DE452806C - Schallgehaeuse, Schalldose fuer Sprechmaschinen o. dgl. - Google Patents

Schallgehaeuse, Schalldose fuer Sprechmaschinen o. dgl.

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DE452806C
DE452806C DEW71232D DEW0071232D DE452806C DE 452806 C DE452806 C DE 452806C DE W71232 D DEW71232 D DE W71232D DE W0071232 D DEW0071232 D DE W0071232D DE 452806 C DE452806 C DE 452806C
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DEW71232D
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THEODOR WERNEBURG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/30Combinations of transducers with horns, e.g. with mechanical matching means, i.e. front-loaded horns
    • HELECTRICITY
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Description

Bei Tonerzeugern oder Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen, Telephonen o. dgl., die als Hauptteil der Schallwellenübertragung schwingende Platten oder Membranen haben, is~t vielfach der Klang durch Nebengeräusche beeinträchtigt. Es ist bekannt, daß diese Übelstände durch Einschneiden von Rillen in den Boden des Schallgehäuses, d. h. an der der Membran gegenüberliegenden Innenfläche, gedämpft werden können.
Gemäß der Erfindung wird eine bedeutend größere Dämpfung dieser störenden Nebengeräusche dadurch erreicht, daß die rillenartigen Kammern der Rückwand nicht wie bisher eine beliebige Querschnittsgestalt erhalten, sondern so geformt sind, daß die für Schallerzeugung maßgebenden akustisch-dynamischen Gesetzmäßigkeiten berücksichtigt ao sind.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in Ausführungsformen als Beispiel an einer Sprechmaschinenschalldose, und zwar:
Abb. ι in einem Teilquerschnitt die Grundlagen für die Gestaltung der Bodenfläche einer Zusatzkammer,
Abb. 2 im Querschnitt eine Schalldose mit besonderen Kammern für Ober- und Untertöne und
Abb· 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2. Gemäß Abb. 1 ist der Schallraum j durch eine Zusatzkammer e vergrößert, deren Tiefen gemäß der Erfindung nach einem Teilstück einer Sinuskurve zunehmen. Die Abwicklung des Viertelkreises G-H ist in einem Achsenkreuz von K bjs / abgetragen. Die einzelnen Sinusfunktionen Xx bis X5 des Viertelkreises sind in den entsprechenden Teilpunkten der Strecke K-J angetragen. Es entsteht somit die Sinuskurve K-L-M, von der das Stück L-M zur Tiefenbegrenzung der - Kammer e benutzt ist. Da sinusförmig schwingende Schallwellen am reinsten klingen und die Luftpressung beim Schwingen der Membran in der Kammer e sinusförmig anschwillt, so ist hierdurch eine klarere Wiedergabe der Töne gewährleistet.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Schalldose geschieht die Klärung der Klänge durch Berücksichtigen der Intensität hoher und tiefer Töne bei der Gestaltung der Kammern. Erregt der Nadelhalter η durch kleine, kurze Impulse infolge hoher Obertöne mit großer Schwingungszahl die Membran«, so treten die entstehenden Schallwellen durch die geringe Kraft der hohen Töne hauptsächlich in der Mitte des Schallraums ^ auf. Die Luft an der äußeren Wand desselben staut sich sozusagen. Da die Intensität der Membranerregung durch hohe Töne nach dem Mittelpunkt 0 hin zunimmt, kann der Schallraum j nach der Mitte zu größere Tiefe erhalten, und es entsteht dann die innere Zusatzschallkammer e für Obertöne. Am deutlichsten tritt die Klangverbesserung dann auf, wenn die Tiefe V der Kammer e bis zur Tiefe α im umgekehrten Verhältnis der Längen der Liniei? gleicher Tiefe oder im umgekehrten Verhältnis des Abstandes von Punkten gleicher Tiefe erfolgt. Bei der dargestellten kreisrunden Schalldose nehmen die Tiefen also im umgekehrten Verhältnis der zugehörigen Durchmesser oder Kreisumfänge zu. Es herrscht dann für die Schallkammer e der Obertöne die Gleichung:
dx'71* a = d2' π· V
oder als Proportion:
V : a = d± :
Erregt der Nadelhalter η durch große, lange Impulse infolge tiefer Untertonschallwellen mit kleiner Schwingungszahl, aber großer Kraft die Membran«, so treten die entstehenden Schallwellen fast auf der ganzen Fläche der Membran auf und benötigen deshalb ein großes Luftvolumen. Da eine wesentliehe Vergrößerung des Luftvolumens hauptsächlich nach dem Außenrande hin erzielt wird, so ist es für die Entwicklung der tiefen Töne vorteilhaft, wenn die Tiefe des Schallraums j nach außen hin zunimmt, und es entsteht damit die äußere Zusatzschallkammer f
