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Gegenstand
der Erfindung ist die Erzeugung von Zell-Linien, die Insulin absondern.
Gegenstand der Erfindung ist spezifischer Insulin erzeugende Zell-Linien,
die von menschlichen pankreatischen Inselzellen abstammen.
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Die
begrenzte Bereitstellung von menschlichen Inseln und arbeitsintensive
Verfahren für
ihre Isolierung zugleich mit der merklichen funktionellen Variabilität sind inhärente Probleme,
die zu einem großen
Maße die
Zahl der auszuführenden
biochemischen Studien und Studien zur Inseltransplantation einschränken. Eine Generation
von menschlichen pankreatischen B-Zell-Linien würde zum ersten Mal eine so
gut wie unbeschränkte
Versorgung mit reinen, Insulin absondernden Zellen, die mit einem
Minimum an Aufwand gezüchtet und
geerntet werden können,
bereitstellen. Solche menschlichen Zell-Linien wären äußerst nützlich bei Studien zur Biologie
der pankreatischen B-Zelle. Weiterhin wären solche menschlichen Zell-Linien ansprechende Alternativen
zur Verwendung von primärem
Gewebe in Zelltransplantationstherapien für Typ-1-Diabetes.
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Eine
große
Anzahl an Insulinoma-Zell-Linien von Nagetieren wurde entwickelt.
Die meisten stammen von transgenen Tieren, die das SV-40-Antigen-Onkogen vom Insulinom-Genpromoter
exprimieren (Efrat et al., 1988; Hanahan, 1985; Santere et al.,
1981). Die meisten der Zell-Linien, die durch diese Verfahren hergestellt wurden,
zeigen inhärente
Defekte, einschließlich
Instabilität
und Ausbleiben einer Reaktion auf physiologische Stimulatoren der
Absonderung von Insulin (Efrat et al., 1996). Jedoch waren neueste
Studien im Duplizieren vieler der Eigenschaften von vollständig differenzierten
pankreatischen B-Zellen erfolgreich (Knaack et al., 1994). Beispielsweise
wurde gezeigt, dass eine murine Zell-Linie von einer transgenen
Maus, in die ein Insulin-Promoter-SV-40-Antigen unter der Kontrolle
des durch Tetrazyklin induzierbaren Systems eingebracht wurde, Hyperglykämie in einem
Maus-Diabetes-Modell rückgängig machte
(Efrat et al., 1995). Diese Experimente zeigten deutlich das Potenzial
von pankreatischen B-Zell-Linien
für die
Zelltransplantation und die Gentherapie von Diabetes (Efrat, 1998).
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Menschliche
Insulin erzeugende Zell-Linien wären
aus einer Anzahl von Gründen
ein viel erstrebenswerteres Modell im Gegensatz zu Nagetier-Zell-Linien.
Für die
klinische Transplantation besteht ein Hauptvorteil der menschlichen
Zellen gegenüber
denen von anderen Spezies darin, dass da nicht das Hindernis der Heterotransplantation überwunden
werden muss (Cooper et al., 1994). Allogene Transplantate sind,
im Vergleich zu xenogenen Transplantaten, viel leichter vor Immunabstoßung geschützt. Eine
hyperakute Abstoßung von
xenogenen Transplantaten wird durch die Erkennung von Kohlenhydrat-Antigenen
der Zelloberfläche durch
natürlich
vorkommende Antikörper
verursacht (Cooper et al., 1994). Xenogene Transplantate haben auch
zahlreiche ethische Bedenken und Sicherheitsbedenken aufgeworfen,
einschließlich
der Einbringung von unbekannten Tierpathogenen in die menschliche
Population. Eine andere Sorge ist, dass immunogene Peptide, die
von den xenogenen Transplantaten abgestoßen werden, Immunreaktionen
hervorrufen können, die
in einer Kreuzreaktivität
gegen die Proteine des Empfängers
resultieren könnten,
damit potenziell neue Autoimmunantworten auslösend (Efrat, 1998). Ein anderer
Vorteil der menschlichen pankreatischen B-Zellen ist, dass sie wahrscheinlich
verträglicher
in der menschlichen physiologischen Umgebung sind, im Vergleich
zu den meisten tierischen B-Zellen. Darüber hinaus unterscheiden sich
menschliche endokrine Zellen in einigen ihrer biologischen Eigenschaften
von anderen Spezies. Beispielsweise wurde gezeigt, dass der Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF)
ein wirksames Mitogen für
menschliche pankreatische B-Zellen
ist, während
es in der Maus relativ inaktiv ist (Hayek et al., 1995; Otonkoski
et al., 1994).
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Trotz
des überwältigenden
Anstoßes
zur Erzeugung von menschlichen Insulin absondernden Zell-Linien
ist es erwiesen, dass es außerordentlich
schwierig ist, solche Zell-Linien von menschlicher, pankreatischer
endokriner Abstammung herzustellen, im Vergleich zu Nagetieren (Efrat
et al., 1996; Wang et al., 1997). Eine menschliche Insulinoma-Zell-Linie
wurde aus einem spontanen Insulinom entwickelt, doch es wächst offensichtlich
langsam und hat viele differenzierte Charakteristiken verloren (Gueli
et al., 1987). Andere Forscher haben Versuche unternommen, menschliche
fetale oder adulte pankreatische B-Zellen durch Transfektion mit Onkogenen
zu immortalisieren (Wang et al., 1997). Jedoch wurde dieser Ansatz durch
die Unfähigkeit
solcher Zellen, die Exprimierung von Insulin fortzuführen und
durch ihre begrenzten in vitro-Wachstumsraten zunichte gemacht (Wang
et al., 1997).
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Es
ist ein erfindungsgemäßes Ziel,
eine menschliche pankreatische Zell-Linie bereitzustellen, die zur Absonderung
von Insulin fähig
ist.
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Erfindungsgemäß wird eine
menschliche pankreatische Zell-Linie bereitgestellt, die durch Elektrofusion
von normalen menschlichen Inselzellen mit unsterblichen menschlichen
Zell-Linien erzeugt wurde, wobei die menschliche pankreatische Zell-Linie
zur Absonderung von Insulin fähig
ist.
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Typische
Zell-Linien, die zur Absonderung von Insulin fähig sind, werden aus der Gruppe
der Zell-Linien ausgewählt,
bestehend aus der Zell-Linie, die unter der Zugangsnr. 00112811
bei der Europäischen Sammlung
von Zellkulturen (ECACC), CAMR, Salisbury, Wiltshire am 28. November
2000 hinterlegt wurde, und den Zell-Linien, die unter den Zugangsnr.
PTA 3523, PTA 3524 und PTA 3525 bei der American Type Culture Collection,
10801 University Boulevard, Manassas, Virginia 20100–2209, USA
am 17. Juli 2001 hinterlegt wurden.
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Die
Erfindung stellt auch ein Verfahren für die Herstellung von menschlichen
pankreatischen Zell-Linien bereit, die zur Absonderung von Insulin
fähig sind,
das Verfahren schließt
die Schritte der Elektrofusion einer Mischung aus normalen menschlichen
Inselzellen mit Zellen von mindestens einer unsterblichen menschlichen
Zell-Linie und der Inkubation der Mischung zur Bildung von Hybridzellen,
die zur Absonderung von Insulin fähig sind, ein.
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Bevorzugt
werden die menschlichen Inselzellen und die unsterblichen menschlichen
Zellen in einem ungefähren
Verhältnis
von 1:1 gemischt.
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Bevorzugt
erfolgt die Elektrofusion in einer Helixkammer.
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Bevorzugt
umfasst der Elektrofusionsschritt das Exponieren der Zellen gegenüber einer
ersten Pulsphase eines Wechselstromfelds, einer zweiten Pulsphase
eines Direktstromfelds oder Gleichstromfelds und einer dritten Pulsphase
eines Wechselstromfelds.
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Die
erste Pulsphase kann zwischen 5 bis 10 V, bevorzugt 7 V, 2 MHz eines
Wechselstromfelds für
zwischen 20–40,
bevorzugt 30 Sekunden, beinhalten.
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Die
zweite Pulsphase beinhaltet üblicherweise
40–80
V, bevorzugt 60 V, Dreifachpulse eines Gleichstromfelds, wobei jeder
der Dreifachpulse 10–20,
bevorzugt 15 Sekunden dauert.
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Die
dritte Pulsphase beinhaltet üblicherweise
5–10 V,
bevorzugt 7 V, 2 MHz eines Wechselstromfelds für 20–40, bevorzugt 30 Sekunden.
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Die
Medien, in denen die Zellen üblicherweise
inkubiert werden, umfassen Hypoxanthin, Aminopterin und Thymidin.
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Hypoxanthin
liegt üblicherweise
in den Inkubationsmedien bei einer Konzentration von zwischen 0,05 μmol/l bis
0,5 μmol/l
vor.
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Aminopterin
liegt üblicherweise
in den Inkubationsmedien bei einer Konzentration von zwischen 0,2–0,6 μmol/l vor.
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Thymidin
liegt üblicherweise
in den Inkubationsmedien bei einer Konzentration von zwischen 1020 μmol/l vor.
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Die
Inkubation kann in Anwesenheit von mindestens einem Sekretagogum,
das aus der Gruppe umfassend Glucose, Glyceraldehyd, Arginin, Leucin
und Alanin ausgewählt
wurde, durchgeführt
werden.
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Die
Inkubation kann in Anwesenheit von mindestens einer Substanz, die
aus der Gruppe umfassend KCl, IBMX, Thioglucose, Tolbutamid, Diazoxid
und Verapamil ausgewählt
wurde, durchgeführt
werden.
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Eine
durch das erfindungsgemäße Verfahren
erzeugte Zell-Linie kann, so wirksam wie normale pankreatische B-Zellen,
Glucosetransportcharakteristiken vorzeigen.
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Eine
durch das erfindungsgemäße Verfahren
erzeugte Zell-Linie kann, entsprechend normalen pankreatischen Zellen,
Glucosephosphorylierungsaktivität
vorzeigen.
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Gegenstand
der Erfindung ist auch die Verwendung von Insulin erzeugenden Zellen,
die durch das erfindungsgemäße Verfahren
erzeugt wurden, zur Bereitstellung einer Gentherapie für Typ-1-Diabetes.
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Gegenstand
der Erfindung ist auch die Verwendung von Insulin erzeugenden Zellen,
die durch das Verfahren erzeugt wurden, bei der Zubereitung eines
Medikaments zur Behandlung von Diabetes.
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Gegenstand
der Erfindung ist auch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Zell-Linie
bei der Zubereitung eines Medikaments zur Behandlung von Diabetes.
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Gegenstand
der Erfindung ist auch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Zell-Linie
für die
Erzeugung von Insulin.
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Gegenstand
der Erfindung sind auch die Zellen oder Materialien, die von den
hierin offenbarten Zell-Linien abstammen, und die Verwendungen dieser.
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Es
wird erfindungsgemäß auch ein
Verfahren für
die Herstellung von menschlichen pankreatischen Zell-Linien, die
zur Absonderung von Insulin fähig
sind, bereitgestellt, das Verfahren schließt den Schritt des Elektrofusionierens
normaler menschlicher Inselzellen mit unsterblichen menschlichen
Zell-Linien zur Herstellung von Hybridzellen, die zur Exprimierung
von Merkmalen normaler pankreatischer B-Zellen fähig sind, ein.
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Es
werden somit erfindungsgemäß menschliche
pankreatische Zell-Linien, die zur Absonderung von Insulin fähig sind
und durch ein Verfahren des Elektrofusionierens erzeugt wurden,
bereitgestellt.
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In
den Beispielen wird sich auf die mit vorstehenden Zugangsnummern
bezeichneten Zell-Linien mit internen Referenznummern bezogen. Diese
sind Folgende:
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Eine
Anzahl an erfindungsgemäßen Ausführungsformen
wird nun lediglich als Beispiel beschrieben. Unter Bezugnahme auf
die folgenden begleitenden Abbildungen:
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1 zeigt
typische Schritte, die in der Erzeugung von menschlichen, Insulin
absondernden pankreatischen B-Zell-Linien durch Elektrofusion enthalten
sind.
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2 stellt
das Insulin dar, das in das Medium in den letzten 24 Stunden durch
Zellhybride (Azaguanin-resistent), die aus der Elektrofusion von
menschlichen Inselzellen mit TRM-1-Zellen nach 40 Tagen Züchtung resultieren,
freigesetzt wurde, die Kontrollwerte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 6), die anderen Werte sind Durchschnittswerte aus Doppelbestimmungen,
in den Fusionen 1 und 2 wurden die Inselzubereitungen 1 bzw. 2 verwendet.
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3 stellt
das Insulin dar, das in das Medium in den letzten 24 Stunden durch
Zellhybride (Azaguanin-resistent), die aus der Elektrofusion von
menschlichen Inselzellen mit PANC-1-Zellen nach 25 Tagen Züchtung resultieren,
freigesetzt wurde, die Zellen in A wurden aufgrund des hohen Insulin-Ausstoßes zur
Klonierung ausgewählt,
die Zellen in B, Klone 1.1B4 und 1.1E7 wurden aufgrund des Insulin-Ausstoßes zur
weiteren Bewertung ausgewählt,
die Kontrollwerte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 6),
die anderen Werte sind Durchschnittswerte aus Doppelbestimmungen,
in der Fusion 1 wurde die Inselzubereitung 1 verwendet.
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4 stellt
das Insulin dar, das in das Medium in den letzten 24 Stunden durch
Zellhybride (Azaguanin-resistent), die aus der Elektrofusion von
menschlichen Inselzellen mit PANC-1-Zellen nach 30 Tagen Züchtung resultieren,
freigesetzt wurde, die Zellen im Well B wurden aufgrund des hohen
Insulin-Ausstoßes zur
Klonierung ausgewählt,
der (B)-Klon 1.1E7 wurde zur weiteren Bewertung ausgewählt, die
Kontrollwerte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 6),
die anderen Werte sind Durchschnittswerte aus Doppelbestimmungen,
in den Fusionen wurde die Inselzubereitung 3 verwendet.
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5 stellt
das Insulin dar, das in das Medium in den letzten 24 Stunden durch
Zellhybride (Azaguanin-resistent), die aus der Elektrofusion von
menschlichen Inselzellen mit Hup-T3-1-Zellen
nach 30 Tagen Züchtung
resultieren, freigesetzt wurde, die Zellen im Well C wurden aufgrund
des hohen Insulin-Ausstoßes zur
Klonierung ausgewählt,
der (B)-Klon 1.2B4 wurde zur weiteren Bewertung ausgewählt, die
Kontrollwerte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 6),
die anderen Werte sind Durchschnittswerte aus Doppelbestimmungen,
in der Fusion wurde die Inselzubereitung 3 verwendet.
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6 zeigt
(A) die Morphologie von PANC-1-Zell-Linien und (B) die Morphologie
der von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-Zell-Linien unter Verwendung
von Phasenkontrastmikroskopie (200-fache Vergrößerung).
