DE598375C - Gluehdrahthalterung in roehrenfoermigen elektrischen Gluehlampen - Google Patents

Gluehdrahthalterung in roehrenfoermigen elektrischen Gluehlampen

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DE598375C
DE598375C DEM122134D DEM0122134D DE598375C DE 598375 C DE598375 C DE 598375C DE M122134 D DEM122134 D DE M122134D DE M0122134 D DEM0122134 D DE M0122134D DE 598375 C DE598375 C DE 598375C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body
    • H01K1/24Mounts for lamps with connections at opposite ends, e.g. for tubular lamp

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Glühdrahthalterung in röhrenförmigen elektrischen Glühlampen Röhrenförmige Glühlampen in geraden und gebogenen Formen,, in welchen ein. die ganze Länge der Röhre durchziehender Glühdraht gehaltert ist, sind bekannt. Bei den bisherigen Ausführungsformen berühren län,-ere Drahtteile des Haltergerüstes die Innenwand des Glasrohres und werfen auf die sonst hell beleuchtete und leuchtende Oberfläche der mattierten -oder Opalglasröhnen: scharf begrenzte Schlagschatten; die das Bild eines gleichmäßigen Lichtbandes stören. Die Schlagschatten verschwinden, wenn die schattenwerfenden Drähte nicht mehr fest an der Innenwand, .sondern mehr im Innern der Röhre liegen, da dann hinter den Drähten liegende Wandteile nicht mehr völlig im Dunkeln; gelassen, sondern auch; von entfernteren Teilen der linienförmigen Lichtquelle direkt und von- der übrigen Innenwand der mattierten Glasröhre indirekt beleuchtet werden können. Bei der großen Leuchtdichte der Röhren sind die noch übrigbleibenden verschwiintnenden Halbschatten nicht mehr sichtbar.
  • Ein weiterer Nachteil der bisherigen; Haltergerüste besteht darin, daß die Glühdrahtwendeln zwischen den sie haltenden Fadenträgem nicht straff gespannt sind, so daß auch bei, neuen; Röhren oft Teile des Glühdrahtes .durchhängen. Wenn man nicht ein verhältnismäßig dickes und undurchsichtiges Röhrenglas anwendet, was aber wieder den Nachteil großen Lichtverlustes mit sich bringt, ;so ist z. B. bei Verwendung von durchscheinendere. mattiertem oder Opalglas die leuchtende Linie des vom ,elektrischen Strom durchflossenen; Glühdrahtes als helle Mittellinie des Lichtbandes deutlich sichtbar. Ist der Glühdraht nicht straff gespannt, zeigt er also an einzelnen Stellen das Bild einer Girlande, so wird das gleichmäßige Bild beeinträchtigt, ja, es entsteht oft der Eindruck, ass ob .es sich nicht um neue, sondern um alte, schon lang gebrannte Leuchtröhren handelte. Das Durchhängen des Glühdrahtes entsteht meistens dadurch, daß Spiralteile beim Einbringen der Glühdrahtspirale in das starre Haltergerüst übermäßig ausgezogen werden, was sich bei dieser mit der Hand durchgeführten; Arbeit und der Empfindlichkeit der jedem Zug nachgebenden Glühdrahtspirale schwer vermeiden läßt. Es kann; jedoch durch Anwendung. einer Halterung vermieden werden, die es erlaubt, die Glühdrahtwendel, nachdem sie schon in die Halterung eingesetzt worden ist, noch weiter auf die erforderliche Länge zu strecken. Auf diese Weise kann man. der Glühdrahtspimle eine überall gleichmäßig gestreckte Form geben.
  • Die geschilderten Nachteile - Schattenbildung und Durchhängen der Glühdrahtwendel - werden gemäß der Erfindung vermieden durch eine Halterung, die aus einem zickzackförmigen oder wellenförmigen, die ganze Länge der Leuchtröhre durchziehenden, zweckmäßig flachen Längsdraht besteht, an dem die Glühdrahtwendel so befesti,gt ist, daß sie über einer Flachseite der den zickzack- oder wellenförmigen Längsdraht umhüllend gedeckten Fläche liegt. Der Längsdraht kann aus durch Hindurchführen eines zweckmäßig weichem, nicht federndem Metall bestehenden Drahts zwischen zwei Zahnrädern hergestellt werden, wobei er sich W-förmig biegt und gleichzeitig abgeplattet wird. Wie die Zeichnung an einer beisplessweisen, vieler naheliegender Abänderungen fähigen Ausführungsform veranschaulicht, sind hier ingleichmäßigen Abständen auf diesem Draht a Glasperlen.b angeordnet, die, wie üblich, als isolierende Träger für die eigentlichen Glühdrahtba.lter C dienen, die senkrecht auf der Ebene stehen, die man sich durch die Biegungen des Zickzackdrahts gelegt denken kann. In längeren oder gebogenen Röhren tragen die Perlen außerdem zur Abstützung des Halterungssystems Drahtstrebend, deren Enden spitz geformt sind und die abwechselnd nach drei um etwa i2o° verschitdenen Richtungen gewendet sind. Sie sind verschieden lang und so gekrümmt, daß sie, wenn das Haltersystem in der Glasröhre liegt, mit ihren Spitzen senkrecht auf die Innenwand der Glasröhre e treffen. V@rschiedene Länge der Streben ist notwendig, weil nicht der zickzackförmige Längsdraht, sondern der Glühdraht f in der Mittelachse der Glasröhre liegen muß. Abb.2 zeigt perspektivisch, die Halterung in einem teils geraden, teils gebogenen Glasrobrstück. Abb. 3, q. und 5 sind Querschnitte in den Ebenen III, IV und V, wobei der Glühdraht über der Schmalseite des Längsdrahtes und über der Mittellitii:e der Zickzackbiegungen liegend zu denken ist.
