DE630940C - Kreiselpumpenanlage, insbesondere hydraulische Speicheranlage - Google Patents

Kreiselpumpenanlage, insbesondere hydraulische Speicheranlage

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DE630940C
DE630940C DES115829D DES0115829D DE630940C DE 630940 C DE630940 C DE 630940C DE S115829 D DES115829 D DE S115829D DE S0115829 D DES0115829 D DE S0115829D DE 630940 C DE630940 C DE 630940C
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DE
Germany
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centrifugal pump
air
pump
pump system
impeller
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DES115829D
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English (en)
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Sulzer AG
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Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/0027Varying behaviour or the very pump
    • F04D15/0044Varying behaviour or the very pump by introducing a gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kreiselpumpenanlage, insbesondere hydraulische Speicheranlage Kreiselpumpenanlagen, insbesondere hydraulische Speicheranlagen mit Abschlußorgan auf der Druckseite, werden mit immer größeren Pumpeneinheiten ausgerüstet, so daß auch die Druckleitungen einen beträchtlichen Durchmesser erhalten. Da diese Kreiselpumpen von Elektromotoren angetrieben werden, muß für den Fall, daß der Motor stromlos wird, ein schnell schließendes Abschlußorgan in der Druckleitung vorgesehen sein, da schon innerhalb weniger Sekunden ein Rückwärtsströmen des Wassers eintritt.
  • Ein derartiger schneller Schluß ist bis jetzt nur durch Anwendung eines Leitrades mit Drehschaufeln annähernd zu erreichen. Hiermit ist aber der Nachteil verbunden, daß trotz eines solchen Leitrades ein besonderes Abschlußorgan in der Druckleitung nicht entbehrt werden kann, wodurch die Anlagekosten erheblich erhöht werden.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbilligung von solchen Kreiselpumpenanlagen, indem eine Vorrichtung den Einlaß von Luft in die Kreiselpumpe in Abhängigkeit von dem Wechsel des Flüssigkeitsdurchlaufes durch die Kreiselpumpe oder der damit in Zusammenhang stehenden Änderung einer Betriebsgröße der Pumpe oder des Antriebsmotors steuert. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß das Rückwärtsströmen von Wasser durch die Pumpe ungefährlich wird und daß nunmehr die Zeit zum Schließen der Druckleitung frei gewählt werden kann. Dadurch genügt anstatt eines teuren Schnellschlußorgans ein langsam schließendes Abschlußorgan in der Druckleitung, das infolge der längeren Schließzeit sicherer und ohne Vibrationen auch große Querschnitte abschließen kann.
  • Vorteilhaft wird durch eine Vorrichtung der Lufteinlaß beim Inbetriebsetzen der Pumpe gesperrt.
  • Ferner kann die an die Laufradwelle angeschlossene Luftzufuhrleitung mit einem Abschlußorgan versehen sein, das durch einen sich mit dem Wechsel des Flüssigkeitsdurch= laufes einstellenden Flügel auf mechanischem, hydraulischem oder elektrischem Wege betätigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Das Laufrad z der Speicherpumpe i einer hydraulischen Speicheranlage saugt das Wasser zu beiden Seiten aus den Saugrohren 3 an und fördert es durch das Leitrad q. in das Spiralgehäuse 5, dessen Druckstutzen 6 an die Druckleitung 7 angeschlossen ist. Die Druckleitung 7 ist mit einem Abschlußorgan 8 versehen. Das Laufrad 2 ist auf der Welle 9 befestigt, die mit der Welle io eines nicht gezeichneten elektrischen Motors gekuppelt ist.
  • In der Druckleitung 7 ist ein Flügel I I vat4@ gesehen, der sich in der Richtung der Wasserströmung einstellt, die im Pumpenbetrieb im* Sinne des Pfeiles 12 verläuft. Das mit dem Flügel i i verbundene Zahnrad 13 greift in das Zahnsegment 14 ein, dessen Radius doppelt so. groß ist wie derjenige des Zahnrades 13. Das Zahnsegment 14 verstellt mittels der Stange 15 das Absperrorgan 16, das die Leitung 17 zum Zuführen von Luft absperrt.
