DE644386C - Einrichtung zur Herstellung genauer Bohrungen mittels Bohrstange - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung genauer Bohrungen mittels BohrstangeInfo
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- DE644386C DE644386C DEV30308D DEV0030308D DE644386C DE 644386 C DE644386 C DE 644386C DE V30308 D DEV30308 D DE V30308D DE V0030308 D DEV0030308 D DE V0030308D DE 644386 C DE644386 C DE 644386C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B41/00—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B41/12—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for forming working surfaces of cylinders, of bearings, e.g. in heads of driving rods, or of other engine parts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Bei der genauen Bearbeitung längerer Bohrungen, z. B. beim Ausbohren von Zylindern
o. dgl., macht sich die Schwierigkeit bemerkbar, den genauen Durchmesser über die ganze
Länge der Bohrung 'einzuhalten, weil während der Bearbeitung eine Abnutzung- des
Werkzeuges stattfindet, infolgedessen die Bohrung allmählich entsprechend der Abnutzung
des Werkzeuges immer enger wird. Die
ίο Schwierigkeiten sind dann besonders groß,
wenn die Bearbeitung des Loches mit Hilfe eines umlaufenden Werkzeuges, etwa einer
Bohrstange, erfolgt, obwohl an sich B ohrstangen, bei denen Hartmetall als Werkzeug ver-
t5 wendet wird, sich für diese Zwecke besonders geeignet gezeigt haben. Bei den außerordentlich
geringen Toleranzen jedoch, die bei der Herstellung derartiger Bohrungen verlangt
werden, ist auch bei der Anwendung solcher Werkzeuge die eintretende Abnutzung des
Werkzeuges schädlich.
Es ist nun bereits bekannt, zur Herstellung von kegelförmigen Bohrungen eine Bohrstange
zu verwenden, deren Stahl während des Bohrens durch einen Axialkeil entsprechend
der Kegelform der herzustellenden. Bohrung selbsttätig zugestellt wird.
Die Erfindung macht von dieser bekannten Einrichtung Gebrauch und verwendet sie
zum Ausgleich des insbesondere beim Feinbohren auftretenden Werkzeugverschleißes,
und zwar ist die Erfindung anwendbar sowohl wenn es sich um eine zylindrische als auch
wenn es sich um eine kegelförmige Bohrung handelt.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel zwei Ausführungsformen von Bohrstangen für ein erfindungsgemäßes
Arbeiten, und zwar ist
Fig. ι eine Darstellung der ersten Ausführungsform
in einer Längsansicht teilweise im Schnitt;
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch Fig. 1 in Richtung der Linie 2-2;
Fig. 3 ist ein Schnitt durch Fig. 1 in Richtung der Linie 3-3;
Fig. 4 ist eine Längsansicht teilweise im Schnitt durch eine zweite Ausführungsform,
und
Fig. 5 ist eine Ansicht von links auf Fig. 4.
Bei der ersten Ausführungsform gemäß Fig. ι bis 3 ist α der Spindelkasten für die
Werkzeugspindel oder den Werkzeughalter. Die Werkzeugspindel besteht aus zwei Teilen.
