DE517253C - Verfahren zur UEberwachung der Leistung von Kaeltemaschinen - Google Patents

Verfahren zur UEberwachung der Leistung von Kaeltemaschinen

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DE517253C
DE517253C DEG68783D DEG0068783D DE517253C DE 517253 C DE517253 C DE 517253C DE G68783 D DEG68783 D DE G68783D DE G0068783 D DEG0068783 D DE G0068783D DE 517253 C DE517253 C DE 517253C
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liquid
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rising
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Expired
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DEG68783D
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Linde GmbH
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Gesellschaft fuer Lindes Eismaschinen AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B41/00Fluid-circulation arrangements
    • F25B41/006Fluid-circulation arrangements optical fluid control arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überwachung der Leistung von Kältemaschinen Im Hauptpatent 4.86 284 ist ein Verfahren zur Überwachung der Leistung von Kältemaschinen beschrieben, wonach die zu verdampfende Flüssigkeit in ununterbrochener Flüssigkeitsführung zunächst in ein senkrecht aufsteigendes Flüssigkeitsrohr vor ein Schauglas, dann vor eine Stauscheibe geführt, die Durchflußmenge mittels eines Differentialinanometers festgestellt und die augenblickliche Kälteleistung unmittelbar auf einer mit der Manometerskala vereinigten Gradeinteilung unter Berücksichtigung der mit der Temperatur wechselnden Flüssigkeitswärme des Kältemittels abgelesen wird.
  • Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Einrichtung mit einem in die Flüssigkeitsleitung eingebauten Thermometer, ein senkrecht aufsteigendes Flüssigkeitsrohr mit Schauglas und Stauscheibe und ein hieran anschließendes Differentialmanometer mit einer Skala für die Druckangabe und einer weiteren Skala zur direkten Ablesung der Kälteleistung.
  • Es wurde nun gefunden, daß es für die praktische Durchführung des Verfahrens von ausschlaggebender Bedeutung ist, feststellen zu können, ob die im aufsteigenden Flüssigkeitsrohr mit Schauglas und Stauscheibe enthaltene Flüssigkeit tatsächlich vollkommen rein ist, d.li. daß sie weder iiiitgerissene Dampfblasen noch Luft oder ö1 in feinster Verteilung mit sich führt. Diese Feststellung kann in einfacher und zuverlässiger Weise dadurch getroffen werden, daß für eine sachgemäße Beleuchtung des Flüssigkeitskanals gesorgt wird. Eine solche Beleuchtung läßt sich in der Weise schaffen, daß im Innern des Flüssigkeitskanals ein in geeigneter Weise gesichertes elektrisches Glühlämpchen angebracht wird, das den ganzen Ouerschnitt des Kanals beleuchtet. Die Lichtstrahlen durchdringen bei sachgemäßer Anordnung dieser Lichtquelle die hinter dem Schauglas aufsteigende Flüssigkeit, die, wenn sie vollkommen rein ist. optisch leer erscheint, dagegen nach dem Tyndallphänomen mitgerissene Dampfblasen und sonstige nicht in das flüssige Ammoniak gehörige Zusätze, wie Luft oder Öl, in feinster Verteilung im verstärkten Maße sichtbar macht. Es ist wichtig, daß die gesamte aufsteigende Flüssigkeit von den Lichtstrahlen durchdrungen wird.
  • Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Ansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt.
  • a ist die vom Kondensator kommende Flüssigkeit. die am Thermometer b vorbei in den aufsteigenden Kanal c eintritt und so vor das Schauglas e gelangt. f ist die Stauscheibe. Erfindungsgemäß wird nunmehr in die Wand des Kanals c eine elektrische Lampe ä eingebaut, die durch eine Schutzhülse lt aus Glas gesichert ist und den ganzen Querschnitt des Flüssigkeitskanals c beleuchtet. Die Lampe ä ist seitlich vom Schauglas angeordnet, so daß ihre Lichtstrahlen die hinter dem Schauglas aufsteigende Flüssigkeit deutlich beleuchten. Durch eine Betrachtung durch das Schauglas kann dann, wie bereits erwähnt, zuverlässig festgestellt werden, ob in der Leitung c tatsächlich nur flüssiges Ammoniak enthalten ist oder ob auch unerwünschte Stoffe mitgerissen worden sind.
  • In manchen Fällen kann auch eine einfachere Anordnung der Beleuchtungseinrichtung ausreichen. In diesen Fällen kann man beispielsweise in die Wand des Flüssigkeitskanals eine Glasscheibe einsetzen und vor dieser eine Lichtquelle anbringen, deren Lichtstrahlen durch einen Reflektor oder eine Sammellinse durch das Glas in die aufsteigende Flüssigkeit geleitet werden. Man bekommt hierbei allerdings nur einen verhältnismäßig schwachen Lichtkegel, der nicht den ganzen Querschnitt der strömenden Flüssigkeit trifft. Es ist aber, wie gesagt, möglich, daß diese einfachere Einrichtung in manchen Fällen ausreicht. Immer kommt es jedoch darauf an, daß der aufsteigende Flüssigkeitsstrom so beleuchtet wird, daß in ihm enthaltene unerwünschte Fremdstoffe leicht erkannt werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Überwachung der Leistung von Kältemaschinen nach Patent 486 284, nach welchem die zu verdampfende Flüssigkeit in ununterbrochener Flüssigkeitsführung zunächst in ein senkrecht aufsteigendes Flüssigkeitsrohr vor ein Schauglas und dann vor eine Stauscheibe geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die im Flüssigkeitsrohr aufsteigende Flüssigkeit so beleuchtet wird, daß in ihr enthaltene Fremdstoffe sichtbar werden.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Flüssigkeitsrohr seitlich vom Schauglas eine Beleuchtungseinrichtung eingebaut wird, die den Querschnitt der aufsteigenden Flüssigkeit beleuchtet.
  3. 3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wand des Flüssigkeitsrohres eine Glasscheibe eingesetzt wird, hinter der eine Lichtquelle sitzt, deren Strahlen durch einen Reflektor oder eine Sammellinse in die aufsteigende Flüssigkeit geleitet werden.
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