Hintergrund der Erfindung
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Die offenbarte Erfindung bezieht sich allgemein auf ein
Automobilbrems- oder Automobilstopplicht, das auf der
Innenseite der Heckscheibe eines Automobils befestigt ist, und
insbesondere auf ein holographisches Stopplicht, das auf
der Rückseite befestigt werden kann, ohne daß es die Sicht
nach hinten stört oder hindert.
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Bestehende bundesgesetzliche Regelungen (Anmerkung des
Übersetzers: in den USA) verlangen mittig, hoch montierte
Stopplichter zusätzlich zu den Standardstopplichtern im
Heckbereich eines Automobiles. Die hoch montierten
Stopplichter sollen die Sichtbarkeit der Bremsanzeigen eines
Automobils für dem bremsenden Fahrzeug nachfolgende Fahrer
verbessern und werden üblicherweise auf der Heckscheibe des
Automobils montiert.
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Hoch montierte Stopplichter sind üblicherweise als eine
lentikuläre Standardlinse und eine beleuchtende, in einem
Gehäuse untergebrachte Glühbirne implementiert, die
typischerweise in Nachbarschaft zu der Oberseite oder
Unterseite der Heckscheibe des Automobils befestigt ist. Das
unförmige Gehäuse behindert zum Teil die Sicht des Fahrers
nach hinten und bedeutet darüberhinaus Einschränkungen
hinsichtlich des Designs des Automobils.
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Mittig hoch montierte Stopplichter wurden auch in
Automobilteile, wie hinterer Abdeckung, Spoiler, Dächer
integriert, die in gewisser Hinsicht das Problem der Sicht
nach hinten reduzieren bzw. eliminieren. Derartige
Stopplichter sind jedoch komplex und können Einschränkungen
für das Design des Automobils bedeuten.
KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es würde daher von Vorteil sein, ein mittig hoch montiertes
Stopplicht bereitzustellen, das sich an der Heckscheibe des
Automobils befindet und die Sicht des Fahrers nach hinten
nicht stört.
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W088/05002, das die Basis für den Oberbegriff der Ansprüche
1 und 6 bildet, beschreibt ein holographisches
Stopplichtsystem für die Heckscheibe, das ein Hologramm mit
einem darin aufgezeichneten Bild eines Spiegels aufweist, das
auf die Oberfläche der Heckscheibe des Automobils laniniert
ist. Es können einzelne oder eine Vielzahl von
Hologrammschichten vorgesehen werden. Das Hologramm wird durch eine
Lichtquelle mit einer geeigneten Wellenlänge beleuchtet, um
ein Stopplicht anzuzeigen, wobei die Lichtquelle unter dem
Hologramm und außerhalb der Sichtlinie des Fahrers nach
hinten positioniert ist. Licht von der Lichtquelle wird
durch das Hologramm reflektiert, so daß es für einen
Beobachter hinter dem Automobil sichtbar, jedoch für den Fahrer
nicht sichtbar ist. Für den Fahrer bleibt das Hologramm im
wesentlichen immer transparent.
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Die vorliegende Erfindung stellt ein holographisches
Automobil-Stopplicht-System bereit, das aufweist: ein
Hologramm, das benachbart zu einer Automobil-Heckscheibe
angebracht ist und eine Beleuchtungseinrichtung zum Beleuchten
des Hologramms, die außerhalb des Lichtfeldes des Fahrers
positioniert ist, wobei das Hologramm als Reaktion auf die
Beleuchtung ein holographisches Bild erzeugt, das bei
Betrachtung des Automobils von hinten sichtbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Hologramm ein
Volumentransmissionshologramm mit einem aufgezeichneten Bild eines Automobil-
Stopplichts ist und daß die Beleuchtungseinrichtung vor dem
Hologramm in Nachbarschaft zu der Innenseite des Dachs des
Automobils positioniert ist.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein
Verfahren zum Aufzeichnen eines Volumentransmissionshologramms
zur Verwendung in einem holographischen
Automobil-Stopplicht-System, das die Schritte des Aufzeichnens eines
Stopplichts in einem ersten Hologramm und dann das
Aufzeichnen in einem zweiten Hologramm des wiedergegebenen
Bildes des ersten Hologramms umfaßt.
