DE668341C - Verfahren zur Roentgenuntersuchung von Objekten - Google Patents

Verfahren zur Roentgenuntersuchung von Objekten

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DE668341C DER94463D DER0094463D DE668341C DE 668341 C DE668341 C DE 668341C DE R94463 D DER94463 D DE R94463D DE R0094463 D DER0094463 D DE R0094463D DE 668341 C DE668341 C DE 668341C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Verfahren zur Röntgenuntersuchung von Objekten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Röntgenuntersuchung von Objekten, insbesondere der Kontraständerungen am Herzrande, mittels Röntgenstrahlen. Diese erfolgt gewöhnlich, z. B. bei der Kymographie nach Stumpf, auf indirekte Weise dadurch, daß eine Kurve der Bewegung durch die Röntgenstrahlen auf einem besonderen Röntgenfilm entworfen wird; dieser Film wird nach dem Entwickeln durch eine Photozelle abgestastet, die dann eine optisch sichtbare Bewegungskurve schreibt. Dieses Verfahren ist wegen der Benutzung des Röntgenfilms verhältnismäßig umständlich und erlaubt nicht, die Bewegungskurve unmittelbar bei der Röntgenuntersuchung optisch sichtbar zu machen.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beheben, und dient vorwiegend diagnostischen Zwecken, da aus der Bewegungskurve, z. B. der Kontraständerungen am Herzrande, Rückschlüsse auf die Herzaktion möglich sind.
  • Die Erfindung benutzt zu diesen Zwecken die an sich bekannte Intensitätsmessung von Röntgenstrahlung mittels für diese empfindlicher Zellen, die bereits zu Röntgenuntersuchungen lebender Objekte verwendet wurden, deren Durchlässigkeit für Röntgenstrahlen sich an mehreren Stellen des Objekts zeitlich ändert. Während bei dieser bekannten Intensitätsmessung bei der Röntgenuntersuchung nur einem Punkt des Objekts eine Meßzelle, gegebenenfalls in Differenzschaltung mit einer geeichten Photozelle, zugeordnet wird, löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, daß mehreren im Strahlengang getrennt und nicht hintereinanderliegenden Punkten des Objektseine Zelle von Punkt zu Punkt örtlich gesondert zugeordnet wird und von allen Aufnahmepunkten auf ein und demselben Schirm, Bogen oder Meßstreifen je eine Intensitätsmeßreihe (Kurve) in an sich bekannter Weise elektrisch registriert wird.
  • Die Intensitätskurven der aufgenommenen Punkte können gemäß der Weiterbildung des Verfahrens der Erfindung optisch im Moment der Aufnahme sichtbar wiedergegeben werden, vorzugsweise mit Hilfe einer praktisch trägheitslosen Zelle, z. B. einer Photozelle, wie sie in der Anwendung als Meßzelle für Intensitätsmessungen an einzelnen Punkten an sich bekannt ist. Man erhält auf diese Weise ein im Augenblick der Aufnahme unmittelbar sichtbares Meßreihensystem, das den Intensitätsverlauf am Gesamtobjekt durch die Aufnahme vieler Punkte dieses Objekts wiedergibt; es ist ein derartiges Intensitätsmeßreihenbild der bisher allein üblichen Aufnahme eines sichtbaren Durchleuchtungsbildes vorzuziehen, weil aus den Kontrasten des Durchleuchtungsbildes vom Arzt noch Schlüsse auf die Durchlässigkeit in einzelnen Punkten des Objekts gezogen werden müssen, die weniger genau sind als die unmittelbare Intensitätsmessung.
  • Außerdem besteht naturgemäß ein großes Interesse des untersuchenden Arztes, derartige Schlüsse schon im Augenblick der Untersuchung oder Behandlung eines Organs, z. B. während einer klinischen Demonstration;, etwa im: Hörsaal zu Unterrichtszwecken Edel' während einer Operation oder beim ier: versuch, unmittelbar ohne Zeitverlust zieher@ zu können; was bei der sog. Densographie` nach Pleikard Stumpf, die Schattendifferenzen auf einem erst noch zu entwickelnden Röntgenfilm registriert, nicht möglich ist.