Der eine Teil b ist fest in dem Spindelkasten gelagert und wird in der üblichen Weise durch
den nicht dargestellten Antrieb in Umdrehung versetzt; der zweite Teil c der Werkzeugspindel
ist in dem Teil b schwenkbar um einen Zapfend gelagert. Dieser Teile trägt das
Werkzeuge, durch welches in dem Werkstück/ eine lange Bohrung hergestellt werden
soll. Die Spindel b kann, um die erforderliche Führung zu erhalten, in beliebiger bekannter
Weise außerhalb des Werkstückes eine Gegenlagerung erhalten. Wähnend der
Herstellung der Bohrung wird nun gemäß der
Claims (1)
- Erfindung der Spindelteil c um den Zapfen d nach außen geschwenkt. Die Schwenkung ist nur so klein, daß sie die Abnutzung des Werkzeuges c während der Herstellung der Bohrung ausgleicht. Die Bewegung erfolgt durch einen Keilg·, der sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf der ebenen Fläche des Spindelteiles b verschiebt und in einer im Längsschnitt schräg und im Querschnitt rechteckigen Aussparung des Spindelteiles c liegt. Der Keil g setzt sich außerhalb des Spindelteüjs b als eine runde Stange // fort, die zum Zwecke der besseren Handhabung mit einer Aufrauhung versehen sein kann und an einem Träger/ befestigt ist. Dieser Träger / ist, je nachdem für den besonderen Fall erforderlich, feststehend oder in der Längsrichtung der Werkzeugspindel verschiebbar. Steht die Werkzeugspindel in axialer Richtung still, bewegt sich also das Werkstück über die Werkzeugspindel, dann muß der Träger/ als Schlitten ausgebildet sein und sich mit dem Werkstück vorschieben. Bewegt sich die Werkzeugspindel vor und steht das Werkstück still, dann kann natürlich auch der Träger/ mit dem Keil g stillstehen.Es wird also durch die Einrichtung erzielt, daß während der Bearbeitung der Durchmesser des von der bohrenden Spitze beschriebenen Kreises allmählich vergrößert wird. Soll das Loch genau zylindrisch werden, dann darf die Steigung des Keiles nur so groß sein, daß die Ausschwenkung der Bohrspitze nur ihrer Abnutzung entspricht. Bei konischen Bohrungen muß die Auswärtsbewegung natürlich entsprechend größer sein. Um den Spindelteil c stets in dichter Anlage an den Keil zu halten, sind zwei ringförmige Spiralfedern t vorgesehen, welche in einer Eindrehung der Spindel liegen, die so tief ist, daß die Federn nicht über den äußeren Durchmesser der Spindel hinausragen.Bei dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur ein kleiner Teil der Bohrspindel k beweglich, nämlich der Ausschnitt m, der das in bekannter Weise nachstellbare Werkzeug η trägt. Die Nachstellung des Werkzeuges geschieht durch eine Schraube o. Der das Werkzeug tragende Teil m der Spindel ist um Zapfen ρ drehbar an dem Teil k gelagert. Es ist in ihm ein Bolzen q eingeschraubt, dessen Kopf in einer Aussparung des Teilest liegt. Eine Feder/·, die sich einerseits gegen den Schraubenkopf, andererseits gegen den Boden der Aussparung legt, hält den Teil/τζ gegen den Teil ft. Die Schwenkung des Teiles m erfolgt, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, durch einen Keil s, der sich während des ßohrvorganges in die Spindel hineinschiebt.Natürlich lassen sich auch noch andere Aus- * führungsformen finden. So kann z. B. statt der Schwenkbarkeit des das Werkzeug tragenden Teiles der Werkzeugspindel auch eine gerad- 6; linige Verschiebung eintreten, indem der bewegliche Teil der Spindel in Gradführungen läuft und in diesen durch den Keil verschoben wird. Auch können zum Verschieben andere Mittel als ein Keil, z. B. eine durch Feingewinde oder Differentialgewinde verstellte Schraube oder ein Zahngetriebeo.dgl., dienen. Wenn die Spindel mit dem Werkzeug umläuft, muß selbstverständlich auch. der Keil bzw. die den Keil tragende runde 75 ' Stange Λ in dem Träger/ drehbar gelagertPa tent α ν s ρ r υ c η:Der Ausgleich des insbesondere beim Feinbohren auftretenden Werkzeugverschleißes durch die Verwendung einer an sich bekannten Bohrstange, deren Stahl während des Bohrens durch einen Axialkeil selbsttätig zugestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV30308D DE644386C (de) | 1934-01-19 | 1934-01-19 | Einrichtung zur Herstellung genauer Bohrungen mittels Bohrstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV30308D DE644386C (de) | 1934-01-19 | 1934-01-19 | Einrichtung zur Herstellung genauer Bohrungen mittels Bohrstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644386C true DE644386C (de) | 1937-04-30 |
Family
ID=7585566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV30308D Expired DE644386C (de) | 1934-01-19 | 1934-01-19 | Einrichtung zur Herstellung genauer Bohrungen mittels Bohrstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644386C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20130202374A1 (en) * | 2012-02-06 | 2013-08-08 | David Tom | Simplified jig boring head |
-
1934
- 1934-01-19 DE DEV30308D patent/DE644386C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20130202374A1 (en) * | 2012-02-06 | 2013-08-08 | David Tom | Simplified jig boring head |
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