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7 zeigt
(A) die Morphologie der von menschlichen Inseln stammenden 1.1E7-Zell-Linie
und (B) die 1.4E7-Zell-Linie unter Verwendung von Phasenkontrastmikroskopie
(200-fache Vergrößerung).
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8 zeigt
(A) die Morphologie der Hup-T3-Zell-Linie
und (B) die von menschlichen Inseln stammende 1.2B4-Zell-Linie unter
Verwendung von Phasenkontrastmikroskopie (200-fache Vergrößerung).
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9 stellt
den zellulären
Insulin-Gehalt von Zell-Linien, die von menschlichen Inseln abstammen, an
verschiedenen Abschnitten dar, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 8), es lagen keine signifikanten Unterschiede im Insulin-Gehalt
zwischen den Zell-Linien oder den ansteigenden Abschnittsnummern
vor.
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10 stellt
die Glucose-Empfindlichkeit der von menschlichen Inseln stammenden
1.1B4- (A), 1.1E7- (B), 1.4E7- (C) und 1.2B4-(D) Zellen dar, 40
Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen der ver schiedenen
Glucose-Konzentrationen während
Inkubationen von 60 Minuten getestet, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), *p < 0,05,
**p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 0 mM Glucose.
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Abbildung
11 stellt das freigesetzte Insulin aus den von menschlichen Inseln
stammenden Klonen in 1,1 mM Glucose als % des zellulären Insulin-Gehalts
dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen von
1,1 mM Glucose während
einer Inkubation von 60 Minuten getestet, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12).
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12 stellt
die Glucose-Empfindlichkeit der von menschlichen Inseln stammenden
1.1B4- (A), 1.1E7- (B), 1.4E7- (C) und 1.2B4-(D) Zellen in Anwesenheit
von IBMX (200 μM)
dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen von
verschiedenen Glucose in Anwesenheit von IBMX (200 μM) während Inkubationen
von 60 Minuten getestet, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), *p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 0 mM Glucose in Anwesenheit von 200 μM IBMX).
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13 stellt
die Wirkungen von IBMX (200 μM)
auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-Zellen dar, 40 Minuten
Vorinkubation folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen
von 60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12), ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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14 stellt
die Wirkungen von IBMX (200 μM)
auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.1E7-Zellen dar, 40 Minuten
Vorinkubation folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen
von 60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12), ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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15 stellt
die Wirkungen von IBMX (200 μM)
auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.4E7-Zellen dar, 40 Minuten
Vorinkubation folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen
von 60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12), Δp < 0,05, ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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16 stellt
die Wirkungen von IBMX (200 μM)
auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.2B4-Zellen dar, 40 Minuten
Vorinkubation folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen
von 60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12).
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17 stellt
die Glucose-Empfindlichkeit der von menschlichen Inseln stammenden
1.1B4- (A), 1.1E7- (B), 1.4E7- (C) und 1.2B4-Zellen in Anwesenheit
von 5-Thioglucose (2 mM) dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend,
wurden die Wirkungen verschiedener Glucose-Konzentrationen in Anwesenheit
von 5-Thioglucose (2 mM) während
Inkubationen von 60 Minuten gemessen, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12) *p < 0,05,
**p < 0,01, ***p < 0,001.
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18 stellt
die Wirkungen von 5-Thioglucose (2 mM) auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-Zellen dar, 40 Minuten Vorinkubation
folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen von
60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen, die
Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), ΔΔp < 0,01, ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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19 stellt
die Wirkungen von 5-Thioglucose (2 mM) auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.1E7-Zellen dar, 40 Minuten Vorinkubation
folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen von
60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen, die
Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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20 stellt
die Wirkungen von 5-Thioglucose (2 mM) auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.1E7-Zellen dar, 40 Minuten Vorinkubation
folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen von
60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen, die
Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), Δp < 0,05, ΔΔp < 0,01 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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21 stellt
die Wirkungen von 5-Thioglucose (2 mM) auf die Glucose-Empfindlichkeit
der von menschlichen Inseln stammenden 1.2B4-Zellen dar, 40 Minuten Vorinkubation
folgend, wurde die Absonderung von Insulin nach Inkubationen von
60 Minuten in Anwesenheit der angezeigten Sekretagoga gemessen, die
Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zur Kontrolle bei derselben Glucose-Konzentration.
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22 stellt
die Wirkungen der bekannten Stimulatoren der pankreatischen B-Zell-Funktion
auf die Absonderung von Insulin aus den von menschlichen Inseln
stammenden 1.1B4-Zellen bei 5,6 oder 11,1 mM Glucose, Diagramm A
bzw. B, dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen
verschiedener Zugaben bei 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose getestet,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12), *p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose allein.
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23 stellt
die Wirkungen der bekannten Stimulatoren der pankreatischen B-Zell-Funktion
auf die Absonderung von Insulin aus den von menschlichen Inseln
stammenden 1.1E7-Zellen bei 5,6 oder 11,1 mM Glucose, Diagramm A
bzw. B, dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen
verschiedener Zugaben bei 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose getestet,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 8),
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose allein.
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24 stellt
die Wirkungen der bekannten Stimulatoren der pankreatischen B-Zell-Funktion
auf die Absonderung von Insulin aus den von menschlichen Inseln
stammenden 1.1E7-Zellen bei 5,6 oder 11,1 mM Glucose, Diagramm A
bzw. B, dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen
verschiedener Zugaben bei 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose getestet,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12),
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose allein.
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25 stellt
die Wirkungen der bekannten Stimulatoren der pankreatischen B-Zell-Funktion
auf die Absonderung von Insulin aus den von menschlichen Inseln
stammenden 1.2B4-Zellen bei 5,6 oder 11,1 mM Glucose, Diagrammn
A bzw. B, dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen
verschiedener Zugaben bei 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose getestet,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12),
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 5,6 (A) oder 11,1 (B) mM Glucose allein.
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26 stellt
die Wirkungen der bekannten Stimulatoren der pankreatischen B-Zell-Funktion
auf die Absonderung von Insulin aus den von menschlichen Inseln
stammenden 1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7- und 1.2B4-Zellen, Diagramm A,
B, C bzw. D, dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend, wurden die Wirkungen
verschiedener Zugaben bei 16,7 mM Glucose während Inkubationen von 60 Minuten
getestet, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 12),
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 16,7 mM Glucose allein, die Wirkungen von EGTA wurden in Calcium-freiem Puffer bestimmt.
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27 stellt
die Wirkungen der Abschnittsnummer auf die Stimulation der Absonderung
von Insulin aus den von menschlichen Inseln stammenden, Insulin
absondernden Zell-Linien dar, 40 Minuten Vorinkubation folgend,
wurden die Wirkungen von verschiedenen Zugaben während einer Inkubationsdauer
von 60 Minuten getestet, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 12), *p < 0,05,
**p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 0 mM Glucose, es lagen keine signifikanten Unterschiede zwischen
den Abschnitten 17 und 40 vor.
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28 zeigt
eine Western-Blot-Analyse für
das GLUT-1-Glucose-Transporterprotein
in (A) PANC-1-Zellen und abstammenden, klonierten, menschlichen
Inselzellen und (B) Hup-T3-Zellen und abstammenden,
klonierten, menschlichen Inselzellen, worin L für Leber von der Wistar-Ratte
steht, die als positive Kontrolle verwendet wurde, und C stellt
die parentalen Zellen von PANC-1 bzw. Hup-T3 dar.
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29 zeigt
eine Western-Blot-Analyse für
das Glucokinase-Protein in (A) PANC-1-Zellen und abstammenden, klonierten,
menschlichen Inselzellen und (B) Hup-T3-Zellen
und abstammenden, klonierten, menschlichen Inselzellen, worin L
für Leber
von der Wistar-Ratte steht, die als positive Kontrolle verwendet wurde,
und C stellt die parentalen Zellen von PANC-1 bzw. Hup-T3 dar.
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30 veranschaulicht
die Aufnahme von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose durch PANC-1-Zellen
oder durch die von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-Zellen bei
niedriger und hoher Glucose-Konzentration, die Inkubationen wurden
bei 37°C
bei 1,1 oder 16,7 mM Glucose für
die Dauer von 0 bis 360 Sekunden ausgeführt. Die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), ***p < 0,001
im Vergleich zu PANC-1 bei 16,7 mM Glucose, Δp < 0,05 im Vergleich zu PANC-1 bei 1,1
mM Glucose.
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31 veranschaulicht
die Aufnahme von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose durch PANC-1-Zellen
oder durch die von menschlichen Inseln stammenden 1.1E7-Zellen bei
niedriger und hoher Glucose-Konzentration, die Inkubationen wurden
bei 37°C
bei 1,1 oder 16,7 mM Glucose für
die Dauer von 0 bis 360 Sekunden ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), ***p < 0,001
im Vergleich zu PANC-1 bei 16,7 mM Glucose.
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32 veranschaulicht
die Aufnahme von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose durch PANC-1-Zellen
oder durch die von menschlichen Inseln stammenden 1.1E7-Zellen bei
niedriger und hoher Glucose-Konzentration, die Inkubationen wurden
bei 37°C
bei 1,1 oder 16,7 mM Glucose für
die Dauer von 0 bis 360 Sekunden ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), *p < 0,05,
***p < 0,001 im
Vergleich zu PANC-1 bei 16,7 mM Glucose.
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33 veranschaulicht
die Aufnahme von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose durch Hup-T3-Zellen oder durch die von menschlichen
Inseln stammenden 1.2B4-Zellen bei niedriger und hoher Glucose-Konzentration, die
Inkubationen wurden bei 37°C
bei 1,1 oder 16,7 mM Glucose für
die Dauer von 0 bis 360 Sekunden ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), *p < 0,01,
***p < 0,001 im
Vergleich zu Hup-T3 bei 16,7 mM Glucose.
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34 veranschaulicht
die Glucosephosphorylierungsaktivitäten der PANC-1-Zellen und der
von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4E7-Zellen, lösliche Zytoplasma-Fraktionen
wurden spektrophotometrisch zur Bestimmung der relativen Beiträge von Glucokinase
und Hexokinase zu den gesamten Glucosephosphorylierungsaktivitäten der
Zellen untersucht, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), *p < 0,01,
***p < 0,001 im
Vergleich zu PANC-1-Zellen, der prozentuale Beitrag zur gesamten Glucosephosphorylierungsaktivität ist in
Klammern angegeben.
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35 veranschaulicht
die Glucosephosphorylierungsaktivitäten der Hup-T3-Zellen
und der von menschlichen Inseln stammenden 1.2B4-Zellen, lösliche Zytoplasma-Fraktionen
wurden spektrophotometrisch zur Bestimmung der relativen Beiträge von Glucokinase
und Hexokinase zu den gesamten Glucosephosphorylierungsaktivitäten der
Zellen untersucht, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), es lagen keine signifikanten Unterschiede zwischen den
zwei Zell-Typen vor, der prozentuale Beitrag zur gesamten Glucosephosphorylierungsaktivität ist in
Klammern angegeben.
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36 veranschaulicht
die Glucoseoxidation von D-[U-14C]-Glucose
in PANC-1-Zellen und in den von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-,
1.1E7- und 1.4E7-Zellen, die Inkubationen wurden bei 37°C bei verschiedenen
Glucose-Konzentrationen ausgeführt,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 3),
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 1,1 mM Glucose.
-
37 veranschaulicht
die Wirkungen von 5-Thioglucose auf die Glucoseoxidation von D-[U-14C]-Glucose in PANC-1-Zellen, in den von
menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4.E7-Zellen,
die Inkubationen wurden bei 37°C
bei verschiedenen Glucose-Konzentrationen ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zu derselben Glucose-Konzentration bei Abwe senheit von 5-Thioglucose,
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 1,1 mM Glucose bei Abwesenheit von 5-Thioglucose.
-
38 veranschaulicht
die Glucoseverwertung von D-[5-3H]-Glucose
in PANC-1-Zellen und in den von menschlichen Inseln stammenden 1.1B4-,
1.1E7- und 1.4.E7-Zellen bei An- oder Abwesenheit von 5-Thioglucose,
die Inkubationen wurden bei 37°C
bei verschiedenen Glucose-Konzentrationen ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), ***p < 0,001
im Vergleich zu 1,1 mM Glucose bei Abwesenheit von 5-Thioglucose, Δp < 0,05 im Vergleich
zu derselben Glucose-Konzentration bei Abwesenheit von 5-Thioglucose.
-
39 veranschaulicht
die Glucoseoxidation von D-[U-14C]-Glucose
in Hup-T3-Zellen und in den von menschlichen
Inseln stammenden 1.2B4-Zellen,
die Inkubationen wurden bei 37°C
bei verschiedenen Glucose-Konzentrationen
ausgeführt,
die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler (n = 3),
*p < 0,05, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 1,1 mM Glucose.
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40 veranschaulicht
die Wirkungen von 5-Thioglucose auf die Glucoseoxidation von D-[U-14C]-Glucose in Hup-T3-Zellen
und in den von menschlichen Inseln stammenden 1.2B4-Zellen, die
Inkubationen wurden bei 37°C
bei verschiedenen Glucose-Konzentrationen ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), ΔΔp < 0,01, ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zu derselben Glucose-Konzentration bei Abwesenheit von 5-Thioglucose, **p < 0,01, ***p < 0,001 im Vergleich
zu 1,1 mM Glucose bei Abwesenheit von 5-Thioglucose.
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41 veranschaulicht
die Glucoseverwertung von D-[5-3H]-Glucose
in Hup-T3-Zellen und in den von menschlichen
Inseln stammenden 1.2B4-Zellen
bei An- oder Abwesenheit von 5-Thioglucose, die Inkubationen wurden
bei 37°C
bei verschiedenen Glucose-Konzentrationen ausgeführt, die Werte sind Durchschnittswerte ± Standardfehler
(n = 3), ***p < 0,001
im Vergleich zu 1,1 mM Glucose bei Abwesenheit von 5-Thioglucose, ΔΔΔp < 0,001 im Vergleich
zu derselben Glucose-Konzentration bei Abwesenheit von 5-Thioglucose.
-
42 zeigt
die immunzytochemische Färbung
für zelluläre Glucokinase
(400-fache Vergrößerung).
-
43 zeigt
die immunzytochemische Färbung
für zelluläres Insulin
(400-fache Vergrößerung).
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44 zeigt
die immunzytochemische Färbung
für zelluläres Insel-Amyloid-Polypeptid
(IAPP) (400-fache Vergrößerung).
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45 zeigt
die immunzytochemische Färbung
für zelluläres Glucagon
(400-fache Vergrößerung).
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46 zeigt
die immunzytochemische Färbung
für zelluläres Somatostatin
(400-fache Vergrößerung).
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47 – Tabelle
1: Details zu den menschlichen Insel-Präparaten.
