DE484700C - Einrichtung zum Auslesen von Fischeiern, Brutabfaellen und Jungfischen aus Fischbrutkaesten - Google Patents

Einrichtung zum Auslesen von Fischeiern, Brutabfaellen und Jungfischen aus Fischbrutkaesten

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DE484700C
DE484700C DEN28495D DEN0028495D DE484700C DE 484700 C DE484700 C DE 484700C DE N28495 D DEN28495 D DE N28495D DE N0028495 D DEN0028495 D DE N0028495D DE 484700 C DE484700 C DE 484700C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K61/00Culture of aquatic animals
    • A01K61/10Culture of aquatic animals of fish
    • A01K61/17Hatching, e.g. incubators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
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    • Y02A40/81Aquaculture, e.g. of fish

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Description

Bekanntlich, erfordert die Erbrütung von Jungbrut in den Fischbrutanstalten eine sehr umfangreiche und zeitraubende Bedienung während der ganzen Brutzeit und auch, noch unmittelbar bis zum Aufbrauch des Dottersackes der Jungfische. So müssen z. B. unbefruchtete oder abgestorbene Eier aus den befruchteten, gesunden Eiern- von Zeit zu Zeit herausgelesen werden. Auch müssen
to nach dein Ausschlüpfen der Jungbrut die abgestreiften Eierhäutchen, die kranken und abgestorbenen Jungfische von der gesunden Fischbrut entfernt werden. Diese Reinigungsarbeit muß bis zum Aufbrauchen des Dotter- sackes weitergeführt werden, um die Jungfische gesund zu erhalten. In Anbetracht der in die Hunderttausende bis in die Millionen gehenden Eier und Jungfische einer Fischbrutanstalt sind diese Arbeiten natürlich äußerst mühsam, da jeder zur Aussortierung verurteilte Teil für sich aufgefangen werden muß, ohne daß die übrige gesunde Eier- und Fischbrut dabei irgendwie beschädigt oder unnötigerweise beunruhigt wird. Die Aussortierung erfolgt daher im allgemeinen mit der Hand unter Zuhilfenahme einer Federzange (Pinzette) u. dgl. und unter Festklemmung jedes zu entfernenden Teiles. Trotz größter Vorsicht hierbei ist es nun unvermeidlich, daß auch gesunde Eier- und Fischbrut manchmal mit eingeklemmt und dadurch beschädigt werden. Ferner bedient man sich zur Aussortierung vielfach noch in Ermangelung eines besseren Hilf smittels eines zusammendrückbaren Gummiballons mit aufgesetzter, am freien Ende offener Glasröhre. Aber auch diese Ausleseart ist sehr unprak« tisch und zeitraubend, da der Gummiballon jeweils von Hand zusammengedrückt werden muß und seine Saugwirkung schon nach teilweisem Auffüllen des Ballons mit Wasser und Fischbrut usw. aufgehoben wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung, die diese Auslesearbeiten bei größter Schonung der gesunden Eier und Fischbrut erleichtert.
Der Erfindungsgegenstand ist in Abb. 1 schematisch dargestellt.
α bezeichnet eine Druckwasserleitung, b eine Wasserstrahlpumpe, c die Abwasserleitung des Betriebswassers, d die Saugleitung, e ein Aufnahmegefäß, / die verlängerte Saugleitung, bestehend aus einem Gummischlauch,, g ein an die Saugleitung angeschlossenes, am vorderen Ende umgebogenes Rohr (Ausleser), h einen mit Wasser gefüllten Fischbrutkasten, mit darin befindlichen Eiern und Fischbrut. Zur Bedienung der Einrichtung wird das Ventil i in der Druckwasserleirung geöffnet und der Schlauch/, beispielsweise mit der linken Hand an Stellet quetschend, zwischen Zeigefinger und Daumen genommen, während der Ausleserg· mit der rechten Hand erfaßt wird, wobei der Zeigefinger der rechten Hand auf die Öffnung I des Auslesers gelegt wird. Will man nun un-
befruchtete und abgestorbene Eier usw. auslesen, so sucht man dieselben mit der Mündung m des Auslesers auf. Ist ein solches Ei vor der Öffnung tn, so läßt man den Druck auf den Schlauch an. Stellet nach, worauf das Ei durch die Saugwirkung in den Ausleser und weiter in den Aufnahmekasten e befördert wird. Die Saugwirkung kann in Verbindung mit dar linken Hand bei k und dem