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Die Vorteile und Merkmale der offenbarten Erfindung werden
dem Durchschnittsfachmann aus der nachfolgenden,
detaillierten Beschreibung mit der Zeichnung klar. Es zeigt:
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FIG. 1 eine schematische Schnittdarstellung, die die
Installation des offenbarten holographischen
Automobil-Stopplicht-Systems illustriert,
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FIG. 2 eine detaillierte Schnittdarstellung der
Hologrammanordnung des holographischen Stopplicht-Systems
von FIG. 1,
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FIG. 3A und 3B zeigen schematisch anhand eines Beispiels
das Verfahren zum Aufzeichnen des Volumenhologramms
der Hologrammanordnung von FIG. 2,
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FIG. 4 schematisch ein weiteres Beispiel für ein Verfahren
zum Aufzeichnen des Volumenhologramms der
Hologrammanordnung von FIG. 2.
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In der folgenden detaillierten Beschreibung und in den
einzelnen Figuren der Zeichnung sind gleiche Elemente mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
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FIG. 1 zeigt ein mittig hoch montiertes Stopplicht-System,
das eine Hologrammanordnung 20 und eine Beleuchtungsquelle
30 umfaßt. Die Hologrammanordnung 20, die ein
Volumentransmissionshologramm umfaßt, das nachfolgend noch beschrieben
werden wird, ist auf der inneren Oberfläche einer
Heckscheibe
211 eines Automobils befestigt und ist im
wesentlichen hinsichtliche der Sicht des Fahrers nach hinten
durchsichtig. Die Beleuchtungsquelle 30 ist vor der
Hologrammanordnung 20 außerhalb des Blickwinkels des Fahrers nach
hinten auf der Innenseite des Daches des Automobils montiert
und beleuchtet das Volumenhologramm der Hologrammanordnung
20 mit einem im wesentlichen oder annäherend kollimierten
Strahl.
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Die in FIG. 2 gezeigte Hologrammanordnung 20 umfaßt ein
Volumenhologramm 11A, das auf einem dünnen Glassubstrat 13
befestigt ist, wie es von Dow Corning unter dem Markennamen
Microsheet erhältlich ist. Die Anordnung 20 ist mittels
einer Schicht eines passenden optischen Leims 12 auf der
Heckscheibe 211 befestigt, wobei das Volumenhologranun der
Heckscheibe 211 gegenüberliegt. In dem Volumenhologramm 11A
ist ein geeignetes Bild aufgezeichnet, das bei Beleuchtung
durch die Beleuchtungsquelle 30 bei Betrachtung des
Automobils von hinten unter passenden vertikalen und horizontalen
Beobachtungswinkeln sichtbar ist. Beispielsweise kann das
Hologramm 11A das Bild eines lentikulären Stopplichts
bereitstellen, das, falls gewünscht, ein Logo umfassen kann.
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Die Winkelposition A der Hologrammanordnung 20 relativ zu
einer horizontalen Achse H wird relativ zu einer ebenen
Tangente in der Mitte der Hologrammanordnung 20 gemessen.
Die Mittelachse der Beleuchtungsquelle 30 schließt mit der
horizontalen Achse H einen Winkel B ein und läuft
vorzugsweise durch die Mitte der Hologrammanordnung. Es versteht
sich von selbst, daß die Winkel A und B von dem jeweiligen
Automobil abhängig sind, in dem die Stopplichtanordnung
installiert ist und sie bestimmen die Winkelverhältnisse von
Referenz- und Objektstrahlen, wie sie bei der Aufzeichnung
des Volumenhologramms 11A der Hologrammanordnung verwendet
werden. In einem Beispiel, das später noch bei der
Aufzeichnung diskutiert werden wird, kann der Winkel A, den
die Hologrammanordnung 20 mit der horizontalen Achse H
einschließt,
ungefähr 53º und der Winkel B, den die
Mittelachse der Beleuchtungsquelle mit der horizontalen Achse H
einschließt, ungefähr 21º betragen.
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Die Beleuchtungsquelle 30 umfaßt eine Glühlampe 15, wie zum
Beispiel eine Quarzhalogenbirne, einen parabolischen
Reflektor, der die Beleuchtung generell auf die
Hologrammanordnung 20 bündelt, und einen Hochpaßfilter 19 mit einer
Grenzwellenlänge von ungefähr 600 Nanometer (nm). Als
Ergebnis der Spektralcharakteristik des menschlichen
Sehvermögens wird das Bild rot gesehen mit einer maximalen
Intensität irgendwo zwischen ungefähr 600 und 620 nm. Die
Glühlampe 15 ist mit dem Bremsbetätigungsschaltkreis des
Automobils verbunden, so daß sie mit Energie versorgt wird,
wenn das Bremspedal betätigt wird.