  • Demgegenüber kann das Verfahren gemäß der Erfindung so durchgeführt werden,« daß sich eine im Augenblick der Röntgenaufnahme optisch unmittelbar sichtbare Registrierung der von einer röntgenempfindlichen Zelle mit genügend geringer Trägheit erzeugten elektrischen Ströme ergibt, z. B. indem man diese Ströme nach Verstärkung in auf einen Schirm projizierbare Lichtimpulse in an sich bekannter Weise umsetzt.
  • Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung sind vorzugsweise eine Mehrzahl von Zellen geeigneter Form mit genügend geringer Trägheit zu verwenden, die verschiedenen sich verschieden bewegenden Stellen des beobachteten Objekts zugeordnet werden. Vorzugsweise werden mindestens zwei Zellen für eine Aufnahme benutzt, und zwar eine als Bezugssystem einer bestimmten Stelle des Objekts fest bzw. ruhend zugeordnet, während die andere bei ein und derselben Aufnahme nacheinander verschiedenen anderen Stellen des Objekts zugeordnet wird. Jede der Zellen besitzt zweckmäßig einen länglichen kleinen Aufnahmeschlitz und ist insbesondere senkrecht zur Bewegungsrichtung verstellbar. Die Zuordnung geschieht z. B. in der Weise, daß die zweite Zelle von einer zur anderen dieser letztgenannten Stellen im Strahlengang verschoben wird; in diesem Falle sind insgesamt nur zwei Zellen nötig, um ein Objekt, z. B. den Herzrand, von Punkt zu Punkt abzutasten und für jeden Punkt eine Bewegungskurve aufzunehmen. Jede dieser Kurven läßt sich dann in bezug auf die Kurve der fest angeordneten Zelle für die Bestimmung der Herzaktion auswerten. Will man jedoch eine derartige Verschiebung der zweiten Zelle. vermeiden und für alle zu untersuchenden Punkte gleichzeitig je eine Kurve aufnehmen, so wird jedem dieser Punkte eine besondere Zelle zugeordnet, deren zugehörige Kurve in gleicher Weise zu der der festen Kurve in Beziehung gesetzt wird.
  • Benachbarte Zellen für die Registrierung einander sehr ähnlicher Bewegungsvorgänge können-zu gemeinsamer Registrierung eines Wertes oder der Summe ihrer Erregungen geschaltet werden, nicht benachbarte Zellen hingegen so, däß sie für jede Stelle besonders optisch registrieren und die Einzelwerte danach optisch in der den einzelnen Stellen des Objekts entsprechenden Anordnung zusam-3mengefaßt werden. Dies kann in bekannter -Weise z. B. dadurch erfolgen, daß den Ein-. elwerten entsprechend erregte Lichtquellen 'ihre Strahlenbündel auf einen gemeinsamen Schirm oder einen lichtempfindlichen Werkstoff werfen.
  • Will man im Augenblick der Röntgenaufnahme ein sichtbares Bewegungsbild der Meßreihenergebnisse am aufgenommenen Objekt, z. B, dem Herzrand; herstellen, so kann man z. B. die vorerwähnten einzelnen Meßresultate in entsprechender räumlicher Zuordnung durch einen rotierenden Spiegel auf einen Schirm projizieren. Kommt es auf die augenblickliche Wiedergabe nicht an, so: kann ein entsprechendes Bewegungsbild durch die üblache Wiedergabe eines Films hergestellt werden, auf dem die Einzelwerte in der vorerwähnten Weise optisch zusammengefaßt worden sind.
  • Die bei diesen Verfahrensweisen gewünschte räumliche Zuordnung einer Photozelle öder mehrerer zu verschiedenen Stellen des beobachteten Objekts kann mittels eines üblichen, zur Kontrolle dienenden Röntgenleuchtschirms hergestellt werden, auf dem die einzelnen Stellen des Objekts durch die Röntgenstrahlen abgebildet werden. Dabei kann jede der Photozellen, da sie für Röntgenstrahlen durchlässig ist, auch zwischen Objekt und Schirah aufgestellt werden und erlaubt auf diese Weise eine genaue Kontrolle ihrer Lage hinter dem Objekt. Für die Bewegungsaufnahme selbst kann der Schirm entfernt werden, wenn er stört.
