DE60200213T2 - Elektrisches System zur Überprüfung der Kanäle in einem Kommunikationssystem - Google Patents

Elektrisches System zur Überprüfung der Kanäle in einem Kommunikationssystem Download PDF

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    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
    • G01R31/2832Specific tests of electronic circuits not provided for elsewhere
    • G01R31/2836Fault-finding or characterising
    • G01R31/2839Fault-finding or characterising using signal generators, power supplies or circuit analysers

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  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • STAND DER TECHNIK
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches System wie ein Testsystem zum Testen der Kanäle eines Kommunikationssystems.
  • Ein solches System weist mindestens zwei Funktionsboards und mindestens einen Spannungswandler auf, wobei die Funktionsboards und der Spannungswandler so verbunden sind, dass eine Spannung, die von dem Spannungswandler geliefert wird, an die Funktionsboards gegeben wird. In einem elektrischen Testsystem können die Funktionsboards durch so genannte Channelboards realisiert sein, wobei kein oder ein oder zwei Funktionsboard(s) eingesteckt werden können und dadurch in dem elektrischen System vorhanden sein.
  • In einem solchen elektrischen System ist es oft erforderlich, dass wenn zwei Funktionsboards vorhanden sind, diese beiden Funktionsboards identisch sind. Wenn diese Vorgabe nicht erfüllt ist, dürfen die Funktionsboards nicht mit einer Spannung versorgt werden.
  • EP 0 212 045 A2 bezieht sich auf ein elektrisches System zum automatischen Anpassen des Messbereichs eines Displayinstruments oder eines Rechnerinstruments an den Bereich der Ausgabespannungen eines Sensors für eine physikalische Einheit, wobei dieser Sensor durch das Displayinstrument mit Spannung versorgt wird. Zu diesem Zweck weist der Sensor einen Identifikationswiderstand und das Instrument einen Identifikationsschaltkreis auf.
  • AUFGABEN UND VORTEILE DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung ein elektrisches System wie oben beschrieben zur Verfügung zu stellen mit der Fähigkeit zu prüfen, ob zwei Funktionsboards vorhanden sind und ob diese beiden Funktionsboards identisch sind.
  • Diese Aufgabe wird durch ein elektrisches System nach Anspruch 1 gelöst.
  • Das elektrische System weist insbesondere einen elektrischen Schaltkreis auf zum Prüfen, ob zwei Funktionsboards vorhanden und ob diese beiden Funktionsboards identisch sind, und zum Abschalten des Spannungswandlers unter der Vorraussetzung, dass zwei nicht-identische Funktionsboards vorhanden sind.
  • Die Erfindung liefert daher ein elektrisches System, welches seinen eigenen Zustand automatisch detektiert. Unter der Voraussetzung, dass zwei Funktionsboards vorhanden und dass diese Funktionsboards nicht identisch sind, stellt das elektrische System sicher, dass diese beiden Funktionsboards nicht mit einer Spannung versorgt werden. In allen anderen Fällen, d. h. wenn zwei identische Funktionsboards vorhanden sind oder nur ein Funktionsboard vorhanden ist, wird/werden das/die Funktionsboard/s mit einer Spannung versorgt.
  • Die Erfindung vermeidet automatisch das Risiko, dass eine Versorgungsspannung an eines der Funktonsboards gegeben wird, wenn die oben genannte Vorgabe nicht erfüllt ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Funktionsboards nicht beschädigt werden auf Grund von nicht-zulässigen Bedingungen, insbesondere nicht-zulässigen Spannungen.
  • In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung weist das elektrische System einen Widerstand auf jedem der Funktionsboards auf, wobei ein spezifischer Wert des Widerstands das entsprechende Funktionsboard eindeutig definiert. Daher liefert die Erfindung einen Widerstand, welcher jedem Funktionsboard zugeordnet ist und das Funktionsboard definiert. Insbesondere definieren unterschiedliche Widerstände unterschiedliche Funktionsboards. Als Ergebnis ist es möglich, die Identität der beiden Funktionsboards durch Vergleichen der Werte der Resistoren dieser beiden Funktionsboards zu detektieren.
