DE60103487T2 - Verfahren zur Auswahl der Funktionsweise eines optischen Detektors oder eines optischen Multimode-Detektors - Google Patents

Verfahren zur Auswahl der Funktionsweise eines optischen Detektors oder eines optischen Multimode-Detektors Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Auswahl der Betriebsart für einen Lichttaster, bestehend aus einem Sendesystem und einem Empfangssystem, wobei dieses letztere mindestens ein photorezeptorisches Bauteil besitzt, der fähig ist, ein signifikantes Empfangssignal über die Präsenz oder die Entfernung eines Objektes auf dem emittierenden Lichtweg zu liefern.
  • Derartige Lichttaster sind wohl bekannt. Wenn sie mit der Erfassung der Unterbrechung eines Lichtstroms arbeiten, der vom zu erfassenden Objekt ausgesendet wird, gehören sie zu einer ersten Familie von Tastern: Sperrtaster, polarisierte oder nicht polarisierte Reflexionslichttaster. Im weiteren wird der Begriff "Reflexionslicht" sowohl für einen polarisierten wie einen nicht polarisierten Reflexionslichttaster verwendet. Im Falle einer Verwendung als Sperrtaster besitzt der Taster kein Sendesystem und eine externe Lichtquelle muss mit der Achse des photorezeptorischen Bauteils ausgerichtet sein. Im Falle einer Funktionsweise mit Reflexionslicht besitzt der Taster ein Sendesystem, dessen Achse benachbart ist mit der des photorezeptorischen Bauteils, wohingegen ein Reflektor auf die Sendeachse ausgerichtet sein muss, um das reflektierte Licht zum Bauteil zurückzuwerfen.
  • Wenn die Lichttaster auf dem zu erfassenden Objekt die diffuse Reflexion des vom Sendesystems emittierten Lichtstrahls einsetzen, dann gehören sie zur zweiten Sensor-Familie, die entweder eine Energiemessung ausnutzen, d.h. die Unterfamilie der "Näherungstaster", oder durch Triangulierungs-Effekt eine Bewegungsmessung des vom photorezeptorischen Bauteil empfangenen Lichtflecks zu Grunde legen, d.h. die Unterfamilie "Näherungstaster mit Hintergrundausblendung".
  • Das Dokument EP 923 140 beschreibt einen Lichttaster mit einem einzigen photorezeptorischen Bauteil, das als Antwort auf eine bewusste Wahl für einen Betrieb im Reflexionslichtmodus oder im Näherungsschaltermodus konfigurierbar ist. In bestimmten Fällen stellt sich die halbautomatische oder automatische Erzielung dieser Konfiguration als wünschenswert heraus.
  • Das Dokument FR 2 792 732 enthüllt einen Lichttaster mit zwei Sendesystemen zur Emission von Lichtstrahlen verschiedener Wellenlänge, einem mit einem der Emittern in Zusammenhang stehenden polarisierenden Filter und einem Empfangssystem mit zwei Ausgängen. Nach der Emission analysieren Auswahlmittel die elektrischen Empfangssignale, um den nicht zutreffenden Sender zu hemmen, den anderen Sender zu aktivieren und den Empfänger an eine Betriebsweise als Reflexionslichttaster oder Näherungsschalter anzupassen.
  • Zweck der Erfindung ist, einem Lichttaster zu gestatten, mindest in zwei Betriebsarten unter den Modi Sperrtaster, Reflexionslichttaster, Näherungstaster oder Näherungstaster mit Hintergrundausblendung zu funktionieren, in dem er von sich aus in die für die gegebenen und von ihm festgestellten Umgebungsbedingungen günstigste Betriebsart wechselt.
