DE60008500T2 - Glyphosat-Zusammensetzungen und deren Verwendung - Google Patents

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N57/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds
    • A01N57/18Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-carbon bonds
    • A01N57/20Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-carbon bonds containing acyclic or cycloaliphatic radicals

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft verbesserte herbizide Glyphosat-Zusammensetzungen, welche ein Glyphosatherbizid und oberflächenaktive Stoffe umfassen.
  • Glyphosat ist ein gut bekanntes, hoch effektives und kommerziell wichtiges, nicht selektives systemisches Herbizid zur Bekämpfung einer großen Vielzahl nicht gewünschter Vegetation, einschließlich landwirtschaftlichen Unkräutern. Glyphosat wird herkömmlicherweise als ein formuliertes Produkt, das den aktiven Bestandteil und eine oberflächenaktive Komponente, gelöst in Wasser, auf das Blattwerk der Pflanzen umfasst.
  • Für gewöhnlich wird Glyphosat in kommerziellen Zusammensetzungen in Form eines wasserlöslichen Salzes formuliert. Salze bei der kommerziellen Verwendung schließen das Ammoniumsalz, Alkylaminsalze wie Isopropylaminsalz, Alkalimetallsalze wie das Natriumsalz und das Trimethylsulfoniumsalz ein.
  • Zahlreiche Untersuchungen sind bezüglich der Wirkung von oberflächenaktiven Mitteln oder Kombinationen von oberflächenaktiven Mitteln auf die herbizide Wirkung von Glyphosat gemacht worden. Wyrill und Burnside, Weed Science, Bd. 25 (1977), 275–287, untersuchten die Wirkungen von vielen unterschiedlichen oberflächenaktiven Mitteln, einschließlich Beispielen von unterschiedlichen Klassen von oberflächenaktiven Mitteln. Einige Klassen von oberflächenaktiven Mitteln waren wirksamer als andere bei der Verbesserung der herbiziden Wirkung von Glyphosat (verwendet als eine Lösung des Isopropylaminsalzes). Wyrill und Burnside schlossen daraus, dass ein wirksames Tensid eine wichtige Komponente von jeder beliebigen Glyphosatsprühformulierung ist.
  • Die allgemein bekannte kommerzielle flüssige Formulierung von Monsanto, welches seit Jahren unter dem Handelsnahmen Roundup® verkauft wird, umfasst 360 g a. e. (Säureäquivalent) an Glyphosat in Form seines Isopropylaminsalzes und 180 g eines oberflächenaktiven Talgaminethoxylatmittels pro Liter formuliertes Produkt.
  • Es sind in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen worden, um Glyphosat-Zusammensetzungen zu entwickeln, welche eine verbesserte Effizienz unter allgemeinen oder bestimmten Bedingungen zeigen, und/oder welche verbesserte Umweltprofile zeigen. Es sind ebenfalls vorteilhafte feste Zusammensetzungen entwickelt worden.
  • Die EP-290 416 beschreibt herbizide Glyphosat-Zusammensetzungen, welche
    • a) solubilisiertes Glyphosatäquivalent mit mindestens 40 g pro Liter Glyphosatsäure; und
    • b) ein Tensid, welches (i) ein Amin der Formel
      Figure 00020001
      ist, worin R für eine gerad- oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen steht, A für eine Alkylengruppe steht, z. B. eine Ethylen- oder Propylengruppe, und n und n' ganze Zahlen sind, sodass n und n' einen Wert von 1 bis etwa 12 aufweist, (ii) eine Mischung von solchen Aminen mit unterschiedlichen Gruppen R ist, wobei die mittlere Anzahl von Kohlenstoffatomen in den Gruppen R zwischen etwa 8 und etwa 22 liegt, oder (iii) eine Mischung von solchen Aminen mit unterschiedlichen Werten von n und n' ist, wobei n und n' ganze Zahlen sind, sodass in einzelnen Aminen n und n' einen Wert von 0 bis etwa 15 aufweisen können, jedoch in der Mischung der Durchschnittswert der Summe von n + n' zwischen 1 und etwa 12 liegt, R einen einzelnen Wert oder einen mittleren Wert wie in der Mischung (ii) besitzt; und wobei das Gewichtsverhältnis von (a) (ausgedrückt als Glyphosatsäureäquivalent) zu (b) von etwa 1 : 1,75 bis etwa 6 : 1 beträgt.