  • Um die Erregung und damit die Registrierung von etwaigen Intensitätsschwankungen der Röntgenstrahlen vor Durchdringung des 'Objekts unabhängl,g zu machen oder um überhaupt einen Intensitätsbezugspunkt für die Auswertung der registrierten Einzelwerte einer oder mehrerer Zellen zu erhalten, kann eine besondere Photozelle zur Registrierung der Intensität eines nicht durch das Objekt hindurchgegangenen Strahlenteils vorgesehen sein. Diese kann auch zu reinen Intensitätsmessungen der Röntgenbestrahlung dienen; in diesem Fall empfiehlt sich als Registrierinstrument ein einfaches Zeigergerät, z. B. ein Galvanometer, an Stelle eines Kurvenschreibers.
  • Besondere Vorteile bietet das beschriebene röntgenologische Registrierverfahren, insbesondere bei der Registrierung der Herzaktion, wenn es mit dem bekannten üblichen Verfahren zur Registrierung der elektrischen Auswirkungen oder Aktionsströme des gleichen Objekts, insbesondere einem Elektrokardiographen, elektrisch oder optisch kombiniert wird. Dies ist z. B. in der Weise möglich, daß das Elektrokardiogramm auf dem gleichen Streifen aufgezeichnet wird, auf dem in übereinstimmender Anordnung die Bewegungskurven der aufgenommenen Punkte verzeichnet werden. Die Zuordnung kann auch durch entsprechende elektrische Kopplung der Registriergeräte erfolgen. In jedem Falle wird eine Auswertung ermöglicht, die für die Funktion des untersuchten Organs sowohl dessen Bewegung als auch dessen elektrische Wirkung berücksichtigt.
  • Das beschriebene Verfahren eignet sich wegen der Empfindlichkeit der verwendeten Photozellen im Verein mit der Verstärkungsmöglichkeit ihrer Ströme insbesondere zur optischen Darstellung der Bewegungsvorgänge in beliebig vergrößerter Projektion, die zweckmäßig mittels bekannter Lichtzeiger- oder Drehspiegelgeräte erfolgt.
  • Die Registrierung kann in allen Fällen auf bekannte Weise durch empfindliche Instrumente, wie Lichtzeiger- bzw. Spiegelgalvanometer oder Registriertrommeln, erfolgen. Es empfiehlt sich die Verwendung einer im Kurzwellengebiet der in einem besonderen Fall gerade benutzten Röntgenstrahlen besonders hochempfindlichen oder selektiven Zelle, vorzugsweise einer Photozelle, in Verbindung mit einer Verstärkungsvorrichtung, um für die Registrierung genügende Ströme zu erhalten.
  • Gemäß der Erfindung kann zur Registrierung und Sichtbarm;achung der Bewqguingsvorgänge mit gewissen Vorteilen auch eine Kathodenstrahlenröhre mit Zeitablenkung' Verwendung finden; In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung schematisch beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine für die Durchführung der Ertindung verwendbare Schaltung, Fig. 2 eine Ansicht der Anordnung der mechanischen Vorrichtung vor der Einstellung der Photozellen für die Aufnahme, Fig. 3 eine um go° gedrehte Ansicht der Anordnung nach Fig.2 als Draufsicht auf, den Schirm und die Photozellen, Fig. q. die Anordnung der mechanischen Vorrichtung nach Fig. 2 nach Einstellung der Photozellen für die Aufnahme, Fig. 5 eine um go° gedrehte Ansicht der Anordnung nach Fig. q. in Draufsicht auf den Schirm und die Photozellen, Fig. 6 ein Schema der Registrierung in Zuordnung zu vier verschiedenen Meßpunkten und Fig. 7 einen Registrierstreifen, auf dem alle aufgenommenen Kurven in entsprechender Zuordnung vereinigt sind. Die Röntgenröhre zur Erzeugung der Röntgenstrahlen ist bei allen Figuren mit i, die Photozellen oder jede der verwendeten Photozelle oder sonstigen empfindlichen Zellen mit 2, das Registriergerät mit 5, das untersuchte Objekt mit 6 und der Schirm für die Einstellung mit 7 bezeichnet.
