DE61834C - Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln - Google Patents
Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder KugelnInfo
- Publication number
- DE61834C DE61834C DENDAT61834D DE61834DA DE61834C DE 61834 C DE61834 C DE 61834C DE NDAT61834 D DENDAT61834 D DE NDAT61834D DE 61834D A DE61834D A DE 61834DA DE 61834 C DE61834 C DE 61834C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- balls
- slide
- pressure
- rollers
- holder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/16—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K3/18—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
- F16K3/184—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Slide Fasteners (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. December 1890 ab.
: Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. ι den Absperrschieber im senkrechten Schnitt, wobei
der Schieberhalter in Ansicht dargestellt ist, Fig. 2 den Schieberhalter für sich in Ansicht,
rechtwinklig zu Fig. i; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den Schieberhalter nach
der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 stellt eine abgeänderte Construction dar; Fig. 5 bildet
eine Seitenansicht des Schieberhalters Fig. 4, wobei einer der Schieber fortgedacbt ist.
Die beiden Schieber, welche quer zur Leitung A3 verstellt werden, haben Spielraum in
der Schieberkammer A1 des Ventilgehäuses A. ' Sie gleiten über die Sitze A*, welche die einander
gegenüberliegenden Mündungen A& umgeben.
Die Schieber werden durch den Halter B gelragen; dieser läfst sich quer zur
Leitung in irgend einer bekannten Weise verstellen, beispielsweise durch die Schraubenl\
spindel B, welche in die mit entsprechendem Gewinde "^versehene centrale Oeffnung B2,
Fig. 3, des Schieberhalters pafst und oben in ihrer Lage durch den Bund B3 gegen Verschiebung
gesichert wird, indem der Bund zwischen dem Gehäuse A6 und dem Ueberschraubstück
A'' genau eingepafst ist. Die Bewegung der Spindel geschieht mittelst des
Handrades BK
Die Schieber sind mit ihrem Halter durch die Zapfen B5 verbunden, welche lose in entsprechende
Oeffnungen B0 auf der Rückseite der Schieber passen. Man kann die Zapfen
auch umgekehrt an den Schiebern befestigen und die entsprechenden Zapfenlöcher in dem
Schieberhalter anbringen.
In dem Schieber sind ferner die beiden Räume B1 vorgesehen, welche zu beiden
Seiten des mittleren Theiles liegen, worin die Spindel B1 arbeitet. Jeder der beiden Ra'ume
ist in seinem oberen Theil mit einer schrägen Wand B8 versehen, welche in Fig. 1 in punktirten
Linien, in Fig. 2 schraffirt gezeichnet ist. Die diesen schrägen Wänden B8 gegenüberliegenden
Seilen sind mit Oeffnungen B9 versehen, durch welche die Arme des gegabelten
Theiles C greifen. Diese Arme sind an ihrem oberen Ende gleichfalls mit schrägen Flächen C1
versehen, welche ebenso wie die schrägen Wände B8 angeordnet sind und diesen gegenüber
liegen.
Um die Arme des Gabelstückes mit den schrägen Köpfen leicht in die Räume B7 des
Schieberhalters einbringen zu können, ist einer der Räume nach aufsen mit dem Ausschnitt C2
versehen, der andere nach der Oeffnung B2 für die Spindel B1 zu mit dem Ausschnitt C3,
so dafs die Arme des Gabelstückes sich leicht mit ihren Köpfen seitlich in ihre Lage einbringen
lassen, wie in Fig. 1 und 3 dargestellt ist.
Der Halter wird dann auf die Rückseite eines der Schieber gelegt, wobei man den
Zapfen in das Zapfenloch einpafst, so dafs die eine offene Seile des Halters geschlossen und
eine Anzahl von Kugeln oder Rollen in jeden der beiden Räume gelegt wird, wie in Fig. 1
und 3 gezeigt. Im vorliegenden Falle sind
vier Metallkugeln paarweise gegenüberliegend und eine Metallrolle D1 dazwischen in jedem
Raum zwischen den schrägen Flüchen BB angeordnet,
wobei die Rolle mit den Kugeln in Berührung ist. Nach Einlage der Rollen und der Kugeln wird auch der andere Schieber an
dem Halter in der Weise, wie Fig. ι zeigt,
angebracht, und der Halter mit den Schiebern wird dann in die Schieberkammer A* eingeführt,
wobei die Schieber von ihren Tragzapfen und dadurch auch die Kugeln und
Rollen in ihrer gegenseitigen Lage gehalten werden. Indem man den Schieberhalter mittelst
der Schraubenspindel in der Kammer .A1 hin- und herbewegt, wird der Durchlauf geöffnet
oder geschlossen. ·
Schliefst man das Ventil, so geht der gegabelte Theil C mit dem Halter nach unten
in die Kammer A\ bis sein unteres Ende gegen die Rippe oder Leiste Aa trifft, wodurch
der Thcil C festgesetzt wird. Im nächsten
Augenblick drücken dann die schrägen Flächen an den Armen des Theiles C gegen die unteren
Paare der Kugeln und die schrägen Flächen des Schieberhalters gegen die oberen Kugelpaare.