  • Die Herstellung des Haltergerüstes - Anschmelzen der Glasperlen an den Zickzackdraht und Einsetzen der Strebend und: Glühdrahthalter c - erfolgt an einem Zickzackdraht, der noch nicht ausgezogen-wurde, der also etwa nur zwei Drittel. der Länge der Leuchtröhre hat. Die Zickzackwinkel a (in. Abb. i ) sind hier noch verhältnismäßig klein. In das fertiggestellte, aber noch: nicht auseinandergezogene Haltergerüst wird die ebenfalls noch nicht auf ihre ganze Länge aus.einandergezogene Glühdrahtwendel f :eingesetzt, indem sie in die Häkchen der Glühdrahthalter eingehängt wird. Beide Drähte erhalten dann gleichzeitig durch Auseinanderziehen ihre volle Länge, ;gegebenenfalls kann, besonders bei krummen Röhren, sogar .ein letztes Ausziehen erst nach Einbringen des ganzen Systems in der Glasröhre erfolgen; wobei die Spitzen der Streben einige Millimeter an der Glasinnenwand entlanggleiten. Die Glühdrahtspirale, auf deren Streckung nach dem Einhängen in die Glühdrahttr,äger es ja ankommt, macht das Auseinanderziehen mit, da in ihre, Windungen die Glühdrahtträger liegen, die eine wesentlich größere Festigkeit haben, als bei der schwachen Zugfestigkeit der feinen Spirale nötig wäre.
  • Beim Strecken . des Systems vergrößern sich die Winkel a, jedoch nicht so weit, daß aus dem Zickzackdraht wieder ein gestreckter Dralit würde. Hierdurch wird verhindert, daß der Längsdraht einen scharf abgegrenzten Schatten auf die Röhrenwand wirft. Ein gerader Stab wirft, wenn er von einer zu ihm parallelen linienförmigen Lichtquelle beleuchtet wird, einen streifenförmx gen Schatten. Ist der Stab jedoch nicht gerade oder liegt er nicht parallel zur Lichtquelle oder verläuft er in einer Zickzacklinie, d. h. erscheint er aus einer Anzahl von nicht parallelen Stäben zusammengesetzt, so können sich scharf abgegrenzte Schlagschatten nicht bilden, da jeder Punkt der Wand, selbst wenn .er hinter seinem Punkt des Stabes liegt, doch von den benachbarten Teilen der Lichtquelle beleuchtet wird. Die Zickzackform hat also den weiteren Vorteil, daß sie nur einen schwachen, verschwommenen Halbschatten werfen kann, der mit freiem Auge nicht zuerkennen ist. Da in der beschriebenen Ausführungsform das Gerüst im übrigen nur mit den Spitzem. der Streben die Innenwand berührt, die senkrecht auf dieser stehen - bei anderer Stellung ergeben sich kommaförmige dunkle Flecken - und diese kleinen Berührungsstellen überstrahlt werden, so ergibt sich von allen Seiten für den Beschauer ein fleckenloses Lichtband mit einer gleichmäßigen helleren Mittellinie.
  • Genaues Einhalten. aller Maße vorausgesetzt, kann: die beschriebene Halterung ebenso in geraden wie in gekrümmten Leuchtröhren Verwendung finden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Halterung für die Glülidrahtwendeln von röhrenförmigen. elektrischen Glühlarn# pen, gekennzeichnet durch einen zickzack-oder wellenförmig gebogenen, die Röhrenwand nicht berührenden Längsdraht, zweckmäßig mit flachem Querschnitt, an welchem die Glühdrahtwendel so befestigt ist, daß sie über einer Flachseite der den zickzack- oder welllenförmigen Längsdraht umhüllend gedachten Fläche und parallel zu deren Mittellinie liegt.
  2. 2. Halterung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Längsdraht aus nicht federndem Metall.
  3. 3. Halterung nach Anspruch i mit den Längsdraht festlegenden Streben, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben die Wand der Röhre nur mit ihren zugespitzten Enden berühren. q..
  4. Halterung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben verschieden lang sind, um bei exzentrischer Lage des Längsdrahtes den Glühdraht zentrisch zu labern.
  5. 5. Halterung nach Anspruch i und 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Streben so gekrümmt sind, daß sie nur im Berührungspunkt Schatten werfen.
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