DE684531C - Strahlverdichter - Google Patents

Strahlverdichter

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DE684531C
DE684531C DES126059D DES0126059D DE684531C DE 684531 C DE684531 C DE 684531C DE S126059 D DES126059 D DE S126059D DE S0126059 D DES0126059 D DE S0126059D DE 684531 C DE684531 C DE 684531C
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DE
Germany
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jet
liquid
nozzle
steam
jet compressor
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Expired
Application number
DES126059D
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English (en)
Inventor
Charles Cabanes
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Societe des Condenseurs Delas SA
Original Assignee
Societe des Condenseurs Delas SA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/54Installations characterised by use of jet pumps, e.g. combinations of two or more jet pumps of different type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Strahlverdichter Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausbildung von Düsen an Strahlver= dichtern für Gase oder Dämpfe.
  • Bekanntlich ist der Wirkungsgrad derartiger Vorrichtungen im allgemeinen schlecht, weil die Stoßwirkung beim Zusammentreffen des Treibstrahles und dem getriebenen Mittel eine Vernichtung der Bewegungsenergie zur Folge hat, die um so erheblicher ist, je mehr die Geschwindigkeiten der zusammentreffenden Mittel voneinander abweichen. Diese Stoßwirkung kann vermieden werden, wenn beide Mittel beim Zusammentreffen etwa gleiche Geschwindigkeiten haben. Für die Benutzung gas- oder dampfförmiger Treibmittel hat man daher Anordnungen vorgeschlagen, bei denen der Treibstrahl in dem getriebenen Mittel einen Sog erzeugt, durch den dieses vor dem Eintritt seiner Vereinigung mit dem Treibmittel in Strömung versetzt wird. Selbstverständlich ist es aber völlig unmöglich, in solchen Fällen etwa gleiche Strömungsgeschwindigkeiten beider Mittel für den Augenblick ihres Zusammentreffens zu erreichen. Wenn nämlich die Dichte des Treibmittels und des getriebenen Mittels von gleicher Art sind, wäre die ganze innere Energie des getriebenen Mittels erforderlich, um diesem die erforderliche Strömungsgeschwindigkeit zu verleihen, und die Rückverdichtung im Diffusor des Strahlverdichters wäre unmöglich.
  • Die Benutzung einer heißen, unter Druck stehenden Flüssigkeit als Treibmittel zur Verdichtung eines Gases oder Dampfes ermöglicht theoretisch die Lösung der Aufgabe. Da die Dichte einer Treibflüssigkeit sehr viel höher ist als die des getriebenen Gases oder Dampfes, 'kann der Treibstrahl die Geschwindigkeit und außerdem die erforderliche Bewegungsenergie zum Mitreißen und Verdichten des genannten Dampfes liefern, auch wenn er am Ausgang der Entspannungsdüse eine verhältnismäßig geringe Geschwindigkeit hat. Unter diesen Umständen ist nur eine geringe Energie erforderlich, um dem getriebenen Mittel eine vorgängige Geschwindigkeit zu erteilen, die der des Treibmittels weitgehend angepaßt ist.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, in Strahlverdichtern zum Verdichten von Gas oder Dampf eine unter Druck stehende Flüssigkeit zu verwenden, beispielsweise Wasser, das bis zu einem geeigneten Wärmestand erhitzt ist. Aber in diesem Falle ist der aus der Entspannungsdüse austretende Treibstrahl im allgemeinen zu dünn und droht die Mischkammer zu durchstoßen, ohne eine Mitreißkraft zu entwickeln und ohne einen Strom zu bilden, der den Diffüsor auszufüllen vermöchte. Die Vorrichtung würde dann nicht wirken. Darüber hinaus ist der Querschnitt des Treibstrahles in den meisten Fällen zu klein, um seine Aufteilung in mehrere gegebenenfalls flache oder sternförmige oder anders verformte Strahlen mit großer Oberfläche zuzulassen, wie das bei Strahlendichtern bekannt ist.