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48 – Tabelle
2: Kinetische Daten der Aufnahme von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose
von PANC-1, Hup-T3 und der von menschlichen
Inseln stammenden, Insulin absondernden Zell-Linien.
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49 – Tabelle
3: Halb-maximale Gleichgewichtszeit der Aufnahme von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose der Kinetik in PANC-1, HuP-T3 und in den von menschlichen Inseln stammenden,
Insulin absondernden Zell-Linien.
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50 – Tabelle
4: Relativer metabolischer Fluss durch den Glucoseoxidations-Metabolismus
in HuP-T3, PANC-1 und in den von menschlichen
Inseln stammenden, Insulin absondernden Zell-Linien, die in 1,1
oder 16,7 mmol/l Glucose bei Ab- und Anwesenheit von 5-Thioglucose
(2 mmol/l) inkubiert wurden.
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51 – Tabelle
5: Zusammenfassung der immunzytochemischen Untersuchung der funktionellen Proteine
in parentalen und neuen menschlichen Inselzell-Linien.
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52 – Tabelle
6: Zusammenfassung der funktionellen Charakteristiken von parentalen
und neuen menschlichen Inselzell-Linien.
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53 – Tabelle
7: Ergebnisse des Erkennungsprofils von 1.4E7.
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54 – Tabelle
8: Ergebnisse des Erkennungsprofils von 1.1E7.
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55 – Tabelle
9: Ergebnisse des Erkennungsprofils von 1.1B4.
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56 – Tabelle
10: Ergebnisse des Erkennungsprofils von 1.2B4.
-
Die
folgenden erfindungsgemäßen Ausführungsformen
beschreiben die Anwendung von optimierten Elektrofusionsparametern
für die
Generation der neuen menschlichen, Insulin absondernden Zell-Linien.
In detailierten Studien wird über
die Charakteristiken und funktionellen Eigenschaften der erstellten
menschlichen pankreatischen B-Zell-Klone berichtet. Menschliche
Inseln wurden von Prof. R. Gomis (Barcelona, Spanien) isoliert und
in Gewebekulturmedium durch einen Nachtkurier nach Coleraine gesendet.
Drei Pankreas von Spendern wurden unter örtlicher ethischer Genehmigung
verwendet. Die erste Charge von 400 Inseln von einem 25 Jahre alten,
männlichen
Spender wurden am 13.6.1997 erhalten. Die zweite Charge von 400
Inseln von einem 30 Jahre alten, männlichen Spender wurden am
17.10.1997 erhalten. Die dritte Charge von 300 Inseln von einem
28 Jahre alten Mann wurden am 3.12.1997 erhalten (Tabelle 1). Die
Inseln wurden in einzelne Zellen zerlegt und über Nacht im RPMI-1640-Kulturmedium
vor den Elektrofusionsstudien gezüchtet.
-
Unsterbliche
PANC-1- und Hup-T3-Zell-Linien wurden vom
ACECC am Abschnitt 60 bzw. 52 erhalten. PANC-1 ist eine epitheliale
Zell-Linie, die von einem pankreatischen Karzinom duktaler Herkunft
von einem 56 Jahre alten Mann weißer Abstammung stammt (Lieber
et al., 1975). Die Hup-T3-Zell-Linie ist
eine epitheliale Zell-Linie, die von Aszites stammt und einem 66
Jahre alten Mann japanischer Abstammung entnommen wurde (Nishimura
et al., 1993). Die unsterblichen, von Inseln stammenden, menschlichen
Zellfusionspartner TRM-1, HAP5 und B6 wurden von Prof. Hayek (Kalifornien,
USA) zur Verfügung
gestellt und haben eine Abschnittsnummer von 8, 15 bzw. 10.
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Die
Lebensfähigkeit
der Zellen, die aus den drei Präparaten
menschlicher Inselzellen hergestellt wurden, wurde durch Trypan-Blau-Ausschluss
nach Übernachtkultur
bewertet und betrug 67%, 39% bzw. 71% (Tabelle 1). Die Inselzellen
wurden dann im Fusionsmedium bei einer Dichte von 2 × 106 Zellen/ml resuspendiert. Die menschlichen
pankreatischen Zell-Linien (PANC-1, Hup-T3,
TRM-1, B6 oder HAP6) wurden geerntet, zweimal mit Fusionsmedium
gewaschen und im Fusionsmedium bei einer Dichte von 2 × 106 Zellen/ml resuspendiert. Beide Zell-Typen wurden in einem
Verhältnis
von 1:1 gemischt und 300 μl
der Zellmischung wurden in die Helixkammer pipettiert (Biojet, B.
Braun Biotech., Deutschland). Diese Helixkammer wurde so entwickelt, dass
sie geradezu identisch mit der Gehäusekammer war, aber unter sterilen
Bedingungen arbeitet. Die Helixkammer wurde an das Stromnetz angeschlossen
und dann in 7 V, 2 MHz eines Wechselstromfelds für 30 Sekunden exponiert, gefolgt
von 60 V, Dreifachpulsen eines Gleichstromfelds von 15 Sekunden
Dauer. Die Zellen wurden dann in 7 V, 2 MHz eines Wechselstromfelds
für 30
Sekunden als Post-Fusionseinstellung exponiert.
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Die
Fusionsmischung wurde dann aus der Helixkammer mit RPMI-1640-Kulturmedium gespült und gleichmäßig in einer
24-Well-Platte verteilt. Die Zellen wurden über Nacht bei 37°C inkubiert.
RPMI-1640-Kulturmedium, das mit HAT (0,1 mmol/l Hypoxanthin, 0,4 μmol/l Aminopterin
und 16,0 μmol/l
Thymidin) ergänzt wurde,
wurde nach 24 Stunden Züchtung
ausgetauscht und die Zellen wur den in diesem selektiven Medium für eine Dauer
von 10 Tagen aufbewahrt. Die Zellfusionsmischung wurde dann im RPMI-1640-Kulturmedium, das
mit HT (0,1 mmol/l Hypoxanthin und 16,0 μmol/l Thymidin) ergänzt wurde,
gezüchtet
und die Zellen wurden in diesem Medium, bis Kolonien von Hybriden
unter dem Mikroskop beobachtet wurden, aufbewahrt.
-
Kolonien
von Hybridzellen traten normalerweise 10 bis 20 Tage nach der Fusion
auf, wie unter einem umgekehrten Mikroskop beobachtet wurde. Die
Kolonien wurden für
weitere 10–20
Tage aufbewahrt bevor das Medium für 24 Stunden vor dem Screening
ausgetauscht wurde. Eine einzige Screening-Methode wurde zur Selektion
von Insulin absondernden Hybridzellen aus der Fusionsmischung verwendet.
Um die Insulin-Konzentration in den Proben genau zu bestimmen, wurden
Kontrollen aus Kulturmedien allein oder Medien von der 24 Stunden-Kultur
der parentalen Zellen angefertigt. Dieser Ansatz ermöglichte
die automatische Korrektur für
die mögliche
Anwesenheit von Insulin oder störenden
Substanzen im Kulturmedium.
-
Aliquoten
von 200 μl
Kulturmedium wurden in doppelter Ausführung entfernt und die Insulin-Konzentration,
die in dem Kulturmedium freigesetzt wurde, wurde durch den nachstehend
beschriebenen Radioimmunassay gemessen. Wells, die Insulin absondernde
Hybridzellen enthielten, wurden selektiert und die Zellen von jedem
Well wurden geerntet und für
den nächsten
Screening-Schritt in einer 24-Well-Platte aufgeteilt.
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Die
neuen menschlichen, Insulin absondernden Zell-Linien wurden im RPMI-1640-Kulturmedium,
das mit 10% (v/v) fetalem Kälberserum
und Antibioti-ka
(100 μg/ml
Penicillin und 0,1 g/l Streptomycin) ergänzt wurde, gezüchtet. Die
Zellen wurden unter Kulturbedingungen (37°C, 5% CO2 und
95% Luft) aufbewahrt bevor die Zellen für Experimente verwendet wurden.
Wo es angebracht war, wurden Zellen kryopreserviert und aufbewahrt.
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Die
Zellen wurden mit Hilfe von Trypsin geerntet und dann im Gewebekulturmedium
resuspendiert. Die Zellen wurden bei einer Dichte von 5 × 105 Zellen pro Well in einer 6-Well-Platte
ausgelegt und es wurde das Anlagern über Nacht in dem Inkubator
bei 37°C
ermöglicht.
Nach dem Entfernen des Gewebekulturmediums wurden die Monoschichten
der wachsenden Zellen unter Verwendung eines Phasenkontrastmikroskops (Zeiss,
Deutschland) betrachtet und es wurden Bilder mit dem Softwarepaket
Imagedok Version 2.0 (Kinetic Imaging Ltd, GB) aufgenommen.
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Die
intensiven, statischen Inkubationen bei 37°C wurden unter Verwendung von
Monoschichten der Insulin absondernden Zellen ausgeführt. Vierundzwanzig
Stunden vor dem Experimentieren wurden die Zellen geerntet und dann
im RPMI-1640-Gewebekulturmedium
resuspendiert. Ungefähr
2,5 × 105 Zellen wurden dann in jedes Well der 24-Well-Platten
(Iwaki Glass, Japan) ausgelegt. Nach der Züchtung bei 37°C und der Anlagerung
der Zellen über
Nacht wurde das Kulturmedium entfernt und 1 ml KRBB-Puffer (pH 7,4),
der mit 1% (w/v) Rinderserumalbumin (BSA) und 1,1 mmol/l Glucose
ergänzt
wurde, wurde vorsichtig zu jedem Well gegeben. Die Zellen wurden
bei 37°C
für 40
Minuten inkubiert, worauf der Puffer entfernt und durch 0,5 ml KRBB-Test-Puffer
ersetzt wurde. Der KRBB-Test-Puffer wurde mit 0,5 g/l (w/v) Rinderserumalbumin
(BSA) und 1,1 mmol/l Glucose zusammen mit den etablierten Modulatoren
der pankreatischen B-Zell-Funktion ergänzt. Nach 60 Minuten Inkubation
bei 37°C
wurde ein 450 μl-Aliquot
des KRBB-Test-Puffers
aus jedem Well entnommen, jedes in ein 2 ml-Polypropylen-Reaktionsgefäß (Lip Plastics,
England) gegeben und bei 900 U/min für 5 Minuten bei 4°C zentrifugiert.
Der Überstand
wurde dann von jedem Reaktionsgefäß gesammelt und 200 μl-Aliquote
wurden dann bei –20°C für die anschließende Insulin-Bestimmung durch
den Radioimmunassay aufbewahrt.
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Nach
dem Ernten wurden die Zellen im Gewebekulturmedium resuspendiert,
in einer Dichte von 2,5 × 105 Zellen pro Well ausgelegt und über Nacht
wurde die Anlagerung zur Bildung von Monoschichten in den 24-Well-Platten
(Iwaki Glass, Japan) ermöglicht.
Das Kulturmedium wurde dann vollständig entfernt und es wurden
500 μl Säure-Ethanol-Lösung (1,5%
(v/v) HCl, 75% (v/v) Ethanol, 23,5% (v/v) H2O)
zugegeben. Die Zellen wurden mit Hilfe einer Pasteur-Pipette gespalten
und über
Nacht bei 4°C
inkubiert, worauf sie 5 Minuten bei 900 U/min zentrifugiert wurden.
Die Überstände wurden
bei –20°C für die anschließende Bestimmung
von zellulärem
Insulin-Gehalt durch den Radioimmunassay aufbewahrt.
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Das
Insulin wurde durch den von Flatt und Bailay (1981) beschriebenen,
modifizierten Dextran-Aktivkohle-Radioimmunassay (Albano et al.,
1972) gemes sen. Ein wirksamer Radioimmunassay-Phosphat-Puffer (40
mmol/l Natriumphosphat-Puffer, pH 7,4, durch 0,5% (w/v) Rinderserumalbumin
ergänzt)
wurde dazu verwendet, Standards von menschlichem Insulin, den Insulin-Antikörper, 125I-markiertes
Insulin und die Proben, soweit erforderlich, zu verdünnen. Standards
von menschlichem Insulin wurden als 2-fache Serien über einen Bereich
von 5,0 ng/ml bis 0,009 ng/ml als Verdünnungen unter Verwendung von „Human
Insulin Standard" (Sigma
Chemical, GB) hergestellt. 200 μl
des Standards (in dreifacher Ausführung pipettiert) oder die
unbekannte Probe (in zweifacher Ausführung pipettiert) wurden/wurde
mit 100 μl
des Anti-Rinderinsulin-Antiserum vom Meerschweinchen bei einer ungefähren Verdünnung von
1:100 000) gemischt und für
24 Stunden bei 4°C vor
der Zugabe von 100 μl 125I-Insulin (ungefähr 100 pg) inkubiert. Dieses
Antiserum wurde spezifisch wegen seiner großen Affinität zum Standard des menschlichen
Insulins ausgewählt.
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Nach
weiteren 24 Stunden Inkubation bei 4°C wurde 1 ml einer 5% (w/v)-igen Aktivkohle,
die mit 1:10 Dextran T-70 in Natriumphosphat-Puffer (40 mmol/l,
pH 7,4) beschichtet war, zu jedem Reaktionsgefäß gegeben. Nach 20 Minuten
Inkubation (4°C)
wurde jedes Reaktionsgefäß bei 2500
U/min für
20 Minuten (4°C)
zentrifugiert. Der Überstand
wurde dekantiert und die Radioaktivität des an Aktivkohle gebundenen 125I-Insulins wurde unter Verwendung eines
Gamma-Zählers
(1261 Multigamma Counter, LKB Wallac, Turku, Finnland), der mit
einem Computer (Olivetti PCS 286) verbunden war, gemessen. Die zum
Antikörper
gehörende
Zählung (durchschnittliche
Gesamtzählung
abzüglich
der zur Aktivkohle gehörenden
Zählung)
ist zur Konzentration des Insulins im Standard oder in der unbekannten
Probe umgekehrt proportional. Die unbekannte Konzentration wurde
mit Hilfe der Standard-Kurve, die aus dem bekannten Insulin-Standard
der Ratte unter Verwendung eines einer Spline-Kurve angepassten
Algorithmus ermittelt wurde, bestimmt. Der Assay liefert für den Abfall
der zugehörigen
Zählung
von 10%, 50% und 90% einen Aufschlag von 19 pg/ml, 250 pg/ml bzw.
2,5 pg/ml an menschlichem Insulin.
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Die
Bestimmung der Proteinkonzentrationen erfolgte unter Verwendung
einer modifizierten Version des Verfahrens, das von Bradford (1979)
beschrieben wurde. Der Bio-Rad-Proteinassay ist ein Bindungsassay,
angezeigt durch Färbung, der
auf der differentiellen Absorptionsverschiebung von Coomassie Brilliant Blue
G250 unter sauren Bedingungen beruht, die durch verschiedene Konzentrationen
an Protein hervorgerufen wird. Das Reagenz des Bio-Rad-Proteinassays
wurde mit destilliertem Wasser und Eisessig in einem Verhältnis von
jeweils 4:5:1 verdünnt.
