DE509162C - Piezoelektrischer Kristall - Google Patents
Piezoelektrischer KristallInfo
- Publication number
- DE509162C DE509162C DEI26485D DEI0026485D DE509162C DE 509162 C DE509162 C DE 509162C DE I26485 D DEI26485 D DE I26485D DE I0026485 D DEI0026485 D DE I0026485D DE 509162 C DE509162 C DE 509162C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crystal
- piezoelectric
- piezoelectric crystal
- frequency
- dumbbell
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000013078 crystal Substances 0.000 title claims description 46
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 6
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H9/00—Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
- H03H9/15—Constructional features of resonators consisting of piezoelectric or electrostrictive material
- H03H9/17—Constructional features of resonators consisting of piezoelectric or electrostrictive material having a single resonator
- H03H9/177—Constructional features of resonators consisting of piezoelectric or electrostrictive material having a single resonator of the energy-trap type
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)
Description
Bibliothoefc
Eiqe
ndorrv
AUSGEGEBEN AM 6. OKTOBER 1930
Die Erfindung bezieht sich auf piezoelektrische Vorrichtungen und insbesondere auf
Mittel der Steigerung des Frequenzbereichs derartiger Einrichtungen.
Bisher war es beim Aufbau piezoelektrischer
Vorrichtungen zur Benutzung als Frequenzsteuerglieder in Raumentladeröhrenanlagen
üblich, das piezoaktive Glied dieser Vorrichtungen in Gestalt eines Parallel epipeds
vorzubereiten. Der Piezokristall wird gewöhnlich zwischen metallischen Platten
angebracht, denen wechselnde elektromotorische Kräfte aufgedrückt werden. Bei
dieser Anordnung wird das Piezoglied durch den Einfluß des elektrischen Feldes zwischen
den Platten in Schwingung versetzt. Wenn der Kristall mit seiner längeren Abmessung
in Richtung einer Linie ausgeschnitten wird, die senkrecht zu einer der natürlichen Flächen
des Mutterkristalls verläuft, und die metallischen Platten auf gegenüberliegenden Seiten
des Kristalls auf der Linie seiner kürzeren Achse angeordnet werden, dann wird der
Kristall in Schwingung in Richtung seiner längeren Achse versetzt. Die Eigenfrequenz
ties Kristalls bei dieser Schwingungsart hangt von der elastischen Konstante des Stoffes
sowohl als auch von seiner Dichte und Länge ab. Diese Frequenz ist annähernd durch eine
Gleichung:
gegeben, wo K eine Konstante, annähernd gleich 2 700 000 und L die Länge des Kristalls
in Millimetern ist. Es ist also ersieht-" lieh, daß es verhältnismäßig leicht ist, Kristalle
mit Eigenfrequenzen innerhalb des Bereiches hoher Radiofrequenzen, beispielsweise
von 100 bis 2000 Kiloperioden je Sekunde, herzustellen. Ein Kristall, dessen Frequenz
ι 000 000 Perioden je Sekunde beträgt, würde
annähernd drei Millimeter lang sein. Da die Frequenz der Schwingung umgekehrt proportional
der Länge ist, muß diese Dirnension stark zunehmen, um niedrige Frequenzen zu erhalten. Z. B. würde ein Kristall,
der in einer Frequenz von ro 000 Perioden je Sekunde schwingen soll, annähernd
27 Zentimeter lang sein. Es ist natürlich außerordentlich schwierig, Quarz oder andere
Kristalle von diesen Abmessungen zu erhalten, und selbst wenn sie leicht erhältlich
wären, ■würden die sie verwendenden Geräte notwendigerweise umfangreich und schwer zu
handhaben sein.
5091G2
Zweck der Erfindung ist. Schwingung eines piezoelektrischen Gliedes bei niedrigen Frequenzen
zu veranlassen.
