DE667185C - Elektrischer Abzweig- und Durchgangskasten - Google Patents

Elektrischer Abzweig- und Durchgangskasten

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DE667185C
DE667185C DEB172879D DEB0172879D DE667185C DE 667185 C DE667185 C DE 667185C DE B172879 D DEB172879 D DE B172879D DE B0172879 D DEB0172879 D DE B0172879D DE 667185 C DE667185 C DE 667185C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/18Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets

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Description

  • - Elektrischer Abzweig- und Durchgangskasten Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Abzweig- und Durchgangskasten mit einer oder mehreren Steckdosen und den Steckdosen vorgeschalteten Sicherungen für einen oder mehrere Abzweige, insbesondere für Elektroherde. Derartige Kästen werden dort verwendet, wo von durchgehenden, z. B. zu einem Elektroherd geführten Netzleitungen der Strom für bewegliche Verbraucher, z. B. elektrisch beheizte Wasserkessel, Waffeleisen, Bügeleisen oder ähnliche Haushaltungsgeräte, abgezapft werden soll. Der Durchgangslasten weist dabei je nach Bedarf eine oder mehrere Steckdosen auf, die entweder ein- oder zweipolig gesichert sind.
  • Bei den bekannten Abzweig- und Durchgangskästen dieser Art sind für den Anschluß der beweglichen Stromverbraucher gewöhnliche Wandsteckdosen und für deren Sicherung normale Sicherungselemente verwendet. Jede Steckvorrichtung und jede Sicherung weist also einen eigenen Isolierstoffsockel auf, und diese Sockel, zwei bis vier an der Zahl, sind an der meist metallischen Grundplatte des Kastens je für sich befestigt. An ihnen sind dabei zusätzliche Klemmenplatten angebracht, die zum Verbinden der ankommenden Netzleitungen mit den zum Elektroherd o. dgl. weitergehenden festen Leitungen dienen. Diese Einrichtung ist wegen Vorhandenseins einer Mehrzahl von Einzelapparaten in baulicher Hinsicht sehr umständlich, da zunächst die einzelnen Steckdosen und Sicherungselemente je für sich zusammengebaut und diese dann einzeln an der Grundplatte des Kastens montiert werden müssen. Ferner sind zahlreiche Einzelverbindungen der Apparate miteinander und mit den Netzleitungen durch. freiliegende 'Leiter nötig. Endlich bereitet die Führung der zum Herd gehenden Leitungen von den obenliegenden Anschlußklemmen der Netzleitungen zur unteren Austrittsöffnung des Kastens Schwierigkeiten. Die Leitungen müssen zwischen den Apparaten und den sie verbindenden blanken Leitern oder, soweit dies überhaupt möglich ist, unter den Sockeln der Steckvorrichtungen und der Sicherungselemente hergeführt werden.
  • Alle diese Mängel sind bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden Abzweig- und Durchgangskasten beseitigt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Steckdosen mit ihren Steckkontakten und die Sicherungen mit ihren Anschlußkontakten auf der Vorderseite eines gemeinsamen Isolierstoffsockels angeordnet sind, der an seiner Rückseite mehrere durchgehende Stromführungsschienen trägt, mit denen die vorderseitigen Kontakte der Steckdosen und Sicherungen mit Hilfe von durch Bohrungen des Sockels nach hinten geführten Leitern, z. B. Bolzen, verbunden sind. Vorzugsweise sind dabei die von vorn nach hinten führenden Sockelbohrungen in solcher Zahl und Anordnung vorgesehen, daß die vorderseitigen Kontakte mit beliebigen rückwärtigen Stromführungsschienen verbunden werden können. Die rückwärtigen Stromführungsschienen ragen zweckmäßigerweise an beiden Enden über den Sockel hinaus, wobei sie an den überstehenden Enden Anschlußkleznmen für die Zu- und Ableitung= tragen.
  • Durch die neue Ausbildung gemäß der Er findung ist ein Abzweig- und Durchgangs kasten geschaffen, der sich durch eine geringe` Zahl von Teilen und durch einfachen Zusammenbau auszeichnet. Alle für die Steckdosen und Sicherungen erforderlichen Kontakte werden an einem gemeinsamen Sockel montiert. Die Steckdosen und Sicherungen werden dann durch Befestigung des gemeinsamen Sockels an der Kastengrundplatte als zusammenhängendes Ganzes in den Kasten eingebaut. Ferner wird die Verbindung der Steckdosen- und Sicherungskontakte miteinander und mit dem Netz vereinfacht und erleichtert. Die Verbindungen mit dem Netz erfordern weder besondere freiliegende Leiter noch zusätzliche Arbeit. Die Kontakte können vielmehr durch ihre Befestigungsmittel mit dem Netz verbunden werden, in dem diese Mittel, z. B. Schraubenbolzen, durch die Bohrungen des Sockels hindurch in Mutterbohrungen der rückwärtigen Strömführungsschienen eingeschraubt werden. Lediglich für die Verbindung der Steckdosenkontakte mit den Sicherungskontakten sind vornliegende Leiter erforderlich. Diese Leiter, deren Zahl sehr klein ist, können aber ebenfalls gleichzeitig noch I eine andere Funktion erfüllen und als Träger für die Kontakte dienen. Sie können nämlich durch die Einsteckkontakte tragende Schienen gebildet sein. Endlich sind die Schwierigkeiten in der Unterbringung der zum Herd weitergehenden Leitungen vermieden. Diese Leitungen werden einfach an die in der Nähe der Austrittsöffnungen des Kastens liegenden unteren Enden der rückwärtigen Stromführungsschienen =geklemmt, an deren oberen Enden, dicht bei der Eintrittsöffnung des Kastens, die Netz- oder Zuleitungen anzuklemmen sind.