  • Man hat nun vorgeschlagen, einen solchen Ausgangswärmestand der Treibflüssigkeit zu wählen, daß diese, die vor ihrem Eintritt in den Verdichter nicht verdampfen kann, bei ihrer Entspannung im Inneren desselben sich teilweise in Dampf auflöst. So erhält man einen ausgebreiteten Treibstrahl aus einer Mischung von Dampf und seinen Flüssigkeitströpfchen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Art von Strahlv erdichtern zu verbessern. Sie kennzeichnet sich durch die Ausbildung einer Entspannungsdüse, iil deren Innerem die Teilverdampfung zur Erzielung eines ausgebreiteten Treibstrahles in zwei Stufen erfolgt.
  • Wenn lz den absoluten Druck am Ausgang der Mischdüse darstellt, wird die Treibflüssigkeit unter einem DruckH und einemWärmestand in die Düse eingeführt, für den der Druck hl, bei dem die Flüssigkeit siedet, unterhalb H aber ein wenig über la liegt.
  • Im ersten Teil der Düse entspannt sich die Flüssigkeit vom DruckH bis zum Druck hl, ohne dabei verdampfen zu können; sie bleibt vielmehr in flüssigem Zustande und erhöht ihre Geschwindigkeit nach bekanntem Gesetz. Sobald der Druck bis zum Wert hl gesunken ist, verdampft die Flüssigkeit teilweise, und es erfolgt eine Entspannung, bei der eine beträchtliche Aufweitung des Strahles eintritt, da der frei gewordene Dampf viele tausend mal weniger dicht ist als die ihn liefernde Flüssigkeit.
  • Abb. i zeigt einen Mittellängsschnitt einer Düse nach der Erfindung, Abb. a das Schema einer Dampfkältemaschine, die mit einem Strahlverdichter nach der Erfindung ausgerüstet ist.
  • Gemäß Abb. i erfolgt die Entspannung der Flüssigkeit oberhalb des Siededruckes im Teil i- der Düse i. Dieser Teil kennzeichnet sich als ,verengte,, Röhre von entsprechend errechneter Länge am Ende des Zuflußkanals. An diese sich verengende Röhre schließt sich eine starke Erweiterung iL an. In dieser erfolgt die Entspannung unter Dampfentwicklung bei einem Druck unterhalb hl. Die Entspannung setzt sich fort in der Erweiterung ic der Düse bis zum Ende a, wo das Gemisch aus Flüssigkeit und Dampf auf die Spannung in der Mischkammer 3 trifft.
  • Diese Entspannung ist begleitet von einer Geschwindigkeitssteigerung; so daß die Ausbreitung des Stromes durch Wiederverdichtung unter Verbrauch der entsprechenden Bewegungsenergie ausgeglichen wird. Auf diese Weise wird zwar die mittlere Dichte dür treibenden Flüssigkeit herabgesetzt, was teilweise den gewünschten Erfolg wieder aufhebt, aber man kann feststellen, daß bei der außerordentlichen Volumenvergrößerung beim Übergang vom flüssigen zum dampfförmigen Zustand schon eine sehr geringe Verdampfung genügt, um den Strom so stark aufzuweiten, daß man eine wirksame Mischung mit dem mitgerissenen Stoff enthält. Tatsächlich kann man die Auf-,veitung und das entsprechende Opfer an Dichte durch die Wahl des anfänglichen Wärmestandes beliebig regeln.
  • Die Düse hat außen vorzugsweise zylindrische Form und ist von einem zvlindrischen Rohr 3 umgeben. Der ringförmige Raum ,1 zwischen der Düse und der Innemvand der Mischkammer 3 bildet den Zuflußkanal für das getriebene Mittel. Sein Querschnitt bestimmt sich mit Rücksicht auf die tatsächliche Geschwindigkeit am Ende der Düse, d. h. mit Rücksicht auf das Gesamtergebnis aus Strömungsbeginn im Teil ja und Strömungszuwachs im Teil lv.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann in vielen Fällen angewendet werden, wo man zur Zeit Strahlverdichter oder Raumverdichter bzw. Zentrifugalkompressoren benutzt.
