DE68928136T2 - Arbeitsplatz und entsprechendes betriebsverfahren - Google Patents

Arbeitsplatz und entsprechendes betriebsverfahren

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Description

    ARBEITSPLATZ UND ENTSPRECHENDES BETRIEBSVERFAHREN
  • Diese Erfindung bezieht sich auf den Bereich von Arbeitsplätzen, Datenverarbeitungsnetzwerken, die Arbeitsplätze enthalten und auf Verfahren, um die Arbeitsplätze und die Datenverarbeitungsnetzwerke zu betreiben. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Arbeitsplätze und Datenverarbeitungsnetzwerke, mit denen ein Benutzer die Datenverarbeitung mittels lokaler Anwendungen oder Fernanwendungen ausführen kann.
  • Der Trend bei Computern geht dahin, Datenprozessoren miteinander zu verbinden, um Datenverarbeitungsnetzwerke zu bilden. Die Prozessoren innerhalb dieser Netzwerke können Betriebsmittel, wie zum Beispiel Datenspeichereinheiten oder Kommunikationseinrichtungen, gemeinsam benutzen und sich ebenfalls die Datenverarbeitungslast teilen. Normalerweise hat jeder Benutzer seinen eigenen intelligenten Arbeitsplatz, der mit einem oder mehreren Großrechnersystem (en) verbunden ist.
  • Bestimmte Datenverarbeitungsanwendungen, zum Beispiel diejenigen, die eine große Anzahl von Benutzerdialogen erfordern, werden am besten lokal von dem lokalen Prozessor des Benutzerarbeitsplatzes ausgeführt. Andere Datenverarbeitungsanwendungen, zum Beispiel diejenigen, die eine große Anzahl von numerisch verarbeiteten Daten erfordern oder gemeinsam benutzte Daten haben, werden am besten mit dem entfernt stehenden Prozessor eines Großrechnersystems ausgeführt.
  • Bei der ständig steigenden Benutzung von Computersystemen durch Nichtexperten ist es wünschenswert, daß die Systeme so einfach wie möglich zu bedienen sind.
  • Von einem Aspekt aus gesehen, liefert die vorliegende Erfindung einen Arbeitsplatz wie in Anspruch 1 angemeldet.
  • Die vorliegende Erfindung erkennt und überwindet so das Problem der zusätzlichen Komplexität für den Benutzer, das früher mit den Arbeitsplätzen verbunden war, die sowohl in lokalen Anwendungen als auch in Fernanwendungen laufen können. Arbeitsplätze aus dem Stand der Technik haben es erforderlich gemacht, daß der Benutzer lokale Anwendungen und Fernanwendungen auf verschiedene Art und Weise starten sollte. Die Erfindung liefert ein System, das den Vorteil hat, einfacher in der Benutzung zu sein, als Systeme aus dem Stand der Technik, indem ein Einzelmodus und eine Anzeige bereitgestellt werden, von der alle verschiedenen Sorten der Anwendung gestartet werden können. Demgemäß muß der Benutzer nicht wissen, ob es sich bei der ausgewählten Anwendung um eine lokale Anwendung oder eine Fernanwendung handelt und kann jederzeit eine Vielzahl von solchen lokalen Anwendungen und Fernanwendungen laufen lassen.
  • Die vorliegende Erfindung liefert diese Funktion, indem eine Ersatzanwendung verwendet wird, die von dem lokalen Prozessor bearbeitet wird, wenn eine Fernanwendung ausgewählt wird. Die Tatsache, daß die Ersatzanwendung in dem Arbeitsplatz läuft, bedeutet, daß die Ersatzanwendung beginnen kann, in dem Arbeitsplatz auf die gleiche Weise zu laufen wie eine normale lokale Anwendung. Sobald die Ersatzanwendung aktiviert wurde, werden die notwendigen Schritte (z.B. durch Tastenanschlag-Emulation) unternommen, um die erforderliche Fernanwendung auszulösen.
  • Es gibt Systeme in dem Stand der Technik, in denen der Benutzer eine Anwendung aus einer Anzahl von verschiedenen lokalen Anwendungen auswählen kann, indem ein lokaler Anwendungsname aus einer Liste mit lokalen Anwendungsnamen markiert wird. Solche Systeme liefern einen Weg, um lokale Anwendungen zu starten, der für den Benutzer einfach zu verstehen und zu behalten ist.