  • Gemäß der Erfindung ist der Taster konfigurierbar, um entweder in der ersten Betriebsart mit Lichtstrahlunterbrechung, Typ Sperrtaster oder Reflexionslichttaster, oder in der zweiten Betriebsart mit diffusem Reflexionslicht, Typ Näherungstaster oder Näherungstaster mit Hintergrundausblendung, aktiviert zu werden. Der Taster ist ursprünglich aktiviert in der ersten Betriebsart (über sein Sendesystem und sein Empfangssystem) und das Empfangssystem führt eine Erkennung der ersten Betriebsart durch, anschließend bestätigt das Empfangssystem, und eventuell das Sendesystem des Tasters, die erste Betriebsart oder schaltet in die zweite Betriebsart um, je nachdem, ob die erste Betriebsart erkannt wurde oder nicht. Die Bestätigung der ersten Betriebsart oder die Umschaltung in die zweite Betriebsart ist an eine Freigabe gebunden, die automatisch erfolgen kann, aber bevorzugt durch das Eingreifen des Bedieners ausgelöst wird. Der Taster ist damit in der Lage, seine Betriebsart sequentiell selbst zu bestimmen.
  • Wenn der Taster für die zweite Betriebsart konfiguriert wurde, kann man erwarten, dass er automatisch in die geeignete Unterbetriebsart wechselt. Zu diesem Zweck misst das Empfangssystem den Hintergrundabstand und wechselt, abhängig zur gemessenen Distanz, in den Zustand "Näherungstaster" (mit Bestimmung der Empfangsstrahlenergie im Verhältnis zu einem Schaltpunkt) oder in den Zustand " Näherungstaster mit Hintergrundausblendung" (mit Verarbeitung der Empfangsstrahlposition).
  • Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf einen Multimode-Lichttaster einschließlich materieller Mittel und Softwaremittel für die Erfassung und die Konfiguration, die in der Lage sind, die beschriebene Konfiguration zu erzeugen.
  • Im weiteren wird, verglichen mit den beigefügten Zeichnungen, eine nicht einschränkende Ausführungsart der Erfindung beschrieben.
  • Die 1 ist die schematische Darstellung eines Multimode-Lichttasters und seiner verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten.
  • Die 2 ist die schematische Darstellung eines Bauteils, das in den beiden getrennten Betriebsarten im Taster der 1 verwendbar ist.
  • Die 3 zeigt schematisch ein Diagramm, welches das Verfahren gemäß der Erfindung darstellt.
  • Die 4 stellt ein Ablaufdiagramm dar über die Sequenz des Einsatzverfahrens des Tasters gemäß der Erfindung in der Viermoden-Ausführungsart.
  • Der Multimode-Lichttaster der 1 umfasst ein Sendesystem 10, das mit einem elektronischen Schaltkreis 11 ausgerüstet ist, zugeordnete Softwaremittel und ein Photoemitter-Element 12, um das Emissionslicht E aussenden zu können. Zur Ausnutzung des Rezeptorlichts R1 oder R2 besitzt er ebenfalls ein Empfangssystem 13, ausgerüstet mit einem Photorezeptor-Element 14 von Achse X, einen elektronischen Schaltkreis 15 und zugeordnete Softwaremittel.
  • Zwei Betriebsarten machen von einer vorausgehenden Ausrichtung Gebrauch: Ein Sperrmodus B, bei dem der Lichtstrahl R1 aus einer externen Lichtquelle 16 stammt; vorausgesetzt, dass diese Quelle korrekt ausgerichtet ist. Der Lichtstrahl wird verdunkelt, sobald sich ein Objekt O in die Empfangsache x stellt. Und ein Reflexionslichtmodus R, bei dem der Lichtstrahl R1 aus einer internen Lichtquelle stammt, die vom Element 12 gebildet wird, nach der Reflexion auf den Reflektor 17, vorausgesetzt, dass dieser Reflektor korrekt ausgerichtet ist. Der Lichtstrahl wird auch hier verdunkelt, wenn sich ein Objekt in die Empfangsachse X stellt und der Schaltkreis 15 einen Ausgang des Tasters abhängig zu dieser Verdunkelung schaltet.