  • Abb. z zeigt die Anwendung eines Verdichters nach der Erfindung zum Betrieb einer Kältemaschine.
  • 5 ist ein Verdampfer, in dem eine Salzlösung bei o° herabrieselt (diese Zahl sowie auch die folgenden dienen lediglich zur Erläuterung des Grundgedankens, sollen aber keine irgendwie einschränkende Bedeutung haben). Die Lösung tritt bei 6 ein und wird bei 7 durch eine Pumpe 8 abgesogen. Der Behälter ist luftleer, und der Strahlverdichter 9 gemäß Abb. i wird mit unter Druck s te 'hendem Wasser von io her gespeist. t> Sie verdichtet den von der Salzlösung herstammenden Dampf und' treibt ihn mit Wasser gemischt in den Oberflächenkondensator i i an sich bekannter Art, in dem der Dampf niedergeschlagen und das Wasser- von q.0° durch die Pumpe 12-abgesogen (wird, die bei 13 den Kondensationsdampf, der mit der Salzlösung wieder vereinigt werden kann, nach außen abführt und den Rest des Wassers bei q.0° Wärme und beispielsweise unter einem Druck von 6o at zu der Düse zurücktreibt. Man ersieht daraus, daß das Wasser sich ohne weiteres unter Druck-und Temperaturbedingungen befindet, die für ein Durchfließen der Düse von der Art nach Abb. i erforderlich sind.
  • Man bemerkt, daß in einer solchen Maschine der Kondensator nur die Wärme herauszubringen hat, die der Salzlösung entzogen ist und die durch die mechanische Arbeit des Verdichters geliefert wird. Die Maschine steht also in dieser Hinsicht den Maschinen mit mechanischem Verdichter völlig gleich und ist den Maschinen mit Dampfverdichter überlegen, deren Kondensator-auch die Kondensationswärme des treibenden Dampfes 'herausziehen muß. Wenn man nach dem Schema der Abb.2 die Salzlösung durch die Röhren des Oberflächenkondensators i i laufen läßt, der Art, daß man ihn deren Wärmemenge zuführt, dann hat man eine Vorrichtung zur Herstellung destillierten Wassers.
  • Schließlich kann das gleiche Schema mit geringfügigen Abänderungen als Wärmepumpe zur Beheizung von Räumen benutzt werden.
  • Alle diese Anwendungsarten sind selbstverständlich nur als Beispiele angegeben, und man kann im Rahmen der Erfindung Abänderungen und Ausführungsformen und Einzelheiten vornehmen. Die treibenden bzw. getriebenen Stoffe können beliebiger Artsein, flüssig oder gasförmig, unter der Voraussetzung, daß ihre physikalischen Eigenschaften den obengenannten Bedingungen für ihre gegenseitige Wirkung aufeinander genügen.
  • Die Querschnitte der Düsen des Diffusors und des Zuflußkanals können beliebige Formen haben, einadrig, mehradrig, gewunden u. dgl.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlverdichter, in dem ein Gas oder ein Dampf durch eine Flüssigkeit verdichtet wird, welche zwecks Aufweitung des Strahles während ihrer Druckentlastung teilweise verdampft, gekennzeichnet durch eine Entspannungsdüse (1) für die Treibflüssigkeit, deren Inneres in der Stromrichtung zunächst eine Verengung (ja), dann eine plötzliche Ausbauchung (1b) und schließlich eine kegelförmige Erweiterung (ic) aufweist.
  2. 2. Strahlverdichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung für eine Wasserdampfkältemaschine.
DES126059D 1937-02-16 1937-02-16 Strahlverdichter Expired DE684531C (de)

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DE684531C true DE684531C (de) 1939-11-30

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