Vor der Verwendung wurde diese Mischung dann durch einen Filter
(Whatman, Sorte Nr. 1) filtriert. Bekannte Standards wurden im Bereich
von 1–20 μg/μl Rinderserumalbumin
in destilliertem Wasser zubereitet. Das Reagenz (200 μl) und die
25 μl-Probe
(Standardprotein- oder unbekannte Probe) wurden dann durch behutsames
Bewegen der Mikrotiterplatte mehrere Male gemischt. Nach einer Dauer
von 30 Minuten wurde die Absorption bei 595 nm an einem Analysengerät für Mikrotiterplatten
(Thermo, GB) gemessen. Bei jeder Ausführung des Assays wurde eine
Standardkurve aus dem BSA-Standard ermittelt und die Proteinkonzentration
der Probe bestimmt.
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Die
Zell-Linien (parentale und klonierte) wurden geerntet (ungefähr 5 × 107 Zellen pro Ansatz) und in Phophat-gepufferter
Kochsalzlösung
(PBS), pH 7,4, resuspendiert. Nach 6 Behandlungen mit Ultraschall
(10 Sekunden/Behandlung) unter Verwendung von Soniprep 150 (MSE,
GB) wurden die Zelllysate für
10 Minuten bei 10 000 U/min (Beckman Ultrazentrifuge, USA) zentrifugiert.
Der Überstand
wurde gesammelt und eine weitere Stunde bei 45 000 U/min zentrifugiert.
Die erhaltenen Membranpellets wurden in PBS resuspendiert und die
Membranprotein-Konzentration mit Hilfe des vorstehend beschriebenen
Bio-Rad-Assays gemessen.
-
Die
Insulin absondernden Zellen wurden geerntet (ungefähr 4 × 107 Zellen pro Ansatz) und in eiskaltem Ultraschallmedium
(20 mmol/l Hepes, 210 mmol/l Mannitol, 70 mmol/l Saccharose, auf
pH 7,4 unter Verwendung von KOH eingestellt, ergänzt durch 1 mmol/l Dithiothreitol
und 5% Glycerol) resuspendiert. Die Zellen wurden dann für 30 Sekunden
bei 4°C
mit Ultraschall (Soniprep 150, MSE, GB) behandelt. Eine lösliche Zytoplasma-Fraktion
wurde durch drei aufeinanderfolgende Zentrifugierungsschritte bei
5000 U/min, 10 000 U/min bzw. 45 000 U/min bei 4°C erhalten (Lenzen et al., 1985).
Die Glucokinase-Proteinkonzentration
wurde durch den vorstehend beschriebenen Bio-Rad-Assay gemessen.
Die Enzymaktivität
für die
Glucosephosphorylierung wurde unter Ver wendung des UV/VIS-Spektrophotometers
Varian Cary 1 (Philips, GB)) durch die Erfassung der Bildung von
NADPH gemessen. Die Glucosephosphorylierungsraten in den durch 45
000 U/min erhaltenen, löslichen
Zytoplasma-Fraktionen wurden bei 37°C (pH 7,4) durch die Erfassung
der Erhöhung
der Absorption bei 340 nm in einer 500 μl-Mischung, die 20 mmol/l Hepes
(mit KOH auf pH 7,4 eingestellt), 125 mmol/l KCl, 7,5 mmol/l MgCl2, 5 mmol/l ATP, 0,5 mmol/l NADP, 700 U/l
Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, 10 U/l 6-P-Gluconat-Dehydrogenase
zuzüglich
dem zytoplasmatischen Überstand
(50 μl)
aus jedem Aliquot der Zellen enthält, bestimmt. Die Hexokinaseaktivität wurde
in Anwesenheit von 1 mmol/l D-Glucose gemessen und von der Gesamtaktivität, die bei
100 mmol/l D-Glucose erfasst wurde, abgezogen, um die Glucokinaseaktivität zu erhalten
(Lenzen et al., 1985). Eine Einheit der Enzymaktivität wurde
als 1 μmol
Glucose-6-phosphat, das aus Glucose und ATP pro Minute bei 37°C gebildet
wurde, definiert. Die Proteinbestimmung des zytoplasmatischen Überstands
wurde unter Anwendung des vorstehend beschriebenen Bio-Rad-Assays
ausgeführt.
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Insulin
absondernde Zellen wurden bei einer Konzentration von 2 × 105 Zellen/Well in 35 mm2 Gewebekulturplatten
(Nunclon, Dänemark)
ausgelegt und für
24 Stunden bei 37°C
gezüchtet.
Die Zellen wurden zweimal schnell in Phosphatgepufferter Kochsalzlösung gewaschen
und dann für
30 Minuten bei 37°C
in KRBB, das durch 1,1 mmol/l Glucose und 0,1% BSA ergänzt wurde,
vorinkubiert. Die Zellen wurden dann mit 0,5 ml KRBB, das durch
3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose (Amersham Pharmacia, USA) ergänzt wurde,
für 0,
5, 10, 20, 60, 120, 240 und 360 Sekunden bei 37°C inkubiert. Es wurden getestete
Konzentrationen von 1 μCi/ml 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose in KRBB, das 1,1 und 16,7 mmol/l
D-Glucose enthält, verwendet.
Während
der Inkubation wurden die Platten auf einer Heizplatte auf 37°C erwärmt. Die
Aufnahme von Tritium durch 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose
wurde durch 3 schnelle Waschungen unter Verwendung von 0,5 ml eiskaltem
KRBB, der 100 mmol/l Glucose enthielt, beendet. Die Zellen wurden
dann mit 1 ml 0,5% Natriumdodecylsulfat (SDS) gespalten und 20 Minuten
bei Raumtemperatur stehen gelassen. Szintillationsflüssigkeit
(3 ml) (HiSafe, BDH) wurde zum Lysat gegeben und es wurde gut gemischt.
Die Gefäße wurden
3 Stunden im Dunkeln stehen gelassen, um zu ermöglichen, dass Bläschen zur
O berfläche
steigen. Die Zählung
der Radioaktivität
im Lysat erfolgte durch Flüssigkeitsszintillationszählung (Wallac
1409 Flüssigkeitsszintillationszähler, Finnland).
-
Eine
abgewandelte Version des Verfahrens, das von Keen et al. (1963)
entwickelt wurde, wurde zur Bestimmung des Metabolismus der Glucoseoxidation
zu CO2 verwendet. Grundsätzlich schließt die Methode die
Inkubation von Zellen in speziell vorgesehenen Glasbechern, die
in den zur Zählung
bestimmten Standardgefäßen mit
einem luftdichten Gummi-Stopfen aufgehängt werden, ein. Ein Plättchen Filterpapier
(Whatman Nr. 1) wurde auf den Boden der zur Zählung bestimmten Gefäße gelegt.
Für jede
Probe wurden 2,0 × 105 Zellen in Anwesenheit von 1,1, 5,6, 11,1,
16,7 mmol/l Glucose sowie D-[U-14C]-Glucose,
um eine Endkonzentration von 0,25 μCi (40 μl Gesamtvolumen) zu erreichen,
inkubiert. Die Wirkungen von 2 mmol/l 5-Thioglucose wurden ebenfalls
in 1,1 und 16,7 mmol/l Glucose getestet. In den verwendeten Blindproben
wurden die Zellen durch KRBB zur Erreichung einer Endkonzentration
von entweder 1,1 oder 16,7 mmol/l Glucose ersetzt. Die Standards
bestanden aus 14C-markierter Glucose (0,5 μCi), die
zum Filterpapier auf dem Boden der zur Zählung bestimmten Gefäße gegeben
wurde. Die Glasgefäße wurden
mit Gummi-Kappen verschlossen und für eine Stunde bei 37°C stehen
gelassen. Die Reaktion wurde durch die Zugabe von 0,2 M HCl (50 μl) durch
direktes Einspritzen mit einer Hamilton-Spritze durch die Gummi-Kappe
in den zentralen Behälter
abgebrochen. Phenylethylamin (PEA) (100 μl) wurde durch den geschlossenen
Deckel auf das Filterpapier am Boden des Gefäßes gegeben. Vorsichtig wurde
vermieden, den zentralen Behälter
mit PEA zu kontaminieren. Die Gefäße wurden eine Stunde bei 37°C stehen
gelassen. Die Gummi-Kappen wurden abgenommen, die zentralen Behälter herausgenommen
und 5 ml flüssige
Szintillationsflüssigkeit
(BDH) wurden zu jedem Gefäß oben auf
das Filterpapier gegeben. Die Gefäße wurden mit Kappen verschlossen
und die Radioaktivität
der 14C-markierten Glucose durch den Szintillationszähler bestimmt.
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Die
Experimente wurden in speziall vorgesehenen Glasbechern, die in
den zur Zählung
bestimmten Standardgefäßen mit
einem luftdichten Gummi-Stopfen aufgehängt wurden, ausgeführt. Für jede Probe
wurden 2,0 × 105 Zellen in Anwesenheit von entweder 1,1,
5,6, 11,1 oder 16,7 mmol/l Glucose sowie D-[5-3H]-Glucose, um eine
Endkonzentration von 0,25 μCi
(40 μl Gesamtvolumen)
zu errei chen, inkubiert. Die Wirkungen von 2 mmol/l 5-Thioglucose
wurden ebenfalls in 1,1 und 16,7 mmol/l Glucose getestet. In den
verwendeten Blindproben wurden die Zellen durch KRBB zur Erreichung
einer Endkonzentration von entweder 1,1 oder 16,7 mmol/l Glucose
ersetzt. Die Standards bestanden aus D-[5-3H]-Glucose
(0,5 μCi),
die auf den Boden der zur Zählung
bestimmten Gefäße gegeben
wurde. Die Glasgefäße wurden
mit den Gummi-Kappen verschlossen und für eine Stunde bei 37°C stehen
gelassen. Die Reaktion wurde durch die Zugabe von 0,2 M HCl (50 μl) durch
direktes Einspritzen mit einer Hamilton-Spritze durch die Gummi-Kappe in den zentralen
Behälter
abgebrochen. Steriles, deionisiertes Wasser (500 μl) wurde
durch den verschlossenen Deckel auf den Boden des Gefäßes gegeben.
Die Gefäße wurden
für eine
15 Stunde [sic] bei 37°C
stehen gelassen. Die Gummi-Kappen wurden abgenommen, die zentralen
Behälter
herausgenommen und 5 ml flüssige
Szintillationsflüssigkeit (BDH)
wurden zu jedem Gefäß oben auf
das Filterpapier gegeben. Die Gefäße wurden mit Kappen verschlossen
und die Radioaktivität
der 3H-markierten Glucose durch den Szintillationszähler bestimmt.
-
Herstellung
des SDS-PAGE-Gels
-
Die
folgenden Reagenzien und Puffer wurden bereitgestellt.
-
-
Eine
Mini-Gel-Apparatur mit vertikalen Platten (Bio-Rad) wurde für diese
Analyse verwendet. Das Gel wurde in einer Glas-Kassette, die durch
eine Acrylglas-Führung
in der Gel-Apparatur zusammen gehalten wurde, gegossen. Die Abmessungen
des Gels waren 80 mm × 73
mm × 1
mm. Die Vorder- und Rückseiten der Glasplatten
wurden mit dem Detergenz Decon gewaschen, mit Leitungswasser und
dann mit destilliertem Wasser gespült und schließlich mit
Aceton gereinigt und an der Luft getrocknet. Die Kassette wurde
zusammengesetzt und in vertikaler Position arretiert.
-
Das
Trenngel wurde durch Mischen der folgenden Reagenzien in einem 25
ml-Universalgefäß zubereitet:
Trenngelpuffer (2,5 ml), destilliertes Wasser (4,2 ml), SDS 10%
(w/v) (100 μl),
Acrylamid (3,3 ml) und Ammoniumpersulfat 10% (w/v) (50 μl). Die Polymerisation
wurde durch die Zugabe von 5 μl
N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
(TEMED) ausgelöst.
Die Lösung
wurde bis zu einer Höhe
von 10 cm in die Kassette gegossen. Eine kleine Schicht destilliertes
Wasser wurde oben auf die Gellösung
gegeben, um eine glatte Grenzfläche
zwischen dem Trenn- und dem Sammelgel zu garantieren. Die Polymerisation
des Trenngels war nach 60–90
Minuten beendet, worauf die Wasserschicht entfernt wurde.
-
Dann
wurde das Sammelgel durch Mischen der folgenden Reagenzien in einem
25 ml-Universalgefäß zubereitet:
Sammelgelpuffer (1,25 ml), destilliertes Wasser (3,05 ml), SDS 10%
(w/v) (50 μl),
Acrylamid (670 μl)
und Ammoniumpersulfat 10% (w/v) (25 μl). Die Polymerisation wurde
durch die Zugabe von 5 μl N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
(TEMED) ausgelöst
und das aufzuschichtende Sammelgel in die Kassette auf das Trenngel
gegossen. Ein Acrylglas-Kamm wurde in das Sammelgel zur Bildung
von Probentaschen eingesetzt und nach ungefähr 30 Minuten war das Gel polymerisiert.
Der Gehalt an Protein wurde unter Verwendung des zuvor beschriebenen
Bradford-Verfahrens bestimmt. Die Proben (GLUT-1- und Glucokinase-Protein-Zubereitungen)
wurden dann zur Denaturierung des Proteins vor dem Laden in die
Probentaschen 5 Minuten in einem Wasserbad gekocht. Der Kamm wurde
anschließend
entfernt, wodurch Probentaschen gebildet wurden, in die die Proteinprobe
(100 μg
Protein enthaltend) und der biotinylierte Protein-Molekulargewichtsstandard
(Amersham, GB) geladen wurden. Die Kassette wurde dann in den Elektrophorese-Tank
eingehängt. Der
Tank wurde dann zusammengesetzt und der Elektrodenpuffer wurde in
das obere und das untere Reservoir gegeben.
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Die
Elektrophorese wurde sofort nach dem Laden der Proben bei einem
konstanten Strom von 40 mA, 120 V unter Verwendung eines Pharmacia
EPS500/400-Netzanschlussgerätes (Pharmacia,
USA) ausgeführt bis
die Linie vom Bromphenol-Blau
zum unteren Rand des unteren Laufgels (Trenngel) gewandert ist,
der Strom wurde dann ausgeschalten. Die Kassette wurde dann aus
dem Elektrophorese-Tank herausgenommen und die Glasplatten wurden
auseinandergenommen, das Trenngel wurde vom Sammelgel getrennt und
für die Übertragung
der Proteine auf Nitrozellulose für die Western-Blot-Analyse
verwendet.