Dadurch werden die Kugeln dergestalt zur Seite gedrückt und gegen die Rückseken
der Schieber geprefst, dafs bei genügend starkem Anziehen der Spindel die Schieber
dicht auf ihre Sitze zu liegen kommen.
Zwischen den Gleitstücken, welche die gegenüberliegenden Schieber anzupressen haben,
wird ein beweglicher Theil. eingeschaltet, der auf den Gleitstücken in einer Ebene zwischen
denselben frei beweglich ruht. Durch diesen .beweglichen Zwischentheil wird der Druck
unter allen Umständen gleichmäfsig auf beide Schieber vertheilt. Die Kugeln D bilden jene
Gleitstücke und die Rollen D8 jenen beweglichen Zwischentheil.
Durch je einen Satz von fünf Theilen, wie beschrieben, welche durch den gegabelten Theil
zusammengehallen werden, wird der Druck auf vier Punkte auf die Schieber übertragen
und dadurch gleichmäfsig vertheilt. Irgend welche Ungleichmäfsigkeiten in der Gestalt der
einzelnen Theile, die durch Abnutzung oder durch ungleichmäfsige Ausdehnung oder Zusammenziehung
der.Gufsstücke entstehen, werden durch die frei bewegliche Rolle D ausgeglichen,
welche stets eine solche Lage einnimmt, dafs der Druck sich gleichmäfsig vertheilt.
Dadurch, dafs die Schieber an vier Punkten auf ihre Sitze geprefst werden, legen
sie sich weder ungleichmäfsig auf ihre Sitzfiächen, noch nutzen sie sich ungleichmäfsig
ab; sie schliefsen aber die Durchflufsöffnung vollständig dicht ab. Um die gleichmäßige
Verthcilung des Druckes noch zu erleichtern, und damit die Kugeln leicht in die genaue
.Lage einspielen, ist das untere Ende des gegabelten Gegenstempels seitlich beweglich gemacht
durch Anordnung der Rolle F, welche auf der Rippe A im Innern des Ventilgehäuses
ruht. Ist eine Seite des Schiebers dicker als die entgegengesetzte, so wird sich der Druck
infolge der beweglichen Rolle D und des seitlich beweglichen Gegenstempels dennoch gleichmäfsig
über die vier Punkte vertheilen, in denen die Kugeln gegen die Schieber pressen.
Für die beweglichen Zwischentheile werden vorzugsweise cylindrische oder kugelförmige
Körper verwendet, wie Fig. ι zeigt, da zwischen diesen die Reibung bei der Bewegung
an einander während des Anpressens des Schiebers und Vertheilens des Druckes auf
diesen am geringsten ist, doch lassen sich auch bewegliche Zwischentheile mit ebenen Oberflächen
anwenden, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Die Zapfenöffnungen sind etwas gröfser
als die Zapfen, so dafs der Halter sich noch um ein Geringes weiterbewegen kann, nachdem
die Schieber sich auf ihre Sitze gelegt haben, damit die Anpressung der Schieber geschieht,
ohne dafs sie dabei über ihren Sitzen gleiten, sobald der Druck so grofs wird, dafs
durch eine solche Verschiebung sich die Sitze abnutzen würden. Sobald man die Schieber
öffnet, werden sie während einer geringen, unabhängigen Bewegung des Halters mit den
Zapfen in ihren Zapfenlöchern druckfrei und von ihren Sitzen gleichfalls, ohne darauf zu
gleiten, abgehoben.
In Fig. 4 und 5 ist ein Schieberhalter mit nur einem Hohlraum dargestellt, und die
Kugeln .sind in . diesem Falle durch Walzen ersetzt, die einander paarweise gegenüberliegen.
