DE58501C - Kammerapparat für Condensations-, Heiz- oder Kühlzwecke - Google Patents

Kammerapparat für Condensations-, Heiz- oder Kühlzwecke

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Publication number
DE58501C
DE58501C DENDAT58501D DE58501DA DE58501C DE 58501 C DE58501 C DE 58501C DE NDAT58501 D DENDAT58501 D DE NDAT58501D DE 58501D A DE58501D A DE 58501DA DE 58501 C DE58501 C DE 58501C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chambers
frames
plates
condensation
heating
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58501D
Other languages
English (en)
Original Assignee
LANGEN & HUND-HAUSEN in Grevenbroich
Publication of DE58501C publication Critical patent/DE58501C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F3/00Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
    • F28F3/08Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning
    • F28F3/083Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning capable of being taken apart

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
■ χ
KLASSE ^jd: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
LANGEN & HUNDHAUSEN in GREVENBROICH.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1890 ab.
Die Neuerung bezieht sich auf Kammerapparate, in denen zwei Medien auf einander einwirken sollen und in denen '.behufs intensiver Einwirkung bezw. Wärmeaustausches die Kammern durch Aneinanderreihen sehr dünner Platten und zwischenliegender Rahmen gebildet werden.
Durch die Verringerung der Dicke der Plätten wird nicht allein eine intensivere Einwirkung der Medien auf einander erzielt; sondern es wird durch diese bisher nicht erreichbare Schwächung der Plattendicke die Anwendung theuerer Materialien, z. B. Kupfer, möglich gemacht; für eine Reihe von Processen aber ist die Anwendung solchen Materials Bedingung. Nur leidet die Stabilität der Platten durch Schwächung letzterer derart, dafs dieselben bei verschiedenem Druck auf den beiden Seiten vollständig verdrückt und somit Medienwege verengt werden; vor allem aber liegt die Platte an den Eintrittsaussparungen nicht mit dem genügenden Druck auf der Dichtung der anderen Seite auf und es findet die nicht beabsichtigte Mischung der Medien statt, der Apparat ist nicht zu gebrauchen. Die nun zu beschreibenden neuen Anordnungen haben es erst möglich gemacht, selbst bei Anwendung dünnster Blättchen als Platten die vorgenannten Uebelstände zu vermeiden. Es kommen auch bei dieser Anordnung und durch dieselbe sehr dünne, schnellbewegte Medienschichten zur Einwirkung auf einander, welche den Apparaten die höchste Wirksamkeit geben.
Die Apparate nach der Zeichnung sind zusammengesetzt aus: i. den sehr dünn gehaltenen Platten α und 2. den zur Bildung sehr enger Kammern b in sehr geringer Stärke gehaltenen elastischen Rahmen c zwischen den Platten a, welche in noch näher zu beschreibender Weise weiter versteift sind.
Die Rahmen sind, wie Fig. 1 zeigt, an den Durchbrechungen der zwei gegenüberliegenden Ecken cl mit diagonal gestellten geraden oder gekrümmten Rippen versehen, welche an den Durchbrechungen der beiden gegenüberliegenden Ecken c2 fehlen; diese Einrichtung ist zu dem Zwecke vorgesehen, um die Kammern in ihrer Reihenfolge abwechselnd mit dem Kanal c1 und dem Kanal c2 in Verbindung zu setzen. Wo diese diagonal laufenden geraden oder gebogenen Dichtungsrippen fehlen müssen, also bei c2, kann der Druck in der angrenzenden Kammer die dünne Platte α etwas durchbiegen^ so dafs ein Spalt zwischen ihr und der dahinter liegenden Dichtungsrippe entsteht, wodurch die Dichtungswirkung der letzteren aufgehoben wird; die beiden Medien, welche getrennt auf einander wirken sollen, mischen sich.
Zur Vermeidung dieses Durchdrückens werden die Kammern an der betreifenden Stelle mit wellen- oder zickzackförmigen oder kammartigen Theilen d ausgestattet, welche in beliebiger Weise mit der Platte in solcher Stellung verbunden sind, dafs die Theile·. den freien Durchgang der Medien gestatten, jedoch den Gegendruck, der sich von der anderen Seite der Platte geltend machen kann, durch möglichst eng bei einander befindliche Druckpunkte aufnehmen. Diese Theile können auch federnd sein oder federnd befestigt sein und

Claims (2)

sich auf kurze Entfernungen ausdehnen; sie können auch derart befestigt sein, dafs man sie zum Unterfahren mit der Bürste abbiegen oder ganz entfernen kann. Für letzteren Zweck kann man sie auch an dem Rahmen befestigen. Die Erfinder benutzen zur weiteren Versteifung der Platten ohne Mehrverbrauch von Material die Lenkleisten e e\ welche den Medien einen langen Weg in den Kammern vorschreiben, indem sie die Lenkleisten schräg stellen, und zwar in sich kreuzender Richtung in je zwei auf einander folgenden Kammern, wie aus der Zeichnung in den vollen und punktirten Linien ersichtlich. Durch diese netzartige Anordnung wird der Druck in dem Apparat in einer zur Anwendung sehr dünner Platten geeigneten Weise ausgeglichen . bezw. auf die starken Kopfplatten übertragen. Fig. 2 ist Ansicht der nächsten Platte ohne den Rahmen; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt mehrerer Platten und Rahmen, mit den oben angegebenen Versteifungen versehen. Die Rahmen werden für diesen Zweck passend aus einem Metallstreifen (Bandeisen) hergestellt und mit elastischem Ueberzug versehen. Paτenτ-A ν spRüche: Bei Kammerapparaten, bei denen die zu Condensations-, Heiz- oder Kühlzwecken dienenden Kammern aus dünnen Platten mit zwischenliegenden dünnen Dichtungsrahmen gebildet werden:
1. Die Versteifung der Platten durch schräg gestellte Lenkleisten (e el), welche sich mit den Lenkleisten der nächsten Kammer kreuzen.
2. Versteifung der Kammern an den Eintrittsöffnungen durch von den Platten oder Rahmen getragene, Durchlässe bildende Theile (d).
Hierzu' 1 Blatt Zeichnungen.'
DENDAT58501D Kammerapparat für Condensations-, Heiz- oder Kühlzwecke Expired - Lifetime DE58501C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6167952B1 (en) 1998-03-03 2001-01-02 Hamilton Sundstrand Corporation Cooling apparatus and method of assembling same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6167952B1 (en) 1998-03-03 2001-01-02 Hamilton Sundstrand Corporation Cooling apparatus and method of assembling same

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