  • Andere Betriebsarten kommen ohne die Ausrichtung auf einen Reflektor oder einen Emitter aus und arbeiten mit der diffusen Reflexion des Lichtes auf das Objekt, so im Modus "Näherungstaster" P oder im Modus " Näherungstaster mit Hintergrundausblendung" S. Das Objekt O wirft einen Lichtstrahl R2 zurück, der auf dem Bauteil einen Lichtfleck erzeugt. Im Näherungstastermodus P verarbeitet der elektronische Schaltkreis 15 die Intensitätsveränderung dieses Lichtflecks, um das Objekt zu erfassen. Im Modus Näherungstaster mit Hintergrundausblendung S wird die Neigung des zurückgeworfenen Lichtstrahls per Triangulierung ausgewertet und die Positionsveränderung des Lichtflecks auf dem Photorezeptor-Element 14 ausgenutzt.
  • Der Taster umfasst die materiellen Mittel und die Softwaremittel für die Erfassung und die Konfiguration 18, die dem Sendesystem 10 und dem Empfangssystem 13 zugeordnet sind.
  • Zum einen konfigurieren die Mittel 18 das Sendesystem 10 abhängig zur gewünschten Betriebsart: keine Emission im Modus Sperrtaster B (Zustand 10B), da dann eine externe Quelle aktiviert ist, Emission in einer ersten Wellenlänge im Reflexionslichtmodus R (Zustand 10R), Emission in der ersten Wellenlänge oder in der zweiten Wellenlänge im Modus Näherungstaster P oder Modus Näherungstaster mit Hintergrundausblendung S (Zustand 10P/S). Zum anderen konfigurieren die Mittel 18 das Empfangssystem 13 abhängig zur gewünschten Betriebsart: Zustand 13B/R im Modus Sperrtaster B und im Reflexionslichtmodus R, Zustand 13P im Modus Näherungstaster P und Zustand 13S im Modus Näherungstaster mit Hintergrundausblendung S.
  • Um die Konfiguration des Empfangssystems 13 besser zu verstehen, zeigt die 2 als Beispiel ein Photorezeptor-Element 14, das für den Gebrauch in der Erfindung geeignet ist. Dieses Bauteil präsentiert zwei Zonen, eine 14a ist in den Betriebsarten Sperrtaster B und Reflexionslichtmodus R aktiv, die andere, 14b, ist in den Betriebsarten Näherungstaster P und Näherungstaster mit Hintergrundausblendung S aktiv. In den Betriebsarten P und S kann der Bereich 14a ebenfalls aktiv bleiben. Der Bauteil präsentiert somit mehrere Zonen oder Ausgangskanäle, die vom Schaltkreis 15 abhängig zur gewählten und vom Schaltkreis ausgewerteten Betriebsart aktiviert werden. Als Bauteil 14 können ebenfalls zwei nebeneinanderliegende Photorezeptor-Elemente 14 verwendet werden, zum Beispiel durch Anreihen zweier geeigneter Bauteile, zum Beispiel eine Fotodiode für die Zone 14a, aktiv in den Betriebsarten B oder R, und ein PSD-Element (position sendig device), aktiv in den Betriebsarten P oder S. Es sei darin erinnert, dass ein PSD-Element mit der Verstärkung seiner Ausgangsgrößen und dem Vergleich der verstärkten Größen arbeitet.
  • Die materiellen Mittel und die Softwaremittel für die Erfassung und die Konfiguration 18 umfassen einen Mikrocontroller oder ein anderes logisches Element, das das Empfangssignal Sa verarbeiten und auswerten kann, um durch Vergleich mit einem oder mehreren Schaltpunkten Sax ein Erkennungssignal zu generieren, das heißt ein signifikantes Empfangssignal, das einer ersten Betriebsart entspricht, oder dieser nicht entspricht. Je nach Zustand des Erkennungssignals schaltet der Mikrocontroller das Empfangssystem 13 und eventuell das Sendesystem 10 auf den Zustand, der der ersten Betriebsart oder der zweiten Betriebsart entspricht.