für Untertöne. Die größte Wirkung tritt jedoch dann ein, wenn die Zunahme der Tiefen nicht im umgekehrten, sondern im selben Verhältnis der zugehörigen Längen der Linien gleicher Tiefe oder der Abstände der Punkte gleicher Tiefe, also bei Kreisform der Durchmesser, erfolgt. Es herrscht dann für die dargestellte kreisrunde Schallkammer/ die Gleichung:
c = ds · π · b',
oder es verhält sich:
V '. c^= d2 : ds.
Die Schallkammern können sowohl unmittelbar ineinander übergehen als auch durch beliebig breite Wände getrennt sein, die entweder gleichen oder ungleichen Abstand b, b', b" von der Membran m haben. Bei ungleichem Abstand ist es vorteilhaft, die Oberkantenabstände von der Membran b, V, b", vom Schallaus- und -eintritt ausgehend, für Obertöne derart beliebig ab- und für Untertöne derart beliebig zunehmen zu lassen, daß die Entfernung/ des kleinsten oder größten Oberkantenabstandes b vom Rande der Schallaus- oder -eintrittsöffnung h an jeder Stelle nicht größer ist, als die halbe Entfernung k des Schallaus- oder -eintrittsrandes von der äußeren Wand des Schallraumes j beträgt. Dies trifft auch bei solchen Zusatzkammern zu, deren Querschnittsgestalt eine andere ist. Die Schallgehäuse können auf ihrer ganzen Bodenfläche mit derartigen Schallkammern versehen werden oder auch teilweise die übliche wagerechte Bodenfläche wie bei i (Abb. 2) haben. Die angeführten Ausführungsarten lassen sich beliebig zusammenstellen, und zwar sowohl nur eine Art, als auch die verschiedenen Ausführungsarten beliebig untereinander.
Durch die Erfindung werden Klänge von großer Reinheit erzielt, da die hohen und auch die tiefen Töne ein ihnen angepaßtes Luftvolumen vorfinden. Die Erfindung ist bei allen Schallaufnahme- und -wiedergabevorrichtungen anwendbar, die durch Membranen erregt werden, wie bei Sprechmaschinen, TeIephonen, Radioapparaten und ähnlichen Einrichtungen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schallgehäuse, Schalldose für Sprechmaschinen o. dgl., bei dem im Boden des Schallgehäuses an seiner der Membran gegenüberliegenden Innenfläche ein oder mehrere kammerähnliche, mit dem eigentliehen, überall gleich tiefen Schallraum zusammenhängende Hohlräume in beliebiger Entfernung um die Schallaus- oder -eintrittsöffnung herum angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefen (a, c, Abb. 1) der Schallkammern (e, f) in direktem oder in umgekehrtem Verhältnis der Ordinaten einer oder mehrerer in ein Achsenkreuz gezeichneter, analytisch geometrischer Linien, Sinuslinien o. dgl. oder Teile einer solchen zu- oder abnehmen (M-L, Abb. 1), welches Achsenkreuz in beliebiger Lage zur Membranebene (m) angeordnet ist.
  2. 2. Schallgehäuse nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs oder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Schallkammern (f, e, Abb. 3) ihre Oberkantenabstände (b, V, V, Abb. 2) von der Membran (m), vom Schallaus- oder -eintritt Qi) ausgehend, für Obertöne derart ab- und für Untertöne derart zunehmen, daß die Entfernung (I) der Linie des kleinsten oder größten Oberkantenabstandes (b) vom Rande der Schallaus- oder -eintrittsöffnung (Ji) aus an jeder Stelle nicht größer ist als die halbe Entfernung (k) des Schallaus- oder -eintrittsrandes von der äußeren Wand des Schallraumes (s).
  3. 3. Schallgehäuse nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs oder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das Erzeugen von Untertönen die Tiefe (V) der Schallkammer (/) bis zu ihrer größten Tiefe (c) an jeder Stelle der Kammer in demselben Verhältnis zunimmt, wie die jeweils zugehörigen Längen der Linien gleicher Tiefe oder wie die zugehörigen Entfernungen dieser Linien untereinander zunehmen, welche Entfernungen bei kreisförmigem Schallgehäuse den zu den jeweiligen Tiefen gehörenden Durchmessern (d2, ds) gleich sind.
  4. 4. Schallgehäuse nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs oder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Erzeugen von Obertönen die Tiefe (V) der Schallkammer (e, Abb. 2) bis zu ihrer größten Tiefe (a) im umgekehrten Verhältnis der Längen der Linien gleicher Tiefe oder deren gegenseitige Entfernung, beispielsweise der zugehörigen Durchmesser (U1, d2), zunimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW71232D 1926-01-24 Schallgehaeuse, Schalldose fuer Sprechmaschinen o. dgl. Expired DE452806C (de)

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