DE671907C - Einrichtung zur optischen Anzeige des Resonanzpunktes einer gewuenschten Frequenz fuer auf einen Frequenzbereich abstimmbare Empfaenger - Google Patents
Einrichtung zur optischen Anzeige des Resonanzpunktes einer gewuenschten Frequenz fuer auf einen Frequenzbereich abstimmbare EmpfaengerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Abstimmungsanzeigevorrichtungen für Radioempfangsgeräte, vorzugsweise
für Empfänger mit automatischer Leistungssteuerung, die lautstärkemäßig nicht 5 oder nur schwer auf scharfe Resonanz abgestimmt
werden können.
Es sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, bei denen ein in den Anodenkreis
einer Röhre geschaltetes Leuchtelement seine
to größte Helligkeit aufweist, wenn im Verlauf der Abstimmung eine Resonanzstelle mit der
Trägerwelle eines Senders erreicht ist. Man hat auch bereits versucht, derart in ihrer
Helligkeit beeinflußte Glühlampen oder Neonröhren dazu zu benutzen, um ein durchscheinendes
Anzeigeglied von hinten zu beleuchten. Diese Anordnungen besitzen jedoch den Nachteil zu großer Unempfindlichkeit,
zumal wenn es sich, wie im vorliegenden
ao Falle, hauptsächlich darum handelt, die Abstimmungsmaxima
eines Empfängers mit automatischer Leistungssteuerung, also weitgehend nivelliertem Ausgang, festzustellen.
Die im Verlauf der Abstimmung eines Empfängers auftretenden Anodenstromänderungen
sind ohnehin derart gering, daß es große Schwierigkeiten bereiten würde, bei Anwendung
der bekannten Einrichtungen auf Empfänger mit ,automatischer- Leistungssteuerung
eine genaue Resonanzabstimmumg nach der Helligkeitsänderung vornehmen zu
wollen.
Die vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber Einrichtungen zur S ichtbarmachung
einer genauen Abstimmungsstellung, die die bekannten Anordnungen an Zweckmäßigkeit
und Empfindlichkeit weit übertrifft und die für die Verwendung in einem Empfänger mit
automatischer Leistungssteuerung allein in Frage kommt. Erfindungsgemäß sind zwei
Anzeigelampen oder ähnliche Anzeigemittel in den Anodenkreis einer Röhre eingeschaltet
oder stehen mit dem Anodenkreis in Verbindung, von denen im Resonanzpunkt einer jeweils gewünschten Frequenz das eine Anzeigemittel
ein Maximum, das andere ein Minimum der Leuchtstärke bzw. Anzeige ergibt. Wie durch physiologische Untersuchungen
festgestellt worden ist, spricht nicht jeder auf Maximum- oder Minimumanzeige gleich gut an. Es werden daher durch die
Vereinigung von Maximum- und Minimumanzeige die Mängel der bisherigen Anzeigevorrichtungen
von Empfängern, bei denen nur
die Maximumanzeige ausgenutzt wird, beseitigt. Durch den doppelt sichtbaren Wechsel
in der Intensität der Anzeige wird ein Höchstwert an Empfindlichkeit für die· Einstellung
des Geräts erreicht. ,,,-7
Im Falle, daß zwei Glühlampen beöffctzi'
werden, geht die Anzeige so vor sich, daß*|n;
der Abstimmungsstellung die Helligkeit der einen Glühlampe ein Maximum ist (positive
Anzeige), die Helligkeit der anderen Lampe dagegen zu einem Minimum absinkt (negative
Anzeige). Es ist ein zusätzliches Merkmal der Erfindung, Schaltungen anzugeben,
deren Anwendung es ermöglicht, daß auch durch sehr kleine, durch den Abstimmungsvorgang hervorgerufene Anodenstromschwankungen
noch deutlich sichtbare Intensitätsschwankungen der Helligkeit bzw. der Anzeige sonstiger benutzter Anzeigemittel zur
Wahrnehmung gelangen.
Gemäß weiterer Erfindung liegt die Lampe zur Maximumanzeige in der Diagonale einer
Brückenschaltung von Widerständen, deren einer Widerstand von einer Röhre gebildet
wird, so daß im Resonanzpunkt einer gewünschten Frequenz, bei der der Anodenstrom
der Röhre zum Minimum wird, die Leuchtstärke der Lampe ein Maximum ist.
