DE573587C - Sicherheitspapier - Google Patents

Sicherheitspapier

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DE573587C
DE573587C DEH128638D DEH0128638D DE573587C DE 573587 C DE573587 C DE 573587C DE H128638 D DEH128638 D DE H128638D DE H0128638 D DEH0128638 D DE H0128638D DE 573587 C DE573587 C DE 573587C
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    • D21H21/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
    • D21H21/14Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties characterised by function or properties in or on the paper
    • D21H21/40Agents facilitating proof of genuineness or preventing fraudulent alteration, e.g. for security paper
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitspapier, das gleichzeitig· wie Kunstdruckpapier auch, zur Aufnahme von Druckschrift oder Handschrift geeignet sein soll. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß .die aus dem Papier hergestellten Verpackungen, Etikette x\. dgl. gegen Fälschungen einen Schutz tragen.
Erfindungsgemäß wird als Ausgangsmaterial ein mit einem Kennzeichen, z. B.· einem Wasserzeichen oder einem Aufdruck, versehenes Papier benutzt; das mit einem derartigen lichtdurchlässigen, dicken Überzug, z. B. aus Kasein o. dgl., einseitig öder auf
t5 beiden Seiten versehen wird, daß einerseits das Aufdrucken oder Beschreibien. des Papiers ohne Verlaufen der Schriftzeichen möglich ist und daß andererseits das Wasser-, zeichen oder sonstige Kennzeichen der Papiergrundschicht im auffallenden Licht unsichtbar, im durchfallenden Licht dagegen erkennbar bleibt.
Zweckmäßig ist die Papiergrundschicht oder Mittellage gefärbt. Die gefärbte Grundschicht oder Mittellage kann in diesem Fall wahrgenommen werden, wenn das Papier zerrissenist. Man kann aber auch den oberflächlichen Überzug des neuen Sicherheitspapiers unzusammenhängend ausbilden, z. B„ mit Löehern versehen, so daß die Farbe der Grundoder Mittelschicht unmittelbar wahrnehmbar ist.
Es "ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier bekannt, bei dem eine mit einem Kennzeichen versehene Grundschicht mit einer Deckschicht überzogen wird. Hierbei ist indessen nichts davon gesagt, den Überzug so dick auszuführen, daß das fertige Papier nachträglich bedruckt werden kann, ohne daß die in der Grundschicht enthaltenen Kennzeichen im auffallenden Licht zur Gelrung kommen. Das Gegenteil ist bei dem bekannten Verfahren Vielmehr der Fall; denn dort soll der Farbaufdruck=-a.uf der Grundschicht so stark sein, daß er durch die nachträglich aufgebrachte Satitniersehicht stets erkennbar ist. Nirgends ist davon die Rede, daß die farbigen Buchstaben oder Zahlen der Grundschicht nur im durchfallenden Licht in die Erscheinung treten, im auffallenden Licht aber verschwinden sollen. Etwas Derartiges ist zum erstenmal durch, die vorliegende Erfindung offenbart.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen einige Ausführungsbeispiele eines Papiers gemäß der Erfindung, und zwar zeigt ■
Fig. ι einen Querschnitt, durch ein solches Papier.
Fig. 2 zeigt ein Papier mit einem unzusammenhängenden Überzug, und ■
Fig. 3 zeigt ein Papier, bei dem die OberfLächenschicht etwas kürzer als die Grundschicht ist.
5731587
Gemäß Fig. ι besteht das neue Papier aus einer Grundschicht ii, die bei der Herstellung beliebig gefärbt werden kann. Diese Grundschicht wird mit einer Oberflächenschicht io ein- oder beidseitig derartig versehen,-daß die Oberflächenschicht unmittelbar .bedruckt werden kann. Zu diesem Zweck kann der Überzug aus Kasein, Schlämmkreide, China-Clay oder Satinierkreide bestehen. Das Kasein kann auch durch Stärke ersetzt werden.
Als weitere Vorsichtsmaßregel kann die Oberflächenschicht ein Material enthalten, das beim Abreiben oder Falten des Papiers ein weißes Pulver liefert.
