DE5622C - Neuerungen an Pulsometern - Google Patents

Neuerungen an Pulsometern

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DE5622C
DE5622C DENDAT5622D DE5622DA DE5622C DE 5622 C DE5622 C DE 5622C DE NDAT5622 D DENDAT5622 D DE NDAT5622D DE 5622D A DE5622D A DE 5622DA DE 5622 C DE5622 C DE 5622C
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CH. H. HALL, in Berlin, Neue Schönhauserstr. 16
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Description

1877.
Klasse 59.
^s
CHARLES HENRY HALL &£> E R LI
Neuerungen an PuIsometertC^y
Patentirt im Deutschen. Reiche vom 4. September
Dieser verbesserte Pulsometer ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. r einen Längsschnitt nach A-B in Fig. 7, Fig. 2 · einen solchen nach C-D in Fig. 7,
Fig. 3 einen Schnitt nach E-F in Fig. 7,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach G-H in Fig. 2 und 3,
Fig. 7 eine obere Ansicht,,
Fig. 5 das Dampfventil, und
Fig. 6 ein Kautschukventil.
Der Windkessel B ist zwischen den beiden Hälsen der Pumpenkammern A1A"1 derart angeordnet, . dafs ein kleiner Zwischenraum verbleibt und auf diese Weise die directe Wärmeleitung von den Pumpenkammern A ' A2 nach dem Windkessel B möglichst vermieden wird. Der Windkessel hängt mit dem Körper der Pumpenkammern nur unten zusammen und steht · mittelst des Kanals F mit dem Saugeraum B2 in directer Verbindung.
Die beiden' Saugeventile S1 und S2, durch welche das Wasser in die Kammern A1 und A'1 gelangt, bestehen aus eigenthümlich geformten Gummi- oder Kautschukscheiben, welche ihren Sitz unten auf den inneren Wandflächen der Pumpenkammern haben. Diese Scheiben werden durch gebogene Gufsstücke b' b 2 gehalten, welche mit angegossenen Tellern versehen sind. Die Gufsstücke b' b 2 bilden ein Ganzes, welches an drei Stellen gehalten wird, und zwar in der Mitte durch den Gufsansatz b3, während die beiden Enden in den von den inneren Wänden der Pumpenkammern A1A2 ausgehenden Armen bi und b5 eingelassen sind. Das Fufsventil S3 hat dieselbe Form wie die beiden Saugeventile S1 und S2 und wird durch einen Teller b" gehalten, dessen konischer Ansatz in die Aushöhlung des Gufsarmes b3 pafst. Die Arme b3 b4 bb sind so angeordnet, dafs die Ventile durch dieselben in centraler Lage in Bezug auf ihre bezw. Ventilöffnungen gehalten werden. Die runden Ventilscheiben sind an der Peripherie bedeutend stärker als in der Mitte, während das Loch im Centrum mit einem starken Wulst umgeben ist. Die Stellung dieser Ventile zu ihren bezw. Sitzen ist eine solche, dafs die Mitte ein wenig durchgebogen wird, so dafs dieselben annähernd die Kugelform der .Pumpenkammern annehmen. Beim Durchgang
des Wassers durch diese Ventile wiro^der äufsere Rand gehoben und die Scheiben derart deformirt, dafs sie schnell schliefsen, sobald das Einfliefsen des Wassers aufhört. Der Hub des äufseren Randes dieser Ventile ist begrenzt durch die Form der Arme b4bs'b3. Die kleine Oeffnung im Centrum der Ventilscheiben dient dazu, dieselben über die Zapfen der Stücke b1 b2 b 6 zu schieben. Der vorhin erwähnte Wulst, der diese Oeffnung umgiebt, wird festgehalten durch passende Aushöhlungen an den inneren Flächen der Arme b4 bh b3 und an den Theilen b' b2 bß. Durch diese Anordnung soll der innere Theil der elastischen Ventile vor schneller Zerstörung geschützt werden.