Die Anwendung dieser Kombinationsanzeige geht nun so vor sich, daß im Falle
der Verwendung von zwei Glühlampen die eine Lampe, die eine negative Anzeige ergibt,
wenn der Empfänger auf Resonanz abgestimmt ist, dazu benutzt wird, eine allge-35'
meine direkte oder durch durchscheinendes Licht bedingte Beleuchtung derAbstimmskalä
hervorzurufen. Ein kleiner Fleck auf der Skala in der Nähe des Zeigers des Abstimmungsanzeigers kann durch eine zweite
Lampe, die eine positive Anzeige ergibt, beleuchtet werden. Auf diese Weise wird ein
doppelt sichtbarer und unbedingt augenfälliger Wechsel in der Beleuchtung erzielt,
wenn der Empfänger auf Resonanz abgestimmt ist. Es ist auch der Fall vorgesehen,
an Stelle der Glühlampe mit negativer Anzeige ein Meßinstrument, vorzugsweise ein
Milliamperemeter, einzuschalten, dessen Skala mittelbar oder unmittelbar durch die Lampe
mit positiver Anzeige beleuchtet wird. LTm eine Erhöhung des subjektiven Eindruckes
zu erhalten, werden noch, wie nachstehend angeführt, besondere Maßnahmen getroffen,
die Schattenwirkungen des Äbstimmanzeigers sowie flächen- und linienhaftes Ansteigen der
Lichtintensität zum Gegenstand haben. Die ernndungsgemäßen Anordnungen werden
durch die folgende Beschreibung und die Zeichnungen näher erklärt.
Bevor auf die in Fig. 3 wiedergegebenen erfindungsgemäßen Kombinationsschaltungen eingegangen wird, seien die in den Fig. 1 und 2 dargelegten Schaltungen der einzelnen, die Kombinationsschaltungen zusammensetzenden Anzeigeelemente, die eine positive •und negative Anzeige ergeben, behandelt. -'Fig. ι zeigt schematisch die Schaltung eines ■ Anzeigeelementes mit negativer Anzeige. Es bedeuten dabei die Röhre 11 die Radiofrequenzverstärkerröhren eines Radioempfängers oder die Radiofrequenzverstärkerröhren, die durch automatische Leistungssteuerung gesteuert werden. Bei B— wird der negative und bei B + der positive Pol der Anodenspannungsquelle angeschlossen. Die Gitterkreise und andere gebräuchliche Verbindungen sind weggelassen. In der Anodenleitung liegt die Anzeigelampe i2w, zu der ein Widerstand 13 parallel geschaltet ist. Eine Belastung 14 ist parallel zu dem Innenwiderstand der Verstärkerröhren 11 angeordnet. Die Anzeigelampe I2W soll vorzugsweise einen Draht mit geringem Widerstand haben, um eine zu große Verringerung der Anodenspannung der Röhren zu verhindern. Eine für diesen Zweck brauchbare Lampe ist eine kleine Kohledrahtglühfadenlampe für eine Spannung von ungefähr 24 Volt und einem Strom λόπ 24 Milliampere. Es kann indessen irgendeine geeignete Lampe verwendet werden, deren Einzelheiten keinen wesentlichen Teil der Erfindung darstellen.
Bevor auf die in Fig. 3 wiedergegebenen erfindungsgemäßen Kombinationsschaltungen eingegangen wird, seien die in den Fig. 1 und 2 dargelegten Schaltungen der einzelnen, die Kombinationsschaltungen zusammensetzenden Anzeigeelemente, die eine positive •und negative Anzeige ergeben, behandelt. -'Fig. ι zeigt schematisch die Schaltung eines ■ Anzeigeelementes mit negativer Anzeige. Es bedeuten dabei die Röhre 11 die Radiofrequenzverstärkerröhren eines Radioempfängers oder die Radiofrequenzverstärkerröhren, die durch automatische Leistungssteuerung gesteuert werden. Bei B— wird der negative und bei B + der positive Pol der Anodenspannungsquelle angeschlossen. Die Gitterkreise und andere gebräuchliche Verbindungen sind weggelassen. In der Anodenleitung liegt die Anzeigelampe i2w, zu der ein Widerstand 13 parallel geschaltet ist. Eine Belastung 14 ist parallel zu dem Innenwiderstand der Verstärkerröhren 11 angeordnet. Die Anzeigelampe I2W soll vorzugsweise einen Draht mit geringem Widerstand haben, um eine zu große Verringerung der Anodenspannung der Röhren zu verhindern. Eine für diesen Zweck brauchbare Lampe ist eine kleine Kohledrahtglühfadenlampe für eine Spannung von ungefähr 24 Volt und einem Strom λόπ 24 Milliampere. Es kann indessen irgendeine geeignete Lampe verwendet werden, deren Einzelheiten keinen wesentlichen Teil der Erfindung darstellen.
