ist der Setzrand 154, welcher sich über den Setzring 144 erstreckt, zwischen den inneren und äußeren Flanschen 156 und 158 des Dichtungsringes 142 angeordnet. Das obere Ende des Setzrandes 154 weist, wie dargestellt, sowohl innere als auch äußere Abschrägungen auf, so daß, wenn es in den Raum zwischen den Flanschen 156 und 158 gebracht wird, dieser es nach außen drückt, damit die flexiblen inneren und äußeren Bögen 160 und 162 gegen die inneren und äußeren Flächen des Ringraumes 132 deformiert werden. Wie dargestellt, umfaßt der Dichtungsring 142 einen oberen Ringkörper 164 mit einem inneren flexiblen Bogen 160, der sich zum inneren Flansch 156 erstreckt, und einen äußeren flexiblen Bogen 162, der sich zum äußeren Flansch 158 erstreckt. Beide Bögen 160 und 162 sind den zuvor beschriebenen Dichtungsbögen ähnlich und weisen eine verminderte Dicke des Abschnittes auf, der sich ihren in der Mitte befindlichen dünnsten Abschnitten annähert. Der innere Bogen 160 hat konvexe Seiten- oder Dichtungsflächen, die nach innen weisen, um mit der Außenfläche des Randes 136 zusammenzuwirken und der äußere Bogen 162 hat eine konvexe Seiten- oder Dichtungsfläche, die nach außen weist, um mit der Innenfläche des Bohrlochkopfes 134 zusammenzuwirken. Die Dichtungsposition des Dichtungsringes 142 ist in Figur 6B dargestellt.
  • Eine modifizierte Form der Ringraum-Dichtungsvorrichtung 130 ist in Figur 7 als Ringraum-Dichtungsvorrichtung 166 dargestellt, welche der Dichtungsvorrichtung 130 ähnlich ist, mit der Ausnahme, daß sie ein Paar von Dichtungsringen 168 und 170 und ein Paar von Setzringen 172 und 174 umfaßt, welche so angeordnet sind, daß die Ränder 176 und 178 der Setzringe 172 und 174 in den Öffnungen zwischen den inneren und äußeren Flanschen 180 und 182 von jedem der Dichtungsringe 168 und 170 angeordnet sind. In dieser Weise drücken sie, wenn die Setzbuchse 184 nach unten gedrückt wird, auf die Ränder 176 und 178, und drücken die äußeren Flansche jedes Dichtungsringes 168 und 170 weg, um die flexiblen Bögen 186 und 188 in dichtenden Eingriff mit ihren entsprechenden Dichtungsflächen an den gegenüberliegenden Flächen des Ringraumes zu bringen. Ein zusätzliches Element, das mit in der Dichtungsvorrichtung 166 verwendet wird, ist der Ring 190, welcher zwischen den Dichtungsringen 168 und 170, wie dargestellt, angeordnet ist. Jeder der flexiblen Dichtungsbögen 184 und 186 ist so geformt und wirkt in der Weise, wie dies zuvor mit Bezug auf die Dichtungsringbögen 160 und 162, 120 und 122, 82 und 42 beschrieben wurde.
  • Der in Figur 8A und 8B dargestellte Dichtungsring 192 ist im Ringraum 194 zwischen der Fläche 196 des Körpers 198 und der Fläche 200 des Körpers 202 angeordnet. Der Körper 204 des Ringes 192 ist gegen die Schulter 206 am Körper 198 abgestützt, und der flexible Bogen 208 erstreckt sich vom Körper 204 zum Flansch 210 und besitzt die bevorzugte Form des flexiblen Bogens, die sich zum mittleren Dichtungsbereich hin verjüngt. Der Setzring 212 ist vorgesehen, um mit dem Dichtungsring 192 zusammenzuwirken, und besitzt einen Rand 214, welcher eine Fläche 216 aufweist, die, wie dargestellt, abgeschrägt ist. Der Körper 204 hat ein Lippenteil 218, welches an die Fläche 196 angrenzt und mit der abgeschrägten Fläche 216 des Setzringes 212 zusammenwirkt, welcher, wenn er betätigt wird, die Spitze des Lippenteiles 218 berührt, und sie gegen die Fläche 196 drückt. Auch der Setzring 212 drückt, wenn er sich in gesetzter Position befindet, den Dichtungsringkörper 204 gegen die Schulter 206, um ein dichtendes Zusammenwirken mit der Schulter 206 zu unterstützen.