  • Der gemeinsame Sockel für die Steckdosen und Sicherungen kann erfindungsgemäß so eingerichtet sein, daß daran nasch Wahleine oder zwei Steckdosen und eine oder zwei Sicherungen angebracht werden können. Ferner kann er zur wahlweisen Anordnung von zwei bis vier rückwärtigen Stromführungsschieneneingerichtet sein. Ein und dasselbe Sockelmodell kann somit für alle vorkommenden. Kombinationen von Steckdosen und Sicherungen sowie auch für alle vorkommenden Stromarten benutzt werden. .
  • Bei einem Sicherungskasten ist es bekannt, die Seiten- und Fußkontakte mehrerer Sicherungen an der Vorderseite eines gemeinsamen Isolierstoffsockels anzubringen, der an seiner Rückseite mehrere Stromführungsschienen trägt. Bei diesem Kasten dienen die Stromführungsschienen lediglich zum Anschluß von ,...gesicherten und festverlegten Abzweigleitun-4ien. Der Kasten enthält nur gleichartige v1,@stallationsapparate, nämlich ausschließlich l.icherungen. Im Gegensatz dazu handelt es sich beim Erfindungsgegenstand um einen Abzweig- und Durchgangskasten, bei dem durchgehende Netzleitungen mit Hilfe von gesicherten Steckvorrichtungen angezapft werden. Dabei dienen die Stromführungsschienen nicht bloß zum Anschluß von Abzweigungen, sondern gleichzeitig dazu, die Netzleitungen ungesichert durch den Kasten hindurchzuführen. Außerdem enthält der Kasten zwei verschiedenartige Installationsapparate; nämlich Schmelzsicherungen und Steckdosen.
  • In Verbindung mit einem solchen Abzweig-und Durchgangskasten ist es neu, die Kontakte der Steckdosen und der Sicherungen, d. h. von unterschiedlichen Installationsapparaten an der Vorderseite eines gemeinsamen Isolierstoffsockels anzuordnen, der an seiner Rückseite mehrere durchgehende Stroinfülirungsschienen trägt, und es wird im Vergleich zu den vorbekannten gleichartigen Abzweig, und Durchgangskästen ein wesentlicher technischer und wirtschaftlicher Fortschritt erzielt, wie oben näher dargelegt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei zeigen: Fig. i eine Vorderansicht eines Abzweig-und Durchgangskastens bei abgenommener Kappe; wobei der Kasten vier Stromführungsschienen und zwei zweipolig gesicherte Steckdosen enthält, Fig: 2 eine Seitenansicht dazu mit Schnitt durch die Kappe nach der gebrochenen Linie C-C in Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt mit Kappe nach der Linie A-A in Fig. i, Fig. q. einen Querschnitt nach der Linie B-ß in Fig. i bei entfernter Kappe, Fig.5 eine Vorderansicht der vier Stromschienen, wobei der därüberliegende Isolierstoffsockel gestrichelt eingezeichnet ist, Fig. 6 eine andere Einzelheit, nämlich ein Schutzkontaktpaar, Fig.7 eine Vorderansicht bei abgenominener Kappe, wobei der Kasten nur eine einzige einpolig gesicherte Steckdose enthält, Fig: 8 eine Ansicht der Grundplatte von dem in Fig: 7 unteren Stirnende, Fig. 9 einen Teilschnitt nach der Linie D-D in Fig. 7; Fig. io bis 12 schematische Draufsiehten des Kastens bei unterschiedlichen Kombinationen von Steckdosen und Siehexungen.
  • i i ist die vorzugsweise aus Isölierpreßstoff, gegebenenfalls aber auch aus Metall, insbesondere Blech, bestehende Grundplatte des Kastens, die mit Hilfe von zwei,oder mehr durch Löcher 12 der Platte hindurchgreifenden Schrauben an der Wand befestigt wird. 13 sind die Seitenwände und 14, 14, die Decke des Kastens, die mit den Seitenwänden 13 zu einer über die Grundplatte ii zu stülpenden Kappe vereinigt ist. Die Decke 14, 14, enthält Öffnungen 6o, 61 zum Einsetzen von Sicherungen und zur Einführung der beweglichen Teile der Steckvorrichtungen. An den Öffnungen 6o sind Schutzkragen 15 für die Metallgewindefassungen der Sicherungen vorgesehen, während die Öffnungen 61 die Form von topfförmigen Vertiefungen haben, in deren Böden Löcher für den Durchtritt der Steckstifte vorgesehen sind. Die obere und untere Kappenstirnwand enthalten je ein Loch 62, 62" zum Durchtritt des Zuleitungs-und des Ableitungskabels. Am oberen und unteren Ende der Grundplatte i i sind dabei aus pfannenartigen Lagern 16, 16" und Schellen 17, 17" bestehende Zugentlastungsklemmen zum Festlegen der Kabel angeordnet. An den Lagern 16, 16" können in die Löcher 62, 62" der Kappenstirnwände eingreifende Führungsansätze 63,63a vorgesehen sein.