In einem Empfänger, in dem die Röhre 11
durch automatische Verstärkungsregelung gesteuert wird, sinkt der durchschnittliche Anodenstrom,
der durch die gesteuerte Röhre aufgenommen wird, wenn die Zeichenintensität steigt; es wird daher, wenn der Empfänger
auf Resonanz abgestimmt ist, der Anodenstrom, der durch diese Röhre aufgenommen
wird, ein Minimum sein. Daraus folgt, daß gleichzeitig der Strom durch die Anzeigelampe
ein Minimum sein wird. Die Belastung 14 ist so angeordnet, daß, wenn auf
ein Zeichen von durchschnittlicher Intensität abgestimmt ist, derStrom durch dieLampe 12
ausreichend sein wird, um beginnende Weißglut hervorzurufen. Wenn der Empfänger
indessen nicht auf den Resonanzpunkt abgestimmt ist, wird derStrom durch die Röhre 11
anwachsen und dadurch ein Ansteigen des Stromes durch die Lampe I2W hervorrufen
und ihren Glühfaden zur Weißglut bringen. Der Widerstand 13 liegt in dem Kreis im
Nebenschluß mit der Lampe 12N zu dem
Zweck, eine Unterbrechung der Anodenzuleitung zur Röhren zu verhindern, wenn die
Anzeigelampe i2w durchbrennen sollte.
An Stelle des Widerstandes 13 kann eine Wolframfadenlampe verwendet werden. Der
Widerstand einer solchen Lampe nimmt bekanntlich mit wachsender Fadentemperatur
stark zu, während der Widerstand eines Kohlefadens mit einer Erhöhung der Temperatur
abnimmt. Bei höheren Temperaturen der beiden parallel geschalteten Glühfäden von
Wolfram- und Kohlefadenlampe, entsprechend einer Vergrößerung des Anodenstromes,
nimmt demnach der Anteil des über den Kohlefaden fließenden Stromes vom Gesamtstrom
gegenüber dem über den Wolframfaden
ίο fließenden Anteil zu, was dazu füh.rt, daß die
Helligkeit der Kohlefadenlampe in einem verstärkten Maße mit Änderungen der Gesamtstromstärke
schwankt, während die Helligkeit der Wolframfadenlampe innerhalb des Arbeitsbereiches nahezu konstant bleibt. Daher
kann die Wolframfadenlampe außer der Beleuchtung durch die beiden Anzeigelampen zu einer zusätzlichen Allgemeinbeleuchtung
der Skala verwendet werden, welche in ihrer Helligkeit nicht wesentlich schwankt.
Fig. 2 zeigt eine schematische Schaltungsskizze für positive Resonanzanzeige. Die
Lampe 12^ liegt in einem Brückenkreis, dessen einer Zweig den Widerstand Ri und die
Impedanz der Röhren, die den Radiofrequenzverstärker
oder die gesteuerten Röhren eines Radioempfängers darstellen, enthält. Der andere Zweig enthält den Widerstand Rs
und die Belastung 14. Die Belastung 14 kann in diesem Fall die Anodenbelastung durch die
Hörfrequenz- und Ausgangsröhren des Radioempfängers sein. Die Lampe 12 P kann der in
Fig. ι beschriebenen ähnlich sein, es können jedoch im allgemeinen auch irgendwelche
andere Anzeigelampen, die einen niedrigen Widerstand haben, benutzt werden. B—
und B + bedeuten in der Skizze die entsprechenden Klemmen der Anodenspannungsquelle.
Da der Anodenstrom, der durch die gesteuerte Röhre 11 aufgenommen wird, absinkt,
wenn der Empfänger auf Resonanz abgestimmt ist, wird der Spannungsabfall am Widerstand Rx absinken, was ein entsprechendes
Ansteigen der Spannung an der Anzeigelampe 12p zur Folge hat. Hierdurch wird
das Leuchten der Lampe I2P verstärkt und
somit eine positive Anzeige der Resonanz erzielt.