  • Die WO 95/33379 beschreibt Trialkanolaminderivate und quaternisierte Derivate davon zur Verstärkung der Effizienz von landwirtschaftlichen Chemikalien. Es beschreibt insbesondere Verbindungen der Formel
    Figure 00020002
    worin R1 inter alia für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe oder Alkenylgruppe mit 5 bis 29 Kohlenstoffatomen steht, R2 und R3 gleich oder unterschiedlich sein können und jeweils für ein Wasserstoff oder eine lineare oder verzweigte Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 5 bis 29 Kohlenstoffatomen stehen, p, q und r gleich oder unterschiedlich sein können und jedes im Durchschnitt für eine Zahl von 1 bis 30 steht, und R4, R5 und R6 für Alkylengruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen stehen, zur Verwendung mit landwirtschaftlichen Chemikalien. Herbizide Zusammensetzungen, welche Glyphosat umfassen, sind ebenfalls beschrieben. Das Beispiel 1, Tabelle 9 schlägt herbizide Zusammensetzungen vor, welche Roundup®-Herbizid und eine Verbindung der obigen Formel umfassen, in der R1 und R2 Alkyl mit 18 C-Atomen sind, R3 Wasserstoff ist und p, q und r jeweils für 5 stehen.
  • In noch jüngerer Zeit beschreibt die WO 96/32839 herbizide Glyphosat-Zusammensetzungen, welche eine wirksame die herbizide Aktivität verstärkende Menge eines oberflächenaktiven Mittels mit der chemischen Formel
    Figure 00030001
    worin x und y durchschnittliche Zahlen sind, sodass x + y im Bereich von 2 bis 60 liegt; oder
    Figure 00030002
    worin x + y im Bereich von 0 bis 60 liegt und A ein landwirtschaftlich annehmbares Anion ist, R4 C1-C4-Alkyl ist; oder
    Figure 00030003
    worin x + y im Bereich von 2 bis 60 liegt,
    und worin in allen der obigen Formeln R1 eine gerad- oder verzweigtkettige Alkyl-, Aryl- oder Alkylarylgruppe mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen ist, m eine durchschnittliche Zahl von 1 bis 10 ist, R2 und R3 in jeder der m (O-R2)- oder (R3-O)-Gruppen unabhängig Alkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind. Solche Zusammensetzungen können sehr hohe Glyphosat-Konzentrationen im Bereich von 450 bis 500 g a. e./l zeigen, während sie immer eine angemessene Konzentration an oberflächenaktivem Mittel aufweisen. Solche Zusammensetzungen sollen behauptetermaßen ein ausgezeichnetes herbizides Leistungsvermögen und eine gute Lagerstabilität unter einem großen Temperaturbereich zeigen.
  • Ein Ziel der vorliegen Erfindung ist die Bereitstellung von verbesserten herbiziden Glyphosat-Zusammensetzungen.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung von neuen Glyphosat-Formulierungen, welche eine vorteilhafte herbizide Aktivität zusammen mit einem annehmbaren Umweltprofil zeigen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen herbizide Zusammensetzungen
    • (a) Glyphosatsäure oder ein landwirtschaftlich annehmbares Salz oder Derivat hiervon und
    • (b) eine oberflächenaktive Komponente der Formel
      Figure 00040001
      oder eine quaternisierte Form hiervon,
      Figure 00040002
      oder das Aminoxidderivat hiervon,
      Figure 00040003
      worin R und R' Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, R1 und R2 jeweils unabhängig eine gerade oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 4 bis 24 C-Atomen bedeuten, R3 in jeder (R3-O)-Gruppe gleich oder verschieden sein kann und ein Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, A ein landwirtschaftlich annehmbares Anion ist, und x und y durchschnittliche Zahlen sind, sodass x + y im Bereich von 2 bis 160 liegt.
  • Solche Zusammensetzungen zeigen einen überraschend hohen Grad an herbizider Effektivität im Vergleich zu Zusammensetzungen des Stands der Technik, in dem Sinn, dass bei typischen Glyphosat/Tensid-Verhältnissen die Effektivität mindestens entsprechend hoch ist, jedoch bei erhöhten Glyphosat/Tensid-Verhältnissen drastisch verbessert ist gegenüber herkömmlichen ein oder mehrere Tenside enthaltenden Zusammensetzungen. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zeigen ein entsprechendes Leistungsvermögen oder eine entsprechende biologische Wirkung im Vergleich zu Zusammensetzungen des Standes der Technik mit dem Vorteil der Verwendung von höheren Glyphosat/Tensid-Verhältnissen. Als ein Ergebnis können die Zusammensetzungen der Erfindung höhere Konzentrationen an Glyphosat enthalten und wirtschaftlich interessanter sein.