  • BESCHREIBUNG UND AUSFÜHRUNGEN DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung zusammen mit weiteren Aufgaben, Vorteilen, Merkmalen und Kennzeichen wird besser verständlich durch die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen.
  • 1 ist ein schematisches Blockdiagramm eines elektrischen Systems mit mindestens einem Funktionsboard und mindestens einem Energieversorgungsboard, 2 ist ein detaillierteres Blockdiagramm der Funktionsboards und dem Energieversorgungsboard der 1, und 3 ist ein schematisches Diagramm eines elektrischen Schaltkreises, der in dem Energieversorgungsboard der 2 enthalten ist.
  • In 1 wird ein elektrisches System 10 gezeigt, zum Beispiel ein elektrisches Testsystem zum Testen der Kanäle eines Kommunikationssystems. Das elektrische System 10 ist in einem Baugruppenträger oder Ähnlichem, welcher eine Frontplatte 11 und eine Rückplatte 12 liefert. Zwischen der Frontplatte 11 und der Rückplatte 12 kann eine Anzahl von Boards in den Baugruppenträger eingesteckt werden.
  • Wie in 1 gezeigt ist das elektrische System 10 mit einer Anzahl von Funktionsboards 13 und einer Anzahl von Energieversorgungsboards 14 versehen. Die Funktionsboards 13 können z. B. die elektrischen Schaltkreise zum Testen der Kanäle des Kommunikationssystems aufweisen. Als Beispiel: acht so genannte Channelboards können innerhalb des elektrischen Systems 10 vorhanden sein. Die Energieversorgungsboards 14 weisen die elektrischen Schaltkreise zum Erzeugen der erforderlichen Spannungen für die Funktionsboards auf. Als Beispiel: vier solcher Energieversorgungsboards 14 können in dem elektrischen System 10 vorhanden sein.
  • Jedes dieser Energieversorgungsboards 14 weist eine Anzahl von Spannungswandlern 15 auf, wobei jeder dieser Spannungswandler 15 verwendet wird zum Erzeugen der erforderlichen Spannungen. Als Beispiel: fünf Spannungswandler 15 sind in jedem der Energieversorgungsboards 14 vorhanden.
  • Die Frontplatte 11 und die Rückplatte 12 weisen die Verbindungen zwischen den Funktionsboards 13 und den Energieversorgungsboards 14 auf.
  • Genauso liefern die Frontplatte 11 und die Rückplatte 12 Masseanschlüsse für die elektrischen Schaltkreise auf den Funktionsboards 13 und den Energieversorgungsboards 14, d.h. einen Frontplattenanschluss und einen Rückplattenschluss.
  • Zusätzlich ist ein Energiesteuerboard 16 verbunden mit der Frontplatte 11, welche elektrische Schaltkreise aufweist, insbesondere zum Steuern der auf den Energieversorgungsboards 14 erzeugten Spannungen.
  • In 2 werden zwei Funktionsboards 13', 13", die Rückplatte 12 und eines der Energieversorgungsboards 14 mit zwei Spannungswandlern 15', 15" gezeigt.
  • Der Spannungswandler 15' erzeugt eine erste Spannung U1 und der Spannungswandler 15" erzeugt eine zweite Spannung U2. Die beiden Spannungen U1, U2 können unterschiedlich oder gleich sein.
  • Die beiden Spannungen U1, U2 werden an jedes der beiden Funktionsboards 13', 13" gegeben. Die elektrischen Verbindungen zwischen den Spannungswandlern 15', 15" und den Funktionsboards 13', 13" werden durch die Rückplatte 12 ausgeführt.
  • Insbesondere in einem elektrischen System ist es oft erforderlich, dass zwei Channelboards identisch sind. Wenn mindestens zwei Channelboards vorhanden sind, muss diese Vorgabe erfüllt sein. Andernfalls dürfen die Channelboards nicht mit einer Spannung versorgt werden. Wenn nur ein Channelboard vorhanden ist, ist diese Vorgabe nicht relevant und muss nicht erfüllt werden.