Die Zapfen B5 befinden sich an dem Kreuzkopf
H. Der mittlere, frei bewegliche Theil D1
entspricht in seiner Länge den Walzen D und ist mit den schrägen Flächen H versehen,
gegen welche sich die vier Walzen D anlegen. Der bewegliche Zwischentheil weist eine centrale
Oeffnung auf, in welcher sich die Spindel lose bei ihrer Auf- und Niederbewegung führt.
Die Oeffnung ist etwas gröfser als der Durchmesser der Spindel, um dem Theil D1 die
freie Beweglichkeit zu belassen, ohne dafs er die Spindel berührt. Die Gegenleisten H3 an
dem Schieberhalter können, wie in Fig. 4 gezeigt, mit geraden Flächen, anstatt mit schrägen,
wie in Fig. 1, auf den Walzen jD ruhen, und ebenso können die Arme H* des Gegenstempels
in gleicher Weise gegen die Walzen pressen, da die schrägen Flächen des Theiles D1 auch
allein die Seitwärtsbewegung der Walze D veranlassen. Man kann auch die Walzen D
und den Theil D1, Fig. 4, quer durchschneiden, wie in Fig. 5 durch die punktirten Linien Hl·
angedeutet, in welchem Falle die Druckverthei-
lung in ähnlicher Weise wie bei Fig. ι stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Absperrschieber mit Anpressung der Schieberplatte« ^ durch Keilflächen, bei welchem zum Zwecke der. Umwandlung der gleitenden Reibung in rollende Reibung Kugeln oder Rollen (D) zwischen der Schieberplatte und den an dem Schiebertröger (B) und an einem Gegendruckstempel (C) angebrachten Keilflächen angeordnet sind. ·;.'■.· ,,■'■:■Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61834C true DE61834C (de) |
Family
ID=335869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61834D Expired - Lifetime DE61834C (de) | Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61834C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0277323A1 (de) * | 1986-12-18 | 1988-08-10 | Cetec AG | Schiebeventil |
-
0
- DE DENDAT61834D patent/DE61834C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0277323A1 (de) * | 1986-12-18 | 1988-08-10 | Cetec AG | Schiebeventil |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3224387C2 (de) | ||
| EP2215387B1 (de) | Vakuumventil | |
| DE69502086T2 (de) | Steuervorrichtung für ein Ventil | |
| DE112009000772T5 (de) | Doppelt geschlossener hydraulischer Werkzeugträger | |
| DE69408944T2 (de) | Kraftverstärkende Kraftübertragungsvorrichtung | |
| DE2231837A1 (de) | Hin- und herbewegliches ventil | |
| DE4112463C2 (de) | ||
| DD140578A5 (de) | Ventil zur steuerung von stroemungsmedien | |
| DE61834C (de) | Absperrschieber mit Anpressung durch Keil und zwischengelegte Rollen oder Kugeln | |
| DE3422236A1 (de) | Ventil mit absperrschieber | |
| EP0277323B1 (de) | Schiebeventil | |
| DE1073819B (de) | Steuereinrichtung für doppeltwirkende Druckmittclmotore, insbesondere für den Antrieb von Absperrventilen od. dgl | |
| DE3322908A1 (de) | Reinigungsvorrichtung fuer zapfanlagen | |
| DE69829296T2 (de) | Rahmenanordnung in Pressen, insbesondere in Pressen für die Herstellung von Keramikgegenständen | |
| DE7924113U1 (de) | Steuerventil | |
| DE2910096A1 (de) | Linearer zurueckziehbarer dichtungsschieber | |
| DE3445594C2 (de) | ||
| DE1555529C3 (de) | Käfig mit Ausnehmungen zur Führung der Rollen einer Fahrzeugbremsbetätigungsvorrichtung | |
| DE119379C (de) | ||
| DE233823C (de) | ||
| DE1091388B (de) | Absperrvorrichtung mit im Gehaeuse insbesondere auswechselbar angeordnetem Schlauchstueck aus elastischem Material und einem Flachschieber als Druckstueck | |
| DE622912C (de) | Zweiplattenabsperrschieber | |
| DE2048713C3 (de) | Dichtungsanordnung mit Dichtleiste | |
| DE193307C (de) | ||
| DE3736644A1 (de) | Dichtungsvorrichtung fuer einen in achsialer richtung verschiebbaren ventilschaft |