DE63704C - Falt- und Säumvorrichtung für Nähmaschinen - Google Patents

Falt- und Säumvorrichtung für Nähmaschinen

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DE63704C
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DE
Germany
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DENDAT63704D
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N. WHEELER in Bridgeport, Staat Connecticut, V. St. A
Publication of DE63704C publication Critical patent/DE63704C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/02Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for facilitating seaming; Hem-turning elements; Hemmers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine FaIt- und Säumvorrichtung für Nähmaschinen, mittelst welcher die Saumbreite genau geregelt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Oberansicht eines nach vorliegender Erfindung eingerichteten combinirten Falters und Säumers. Fig. 2 ist eine Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung, Fig. 3 eine untere Ansicht derselben, und Fig. 4 zeigt den Haupttheil des Fufses mit daran sitzendem Umlegefinger. Fig. 5 zeigt die vom Fufs abgenommene einstellbare. Stoffführung und den Stoffspreizer, Fig. 5 a die Stoffführung in der Einzelansicht, Fig. 6 zwei in die Vorrichtung eingeführte Stoffstücke, die auf einander gelegt sind, um durch die erste Naht des Saumes vereinigt zu werden.
Der Haupt- oder Fufstheil A der Vorrichtung ist mit einem Arm α versehen, mittelst dessen er an die gewöhnliche Drückerstange der Maschine angeschraubt werden kann, und hat ferner das Nadelloch b sowie die beiden Zinken oder Arme blb2, von denen der Arm bl einen federnden Umlegefinger bs trägt, dessen dem Nadelloch zunächst liegendes Ende, wie bei 2 in Fig. 4 gezeigt, hakenförmig gebogen ist. Der Arm b2 hat eine Umlegespitze c, welche ein wenig seitlich vom Nadelloch gelegen ist und über welche der in eine Falte zu legende Saum in der gewöhnlichen Weise hinwegtritt. Der Arm fc2 ist mit einem Gewindeloch 3 zur Aufnahme einer Flügelmutter c1 versehen, welche zuerst durch den Führungsblock c3 und dann durch einen Schlitz 4 im Spreizer d tritt, der einen Theil der einstellbaren Führung D bildet. Letztere besteht (Fig. ι und 3 sowie Sonderansicht Fig. 5) aus der Spreizerstange d und dem federnden Arm dl mit nach unten gekrümmter Lippe oder Führungsfläche d2, welche im wesentlichen parallel· mit der Vorschubrichtung des Stoffes liegt. An seinem äufseren Ende ist dieser federnde Arm dl mit einem vorspringenden Finger e versehen, dessen vorderes Ende ein wenig nach oben gebogen ist, um den darunter fortgehenden Stoff leichter durchzulassen. Das innere Ende des Spreizers d ist mit einem. Ansatz 5 versehen, der auf das Nadelloch zu gerichtet ist und der mit seiner Fläche der inneren Fläche der Lippe d'1 gegenüber liegt, wobei letztere und Ansatz 5 den Stoff während dessen Faltung zwischen sich aufnehmen; der äufsere Rand des Stoffes wird dabei über die Spreizerstange d und gegen die Führung c3 derselben geführt und tritt zwischen der Umlegelippe 2 und der Spitze c hindurch, wobei der nach oben gebogene Rand der Führung die Menge des durch die Wirkung der Umlegevorrichtung umgewendeten Stoffes begrenzt.
Der Spreizer d besteht aus dünnem Metallblech, welches so gestanzt ist, dafs eine Führungskante 6 entsteht, welche sich gegen den Rand 7 des Armes b2 anlegt; der Ansatz 5 legt sich gegen die gekrümmte Fläche jx des Armes b2 an, sowie gegen die Spitze c, wenn die Führung bei Herstellung des schmälsten Saumes in Fig. 1 ganz nach links geschoben wird. Aus letzterer Figur sowie aus Fig. 6 ist