  • Auf der Vorderseite und in der Mitte der Höhenausdehnung der Grundplatte i i ist ein rechteckiger, und zwar beispielsweise etwa quadratischer Isolierstoffsockel18 angeordnet, der sich mit an seiner Rückseite vorgesehenen Rippen i9 auf die Grundplatte stützt und an dieser mittels mehrerer Schrauben 20 befestigt ist: Die Rippen i9 können dann, wenn die Grundplatte i i aus Isolierstoff besteht, fortfallen. Der Sockel 18 weist an seiner Rückseite vier senkrecht verlaufende, beiderends .offene Rinnen 2i auf, die zur Aufnahme von flachen Stromführungsschienen dienen. Im Beispiel sind alle vier Rinnen 21 mit Schienen besetzt, die am Sockel durch Schrauben oder Nieten befestigt sind. Es sind also vier Stromführungsschienen R, S, T, 0 vorhanden, um beispielsweise einen Elektroherd an ein Drehstromnetz mit Nulleiter an- j zuschließen. Die Enden der Stromschienen 12, S, T, 0 ragen oben und unten über den Sockel 18 heraus und sind an beiden Enden mit von vorn bedienbaren Klemmen 22, 23 versehen. Die oberen Klemmen 22 dienen zum Anschluß der Zuleitungen, die unteren Klemmen z3 dagegen zum Anschluß der zum Herd führenden Leitungen. An seiner Vorderseite ist der Sockel 18 zum Anbringen von Sicherungen und Steckdosen eingerichtet. Der im wesentlichen plattenförmige Sockel weist an seiner oberen Hälfte einen rechteckigen Vorsprung 18" auf, der zur Aufnahme der Sicherungen dient. Der Vorsprung 18" enthält auf seiner waagerechten Mittellinie drei sich überschneidende Bohrungen 24, 25, 26, die es ermöglichen, nach Wahl entweder zwei seitlich der senkrechten Mittellinie des Sockels liegende Sicherungen oder eine einzige Sicherung auf dieser Mittellinie anzuordnen. Die Bodenfläche der von den drei Bohrungen 24 bis 26 gebildeten Höh-' lang ,ist mit einer waagerecht verlaufenden flachen Rinne 27 zum Einlegen von Stromschienen oder Laschen versehen. Ferner sind hier vier nach hinten durchgehende Bohrungen 28, 29, 30, 31 vorgesehen, deren hintere Enden in die Rinnen 2i bzw. auf die vier Stromschienen R; S, T; 0 münden. Die Schienen sind dabei reit zu den Bohrungen 28 bis 31 gleichartigen Löchern 28a, 29a, 30a, 3 1a versehen, die gegebenenfalls als Mutterbohrungen ausgebildet sind.
  • Im Beispiel nach Fig. i bis 4 sind zwei seitliche Sicherungen angeordnet. Zu dem Zwecke sind zunächst am Boden der Höhlung des Sockelvorsprunges 18" gleichachsig zu den beiden seitlichen Bohrungen 24, 26. zwei Fußkontakte 32 und 33 für die Sicherungen angeordnet. Die Fußkontakte befinden sich in den bei sogenannten Diazetsicherungen üblichen kleinen, topfförmigen Isolierkörpern 38, die in bekannter Weise dazu dienen, das Einsetzen von Sicherungsstöpseln für eine höhere als die vorgeschriebene Nennstromstärke zu verhindern. (In Fig. i ist rechts der Fußkontakt 33 entfernt, um andere Teile sichtbar zu machen.) Die beiden Fußkontakte 32 und 33 sitzen an Metallaschen 34, 35, die je durch einen Bolzen 36, 37 gehalten sind, der gleichzeitig zur elektrischen Verbindung mit einer rückwärtigen Stromschiene dient. Im Beispiel sind die Bolzen 36, 37, die entweder als Schrauben oder als Nieten ausgebildet sein können, in den Sockelbohrungen 29, 3o angeordnet und verbinden so die Fußkontakte 32, 33 mit den hinter diesen Bohrungen liegenden rückwärtigen Stromschienen S bzw. T. Wenn die Fußkontakte mit anderen Schienen, z. B. R und 0, verbunden werden sollen, werden die Bolzen 36, 37 gleichachsig zu den Fußkontakten angeordnet und durch die Bohrungen 28, 31 des Sockels geführt, wobei die Laschen 34, 35 wegfallen können. Es können aber auch Laschen anderer Länge vorgesehen werden, wodurch es möglich ist, die Fußkontakte an jede beliebige Stromschiene anzuschließen. An der Stirnfläche des Sockelvorsprunges 18" sind zwei Metallgewindefassengen 39, 40 so befestigt, daß sie gleichachsig zu den beiden seitlichen Bohrungen 24, 26 des Vorsprunges 18" sitzen. Die von den Fußkontakten elektrisch getrennten Metallgewindefassungen dienen zum Einschrauben der Sicherungsstöpsel und ragen in die an der Kappendecke 1q.,14, vorgesehenen Schutzkragen 15 hinein. Sie sind mit den Einsteckkontakten zweier am unteren Teil des Sockels i& angeordneter Steckdosen verbunden: Zu dem Zwecke ist an dem in