  • Wie hierin verwendet steht "Glyphosat" für N-Phosphonomethylglycin in seiner Säureform sowie in jedweder Salzform oder jedwedem Derivat von Glyphosat, welches in wässriger Lösung Glyphosatanionen zusammen mit geeignetem Kation bereitstellt. Glyphosat schließt das Isopropylaminsalz von Glyphosat und andere landwirtschaftlich annehmbare Salze von Glyphosat ein, wie jene, die in dem US-Patent 3 799 758 offenbart sind.
  • Tenside, wie sie oben stehend definiert sind, sind dem Fachmann im Fachbereich bekannt und können durch Ammonolyse des entsprechenden Alkohols (alkoxyliert oder nicht) mit Ammoniak und einem geeigneten Katalysator hergestellt werden. Gemäß dem Herstellungsverfahren wird der relevante Alkohol oder eine Alkoholmischung in Gegenwart eines geeigneten Katalysators wie zum Beispiel einem Nickelkatalysator auf eine Temperatur im Bereich von 130 bis 220°C, vorzugsweise auf etwa 190°C, unter Spülen mit Stickstoff erhitzt. Ammoniak und Wasserstoff werden dann in einem Verhältnis von 5 zu 1 bis 1 zu 2, bezogen auf das Volumen, vorzugsweise um 3 bis 1, hinzugesetzt. Der Druck des Reaktionsmediums kann von Normaldruck bis zu mittleren Druckbedingungen von etwa 20 bar variieren. Das resultierende Tensid wird nach 9 bis 20 Stunden nach der Destillation des Reaktionswassers erhalten. Nachdem die Reaktion abgeschlossen ist, wird das Produkt auf Raumtemperatur gekühlt, der Katalysator wird abfiltriert, und das Produkt wird in einem Verdampfer entgast. Das erhaltene Produkt kann weiter gemäß standardmäßigen Verfahrensweisen im Hinblick auf eine erwünschte Alkoxylierung, Methylierung, Oxidation oder Quaternisierung umgesetzt werden.
  • In den Zusammensetzungen der Erfindung kann das Gewichtsverhältnis von Glyphosat (ausgedrückt als Glyphosatsäureäquivalent) zu der gesamten oberflächenaktiven Komponente über einen beträchtlichen Bereich von zum Beispiel 1 : 5 bis 20 : 1 variieren. Das optimale Verhältnis wird gemäß der Weise und den Bedingungen, in denen die herbizide Zusammensetzung angewendet wird, den zu behandelnden Unkrautarten und dem verwendeten besonderen Tensid variieren, jedoch liegt es normalerweise höher als 1 : 1, vorzugsweise höher als 2 : 1, stärker bevorzugt höher als 5 : 1. Zusammensetzungen der Erfindung sind derart vorteilhafterweise wirksam, dass Zusammensetzungen mit unerwartet hohen Glyphosat a. e./Tensid-Verhältnissen der Größenordnung von 20 : 1 oder 15 : 1 noch zu guten Ergebnissen führen. Zusammensetzungen mit einem Verhältnis an Glyphosat a. e. zu Tensid von 8 : 1, 10 : 1 oder 12 : 1 sind besonders bevorzugt. Solche Zusammensetzungen zeigen eine annehmbare kommerzielle Regulierung von unerwünschten Pflanzen ähnlich zu derzeitigen kommerziellen Zusammensetzungen und Zusammensetzungen des Standes der Technik, während sie einen verringerten Tensidanteil aufweisen.
  • Eine Zusammensetzung der Erfindung kann ein flüssiges Konzentrat sein, das mit Wasser zur Bildung einer Sprühlösung für die herbizide Anwendung zu verdünnen ist. Ein flüssiges Konzentrat wird normalerweise mindestens 50 g Glyphosatsäureäquivalent pro Liter und vorzugsweise mindestens 200 g/l, bis zu 600 g/l enthalten, jedoch können in bestimmten Fällen stärker verdünnte für den Einsatz fertige Formulierungen Glyphosatkonzentrationen von etwa 2 bis 20 g/l enthalten. Zusammensetzungen, die 300 bis 600 g/l oder 400 bis 550 g/l enthalten, sind bevorzugt.