-
Die
folgenden Puffer wurden für
den Western-Blot und die Detektion zubereitet. Der Transfer-Puffer umfasste
Tris (20 mmol/l), Glycin (150 mmol/l) und 15% (v/v) Methanol. Der
Wasch-Puffer umfasste Phophat-gepufferte Kochsalzlösung (PBS),
die durch 0,2% (v/v) Polyoxyethylensorbitanmonolaurat (Tween-20)
ergänzt
wurde. Der Blocking-Puffer umfasste PBS, die durch Magermilchpulver
2,5% (w/v) ergänzt
wurde.
-
Für den Western-Blot
wurde das Trenngel aus der Kassette entnommen und 30 Minuten in
Transfer-Puffer (30 ml) gelegt, um zu ermöglichen, dass der Puffer in
das Gel eindringt und den Elektrodenpuffer ersetzt. In dieser Zeit
schrumpfte das Gel während
es im Transfer-Puffer equilibrierte. Nach der Equilibrierung wurde
das Gel entnommen und in die Kassette zum Transfer gelegt. Die Kassette
wurde unter Transfer-Puffer vorbereitet und alle Luftblasen wurden
durch Rollen eines Reagenzglases aus Glas entfernt.
-
Sobald
die Kassette vorbereitet war, wurde sie so in den Transfer-Tank
eingesetzt, dass sich das Nitrozellulose-Blatt am nächsten zur
positiven Elektrode befand. Der Transfer wurde bei einem konstanten
Strom von 350 mA, 100 V für
90 Minuten unter Verwendung eines Transblot-Systems von Bio-Rad
(Richmond, Kalifornien, USA) nach dem Verfahren von Towbin et al.
(1979) ausgeführt.
Die Kassette wurde geöffnet
und die Nitrozellulose-Membran in 25 ml Blocking-Puffer gelegt und
für eine
Stunde bewegt, worauf eine Inkubation über Nacht bei 4°C folgte.
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Die
Nitrozellulose wurde in PBS-T-Lösung
fünfmal
für jeweils
fünf Minuten
gewaschen, worauf die Inkubation für 1 Stunde mit dem primären GLUT-1-Antikörper (Santa
Cruz Biotechnology, Kalifornien, USA) oder dem Glucokinase- Antikörper (S.
Lenzen, Hannover, Deutschland), verdünnt (1:1000) in PBS, folgte.
Die Waschschritte wurden vor einer einstündigen Inkubation der Membran
mit dem Meerrettich-Peroxidase-gekoppelten Antikörper (Amersham, GB), verdünnt (1:1000)
in PBS, wiederholt. Dann wurden die Membranen gewaschen und für eine Stunde
im Streptavidin-HRP (horse radish peroxidase: Meerrettich-Peroxidase)-Konjugat, verdünnt (1:1500)
in PBS, inkubiert. Nach letzten Waschschritten (bestehend aus 3
Waschungen für
eine Dauer von 5 Minuten in Wasch-Puffer, gefolgt von 2 Waschungen
in PBS allein) wurde das Signal für die Proteinexprimierung unter
Verwendung des Detektionssystems der verstärkten Chemilumineszens (ECL)
von Amersham sichtbar gemacht. Im Wesentlichen verwendet dieses
System die HRP/H2O2-katalysierte
Oxidation von Luminol unter basischen Bedingungen in Anwesenheit
von chemischen Verstärkern
wie z.B. Phenol. Das durch diese verstärkte chemilumineszente Reaktion
erzeugte Licht kann durch die kurze Belichtung (30 Sekunden) von
Blaulicht-empfindlichem Autoradiographie-Film, Hyperfilm ECL (Amersham,
GB) erfasst werden.
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Vor
den immunhistochemischen Studien wurde jede Zell-Linie auf „Supercell"-Inkubationsplatten,
die 8 getrennte Kunststoff-Kammern pro Platte (BDH/Merck, GB) enthalten,
ausgestrichen und über
Nacht bei 37°C
kultiviert, um zu ermöglichen,
dass sich die Zellen auf den Platten anlagern. Die Kunststoff-Kammern, die das
Gewebekulturmedium enthalten, wurden vorsichtig entfernt und die
Platten wurden kurz in Phophat-gepufferter Kochsalzlösung (PBS,
Oxoid), vor der Fixierung in eiskaltem 4% Paraformaldehyd (BDH/Merck)/PBS für 20 Minuten,
gewaschen. Nach dem Waschen mit PBS wurden die Zellen in einer Lösung von
0,3% Triton X-100 (Sigma Chemicals) für 15 min permeabilisiert. Nach
weiteren Waschungen folgte die Blockierung der Zellen mit 2% normalem
Ziegenserum (Vector Laboratories, Kalifornien, USA)/1% BSA/PBS für 90 min
bei Raumtemperatur. Die Inkubation mit dem primären Antikörper (Insulin- und Glucagon-Anti-Porcin-Antisera aus Meerschweinchen
von Prof. PR. Flatt, verwendet in einer Verdünnung von 1:1000; Affinitäts-aufgereinigter,
polyklonaler Glut-1-Antikörper
aus Ziege von Santa Cruz Biotechnology Kalifornien, USA, verwendet
in einer Verdünnung
von 1:100; menschliche Somatostatin- und Amylin-Antisera aus Kanninchen
von Penninsula Laboratories Inc, Belmont, Kalifornien, USA, alle
in einer Verdünnung
von 1:200 verwendet; polyklonale Glucokinase-Antisera aus Ratte,
Geschenk von Prof. Sigurd Lenzen (Hannover, Deutschland), verwendet
in einer Verdünnung
von 1:1000) wurde 1 Stunde bei 37°C
durchgeführt,
alle Verdünnungen
wurden in 0,2% normalem Ziegenserum/0,1% BSA/PBS hergestellt. Nach
gründlichem
Waschen in PBS wurden die Zellen mit Fluorescein-Anti-Kanninchen-IgG (H + L), hergestellt
in Ziege (Vector Laboratories, Kalifornien, USA), in einer Verdünnung von
1:40 in PBS, für
45 Minuten bei 37°C
inkubiert. Die Platten wurden 5-mal für jeweils 5 Minuten in PBS gewaschen
und unter einem Deckglas aus Glas in einer Lösung von 50% Glycerol (Sigma
Chemicals)/50% PBS aufgestellt. Die immunhistochemische Färbung wurde
unter Verwendung eines Nikon-OP-S-Mikroskops sichtbar gemacht und es wurden
Bilder unter Verwendung des PC Imagedok-Programms aufgenommen.
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Der
Ablauf für
das Screening ist in 1 zusammengefasst. Die Hybridzellen,
die durch Elektrofusion erzeugt wurden, wurden durch eine Screening-Methode, die auf
einem hohen Grad des Insulin-Ausstoßes basiert, selektiert. Grundsätzlich wurde
die Zellfusionsmischung für
ein Elektrofusionsexperiment in 24 Wells aufgeteilt und die Messung
des Insulin-Ausstoßes
erfolgte über
die letzten 24 Stunden der 30 bis 35 Tage langen Züchtungsdauer.
Anfängliche
Experimente wurden unter Verwendung der unsterblichen, von Inseln
stammenden, menschlichen Zellfusionspartner, TRM-1, HAP5 und B6,
von Professor Hayek (Kalifornien, USA) bereitgestellt, ausgeführt. Die
Ergebnisse von 2 Fusionsexperimenten zwischen HAT-empfindlichen
TRM-1-Zellen und menschlichen Inselzellen sind in 2 zusammengefasst.
Die Post-Fusionsselektion ergab überlebende Zellhybride
in 24 Wells, wobei 13 Wells Hybride enthielten, die bei 40 Tagen
Insulin absonderten. Die Versuche, die Insulin freisetzenden Hybride
zu klonieren, wurden durch die schnell sinkende Wachstumsrate vereitelt, was
darauf hindeutet, dass die TRM-1-Zell-Linie nicht völlig unsterblich
war. Ähnliche
Ergebnisse wurden bei der Verwendung von HAP5- und B6-Zellen erhalten
(Daten sind nicht gezeigt), mindestens eine erwartete Ausbeute von
ca. 10 menschlichen Hybridzellen pro Fusion darstellend. Zwei Fusionen
mit HAP5-Zellen ergaben 12 und 11 Hybride, von denen 4 und 6 bei
12 Tagen Insulin produzierten. Die zwei B6-Zellfusionen ergaben
15 und 13 Hybride, wobei 5 und 3 bei 6 Tagen Insulin freisetzten.
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Im
Hinblick auf das Problem mit den anfänglich eingesetzten Fusionspartnern
(TRM-1, HAP5 und B6) wurde die Aufmerksamkeit auf die Verwendung
von menschlichen pankreatischen Adenokarzinom-Zellen, PANC-1 und
Hup-T3, die von der Europäischen Sammlung
von Zellkulturen (ECACC) erhalten wurden, gerichtet. Es wurden HAT-empfindliche
Klone und Elektrofusionsparameter für diese Zell-Linien erstellt.
Die Screening-Methode, die die Fusion zwischen PANC-1-Zellen und
menschlichen Inselzellen einschloss, ergab 5 positive Hybridkolonie-Hybride
aus einer Gesamtmenge von 25 Hybridkolonien (1, 3A, 4A). Die
Zellen aus Well A und B wurden zur weiteren Auswertung ausgewählt. Nach
einer Reihe von Klonierungsschritten wurden die Klone 1.1B4, 1.1E7
und 1.4E7 isoliert ( 3B–4B). Die anderen 16 Insulin freisetzenden
Klone wurden kryopreserviert, doch nicht weiter untersucht.
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Die
Erzeugung der Zell-Linie 1.1E7 erfolgte durch Fusion der menschlichen
Inselzellen mit einer erstellten Zell-Linie PANC-1, 1.1E7, P27,
07052001.
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Die
Erzeugung der Zell-Linie 1.4E7 erfolgte durch Fusion der menschlichen
Inselzellen mit einer erstellten Zell-Linie PANC-1, 1.4E7 P29, 07112001.
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Ähnliche
Screening-Methoden wurden für
die Fusion zwischen Hup-T3-Zell-Linien und menschlichen Inselzellen
eingesetzt (1). Das erste Screening nach
30 Tagen zeigte, dass 13 Wells von insgesamt 48 Wells Hybridkolonien
enthielten, von denen 4 Insulin-positive Hybride darstellten (5A). Hybridzellen aus dem Well C wurden
für eine
Reihe von Klonierungsschritten ausgewählt, nach denen der Insulin
freisetzende Klon 1.2B4 isoliert wurde (5B).
Die anderen 7 Insulin freisetzenden Klone wurden kryopreserviert.
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Die
Erzeugung der Zell-Linie 1.2B4 erfolgte durch Fusion der menschlichen
Inselzellen mit einer erstellten Zell-Linie Hup-T3,
1.2B4, P27, 07102001.
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Wie
in 6–8 gezeigt
wird, wuchsen die parentalen PANC-1-, Hup-T3- und die
abstammenden menschlichen Inselzell-Klone als Monoschichten in der
Gewebekultur. Bei Konfluenz zeigte jede Zell-Linie ein „Kopfsteinpflaster"(Pavement)-Muster
wie es routinemäßig bei
Epitheloidzell-Linien beobachtet wird. Die menschlichen, hybriden
Inselzell-Linien zeigten einheitliche Wachstumsmuster mit ungefähren Verdopplungszeiten
von 23 ± 1,7
Stunden für
1.1B4-Zellen, 23 ± 1,9 Stunden
für 1.1E7-Zellen,
26 ± 1,5
Stunden für 1.4E7-Zellen
und 36 ± 2,1
Stunden für
1.2B4-Zellen (n = 4). Alle die von Inseln stammenden Zell-Linien behielten
ihr grobes morphologisches Aussehen und die Verdopplungszeiten am
Abschnitt 40 bei. Die ungefähren Verdopplungszeiten
von nicht-fusioniertem PANC-1 und Hup-T3 betrugen
21 ± 1,6
bzw. 30 ± 2,3
Stunden (n = 4).
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Wie
in 9 gezeigt wird, betrug der zelluläre Insulin-Gehalt
(Durchschnitt ± Standardfehler,
n = 12) der 1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7- und 1.2B4-Zellen am Abschnitt
17 0,394 ± 0,019,
0,354 ± 0,021,
0,351 ± 0,023
bzw. 0,363 ± 0,017
ng/106 Zellen. Am Abschnitt 40 lag keine
signifikante Veränderung
im zellulären
Insulin-Gehalt jeder Zell-Linie vor. Es wurden Insulin-Gehalte von
0,408 ± 0,024,
0,314 ± 0,018,
0,361 ± 0,02
und 0,306 ± 0,02 ng/106 Zellen für 1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7- bzw.
1.2B4-Zellen beobachtet. PANC-1- und Hup-T3-Zellen
enthielten kein immunreaktives Insulin.
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Die
Wirkungen von Glucose auf die Absonderung von Insulin aus jeder
der 4 neuen, menschlichen Inselzell-Linien-Zellen sind in 10 gezeigt.
Jede Zell-Linie zeigte ein anderes Muster und Ausmaß der Empfindlichkeit
für die
Aussetzung gegenüber
plötzlich
auftretenden Glucose-Konzentrationen. 1.1B4-Zellen zeigten eine
schrittweise 2,3-fache Insulin absondernde Reaktion auf die sich
erhöhende
Glucose-Konzentration über
den Bereich von 0 mmol/l bis 16,7 mmol/l Glucose, wobei der Schwellwert
für die
Freisetzung von Insulin 5,6 mmol/l Glucose betrug. Die beiden 1.1E7-
und 1.4E7-Zellen zeigten eine maximale 1,6- und 1,5-fache Insulin-absondernde
Reaktion auf Glucose bei 11,1 mmol/l bzw. 5,6 mmol/l Glucose. Im
Gegensatz dazu, zeigten die von Hup-T3 stammenden
1.2B4-Zellen keine signifikante Insulin-Reaktion auf Glucose über den
Bereich von 0 mmol/l bis 16,7 mmol/l Glucose.
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Die
Freisetzung von Insulin aus menschlichen, von Inseln stammenden
Klonen in 1,1 mmol/l Glucose wurde in 11 als
% des zellulären
Insulin-Gehalts
gezeigt. Die basale Absonderung von Insulin aus jedem der menschlichen,
von Inseln stammenden Klone repräsentierte
zwischen 9%–11%
des zellulären
Insulin-Gehalts.
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Die 12 zeigt
die Insulin absondernde Reaktion auf Glucose jeder der vier Zell-Linien
in Anwesenheit von Isobutylmethylxanthin (IBMX). Die Einschließung von
200 μmol/l
IBMX im Test-Puffer mit verschiedenen Glucose- Konzentrationen von 0 mmol/l bis 16,7
mmol/l erhöhte
die stimulierende Wirkung von Glucose auf die 1.1B4-, 1.1E7- und
1.4E7-Zellen außerordentlich.