Fig. i linken Metallgewinde 39 eine Metallschiene 41 befestigt, die an der unteren Wand des Sockelvorsprunges 18" hochkant stehend angeordnet ist und die oberen Einsteckkontakte 42; 43 der beiden Steckdosen trägt. Ferner ist das in Fig. i rechte Metallgewinde 4o durch einen schienenförmigen Leiter 44 mit einer (vorzugsweise mit 44 einstückigen) Metallschiene 45 verbunden, die in der Nähe des unteren Randes des Sockels i8 in einer hier vorgesehenen waagerechten, rinnenförmigen Vertiefung 47 ä. B. mittels einer mittleren Schraube 46 gehalten ist. An dieser Schiene sind die unteren Einsteckkontakte 42a, 41, der beiden Steckdosen befestigt. Je ein oberer und ein unterer Einsteckkontakt 42, 42a und 43, 43a bilden ein zusammengehöriges Paar. Die beiden Paare von Einsteckkontakten liegen je unter einer der beiden in der Käppendecke vorgesehenen, zur Aufnahme von beweglichen Steckerteilen dienenden Öffnungen oder Vertiefungen 6i. Wie ersichtlich, sind dadurch zwei Steckvorrichtungen geschaffen, die durch zwei gemeinsame Sicherungen zweipolig gesichert sind. Die Steckvorrichtungen können mit Schutz-oder Endungskontakten versehen sein. Zu dem Zwecke ist zwischen den oberen und unteren Einsteckkontakten 42, 43 und 42a, 43a in einer zweiten rinnenförmigen Vertiefung 4.8 der unteren Sockelhälfte eine Metallschiene 49 befestigt, die an ihrem einen, in Fig. i linken Ende eine von vorn bedienbare Klemme 50 zum Anschluß einer Erdleitung trägt, während sie an mehreren Stellen Bohrungen 52 zur Befestigung der üblichen federnden Kontaktpaare 51 trägt, die, durch Schlitze der Wände der Vertiefungen 61 hindurchgreifend, mit am beweglichen Steckertcil vorgesehenen Schutzkontakten in Berührung treten. Ein solches an sich bekanntes Paar von Schutzkontakten 51, das in Fig. 6 für sich in Seitenansieht herausgezeichnet ist, ist in Fig. i links dargestellt. Es ist hier der einfachen Darstellung halber angenommen, daß lediglich die linke Steckvorrichtung einen Erdungskontakt aufweist. Natürlich kann an der Schiene 49 bei der rechten Steckvorrichtung eingleiches Paar von Schutz- oder Endungskontakten angeordnet werden.
  • Die in Fig. i bis 5 dargestellte Vorrichtung kann in einfacher Weise dahin abgeändert werden, daß die beiden Steckvorrichtungen 42, 42a und 43, 43a je für sich einpolig gesichert sind. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die beiden oberen Einsteckkontakte 42 und 43 je an einer besonderen Schiene sitzen und eine der beiden Schienen mit der" Gewindefassung 3p.- der linken und die andere mit der Gei .defassung 4ö der rechten Sicherung verbu,sden ist. Die Schiene 44, welche die Gewindefassung 4o mit der in Fig: i bis 5 die beiden unteren Einsteckkontakte tragenden Schiene 45 verbindet, fällt weg. Statt dessen wird die Schiene 45 mit einer der rückwärtigen Stromschienen verbunden. Um dies zu ermöglichen, sind unter der Schiene 45 im Sockel 18 vier nach hinten gehende Bohrungen 53, 54, 55, 56 vorgesehen, die auf die hinteren Rinnen 21 bzw. auf in den rückwärtigen Stromschienen R; S, T, G> vorgesehene Löcher 53" 54a, 55a, 56" münden, so daß man durch eine beliebige Bohrung einen Verbindungsbolzen hindurchführen kann (Fig. q.). Beispielsweise kann man die die unteren Einsteckkontakte 42a, 43, tragende Schiene 45 mit dem Nulleiter oder auch mit irgendeinem der drei Phasenleiter verbinden. Natürlich müssen dann die Fußkontakte 3-2, 33 der beiden Sicherungen mit einem anderen Leiter verbunden werden. Sie können dabei je an einen getrennten Leiter angeschlossen sein, man kann sie aber auch an einen gemeinsannen Leiter anschließen, indem die Fußkontakte 32, 33 an einer in der Rinne 27 liegenden gemeinsamen Schiene oder Lasche sitzen, die durch einen Bolzen, der durch eine der vier Bohrungen 38 bis 31 hindurchgeht, mit der jeweils gewünschten rückwärtigen Stromschiene verbunden ist. Gegebenenfalls ist es auch möglich, die beiden unteren Einsteckkontakte 42a, 43, j e an einen besonderen Leiter anzuschließen. In diesem Falle wird die die Kontakte tragende Schiene 45 geteilt, und es wird jede Hälfte der Schiene durch einen Bolzen, der durch eine der Bohrungen 53 bis 56 hindurchgeführt ist, mit einer der rückwärtigen Stromschienen verbunden.