  • In einer anderen Form ist eine Zusammensetzung der Erfindung ein fester, z. B. ein frei fließender Teilchenstoff, granulärer Feststoff, oder sie ist zu Tabletten oder Briketts von jedweder erwünschten Größe und Form gepresst. Solche Zusammensetzungen werden für gewöhnlich nicht mehr als 5% und bevorzugterweise nicht mehr als 1 Gew.-% an Wasser enthalten. Feste Zusammensetzungen können formuliert werden, um einen wasserlöslichen inerten Träger einzuschließen, und für diesen Zweck können Ammoniumsalze wie Ammoniumsulfat besonders geeignet sind (siehe unten). Das Gewichtsverhältnis von Glyphosat (ausgedrückt als Glyphosatsäureäquivalent) zur oberflächenaktiven Komponente in solchen Zusammensetzungen liegt innerhalb des oben erwähnten allgemeinen Bereiches. Die Menge an wasserlöslichem inerten Träger ist nicht kritisch, und im Fall von Ammoniumsulfat liegt die Menge z. B. im Bereich 0% bis 80% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung. Eine trockene Zusammensetzung enthält normalerweise mindestens 5–80% (w/w) Glyphosatsäureäquivalent. Feste Zusammensetzungen können z. B. durch Sprühtrocknung einer wässrigen Lösung der Komponenten, durch Trockenmischen der Bestandteile in einer herkömmlichen Granularvorrichtung oder durch Extrusionsmischen, wobei ein granuläres Produkt erhalten wird in einem im Wesentlichen einzigen Betriebsschritt, gemacht werden.
  • Zusammensetzungen der Erfindung schließen ebenfalls Sprühlösungen ein. In diesen Lösungen wird die Konzentration an Glyphosat gemäß dem Volumen pro Einheitsfläche an zu verwendender Sprühlösung und der gewünschten Anwendungsrate an Glyphosat pro Einheitsfläche gewählt. Zum Beispiel erfolgt ein herkömmliches Sprühen bei 50–800 Liter Sprühlösung pro Hektar, und die Auftragungsrate an Glyphosat liegt typischerweise bei 0,125 bis 4 kg Glyphosatsäureäquivalent pro Hektar. Beim regulierten Tropfensprühen liegt die Rate der Anwendung an Glyphosat pro Hektar normalerweise im gleichen Bereich, jedoch ist das Volumen an Sprühlösung pro Hektar beträchtlich geringer, vielleicht bei 15–50 Liter pro Hektar. Sprühlösungen für das regulierte Tropfensprühen sind deshalb konzentrierter als jene, welche beim herkömmlichen Sprühen zur Anwendung kommen.
  • Sprühlösungszusammensetzungen können hergestellt werden durch Verdünnen von flüssigen Konzentraten oder Auflösen von festen Zusammensetzungen dieser Erfindung, wie oben beschrieben, oder durch Tankmischen der getrennten Komponenten der beanspruchten Zusammensetzungen.
  • Zusammensetzungen der Erfindung können eine signifikante Menge eines landwirtschaftlich annehmbaren anorganischen Ammoniumsalzes wie Ammoniumnitrat, Ammoniumthiocyanat, Ammonumthiosulfat, Ammoniumphosphat, Ammoniumchlorid, vorzugsweise Ammoniumsulfat, zusätzlich zu dem Glyphosatherbizid und der oberflächenaktiven Komponente einschließen.
  • Zusammensetzungen der Erfindung, insbesondere formulierte Konzentratzusammensetzungen der Erfindung, können ferner andere adjuvansartige Formulierungshilfsstoffe wie Extrusionshilfsstoffe, Farbstoffe, Verdickungsmittel, Entschäumer wie Entschäumer auf Siliciumbasis, Stabilisatoren, Gefrierschutzmittel wie Ethylenglykol und andere Tenside oder selbst andere pestizide Wirkstoffe, wie es durch im Fachbereich erfahrene Person bestimmt werden kann.
  • Vorzugsweise bedeuten R1 und R2 jeweils unabhängig eine gerad- oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen.
  • Tenside, welche der Formel (I) entsprechen, sind bevorzugt. Am meisten bevorzugt sind Tenside der Formel (I), in der R1 und R2 unabhängig für eine gerad- oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen stehen.
  • x + y können von 2 bis 160 oder noch mehr liegen, während die gute Effizienz des Tensids in den Erfindungszusammensetzungen aufrecht erhalten wird. Ein vorteilhafter Alkoxylierungsgrad reicht von x + y = 4 bis 100, vorzugsweise 6 bis 50. In bestimmten Fällen, und zwar in Abhängigkeit von der tatsächlichen chemischen Struktur des Tensids, hat sich ein Alkoxylierungsgrad von x + y, der zwischen 8 und 20 oder 10 und 20 oder vorzugsweise 12 und 20 liegt, als besonders vorteilhaft herausgestellt.