Wie in 13–15 gezeigt
wird, wurde die absondernde Reaktion signifikant um 20 bis 100%
auf eine 1,3–2-fache
Stimulation (p < 0,001)
der 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4E7-Zellen
erhöht.
Jedoch wurde die Freisetzung von Insulin aus 1.2B4 durch die Einschließung von IBMX
nicht besonders beeinflusst (16).
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Die
Wirkungen von 5-Thioglucose auf die akute Glucose-Empfindlichkeit
der menschlichen Zell-Linien sind in 17 gezeigt.
Die Empfindlichkeit aller vier Zell-Typen für eine Erhöhung der Glucose-Konzentration wurde
durch die Einschließung
von 5-Thioglucose im Inkubationspuffer verbessert. Obwohl 5-Thioglucose die stimulierende
Wirkung von Glucose nicht zu erhöhen
schien, reduzierte sie die basale Freisetzung von Insulin und verursachte
eine verallgemeinerte Verschiebung nach rechts in der Glucose-Empfindlichkeit
der 1.1B4-, 1.1E7- und 1.2B4-Zell-Linien in Richtung physiologischerer
Konzentrationen. Der Vergleich der absoluten Raten der Freisetzung
von Insulin deutete an, dass die Einschließung von 5-Thioglucose die
Ausstoßung
von Insulin aus 1.1B4, 1.1E7 und 1.2B4 um 20–50% (p < 0,05 bis p < 0,001; 18, 19, 21)
bedeutend erniedrigte. Von den getesteten Zell-Linien wurden die
1.4E7-Zellen am wenigsten von der Einschließung von 5-Thioglucose in den
Inkubationen beeinflusst (19).
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Wie
in den 22–25 gezeigt
wird, wurden die Wirkungen einer Reihe von Nährstoff- und pharmazeutischen
Sekretagoga bei zwei verschiedenen Glucose-Konzentrationen (5,6
mmol/l und 11,1 mmol/l) getestet. Jede Zell-Linie zeigte Unterschiede
sowohl im Ausmaß als
auch im Muster der Empfindlichkeit.
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Die
absondernden Reaktionen von 1.1B4-Zellen auf eine Reihe von Modulatoren,
die bei 5,6 mmol/l Glucose getestet wurden, sind in 22A gezeigt.
Alle Stimulatoren, einschließlich
Glyceraldehyd, Leucin, KIC, Arginin, Alanin, Tolbutamid und eine
depolarisierende Konzentration von KCl, verursachten eine bedeutende
(p < 0,05 bis p < 0,001) Zunahme
der Absonderung von Insulin um das 1,2–2-fache. Wie in der 22B gezeigt wird, verursachte die Erhöhung der
Glucose-Konzentration von 5,6 mmol/l auf 11,1 mmol/l eine bedeutende
Zunahme (p < 0,01
bis p < 0,001)
der Wirkungen von Leucin, Arginin und Tolbutamid um 30, 17 bzw. 20%.
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Die
Insulin absondernden Reaktionen der 1.1E7-Zellen auf die selbe Reihe
von Stimulatoren werden in 23 gezeigt.
Bei 5,6 mmol/l Glucose riefen Glyceraldehyd, Arginin und KCl signifikante
1,2–1,8-fache Insulin
absondernde Reaktionen hervor (p < 0,05
bis p < 0,001; 23A). Jedoch bei der Testung bei der höheren Glucose-Konzentration
von 11,1 mmol/l Glucose lösten
alle Stimulatoren eine signifikante Erhöhung des Ausstoßes an Insulin
aus (p < 0,05 bis
p < 0,001; 23B). Die Reaktionen auf Leucin, KIC,
Alanin und Arginin waren bei 11,1 mmol/l bedeutend größer im Vergleich
zu ihren Wirkungen bei 5,6 mmol/l Glucose (p < 0,05 bis p < 0,001).
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Die
Insulin absondernden Reaktionen der 1.4E7- und 1.2B4-Zellen auf
eine Reihe von Agenzien waren ähnlich
(24 und 25). Somit
zeigten beide Zell-Linien bei 5,6 mmol/l Glucose signifikante 1,2–1,7-fache
Insulin-Reaktionen (p < 0,05
bis p < 0,001)
bei der Testung mit Glyceraldehyd, Arginin, Tolbutamid oder KCl.
In Anwesenheit von 11,1 mmol/l Glucose waren die stimulierenden
Wirkungen aller getesteten Agenzien bedeutend erhöht (p < 0,05 bis p < 0,001; 24B und 25B).
Darüber
hinaus induzierten die einzelnen Agenzien Leucin, KIC und Alanin
die Absonderung von Insulin aus den 1.4E7- und 1.2B4-Zellen bei
der Testung der höheren
Glucose-Konzentration (p < 0,05
bis p < 0,01).
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Die
Wirkungen des K+-ATP-Kanal-Öffners Diazoxid
auf die Freisetzung von Insulin aus 1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7- und 1.2B4-Zellen
bei 16,7 mmol/l Glucose sind in 26 gezeigt.
Diazoxid (400 μmol/l)
verursachte eine signifikante Inhibierung von 20–50% der Freisetzung von Insulin
aus den Zell-Linien (p < 0,01
bis p < 0,001).
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Die
Einschließung
des spannungsabhängigen
Ca2+-Kanal(VDCC)-Blockers, Verapamil, inhibierte
die Freisetzung von Insulin aus jeder der Zell-Linien auf ähnliche
Weise um 20–40%
(p < 0,05 bis p < 0,001) (26).
Zur Bewertung der Bedeutung von extrazellulärem Ca2+ für die durch
Glucose induzierte Freisetzung von Insulin wurde ein Ca2+-freier
Puffer eingesetzt, der durch den Ca2+-Chelatbildner EGTA
ergänzt
wurde. Wie in der 26 gezeigt wird, verursachte
die Depletion von Ca2+ eine signifikante
Erniedrigung der Absonderung von Insulin um 20–40% (p < 0,01 bis p < 0,001).
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Wie
in der 27 gezeigt wird, wurden keine
bedeutenden Unterschiede zwischen den Abschnitten 17 und 40 in Bezug
auf die basale Freisetzung von Insulin und die absondernde Empfindlichkeit
für Glucose und
KCl erfasst. Alle vier menschlichen, von Inseln stammenden Zell-Linien
waren somit fähig,
die Empfindlichkeit (p < 0,05
bis p < 0,001)
gegenüber
Glucose oder KCl am Abschnitt 40 aufrechtzuerhalten. Wie zuvor gezeigt
wurde (9), war der zelluläre Insulin-Gehalt bei ansteigenden
Abschnitts-Nummern stabil.
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In
Studien zur Charakterisierung der Absonderung von Insulin wurde
eindeutig festgestellt, dass die vier, von der Elektrofusion stammenden,
menschlichen Inselzell-Linien viele der bedeutenden funktionellen Merkmale
der parentalen B-Zelle
exprimieren. Die folgenden Studien liefern eine grundlegende molekulare Charakterisierung
der mit der stimulierten Absonderung gekoppelten Pfade in diesen
neuen Zell-Linien.
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Die
Glucosetransporter-Aktivität
wird im Allgemeinen als die erste Voraussetzung für die Wahrnehmung
von Glucose in der pankreatischen B-Zelle betrachtet (Tiedge et
al., 1993). Die Anwesenheit eines Glucosetransporters (GLUT-1) wurde
durch Western-Blot-Analyse bestätigt.
Membranpräparate
der parentalen Zellen (PANC-1 und Hup-T3)
und der 1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7- und 1.2B4-Zellen wurden der SDS-PAGE-Western-Blot-Analyse
unter Verwendung eines gegen das GLUT-1-Protein empfindlichen Antikörpers unterzogen. Wie
in 28 gezeigt wird, erfasste der Antikörper ein
Protein von ungefähr
48 kDa in jeder Zell-Linie. Jedoch während 1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7-
und 1.2B4-Zellen signifikante Mengen an Protein (insbesondere 1.1B4)
exprimierten, war der GLUT-1-Transporter nicht in den parentalen
PANC-1-Zellen noch in den Hup-T3-Zellen
nachweisbar.
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Nach
dem Glucosetransport umfasst der nächste Schritt des Glucose wahrnehmenden
Mechanismus in den B-Zellen die Aktivität des Glucose phosphorylierenden
Enzyms Glucokinase (Lenzen und Tiedge, 1994). Die Auswertung der
Exprimierung des Glucokinase-Proteins in den parentalen Zellen und
den Hybridzellen unter Verwendung der Western-Blot-Analyse wird
in 29 gezeigt. Durch die Verwendung eines spezifischen
Antikörpers,
der sich gegen die Glucokinase richtet, wurde ein Protein von 50
kDa in jeder Zell-Linie nachgewiesen. Es war keine Exprimierung
von Glucokinase in den parentalen PANC-1- und Hup-T3-Zellen nachweisbar.
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Bei
der weiteren Analyse des Glucose-empfindlichen Systems wurde versucht,
molekulare und funktionelle Aspekte dieser neuen Insulin absondernden
Zell-Linien in Verbindung zu bringen. Der erste Schritt umfasste
die Charakterisierung der Glucose-Transport-Kapazität der parentalen
Zellen und jeder der Zell-Linien.
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Übereinstimmend
mit der Anwesenheit von funktionellem, Membrangebundenem GLUT-1,
zeigten die 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4E7-Zellen, im Vergleich zu den
parentalen Zellen (PANC-1), unterschiedliche Profile des Transports
von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose (3-O-MG) bei 1,1 und 16,7 mmol/l
(30–32).
Wie in 30–32 gezeigt
wird, war die Glucose-Aufnahme-Kapazität bei 16,7 mmol/l Glucose,
im Vergleich zu den parentalen Zellen (PANC-1), bedeutend größer (p < 0,05 bis p < 0,001). Bei der
Testung der Glucose-Aufnahme bei 1,1 mmol/l Glucose wurde, im Vergleich
zu PANC-1-Zellen, lediglich für
die 1.1B4-Zellen eine bedeutend größere (p < 0,05) Glucose-Aufnahme-Kapazität nachgewiesen
(30).
-
Ein
allgemein ähnliches
Muster der Profile der Glucose-Aufnahme wurde für die 1.2B4-Zellen erfasst (33).
Diese Zell-Linie zeigte, im Vergleich zu den parentalen Zellen (Hup-T3), unterschiedliche Profile des Transports
von 3-O-Methyl-D-[1-3H]-Glucose (3-O-MG). Bei 16,7 mmol/l war
die Kapazität
der Glucose-Aufnahme in 1.2B4-Zellen bedeutend größer im Vergleich
zu den parentalen Zellen (Hup-T3). Jedoch
wurden bei der Testung der Zellen in 1,1 mmol/l 3-O-MG keine bedeutenden
Unterschiede festgestellt.
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Die
Eigenschaften des Glucose-Transports jeder neuen menschlichen Inselzell-Linie
und der parentalen Zellen wurden anhand ihrer Anfangsgeschwindigkeit
der Aufnahme von 3-O-MG verglichen. Wie in Tabelle 2 gezeigt wird,
zeigte die 1.2B4-Zell-Linie 6,5-fache Zunahmen bei der Anfangsgeschwindigkeit
bei 16,7 mmol/l Glucose im Vergleich zu 1,1 mmol/l Glucose. Die
parentalen Zellen (Hup-T3) zeigten eine
5,2-fache Zunahme bei der Geschwindigkeit. In Anwesenheit von 16,7
mmol/l Glucose zeigten die 1.2B4-Zellen eine signifikant (p < 0,05) höhere Anfangsgeschwindigkeit
bei der Aufnahme im Vergleich zu Hup-T3-Zell-Linien. Jedoch bei
der Betrachtung der Aufnahme von 3-O-MG über 360 Sekunden wurden keine
bedeutenden Unterschiede bei der halb-maximalen Gleichgewichtszeit
weder in 1,1 noch 16,6 mmol/l 3-O-MG nachgewiesen (Tabelle 2).
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Die
Anfangsgeschwindigkeit der Aufnahme von 3-O-MG durch die 1.1B4-,
1.1E7- und 1.4E7-Zellen war bei 16,7 mmol/l 5,1-, 6,1- bzw. 5,4-fach
höher als
bei 1,1 mmol/l (Tabelle 2). Im Vergleich dazu zeigten PANC-1-Zellen
bei 16,7 mmol/l Glucose eine 4,6-fache Zunahme der Anfangsgeschwindigkeit.
Sowohl bei 1,1 mmol/l als auch bei 16,7 mmol/l wurden bedeutende
Unterschiede bei der Aufnahme von 3-O-MG zwischen PANC-1- und 1.1B4-Zellen
innerhalb der ersten 10 Sekunden nachgewiesen. Bei den 1.1E7- und
1.4E7-Zellen wurden lediglich bei 16,7 mmol/l 3-O-MG bedeutende
Unterschiede (p < 0,05)
nachgewiesen. In Bezug auf die halb-maximale Gleichgewichtszeit
innerhalb von 360 Sekunden der Messungen zeigte lediglich 1.1B4
einen bedeutenden Unterschied (p < 0,05)
(Tabelle 3).
-
Wie
in 34 und 35 gezeigt
wird, zeigten die parentalen unsterblichen Partner und die menschlichen,
hybriden Inselzell-Linien beträchtliche
Unterschiede bei der relativen Beteiligung der Glucokinase und Hexokinase
an der gesamten Glucosephosphorylierungsaktivität. 34 zeigt
die prozentualen Anteile der Hexokinaseaktivität, die (Durchschnittswerte ± Standardfehler,
n = 3) 98,5 ± 9,3,
57,4 ± 4,6,
57,4 ± 14,5
und 72,6 ± 5,3%
der gesamten Aktivität,
die von PANC-1-, 1.1 B4-, 1.1 E7- bzw. 1.4E7-Zellen erhalten wurde,
darstellen. Für
die Hup-T3- und 1.2B4-Zellen stellte der
prozentuale Anteil der Hexokinaseaktivität (Durchschnittswerte ± Standardfehler,
n = 6) 45,2 ± 5,5
bzw. 63,8 ± 9,9%
dar ( 35). Die prozentualen Anteile
der auf die Glucokinaseaktivität
zurückzuführenden
Glucosephosphorylierungsaktivitäten
von PANC-1-, 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4E7-Zellen betrugen 1,5 ± 0,8,
42,6 ± 9,6,
42,6 ± 11,3
bzw. 27,4 ± 7,0%.
Für die Hup-T3-Zellen und die abstammenden klonierten
1.2B4-Zellen betrugen die prozentualen Anteile der Glucokinaseaktivitäten 54,7 ± 7,4 bzw.
36,1 ± 6,4%.
Alle neuen Zell-Linien, ausgenommen die 1.2B4-Zellen, zeigten eine
bedeutend höhere
(p < 0,01–0,001)
Glucokinase und niedrigere (p < 0,01
bis p < 0,001))
Hexokinase (in Prozenten dargestellt) im Vergleich zu PANC-1-Zellen.