  • Es gibt Systeme in dem Stand der Technik, in denen der Benutzer auf einen entfernt stehenden Prozessor zugreifen kann, indem er einen abgekürzten Namen für diesen Prozessor eingibt. Diese Systeme funktionieren, in dem automatisch der Tastenanschlag emuliert wird, den der Benutzer benötigt, um auf diesen entfernt stehenden Prozessor zuzugreifen und die Fernanwendung zu starten. Diese Systeme aus dem Stand der Technik liefern somit automatisch die Information, wie zum Beispiel die elektronische Adresse des entfernt stehenden Prozessors, die Identifikationsnummer des Benutzers und das Paßwort des Benutzers.
  • Es gab in dem Stand der Technik keine Systeme, in denen es möglich war, sowohl lokale Anwendungen als auch Fernanwendungen aus einem einzelnen Anwendungsauswahlmodus auszuwählen, in dem Darstellungen von den Anwendungen angezeigt werden.
  • Es gibt jedoch in dem Stand der Technik verteilte Systeme, die es ermöglichen, Anwendungsprogramme irgendwo in dem System laufen zu lassen und Anwendungen aus einem Fenster auszuwählen, in dem die Anwendungen angezeigt werden. "X Window" System wie in R.W. Scheifler et al. beschrieben: "X Window" System, 1988, Digital Press, Bedford (US), ist ein netztransparentes System, das es ermöglicht, zahlreiche Anwendungsprogramme (Clients)in Maschinen laufen zu lassen, die durch das Netz gestreut werden. Der X-Server ist ein Programm, das als Zwischenstück zwischen den Anwendungen und der Benutzeranzeige dient und die Ausgabe aus den Clients an die Anzeige bearbeitet und die Eingabe zur Verarbeitung an die entsprechenden Clients sendet. Die C Unterprogrammbibliothek Xlib verbindet die Clients mit dem Server. Ereignisse sind Daten, die von dem X-Server als ein Ergebnis von einer Geräteaktivität oder als Nebeneffekt einer Anforderung generiert werden, die von einer Xlib Funktion gesendet wurde. Der X Server sendet im allgemeinen ein Ereignis an eine Client-Anwendung, wenn der Client darum bat, über diese Ereignisart informiert zu werden. Die "XselectInput" Funktion ermöglicht die Auswahl von Ereignissen in einem Fenster.
  • In den bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung ermöglicht das Kommunikationssystem den Zugriff über diesen Arbeitsplatz auf eine Vielzahl von Fernanwendungen. Diese Einrichtung, ein Kommunikationssystem bereitzustellen, das in der Lage ist, mit mehr als einer Fernanwendung gleichzeitig zu kommunizieren, hat eine synergistische, vorteilhafte Auswirkung, wenn diese mit der vorliegenden Erfindung kombiniert wird. Diese Einrichtung bedeutet, daß kein Bedarf besteht, Fernanwendungen anders als lokale Anwendungen zu behandeln, indem sichergestellt wird, daß nur eine einzelne Fernanwendung zu irgendeiner Zeit läuft.
  • Eine weitere Einrichtung der bevorzugten Ausführungsbeispiele aus der vorliegenden Erfindung ist, daß der Arbeitsplatz eine gemeinsame Auswahlprozedur liefert, um sowohl lokale Anwendungen als auch Fernanwendungen zu starten. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß der Benutzer nur eine Prozedur kennen muß (z.B. das Markieren der gewünschten Anwendung mittels einer Maus), um beide Arten der Anwendung zu starten.