  • Eine andere Ausführungsform, welche zu der vorliegenden Erfindung gehört, schließt ein Adjuvans für landwirtschaftliche Zusammensetzungen, insbesondere herbizide Glyphosat-Zusammensetzungen, ein, welches eine oberflächenaktive Komponente gemäß den Formeln (I) bis (III) umfasst.
  • Adjuvanszusammensetzungen der Erfindung können entsprechend den herbiziden Zusammensetzungen der Erfindung, wie sie oben beschrieben sind, gegebenenfalls andere Komponenten enthalten. Die Konzentrate und Lösungen der Erfindung können ebenfalls mit anderen Pestiziden gemischt werden. Vorzugsweise besitzen solche anderen Herbizide, Insektizide oder Fungizide eine niedrige Reizwirkung und Toxizität, obgleich dies nicht erforderlich ist.
  • Ein noch weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Verwendung von den oben beschriebenen Zusammensetzungen für die Bekämpfung bzw. Regulierung von unerwünschter Vegetation.
  • Die Erfindung wird nachfolgend genauer mit Bezug auf Beispiele beschrieben.
  • Beispiel 1
  • Es wurden eine feste Zusammensetzung (Verbindung 1) gemäß der Erfindung wie folgt hergestellt:
  • Ammoniumsalz von Glyphosat (MON8750-Pulver), Tensid der Formel C12-18H25-37-(OCH2CH2)5-NH-(CH2CH2O)5-C12-18H25-37 (Tensid 1) und Rhodorsil 432 (Handelsnahme)-Antischaum wurden in der Reihenfolge bei Raumtemperatur in einem Hobart-Planetenmischer gemischt. Wasser wurde dann hinzugesetzt, und das Mischen wurde solange fortgesetzt, bis ein Teig mit einer Konsistenz, welche für die Extrusion geeignet ist, gebildet wurde. Die Teigmischung wurde in einen Fuji Paudal EXDS-60-Extruder geladen, der mit einem 0,7 mm großen Radialsieb ausgestattet war. Die extrudierten Körnchen wurden unter Verwendung eines Aeromatic Strea-1-Flüssigkeitsbetttrockners, der auf etwa 50°C einreguliert war, etwa 30 Minuten lang getrocknet und auf einem Endecotts EFL MK3-Siebschüttlers gesiebt. Feinteile von < 0,3 mm und übergroße Teilchen mit > 2,0 mm in der Größe wurden durch das Siebverfahren entfernt und verworfen. Das Endprodukt bestand aus frei fließenden, nicht staubenden, gebrochen weißen, farbigen Granulaten.
  • Die letztendliche Zusammensetzung war wie folgt:
    Ammoniumglyphosat (MON8750-Pulver) 89,81% (w/w)
    Tensid N. 1 9,70
    Rhodorsil 432 0,49
  • Das Produkt besaß einen anfänglichen Rest Feuchtegehalt von < 1% (w/w).
  • Details der Lagerstabilitättestergebnisse können in der unten stehenden Tabelle ersehen werden. Ein Assay der Formulierung ergab keinen Verlust des Glyphosatwirkbestandteils nach einem Monat bei 54°C im Vergleich zu einer bei –18°C für die gleiche Zeitdauer gelagerten Probe. Man stellte fest, dass die Formulierung bei der Verdünnung nicht schäumte, wenn sie gemäß dem Verfahren CIPAC MT47,2 bei einer Konzentration von 6,4 g Produkt in 230 ml Wasser getestet wurde. Die Auflösungs- und Lösungsstabilität wurden gemäß dem CIPAC-Verfahren MT179 bei einer Konzentration von 6,9 g Formulierung in 250 ml Wasser getestet; man fand heraus, dass die Formulierung sowohl anfänglich als auch nach der Lagerung während zwei Wochen bei 54°C innerhalb der spezifizierten 5 Minuten sich löste und die dadurch gebildete Lösung keine Präzipitation oder Phasentrennung nach 18 Stunden zeigte.