  • Wenn der Kasten nur eine Steckdose zu erhalten braucht, werden nach Fig. 7 auf der senkrechten Sockelmittellinie zwei Einsteckkontakte, nämlich ein oberer und ein unterer i Kontakt 42i,, 42, angeordnet. Die Steckvorrichtung kann dabei wahlweise zwei- oder einpolig gesichert sein. Bei zweipoliger Sicherung wird der obere Kontakt 42b wieder ähnlich wie in Fig. i bis 5 an einer mit dein Metallgewinde 39 der linken Sicherung verbundenen Schiene 44 der andere Einsteckkontakt 42a dagegen an der Schiene 45 angeordnet, die mit dem Metallgewinde 4o der rechten Sicherung durch den Leiter44 in elektrischer Verbindung steht. Wird eine nur einpolige Sicherung gewünscht, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, dann wird einerseits am Boden der Höhlung des kastenförmigen Sockelvorsprunges 18" gleichachsig zur mittleren Bohrung 25 dieses Vorsprunges ein von einem topfförmigen Isolierkörper 38 umgebener Fußkontakt 32b angeordnet und mit einer rückwärtigen Stroinführs-;ngsschiene, z. B. S, durch eine Lasche 3¢b unci fiüien Bolzen 36L verbunden, anderseits wird an der Decke des Sokkelvorsprunges IS" eine Metallgewindefassung 39b für eine Sicherung so befestigt, daß sie vor der mittleren Bohrung z5 des Sockelvorsprunges liegt. Mit dieser Metallfassung 39b ist der obere Einsteckkontakt q.2b durch eine ihn tragende Schiene 4.11, verbunden, während der untere Einsteckkontakt 42, durch die Schiene 45b und einen z. B. durch die Bohrung 56 gehenden Bolzen 57 mit einer anderen rückwärtigen Stromführungsschiene, z. B. o, elektrisch verbunden ist. An der Schiene 49 kann wieder ein Schutzkontaktpaar befestigt werden, und zwar jetzt in der Mitte der Schiene.
  • Eine weitere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß man zwei Steckvorrichtungen durch eine gemeinsame Sicherung nur einpolig sichert. In diesem Falle wird die in Fig. 7 gezeigte Anordnung der Sicherung benutzt und dabei am Metallgewinde dieser Sicherung eine die beiden oberen Einsteckkontakte tragende Schiene angebracht, während die beiden unteren Einsteckkontakte an einer in der Rinne 47 liegenden Schiene befestigt sind, die durch einen Bolzen mit einer rückwärtigen Stromschiene verbunden ist.
  • Die Bolzen 36, 37, 36b und 57 zur elektrischen Verbindung der Fußkontakte 32, 33 und 32a der Sicherungen und der unteren waagerechten Schiene 4.5 mit den rückwärtigen Schienen R, S, T, 0 dienen gleichzeitig zur Befestigung der Kontakte 32, 33, 32" und der Schiene 45. Sie können ferner zugleich die Befestigungsmittel für die rückwandigen Stromführungsschienen R, T, S, 0 bilden, so daß diese nur insoweit durch besondere Schrauben oder Nieten' befestigt zu werden brauchen, als sie keine Verbindung mit vorderseitigen Kontakten haben.
  • Wie ersichtlich, sind mit der neuen Einrichtung alle denkbaren Kombinationen von Steckdosen und Sicherungen möglich. An der Bauart des Sockels wird in keinem Falle etwas geändert, sondern es brauchen nur die Kontaktteile der Sicherungen und der Steckdosen an dem für alle Fälle einheitlichen Sockel in entsprechender Weise angeordnet und miteinander bzw. finit den rückwärtigen Stromführungsschienen verbunden zu werden. Die Decke der Kappe 13, Iq., 1q." muß natürlich je nach der Zahl der Sicherungen und Steckvorrichtungen eine besondere Ausbildung haben, und zwar muß sie je nach Bedarf eine oder -zwei Öffnungen 6o für die Sicherungen und eine oder zwei Öffnungen oder Vertiefungen 61 für die Steckvorrichtungen enthalten.
