DE655350C - Verfahren zum Legen und Wiederaufnehmen der Teile eines Parkettfussbodens - Google Patents

Verfahren zum Legen und Wiederaufnehmen der Teile eines Parkettfussbodens

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DE655350C
DE655350C DEB170649D DEB0170649D DE655350C DE 655350 C DE655350 C DE 655350C DE B170649 D DEB170649 D DE B170649D DE B0170649 D DEB0170649 D DE B0170649D DE 655350 C DE655350 C DE 655350C
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Bruynzeel S Vloerenfabriek N V
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Bruynzeel S Vloerenfabriek N V
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Verfahren zum Legen und Wiederaufnehmen der Teile eines Parkettfußbodens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Legen und Wiederaufnehmen der Teile eines Parkettfußbodens, die mittels Stifte oder ähnlicher kleinköpfiger Nägel an einem Unterboden befestigt werden.
  • Die verhältnismäßige Kostspieligkeit von Parkettfußböden hat trotz der großen Vorteile und Bequemlichkeiten derartiger Fußböden zur Folge, @daß sie nur in luxuriös ausgestatteten Gebäuden angewendet werden können.
  • Die übliche Legeart von Parkettfußböden besteht darin, daß, gegebenenfalls auf einem Zwischenboden, ein Parkettfußboden aus kleinen Brettchen zusammengesetzt wird, welche auf einen bestehenden Unterboden geleimt oder genagelt werden. Hierdurch bildet der Parkettfußboden mit dem Gehäuse ein Ganzes und kann daher nicht mehr entfernt werden, zumal er nicht nur beschädigt wird, wenn er aufgebrochen wird, sondern außerdem in eine nicht besonders brauchbare Menge Brettchen zerfällt. Auch beim Abbrechen von Gebäuden müssen die verhältnismäßig kostspieligen Fußböden, und wenn sie auch noch von guter Beschaffenheit sind, dem Abbruchunternehmen zufallen.
  • Für Mieter von Häusern und Gebäuden ist es deswegen vielfach zu teuer, Parkettfußböden legen zu lassen.
  • Deshalb ist schon vorgeschlagen worden, die Tafeln ohne Nagelung oder Verschraubung mit Hilfe besonderer Anheftbleche auf dem Blindboden zu befestigen. Dieses Verfahren bezieht sich aber auf Fußböden mit besonders vorbereiteten Tafeln und ist nicht für Verwendung bei den üblichen Tafeln geeignet. Außerdem können Schwierigkeiten dadurch entstehen, daß die Tafeln nur an einer Seite mit einem Anheftblech versehen werden können, wodurch der Fußboden leicht ungleich werden kann.
  • Im Maschinenbau und auch zum Nageln von Brettern sind ferner auch Schablonen verwendet worden, um die Anbringung von Löchern bzw. Nägeln in einer bestimmten Entfernung voneinander zu ermöglichen. Diese Schablonen wurden aber niemals verwendet zum Wiederauffinden der Löcher bzw. Nägel.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Verfahren zur Herstellung eines Parkettfußbodens, welcher leicht und ohne Beschädigung aufgenommen und im Bedarfsfall an der gleichen Stelle oder an einer anderen wieder gelegt werden kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß beim Legen des Parkettfußbodens sie Stellen für die Stifte in einem gleichbleibenden Muster durch eine mit Löchern versehene Matrize oder Schablone angeordnet werden und daß die Matrize oder Schablone beim Wiederaufnehmen der Bodenteile in die gleiche Stellung wie beim Legen der Bodenteile auf diese gelegt wird, um die Nagelstellen wiederzufinden und die Teile durch Eintreiben der Nägel in den Unterboden mit Hilfe eines durch die Löcher der Matrize oder Schablone geführten Schlageisens abzuheften.