Erfindungsgemäß wird nun die weiße oder gefärbte Rückseite oder Mittelschicht* des Papiers vor dem Auftragen der ' Oberflächenschicht mit einem Wasserzeichen oder einem anderen Kennzeichen versehen, beispielsweise dem aufgedruckten Namen des HersteHer.3. Dies erfolgt zweckmäßig in der Fabrik, wenn das Papier noch in Rollenform vorliegt, worauf das bedruckte Papierband durch eine Streichmaschine Mndurchgeführt wird, die das Papier mit dem gewünschten Überzug versieht. Die beiden Arbeitsgänge zur Herstel-• lung des neuen Papiers können also in der Fabrik zusammengefaßt werden. Da das Überziehen des Papiers praktisch überhaupt nur geschehen kann, solange es noch Rollenform besitzt, dürfte die spätere Nachahmung des in der Grundschicht vorhandenen Kennzeichens unmöglich sein.
Die Anwendung eines gedrückten Kennzeichens bietet gegenüber einem Wasserzeichen den Vorteil, daß man beim Auftragen der Oberflächenschicht auf das so gekennzeichnete Papier einen vollkommen glatten Überzug erhält.
Gemäß Fig. 2 ist die Oberflächenschicht ι ο des neuen Sicherheitspapiers durchlocht, wie die Öffnung 12 zeigt, so daß die Rückseite 11 oder die Mittelschicht des Papiers ohne Betrachtung in durchfallendem Licht sichtbar ' wird. Diese Maßnahme ist besonders dann zweckmäßig, wenn das Papier für die Herstellung von Etiketten verwendet wird, da diese nach dem Aufkleben nur noch in auffallendem Licht betrachtet werden können. Bei der Verwendung des neuen Papiers für Etikette kann, es auf der Rückseite in bekannter Weise mit einer Klebstoffschicht versehen werden, wobei die zur· Aufnahme des Leims bestimmte Schicht geglättet sein kann, um den Klebstoff schneller aufnehmen zu können.
Die Durchlochung 12 der Oberflächenschicht kann auch mit Hilfe einer mit der Druckpresse verbundenen Vorrichtung erfolgen, nachdem die Etikette fertiggedruckt sind.. Die Durchlochung kann in der Weise erfolgen, daß ein Teil der Etikette leicht vom Hauptteil abgetrennt werden kann, wobei der abzutrennende Teil vom Klebstoff frei gelassen wird. Auf diese Weise ist der Käufer des etikettierten Gegenstandes leicht imstande festzustellen, ob die Mittelschicht bzw. die Rückseite der Etikette die richtige Farbe besitzt.
Gemäß Fig. 3 kann das zur Herstellung der Etikette o. dgl. verwendete neue Sicherheitspapier an. einer oder allen Seiten dünner gemacht werden, so daß die gefärbte Grundschicht 11 seitlich an den Stellen 13 und 14 hex vorragt und auf diese Weise auch nach dem Aufkleben der Etikette sichtbar ist.
Die Oberflächenschicht 10 wird vorzugs-.weise weiß gehalten, sie kann jedoch auch gefärbt sein. Im letzteren Fall wird zweckmäßig der Aufdruck mit einer Kontrastfarbe vorgenommen.
Das neue Papier bietet den,Vorteil, daß es mit sehr geringen Kosten in großen Mengen ' hergestellt werden kann, im Gegensatz zu den bisher bekannten, nach lithographischen Verfahren hergestellten Papieren für Etikette, Gutscheine, Verpackungen u. dgl.
Andererseits bietet das Papier aruch einen durchaus sicheren Schutz gegen Nachahmung, besonders dann, wenn die Hersteller von Toilettenartikeln, Drogen u. dgl., für deren Erzeugnisse das neue Papier in erster Linie bestimmt ist, mit den Papierfabriken Vereinbarungen hinsichtlich der Verwendung einer bestimmten"1 Farbe oder Farbermisammensetzung für die Grundschicht des neuen Papiers treffen, wie dies ohne weiteres möglich ist..

Claims (2)

100 Patentansprüche:
1. Sicherheitspapier, dadurch gekennzeichnet,, daß ein durch Wasserzeichen oder Aufdrucke kenntlich gemachtes Papier mit einem nicht aus Fasern, sondern Kasein oder ähnlichen Stoffen bestehen- ■ den Überzug so versehen ist, daß die Kennzeichen des Papiers in der Grundschicht nur.bei durchfallendem Licht erkennbar sind und das Bedrucken oder Beschreiben ohne weiteres möglich-ist. „.
2. Sicherheitspapier nach= Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichen der Grundsehieht in diese eingedruckt sind/
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH128638D 1930-09-18 1931-09-19 Sicherheitspapier Expired DE573587C (de)

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US482691A US1825796A (en) 1930-09-18 1930-09-18 Safety paper

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GB375624A (en) 1932-06-30

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