  • Die 3 erläutet dieses Verfahren. Das Sendesystem 10 und das Empfangssystem 13 des Tasters stehen ursprünglich in den Zuständen 10B oder 10R und 13B/R, diese entsprechen der ersten Betriebsart (Modus B oder R). Die Erfassungs- und Konfigurationsmittel 18 stellen fest, ob das Niveau des empfangenen Signals Sa über dem Schaltpunkt (signifikanter Empfang der ersten Betriebsart) oder unter dem Schaltpunkt (signifikanter Empfang der zweiten Betriebsart) liegt. Dann erfolgt die Freigabe VA, entweder automatisch oder durch Verwendung eines Verzögerungsmittels 18a, oder bevorzugt durch das Einwirken des Bedieners, über die Drucktaste 19. Diese Aktion bestätigt die Konfiguration des Tasters in der ersten Betriebsart M1, wenn der Empfang signifikant ist oder schaltet das Sendesystem 10 des Schalters auf den Zustand 10P/S und das Empfangssystem 13 in den Zustand 13P oder 135, was der zweiten Betriebsart M2 entspricht (kann der Modus P oder S sein), wenn der Empfang nicht signifikant ist. Die zwischen den Zuständen 12P und 13S durchgeführte Wahl wird weiter unten beschrieben.
  • Die 4 zeigt beispielhaft eine Konfigurationssequenz, die für die Auswahl des Tasterbetriebs unter den vier Betriebsarten B, R, P und S verwendet wird. Die Konfiguration ist natürlich einfacher, wenn der Lichttaster nur in zwei oder drei Modi funktionieren soll, z.B. Reflexionslichtmodus R und Näherungstastermodus P, oder Reflexionslichtmodus R und Näherungstaster mit Hintergrundausblendung-Modus S, oder noch Reflexionslichtmodus R / Näherungstastermodus P / Näherungstaster mit Hintergrundausblendung-Modus S.
  • Bei einer Initialisierung 20, die bei der Installierung des Tasters erfolgt oder bei einem Reset durch den Benutzer, beginnt der Taster eine Ausrichtung 21. In dieser Phase wechselt das Sendesystem 10 alternativ von Betriebszyklen im Sperrtastermodus B (Zustand 10B: keine Emission) auf Betriebszyklen im Reflexionslichtmodus R (Zustand 10R: Lichtemission durch das Element 12). In dieser Zeit richtet der Bediener den Taster mit dem externen Emitter 16 oder dem Reflektor 17 aus, wenn der Modus B oder R verwendet werden soll, oder er nimmt diese Ausrichtung nicht vor, wenn die Modi P oder S eingesetzt werden sollen. Der Ausrichtung beansprucht eine oder mehrere elektroluminizierende Dioden, die auf dem Gehäuse sichtbar und mit dem Schaltkreis 15 verbunden sind. Wenn das Empfangssystem 13 nach einigen Zyklen die Präsenz des Emitters 16 als Antwort auf die Abwesenheit von Emissionen oder die Präsenz des Reflektors 17 als Antwort auf diese Emissionen meldet, wird der Taster auf den Sperrmodus B oder im Reflexionslichtmodus R voreingestellt.
  • Wenn der Bediener in der Phase 22 die Freigabe VA bewusst bestätigt, zum Beispiel mit einer Bestätigungstaste 19, werden das Sendesystem und das Empfangssystem des Tasters im Sperrmodus B 23 oder im Reflexionslichtmodus R 24 verriegelt, je nach Ergebnis der Phase 21. Diese Aktion wird vor Ort oder aus der Ferne ausgeübt. Wenn das Empfangssystem 13 weder einen Emitter noch einen Reflektor erkannt hat, wechselt das Sendesystem und das Empfangssystem des Tasters, in 25, als Antwort auf die Freigabe VA, auf die Phase 26, den Betrieb mit diffusem Licht. Die Übergänge 23, 24 und 25 zeigen sich entsprechend der ausgewählten Betriebsart durch eine Konfiguration des Sendesystems 10, zum Beispiel mit Umschaltung der Emissions-Wellenlänge, und des Empfangssystems 13, durch Aktivierung der photorezeptorischen Zonen oder der Ausgangskanäle des oder der Elemente 14.