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Die FIG. 3A und 3B sind Aufsichten, die ein zweistufiges
Verfahren zum Aufzeichnen des Volumenhologramms 11A
illustrieren. Wie sich aus dem Nachfolgenden ergeben wird,
würden die sich ergebenden Volumenhologramme, die gemäß diesem
Verfahren hergestellt worden sind, zur Installation passend
um 90º gedreht werden.
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Wie aus FIG. 3A zu ersehen ist, umfaßt der erste Schritt
des Aufzeichnens des Volumenhologramms 11A das Aufzeichnen
des Bildes eines lentikulären Linsenfeldes in einem ersten
Hologramm, das beispielsweise ein Silberhalogenidhologramm
umfassen kann. Die Beleuchtung für einen Referenzstrahl RB1
und einen Objektstrahl OB1 wird mittels bekannter Techniken
bereitgestellt, z. B. mit einem P-polarisierten Laserstrahl
mit großer Koherenzlänge (d. h. polarisiert parallel zu der
Ebene von FIG. 3A), der dann mittels eines Strahlteilers
(nicht gezeigt) aufgespalten wird, um auf dem
Silberhalogenidfilm einen Objektstrahl bereitzustellen, der ungefähr
1/8 der Intensität des Referenzstrahls aufweist. Der
Laserstrahl ist P-polarisiert, um die Reflektivität von der
Rückseite (nicht die Einfallseite) des Aufzeichnungsfilms
zu reduzieren. Eine derartige Reflektivität würde das
Ausbilden von ungewollten Reflektionshologrammen bedeuten,
falls sie nicht gesteuert wird. Jede der aufgespaltenen
Strahlen wird optisch geregelt, so daß sich ein
divergierender Strahl ergibt, was beispielsweise mittels einer
Mikroskop-Objektivlinse und einer Iris erreicht werden kann.
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Die optischen Pfadlängen für die jeweilige Beleuchtung, die
den Objektstrahl OB1 und den Referenzstrahl RB1 erzeugen,
sind vorzugsweise im wesentlichen gleich, was mittels
bekannter Techniken erreicht werden kann, und die Verwendung
geeigneter Linsen und/oder Relaisspiegel einschließt.
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Der divergierende Strahl des Objektstrahls OB1 wird durch
eine Kollimatorlinse 111 gebündelt. Der kollimierte Ausgang
der Kollimatorlinse 111 wird durch einen Relaisspiegel 113
auf ein lentikulares Linsenfeld 115 reflektiert, das den
Objektstrahl für eine Schicht eines Silberhalogenidfilms
117 bereitstellt.
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Die Mittellinie des kollimierten, auf das lentikuläre
Linsenfeld 115 einfallenden Strahls entspricht der
horizontalen Achse H, wie sie vorstehend hinsichtlich der
Installation in dem Automobil diskutiert worden ist und wird im
nachfolgenden mit HH bezeichnet. Die Mitte des lentikularen
Linsenfeldes 115 liegt auf der Achse HH, die den
Silberhalogenidfilm 117 in einem Referenzpunkt RP schneidet. Der
Referenzpunkt RP befindet sich in einer Richtung etwas
außerhalb der Mitte, um für das Volumenhologramm 11A einen
vertikalen Betrachtungswinkel bereitzustellen, der oberhalb
der Achse H größer als unterhalb der Achse H ist (d. h. der
größere Teil entspricht dem Teil des Volumenhologramms 11A,
der über der Achse H zu liegen kommt). Die Schicht 117 mit
dem Silberhalogenidfilm steht annähernd senkrecht auf der
Achse HH.