  • Die Leitung 17 ist mittels der Stopfbüchse i9 an die Welle 9 angeschlossen; die eine Längs-1>ohrung 2o und eine Querbohrung 21 aufweist, so daß die.Luft aus der Leitung 17 durch diese Bohrungen in den Hohlraum 22. der Niabe 23 des Laufrades 2 gelangt. Der Hohlraum 22 steht durch Bohrungen 24 mit dem Saugraum des Laufrades ä in Verbindung.
  • Wenn beim Pumpenbetrieb das Wasser in der Richtung des Pfeiles 12 strömt, so steht der Flügel i i in der gezeichneten Stellung, und das Abschlußorgan 16 ist geschlossen, so daß keine Luft aus der Nabe 23 in den Saugraum des- Laufrades 2 austreten kann. Fällt aus irgendeinem Grunde der Strom für den die Pumpe antreibenden Elektromotor aus, so hört die Förderung der Pumpe i alsbald auf, und um zu vermeiden, daß das an die Druckleitung 7 angeschlossene Speicherbecken sich durch die Pumpe entleeren würde, wird das Abschlußorgän 8 beim Ausfall des Stromes beim Antriebsmotor der Pumpe mittels eines Stromwächters oder eines anderen Relais, das z. B. das Steuerorgan des Servomotors zum Schließen des beweglichen Teiles des Organs$ auslöst, geschlossen, Das Schließen des Organs 8 nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch, und die Wasserströmung in der Druckleitung 7 kehrt bereits nach einigen Sekunden um- und hat eine dem Pfeil 12 entgegengesetzte Richtung. Infolgedessen dreht sich der Flügel i 1 im Sinne des Pfeiles 25,in die strichpunktierte Lage und das Segment 14 um 90°, so daß das Abschlußorgan 16 von der Stellung I in die Stellung II gelangt und die Luftzufuhr zum Raum 22 öffnet. Das rückwärtsströmende Wasser tritt vom Druckrohr? in den Stutzen 6 und in das Spirälgehäuse 5 der Pumpe i ein und durchströmt rückwärts das Leitrad 4 und das" Laufrad 2 der Pumpe i. Dadurch wird der beim Pumpenbetrieb vorhandenen Drehrichtung.des Laufrades 2 entgegengewirkt, das Laufrad :2 allmählich abgebremst, bis es seine Drehrichtung wechselt und nunmehr, durch das rückwärtsströmende Wasser beschleunigt, als.Turbine den Antriebsmotor in umgekehrtem Drehsinne antreibt. Die Schaufelung des Laufrades 2 ist strömungstechnisch für den Wasserdurchtritt von dein Saugraum des Laufrades 2 zum Leit-@laä4 ausgebildet, so daß beim Durchströmen e L ufrades:2 im entgegengesetzten Sinne e a eine ungeordnete Strömung entsteht, die durch die dabei auftretenden Wasserschläge insbesondere die Saugkrümmer 3 der Pumpe i gefährden kann. Durch die Zuführung von Luft in den Saugraum des Laufrades 2 wird ein Luft-Wasser-Gemisch gebildet, das kompressibel ist und die Gefahr einer Beschädigung der Pumpe ausschließt.
  • Sobald der Antriebsmotor der Pumpe wieder Strom erhält und die Pumpe wieder fördert, wird das Abschlußorgan 16 durch den in die gezeichnete Stellung zurückgekehrten Flügel i i geschlossen, und die Luftzufuhr zur Pumpe hört auf.
  • Durch die Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß außer der Vermeidung einer Gefährdung der Pumpe durch das rückwärtsströmende Wasser auch Wasserschläge in der Druckleitung infolge zu raschen Schließens des Abschlußorgans vermieden werden.
  • Die Luftzufuhr in den Saugraum des Pumpenlaufrades hat den Vorteil, daß der Druck der Luft verhältnismäßig gering sein kann. Bei genügendem Unterdruck kann ein besonderer Verdichter für die Luft entbehrt und einfach mittels der Leitung 17 eine Verbindung zur Außenluft hergestellt werden.