  • Figure 00080001
  • Beispiel 2
  • Die herbizide Effektivität der Zusammensetzung des Beispiels 1 wurden in einem Treibhaustest evaluiert, und zwar im Vergleich zu Zusammensetzungen des Standes der Technik:
    • – Verbindung a, kommerzielles Roundup®, umfassend 360 g/l Glyphosat a. e. und 180 g/l Talgaminethoxylat (15 EO)-basiertes Tensid;
    • – Verbindung b, kommerzielle Glyphosat-Zusammensetzung, vertrieben unter dem Handelsnamen Roundup® Bioforce® in Frankreich, umfassend 360 g/l Glyphosat a. e. und 180 g/l einer Tensidzusammensetzung, die ein propoxyliertes quaternäres Ammoniumtensid gemäß Beispiel 6 der EP-0 441 764 umfasst;
    • – Verbindung c, eine lösliche Flüssigkeit, umfassend 81,80% (w/w) Isopropylaminsalz von Glyphosat (Güteklasse 205–46% (w/w) Glyphosatsäureäquivalent) und 7,53% (w/w) Tensid gemäß WO 96/32839 (mit der Aminstruktur, in der R1 eine verzweigte Alkylkette mit 11–14 C-Atomen ist, R2 Isopropyl ist, m l ist, R3 Ethylenoxid ist und x + y 5 ist.
  • Die Raten der Auftragung bzw. Anwendung dieses Tests waren äquivalent zu 240, 480, 720 und 960 g a. e./ha.
  • Agropyron repens (AGRRE – schmalblättrig) und Raphanus sativus (RAPSA – breitblättrig)-Pflanzen wurden aus Samen in 10 cm großen Töpfen, welche eine natürliche sandige Lehmerde enthielten, wachsen gelassen. Die Töpfe wurden bis zum Sprühen in einen Wachstumsraum mit einer präzisen relativen Feuchtigkeit sowie Temperaturregulierung gestellt. Nach dem Sprühen wurden die Pflanzen in ein Treibhaus überführt, wo das Licht und die Temperatur ebenfalls gut reguliert wurden. Die Pflanzen verblieben in diesem Treibhaus für den Rest des Experiments. Sowohl im Wachstumsraum als auch im Treibhaus wurde das Wasser vom unterhalb der Töpfe durch ein automatisches Verteilungssystem zugeführt.
  • Pflanzen erreichten die angemessene Wachstumsstufe für das Sprühen etwa 3–4 Wochen nach dem Säen. Vor dem Sprühen wurden die Töpfe bezüglich der Einheitlichkeit soweit wie möglich ausgewählt, und nicht typische Töpfe wurden verworfen.
  • Glyphosat-Zusammensetzungen wurden nach dem Auflauf bzw. nach der Emergenz mit einem Präzisionslaborsprüher (IMAG-DMLO) aufgetragen, der ein Volumen von 200 l/ha Lösung durch "Flat Even"-Düsen (11003) in einem einzelnen Gang zuführte. Alle Zusammensetzungen wurden in Wasser verdünnt. Alle Wiederholungstöpfe (4 Töpfe pro Behandlung) wurden mit einem Gang des Sprühers besprüht.
  • Die Töpfe wurden statistisch im Wachstumsraum nach der Behandlung verteilt. Unbehandelte Kontrolltöpfe wurden statistisch zwischen den behandelten Töpfen gestellt. Eine Bestimmung der prozentualen Phytotoxizität wurde durch den Vergleich mit unbehandelten Kontrolltöpfen auf einer willkürlichen Skala von 0 bis 100% durchgeführt, wobei 0 für keinen sichtbaren Effekt steht und 100 für den Tod aller Pflanzen steht.
  • Die Ergebnisse sind als durchschnittliche Werte von vier Wiederholungsversuchen und drei Bestimmungen bei 24 Tagen nach der Behandlung dargestellt.
  • Tabelle 1A: Effektivität bezüglich RAPSA
    Figure 00090001
  • Tabelle 1B: Effektivität bezüglich AGRRE
    Figure 00100001
  • Wie aus dem Obigen leicht ersichtlich ist, führen alle Zusammensetzungen zu einem ähnlichen Leistungsvermögen, ohne einem signifikanten statistischen Unterschied zwischen diesen, obgleich die erfindungsgemäße Zusammensetzung weit weniger Tensid als die Zusammensetzung des Standes der Technik umfasst.
  • Beispiel 3
  • In diesem Beispiel wurden die folgenden Tenside verwendet:
  • Figure 00100002
  • Das Tensid N. 4 entspricht der Formel RN[(EO)x'(PO)x''R1]2, worin x' = 3 und x'' = 3 ist, R H ist und R1 Isotridecyl ist.
  • Das Tensid N. 7 entspricht einer quaternisierten Verbindung gemäß Formel (II), worin R CH3 ist, R' CH3 ist, R3 Ethylen ist, x + y 16 ist und R1 eine gesättigte, lineare Alkylkette aus Talg ist.
  • Die getesteten Zusammensetzungen waren tankgemischte Zusammensetzungen, welche Isopropylaminsalz von Glyphosat und das relevante Tensid in einem Verhältnis von 5 : 1 umfassten.