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Das lentikuläre Linsenfeld 115 ist bezüglich der Achse HH
mit einem Winkel A' geneigt, der (a) durch den Winkel A in
FIG. 1, (b) der Wellenlänge der Aufzeichnungsbeleuchtung,
(c) der Wellenlänge mit der größten aufgetretenen
Intensität in der Wiedergabebeleuchtung, die durch die
Beleuchtungsquelle 30 in FIG. 1 bereitgestellt wird und die
Entwicklungscharakteristiken des Aufzeichnungsmediums für das
Volumenhologramm 11A bestimmt ist. Falls demnach das
Aufzeichnungsmedium aufgrund des Entwicklungsprozesses nicht
schrumpft oder aufquellt, könnte der Winkel A' (FIG. 3A)
unter Nutzung der Gittergleichung bestimmt werden, da die
Wellenlängen und der Winkel A bekannt sind. Bei dem
illustrierende Beispiel eines Volumenhologramms 11A mit
dichromatischer Gelatine quillt die dichromatische Gelatine durch
den Entwicklungsprozeß auf und der Winkel A' wird empirisch
bestimmt, wobei die Gittergleichung als guter Startpunkt
dient. In dem spezifischen vorstehend diskutierten Beispiel
mit A von ungefähr 53º und einer Beleuchtungswellenlänge
mit Intensitätsmaximum bei ungefähr 610 nm beträgt der
Winkel A' ungefähr 41º für eine Aufzeichnungsbeleuchtung von
514,5 nm, was eine geeignete Wellenlänge für Hologramme mit
dichromatischer Gelatine darstellt. Der Wert von ungefähr
41º ist nahe dem Winkel von 42,3º, der sich als Ergebnis
der Verwendung der Gittergleichung ergibt. Es sei darauf
hingewiesen, daß für ein Aufzeichnungsmedium, das
aufquillt, beispielsweise DCG, der tatsächliche Winkel leicht
unterhalb dem durch die Gittergleichung errechneten Winkel
liegt.
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Das lentikuläre Linsenfeld 115 umfaßt erste und zweite
zylindrische Linsenfelder 115a, 115b mit unterschiedlichen
Spreizwinkeln um entsprechende Spreizachsen, die senkrecht
aufeinander stehen. Das erste zylindrische Linsenfeld 115
empfängt kollimierte Beleuchtung und umfaßt eine Mehrzahl
von parallelen zylindrischen Linsen, die parallel zu der
Ebene von FIG. 3A sind und in Blickrichtung auf die Kante,
wie sie in FIG. 3A orientiert sind, würde die Kante des
Feldes sichtbar sein, die parallel zur Längsachse der
Linsen ist. Das zweite zylindrische Linsenfeld 115b empfängt
den Ausgang aus dem ersten zylindrischen Linsenfeld 115a
und umfaßt eine Mehrzahl von parallelen zylindrischen
Linsen, die senkrecht auf der Ebene von FIG. 3A stehen und bei
Betrachtung von der Kante, wie sie in FIG. 3A orientiert
sind, würden die Enden der Linsen sichtbar sein. Anders
ausgedrückt sind die Längsachsen der Linsen des zweiten
zylindrischen Linsenfeldes im rechten Winkel zu den
Längsachsen der Linsen des ersten zylindrischen Linsenfeldes
angeordnet. Das erste zylindrische Linsenfeld stellt eine
Gesamtaufspreizung von ungefähr 100º bereit, während das
zweite zylindrische Linsenfeld 115b eine Gesamtaufspaltung
von ungefähr 20º bereitstellt. In dem spezifischen Beispiel
sind die zylindrischen Linsen der Felder 115a und 115b
konkav.
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Der divergierende Beleuchtungsstrahl für den Referenzstrahl
RB1 wird beispielsweise durch einen sphärischen Spiegel 119
fokusiert, um den konvergierenden Referenzstrahl RB1 zu
bilden. Der konvergierende Referenzstrahl RB1 weist einen
Brennpunkt PF an einem Ort auf, der jenseits der Schicht
117 mit Silberhalogenidfilm liegt.
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Nach der Beleuchtung wird der Silberhalogenidfilm 117
entwickelt, um ein Silberhalogenidhologramm 117A zu erzeugen,
das im nächsten Schritt des in FIG. 3B illustrierten
Aufzeichnungsprozesses verwendet wird.
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In FIG. 3B wird ein Film 11 aus dichromatischer Gelatine
(DCG) mit einem kollimierten Referenzstrahl RB2 und einem
Objektstrahl OB2, der durch das Silberhalogenid-Hologramm
117A als Antwort auf den divergierenden Strahl
bereitgestellte Beleuchtung mit Beugung enthält, belichtet. Die
Beleuchtung, die zur Erzeugung des Referenzstrahls RB2 und
des Objektstrahls OB2 herangezogen wird, kann in
vorteilhafter Weise durch den gleichen Laser bereitgestellt
werden,
der in dem ersten Schritt nach FIG. 3A die Strahlen
bereitgestellt hat, und sie weisen vorzugsweise ebenfalls
im wesentlichen die gleiche optische Pfadlänge zu dem DCG-
Film 11 auf. Bei dem DCG-Film 11 weist der Objektstrahl
ungefähr ein 1/8 der Intensität des Referenzstrahls auf.
