DE449263C - Mehrteiliger Schutzschild - Google Patents

Mehrteiliger Schutzschild

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Publication number
DE449263C
DE449263C DER63717D DER0063717D DE449263C DE 449263 C DE449263 C DE 449263C DE R63717 D DER63717 D DE R63717D DE R0063717 D DER0063717 D DE R0063717D DE 449263 C DE449263 C DE 449263C
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DE
Germany
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shield
carriage
axis
main shield
shields
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Expired
Application number
DER63717D
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English (en)
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Publication date
Priority to DER63717D priority Critical patent/DE449263C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE449263C publication Critical patent/DE449263C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/06Shields
    • F41H5/16Shields for ordnance or tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • mehrteiliger Schutzschild. Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen Schutzschild für fahrbare Geschütze, bei denen die Seitenrichtung durch seitliche Verschiebung der Lafette auf der Achse gegeben wird und bezweckt, einen besonders wirksamen Schildschutz zu schaffen, der sich bei jeder Lage der Lafette auf der Achse über die ganze Breite des Raumes zwischen den Rädern erstreckt, ohne das Seitenrichtfeld namentlich von Geschützen mit großer Lafettenbreite bei verhältnismäßig geringer Spur zu beeinträchtigen.
  • Es sind Schildanordnungen bekannt, bei denen die Zwischenräume zwischen einem an der Lafette festen Hauptschild (Mittelschild) und den beiden Rädern durch zwei am Hauptschild drehbewegliche Nebenschilde abgedeckt werden. Diese Nebenschilde, die bei der iMittellage der Lafette auf oder Achse mit dem Hauptschild stumpfe Winkel mit nach vorn gerichteten Scheiteln bäden, werden bei der Seitenbewegung der Lafette auf der Achse zwangläufig in ihrer Lage mittels Kulissen in Teilen der Radbremse gesteuert. Diese Kulissensteuerung ist jedoch nicht geeignet, dem Nebenschild einen sicheren Halt zu geben; sie beansprucht großen Raum und bietet infolge ihrer Empfindlichkeit gegen Stöße und Verschmutzungen nicht die Gewähr eines zuverlässigen Arbeitens.
  • Demgegenüber erfolgt nach der Erfindung die zwangläufige Steuerung der am Hauptschild drehbeweglichen Nebenschilde mittels an der Achse schwenkbar gelagerter Streben, die gelenkig mit den Nebenschilden verbunden sind.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind zur Erzielung des beabsichtigten Zweckes zwischen den :Rädern und dem Hauptschild z#,yei- oder mehrteilige zusammenlegbare Nebenschilde angeordnet, deren äußere unmittelbar an die Radflanken anschließenden Glieder an der Achse fest sind, deren innere dagegen mit dem Hauptschild zwangläufig oder kraftschlüssig so in Verbindung stehen, daß sich bei .der Seitenverschiebung der Lafette auf der Achse je nach deren Bewegungsrichtung die Nebenschilde selbsttätig entfalten oder sich wieder selbsttätig zusammenlegen, wenn die Lafette in ihre Nüttellage zurückgeführt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen.
  • Abb. -i ist eine Ansicht von hinten und Abb.2 eine Ansicht von oben einer Ausführungsform des Schutzschildes im Schnitt und bei Mittellage der Lafette auf der Achse.
  • Abb. 3 zeigt die Ausführungsform bei seitlich verschobener Lafette.
  • A#bb. ¢ bis 7 zeigen in entsprechender Darstellung eine zweite Ausführungsform.
  • Abb. 8 und 9 und Abb. io und i i geben zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung in schematischer Darstellung von oben.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 ist der Hauptschild (Mittelschild) a mit der :Lafette b durch die an den Lafettenwänden befestigten Winkeleisen & fest verbunden. Rechts und links trägt der Hauptschild a in Aden Scharnieren a2 drehbar die Nebenschilde (Seitenschilde) c, die durch die Augen cl an' ihrer Vorderfläche mit dem einen Ende der Streben d gelenkig verbunden sind. Mit ihrem anderen Ende sind die Streben d in den Augen e1 an den Enden der Radachse e schwenkbar um diese gelagert. Durch diese Verbindung entsteht ein starres Gelenkdreieck a2, cl, e1 (Abb. 2),. durch das die Nebenschilde c in ihrer jeweiligen Winkellage gegenüber dem Hauptschild a festgelegt sind.