  • Gemäß Fig. i geht der Strom der Photozelle 2 zu einer elektrischen Verstärkungsvorrichtung 3, die mit einer Spezialschaltung den auftretenden geringen Frequenzen besonders angepaßt ist. Der verstärkte Strom geht zu dem Lichtzeigergerät q., dessen Strahlenbündel auf eine reflektierende oder lichtempfindliche Oberfläche einer Registriertromme15 gerichtet ist, die mit einem Uhrwerk oder sonstigem Motor in Drehung versetzt werden kann. Die Schaltung zeigt den einfachsten Fall der Ausführung der Erfindung unter Verwendung von nur einer Zelle. Das gezeigte Schema kann jedoch in gleicher Weise auf die vor- und nachstehend beschriebene Anordnung mehrerer Zellen und in Zusammenhang mit einem Leuchtschirm Anwendung finden.
  • Gemäß Fig. 2 und 3 fällt das von der Röntgenröhre i erzeugte Strahlenbündel durch das Objekt 6 hindurch auf den Schirm 7, ohne die noch nicht eingestellten Photozellen 2a, 2b, 2C und 2d zu berühren. Das Strahlenbündel entwirft auf dem Schirm das Bild 6a des durchleuchteten Objekts, z. B. des Herzrandes. Die Photozellen sind an Haltern 8 angeordnet.
  • Gemäß Fig. q., 5 und 6 sind die Photozellen 2a, 2c und 2d auf das Objekt bzw. den Herzrand eingestellt worden, so daß sie gleichfalls von dem Strahlenbündel durchdrungen und in Umrissen auf dem Schirm 7 abgebildet werden. Die Zelle 2k ist nicht auf das Objekt bzw. den Herzrand eingestellt, sondern in einen Teil des Strahlenganges eingeschoben worden, der das Objekt nicht durchdringt. Diese Zelle 2b dient als Bezugssystem und zeichnet gemäß Fig. 6 auf der Registriertrommel 5b eine Kurve, die als Bezugskurve für die Auswertung dient. Den auf das Objekt eingestellten Photozellen sind drei weitere Registrierzylinder 5a, 5c und 5d zugeordnet. Eine weitere nicht gezeichnete Registriertrommel kann ein Elektrogramm des Objekts, z. B. ein Elektrokardiogramm, aufzeichnen. In den Verbindungsleitungen zwischen den Photozellen 2a, 2b, 2c, 2d und den Registriervorrichtungen 5a, 5b, 5c, 5d liegen die Verstärkungseinrichtungen 3a, 3b, 3c, 3d.
