DE61834C - Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln - Google Patents

Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln

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Publication number
DE61834C
DE61834C DENDAT61834D DE61834DA DE61834C DE 61834 C DE61834 C DE 61834C DE NDAT61834 D DENDAT61834 D DE NDAT61834D DE 61834D A DE61834D A DE 61834DA DE 61834 C DE61834 C DE 61834C
Authority
DE
Germany
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balls
slide
pressure
rollers
holder
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61834D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ross VALVE Company, Nr. 1 Oakwood Avenue, Troy, New-York, V. St. A
Publication of DE61834C publication Critical patent/DE61834C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
    • F16K3/184Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. December 1890 ab.
: Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. ι den Absperrschieber im senkrechten Schnitt, wobei der Schieberhalter in Ansicht dargestellt ist, Fig. 2 den Schieberhalter für sich in Ansicht, rechtwinklig zu Fig. i; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den Schieberhalter nach der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 stellt eine abgeänderte Construction dar; Fig. 5 bildet eine Seitenansicht des Schieberhalters Fig. 4, wobei einer der Schieber fortgedacbt ist.
Die beiden Schieber, welche quer zur Leitung A3 verstellt werden, haben Spielraum in der Schieberkammer A1 des Ventilgehäuses A. ' Sie gleiten über die Sitze A*, welche die einander gegenüberliegenden Mündungen A& umgeben. Die Schieber werden durch den Halter B gelragen; dieser läfst sich quer zur Leitung in irgend einer bekannten Weise verstellen, beispielsweise durch die Schraubenl\ spindel B, welche in die mit entsprechendem Gewinde "^versehene centrale Oeffnung B2, Fig. 3, des Schieberhalters pafst und oben in ihrer Lage durch den Bund B3 gegen Verschiebung gesichert wird, indem der Bund zwischen dem Gehäuse A6 und dem Ueberschraubstück A'' genau eingepafst ist. Die Bewegung der Spindel geschieht mittelst des Handrades BK
Die Schieber sind mit ihrem Halter durch die Zapfen B5 verbunden, welche lose in entsprechende Oeffnungen B0 auf der Rückseite der Schieber passen. Man kann die Zapfen auch umgekehrt an den Schiebern befestigen und die entsprechenden Zapfenlöcher in dem Schieberhalter anbringen.
In dem Schieber sind ferner die beiden Räume B1 vorgesehen, welche zu beiden Seiten des mittleren Theiles liegen, worin die Spindel B1 arbeitet. Jeder der beiden Ra'ume ist in seinem oberen Theil mit einer schrägen Wand B8 versehen, welche in Fig. 1 in punktirten Linien, in Fig. 2 schraffirt gezeichnet ist. Die diesen schrägen Wänden B8 gegenüberliegenden Seilen sind mit Oeffnungen B9 versehen, durch welche die Arme des gegabelten Theiles C greifen. Diese Arme sind an ihrem oberen Ende gleichfalls mit schrägen Flächen C1 versehen, welche ebenso wie die schrägen Wände B8 angeordnet sind und diesen gegenüber liegen.
Um die Arme des Gabelstückes mit den schrägen Köpfen leicht in die Räume B7 des Schieberhalters einbringen zu können, ist einer der Räume nach aufsen mit dem Ausschnitt C2 versehen, der andere nach der Oeffnung B2 für die Spindel B1 zu mit dem Ausschnitt C3, so dafs die Arme des Gabelstückes sich leicht mit ihren Köpfen seitlich in ihre Lage einbringen lassen, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt ist.
Der Halter wird dann auf die Rückseite eines der Schieber gelegt, wobei man den Zapfen in das Zapfenloch einpafst, so dafs die eine offene Seile des Halters geschlossen und eine Anzahl von Kugeln oder Rollen in jeden der beiden Räume gelegt wird, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt. Im vorliegenden Falle sind
vier Metallkugeln paarweise gegenüberliegend und eine Metallrolle D1 dazwischen in jedem Raum zwischen den schrägen Flüchen BB angeordnet, wobei die Rolle mit den Kugeln in Berührung ist. Nach Einlage der Rollen und der Kugeln wird auch der andere Schieber an dem Halter in der Weise, wie Fig. ι zeigt, angebracht, und der Halter mit den Schiebern wird dann in die Schieberkammer A* eingeführt, wobei die Schieber von ihren Tragzapfen und dadurch auch die Kugeln und Rollen in ihrer gegenseitigen Lage gehalten werden. Indem man den Schieberhalter mittelst der Schraubenspindel in der Kammer .A1 hin- und herbewegt, wird der Durchlauf geöffnet oder geschlossen. ·
Schliefst man das Ventil, so geht der gegabelte Theil C mit dem Halter nach unten in die Kammer A\ bis sein unteres Ende gegen die Rippe oder Leiste Aa trifft, wodurch der Thcil C festgesetzt wird. Im nächsten Augenblick drücken dann die schrägen Flächen an den Armen des Theiles C gegen die unteren Paare der Kugeln und die schrägen Flächen des Schieberhalters gegen die oberen Kugelpaare. Dadurch werden die Kugeln dergestalt zur Seite gedrückt und gegen die Rückseken der Schieber geprefst, dafs bei genügend starkem Anziehen der Spindel die Schieber dicht auf ihre Sitze zu liegen kommen.
