DE586118C - Lock- und Vernichtungsampulle fuer Raubzeug - Google Patents

Lock- und Vernichtungsampulle fuer Raubzeug

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DE586118C
DE586118C DESCH96779D DESC096779D DE586118C DE 586118 C DE586118 C DE 586118C DE SCH96779 D DESCH96779 D DE SCH96779D DE SC096779 D DESC096779 D DE SC096779D DE 586118 C DE586118 C DE 586118C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M25/00Devices for dispensing poison for animals

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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Als eins der zweckmäßigsten und einwand-
freiesten Mittel zum Raubzeugfang haben sich mit flüchtigen, schnell wirkenden Giften oder Giftgasen gefüllte Ampullen erwiesen, welche mit einem Köder umhüllt werden.
Diese Ampullen bieten gegenüber den Fallen den Vorteil einer leichteren Handhabung bei gleicher Zuverlässigkeit und sind wegen der schmerzlosen, schnellen Tötung aus Gründen der Menschlichkeit den meisten übrigen Fangarten vorzuziehen. Außerdem haben sie nicht die Nachteile, welche mit dem Gebrauch von festen Giftstoffen, den sog. Fraß- oder Magengiften, wie Strychnin, verbunden sind.
Diese Nachteile bestehen in der Gefährlichkeit erbrochener oder verschleppter Giftbrocken für nützliche Tiere, in der langsamen Wirkung, welche dem Tier Zeit zur Flucht gewährt und somit den Verlust des Pelzes für den Fänger zur Folge haben kann, besonders aber in der häufigen mißbräuchlichen Anwendung zur Massenvertilgung.
Dagegen wirken die starken Giftgase, welche in den Ampullen zur Anwendung gelangen können, sofort nach dem Zerbrechen der Ampulle, sie werden durch Einatmung rasch in tödlicher Menge aufgenommen und bewirken vermöge ihrer spezifischen Einwirkung auf starke Nervenzentren sofortige Betäubung und Bewegungslosigkeit des Tiers, welches in diesem Zustand nicht entrinnen kann. Nach dem Verenden des Tiers verflüchtigen sich die überschüssigen Gase restlos. Sowohl der Körper des Tiers wie auch der von diesem fallen gelassene Köder sind völlig giftfrei und vermögen niemals irgendwelchen Schaden anzustiften. Als das geeignetste Mittel zum Füllen der Ampullen hat man Cyanwasserstoff genommen.
Um das Annehmen der Ampullen durch das Raubzeug zu gewährleisten, muß deren äußeres Aussehen wie ein Köder ausgebildet sein.
Umhüllt man die Ampullen mit einem Köder, so ergibt sich hierbei der Nachteil, daß auch nützliche Tiere einen solchen Köder leicht annehmen.
Nun sind die Eier der Vögel bekanntlich von allem Raubzeug als Nahrung sehr begehrt, weshalb· man Köder in Eiform schon hergestellt hat.
Nach der Erfindung sollen die bekannten Giftampullen die Form und das Aussehen von Vogeleiern erhalten. Dadurch wird die Verwendung eines besonderen Köders überflüssig. Zugleich ist damit ein Mittel gefunden, welches die Gefährdung von Jagdhunden ausschließt, wie es bei der Anwendung von mit Fleisch beköderten Ampullen oder Fallen oder auch bei Strychninbrocken immer möglich ist, weil Eier auf Hunde meist nicht als Lockmittel wirken. Zur völligen Wahrung der Eiform wird erfindungsgemäß das züge-
schweißte Füllrohr der Ampulle in das durch geeigneten Baustorr ergänzte Eiprofil versenkt. Die Zeichnung stellt die erfindungsgemäße Form der Ampullen dar.
■ Das zugeschweißte Füllrohr 2 wird vorzugsweise in das Eiprofil 1 hineinversenkt, wobei dieses Profil durch Zement, Gips oder eine sonstige geeignete Masse 3 ergänzt wird. Die eiförmige Ampulle wird mit Anstrich, gegebenenfalls mit Flecken versehen, so daß sie eine bestimmte Art von Eiern vortäuscht.
Vor dem Gebrauch können die Ampullen
einige Zeit in Lockflüssigkeiten, wie Milch, Eiweiß, Blut, eingelegt werden, um fremde, das Raubzeug abschreckende Gerüche zu entfernen und um anderseits die Ampullen mit einer je nach Geruch und Geschmackssinn des Raubzeugs wirksamen Witterung zu versehen. Der Fang wird in der Weise ausgeübt, daß an passenden Fangplätzen mit einigen der eiförmigen Ampullen unter Verwendung von Moos oder Reisern ein künstliches Gelege gebildet wird oder daß die Ampullen einfach in ein verlassenes Vogelnest gelegt werden. Das Raubzeug wird mit Hilfe von Witterungsmitteln in der üblichen Weise an den Fangort, an dem sich das künstliche Gelege o. dgl. befindet, herangelockt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Lock- und Vernichtungsampulle für Raubzeug, die mit einer Giftlösung oder mit Giftgasen gefüllt ist, gekennzeichnet durch eine eiförmige Ausbildung der Ampulle.
    ■2. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zugeschweißte Füll rohr in dem durch geeigneten Baustoff ergänzten Eiprofil versenkt liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    - BKRMN. GEDHUCKT IN DKIt
DESCH96779D 1931-05-28 1932-02-05 Lock- und Vernichtungsampulle fuer Raubzeug Expired DE586118C (de)

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