  • Um diese Vorgabe zu prüfen, hat das elektrische System 10 der 1 Merkmale wie oben beschrieben in Verbindung mit 2. Es wird darauf hingewiesen, dass – auch wenn die beiden Funktionsboards 13', 13" in 2 gezeigt werden – nur eines davon oder sogar auch keines der beiden Funktionsboards 13', 13" tatsächlich vorhanden sein kann. Dieser – unbekannte – Status des elektrischen Systems wird wie unten beschrieben detektiert.
  • Wie in 2 gezeigt ist das Funktionsboard 13' mit einem ersten Widerstand 20' versehen und das Funktionsboard 13" ist mit einem zweiten Widerstand 20" versehen. Jeder dieser beiden Widerstände 20', 20" wird mit einer Spannung UR versorgt, z. B. 12 V, welche z. B. von der Rückplatte 12 genommen werden können.
  • Die Widerstände 20', 20" identifizieren das entsprechende Funktionsboard 13', 13". Das heißt, das ein spezifisches Funktionsboard mit einem spezifischen Wert seines Widerstands versehen ist, wobei der spezifische Wert des Widerstands das Funktionsboard eindeutig identifiziert. Wenn also die Werte der beiden Widerstände 20', 20" der beiden Funktionsboards 13', 13" unterschiedlich sind, dann sind auch die Funktionsboards 13', 13" unterschiedlich. Wenn jedoch die Werte der beiden Widerstände 20', 20" der beiden Funktionsboards 13', 13" identisch sind, dann sind auch die Funktionsboards 13', 13" identisch.
  • Wie in 2 gezeigt ist jeder der beiden Widerstände 20', 20" mit dem Energieversorgungsboard 14 über die Rückplatte 12 verbunden. Die jeweiligen Verbindungen werden durch die Referenzzahlen 21', 21" bezeichnet.
  • Auf dem Energieversorgungsboard 14 werden die beiden Verbindungen 21', 21" mit einem ersten Evaluierungsschaltkreis 22 und einem zweiten Evaluierungsschaltkreis 23 verbunden. Die beiden Evaluierungsschaltkreise 22,23 sind über einen optischen Koppler 24 gekopppelt – wie später beschrieben wird.
  • Der erste Evaluierungsschaltkreis 22 prüft, ob zwei Widerstände 20', 20" vorhanden sind. Das Ausgabesignal O1 des ersten Evaluierungsschaltkreises 22 ist „leitend", wenn zwei Widerstände 20', 20" und daher zwei Funktionsboards 13', 13" vorhanden sind. Das Ausgabesignal O1 des ersten Evaluierungsschaltkreises 22 ist „nicht-leitend", wenn nur ein oder kein Widerstand 20', 20" und damit nur eines oder keines der beiden Funktionsboards 13', 13" vorhanden ist.
  • Die zweite Evaluierungseinheit 23 prüft, ob die beiden Widerstände 20', 20" identisch sind. Das Ausgabesignal O2 des zweiten Evaluierungschaltkreises 23 ist „hoch", wenn die beiden Widerstände 20', 20" und damit die beiden Funktionsboards 13', 13" identisch sind. Das Ausgabesignal O2 des zweiten Evaluierungsschaltkreises 23 ist jedoch „niedrig", wenn die Widerstände 20', 20" und damit die beiden Funktionsboards 13', 13" nicht identisch sind.
  • In 3 wird ein elektrischer Schaltkreis 30 gezeigt, welcher den ersten und den zweiten Evaluierungsschaltkreis 22, 23 der 2 realisiert.
  • Der Evaluierungsschaltkreis 22 kann ausgeführt werden z. B. mit der Hilfe von zwei Transistoren 31, deren Pforten mit den Resistoren 20', 20", sofern vorhanden, verbunden sind. Die beiden Transistoren 31 sind in Reihe verbunden mit einer Versorgungsspannung, wobei dieser Transistor 31, welcher nicht direkt mit der Versorgungsspannung verbunden ist, über einen Widerstand 32 mit der Versorgungsspannung gekoppelt ist.