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Der Film 11 mit dichromatischer Gelatine wird in geeigneter
Weise auf das dünne Glassubstrat 13 aufgeklebt, was
wiederum auf ein dickes Glassubstrat 123 aufgeklebt wird. Die
Seite des dicken Glassubstrats 123, auf der kein
Lichteinfall stattfindet (d. h. die Seite, die der Seite
gegenüberliegt, auf der das dünne Glassubstrat 13 aufgebracht ist),
wird mattschwarz angestrichen, um Rauschen aufgrund von
Reflektionen zu vermindern.
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Die relative Lage des Silberhalogenid-Hologramms 117A zu
dem DCG-Film 11 ist im wesentlichen identisch mit der
relativen Lage des Silberhalogenidfilms 117 und des
lentikulären Linsenfelds 115 in FIG. 3A. Daher befindet sich der
DCG-Film 11 im wesentlichen in der gleichen Position wie
das lentikuläre Linsenfeld 115 und liegt auf dem Winkel A'
zwischen der Achse HH, zwischen der Mitte des DCG-Films 11
und dem Referenzpunkt RP auf dem Silberhalogenid-Hologramm
117A.
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Der divergierende Strahl, der das Silberhalogenid-Hologramm
117A beleuchtet, kommt aus dem Brennpunkt PF, der durch den
Referenzstrahl RB1 in FIG. 3A definiert wird und ist im
wesentlichen die Umkehrung des Referenzstrahls RB1, der zur
Aufzeichnung des Silberhalogenid-Hologramms 117A verwendet
wird.
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Der kollimierte Referenzstrahl RB2 schließt einen Winkel B'
zu der Achse HH ein, wobei der Winkel B' im wesentlichen
gleich dem Beleuchtungswinkel B in FIG. 1 ist. In dem
vorstehend beschriebenen illustrierenden Beispiel wäre der
Winkel B' ungefähr 21º in bezug auf die Achse HH.
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Nach der Belichtung wird der DCG-Film 11 mit bekanntem
Verfahren entwickelt, um das Volumenhologramm 11A zu bilden.
Die laminare Hologrammanordnung 20, die das dünne
Glassubstrat 13 und das DCG-Volumenhologramm 11A enthält, wird
dann dem dicken Glassubstrat 123 abgezogen und in
geeigneter Weise auf die Innenseite einer Automobil-Heckscheibe
geklebt, wobei das DCG-Volumenhologramm 11A der Heckscheibe
gegenüberliegt.
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Das illustrierende Beispiel für das Aufzeichnen des
Volumenhologramms 11A umfaßt im wesentlichen (a) das
Aufzeichnen des Bildes eines lentikulären Linsenfeldes und dann (b)
das Aufzeichnen des wiedergegebenen aufgezeichneten
lentikulären Linsenfeldes.
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Obwohl bei den vorstehend genannten Schritten zum Bilden
des Volumenhologramms 11A ein konvergierender
Referenzstrahl beim Aufzeichnen des ersten Hologramms (beispielhaft
mit Silberhalogenid) verwendet worden ist und daher ein
divergierender Strahl für die Wiedergabe desselben, könnte
mit geeigneter Optik kollimierte Beleuchtung verwendet
werden.
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Es sei darauf hingewiesen, daß das Volumenhologramm 11A in
einem einstufigen Verfahren aufgezeichnet werden kann, wie
das beispielhaft schematisch in FIG. 4 illustriert ist. Zum
Erzeugen des Referenzobjektstrahls OB wird eine kollimierte
Beleuchtung auf das lentikuläre Linsenfeld 115 gerichtet,
das mittig zu der Mittellinie der einfallenden kollimierten
Beleuchtung angeordnet ist. Die Mittellinie der
kollimierten Beleuchtung für den Objektstrahl OB entspricht der
horizontalen Achse H in FIG. 1 und ist wie in FIG. 3A mit HH
bezeichnet. Eine große Abbildungsline 125 bildet den
Objektstrahl von dem lentikulären Linsenfeld 115 auf den DCG-
Film 11 ab, der um den Winkel A' bezüglich der Achse HH
geneigt ist. Das lentikuläre Linsenfeld 115 ist auch
bezüglich
der Achse HH unter einem Winkel geneigt, der ein Bild
erzeugt, das im wesentlichen koplanar mit dem DCG-Film 11
ist.