  • In der Phase 26, diffuses Reflexionslicht, wird als Antwort auf die Emission eines Lichtstrahls einer geeigneten Wellenlänge die Distanz des Hintergrundes 27 durch den Schaltkreis 15 gemessen. Abhängig zum Messergebnis schaltet das Empfangssystem 13 in 28 den Taster in den Näherungstastermodus P um (Zustand 13P: Bearbeitung der empfangenen Energie im Vergleich zu einem gegebenen Schaltpunkt) oder in 29 in den Modus Näherungstaster mit Hintergrundausblendung-Modus S (Zustand 13S: Bearbeitung der Position des Lichtflecks auf dem photorezeptorischen Element).
  • Die Mittel 18 vergleichen das Eingangssignal SA mit einem oberen und einem unteren Schaltpunkt. Daraus ergibt sich: Wenn sich die Hintergrunddistanz in einem vorbestimmten Intervall befindet (zum Beispiel zwischen 30 cm und 130 cm), ist das Empfangssystem 13 auf den Zustand 13S "Näherungstaster mit Hintergrundausblendung" konfiguriert und, wenn die Hintergrunddistanz nicht mehr in diesem Intervall liegt, steht das Empfangssystem 13 in der Konfiguration Zustand 13P "Näherungstaster". Je nach dem oder den photorezeptorischen Elementen, die im Empfangssystem 13 eingesetzt sind, verwendet die Konfiguration die Rezeptorzone 14a, 14b oder die Ausgangskanäle 14c, 14d dieses oder dieser Elemente. Wenn die Konfiguration hergestellt ist, die sich aus der Wahl 28, 29 ergibt, leitet der Taster die Teach in-Phase 30 ein, bei der, je nach Funktionsart, der externe Emitter, der Reflektor oder der Hintergrund eingelernt wird.
  • Natürlich sind Varianten zu den beschriebenen Ausführungsarten denkbar.

Claims (10)

  1. Konfigurationsverfahren für die Betriebsart eines Lichtasters, bestehend aus einem Sendesystem und einem Empfangssystem, konfigurierbar für einen Betrieb in einem ersten Funktionsmodus oder einem zweiten Funktionsmodus. Dahingehend gekennzeichnet, dass: – die erste Betriebsart (M1) der Sperrtaster- oder Reflexionslichttastermodus (B, R) ist und die zweite Betriebsart (M2) der Modus Näherungstaster oder Näherungstaster mit Hintergrundausblendung ist (P, S), – der Taster ursprünglich in der ersten Betriebsart (M1) aktiviert ist, dann das Empfangssystem (13) des Tasters eine Erkennung (21) des ersten Modus vornimmt und dass daraufhin, abhängig zu dieser Erkennung, das Empfangssystem des Tasters in einem Zustand (13B/R), der der ersten Betriebsart (M1) eigen ist, bestätigt wird oder in einen Zustand (13P, 13S) umschaltet, der der zweiten Betriebsart (M2) entspricht.
  2. Verfahren nach Patentanspruch 2, dahingehend gekennzeichnet, dass der Taster in der ersten Betriebsart (M1) bestätigt oder in die zweite Betriebsart (M2) geschaltet wird, als Antwort auf einen Freigabevorgang (VA).
  3. Verfahren nach Patentanspruch 2, dahingehend gekennzeichnet, dass abhängig von der Erkennung (21), das Sendesystem (10) des Tasters einen Zustand (10B, 10R) bestätigt, der der ersten Betriebsart (M1) eigen ist oder in einen Zustand (10P, 10S) umschaltet, der der zweiten Betriebsart (M2) entspricht.