  • Jeder der beiden Transistoren 31 ist in seinem nicht leitenden Zustand, wenn der entsprechende Widerstand 20', 20" nicht vorhanden ist. Als Ergebnis ist das Ausgabesignal O1 der beiden Transistoren „nicht-leitend". Wenn lediglich einer der beiden Widerstände 20', 20" vorhanden ist, wird nur einer der beiden Transistoren 31 auf leitenden Zustand geschaltet. Durch die serielle Verbindung der beiden Transistoren 31 bleibt das Ausgabesignal O1 jedoch „nicht leitend". Nur wenn beide Widerstände 20', 20" vorhanden sind, sind beide Transistoren 31 in ihrem leitenden Zustand, so dass das Ausgabesignal O1 „leitend" wird.
  • Der Evaluierungsschaltkreis 23 kann z. B. mit der Hilfe eines Operationsverstärkers 33 ausgeführt werden, dessen positive und negative Eingänge mit den beiden Widerständen 20', 20" entsprechend verbunden sind. Die Ausgabe des Operationsverstärkers 33 ist verbunden mit einem Komparator, der zwei Operationsverstärker 34 aufweist. Diese Operationsverstärker 34 sind verbunden mit einer Anzahl von Widerständen, so dass ein oberer und ein unterer Schwellenwert definiert wird durch die beiden Operationsverstärker 34, so dass eine Nullspannung zwischen diesen beiden Schwellenwerten ist.
  • Wenn beide Widerstände 20', 20" denselben Wert haben, ist die Ausgabe des Operationsverstärkers 33 um eine Nullspannung. Diese Nullspannung wird detektiert durch die beiden Operationsverstärker 34 zwischen diesen beiden Schwellenwerten zu sein. Daher erzeugt keiner dieser beiden Operationsverstärker 34 des Komparators eine Ausgabespannung, welche dem Ausgabesignal O2 „hoch" zu sein entspricht. Wenn jedoch die beiden Widerstände 20', 20" unterschiedlich sind, entspricht die Ausgabe des Operationsverstärkers 33 einer Spannung, welche außerhalb der beiden Schwellenwerte des Komparators liegt, welche durch die beiden Operationsverstärker 34 definiert werden. Dies hat zum Ergebnis, dass einer der Operationsverstärker 34 eine negative Ausgabespannung erzeugt, welche dem Ausgabesignal O2 „niedrig" zu sein entspricht.
  • Nach der 3 ist der optische Koppler 24 verbunden zwischen den Signalen O1 und O2. Darüber hinaus ist eine lichtausgebende Diode (light emitting diode – LED) 35 in diesem Pfad vorgesehen. Wenn das Signal O1 „leitend" ist, kann ein Strom von der Energieversorgung zu dem optischen Koppler 24 fließen. Dieser Strom kann jedoch nur fließen, wenn das Signal O2 „niedrig" ist. Wenn das der Fall ist, fließt der Strom von der Energieversorgung zu der LED 35, so dass die LED 35 z. B. ein rotes Alarmlicht produziert.
  • Als Ergebnis wird die LED 35 angeschaltet, wenn zwei Funktionsboards 13', 13" vorhanden sind (Signal O1 ist „leitend") und wenn die beiden Funktionsboards 13', 13" nicht identisch sind (Signal O2 ist „niedrig"). Daher produziert die LED 35 einen Alarm, wenn die Vorgabe von zwei identischen Funktionsboards 13', 13" nicht erfüllt ist.
  • Wenn jedoch zwei identische Funktionsboards 13', 13" vorhanden sind, dann ist das Signal O2 „hoch". Der beschriebene Strom kann daher nicht durch den optischen Koppler und die LEDs 35 fließen. Daher zeigt die LED 35 keinen Alarm.
  • Dasselbe gilt, wenn nur ein Funktionsboard 13', 13" vorhanden ist. In diesem Fall ist das Signal O1 „nicht-leitend", so dass kein Strom zu dem optischen Koppler 24 oder dem LED 35 fließen kann. Die LED 35 zeigt wiederum keinen Alarm.
  • Wie in 2 gezeigt, ist die Ausgabe des optischen Kopplers 24 mit jedem der beiden Spannungswandler 15', 15" verbunden.
  • Wie beschrieben fließt, wenn zwei nicht identische Funktionsboards 13', 13" vorhanden sind, ein Strom durch den optischen Koppler 24 und die LEDs 35. In diesem Fall erzeugt der optische Koppler 24 ein Alarmsignal. Dieses Alarmsignal A wird an die beiden Spannungswandler 15', 15" gegeben, so dass diese beiden Spannungswandler 15', 15" unbrauchbar gemacht werden, d.h. ausgeschaltet.