  • Es wird geschätzt werden, daß die Darstellungen der Anwendungen eine Reihe von Formen haben können, zum Beispiel Bildsymbole. Eine weitere Einrichtung der bevorzugten Ausführungsbeispiele ist jedoch, daß die gemeinsame Auswahlprozedur den Benutzer enthält, der eine Anwendung aus einer Liste mit Anwendungen, die diesem Benutzer präsentiert wird, auswählt. Die Erweiterung dieser Prozedur zur Auswahl von lokalen Anwendungen, um ebenfalls Fernanwendungen einzuschließen, hat den Vorteil, daß die Benutzer bereits mit dieser Art, mit einem Computersystem einen Dialog zu führen, vertraut sind, wodurch weniger erfahrene Benutzer einfach auf Fernanwendungen zugreifen können. Die Erweiterung dieser Auswahlprozedur auf Fernanwendungen wird durch die vorliegende Erfindung ermöglicht, bei der eine Ersatzanwendung verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist besonders nützlich, um in Systemen mit Anzeigefenstern eingesetzt zu werden. Anzeigefenster sind Bereiche der Anzeige, durch die eine besondere Anwendung oder Funktion mit dem Benutzer kommuniziert. Größe und Position der Fenster innerhalb der Anzeigen können gewöhnlich durch den Benutzer verändert werden, und die Fenster können überlappen. Solche Systeme liefern einen klaren und einfach verständlichen Weg, in dem ein Benutzer mit einem Multitasksystem ein Dialog geführt werden kann. Die vorliegende Erfindung liefert, wenn diese mit einer Fensteranzeige kombiniert wird, ein System, in dem sowohl lokale Anwendungen als auch Fernanwendungen laufen können und in dem der Benutzer vor Komplikationen geschützt ist, die von der Benutzung von Fernanwendungen kommen und eine einfache Benutzerschnittstelle bereitgestellt wird, um mit den Anwendungen einen Dialog zu führen.
  • Die vorliegende Erfindung kann auch als ein Datenverarbeitungsnetzwerk betrachtet werden, das Arbeitsplätze mit den oben genannten Einrichtungen hat.
  • Von einem zweiten Aspekt aus betrachtet, liefert die vorliegende Erfindung ein entsprechendes Betriebsverfahren für einen Arbeitsplatz wie in Anspruch 7 angemeldet.
  • Nun wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur anhand von Beispielen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen
  • Figur 1 eine schematische Darstellung eines Datenverarbeitungsnetzwerks von der Art zeigt, in dem die vorliegende Erfindung ausgeführt werden kann.
  • Figur 2 die schematische Darstellung eines Anwendungsauswahlmodus und eine gemeinsame Auswahlprozedur zeigt, die sowohl für lokale Anwendungen als auch für Fernanwendungen benutzt werden kann.
  • Figur 3 die schematische Darstellung der Softwarestruktur von einer Programmimplementierung der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Figur 1 zeigt ein Datenverarbeitungsnetzwerk, das eine Vielzahl von Arbeitsplätzen (2) enthält, die über ein Kommunikationssystem (4) mit einer Vielzahl von Großrechnern (6) direkt verbunden sind. Die Arbeitsplätze können auch indirekt mit anderen Großrechnern (8) über den Großrechner (6) verbunden werden, mit dem diese direkt verbunden sind.
  • Die Arbeitsplätze (2) enthalten lokale Prozessoren, um lokale Anwendungen laufen zu lassen, und die Großrechner (6, 8) enthalten entfernt stehende Prozessoren, um Fernanwendungen laufen zu lassen. Es wird ebenfalls geschätzt werden, daß eine Anwendung zwischen lokalen und entfernt stehenden Prozessoren in dem Sinn verteilt werden kann, daß einige der Anwendungsfunktionen (Z.B. Benutzerdialog) lokal ausgeführt werden, während andere Funktionen (z.B. numerische Großverarbeitung) entfernt ausgeführt werden. Wenn eine solche verteilte Anwendung durch eine einzelne Auswahl gestartet wird, wird dadurch sowohl der lokale Teil als auch der entfernte Teil der Anwendung gestartet. Der entfernte Teil von einer solchen verteilten Anwendung kann auf die gleiche Art und Weise wie eine komplette Fernanwendung gestartet werden.
  • Figur 2 zeigt eine Auswahlprozedur, um sowohl lokale Anwendungen als auch Fernanwendungen auszuwählen. Der Arbeitsplatz (2) zeigt das Anwendungsauswahlmenü (10) in Form eines Balkenmenüs an. Die Anzeige enthält auch eine Anzahl von überlappenden Fenstern (11), über die der Benutzer mit den verschiedenen Anwendungen, die gerade laufen, einen Dialog führen kann. Die Benutzung der Fenster als ein Weg zur Anzeige von Informationen wird von den Benutzern sehr wohl verstanden.
  • Das Anwendungsauswahlmenü (10) zeigt eine Liste mit Anwendungen, die für den Benutzer verfügbar sind. Einige dieser Anwendungen, zum Beispiel das Textverarbeitungssystem und die Bildschirmtabelle, laufen auf dem lokalen Prozessor des Arbeitsplatzes (2); einige, zum Beispiel Graphiken und Archivsuche, laufen in dem entfernt stehenden Prozessor eines Großrechners (6, 8), während Anwendungen, zum Beispiel E-Mail, sowohl in lokalen als auch in entfernt stehenden Prozessoren laufen werden.