Xach einem Merkmal der Erfindung wird
dies mittels eines piezoelektrischen Kristalls kleiner Abmessungen von einer derartigen
Form erzielt, daß der Kristall eine Eigenfrequenz hat. die niedriger ist, als bisher mit
Kristallen gleicher Abmessungen erhältlich
ίο war.
Gemäß der Erfindung werden zur Verringerung der Eigenfrequenz eines piezoelektrischen
Kristalls Teile des beispielsweise im wesentlichen als Parallelepiped geschnittenen
Kristalles gegenüber seinen anderen Teilen verbreitert.
Es hat sich herausgestellt, daß beim Ausschneiden piezoelektrischer Kristalle aus
Quarz in geeigneten Formen das Verhältnis der rückstellenden Kraft zur Masse für
Kräfte verkleinert werden kann, die in Richtung der längeren Achse des Kristalls einwirken.
Derartige Kristalle haben eine Schwingungseigenfrequenz in Richtung der
längeren Achse gezeigt, die geringer ist, als bei Kristallen, die bei gleichen Abmessungen
in Form eines Parallelepipeds ausgeschnitten worden sind. Außerdem hat sich herausgestellt,
daß sich ein piezoelektrischer Kristall in transversale -Schwingung: versetzen läßt,
wenn die metallischen Platten, die zu beiden Seiten des Kristalls angebracht sind, in richtiger
We'ise aufgestellt werden.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Abb. 1 die Art des Ausschneidens eines piezoelektrischen Kristalls nach der Erfindung.
Abb. 2 ist eine Durchsicht, die das Verfahren des Ausschneidens eines hanteiförmigen
Kristalls veranschaulicht.
Abb. 3 ist ein vergrößerter Aufriß einer piezoelektrischen Vorrichtung, bei der ein
hanteiförmiger Kristall verwendet wird.
Abb. 4 ist eine Endansicht der nach Abb. 3 dargestellten Vorrichtung.
In Abb. ι ist ein hanteiförmiger Kristall 11
in seiner Lage zum Mutterkristall 12 dargestellt, aus dem er ausgeschnitten ist. Linien
10 stellen die sechs natürlichen Flächen des
Kristalls 12 dar. Der hanteiförmige Kristall 11 ist aus dem Mutter kristall 12 vorzugsweise
so ausgeschnitten, daß seine längere Achse zu einer der natürlichen Flächen des ursprünglichen Kristalls senkrecht verläuft,
wie dargestellt.
In Abb. 2 ist eine durchsichtige Seitenansicht des Kristalles 12 der Abb. 1 dargestellt.
Der hanteiförmige Kristall 11 ist in der Lage veranschaulicht, aus der er geschnitten
ist. Die punktierten Linien 1 und 2 bezeichnen die längere bzw. die kürzere Achse
dieses Kristalls.
Nach Abb. 3 ist der hanteiförmige Kristall ' 11 in seiner Lage zwischen den Metallplatten
13 dargestellt. Eine Endansicht der nach Abb. 3 dargestellten piezoelektrischen Vorrichtung
ist in Abb. 4 veranschaulicht, wo die Lage der Platten 13 klarer zur Darstellung
kommt. Wenn eine Quelle wechselnder elektromotorischer Kraft an die Klemmen 14 angelegt
wird, wird der Kristall 11 in longitudinale
Schwingung in der Richtung der punktierten Achsen 1 der Abb. 3 versetzt. Infolge
der verbreiterten Enden am Kristall 11 nimmt die Masse des Kristalls ohne wesentliche Abnahme der rückstellenden Kraft zu.
Es ist also ersichtlich, daß das Verhältnis der
rückstellenden Kraft zur Masse entsprechend herabgesetzt wird, und infolge davon die
Eigenfrequenz der Schwingung des Kristalls 11 auch verringert wird. S0
Piezoelektrische \7Orrichtungen, die nach
der Erfindung aufgebaut sind, können als Frequenzsteuerglieder in Entladungsröhrenanordnungen
für Frequenzen Verwendung finden, die innerhalb des hörbaren Bereiches
liegen.