In dieser Brückenanordnung sind die Werte der Widerstände Ri und Rs und der Wert der
Belastung 14 passend gewählt; sie sind dann von dem Wechsel in der Belastung der gesteuerten
Röhren und dem Widerstand der Lampe I2P abhängig. Die Widerstände R1
und Rs sind jedoch im allgemeinen von derselben Größenordnung und sollten beide groß
im Vergleich zu dem Lampenwiderstand sein. Die Schaltung der Fig. 3 zeigt nun die das
Merkmal der Erfindung bildende Zusammenschaltung von Anzeigeelementen mit positiver
und negativer Anzeige. In Reihe mit der gesteuerten Verstärkerröhre 11 ist die Anzeigelampe
I2jv geschaltet. Eine zweite Anzeigelampe
12p liegt in einer Brückenanordnung,
ähnlich wie in Fig. 2 dargestellt. B— und B + deuten die Anschlüsse der Anodenspannungsquelle
an. Der Gitterkreis und andere übliche Teile des Verstärkers sind nicht gezeigt.
In dieser Schaltung sind die Widerstände Ri und R2 und die Belastung 14 dieselben
wie die in Fig. 2. Die Anzeigelampe i2w liegt in Reihe mit dem Widerstand 30.
Parallel zur Anzeigelampe I2W und dem
Widerstand 30' ist der Widerstand Ri geschaltet
(s. a. Fig. 2). Die Lampe i2w, die eine negative Anzeige des Resonanzpunktes
ergibt, wird zur Allgemeinbeleuchtung der Abstimmskala 31 benutzt und ist zwischen der
Skala 31 und der Vorderwand 32 des Radioempfängers
angeordnet. Die Skala 31 wird durch das Fenster 33 in der Vorderwand 32
beobachtet. Der Empfänger wird durch den Knopf 34 über die Achse 35, durch die gleichzeitig
die Abstimmkondensatoren (nicht gezeigt) und die Skala 31 bedient werden, abgestimmt.
Irgendeine geeignete Getriebeanordnung kann zwischen dem Knopf 34 und den Kondensatoren und der Skala 31 verwendet
werden. Die Anzeigelampe I2P ergibt
eine positive Anzeige und erleuchtet einen kleinen Teil der durchscheinenden Skala 31 durch ein Loch in dem undurchsichtigen
Schild 37 hinter der undurchsichtigen Anzeigemarke 36. In einem weiteren Anwendungsfall
kann das Loch in dem undurchsichtigen Schild 37 in Form einer Pfeilspitze o. dgl. ausgebildet sein, so daß das Licht der
Lampe I2p hindurchscheint und so einen Zeiger
bildet.
Im Betrieb ist die Skala 311m allgemeinen
durch die Anzeigelampe I2W erleuchtet. Wird nun der Empfänger durch den Knopf 34 auf
Resonanz mit einem Rundfunkzeichen abgestimmt, so sinkt die Leuchtstärke iz/f, und die
der Lampe 12P steigt. Hierdurch verblaßt die
Allgemeinbeleuclitung, und es erscheint ein
Fleck auf der Skala 31, der den Zeiger 36 beleuchtet
und so dem Beobachter ermöglicht, den genauen Resonanzpunkt des Empfängers zu bestimmen.
Eine andersartige Anordnung ist außerdem in Fig. 3 in gestrichelten Linien gezeigt.
Bei dieser Anordnung sind zwei verschiedene Typen von Abstimmungsanzeigern verwendet, nämlich ein Meßgerät 12 M, vorzugsweise
ein Milliamperemeter, das an die Stelle der Anzeigelampe 12N gesetzt ist, um
einen Minimumstrom, wenn die Selektivkreise auf Resonanz abgestimmt sind, anzuzeigen,
und eine Anzeigelampe 12'p, die an die Stelle
der Anzeigelampe 12 P gesetzt ist, um das
Meßinstrument zu beleuchten. Wenn man mit dieser Anordnung arbeitet, zeigt das Meßinstrument
12 einen Minimumstrom an, wenn der Empfänger auf Resonanz mit irgendeinem
Zeichen abgestimmt ist, und gleichzeitig wird die Lampe \2.'P die Skala des Meßinstrumentes
mit maximaler Leuchtstärke beleuchten. Die Beleuchtung der Skala des Meßinstrumentes
I2^[ kann, wie gezeigt, eine direkte
ίο sein, oder die Skala kann aus durchscheinendem
Material hergestellt und die Lampe 12.'P
kann hinter ihr aufgestellt sein. In diesem Fall kann die Anzeige des Meßinstrumentes
12^ durch durchscheinendes Licht beobachtet
werden. In diesem Falle dient die Meßinstrumentskala dazu, das Licht der Anzeigelampe
12p zu zerstreuen.
Fig. 4 stellt eine Anordnung ähnlich der in
Fig- 3 gezeigten dar. Gleichartige Elemente
sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 3. Die Lampe 12 soll
dabei für eine positive Anzeige in der Art der Lampe 12^ der Fig. 2 geschaltet werden. Die
Lampe 12' entspricht dann der Lampe I2W in
Fig. ι und dient zur gleichzeitigen negativen Anzeige.