Zwischen den Gleitstücken, welche die gegenüberliegenden Schieber anzupressen haben, wird ein beweglicher Theil. eingeschaltet, der auf den Gleitstücken in einer Ebene zwischen denselben frei beweglich ruht. Durch diesen .beweglichen Zwischentheil wird der Druck unter allen Umständen gleichmäfsig auf beide Schieber vertheilt. Die Kugeln D bilden jene Gleitstücke und die Rollen D8 jenen beweglichen Zwischentheil.
Durch je einen Satz von fünf Theilen, wie beschrieben, welche durch den gegabelten Theil zusammengehallen werden, wird der Druck auf vier Punkte auf die Schieber übertragen und dadurch gleichmäfsig vertheilt. Irgend welche Ungleichmäfsigkeiten in der Gestalt der einzelnen Theile, die durch Abnutzung oder durch ungleichmäfsige Ausdehnung oder Zusammenziehung der.Gufsstücke entstehen, werden durch die frei bewegliche Rolle D ausgeglichen, welche stets eine solche Lage einnimmt, dafs der Druck sich gleichmäfsig vertheilt. Dadurch, dafs die Schieber an vier Punkten auf ihre Sitze geprefst werden, legen sie sich weder ungleichmäfsig auf ihre Sitzfiächen, noch nutzen sie sich ungleichmäfsig ab; sie schliefsen aber die Durchflufsöffnung vollständig dicht ab. Um die gleichmäßige Verthcilung des Druckes noch zu erleichtern, und damit die Kugeln leicht in die genaue .Lage einspielen, ist das untere Ende des gegabelten Gegenstempels seitlich beweglich gemacht durch Anordnung der Rolle F, welche auf der Rippe A im Innern des Ventilgehäuses ruht. Ist eine Seite des Schiebers dicker als die entgegengesetzte, so wird sich der Druck infolge der beweglichen Rolle D und des seitlich beweglichen Gegenstempels dennoch gleichmäfsig über die vier Punkte vertheilen, in denen die Kugeln gegen die Schieber pressen.
Für die beweglichen Zwischentheile werden vorzugsweise cylindrische oder kugelförmige Körper verwendet, wie Fig. ι zeigt, da zwischen diesen die Reibung bei der Bewegung an einander während des Anpressens des Schiebers und Vertheilens des Druckes auf diesen am geringsten ist, doch lassen sich auch bewegliche Zwischentheile mit ebenen Oberflächen anwenden, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Die Zapfenöffnungen sind etwas gröfser als die Zapfen, so dafs der Halter sich noch um ein Geringes weiterbewegen kann, nachdem die Schieber sich auf ihre Sitze gelegt haben, damit die Anpressung der Schieber geschieht, ohne dafs sie dabei über ihren Sitzen gleiten, sobald der Druck so grofs wird, dafs durch eine solche Verschiebung sich die Sitze abnutzen würden. Sobald man die Schieber öffnet, werden sie während einer geringen, unabhängigen Bewegung des Halters mit den Zapfen in ihren Zapfenlöchern druckfrei und von ihren Sitzen gleichfalls, ohne darauf zu gleiten, abgehoben.
In Fig. 4 und 5 ist ein Schieberhalter mit nur einem Hohlraum dargestellt, und die Kugeln .sind in . diesem Falle durch Walzen ersetzt, die einander paarweise gegenüberliegen. Die Zapfen B5 befinden sich an dem Kreuzkopf H. Der mittlere, frei bewegliche Theil D1 entspricht in seiner Länge den Walzen D und ist mit den schrägen Flächen H versehen, gegen welche sich die vier Walzen D anlegen. Der bewegliche Zwischentheil weist eine centrale Oeffnung auf, in welcher sich die Spindel lose bei ihrer Auf- und Niederbewegung führt. Die Oeffnung ist etwas gröfser als der Durchmesser der Spindel, um dem Theil D1 die freie Beweglichkeit zu belassen, ohne dafs er die Spindel berührt. Die Gegenleisten H3 an dem Schieberhalter können, wie in Fig. 4 gezeigt, mit geraden Flächen, anstatt mit schrägen, wie in Fig. 1, auf den Walzen jD ruhen, und ebenso können die Arme H* des Gegenstempels in gleicher Weise gegen die Walzen pressen, da die schrägen Flächen des Theiles D1 auch allein die Seitwärtsbewegung der Walze D veranlassen. Man kann auch die Walzen D und den Theil D1, Fig. 4, quer durchschneiden, wie in Fig. 5 durch die punktirten Linien Hl· angedeutet, in welchem Falle die Druckverthei-
lung in ähnlicher Weise wie bei Fig. ι stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Absperrschieber mit Anpressung der Schieberplatte« ^ durch Keilflächen, bei welchem zum Zwecke der. Umwandlung der gleitenden Reibung in rollende Reibung Kugeln oder Rollen (D) zwischen der Schieberplatte und den an dem Schiebertröger (B) und an einem Gegendruckstempel (C) angebrachten Keilflächen angeordnet sind. ·;.'■.· ,,■'■:■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61834D Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln Expired - Lifetime DE61834C (de)

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DENDAT61834D Expired - Lifetime DE61834C (de) Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln

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DE (1) DE61834C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0277323A1 (de) * 1986-12-18 1988-08-10 Cetec AG Schiebeventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0277323A1 (de) * 1986-12-18 1988-08-10 Cetec AG Schiebeventil

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