  • Um auch hinsichtlich der Kappe eine Vereinfachung in der Fabrikation und Lagerhaltung zu erzielen, erhält sie insofern eine besondere Ausbildung, als ihre Decke 14, i.4" zweiteilig ausgeführt ist. Die Decke bestellt nämlich, wie aus den Fig. a und io bis 12 ersichtlich ist, aus zwei mit den Seitenwänden 13 der Kappe einstöckigen Endteilen 14 und einem ein Stück für sich bildenden, vorzugsweise rechteckigen oder quadratischen Mittelteil 14", der die zwischen den mittleren Teilen der Seitenwände 13 und den Endteilen 14 der Kappendecke verbleibende rechteckige Öffnung abschließt. Dieser -Mittelteil 14." greift einerseits in diese Öffnung hinein, so daß er genau zentriert ist, anderseits übergreift er die Ränder der Öffnung, so daß diese verdeckt sind und ein gutes Aussehen erreicht ist. Der Mittelteil 14." enthält je nach Bedarf entweder, für das Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 5, zwei obere Öffnungen 6o für die Sicherungen und zwei untere Öffnungen oder Vertiefungen 61 für die Steckvorrichtungen (siehe Fig. io) oder, für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7, je eine obere und eine untere Offnung bzw.Vertiefung 6o und61 (sieheFig. i2). Soll der Kasten eine einzige zweipolige, gesicherte Steckvorrichtung aufnehmen, dann erhält der Deckenmittelteil 14", wie in Fig. i i gezeigt, zwei obere Öffnungen 6o für die Sicherungen und eine untere Öffnung oder Vertiefung 61 für die Steckvorrichtung. Gegebenenfalls kann auch noch eine vierte Ausführungsform des Mittelteiles mit zwei öffnungen oder Vertiefungen für den Eingriff von beweglichen Steckerteilen und einer öffnung für das Einsetzen einer Sicherung vorgesehen werden für den Fall, daß zwei Steckvorrichtungen durch eine einzige Sicherung einpolig gesichert werden sollen. Wie ersichtlich, ist hierdurch erreicht, daß lediglich für die Mittelteile i-." der Kappendecke mehrere unterschiedliche :Modelle notwendig sind, während für den aus den Seitenwänden oder dem Umschweif 13 und den Endteilen 14 der Decke bestehenden Grundkörper, der ja in allen Fällen verwendbar ist und je nach Bedarf durch den einen oder anderen Mittelteil ergänzt wird, ein einziges Modell genügt.
  • Die Kappe 13, 14., Iq." wird mittels mehrerer Schrauben an der Grundplatte i i oder am Sockel i6 befestigt. In Fig. io bis 12 sind zwei seitliche, durch Löcher des Mittelteiles i4" der Kappendecke hindurchgreifende Befestigungsschrauben 64 vorgesehen. Diese Schrauben übergreifen mit ihren Köpfen die Lochränder des Mittelteiles 1¢", der seinerseits dadurch, daß er die Endteile 1q. und die mittleren Teile der Kappenseitenwände 13 übergreift, den Grundkörper 13, Iq. der Kappe an Ort hält. Die Befestigungsschrauben 64 können in lbhitterbohrungen der Köpfe der zum Befestigen des Sockels IS an der Grundplatte i i dienenden Schrauben zo (Fig. i und eingezogen sein. Um unbefugte Eingriffe in den Anschlußkasten zu verhindern, werden die Befestigungsschrauben 64 der Kappe zweckmäßig plombiert. Aus diesem Grunde erhalten die Köpfe dieser Schrauben Querbohrungen, während neben ihnen am Mittelteil 14" der Mappendecke nicht gezeichnete Nocken vorgesehen sind, die ebenfalls Ouerbohrungen für die .\ufitalime eines Ploinhendrahtes enthalten.
  • Die am oberen und unteren Ende der Grundplatte ii vorgesehenen Zugentlastungsklemmen für die Kabel können so eingerichtet sein; daß sie auf verschiedene Kabeldicken passend gemacht werden können. Dies ist gemäß Fig. 7 unten und Fig. S und 9 dadurch erreicht, daß die an den Enden der Grundplatte vorgesehenen Lager 16, 16" mit auswechselbaren Lagerschalen 65 versehen sind, die zweckmäßig mittels eines in eine Aussparung des Lagerkörpers 16 oder 16" eingreifenden Vorsprungs, z. B. einer Rippe 66, gegen Verschiebung gesichert sind. Je nach der Dicke des Kabels werden Lagerschalen 67 und Bügel oder Schellen 17, 17a, von anderer, zum jeweiligen Kabel passender lichter Weite verwendet. Gewünschtenfalls können die Schalen 65 mit Gummi ausgelegt sein oder ganz aus Gummi bestehen; Ebenso können die festen Lager 16,16« gegebenenfalls mit Gummi ausgelegt sein.
  • Es ist ferner möglich, den Kasten an beiden Leitungseinführungsstellen oder wenigstens am oberen Ende mit einer Stopfbuchse zum abgedichteten Einführen des Kabels zu versehen, um zu verhindern, daß außen am Kabel herabsickernde Feuchtigkeit (Kondenswasser) in den Kasten gelangt. Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 7 oben gezeigt. Dabei ist mittels der Schelle 17 im Lager 16 eine Stopfbuchse 67 befestigt, die in bekannter `-'eise einen an das Kabel anzupressenden Gummiring enthält, der mittels eines in der Buchse verschraubbaren Gewindenippels 68 zusammengedrückt werden kann. Wenn eile Stoffbuchse angewendet -wird, wird man natürlich den hasten auch an anderen Stellen, und zwar insbesondere an den Berührungsstellen von Grundplatte und Kappe, flüssigkeitsdicht ahschließen, indem zwischen Grundplatte und Kappe eine Gummidichtung eingeschaltet wird.