ίο Zeigefinger der rechten Hand bei I so geregelt werden, daß sich ein aussortiertes Ei oder Fischchen an das andere im Ausleser g anreiht. Damit man die aufgefangenen Teile auch noch im Ausleserg· beobachten kann,
X5 wird letzterer zweckmäßigerweise aus durchsichtigem Material, wie Glas usw., hergestellt. Tritt der Fall ein, daß auch einmal ein gesundes Ei oder ausgeschlüpftes Fischchen in die Saugöffnung des Auslesers gelangt, so läßt man durch Abheben des Zeigefingers der rechten Hand bei I Luft in die Glasröhre«·, worauf die angesaugte "Wassersäule nach der Mündung tn des Auslesers g abfällt und das gesunde Ei bzw. das Fischchen wieder in Freiheit gesetzt wird. Der Druck auf den Schlauch bei k und auf den Ausleser bei I ersetzt also die Funktion von Ventilen. Es können somit bei k und) I auch ! entsprechende Regulierventile eingebaut werden. Um das Auffangen von Eiern oder Jungbrut mit nahezu ausgeglichenem Druck, also geringster Saugwirkung, vorzunehmen, hat der Ausleser den abgebogenen Schenkel«, der während des Auffangens in horizonitaler Lage gehalten wird. Auch ermöglicht dieser horizontal gehaltene Teil des Auslesers eine gute Beobachtung der aufgefangenen Körper.
Durch verschieden große Öffnungen tn des Auslesers g kann man auch, verschiedenartige Eier- und Fischbruten, die sich durch ihre Größe voneinander unterscheiden, auf bequemste Art voneinander trennen.
Damit vom Aufnahmekasten e keine ausgeschiedenen Teile durch die Saugleitung d in die Wasserstrahlpumpe b gelangen, ist in denselben ein Sieb 0 eingebaut.
Will man nun auch gesunde Fische fangen und zugleich zählen, so schaltet man ein
So zweites Aufnahmegefäß ρ dem Aufnahmegefäß e vor (Abb. 2). Die Wirkungsweise und Handhabung: der Einrichtung in diesem Falle ist die gleiche wie bei Abb. 1. Das Aufnahmegefäß ρ wird zweckmäßigerweise aus Glas hergestellt und am Mantel mit einer Skala über den Nettoinihalt versehen. Hat sich eine genügende Menge Fische im Aufnahmegefäß ρ angesammelt, so schließt man das Ventil« und öffnet das Ventil^ (Abb. 2), worauf das Wasser aus ρ abläuft und die Menge der Fische in Kubikzentimetern an der Skala des Aufnahmegefäßes ρ abgelesen werden kann. Die Zählung der Stückzahl des betreffenden Volumens Fische kann schon beim Einfangen durch den Ausleser oder nach Entfernung der Fische aus dem Aufnahmegefäß/? erfolgen. Ist die Stückzahl pro Volumeneinlheit bei einer bestimmten Fischgröße errechnet, so können auf Grund der Volumenmessungen die entsprechenden Stückzahlen rechnerisch bestimmt werden. Diese Methode läßt sich natürlich auch auf die Zählung von Fischeiern anwenden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Auslesen von Fischeiern, Brutabfällen und Jungfischen aus Fischbrutkästen vermittels eines unter Saugluft stehenden Aufnehmers, dadurch gekennzeichnet, daß dieser mit einer Vakuumpumpe in Verbindung steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Saugleitung ein Aufna'hmegefäß (e) und ein Sieb (o) eingebaut ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer ein Luftzuführungsloch (/) hat.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufnahme- go gefäß (e) ein mit einer Skala und mit durchsichtigen Wandungen versehenes Aufnahimegefäß (p) vorgeschaltet wird, das durch den kontinuierlich wirkenden Saugzug mit Wasser und Fischen gefüllt wird und nach Absperrung des Saugzuges und Ableitung des Wassers (bei q) die Feststellung des Volumens der aufgefangenen Fische oder Fischeier ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN28495D 1928-02-25 1928-02-25 Einrichtung zum Auslesen von Fischeiern, Brutabfaellen und Jungfischen aus Fischbrutkaesten Expired DE484700C (de)

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