  • Das Legen und Wiederaufnehmen eines Parkettfußbodens nach den bisher bekamteil, Verfahren ist sehr kostspielig, da die zelnen Teile klein sind und infolgedessen diU: Anzahl der einzuschlagenden Stifte sehr groß wird. Das Legen und Wiederaufnehmen wird infolgedessen sehr vereinfacht, wenn der Fußboden aus größeren Einheiten hergestellt werden kann. Die Erfinderin macht dies, indem sie eine Art Fliesen von .f5 X 45 cm benutzt. Diese Fliesen bestehen aus kleineren Stäben, welche aneinandergeleimt sind, wie es z. B. die F ig. i der Erfindung zeigt. Einige normale Parkettstäbe i sind aneinandergeleimt und zusammen all eine leinene Unterlage gekittet. An den Kanten befinden sich Nuten zur Aufnahme von Federn an den angrenzenden Teilen. Die Nuten können auch zuin Aufnehmen der Federseiten der entsprechenden Elemente dienen.
  • Das Legen eines Parkettfußbodens gemäß der Erfindung erfolgt dadurch, daß eine Anzahl Elemente, wie sie beispielsweise in Fig. i abgebildet sind, zusammengelegt und an dem Unterbodeli mittels Spiker oder Nägel befestigt werden, für welche die Stellen im voraus bestimmt oder jedenfalls festgesetzt sind, so daß ein Mall oder eine Matrize mit entsprechenden Löchern gemacht werden kann. Solch ein Mall ist beispielsweise in Fig. 2 dargestellt. Dieses 1-Iall kann auch für das Legen selbst benutzt werden.
  • Das neue Verfahren ermöglicht, leicht einzuschlagende Stifte zii verwenden und diese in bequemer Weise wiederzufinden. Infolge der Kleinköpfigkeit der Stifte können diese auch leicht entfernt werden, indem man sie von oben her mittels eines Schlageisens, das durch die Löcher in der Schablone gesteckt wird, in die Unterschicht drückt. Hierdurch wird die Beschädigung der Fliesen auf ein Minimum beschränkt. Eine weitere Vereinfachung kann dadurch erzielt werden, daß die Nagelstelleli mit Hilfe cler Schablone vorgezeichnet oder vorgebohrt werden. Das richtige Eintreiben dünner 'Nägel oder Stifte ist nämlich ziemlich schwieg, insbesondere da die Parkettstäbe meistens 2üs hartem und zähem Holz bestellen. Diese Arbeit wird nun durch das Vorbohren oder Vorzeichnen wesentlich vereinfacht, so daß die Gefahr eines Beschädigens der Parkettstäbe infolge Krummschlagens von Stiften verringert wird.
  • Es können verschiedene Änderungen vorgenomilien werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. :.Namentlich können die den Fußboden bildenden Parkettelemente in jeder anderen Weise zusammengesetzt sein oder z. B. nur aus einem Brettehen bestellen. Die Federn für die wechselseitige Verbilidung können hölzerne oder metallene Federn sein. Im letzteren Fall werden sie vorzugsweise aus rostfreiem Metall hergestellt. Die Brettchen können auch an anderen als leinenen Unterlagen befestigt sein.

Claims (1)

  1. ParrNTn:NsrRLCir: Verfahren zurn Legen und Wiederaufnehmen der Teile eines Parkettfußbodens, die mittels Stifte oder ähnlicher kleinköpfiger Nägel an einem Unterboden befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, claß beim Legen des Parkettfußbodens die Stellen für die Stifte in einem gleichbleibenden Muster durch eine mit Löchern versehene Matrize oder Schablone angeordnet werden und daß diese Matrize oder Schablone beim Wiederaufnehmen der Bodenteile in die gleiche Stellung wie beim Legen der Bodenteile auf diese gelegt wird, um die Nagelstellen wiederzufinden und die Bodenteile durch Eintreiben der Nägel in den Unterboden mit Hilfe eines durch die Löcher der Matrize oder Schablone geführten Schlageisens abzuheften.
DEB170649D 1935-08-06 1935-08-06 Verfahren zum Legen und Wiederaufnehmen der Teile eines Parkettfussbodens Expired DE655350C (de)

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