  • Es kann aber auch die Luft innerhalb der Zellen des Laufrades .2 zugeführt werden oder anstatt durch die Welle. von außen in die Saugrohre, in das Leitrad oder in das Spiralgehäuse der Pumpe. Bei der Zufuhr von Luft durch an das Saugrohr angeschlossene Luftleitungen können die Druckluftleitungen innerhalb des Saugrohres durch Rohre fortgesetzt werden, die zum Saugraum des Laufrades 2 führen, so daß erst dort die Vermischung von Wasser und Luft stattfindet, z. B. an Stellen, wo bei der Rückwärtsströmüng des Wassers durch die Pumpe Wirbel entstehen.
  • Das, Öffnen des Abschlußorgans 16 kann anstatt in Abhängigkeit von der Richtung der Wasserströmung im Druckrohr 7 auch mittels des überwachungsrelais des Antriebsmotors der Pumpe i verstellt werden, indem das Relais bei einer Stromänderung, die" einen Wechsel, des Flüssigkeitsdurchlaufs in der Pumpe nach sich ziehen würde, z. B. einen Servomotor in Betrieb setzt, der die Öffnung des Abschlußorgans 16 bewirkt. Das Relais kann sowohl auf die Stromstärke, die-Höhe der Spannung oder bei Drehstrommotoren auf eine Änderung der Phasenverteilung auf die drei Leiter ansprechen. Es kann aber auch der Servomotor zum Öffnen des Abschlußorgans 16 unter dem Einfluß der mit dem Rückwärtsströmen des Wassers durch die Rückleitung verbundenen Druckänderung in der Pumpe bzw. mit dem Drehzahlabfall oder dem Drehzahlwechsel oder der Wassergeschwindigkeit in der Pumpe oder in der Druckleitung in Betrieb gesetzt werden.
  • Wenn der Lufteinlaß in Abhängigkeit von einer Änderung der Drehzahl der Pumpe gesteuert wird, so kann, um einen Lufteinlaß beim Inbetriebset.zen der Pumpe zu vermeiden, eine Vorrichtung während des Inbetriebsetzens den Lufteinlaß sperren, indem z. B. gleichzeitig mit der Betätigung des Schalters zum Inbetriebsetzen der Pumpe bzw. des Kupplungshebels das Abschlußorgan 16 in seiner geschlossenen Stellung festgehalten wird.
  • Der Flügel i i oder das ihn ersetzende Organ kann durch ein mechanisches, hydraulisches oder elektrisches Gestänge das Abschlußorgan 16 betätigen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreiselpumpenanlage, insbesondere hydraulischeSpeicheranlage mitAbschlußorgan auf der Druckseite, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung den Eimaß von Luft in die Kreiselpumpe in Abhängigkeit von dem Wechsel des Flüssigkeitsdurchlaufes durch die Kreiselpumpe oder der damit in Zusammenhang stehenden Änderung einer Betriebsgröße der Pumpe oder des Antriebsmotors steuert.
  2. 2. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die den Lufteinlaß beim Inbetriebsetzen der Pumpe sperrt.
  3. 3. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft durch eine Bohrung in der Laufradwelle zugeführt wird und durch Öffnungen in der Nabe auf der Saugseite des Laufrades austritt. q..
  4. Kredselpumpenanlage nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Laufradwelle angeschlossene Luftzufuhrleitung finit einem Abschlußorgan versehen ist, das durch einen, sich mit dem Wechsel des Flüssigkeitsdurchlaufes einstellenden Flügel auf mechanischem, hydraulischem oder elektrischem Wege betätigt wird.
  5. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ zur Überwachung des Antriebsstromes des Elektromotors außer dem Lufteinlaß auch das Abschlußorgan in der Druckleitung der Pumpe steuert. .
  6. 6. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Saugraum mit der Atmosphäre verbindende Luftleitung vorgesehen ist und die Luftzufuhr durch das Vakuum im Saugraum bewirkt wird.
DES115829D 1934-06-09 1934-10-23 Kreiselpumpenanlage, insbesondere hydraulische Speicheranlage Expired DE630940C (de)

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DE (1) DE630940C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239640B (de) * 1961-04-05 1967-04-27 Sulzer Ag Wechselweise als Pumpe oder Turbine verwendbare Turbomaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1239640B (de) * 1961-04-05 1967-04-27 Sulzer Ag Wechselweise als Pumpe oder Turbine verwendbare Turbomaschine

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