Claims (3)
1. Piezoelektrischer Kristall, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung
seiner Eigenfrequenz Teile des beispielsweise im wesentlichen als Parallelepiped
geschnittenen Kristalles gegenüber seinen anderen Teilen verbreitert sind.
2. Piezoelektrischer Kristall nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kristall an seinen Enden derart verbreitert ist, daß er im wesentlichen die Form
einer Hantel hat.
3. Piezoelektrischer Kristall nach Anspruch
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden derart am Kristall
angeordnet sind, daß er longitudinal schwingt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US239175XA | 1924-08-26 | 1924-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509162C true DE509162C (de) | 1930-10-06 |
Family
ID=21817910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI26485D Expired DE509162C (de) | 1924-08-26 | 1925-07-26 | Piezoelektrischer Kristall |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509162C (de) |
| FR (1) | FR602280A (de) |
| GB (1) | GB239175A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756196C (de) * | 1936-04-22 | 1953-02-16 | Western Electric Co | Verfahren zum Abgleichen des Frequenz-Temperaturkoeffizienten eines piezoelektrischen Kristalls |
-
1925
- 1925-07-16 GB GB18186/25A patent/GB239175A/en not_active Expired
- 1925-07-26 DE DEI26485D patent/DE509162C/de not_active Expired
- 1925-08-19 FR FR602280D patent/FR602280A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756196C (de) * | 1936-04-22 | 1953-02-16 | Western Electric Co | Verfahren zum Abgleichen des Frequenz-Temperaturkoeffizienten eines piezoelektrischen Kristalls |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB239175A (en) | 1926-09-30 |
| FR602280A (fr) | 1926-03-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1200890B (de) | Biegungsschwinger aus scheibenfoermigem elektrostriktivem Material | |
| DE1281695B (de) | Flachschwingende Messsaite | |
| DE3620558C2 (de) | ||
| DE509162C (de) | Piezoelektrischer Kristall | |
| DE1416741A1 (de) | Elektromechanisches Filter | |
| DE747008C (de) | Piezoelektrischer, beschleunigungsempfindlicher Geber | |
| DE958792C (de) | Einzelblattfeder | |
| CH652261A5 (de) | Piezoelektrischer schwinger. | |
| DE2746154A1 (de) | Quarzschwinger | |
| DE1541933A1 (de) | Resonator sowie Vorrichtung und Verfahren zur Veraenderung dessen Frequenz | |
| DE1265887B (de) | Elektromechanisches Filter | |
| DE2651731A1 (de) | Elektromechanisches frequenzfilter | |
| DE1277463B (de) | Mechanischer Schwinger mit elektrostriktiver Anregung | |
| DE2207696A1 (de) | Befestigungsvorrichtung für einen Schwingkristall | |
| DE807103C (de) | Hohlraumresonator | |
| DE1922551C3 (de) | Elektromechanisches Filter mit wenigstens drei parallel zueinander angeordneten, mechanisch gekoppelten Biegeresonatoren | |
| DE441628C (de) | Piezo-elektrischer Schwingungserzeuger | |
| DE1955297B2 (de) | Verfahren zur gleichzeitigen herstellung mehrerer ultraschall-verzoegerungsleitungen | |
| DE1242770B (de) | Mechanisches Frequenzfilter | |
| DE2209101A1 (de) | Kristallstab fur einen Oszillator und Oszillator mit einem solchen Kristallstab | |
| DE2000247C (de) | Piezoelektrischer keramischer Ringresonator | |
| DE628226C (de) | Verfahren zur Herstellung eines piezoelektrischen Kristalls, insbesondere fuer Tonfrequenz | |
| DE1541958C (de) | Mechanisches Filter für elektrische Schwingungen | |
| AT224179B (de) | Biegungsschwinger aus plättchenförmigem, elektrostriktivem Material | |
| DE2542849C3 (de) | Verfahren zum Betrieb eines piezoelektrisch erregten Schwingantriebes |