  • Glyphosat wurde in Dosisraten von 360, 720 und 1080 g a. e./ha im Wesentlichen der Prozedur, wie sie in Beispiel 2 detailliert beschrieben ist, folgend aufgetragen. Getestete Pflanzenspezies waren Elymus repens (schmalblättrig), Raphanus sativus (breitblättrig), Ipomea purpurea (breitblättrig). Die Phytotoxizität wurde evaluiert und 6, 18 und 25 Tage nach der Behandlung aufgezeichnet (DAT).
  • Die Ergebnisse sind als durchschnittliche Werte von vier Wiederholungsversuchen bei den Dosisraten und DAT, wie angegeben, dargestellt. Tabelle III
    Figure 00110001
    Tabelle III (Fortsetzung)
    Figure 00120001
    Tabelle III (Fortsetzung)
    Figure 00130001
    Tabelle III (Fortsetzung)
    Figure 00140001
    Tabelle III (Fortsetzung)
    Figure 00150001
  • IPA-G:
    steht für Isopropylaminsalz von Glyphosat;
    sur:
    steht für das Tensid, gefolgt von der Nummer des Tensids, wie bereits früher angegeben;
    360, 720 und 10 80
    stehen für die Gramm an Säureäquivalent pro Hektar.
  • Dieses Beispiel zeigt, dass bei Glyphosat a. e./Tensid-Verhältnissen von 5/1 alle diese erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sehr gut und im ähnlichen Ausmaß wirken.
  • Beispiel 4
  • Ein ähnlicher Test wurde im Wesentlichen gemäß dem gleichen Protokoll durchgeführt, außer dass Evaluationen wie angegeben durchgeführt wurden (DAT).
  • Getestete Zusammensetzungen waren wie folgt:
    • – Zusammensetzung a, wie in Beispiel 2 definiert;
    • – Zusammensetzung b, wie in Beispiel 2 definiert;
    • – Zusammensetzung c, wie in Beispiel 2 definiert;
    • – eine Tankmischung, umfassend ein 10/1-Verhältnis von Glyphosatisopropylaminsalz und Tensid 1;
    • – eine Tankmischung, umfassend ein 10/1-Verhältnis von Glyphosatisopropylaminsalz und Tensid 3;
    • – eine Tankmischung, umfassend ein 10/1-Verhältnis von Glyphosatisopropylaminsalz und Tensid 4;
    • – eine Tankmischung, umfassend ein 10/1-Verhältnis von Glyphosatisopropylaminsalz und Tensid 5;
    • – eine Tankmischung, umfassend ein 10/1-Verhältnis von Glyphosatisopropylaminsalz und Tensid 9;
    • – eine Tankmischung, umfassend ein 10/1-Verhältnis von Glyphosatisopropylaminsalz und Tensid 11.
    • – Eine Tankmischzusammensetzung, umfassend Isopropylaminsalz von Glyphosat und Tensid N. 12 (R1 = R2 = C24-Guerbet, (R3-O) ist EO, x + y = 160 und R = H) in einem Verhältnis von 10 : 1;
  • Die Testergebnisse sind unten in der Tabelle IV zusammengefasst. Tabelle IV
    Figure 00160001
    Tabelle IV (Fortsetzung)
    Figure 00170001
  • IPA-G
    steht für Isopropylaminsalz von Glyphosat;
    sur
    steht fürs Tensid, gefolgt von der Tensidnummer, welche sich auf die entsprechende Tensiddefinition bezieht;
    360, 720 und 1080
    sind die angewendeten Glyphosatsäureäquivalent-Dosisraten, ausgedrückt in Gramm/ha.
  • Dieses Beispiel zeigt, dass bei Glyphosat a. e./Tensid-Verhältnissen von so hoch wie 10 : 1 die Zusammensetzungen der Erfindung unerwartet gut wirken, und genauso gut wie Zusammensetzungen des Standes der Technik bei Verhältnissen von 5 : 1 oder 2 : 1.
  • Beispiel 5
  • Ein ähnlicher Test wurde im Wesentlichen gemäß dem gleichen Protokoll durchgeführt.
  • Die getesteten Zusammensetzungen waren die Zusammensetzungen des Standes der Technik a, b und c und tankgemischte Zusammensetzungen, welche Isopropylaminsalz von Glyphosat und das relevante Tensid in einem Verhältnis von 5 : 1 umfassten.