  • In den Beispielen ist angenommen, daß der Abzweig- und Durchgangskasten für Drehstrom mit Nulleiter verwendet werden soll, aus welchem Grunde vier Stromführungsschienen, nämlich drei Phasen- und ein 11u11-leiten vorgesehen sind. Die Zahl der rückwärtigen Schienen kann natürlich ganz nach Bedarf oder Wunsch geändert werden. So könnten an Stelle von vier auch drei oder gar nur zwei rückwärtige Stromschienen angeordnet -werden, je nachdem ob der Elektroherd ohne Nulleiter an Drehstrom angeschlossen werden soll, oder ob von einem Drehstromnetz nur zwei Phasen mit oder ohne Nulleiter an-,gezapft werden sollen, oder ob der Anschluß an ein Wechselstrom- oder an ein Gleichstromnetz zu erfolgen hat. Der Sockel kann in allen Fällen unverändert verwendet werden. Es bleibt einfach bei einer geringeren Zahl von Stromschienen ein Teil der an der Rückseite des Sockels zS für diese Schienen vorgesehenen Rinnen 21 leer. Der neue Abzweig-und Durchgangskasten ist also auch ohne weiteres für jede beliebige Stromart geeignet.
  • Natürlich sind im Rahmen der Erfindum` noch andere als die gezeichneten Ausführungen möglich. So könnte man beispielsweise Abzweig- und Durchgangskästen bauen, deren Sockel auf der Rückseite nur für die Anbringung von drei oder, bei Gleich- und Wechselstrom, von zwei Stromfiihrungsschienen eingerichtet ist. Ferner könnte man unterschiedliche Sockel für eine und zwei Steckvorrichtungen und für eine und zwei Sicherungen ausführen. In diesem Falle würde z. h. der Sockelvorsprung 18" entweder nur eine mittlere Bohrung 25 oder nur zwei seitliche Bohrungen 294, 26 enthalten. Die dargestellte Sokkelform ist jedoch deshalb vorzuziehen, weil ein und derselbe Sockel für alle vorkommenden Fälle geeignet ist.
  • Beim neuen Abzweig- find l)urclig<tligskasten können natürlich an Stelle von sog. Diäzetsicherungen andere Sicherungen verwendet werden, z. B. Sicherungen nach dein Longizetsystem, Glaspatronensicherungen, Stecksicherungen o. dgl. Ferner können die Sicherungen, wie bei Sicherungselementen für Hausinstallationen bekannt, durch kleine Selbstschalter in Form von Sicherungsstöpseln ersetzt werden. Ferner ist die Ausbildung der Einsteckkontakte nicht auf die gezeigten Beispiele beschränkt. So könnten an Stelle der dargestellten federnden Einsteckkontakte starre Steckerhülsen angeordnet sein. Ferner können die Steckkontakte beliebig profiliert, also beispielsieeisc statt, wie gezeichnet, rund auch flach und eckig sein.
  • Wenn unmittelbar bei dein Abzweig- und Durchgangskasten ein Schalter zum Abschalten des angeschlossenen Elektroherdes angebracht werden soll, kann der aus der Grundplatte i i und der Kappe 13, 14 bestehende Kasten so eingerichtet sein, daß seine untere Stirnwand ganz oder teilweise entfernbar ist und an der dadurch geschaffenen Öffnung die Schalterlose mit einer entsprechenden üfnung unmittelbar angesetzt werden kann. Durchgangslasten und 'Schalterdose können dabei gewiinschtenfalls mit ineinandergreifenden Führungen versehen sein, um Kasten und Dose fest miteinander zu kuppeln. Die Vertiefungen 61 des Mittelteiles 14" der Kappendecke können gegebenenfalls entbehrt werden, beispielsweise dann, wenn die Steckvorrichtungen keine Erdungskontakte aufweisen. In diesem Falle brauchen auf der unteren Hälfte des Deckenmittelteiles 14Q lediglich ein oder zwei Paare von Durchtrittsöffnungen für die Steckerstifte vorgesehen zu werden. Man kann dabei die Einsteckkontakte 42 usw. am Sockel 18 entsprechend höher legen. Es ist natürlich auch möglich, die Kappe in der Höhe abzusetzen, derart, daß die untere Hälfte der Kappendecke tiefer gelegt, also den Einsteckkontakten genähert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Abzweig- und Durchgangskasten mit einer oder mehreren Steckdosen und mit den Steckdosen vorgeschalteten Sicherungen für einen oder mehrere Abzweige, insbesondere für Elektroherde, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdosen mit ihren Steckkontakten (z. B. -123 42a, 43, 43Q) und die Sicherungen mit ihren Anschlußkontakten (z. B. 32, 33, 39, 4o) auf der Vorderseite eines gemeinsamen Isolierstoffsockels (18) angeordnet sind, der an seiner Rückseite mehrere durchgehende Stromführungsschienen (R, S, T, 0) trägt, mit denen die vorderseitigen Kontakte der Steckdosen und Sicherungen mit Hilfe Von durch Bohrungen des Sokkels (18) nach hinten geführten Leitern (z. B. Bolzen 36 und 37) verbunden sind. Abzweig- und Durchgangskasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von vorn nach hinten führenden Sockelbohrungen (28 bis 31 und 53 bis 56) in solcher Zahl und Anordnung vorgesehen sind, daß die vorderseitigen Kontakte mit beliebigen rückwärtigen Stromführungsschienen verbunden werden können. 