DE521785C - Verdichten gesinterter Metallkoerper - Google Patents

Verdichten gesinterter Metallkoerper

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DE521785C
DE521785C DEW79593D DEW0079593D DE521785C DE 521785 C DE521785 C DE 521785C DE W79593 D DEW79593 D DE W79593D DE W0079593 D DEW0079593 D DE W0079593D DE 521785 C DE521785 C DE 521785C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C29/00Alloys based on carbides, oxides, nitrides, borides, or silicides, e.g. cermets, or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides
    • C22C29/02Alloys based on carbides, oxides, nitrides, borides, or silicides, e.g. cermets, or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides based on carbides or carbonitrides
    • C22C29/06Alloys based on carbides, oxides, nitrides, borides, or silicides, e.g. cermets, or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides based on carbides or carbonitrides based on carbides, but not containing other metal compounds
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Description

  • -Verdichten gesinterter Metallkörper Die Formgebung von Metallen oder Metallverbindungen mit hohen Schmelzpunkten, wie z. B. Wolfram, Molybdän, Tantal u. a. oder deren metallische Verbindungen mit anderen Elementen, erfolgt in der Regel durch Pressen der pulverförmigen Bestandteile unter Druck und Sintern der Preßkörper bei hohen Temperaturen.
  • Diese bekannten, -aus pulverförmigen Ausgangsstoffen gesinterten Körper weisen, mit dem bloßen Auge betrachtet, scheinbar eine hohe Dichte des Gefüges auf; in Wirklichkeit handelt es sich aber in den meisten Fällen nicht um homogene Metalle oder »echte« Legierungen, vielmehr sind die einzelnen Staubteilchen der unter Druck vorgepreßten Körper durch den Sinterungsprozeß nur miteinander verklebt, und unter dem Mikroskop, bei entsprechend hoher Vergrößerung betrachtet, weisen diese gesinterten Metallkörper in ihrem Gefüge denn -auch über ihren ganzen Querschnitt viele Hohlräume auf.
  • Es ist bereits bekannt, die Dichte derartiger Metallkörper dadurch zu erhöhen, daß man sie nach erfolgter Sinterung mit flüssigen Metallen zusammenbringt, die einen wesentlich niedrigeren Schmelzpunkt haben, Solche Metalle werden dann von dem gesinterten Metallkörper aufgesaugt und dichten die oben beschriebenen Hohlräume ab. Es ist vorgeschlagen worden, für diese Zwecke Kupfer zu verwenden oder auch Eisen.
  • Die gesinterten Metallkörper werden größtenteils in der Industrie für Zwecke verwendet, wo sie einem hohen Verschleiß ausgesetzt sind, z. B. bei Werkzeugen zum Drehen, Bohren oder Fräsen, oder auch Ziehwerkzeugen. In solchen Fällen wird man durch die schon vorgeschlagene Einsaigerung von Kupfer .oder Eisen zwar einen dichteren Metallkörper erhalten, aber der Widerstand gegenüber Verschleiß bei den Werkzeugen wird durch das Einsaigern von Kupfer oder Eisen verschlechtert.
  • Es wurde gefunden, daß auch viele andere Metalle, wie z. B. Nickel oder Chrom, nach ihrer Ensaigerung in Metallkörpern eine Verbesserung derselben hinsichtlich ihrer Verschleißfestigkeit nicht ergeben.
  • Einen Erfolg hat die vorliegende Erfindung erst dadurch gebracht, däß zum Verdichten der gesinterten Körper solche Legerungen verwendet wurden, welche für sich selbst ebenfalls schon solche Eigenschaften aufweisen, die sie zur Verwendung von Werkzeugen befähigen, die sich aber durch einen niedrigeren Schmelzpunkt von den gesinterten Metallkörpern unterscheiden. Hierzu eignen sich am besten nach- der vorliegenden Erfindung solche Legierungen, welche kein Eisen oder nur sehr wenig Eisen enthalten, - z. B. Legierungen von Kobalt mit Chrom oder Legierungen von Kobalt, Chrom und Wolfram nach Art der bekannten Stellite. Diese eignen 5 sich an sich schon vorzüglich zu Werkzeugen, werden aber andererseits von gesinterten Metallkörpern (Wolfram oder Molybdän oder deren Karbide) durch Kapillarsaigerung im flüssigen Zustand sehr gut aufgenommen. Da der gesinterte Metallkörper durch Pressen verdichtet ist, so können im Verhältnis zur Hauptmasse nur geringe Mengen dieser stellitartigen Legierungen eingesaigert werden: Die Dichter des gesinterten Körpers wird 15 dadurch bis zum Maximum erhöht und der Widerstand gegen Verschleiß oder die Schneidfähigkeit des Metallkörpers ganz bedeutend erhöht. Außerdem können die Einsaigerungslegierungen noch einen Zusatz von 2o Bor oder Titan oder von beiden bis zu o,5°/" erhalten. Beispiel Ein Drehmesser, bestehend aus einer ge-25 sinterten Masse von Molybdän- und Wolframkarbid, wird zum Abdrehen eines gehärteten Chrom-Nickel-Stahles von 6oo° B verwendet. Bei einer Schnittgeschwindigkeit von etwa 2o m pro Minute ist die Schneide des Drehmessers nach etwa 3 bis 5 Minuten Laufzeit bereits verschlissen, und das Werkzeug ist stumpf: Wenn nun in dasselbe z. B. etwa io°Jo einer Legierung aus 50°;o Co; 25°/p Cr, 22°/" W und 3°1a C eingesaigert werden, so arbeitet das Werkzeug unter den gleichen Bedingungen über 2 Stunden bis `zum Stumpfwerden.
  • Gleich günstige Wirkungen lassen sich überall dort erzielen, wo die gesinterten Metallkörper gegen Verschleiß hoch beansprucht werden.

Claims (2)

  1. PATI?NTANSPRÜCHR i. Verfahren zum Verdichten gesinterter Metallkörper aus hochschmelzenden Metallen oder deren Verbindungen durch Einsaigerung geringer Mengen von niedriger schmelzenden Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß als E.insaigerüngsinetalle Legierungen, bestehend aus Kobalt und Chrom oder aus Kobalt und Chrom und einem oder mehreren anderen Metallen der Chromgruppe, verwendet werden.
  2. 2. Abänderung der einzusaigernden Legierungen gemäß Anspruch r, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Bor oder Titan oder beiden zusammen bis zu o,5°lo.
DEW79593D 1927-11-18 1928-06-12 Verdichten gesinterter Metallkoerper Expired DE521785C (de)

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DE (1) DE521785C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750271C (de) * 1939-06-16 1945-01-03 Werkzeug, dessen Arbeitsflaechen aus Metall mit eingelagerten Diamanten bestehen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750271C (de) * 1939-06-16 1945-01-03 Werkzeug, dessen Arbeitsflaechen aus Metall mit eingelagerten Diamanten bestehen

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