  • Die in diesem Test verwendeten Tenside waren wie folgt:
  • Figure 00180001
  • Glyphosat wurde in Dosisraten von 360, 720 und 1080 g a. e./ha im Wesentlichen der gleichen Prozedur, wie in Beispiel 2 detailliert beschrieben, folgend aufgetragen. Getestete Pflanzenspezies waren Elymus repens (schmalblättrig), Raphanus sativus (breitblättrig), Ipomea purpurea (breitblättrig). Die Phytotoxizität wurde evaluiert und am Tage 6, 17 und 25 nach der Behandlung aufgezeichnet (DAT).
  • Die Ergebnisse sind als durchschnittliche Werte von vier Wiederholungsversuchen bei den Dosisraten und DAT, wie in jeder Tabelle angegeben, dargestellt. Tabelle V
    Figure 00190001
    Tabelle V (Fortsetzung)
    Figure 00200001
    Tabelle V (Fortsetzung)
    Figure 00210001
    Tabelle V (Fortsetzung)
    Figure 00220001
  • IPA-G
    steht für Isopropylaminsalz von Glyphosat;
    sur
    steht fürs Tensid, gefolgt von der Tensidnummer, welche sich auf die entsprechende Tensiddefinition bezieht;
    360, 720 und 1080
    sind die aufgetragenen Glyphosatsäureäquivalent-Dosisraten, ausgedrückt in Gramm/ha.
  • Dieses Beispiel zeigt, dass bei Glyphosat a. e./Tensid-Verhältnissen von 5 : 1 die Zusammensetzungen der Erfindung in unerwarteter Weise gut wirken im Vergleich zu Zusammensetzungen des Standes der Technik mit Verhältnissen von 5 : 1 oder 2 : 1.

Claims (12)

  1. Herbizide Zusammensetzung, umfassend: (a) Glyphosatsäure oder ein landwitschaftlich annehmbares Salz oder Derivat hiervon, und (b) eine oberflächenaktive Komponente der Formel
    Figure 00230001
    oder eine quaternisierte Form hiervon,
    Figure 00230002
    oder das Aminoxidderivat hiervon,
    Figure 00230003
    worin R und R' Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, R1 und R2 jeweils unabhängig eine gerade oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 4 bis 24 C-Atomen bedeuten, R3 in jeder (R3-O)-Gruppe gleich oder verschieden sein kann und ein Alkylen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, A ein landwirtschaftlich annehmbares Anion ist, und x und y durchschnittliche Zahlen sind, so dass x + y im Bereich von 2 bis 160 liegt.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei R1 und R2 eine gerade oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 8 bis 18 C-Atomen bedeuten.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Tensid ein Tensid der Formel (I) ist.
  4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, wobei in der Tensidformel R1 und R2 jeweils unabhängig eine gerade oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 12 bis 18 C-Atomen bedeuten.
  5. Zusammensetzung nach mindestens einem vorangehenden Anspruch, wobei in der Tensidformel x + y im Bereich von 4 bis 100, vorzugsweise 6 bis 50, liegt.
  6. Zusammensetzung nach mindestens einem vorangehenden Anspruch, wobei das Gewichtsverhältnis von Glyphosat (ausgedrückt als Glyphosatsäureäquivalent) zu der gesamten oberflächenaktiven Komponente im Bereich von 1 : 5 bis 20 : 1 liegt.
  7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, wobei das Gewichtsverhältnis von Glyphosat (ausgedrückt als Glyphosatsäureäquivalent) zu der gesamten oberflächenaktiven Komponente höher als 1 : 1, vorzugsweise höher als 2 : 1, weiter vorzugsweise höher als 5 : 1, liegt.
  8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, wobei das Glyphosatsäureäquivalent/Tensid-Verhältnis so hoch wie 15 : 1 ist.
  9. Zusammensetzung nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei das Gewichtsverhältnis von Glyphosat (ausgedrückt als Glyphosatsäureäquivalent) zu der gesamten oberflächenaktiven Komponente etwa 8 : 1, 10 : 1 oder 12 : 1 beträgt.
  10. Adjuvanszusammensetzung, umfassend ein Tensid, wie in mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5 definiert, wahlweise zusammen mit anderen Adjuvantien, wie Lösungsmittel oder Verdünnungsmittel, wie Wasser oder ein niederer Alkohol, wie etwa Isopropanol oder Glykol, anorganisches Ammoniumsalz, Farbstoffe, Verdickungsmittel, Stabilisatoren und/oder andere Tenside.
  11. Verwendung einer Zusammensetzung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Bekämpfung oder Abtötung unerwünschter Vegetation.
  12. Verwendung einer Adjuvanszusammensetzung nach Anspruch 10 zur Herstellung einer herbiziden Zusammensetzung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9.
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