DE680656C - Vorrichtung zum Trennen eines aus Fluessigkeiten mit unterschiedlichen spezifischen Gewichten sich zusammensetzenden Gemisches - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen eines aus Fluessigkeiten mit unterschiedlichen spezifischen Gewichten sich zusammensetzenden Gemisches

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DE680656C
DE680656C DET48512D DET0048512D DE680656C DE 680656 C DE680656 C DE 680656C DE T48512 D DET48512 D DE T48512D DE T0048512 D DET0048512 D DE T0048512D DE 680656 C DE680656 C DE 680656C
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vortex chamber
saddle
separating
different specific
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0211Separation of non-miscible liquids by sedimentation with baffles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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Description

  • Vorrichtung zum Trennen eines aus Flüssigkeiten mit unterschiedlichen spezifischen Gewichten sich zusammensetzenden Gemisches Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung z,um Trennen eines aus Flüssigkeiten mit unterschiedlichen spezifischen Die wichten sich zusammensetzenden Gemischbesr, die aus einer Anzahl von Abscheidekammern und aus einer unmittelbar hulter dem Gemischeinlauf angeordneten Durchwirb elungskammer mit einem in eine Schneide hochgezogenen Sattelboden und zwei seitlichen zylindrisch nach innen gebogenen Leitwänden besteht. Bei dieser bekannten Durchwirbelungskammer wird der vom Einlaßstutzen nach abwärts gerichtete Strom in zwei entgegengesetzt gerichtete Ströme aufgeteilt. Durch diese Aufteilung sollte das Zusammenballen der auszuscheidenden Bestandteile gefördert werden. Nach vorliegender Erfindung werden die nach dem Eintritt in die durchwirbelungskammer in bekannter Weise in zwei Teilströme zerlegten Flüssigkeitsströme zunächst einer Beschleunigung. unterworfen und die Bewegung jedes Teilstromes dann derartig in eine Kreisbewegung umgewandelt, daß diese Kreisbewegungen aufeinander zu gerichtet sind. Zu dem Zweck ist die Anordnung getroffen, daß beide seitlichen Leitwände der Durchwirkbelungskammer durch eine im Schlitzabstand zu den flach auslaufenden Seitenkanten feldes Sattelbodens unter diesem hindurchgeführte, stetig gebogene, muldenförmige Teilwaud zu einem Ganzen vereinigt sind, und an der zwischen Sattelboden und. Muldenwand eingeschlossenen Kammer der Gemischeinlauf augeschlossen ist, während unmittelbar über der Durchwirbelungskammer eine besondere Leichtilüssigkeitsableitung vorgesehen ist. Die Beschleunigung ist zur Erzielung des kreisförmigen Weiter verlaufes nö, tig, und dadurch, daß die beiden Kreisströme aufeinander zu gerichtet sind, werden die ölkügelchen einem größeren Zusammenstoß ausgesetzt, als das bei der bekannten Vorrichtung möglich war, so daß sie sich viel schneller miteinander vereinigen. Um diese zusammengeballten Ölmassen so schnell als möglich aus dem Hauptstrom zu entfernen ist oberhalb der Dlurchwirbelungskammer eine Leichtflüssigkeitsableitung vorgesehen, die direkt nach dem Kopf eines Sammeldomes führt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in Fig. 1 in einem L, ängsschnitt durch die Vorrichtung - und in Fig. 2 in einem Querschnitt dargestellt.
  • Bei der beispielsweise dargestellten Vorrichtung ist angenommen, es solle eine Mischung von Leichtöl und Wasser darin getrennt werden. Sie besteht aus einem Behälter I von eiförmiger Gestalt im senkrechten Querschnitt, in dem eine waagerecht sich erstreckende Scheidewand 2, die von der vorderen Stirnwand 3 nach der hinteren Stirnwand 4 reicht, das Innere des Behälters in eine obere Kammer 5 von ebenfalls eiförmiger Gestalt und eine untere Kammer 6 aufteilt. Die einzige Verbindung zwischen diesen beiden Kammern bildet eine Öffnung 7, die in das rückwärtige Ende der Scheidewand 2 eingeschnitten ist. Oberhalb dieses Gehäuses befindet sich ein nicht dargestellter Sammeldom, in den die Ölableitungen 8, 9, 10 und 11 münden. Die obere Kammer 5 ist mit von oben und von unten sich in den Flüssigkeitsstrom erstreckenden Leitwänden 12, 13 und einer Jalousiewand 14 ausgestaltet. Eine gleiche Jalousiewand 15 ist auch in der unteren Kammer 6 angeordnet. Hinter jeder Jalnusiewand befinden sich je eine schräg gestellte Leinvand 14a bzw. 15a.