Fig. S zeigt eine Anordnung, die derjenigen
der Fig. 3 und 4 ähnlich ist, jedoch sind beide Anzeigelampen 12, von der Vorderwand 32
aus betrachtet, hinter der Skala 3 r angeordnet, die aus durchscheinendem Material besteht.
Der Zeiger 36 ist zwischen dem Schild 37 und der Skala 31 angeordnet. Das Licht der
Lampe 12 kommt durch eine öffnung in dem
Schild 37, das der Lampe 12' beleuchtet die Skala allgemein. Die Lampe 12' soll dabei
für negative Anzeige geschaltet sein, während die Lampe 12 für eine positive Anzeige geschaltet
ist. Wenn die erste Lampe 12' verlöscht und dadurch Resonanz anzeigt, wird
die Lampe 12 einen erleuchteten Punkt auf die Skala 31 werfen, dadurch einen Schatten
des Zeigers 36 bilden und somit den genauen Resonanzpunkt des Empfängers anzeigen.
Mit Hilfe eines stabförmig geschliffenen Opales oder eines gefärbten Glasstabes läßt
sich in Kombination mit der positiv anzeigenden Lampe auch eine Anzeige erreichen, bei
welcher die Abstimmung des Gerätes durch die Verlängerung oder Verkürzung einer
Leuchtsäule innerhalb des Stabes kenntlich gemacht wird, ähnlich wie die Quecksilbersäule
eines Thermometers bei Temperaturschwankungen steigt und fällt. Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Lampe 12P der
Fig. 2 dicht unterhalb der einen Endfläche eines runden Opalstabes angeordnet sein,
während der Stab durch ein Fenster der Vorderwand des Gerätes betrachtet werden kann.
Wenn die Helligkeit der Lampe zunimmt, so verlängert sich der durchleuchtete Teil des
Opals, und der Beschauer bekommt den Eindruck einer mit der Abstimmung wachsenden
bzw. fallenden Lichtsäule.
Claims (7)
- Patentansprüche:ι. Einrichtung zur optischen Anzeige des Resonanzpunktes einer gewünschten Frequenz für auf einen Frequenzbereich abstimmbaren Empfänger, insbesondere für Empfänger mit automatischer Leistungssteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Anzeigelampen oder ähnliche Anzeigemittel in den Anodenkreis einer Röhre eingeschaltet sind oder mit dem Anodenkreis in Verbindung stehen, von denen im Resonanzpunkt einer jeweils gewünschten Frequenz das eine Anzeigemittel ein Maximum, das andere ein Minimum der Leuchtstärke bzw. Anzeige ergibt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigelampen in bezug auf Widerstand des Glühdrahtes oder Bauart, wie beispielsweise Anwendung eines Kohlefadens als Glühdraht, oder durch sonstige geeignete Mittel, wie beispielsweise Parallelschaltung passender Widerstände, oder durch beides, so ausgebildet oder eingestellt sind, daß bereits geringe Änderungen der durch ihren Glühdraht fließenden Ströme starke Änderungen ihrer Leuchtstärke erzeugen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Wolframlampe als parallel geschalteter Widerstand, die gegebenenfalls gleichzeitig zur Beleuchtung der Abstimmskala dient.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe zur Maximumanzeige in der Diagonale einer in die Anodenleitung einer Röhre eingeschalteten Brückenschaltung von Widerständen liegt, so daß im Resonanzpunkt einer gewünschten Frequenz, bei der der Anodenstrom der Röhre zum Minimum wird, die Leuchtstärke der Lampe ein Maximum ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lampen so gegenüber der Abstimmskala des Empfängers angeordnet sind, daß die eingestellte gewünschte Frequenz durch ein Lichtzeichen, beispielsweise einen Lichtpunkt, auf der Abstimmskala kenntlich wird.
- 6. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Minimumlampe ein Meßinstrument eingeschaltet ist, das imResonanzpunkt ein Minimum des Anodenstromes anzeigt, während die Maximumlampe zur Beleuchtung der Meßinstrumentskala dient, so daß im Resonanzpunkt diese Skala hell erleuchtet ist.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oderbeide Anzeigelampen so mit einem Opaloder sonstwie gefärbten Glasstab oder ähnlichem verbunden sind, daß der Grad der Leuchtstärke der Lampen sich in der Zunahme oder Abnahme der Länge des erleuchteten Teiles des Stabes kenntlich macht.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEHEI.
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