  • Die in den Figuren 9 und 10 dargestellte Ventilwellendichtung 222 ist der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ringraumdichtung 22 ähnlich. Sie ist dargestellt, wie sie auf dem Ventil 224 in der Kappe 228 um die Ventilwelle 226 herum angeordnet ist und durch den Stopfbuchsenring 230 darin gehalten wird. Das Innere der Kappe 228 enthält eine gestufte Öffnung 231, welche eine erste Bohrung 232, durch welche die Ventilwelle 226 hindurchgeht, eine zweite Bohrung 234, eine dritte Bohrung 236 und eine vierte Bohrung 238 mit einer zwischen der dritten Bohrung 236 und der vierten Bohrung 238 angeformten Schulter 240, umfaßt. Die Ventilwellendichtung 222 besteht aus dem Körper 242 mit einem nach außen vorstehenden Flansch 244 und dem flexiblen Bogenteil 246 (das in seiner Struktur den zuvor beschriebenen flexiblen Bogenteilen ähnlich ist), dessen konvexer Abschnitt nach innen, zum dichtenden Eingriff mit der Ventilwelle 226 weist, und zum äußeren Flansch 248 vorsteht. Eine Dichtungslippe 250 ist an der Außenseite des Körpers 242 vorgesehen und ist zwecks Abdichtung gegenüber der Fläche der dritten Bohrung 236 nach unten und außen abgeschrägt.
  • Die Ventilwellendichtung 222 ist zum Abdichten gegenüber einer Ventilwelle 226 geeignet, wenn es sich um eine rotierende Ventilwelle handelt, d. h., daß sich diese dreht, wenn das Ventilteil 252 seine Position ändern soll. Das innere Ende des Stopfbuchsenringes 230 wirkt, wenn es wie dargestellt installiert ist, auf das obere Ende des Dichtungsringkörpers 242, und klemmt den Flansch 244 gegen die Schulter 240. Die Öffnung 254 erstreckt sich durch den Flansch 248, damit der Druck aus der Ventilkammer 256 auf die Außenseite des flexiblen Bogenteiles 246 übertragen werden kann, so daß er den Mittelteil des flexiblen Bogens 246 in engen Dichtungskontakt mit der Außenfläche der Ventilwelle 226 drückt. Es wird darauf hingewiesen, daß die Ventilwellendichtung zur Abdichtung der Außenseite einer Ventilwelle verwendet werden kann, welche zur Bewegung des Ventiles mehr hin- und herbewegt als gedreht wird. In jedem Falle sorgt die Dichtungslippe 250 für die Abdichtung gegenüber der Fläche der dritten Bohrung 236, so daß unter Druck stehende Fluide die Außenseite oder die Innenseite der Ventilwellendichtung 222 nicht durchdringen können.

Claims (10)

1. Ringförmige Dichtungsvorrichtung zum Abdichten eines Ringraumes zwischen einem ersten Körper (12, 50, 102, 134, 198, 226) und einem zweiten Körper (18, 52, 105, 136, 202, 228), wobei einer der Körper eine zylindrische Dichtungsfläche aufweist und die Vorrichtung umfaßt: Ein Paar voneinander beabstandeter ringförmiger Flansche (38, 40; 84, 86; 124; 156, 164; 180; 210; 244, 248); ein ringförmiges Bogenteil (42; 82; 120; 160; 186; 208; 246), das sich zwischen den Flanschen befindet und mit der konvexen Seite des Bogenteiles dichtenden Kontakt mit der zylindrischen Dichtungsfläche des einen Körpers hat; und einer Dichtungs-Andruck-Einrichtung (44, 46; 80; 108; 162; 188; 218; 250) zum dichtenden Zusammenwirken mit einem Teil des anderen Körpers; dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche, das Bogenteil und die Dichtungs-Andruck-Einrichtung Teile einer ringförmigen Metalldichtung sind, daß die Enden des Bogenteiles mit den verschiedenen Flanschen verbunden sind, daß das Bogenteil an den Flanschen relativ dick ist und zum Scheitelpunkt hin zunehmend dünner wird, und daß die Kontaktfläche der Dichtung mit der zylindrischen Fläche des einen Körpers so angeordnet ist, daß sie sich in Funktion am dünnen Teils des Bogenteiles in der Nähe des Scheitelpunktes befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Welle (226) den einen der Körper mit der zylindrischen Dichtungsfläche an seiner Außenseite und ein ringförmiges Gehäuse (228, 230) den anderen Körper, der einen Teil der Welle umgibt und die ringförmige Dichtung in abdichtender Stellung zwischen der Welle und dem Gehäuse hält, bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ventilwelle (226) den einen Körper, der eine zylindrische Dichtungsfläche an seiner Außenseite aufweist, und eine