  4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass während der Erkennung (21) des Emitters oder des Reflektors, die in der ersten Betriebsart (M1) angesprochen werden, das Sendesystem (10) zwischen dem Sperrzustand (10B) und dem Reflexionslichtzustand (10R) durch alternative Aktivierung und Deaktivierung oszilliert.
  5. Konfigurationsverfahren nach Patentanspruch 1, dahingehend gekennzeichnet, dass die zweite Betriebsart (M2) eine Phase (27) zur Messung der Hintergrunddistanz beinhaltet, und, abhängig zur gemessenen Distanz, das Empfangssystem (13) in den Näherungstasterzustand (13P), mit Bestimmung der Empfangsstrahlenergie im Verhältnis zu einem Schaltpunkt, oder in den Zustand Näherungstaster mit Hintergrundausblendung (13S), mit Verarbeitung der Empfangsstrahlposition, gebracht wird.
  6. Multimode-Lichttaster bestehend aus einem Sendesystem (10) und einem Empfangssystem (13), das Empfangssystem besitzt mindestens ein photorezeptorisches Element (14), das fähig ist, ein signifikantes Empfangssignal über die Präsenz oder die Entfernung eines Objektes auf einem emittierenden Lichtweg zu liefern, der Taster ist dabei in der Lage, seine Funktion in der ersten Betriebsart (M1) oder in der zweiten Betriebsart (M2) auszuüben, dahingehend gekennzeichnet, dass: – die erste Betriebsart (M1) vom Typ Sperrtaster oder Reflexionslichtaster (B, R) ist und die zweite Betriebsart (M2) vom Typ Näherungstaster oder Näherungstaster mit Hintergrundausblendung ist (P, S), wobei das Sendesystem (10) und das Empfangssystem (13) für eine Funktionsweise in der einen oder der anderen Betriebsart ausgelegt sind, – der Taster materielle Mittel und Softwaremittel für die Erfassung und die Konfiguration (18) umfasst, die das Empfangssignal (Sa) verarbeiten und daraus folgernd ein signifikantes Empfangssignal (18) liefern können für die Erkennung eines externen Emitters oder eines Reflektors und, abhängig vom Zustand des Erkennungssignals, das Empfangssystem (13) in einem Zustand (13B/R), der der Betriebsart Sperrtaster oder Reflexionslichttaster (B,R) eigen ist, oder in einen Zustand (13P, 13S), der der Betriebsart Näherungstaster oder Näherungstaster mit Hintergrundausblendung (P, S) entspricht, bestätigen oder umschalten können, – die Erfassungs- und Konfigurationsmittel (18) Mittel zur Freigabe der erkannten Betriebsart umfasst.
  7. Taster nach Patentanspruch 6, dahingehend gekennzeichnet, dass die materiellen Mittel und die Softwaremittel für die Erfassung und Konfiguration (18) die aktiven Zonen oder die Ausgangskanäle des oder der photorezeptorischen Elemente (14) abhängig vom Zustand des Erkennungssignals (SA) schalten.
  8. Taster nach Patentanspruch 6, dahingehend gekennzeichnet, dass die materiellen Mittel und die Softwaremittel für die Erfassung und Konfiguration (18) die Wellenlänge des Empfangssystems (10) abhängig vom Zustand des Erkennungssignals (SA) in die voreingestellte Betriebsart (B, R) oder (P, S) schalten.
  9. Taster nach Patentanspruch 6, dahingehend gekennzeichnet, dass die Freigabemittel (19) von einem Bediener ausgelöst werden.
  10. Taster nach Patentanspruch 6, dahingehend gekennzeichnet, dass das Empfangssystem (10) durch alternative Aktivierung und Deaktivierung vom Sperrtastermodus auf den Reflexlichtmodus oszilliert.
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