3. Abzweig- und Durchgangskasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtigen Stromführungsschienen (R, S, T, 0) an beiden Enden Tiber den Sockel (18) hinausragen und an den überstehenden Enden Anschlußklemmen (22, 23) für die Strornzu- und -ableitung tragen. 4. Abzweig- und Durchgangskasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Sockels (18) in dessen Längsrichtung verlaufende Rinnen (21) zur Aufnahme der Stromführungsschienen angeordnet sind. 5. Abzweig-undDurchgangskastennach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (18) an seiner Vorderseite mit einer Mehrzahl von Aussparungen zur wahlweisen Anbringung 'von einer oder zwei Steckvorrichtungen und einer oder zwei Sicherungen und an der Rückseite mit vier Rinnen zur wahlweisen Anbringung von zwei bis vier Strornführungsschienen versehen ist. 6. Abzweig- und Durchgangskasten nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sockelvorsprung (18Q) drei sich überschneidende Bohrungen (24, 25, a6) zur wahlweisen Anbringung von zwei seitlichen Sicherungen oder einer mittleren Sicherung enthält. 7. Abzweig- und Durchgangskasten nach Anspruch 1, a und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (28 bis 31) für die die Sicherungskontakte (3a,33) mit den rückwärtigen Stromschienen (R, S; T, 0) verbindenden Leiter einerseits und die Bohrungen (53 bis 56) für die die Steckdosenkontakte (42Q, 43Q) mit den Schienen (R, S, T, 0) verbindenden Leiter andrerseits an der Vorderseite des Sockels (18) je in eine quer zur Längsrichtung des Sockels verlaufende Rinne (27 und 47) münden, die zur Aufnahme von die Kontakte (32, 33 und 42Q, 43a) tragenden Laschen oder Schienen (z. B. 34, 35 und 45) dienen. B. Abzweig- undDurchgangskasten nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Kontakte (z. B. 42, 43) der Steckdosen an einer an der unteren Wand des Sockelvorsprunges (18Q) angeordneten Metallschiene (41) sitzen, die mit dem Metallgewinde (z. B. 39) einer Sicherung verbunden ist. g. Abzweig-undDurchgangskastennach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweipoliger Sicherung der Steckvorrichtungen eine die unteren Einsteckkontakte (z. B. 42Q, 43a) tragende Schiene (45) durch eine Verbindungsschiene (44) mit dem Metallgewinde (40) einer anderen Sicherung verbunden ist. io. Abzweig-undDurchgangskasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Sockel (18) zwischen den oberen und unteren Einsteckkontakten der Steckvorrichtungen eine waagerechte Metallschiene (49) befestigt ist, die einerseits eine vorderseitige Anschlußklemme (50) füreine Erdleitung trägt, andererseits mit Löchern (52) zur Befestigung von Schutzkontakten (z. B. 51) versehen ist. i i. Abzweig- undDurchgangskasten nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Bolzen (z. B. 36, 37, 36b und 46) mit den rückwärtigen Stromführungsschienen (R, S, T, 0) verbundenen Sicherungs- und Steckdosenkontakte (z. B: die Fußkontakte 32, 33 der Sicherungen und die Kontakte 42" 43, der Steckdosen) oder die diese Kontakte tragenden Laschen oder Schienen (z. B. 34, 35 und 45) ausschließlich durch die genannten Bolzen (36, 37, 36b und 46) am Sockel (z8) gehalten sind. 12. Abzweig- undDurehgangskasten nach Anspruch z und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke der Gehäusekappe (i3, 14, 14J einen auswechselbaren Mittelteil (I4,) enthält, der je nach Bedarf mit zwei, drei oder vier Öffnungen oder Vertiefungen (6o, 6r) ,für die Einführung der Sicherungspatronen und der beweglichen Stekkerteile versehen ist: 13. Ansclilußkasten nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (I4,) den aus den Endteilen (z4) und den Seitenwänden (r3) bestehenden Grundkörper (i3, 14) der Kappe übergreift, wobei die Kappe mittels zweier an ihrem Mittelteil (14a) angreifender Schrauben am Sockel (i8) befestigt ist. 14. Anschlußkästen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (r8) auf einer Grundplatte (r1) befestigt ist, deren am oberen und unteren Plattenende vorgesehene Zugentlastungsklemmen (r6, 16a) für die Kabel auswechselbare Lagerschalen (65) und Klemmbügel (i7, 17a) für die Anpassung an verschiedene Kabeldicken enthalten. 15. Anschlüßkasten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Lager der Zugentlastungsklemmen (z6, 16u) und die auswechselgaren Lagerschalen (65) für die Kabel mit Gummi ausgekleidet sind oder die auswechselbaren Schalen ganz aus Gummi bestehen. 16. Anschlußkasten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß für wasserdichte Kabeleinführung an Stelle der auswechselbaren Lagerschalen (65) eine oder zwei Stopfbuchsen (67) vorgesehen sind.
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