  • In allen anderen Fällen, d. h. wenn zwei identische Funktionsboards 13', 13" vorhanden sind, oder nur ein Funktionsboard 13', 13" vorhanden ist, dann fließt kein Strom durch den optischen Koppler 24. Daher wird kein Alarmsignal A an die beiden Spannungswandler 15', 15" gegeben. Dies resultiert in der Erzeugung von zwei Spannungen U1, U2 und das Senden dieser beiden Spannungen U1, U2 an die Funktionsboards 13', 13".
  • Es soll erwähnt werden, dass das oben beschriebene elektrische System auch nur einen einzelnen Spannungswandler aufweisen kann, so dass nur eine einzige Spannung an die beiden Funktionsboards gegeben wird. In diesem Fall wird das Alarmsignal A des optischen Kopplers 24 nur mit diesem einzelnen Spannungswandler verbunden.

Claims (8)

  1. Ein elektrisches System (10) ohne oder mit einem oder zwei Funktionsboards (13', 13") und mindestens einem Spannungswandler (15'), wobei das/die eingebaute(n) Funktionsboard(s) (13', 13") und der Spannungswandler (15') so verbunden sind, dass eine Spannung (U1), welche durch den Spannungswandler (15') geliefert wird, an das/die Funktionsboards (13', 13") geschickt wird; und einem elektrischen Schaltkreis (22, 23, 30) zum Prüfen, ob die beiden Funktionsboards (13', 13") vorhanden sind und ob diese beiden Funktionsboards (13', 13") identisch sind, und zum Abschalten des Spannungswandlers (15') , wenn zwei nicht-identische Funktionsboards (13', 13") vorhanden sind.
  2. Das elektrische System (10) nach Anspruch 1 mit einem Widerstand (20', 20") auf jedem der Funktionsboards (13', 13"), wobei unterschiedliche Werte des Widerstands (20', 20") unterschiedliche Funktionsboards (13', 13") definieren.
  3. Das elektrische System (10) nach Anspruch 1 mit einem Evaluationsschaltkreis (22) zum Prüfen, ob zwei Funktionsboards (13', 13") vorhanden sind und zum Erzeugen eines ersten Ausgangssignals (O1).
  4. Das elektrische System (10) nach Anspruch 2 mit zwei in Reihe geschalteten Transistoren (31), wobei die Basis des einen der beiden Transistoren (31) verbunden ist mit dem einen der beiden Widerstände (20', 20") der beiden Funktionsboards und die Basis des anderen der beiden Transistoren (31) verbunden ist mit dem anderen der beiden Widerstände (20', 20").
  5. Das elektrische System (10) nach Anspruch 1 mit einem Evaluierungsschaltkreis (23) zum Prüfen, ob die Funktionsboards (13', 13") identisch sind und zum Erzeugen eines zweiten Ausgangssignals (O2).
  6. Das elektrische System (10) nach Anspruch 2 mit einem ersten operativen Verstärker (33), wobei ein Eingang des ersten operativen Verstärkers (33) verbunden ist mit einem der beiden Widerstände (20', 20") der beiden Funktionsboards (13', 13") und der andere Eingang des ersten operativen Verstärkers (33) verbunden ist mit dem anderen der beiden Widerstände (20', 20"), und mit zwei weiteren operativen Verstärkern (34), welche mit dem Ausgang des ersten operativen Verstärkers (33) verbunden sind und einen oberen und unteren Schwellenwert festlegen.
  7. Das elektrische System (10) mit den Merkmalen der Ansprüche 3 und 5 mit einem Alarmschaltkreis, insbesondere einem optischen Koppler (24) zum Ein- oder Ausschalten des Spannungswandlers (15') in Abhängigkeit von den beiden Ausgangssignalen (O1, O2).
  8. Das elektrische System (10) nach Anspruch 1, wobei die Funktionsboards (13', 13") sogenannte Channelboards sind zum Testen der Kanäle eines Kommunikationssystems.
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