ringförmige Buchse (230) den anderen Körper, der einen Teil der Ventilwelle umgibt, und die Ringdichtung in dichtender Verbindung zwischen der Ventilwelle und der Buchse hält, bilden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiger Abschnitt (136) den einen der Körper mit der zylindrischen Dichtungsfläche an seiner Innenfläche und die Aufhängungs-Dichtungseinrichtung (136) den anderen der Körper innerhalb des rohrförmigen Bohrstrangabschnittes bilden und den ringförmigen Dichtungskörper in dichtender Verbindung zwischen der zylindrischen Dichtungsfläche an der Innenseite des rohrförmigen Bohrstrangabschnittes und der Außenseite der Aufhängungs-Dichtungseinrichtung halten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Körper eine Einrichtung (48; 76; 116; 212; 230) aufweisen, die von dem anderen Körper gehalten wird, um die ringförmige Dichtung in dichtender Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Körper zu halten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine Einrichtung (254) an der ringförmigen Dichtung zur Leitung von unter Druck stehenden Fluiden zur konkaven Seite des Bogenteiles besitzt, so daß der Druck in Funktion das Bogenteil gegen die zylindrische Dichtungsfläche preßt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine ringförmige Dichtungslippe (44; 250) besitzt, die von einem der Flansche hervorsteht, um mit dem anderen Körper eine dichtende Verbindung einzugehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Abdichtung zwischen einer Innenfläche (105), die die zylindrische Fläche des einen Körpers bildet, und einer Baugruppe (102), die sich an der Innenfläche hin- und herbewegt und den anderen Körper bildet, innerhalb dessen die Dichtung (106) axial beabstandete erste (124), zweite (108) und dritte ringförmige Flansche (126) besitzt, gewährleistet, wobei sich ein erstes ringförmiges Bogenteil (120) zwischen dem ersten und zweiten Flansch befindet und eine konvexe Fläche aufweist, die in Funktion radial nach außen zur inneren Fläche gerichtet ist, und ein zweites ringförmiges Bogenteil (122) sich zwischen dem zweiten und dem dritten Flansch befindet und eine konvexe Fläche aufweist, die in Funktion radial nach außen zur inneren Fläche gerichtet ist, und daß die Bogenteile an den Flanschen relativ dick sind und zu ihren Scheitelpunkten hin zunehmend dünner werden, so daß die Kontaktfläche der Dichtung mit der inneren Fläche in Funktion so angeordnet ist, daß sie sich am dünnen Teil des Bogenteiles in der Nähe ihres Scheitelpunktes befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie Verbindung zu einem Teil hat, das die innere Fläche und die sich hin- und herbewegende Baugruppe bildet, und einen Durchgang (118c) aufweist, der sich radial nach außen durch die sich hin- und herbewegende Baueinheit (102) erstreckt, daß sich ein Paar von Durchgängen (118a, 118b) axial durch die sich hin- und herbewegende Baueinheit erstrecken und mit dem inneren Ende des sich radial erstreckenden Durchganges in Verbindung stehen, und daß eine Einrichtung den Fluß von unter Druck stehenden Fluiden durch die sich axial erstreckenden Durchgänge in den sich radial erstreckenden Durchgang unterbindet und den Fluß in die entgegengesetzte Richtung ermöglicht, wobei der sich radial erstreckende Durchgang (118c) Verbindung zu dem Raum zwischen den dichtenden Bogenteilen, die an die innere Fläche angrenzen, hat, so daß jeder darin erfolgende Druckanstieg zur drucklosen Seite der sich hin- und herbewegenden Baueinheit abgelassen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen vierten ringförmigen Flansch, der zwischen dem zweiten und dem dritten ringförmigen Flansch angeordnet und mit dem zweiten ringförmigen Bogenteil am gegenüberliegenden Ende des dritten ringförmigen Flansches verbunden ist, wobei der zweite ringförmige Flansch axial von dem vierten ringförmigen Flansch durch einen dazwischen befindlichen radialen Raum beabstandet ist, der eine Verbindung vom äußeren Ende des Durchganges zum Raum zwischen dem ersten und zweiten ringförmigen Bogenteil herstellt.
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