-
Die
Experimente, die zur Bestimmung der Glucose-Menge, die bei Anwesenheit
variierender Konzentrationen von Glucose und 5-Thioglucose oxidiert
und verwertet wird, durchgeführt
wurden, zeigten interessante Unterschiede zwischen den parentalen
Zellen und den abstammenden menschlichen Inselzell-Linien.
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Die
Zell-Linie 1.1B4 zeigte die höchsten
Werte für
die Oxidation von Glucose, wobei der Höchstwert bei 95,4 ± 4,5 pmol/1000
Zellen/h bei 11,1 mmol/l Glucose lag (36). Bei
16,7 mmol/l ähnelten
die Werte der Oxidation von Glucose sehr denen bei 5,6 mmol/l. Die
Einschließung
von 5-Thioglucose ermöglichte
die Inhibierung der Oxidation von Glucose sowohl bei 1,1 mmol/l
als auch bei 16,7 mmol/l Glucose (37). Die Verwertung
von Glucose durch diese Zell-Linie entsprach einem etwas anderen
Muster, wobei die höchsten Werte
für die
Verwertung bei 136,5 ± 1,7
pmol/1000 Zellen/h für
16,7 mmol/l Glucose nachgewiesen wurden (38). 5-Thioglucose
beeinträchtigte
die Verwertung bei 1,1 mmol/l Glucose nicht, doch es wurde gezeigt, dass
es die Verwertung bei 16,7 mmol/l Glucose verringerte (38).
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Die
Oxidation von Glucose durch die Zell-Linie 1.1E7 war bei 16,7 mmol/l
Glucose mit einem Wert von 60,4 ± 5,4 pmol/1000 Zellen/h maximal
( 36). Im Gegensatz zu 1.1E7-Zellen inhibierte 5-Thioglucose
die Glucoseoxidation in 1.1B4-Zellen nur geringfügig (37). Jedoch
wurden die höchsten
Werte für
die Verwertung von Glucose in dieser Zell-Linie nachgewiesen, 181,9 ± 15,3
pmol/1000 Zellen/h bei 16,7 mmol/l Glucose, und wieder wurde die
Verwertung durch 5-Thioglucose nur bei 16,7 mmol/l beeinflusst (38).
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Die
Zell-Linie 1.4E7 ähnelte
1.1B4, sie zeigte höchste
Oxidationswerte bei 11,1 mmol/l Glucose, wobei 5-Thioglucose die
Oxidation eindeutig sowohl bei 1,1 als auch bei 16,7 mmol/l Glucose
inhibierte (36 und 37). Die
Verwertung von Glucose durch diese Zell-Linie hatte ihre höchsten Werte
bei 16,7 mmol/l Glucose und wurde nicht durch die Einschließung von
5-Thioglucose beeinträchtigt
(38).
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Die
Zell-Linie 1.2B4, die aus parentalem Hup-T3 kloniert
wurde, zeigte eine schlechte Oxidation von Glucose bei allen getesteten
Konzentrationen und erreichte lediglich 7,0 ± 0,9 pmol/1000 Zellen/h bei
16,7 mmol/l (37). 5-Thioglucose inhibierte die Oxidation
bei 16,7 mmol/l (40). Überra schenderweise ähnelten
die Glucoseverwertungsraten von 1.2B4 sehr denen der anderen Zell-Linien
und erreichten einen Wert von 127,5 ± 12,8 pmol/1000 Zellen/h
bei 16,7 mmol/l Glucose (41). 5-Thioglucose
hatte keinen Einfluss auf die Verwertung von Glucose durch diese
Zell-Linie.
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Von
den parentalen Zell-Linien waren die Werte der Glucoseoxidation
für PANC-1
weit höher
als für Hup-T3. PANC-1-Zellen zeigten bei 11,1 mmol/l
Glucose die höchsten
Oxidationswerte und signifikante Inhibierung der Oxidation sowohl
bei 1,1 als auch bei 16,7 mmol/l. Wie bei den klonierten Abkömmlingszell-Linien war
die Glucoseverwertung durch PANC-1 bei 16,7 mmol/l am höchsten – 163,7 ± 23,5
pmol/1000 Zellen/h. 5-Thio-D-Glucose war ebenfalls fähig, die
Verwertung nur bei dieser Konzentration zu inhibieren. Im Gegensatz
dazu ähnelten
die Oxidationswerte für
Hup-T3 sehr denen für die Abkömmlingszell-Linie 1.2B4, wobei
der höchste
Oxidationswert 12,6 ± 7,2
pmol/1000 Zellen/h bei 11,1 mmol/l Glucose betrug. In einem gesonderten Experiment
war 5-Thioglucose fähig,
die Oxidation sowohl bei 1,1 als auch bei 16,7 mmol/l Glucose zu
inhibieren. Wieder ähnlich
zu 1.2B4 ähnelten
die Werte für
die Glucoseverwertung denen der anderen Zell-Linien und erreichten
einen Höchstwert
von 131,2 ± 13,2
pmol/1000 Zellen/h bei 16,7 mmol/l Glucose. 5-Thioglucose inhibierte
die Verwertung von Glucose in Hup-T3-Zellen
nicht.
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Tabelle
3 zeigt den relativen Fluss des Metabolismus durch den oxidativen
Glucose-Metabolismus für die
parentalen und jede der abstammenden, menschlichen Inselzell-Linien.
Die Bedeutung dieser Tabelle (Verhältnis von Glucoseoxidation:Glucoseverwertung)
ist, dass der Glucose-Metabolismus über den oxidativen Weg sehr
eng mit der Absonderung von Insulin verbunden ist (Malaisse, 1992).
Die Verhältnisse
aller Inselzell-Linien waren bedeutend höher als die der parentalen
Hup-T3- oder PANC-1-Zellen (Tabelle 4).
Die 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4E7-Zellen zeigten eine bedeutende Erhöhung des
Verhältnisses
bei der Zugabe von 5-Thioglucose.
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Das
Glucokinase-Protein wurde in allen 6 untersuchten Zell-Linien nachgewiesen
und im Gegensatz zu Insulin, erschien es als pünktchenförmige Fluoreszenzflecke, die
im gesamten Zytoplasma verstreut waren (42). Die
Anfärbung
mit dem Antikörper
für dieses
Enzym schien zwischen den Zell-Linien in der Intensität zu differieren.
Positives Anfärben
für Insulin
wurde bei einem hohen Grad an Intensität in den Zell-Linien 1.1B4,
1.4E7 und durch eine schwächere
Intensität
in 1.1E7 und 1.2B4 nachgewiesen (43). Aus
den Bildern ist ersichtlich, dass das Insulin-Protein an verschiedenen
Stellen überall
im Zytoplasma lokalisiert ist und durch Fluoreszenz als diffuse,
helle Flecke erscheint. In den parentalen Zell-Linien (PANC-1 und
Hup-T3) zeigten die Zellen des gesamten
Bereiches überhaupt
keine Färbung
für Insulin. Ähnlich der
Insulin-Anfärbung
erschien das Insel-Amyloid-Polypeptid (IAPP) als helle, im Zytoplasma
lokalisierte Flecke. Wieder zeigten alle vier Zell-Linien ein positives
Signal für
IAPP, wobei in 1.1B4, 1.1E7 und 1.4E7 ein höherer Grad an Färbung beobachtet
wurde ( 44). Es wurde weder eine positive
Färbung
stärker
als der Hintergrund für
Glucagon noch für
Somatostatin in irgendeiner der getesteten Zell-Linien beobachtet
(45 und 46). Die
Charakteristiken der Immunfärbung
sind für
alle 6 Zell-Linien in Tabelle 5 zusammengefasst.
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Jede
beschriebene Ausführungsform
beschreibt die Herstellung und Charakterisierung der hybriden, menschlichen,
Insulin absondernden Zell-Linien, die durch die Elektrofusionsmethode
hergestellt wurden. Die Fusionen wurden unter Verwendung der unsterblichen
PANC-1- oder Hup-T3-Partnerzellen durchgeführt und resultierten
in der Herstellung von 38 Hybriden (1). Von
den 27 hergestellten, Insulin absondernden Klonen wurden die ersten
vier durch eine Reihe von morphologischen Untersuchungen und Studien
zur Absonderung charakterisiert, wobei die Fähigkeit jeder neuen Zell-Linie,
auf Glucose und andere Regulatoren der B-Zell-Funktion zu reagieren,
analysiert wurde. Die vier neuen, durch Elektrofusion hergestellten
und in diesem Abschnitt charakterisierten Zell-Linien werden vorläufig als
1.1B4-, 1.1E7-, 1.4E7- und 1.2B4-Zellen bezeichnet. Versuche, Hybride
unter Verwendung von TRM-1, HAP-5 oder B6 als unsterbliche Partnerzellen
herzustellen, wurden durch die Unfähigkeit dieser Zellen, die
Proliferation in Gewebekultur fortzusetzen, vereitelt.
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Die
drei aus PANC-1 gebildeten Zell-Linien (1.1B4, 1.1E7 und 1.4E7)
und die durch Elektrofusion mit Hup-T3-Zellen
hergestellte Zell-Linie (1.2B4) wuchsen alle als Monoschichten in
Gewebekultur und zeigten bei Konfluenz ein „Kopfsteinpflaster"(Pavement)-Muster,
das für
epitheliale Zellen charakteristisch ist. Die je weiligen Verdopplungszeiten
betrugen ungefähr
23 ± 1,7
Stunden für
1.1B4-Zellen, 23 ± 1,9
für 1.1E7-Zellen,
26 ± 1,5
Stunden für
1.4E7-Zellen und 36 ± 2,1
Stunden für
1.2B4-Zellen (n = 4). Diese inhärenten
Unterschiede im Wachstumsverhalten bestätigen die Ansicht, dass jede
eine einzigartige und neue klonierte Zell-Linie darstellt. Es wurde
durch Immunzytochemie gezeigt, dass die vier Zell-Linien Insulin,
Glucokinase und IAPP exprimieren. Für Glucagon und Somatostatin
wurde keine sichtbare Färbung
nachgewiesen.
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Glucose
ist ein Hauptregulator für
die Absonderung von Insulin aus der pankreatischen B-Zelle (Meglasson
und Matschinsky, 1986). Die statische Inkubation der verschiedenen
neuen, menschlichen Inselzell-Linien für 60 min mit einer Serie von
ansteigenden Glucose-Konzentrationen offenbarte beträchtliche
Unterschiede bei der die Absonderung von Insulin betreffenden Empfindlichkeit
jeder Zell-Linie. Die 1.1B4-Zellen zeigten ein entsprechenderes
schrittweises Muster bei dem Ausstoß von Insulin im Vergleich
zu anderen Zell-Linien, wobei der Schwellwert bei 5,6 mmol/l Glucose
lag. Die 1E7- und 1.4E7-Zell-Linien zeigten maximale Reaktionen
bei 11,1 bzw. 5,6 mmol/l Glucose. Der Abfall des Ausstoßes von
Insulin bei höherer
Glucose-Konzentration reflektiert möglicherweise die doppelte Wirkung
von Glucose, der Erhöhung
der Ausstoßung und
des Einstroms von Ca2+, wie es für die in
den normalen B-Zellen nachweisliche, anfängliche, vorübergehende
Inhibitionsphase impliziert wurde (Hellman et al., 1992). Dieses
Phänomen
wird auch in anderen von Tieren stammenden, Insulin absondernden
Zell-Linien, einschließlich
HIT-T15, BRIN-BGS und BRIN-BG7 beobachtet (Poitout et al., 1996;
McClenaghan et al., 1996b). Im Gegensatz zu den anderen drei, aus
der Elektrofusion stammenden, menschlichen Inselzell-Linien wurde
unter Standardbedingungen bei der Inkubation in den 1.2B4-Zellen
keine signifikante Insulin absondernde Reaktion auf Glucose beobachtet.
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Die
Ausstoßung
von Insulin durch 1.1B4-, 1.1E7- und 1.4E7-Zellen als Reaktion auf
Glucose war in Anwesenheit von 200 μmol/l IBMX bedeutend erhöht. Der
Phosphodiesterase-Inhibitor IBMX erhöhte die Absonderung von Insulin
um 20 bis 60% und verschob in 1.1E7-Zellen den Schwellwert auf 5,6
mmol/l Glucose. Die durch IBMX vermittelte Einwirkung weist darauf
hin, dass die Zellen IBMX verwerten, um cAMP zu erhöhen und
die durch Ca2+ vermittelte Freisetzung von Insulin
wie in normalen pankreatischen B-Zellen zu ermöglichen (Hellman et al., 1992).
Auf gemäßigte Weise
erhöhte
IBMX auch die Absonderung von Insulin aus den 1.1B4- und 1.4E7-Zellen
in Abwesenheit von Glucose. Diese stimulierende Wirkung reflektiert
höchstwahrscheinlich die
Fähigkeit
höherer
Konzentrationen von zyklischem AMP zur Stimulierung der Absonderung
durch die Mobilisierung von intrazellulärem Ca2+ und
die Förderung
des Ca2+-Einstroms, wie es auch für die normale
pankreatische B-Zelle beobachtet wurde (Hellman et al., 1992). Von
Hup-T3 stammende
1.2B4-Zellen waren gegen IBMX unempfindlich.
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Die
Einschließung
von 2 mmol/l 5-Thioglucose, einem Glucose-Analogon, das ein wirksamer
Inhibitor der Hexokinase ist, verursachte eine Veränderung
bei der Reaktion in Bezug auf die Glucose-Insulin-Dosis für jede Zell-Linie.
In den 1.1B4-, 1.1E7- und 1.2B4-Zellen waren die Wirkungen signifikant
(p < 0,01 bis p < 0,001) und bestanden
aus einer 20 bis 50%igen Verringerung der Absonderung von Insulin
bei 0 mmol/l bis 11,1 mmol/l Glucose. Außerdem verursachte die Einschließung von
5-Thioglucose eine Veränderung
bei der Empfindlichkeit der 1.1E7-Zellen für Glucose, wobei der Schwellwert
der Konzentration für
die Stimulierung der Freisetzung von Insulin bei 5,6 mmol/l Glucose
lag. In Anwesenheit von 5-Thioglucose
wurde die durch Glucose stimulierte Freisetzung von Insulin auch
in den von Hup-T3 stammenden 1.2B4-Zellen
offensichtlich. Diese Beobachtungen weisen darauf hin, dass die
vorteilhaften Wirkungen von 5-Thioglucose auf die Absonderung durch
die Inhibierung von Hexokinase verursacht werden, wobei ein größerer Anteil
des Glucose-Flusses vorliegt, der durch Glucokinase so katalysiert
wird, dass die signalisierende Stärke des Glucose-Metabolismus erhöht ist (Hohmeier
et al., 1997). Der Ausstoß von
Insulin und die Empfindlichkeit gegenüber Glucose wurden in den 1.4E7-Zellen
nicht durch 5-Thioglucose beeinflusst.