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Der kollimierte Referenzstrahl RB fällt auf den DCG-Film
unter einem Winkel B' bezüglich der Achse HH ein, wie dies
vorstehend in bezug auf FIG. 3B beschrieben ist.
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Bei einer weiteren Aufzeichnungsalternative wird gemäß dem
zweistufigen, in den FIG. 3A und 3B illustrierten
Verfahren, ein Master-Volumenhologramm hergestellt, das dann
parallel zu und mit kleinem Abstand von dem DCG-Film 11
angeordnet wird. Die Belichtung wird dadurch erreicht, daß das
Master-Volumenhologramm einer kollimierten Beleuchtung
ausgesetzt wird, die in bezug auf das Master-Volumenhologramm
im wesentlichen so orientiert ist, wie die
Beleuchtungsquelle 30 in FIG. 1 zu dem Volumenhologramm 11A der
Hologrammanordnung 20 orientiert ist. Die gebeugte Beleuchtung
würde der Objektstrahl sein, während die nicht-gebeugte
Beleuchtung der Referenzstrahl wäre. Das 8:1-Verhältnis von
Referenzstrahl zu Objektstrahl wird dadurch erreicht, daß
das Master-Volumenhologramm mit einer Wirksamkeit bzw.
Effizienz von 12% bereitgestellt wird.
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Obwohl das Volumenhologramm 11A als ein Hologramn mit
dichromatischer Gelatine angegeben ist, sei darauf
hingewiesen, daß andere Aufzeichnungsmedien verwendet werden
könnten, wie z. B. n-Polyvinyl Carbazole, die zu einem
besseren Volumenhologramm führen können. In gleicher Weise
könnten andere Aufzeichnungsmedien anstelle von
Silberhalogenid bei der Bildung des ersten Hologramms in dem
zweistufigen Verfahren verwendet werden.
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Auch wenn das vorstehende holographische Stopplicht-System
das Bild eines lentikulären Linsenfeldes bereitstellt, sei
darauf hingewiesen, daß andere Bilder ebenfalls
bereitgestellt werden können, wie das Bild eines Streulichtschirms,
das dadurch erzeugt werden kann, das beispielsweise das
Bild einer Mattscheibe mit hoher Ausbeute gespeichert wird.
Auch ein dreidimensionales Bild, wie das Wort STOP könnte
bereitgestellt werden, möglicherweise zusammen mit dem Logo
oder Symbol des Kraftfahrzeugs. Das Volumenhologramm könnte
in gewünschter Weise geformt werden, beispielsweise
achtekkig oder in der Form eines Emblems. Mehrfachlichtquellen,
die zu unterschiedlichen Zeiten eingeschaltet sind, könnten
verwendet werden, um unterschiedliche Teile des
Volumenhologramms zu beleuchten, und damit ein zeitlich sich
änderndes Muster bereitzustellen. Auch könnten unterschiedliche
Lichtquellen mit unterschiedlichen Filtern Bilder mit
unterschiedlichen Farben erzeugen, beispielsweise Gelb, wenn
das Gaspedal losgelassen und Rot, wenn das Bremspedal
betätigt wird. Das Volumenhologrammaufzeichnungsmedium könnte
einer Mehrfachbelichtung mit unterschiedlichen Winkeln
ausgesetzt werden, was die Winkelabdeckung erhöhen würde. Als
weitere Modifikation könnte ein komplexeres lentikuläres
Muster als bei herkömmlichen Stopplichtern verwendet
werden.
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Das Vorstehende ist die Offenbarung einer holographischen
Stopplichtanordnung, die die Sicht nach hinten des Fahrers
nicht behindert und eine optimale Befolgung der
gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Anbringung und der
Winkelüberdeckung des Stopplichts ermöglicht. Da die
Beleuchtungsquelle angenehmerweise im Inneren des Automobils
angebracht ist und da die Hologrammanordnung dünn und im
wesentlichen für den Fahrer durchsichtig ist, ergeben sich
für das Design des Automobiles keine signifikanten
Einschränkungen. Auch ist die Stopplichtanordnung für
Massenproduktionstechniken geeignet und läßt sich einfach für
unterschiedliche Automobile anpassen.
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Das Vorstehende ist die Beschreibung und Illustration von
speziellen Ausführungsformen der Erfindung und es können
vielfältige Modifikationen und Änderungen durch den
Durchschnittsfachmann
gemacht werden, ohne daß damit der
Schutzumfang der Erfindung verlassen werden würde, wie er in den
anliegenden Ansprüchen definiert ist.