Die Druckventile I)1D2 sind in ähnlicher Weise im Druckkasten D angebracht wie die Saugeventile S\ S2 und S3 in den zugehörigen Kammern. Die Druckkammer ist von solcher Form, dafs sie den Ventilen erlaubt, in ihren Sitzen einen ähnlichen Kugelabschnitt zu bilden wie die Saugeventile und gleichzeitig einen freien Durchgang nach dem Druckrohr läfst.
Aus der Zeichnung, Fig. 1, ist ersichtlich, dafs die Gufsstücke bl b2, welche die Saugeventile S' .S2 tragen, mit einem Kanal versehen sind, welcher zusammen mit den Ausbohrungen in den Armen b4 und b* eine freie Communication zwischen den beiden Pumpenkammern herstellt, wenn die beiden Saugeventile geschlossen sind. Wird dagegen Wasser in eine der beiden Pumpenkammern eingesogen, somit das betreffende Saugeventil geöffnet, so legt sich dieses gegen die kleinen Oeffnungen in b4 bezw. bh, und die Communication ist dann unterbrochen. Sobald aber die Kammer beinahe gefüllt ist und das betreffende Saugeventil schliefst, kann das Wasser in die entgegengesetzte Kammer übertreten.
Der konische Zapfen an b 6 und die rohrförmigen Stücke b1 b2 sind durch eine gemeinschaftliche Schraube be mit Hülfe des Gufsstückes b"1 befestigt, wie dieses aus den Fig. 1 ■ und 2 hervorgeht. Die konischen Zapfen d' d'1, welche die Druckventile D1 D2 trägen, werden durch einen Kloben d'6 und eine Schraube d4 festgehalten, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich.
Die Saug- und Druckventile sind von aufsen durch mit den Deckeln O' und O2 geschlossene Oeffnungen zugänglich.
Das Ventil, welches den Eintritt des Dampfes in die eine oder andere Pumpenkammer abwechselnd zuläfst, besteht aus einem hohlen Kegel, welcher zwischen den beiden Sitzflächen c' und c 2 oscillirt. Derselbe ruht auf dem kugelförmigen Kopf eines Zapfens cz, welcher gleichzeitig dazu dient, den Sitz dicht in den Pulsometer einzuschrauben, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Das untere Ende des konischen Ventils ist kugelförmig, dem Kopf des Bolzens c3 entsprechend ausgehöhlt. Dieser Bolzen c3 ist von Stahl oder anderem passenden Material gemacht und das Ventil von Bronce oder anderem passenden Material. Bei dieser Anordnung ist die Abnutzung gering und eine leichte Auswechselung möglich. Um ein Abheben des konischen Ventils zu verhindern, ist dasselbe länglich durchbohrt, durch welche Durchbohrung ein Zapfen des Bolzens c3 tritt. Dieser Zapfen ist mit einer Scheibe c* versehen, Fig. 5.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: Der durch Zeichnung und Beschreibung in seiner Zusammensetzung erklärte verbesserte Pulsometer, insbesondere:
1. Die Anordnung des Windkessels zwischen den Pumpenkammern in der Art, dafs derselbe vollständig isolirt ist, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Die Construction der Pumpenkammern mit der Befestigung der Saugeventile und des Fufsventils, wie gezeichnet und beschrieben.
3. Die Construction der die Ventile tragenden Arme (ί>4 und b5, sowie D), wie gezeichnet und beschrieben.
4. Das konische Dampfventil in Verbindung mit dem Kugelzapfen und dem Stahlbolzen nach Mafsgabe von Zeichnung und Beschreibung.
5. Die scheibenförmigen Kautschukventile, welche nach dem äufseren Rande hin dicker und nach der Mitte schwächer werden und hier um die centrale Oeffnung herum mit einem Wulst versehen sind, wie beschrieben und gezeichnet.
5Co
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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