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Die
weitere Charakterisierung jeder Zell-Linie umfasste die Bewertung
der insulinotropen Aktivität
einer Anzahl von Aminosäuren,
einschließlich
der elektrisch neutralen Aminosäuren
(L-Alanin, L-Leucin) und der kationischen Aminosäuren (L-Arginin). Obgleich
viele Studien zur Aufklärung
des Mechanismus der durch Aminosäuren
induzierten Absonderung von Insulin (Henquin und Meissner, 1981;
Malaisse et al., 1991) durchgeführt
wurden, werden die Wirkungen vieler Aminosäuren, einschließlich L-Alanin
und Glycin, unzureichend verstanden. Bei der Tes tung bei einer nicht-stimulierenden
(5,6 mmol/l) Glucose-Konzentration stimulierte L-Arginin die Absonderung
von Insulin in jeder der menschlichen, von Inseln stammenden Zell-Linien
maßgeblich.
Signifikante Wirkungen von L-Leucin und L-Alanin auf die Absonderung von Insulin
bei 5,6 mmol/l wurden lediglich in den 1.1B4-Zellen beobachtet,
was möglicherweise
widerspiegelt, dass diese Aminosäuren menschlichen
Inselzellen eher als Verstärker
als als wirkungsvolle Initiatoren der Freisetzung von Insulin dienen
(Yada, 1994).
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Bei
der Testung bei 11,1 mmol/l Glucose verursachtete jede getestete
Aminosäure,
Leucin, KIC, Arginin und Alanin, signifikante Steigerungen bei der
Freisetzung von Insulin. Dies deutet darauf hin, dass die neuen
Zellen jedes der verschiedenen Aminosäure-Transport-Systeme und die
zugehörigen
Signalerkennungswege besitzen, wie sie für normale pankreatische B-Zellen
beschrieben wurden (Hellman et al., 1971; Yada, 1994). Zusätzlich zeigen
diese Ergebnisse, dass die getesteten Aminosäuren von stimulierender Glucose
für ihre
insulinotropen Einwirkungen auf diese neuen menschlichen Inselzellen
Gebrauch machen können.
Dies bestätigt
neuere Beobachtungen, dass Aminosäuren in einer Glucose-abhängigen Weise
agieren können
und zwar, dass Glucose als ein Treibstoff durch seinen Metabolismus
agiert, was die Aufnahme und Verwertung von bestimmten Aminosäuren ermöglichen
kann (McClenaghan und Flatt, 1999). Es ist ebenfalls interessant zu
bemerken, dass Glyceraldehyd, ein Triose-Zucker, fähig war,
die Absonderung von Insulin aus jeder der neuen Zell-Linien wesentlich
zu stimulieren. Wie Glucose stimuliert Glyceraldehyd die Freisetzung
von Insulin durch seinen glycolytischen Metabolismus und die nachfolgende
Bildung von ATP (Halban und Wollheim, 1980). Die Depolarisierung
der Plasmamembran durch eine hohe KCl-Konzentration oder die Blockierung des ATP-empfindlichen
Kalium(K+-ATP)-Kanals
mit Glibenclamid oder Tolbutamid verursachten ebenfalls die Freisetzung
von Insulin aus den neuen Zell-Linien, wie zuvor bei normalen B-Zellen
festgestellt wurde (Kramen et al., 1996).
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Um
die Rolle der Glycolyse und von K+-ATP-Kanälen bei
der Glucose-induzierten
Absonderung von Insulin weiter zu untersuchen, wurden die Wirkungen
von Diazoxid bewertet. Es ist bekannt, dass dieses Agens K+-ATP-Kanäle öffnet und
somit zur Repolarisierung der B-Zellmembran und Inhibierung der
Freisetzung von Insulin fungiert (Henquin et al., 1992). Wie erwartet
reduzierte diese Agens die Ausstoßung von Insulin aus allen
vier Zell-Linien bei 16,7 mmol/l Glucose, was die Bedeutung des
K+-ATP-Kanals bei der Regulierung der Absonderung von Insulin aus
jeder der klonierten B-Zell-Linien aufzeigt.
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Es
ist seit vielen Jahren bekannt, dass Ca2+ eine
bedeutende Rolle bei der durch Nährstoffe
induzierten Absonderung von Insulin spielt (Hellman, 1975). Die
Bedeutung des Ca2+-Einstroms bei der durch
Glucose induzierten Absonderung von Insulin wurde durch ausgeführte Inkubationen
bei Abwesenheit von extrazellulärem
Ca2+ und mit dem Ca2+-Chelatbildner
EGTA aufgezeigt. Die Depletion von Ca2+ inhibierte
die Absonderung von Insulin aus jeder der vier Zell-Linien bei 16,7
mmol/l Glucose maßgeblich.
Die Blockierung der spannungsabhängigen
Ca2+-Kanäle (VDCC)
unter Verwendung von Verapamil reduzierte die durch Glucose induzierte
Absonderung von Insulin in ähnlicher
Weise. Diese Ergebnisse zeigen deutlich die Bedeutung von Ca2+ und spannungsabhängigen Ca2+-Kanälen bei
der Regulierung der Absonderung von Insulin aus den neuen Hybridzell-Linien.
Es ist daher möglich,
aus diesen Funktionsstudien zu folgern, dass die Zellen K+-ATP-Kanäle, SUR,
Kir und VDCC exprimieren.
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Ebenso
wichtig ist, dass gezeigt wurde, dass der Insulin-Gehalt und die
Absonderungsreaktionen aller vier menschlichen B-Inselzell-Linien
bei niedrigen und hohen Abschnittsnummern stabil blieben. So waren
der zelluläre
Insulin-Gehalt, die basale Freisetzung von Insulin und die Absonderungswirkungen
von Glucose und KCl an den Abschnitten 17 und 40 ähnlich.
Eine solche funktionelle Stabilität scheint ein bedeutendes Merkmal der
aus der Elektrofusion stammenden, im Vergleich zu transfizierten,
pankreatischen B-Zell-Linien zu sein.
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Die
Verfügbarkeit
von molekularen Sonden ermöglichte
die Western-Blot-Analyse
aller vier neuen, menschlichen Inselzell-Linien und der parentalen
Zell-Linien unter
Verwendung spezifischer Antikörper,
die sich gegen das GLUT-1-Transporterprotein
und gegen Glucokinase richteten. Es wurden jeweils Proteine von ungefähr 48 kDa
und 50 kDa in allen vier Zell-Linien nachgewiesen, doch nicht in
den parentalen PANC-1- noch in den Hup-T3-Zellen.
Es ist bekannt, dass der GLUT-1-Transporter eine bedeutende Rolle
bei der Aufnahme von Glucose spielt, wobei er in Verbindung mit
Glucokinase zur Bildung des sogenannten Glu cose-empfindlichen B-Zell-Mechanismus
in pankreatischen B-Zellen führt
(Shibasaki et al., 1990).
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Die
Messungen von GLUT-1- und Glucokinase-Protein gingen mit funktionellen
Messungen der Aktivität
einher, die durch die Bewertung des Glucose-Transports und des Beitrags von Glucokinase/Hexokinase zu
den gesamten Glucosephosphorylierungsaktivitäten der verschiedenen Zell-Linien
ermittelt wurden. Diese Studien ergaben, dass die neuen menschlichen
Insel-Klone wirksame Charakteristiken des Glucose-Transports aufweisen,
die, im Gegensatz zu parentalen Zellen, nicht durch die Erhöhung der
extrazellulären
Glucose-Konzentration von 1,1 auf 16,7 mmol/l unterdrückt wurden.
Dieses Charakteristikum wurde bisher als ein kennzeichnendes Merkmal
der pankreatischen B-Zelle definiert (Hellman et al., 1974). Neuere
molekulare Untersuchungen betrachten den Glucose-Transport in normalen
pankreatischen B-Zellen nicht als geschwindigkeitsbestimmend, außer in extremsten
Umständen
(Ohneda et al., 1994).
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Es
wird im Allgemeinen geglaubt, dass Glucokinase einer der wichtigsten
bestimmenden Faktoren der Glucose-Empfindlichkeit in der pankreatischen
B-Zelle ist (Lenzen und Tuedge, 1994). Insbesondere ist ein hoher
Beitrag der Glucokinase zur gesamten Phosphorylierungsaktivität (im Gegensatz
zu Hexokinase) ein charakteristisches Merkmal von normal funktionierenden,
Insulin absondernden Zellen. In der vorliegenden Untersuchung trug
Glucokinase < 2%
zur Glucosephosphorylierungsaktivität der parentalen PANC-1-Zellen
bei. Im Einklang mit den Daten des Western-Blots lagen die Beiträge der Glucokinase
von abstammenden 1.1B4, 1.1E7, 1.4E7 im Bereich zwischen 27–43%. Die
andere Zell-Linie, 1.2B4, war durch einen Beitrag der Glucokinase
zur gesamten Phosphorylierungsaktivität von 36% gekennzeichnet. Die
Maße sind
ziemlich positiv mit dem Wert von 50% vergleichbar, von dem bei
den normalen B-Zellen berichtet wurde (Lenzen, 1990), und zeigen
deutlich einen wirksamen Transport und Metabolismus von Glucose
in den menschlichen Partner-B-Zellen.
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Der
Glucose-Metabolismus durch die B-Zelle stellt einen Höchststand
des Glucose-Transports und der Phosphorylierungsaktivitäten dar.
Die Bewertung der metabolischen Reaktion in parentalen und abstammenden
Zell-Linien deutete mit ansteigender Glucose-Konzentration auf eine
schrittweise Steigerung der Glucose oxidation/-verwertung. Die Inhibierung
der Hexokinaseaktivität
unter Verwendung von 5-Thioglucose zeigte auch Inhibierungswirkungen,
wie an anderer Stelle berichtet wurde (Hohmeier et al., 1997). Da
die Stimulierung der Absonderung von Insulin durch Glucose eng mit
der Bildung von ATP verbunden ist, wurde der relative Fluss des
Glucose-Metabolismus durch oxidative Wege als ein besonders bemerkenswerter
Indikator für die
funktionelle Intaktheit der pankreatischen B-Zelle angesehen (Malaisse,
1992). Die Berechnung der Verhältnisse
von Glucoseoxidation:Glucoseverwertung ergab höhere Werte in jeder der Hybridzellen
im Vergleich zu den parentalen PANC-1- oder Hup-T3-Zellen.
Solche Effekte wurden allgemein mit den relativen Glucokinaseaktivitäten der
verschiedenen Zell-Linien in Verbindung gebracht.
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Obgleich
die Ergebnisse aus der Immunhistochemie nur Teil früher Untersuchungen
zur Exprimierung von B-Zell-Markern waren, ist es versichernd, dass
eine positive Anfärbung
für Insulin
durch das Insulin-Antiserum in allen der klonierten Hybridzell-Linien
nachgewiesen wurde. Wie aus den FITC-Bildern ersichtlich ist, scheinen
die Zellen keine einheitliche Insulin-Anfärbung aufzuweisen. Dies spiegelt
wahrscheinlich das Unvermögen
dieses bestimmten Ansatzes wider, die in einigen der Zellen vorhandenen,
niedrigen Insulin-Spiegel nachzuweisen. Die Färbung für Insulin unter Verwendung
desselben Antikörpers
im Pankreas der Ratte zeigte starke, fluoreszierende Signale (Ergebnisse
sind nicht gezeigt), doch die Monoschichten der B-Zellen enthielten
weit niedrigere Insulin-Spiegel, die auf weniger als 5% der normalen
pankreatischen Inselzellen geschätzt wurden.
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Das
Glucokinase-Protein wurde durch Immunzytochemie in allen Zell-Linien
als kleine, körnige
Floureszenzflecken, die überall
im Zytoplasma verstreut waren, nachgewiesen. Wie bei dem Insulin
war es schwierig, die Spiegel von Glucokinase aus diesen Experimenten
visuell zu quantifizieren, jedoch sorgfältiges Experimentieren mit
jeder Zell-Linie zeigte, dass die Grade der positiven Anfärbung wieder
in den hybriden Inselzellen, im Vergleich zu den parentalen Zell-Linien,
erhöht
waren. IAPP wurde in allen Zell-Linien gefunden und erschien ebenfalls
als kleine Flecke positiver Färbung überall im
Zytoplasma und war weniger stark als die Färbung, die für Glucokinase
beobachtet wurde. Es wurde weder für Glucagon noch für Somatostatin
in irgendeiner der getesteten Zell-Linien eine positive Färbung beobachtet,
was die Ansicht unterstützt,
dass die Hybride eine reine Population von klonierten pankreatischen
B-Zellen darstellen.
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Es
wird erfindungsgemäß über die
Generation und Charakterisierung der vier neuen, aus der Elektrofusion
stammenden, menschlichen, Insulin absondernden, pankreatischen B-Zell-Linien
berichtet. Die funktionelle Beurteilung dieser einzigartigen Zellen
zeigt, dass die Hybridzellen viele der Merkmale der normalen menschlichen,
pankreatischen B-Zelle von den menschlichen Donoren erbten (Tabelle
6).
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Die
Aufstellung der DNA-Erkennungsprofile der vier, aus der Elektrofusion
stammenden, menschlichen, Insulin absondernden, pankreatischen B-Zellen
zeigt, dass die Zell-Linien 1.1E7, 1.4E7 und 1.1B4 ähnliche
DNA-Profile aufweisen während
1.2B4 ein anderes Profil besitzt.
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Die
Tabellen 7, 8, 9 und 10 zeigen die Ergebnisse der Erkennungsprofile
von 1.1E7, 1.4E7, 1.1B4 bzw. 1.2B4.
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Diese
Profile zeigen, dass die durch das Elektrofusionsverfahren hergestellten
Zell-Linien, die Merkmale von normalen pankreatischen B-Zellen aufweisen,
es nicht erforderlich machen, eine identische genetische Identität gemein
zu haben.
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Die
hergestellten Zell-Linien scheinen bessere funktionelle Eigenschaften
als viele existierende, tierische Zell-Linien zu besitzen, die auf
die Anwesenheit der Hauptbestandteile des gekoppelten Reiz-Absonderungs-Weges
der normalen pankreatischen B-Zelle zurückgeführt werden können. Diese
verschiedenen Beobachtungen, in Kombination mit der funktionellen
Stabilität,
zeigen, dass aus Elektrofusion stammende, menschliche pankreatische
B-Zell-Klone von beträchtlichem
Vorteil für
die Diabetes-Forschung sein werden. Außerdem werden diese Zell-Linien den Einsatz
von „Cellular
Engineering" unter
Verwendung der aus der Elektrofusion stammenden, pankreatischen
B-Zellen zur Bereitstellung einer Therapie für Typ-1-Diabetes ermöglichen.