auch zu ersehen, dafs beim Einstellen der Führung behufs Erweiterung des Saumes der Finger e nicht nur nach rechts, sondern auch auf den Arbeiter zu oder von der Nadel weg in der Vorschubrichtung des Stoffes bewegt wird; denn es ist ersichtlich, dafs bei Herstellung eines weiten Saumes, wo eine gröfsere Stoffmenge umgelegt wird, als bei Herstellung eines schmalen Saumes, es wesentlich ist, den den äufseren Rand des Saumes bildenden Stoff in weiterem Abstande von der Nadel umzulegen, als bei engerem Saum. Durch diese Einrichtung, der zufolge die Theile diagonal zur Längsrichtung des Saumes von dem Nadelloch abgeschoben werden können, und welche einen wichtigen Punkt vorliegender Erfindung bildet, ist man in den Stand gesetzt, den Stoff immer langer umzulegen, je weiter der Saum werden soll.
Beim Nähen nimmt der Arbeiter die beiden Stofflagen m ml und legt die eine auf die andere, so dafs die Ränder je nach der gewünschten Saumweite in einem gewissen Abstande von einander liegen, wie Fig. 6 dies zeigt. Um diesen Vorgang zu erleichtern, stellt der Arbeiter den Führungsfinger e so ein, dafs seine Entfernung von dem Stichpunkt oder Nadelloch gleich ist der gewünschten Weite des Saumes, und läfst dann den Stoff unter die Vorrichtung kufen und näht denselben bei ίο zusammen, wobei der Führungsfinger e die Lage des äufsersten Randes der unteren Stofflage bestimmt. Nachdem der Stoff so zusammengeheftet ist, wird er aus einander gebreitet; der Arbeiter braucht jetzt nur die Stange, an welcher die Vorrichtung oder der »Säumer« sitzt, hochzuheben und den vorstehenden Rand 12 der zuvor zu unterst liegenden Stofflage zwischen den Rand des Spreizers d und die Lippe dl eintreten zu lassen, wodurch also die Stoffkante zwischen die
beiden Theile der Umlegevorrichtung gelangt. Beim Herablassen des Drückerfufses · ruht der Spreizer d auf der Stofflage ml und der Führungsfinger e rechts von der Naht 10 auf der Stofflage m. Die Maschine führt nunmehr mittelst der üblichen, hier nicht weiter veranschaulichten Stoffrückervorrichtungen den Stoff durch die Säumvorrichtung hindurch, ohne dafs es eines weiteren Zuthuns des Arbeiters bedarf. Um die Vorrichtung als einfachen Säumer zu benutzen, wird nach entsprechender Einstellung der Führung der Stoff von links her unter den Drückerfufs und den Spreizer zwischen das Ende des letzteren und die concave Führungsfläche gebracht, während die äufsere Kante des zu säumenden Stückes gegen den verticalen Rand des Führungsblockes c3 zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine FaIt- und Säumvorrichtung für Nähmaschinen, bei welcher ein an der Drückerstange der Maschine befestigtes Fufsstück (A), an dem eine Spitze (c) und ein hakenförmig gebogener Umlegefinger (b3) den einen Rand eines dazwischen eingeschobenen Stückes Stoff umlegen, so dafs er von der Maschine gesäumt und auf ein anderes darunter liegendes Stück Stoff aufgenäht wird, mit einem darauf einstellbaren Führungsstück (D) derart verbunden ist, dafs, je nachdem die sich von oben und von unten an das obere Stück Stoff anlegenden Führungen (d2 und 5) des Theiles (D) einerseits und ein Führungsblock (c3) des Theiles A sowie das Hakenende (2) seines Umlegefingers (b3) andererseits einander genähert oder von einander entfernt werden, das zwischen diesen Theilen hindurchbewegte obere Stoffstück an seinem einen Rande mit schmälerer oder breiterer Falte auf das unterhalb der Vorrichtung vorangeschobene Stoffstück aufgenäht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63704D Falt- und Säumvorrichtung für Nähmaschinen Expired - Lifetime DE63704C (de)

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