  • Der Benutzer wählt eine Anwendung aus der Liste mit Hilfe einer Maus oder über die Cursortasten aus, um die markierte Anwendung zu ändern und diejenige zu markieren, welche er starten möchte. Figur 2 zeigt die markierten Graphikanwendungen. Wenn die korrekte Anwendung markiert ist, kann der Benutzer den passenden Knopf auf der Maus oder die Rücklauftaste in der Tastatur drükken, um diese Anwendung auszuwählen und zu starten.
  • Figur 3 zeigt die Softwarestruktur von einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Es wird von dem Fachmann geschätzt werden&sub4;, daß die einzelnen Softwareelemente auf verschiedene Arten definiert und in vielen verschiedenen Computersprachen programmiert werden können. Was wichtig ist, sind die Funktionen, die von den verschiedenen Softwareelementen ausgeführt werden und die ausführliche Codierung dieser Elemente gehört zur Routine. Es wird ebenfalls klar sein, daß alternative Softwarestrukturen möglich sind.
  • Der Arbeitsplatz (2) wird von einem Betriebssystem (12) gesteuert, das eine Fenstertechnik im Multitasksystem hat. Der Arbeitsplatz enthält ebenfalls eine Ersatzanwendung (14), einen dazugehörigen, entfernt stehenden Anwendungsmanager (16) und ein Arbeitsplatz-Kommunikationsprogramm (18). Der Großrechner (6, 8) enthält die Großrechneranwendung (20), die ganz in dem Großrechner resident oder der Großrechnerteil einer verteilten Anwendung sein kann. Der Großrechner (6, 8) enthält ebenfalls einen dazugehörigen, entfernt stehenden Anwendungsmanager (22) und ein Großrechnerkommunikationsprogramm (24).
  • Die Kommunikationsprogramme (18, 24) sind verantwortlich für Packen, Senden, Empfang und Prüfung des Informationsflußes zwischen dem Arbeitsplatz (2) und dem Großrechner (6, 8). Programme zur Durchführung der Funktionen von dem Kommunikationsverarbeiter sind im Stand der Technik bekannt. Der zu dem Arbeitsplatz gehörende, entfernt stehende Anwendungsmanager (16) ist verantwortlich, auf die Ersatzanwendungen (14) zu reagieren, die verlangen, die entfernte Anwendung zu starten und Nachrichten an und von der Fernanwendung durchzugeben, sobald diese gestartet wurde. Das Großrechnerkommunikationsprogramm (24) führt im wesentlichen die gleiche Funktion wie das Arbeitsplatz-Kommunikationsprogramm (18) durch, und der zum Großrechner gehörende, entfernt stehende Anwendungsmanager (22) ist für den Start der Großrechneranwendung (20) und die Weiterleitung von Nachrichten an und von derselben verantwortlich. Die entfernt stehenden Anwendungsmanager (16, 22) sind ebenfalls verantwortlich, sicherzustellen, daß die Weiterleitung von Nachrichten an und von der entsprechenden Anwendung beibehalten wird, wenn mehr als eine Fernanwendung zu irgendeiner Zeit läuft.
  • Das System arbeitet auffolgende Weise. Wenn ein Benutzer eine Fernanwendung auswählt, startet das Arbeitsplatz-Betriebssystem (12) die Ersatzanwendung (14). Die Ersatzanwendung (14) bestimmt die geeignete elektronische Adresse, die Benutzeridenti- fikation und das Paßwort für diesen Benutzer in dem Großrechner (6, 8), in dem die geforderte Fernanwendung läuft, aus einer Nachschlagetabelle und leitet diese an den zum Arbeitsplatz gehörenden, entfernt stehenden Anwendungsmanager (16) weiter. Das Arbeitsplatz-Kommunikationsprogramm erstellt dann die Verbindung mit dem entsprechenden Großrechner (6, 8), indem die Daten verwendet werden, die diesem von dem zum Arbeitsplatz gehörenden, entfernt stehenden Anwendungsverarbeiter (16) übermittelt werden. Es gibt viele bekannte, verschiedene Protokolle und Befehle, welche der Arbeitsplatz-Kommunikationsverarbeiter (16) benutzen kann, um die Verbindung herzustellen und diese müssen nicht im einzelnen beschrieben werden.