  • Die vordere Stirnwand 3 ist oberhalb des Bodens der Kammer 5 mit einem Einlaßstutzen 16 für die zu behandelnde Flüssigkeit versehen, während oberhalb des Bodens der Kammer 6 ein Auslaßstutzen 17 angeordnet ist, durch den die schweren Bestandteile der behandelten Flüssigkeit abgelassen werden.
  • Dler Flüssigkeitseinlaßstutzen 16 führt in die Durchwirbelungskammer I 8, die mit einem Sattelboden 19 ausgestattet ist, der gleichzeitig zur Aufteilung der Flüssigkeit in zwei Ströme und zur Bildung zweier Schlitzdüsen 20 dient, die zwischen dem Sattelboden 19 und einer Muldenwand 24 gebildet sind. Die beiden Flügel des Sattelbodens 19 können verstellbar sein, um die Düsenöffnungen verändern zu können.
  • Mit der Muldenwand 24 sind die beiden seitlichen zylindrisch nach innen gebogenen Leitwände zu einem Ganzen vereinigt. In die zwischen dem Sattelboden und der Muldenwand eingeschlossene Kammer 23 mündet der Gemischeinlauf 16. Unmittelbar über der Durchwirbelungskammer 18 ist eine Ableitung 8 zur Entfernung der Leichtöle vorgesehen.
  • Die durch den Einlaufstutzen 16 eingeleitete Flüssigkeit wird durch den Sattelboden 19 nach zwei Richtungen aufgeteilt und strömt in der durch die Pfeile angedeuteten Bahn durch die beiden Düsen 20, 20. Durch die aufeinander zu gekrümmten Leitwände 21, 21 erhalten die durch die Düsen erhe5-lich beschleunigten Flüssigkeitsströme Kreisbewegungen. Innerhalb dieser Kreisbewegungen werden die Ölkü,gelchen mit großer Kraft gegeneinander geschleudert, so daß sie schnell in größere Massen zusammenlaufen, die sich viel schneller von dem miftliellenden Wasser trennen. Es ist nun erwünscht, daß diese zusammengeballten molmassen so schnell als möglich von dem Hauptstrom getrennt werden. Sie steigen aus der Durchwirbelung kammer I8 durch die zwischen den gekrümmten Wänden 21, 21 gelassene öffnung 22 nach oben und werden durch das Rohr 8 nach dem nicht gezeichneten Sammeldom abgeführt.
  • Je wirksamer die Durchwirbelungskammer ist, d. h. je mehr Ölteilchen in ihr zusammcngeballt werden, um so besser wird die Ccsamtleistung der Trennvorrichtung.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Vorrichtung zum Trennen eines aus Flüssigkeiten mit unterschiedlichen spezwischen Gewichten sich zusammensetzenden Gemisches, die aus einer Anzahl von Abscheidekammern und aus einer unmittelbar hinter dem Gemischeinlauf angeordneten D-'urchwirbelungskammer mit einem in eine Schneide hochgezogenen Sattelboden und zwei seitlichen zylindrisch nach innen gebogenen Leitwänden besteht, dadurchgekennzeichnet, daß seide seitlichen Leitwände (2 I) der D'urchwirbelungskammer (18) durch eine im Schlitzabstand (20) zu den flach auslaufenden Seitenkanten des Sattelbodens (19) unter diesem hindurchgeführte, stetig gebogene, muldenförmige Teilwand (24) zu einem Ganzen vereinigt sind, und an der zwischen Sattelboden (I 9) und Afuldenwand (24) eingeschlossenen Kammer der Gemischeinlauf (I6) augeschlossen ist, während unmittelbar über der Durchwirbelungskammer (I8) eine besondere Leichtflüssigkeitsableitung (8) vorgesehen ist.
DET48512D 1934-09-01 1934-09-01 Vorrichtung zum Trennen eines aus Fluessigkeiten mit unterschiedlichen spezifischen Gewichten sich zusammensetzenden Gemisches Expired DE680656C (de)

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DE680656C true DE680656C (de) 1939-09-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046573B (de) * 1955-10-11 1958-12-18 Herbert Alexander Thompson Vorrichtung zum Trennen von im Gemisch befindlichen Fluessigkeiten unterschiedlicher spezifischer Gewichte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046573B (de) * 1955-10-11 1958-12-18 Herbert Alexander Thompson Vorrichtung zum Trennen von im Gemisch befindlichen Fluessigkeiten unterschiedlicher spezifischer Gewichte

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