  • Gemäß Fig.7 können die verschiedenen aufgenommenen Kurven a-e der einzelnen kegistrierzylinder auf einen einzigen Registrierstreifen in zeitlich entsprechender Anordnung vereinigt werden; sie können naturgemäß aber auch von vornherein durch ein oder mehrege geeignete Spezialinstrumente gemeinsam gleichzeitig oder nacheinander auf ein und demselben Registrierstreifen aufgezeichnet werden. Die Kurve b ist die Bezugskurve für die Bewegungskurven a, c und d der entsprechenden Punkte des Herzrandes; die Kurve e ist ein Elektrokardiogramm. Die Auswertung dieser Kurven zu Rückschlüssen auf die Herzaktion ist in bekannter Weise unmittelbar aus den Kurven möglich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Röntgenuntersuchung von Objekten, insbesondere von bewegten öder lebenden Objekten, deren Durchlässigkeit für. Röntgenstrahlen sich an mehreren Stellen des Objekts zeitlich ändert, durch Intensitätsmessung der durchgelassenen Strahlung mittels für diese empfindlicher Zellen, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren im Strahlengang getrennt und nicht hinterein;anderliegende. Punktendes Objekts eine Zelle von Punkt zu Punkt @Örtlich gesondert zugeordnet wird und von allen Aufnahmepunkten auf ein und demselben Schirm oder Bogen je eine Intensitätsnießreihe (Kurve) in an sich bekannter Weise elektrisch registriert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mittels praktisch trägheitsloser Zellen, wie Photozellen, im Augenblick der Aufnahme bewirkte, optisch unmittelbar sichtbare Registrierung des Meßreihen-(kurven-)systems.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den für eine Aufnahme benutzten Zellen eine als Bezugssystem einer bestimmten Stelle des Objekts fest zugeordnet wird, während eine andere Zelle bei ein und derselben Aufnahme verschiedenen anderen Stellen des Objekts nacheinander entweder durch Verschieben einer einzigen Zelle oder durch entsprechende Anordnung mehrerer weiterer Zellen zugeordnet wird. q.. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, .daß mehrere sich verschieden bewegenden Stellen des beobachteten Objekts zugeordnete Zellen die Intensitäten für jede Stelle ,gesondert optisch registrieren und die Einzelwerte danach optisch, z. B. auf einen Schirm oder lichtempfindlichen Werkstoff, in der .den einzelnen Stellen des Objekts entsprechenden Anordnung zusammengefaßt werden. 5. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch ;gekennzeichnet, daß eine oder mehrere benachbarten Stellen des beobachteten Objekts zugeordnete Zellen zur Registrierung der Summe :der Erregungen an den verschiedenen Stellen geschaltet werden. 6. Verfahren nach Anspruch i öder folgenden, insbesondere nach Anspruch q oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein sichtbares Bewegungsbild durch bewegliche Wiedergabe der elektrisch oder optisch zusammangefaßten Einzelwerte im Augenblick der Aufnahme, z. B. mittels eines rotierenden Spiegels; öder nachträglich z. B. durch einen gewöhnlichen Film hergestellt wird. 7. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, insbesondere nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die räumliche Zuordnung einer oder mehrerer Zellen zu verschiedenen Stellen des beobachteten Objekts mittels eines vorzugsweise durchsichtigen Leuchtschirmes hergestellt wird, auf dem -die einzelnen Stellen des Objekts,durch die Röntgenstrahlen in einer Anordnung abgebildet werden, der die Anordnung der Zelle oder Zellen vor und hinter dem Schirm angepaßt wird. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Zelle oder Zellen mittelbar nach Belichtung des Röntgenschirms von diesem aus oder nach Durchdringen der Röntgenstrahlen durch den Schirm erfolgt oder daß für Röntgenstrahlen durchlässige Photozellen vor dem Schirm angeordnet werden. g. Verfahren nach Anspruch i öder folgenden, dadurch gekennzeichnet, .daß eine Photozelle zur Registrierung der Intensität eines nicht durch ein Objekt hindurchgegangenen Strahlenteiles mittels eines gewöhnlichen Meßgerätes vorgesehen und als Bezugssystem für .die Registrierung der durch das Objekt hindurchgegangenen .Strahlen geschaltet oder ausgewertet wird. io. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die röntgenologische Registrierung .der Bewegung eines untersuchten organischen Objekts, insbesondere der Herzaktion, einer -in üblicher Weise gewonnenen Registrierung der elektrischen Auswirkungen oder Aktionsströme des gleichen Objekts, insbesondere einem Elektrokardiogramm, elektrisch oder optisch, z. B. durch Aufzeichnung auf dem gleichen Registrierstreifen, zugeordnet wird. i i. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Darstellung der Bewegungsvorgänge in stark vergrößerter Projektion, z. B. mittels Lichtanzeiger- oder Drehspiegelgeriäten, wiedergegeben wird. 12. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Zelle oder den Zellen zur vorzugsweise.photographischen Registrierung eine Kathodenstrahlenröhre mit Zeitahlenkung zugeordnet wird.
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