  • In dem Großrechner (6, 8) empfängt das Großrechner-Kommunikationsprogramm (24) die Nachrichten von dem Hauptrechner und leitet diese an den zum Großrechner gehörenden, entfernt stehenden Anwendungsmanager (22) weiter. Der zum Großrechner gehörende, entfernt stehende Anwendungsmanager (22) startet dann die passende Großrechneranwendung (20), indem zum Beispiel die Fernanwendung die passenden Initialisierungsparameter weiterleitet. Sobald die Großrechneranwendung (20) gestartet wurde, ist die Ersatzanwendung nicht länger erforderlich und der Informationsfluß erfolgt direkt entlang der Kette, die von den anderen Softwareelementen gebildet wird.

Claims (7)

1. Ein Arbeitsplatz (2) mit einem lokalen Prozessor, um lokale Anwendungen ablaufen zu lassen, die über ein Kommunikationssystem (4) mit wenigstens einem entfernt stehenden Prozessor verbunden werden können, um Fernanwendungen (20) ablaufen zu lassen, dadurch gekennzeichnet wird, daß der Arbeitsplatz Anzeigemittel bereitstellt, um gleichzeitig Darstellungen (10) sowohl von lokalen Anwendungen als auch von Fernanwendungen anzuzeigen; Anwendungsauswahlmittel, um dem Benutzer zu ermöglichen, wenigstens eine der Darstellungen auszuwählen; und Betriebssystemmittel (12), die auf die Auswahl von einer Fernanwendung reagieren, um eine lokale Anwendung (14) zu starten, die in dem lokalen Prozessor abläuft, wobei die lokale Anwendung die Daten bestimmt, die diese Arbeitsstation benötigt, um mit dem entfernt stehenden Prozessor zu kommunizieren, und diese über das Kommunikationssystem zu übertragen, um die Kommunikation herzustellen, wodurch diese Fernanwendung veranlaßt wird, in diesem entfernt stehenden Prozessor abzulaufen.
2. Ein Arbeitsplatz wie in Anspruch 1 angemeldet, wobei die Anzeigemittel und die Auswahlmittel eine gemeinsame Auswahlprozedur bereitstellen, um sowohl die lokalen Anwendungen als auch die Fernanwendungen zu starten.
3. Ein Arbeitsplatz wie in Anspruch 2 angemeldet, wobei die Anzeigemittel angeordnet sind, um einem Benutzer eine Liste sowohl von lokalen Anwendungen als auch Fernanwendungen anzuzeigen.
4. Ein Arbeitsplatz wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch angemeldet, in dem die Anzeigemittel unter der Steuerung eines Fensteranzeigesteuerprogamms funktionieren.
5. Ein Datenverarbeitungsnetzwerk, das einen Arbeitsplatz (2) wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch enthält, mit wenigstens einem entfernt stehenden Prozessor (6) zum Ablauf von Fernanwendungen (20) und einem Kommunikationssystem (4), um den Arbeitsplatz mit wenigstens einem entfernt stehenden Prozessor zu verbinden.
6. Ein Netzwerk wie in Anspruch 5 angemeldet, wobei dieses Kommunikationssystem den Zugriff durch den Arbeitsplatz auf eine Vielzahl von Fernanwendungen ermöglicht.
7. Ein Betriebsverfahren für einen Arbeitsplatz (2) mit einem lokalen Prozessor zum Ablauf der lokalen Anwendungen, die über ein Kommunikationssystem mit wenigstens einem entfernt stehenden Prozessor zum Ablauf von Fernanwendungen (20) verbunden sind, das durch die Schritte gekennzeichnet wird, um gleichzeitig Darstellungen (10) sowohl von lokalen Anwendungen als auch Fernanwendungen anzuzeigen; indem dem Benutzer ermöglicht wird, eine der Anwendungen aus den angezeigten Anwendungsdarstellungen auszuwählen; und, als Reaktion auf die Auswahl einer Fernanwendung, eine lokale Anwendung (14) in dem lokalen Prozessor zu starten, wobei die lokale Anwendung die Daten bestimmt, die diese Arbeitsstation benötigt, um mit dem entfernt stehenden Prozessor zu kommunizieren, und diese über das Kommunikationssystem zu übertragen, um die Kommunikation herzustellen, wodurch diese Fernanwendung veranlaßt wird, in diesem entfernt stehenden Prozessor abzulaufen.
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