  • Bei der Mittellage der Lafette b auf der Achse c (Abb. 2) bilden die Nebenschilde c mit dem Hauptschild a stumpfe Winkel mit nach vorn :geTichtetem Scheitel a2. Die zwischen dem Hauptschild a und den Rädern f verbleibenden freien Zwischenräume sind nach hinten vollkommen abgedeckt, indem die Nebenschilde mit ihren seitlichen äußeren Begrenzungskanten c' annähernd bis än die Flanken der Räder f heranreichen.
  • Bei der Seitenverschiebung der Lafette b auf der Achse e stellt sich der eine Nebenschild c auf der Geschützseite, nach der sich die Lafette bewegt, da er vermittels der Strebe d zwangläufig in den Scharnieren a= gedreht wird, selbsttätig als Flankenschutz in die Fahrtrichtung ein (Abb. 3). Der andere Nebenschild c schwenkt in die Ebene des Flauptschildes a ein, wobei durch geeignete Bemessung der Länge der Streben d und durch die Anordnung ihrer Verbindungsstellen cl und e1 die äußere Begrenzungskante c' der Nebenschilde c unmittelbar entlang der Radflanken geführt wird.
  • Die Abb. 4 bis i i stellen weitere Ausführungsformen eines Schutzschilds nach der Erfindung dar, dessen Hauptschild a., wie aus den Abb.4 und 5 ersichtlich, beispielsweise vermittels der Winkeleisen a1 und der Streben a.' fest mit der Lafette b verbunden ist. Rechts und links vom Hauptschild a ist j e ein zwei- und mehrteiliger Nebenschild (Seitenschild) angeordnet, dessen einzelne-Glieder nach den Abb. .4 bis 7 und io bis i i gegeneinander seitenv erschieblich oder nach den Abb.8 und 9 gelenkig miteinander verbunden sein können.
  • Im gezeichneten Beispiel bestehen die beiden Nebenschilde je aus zwei Teilen cl und c=. Die einen Schildteile cl sind, unmittelbar an die Flanken der Räder f anschließend, z. B. vermittels der Träger d und der Streben dl (Abb. .l.) unverrückbar mit den Enden der Radachse e verbunden und decken so bei der Mittellage der Lafette b auf der Achse e die zwischen dem Hauptschild a und den Rädern f verbleibenden freien Zwischenräume ab. Die zweiten, beweglichen Schildteile c2 «erden entweder in Führungen c3 (Abb. 4) von den Schildteilen c', seitlich verschiebbar zu diesen, getragen und sind vermittels ihrer Anschläge c3 in Anlage mit dem Hauptschild a, oder sie sind nach Abb. 8 durch Scharniere c4 an den einander zugekehrten inneren Begrenzungskanten der festen Schildteile cl gelenkig verbunden und werden durch Federkraft gegen den in geringem Abstand dahinterliegenden Hauptschild a gedrückt. Sie können aber auch einerseits mit dem Hauptschild a gelenkig verbunden sein, andererseits in nach hinten verlaufenden, mit der Achse festen Nutenführungen c5 (Abb. io) gleiten. Bei der Mittellage der Lafette auf der Achse sind die beweglichen Teile c' der Nebenschilde hinter die an der Achse e festen Teile cl getreten und außerdem bei einem mehr als zweiteiligen Nebenschild ineinandergeschoben oder zusammengeklappt. Bei der Seitenbewegung der Lafette faltet sich der Nebenschild auf der -Geschützseite, von ider sich die Lafette entfernt, selbsttätig auseinander und deckt den zwischen dem Hauptschild a und dem festen Teil cl des Nebenschildes entstehenden Schlitz ab. Wind die Lafette in ihre Mittellage auf der Achse zurückgeführt, so legt sich der auseinandergezogene Nebenschild selbsttätig wieder zusammen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteiliger Schutzschild für fahrbare Geschütze mit auf der Achse seitlich verschiebbarer Lafette und zwei an einem mit der Lafette festen Hauptschild drehbeweglichen und bei der Seitenverschiebung der Lafette auf der Achse in ihrer Lage zwangläufig gesteuerten Nebenschilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschilde zur Steuerung mit an der Radachse schwenkbar gelagerten Streben gelenkig verbunden sind, derart, daß sie in bekannter Weise bei Mittellage der Lafette auf der Achse mit dem Hauptschild stumpfe Winkel mit nach vorn gerichteten Scheiteln bilden und bei der Seitenbewegung der Lafette auf der Achse der eine Nebenschild in die Ebene des Hauptschildes einschwenkt, der andere dagegen sich in die Fahrtrichtung einstellt und als Flankenschutz dient.
  2. 2. Mehrteiliger Schutzschild für fahrbare Geschütze mit auf der Achse seitlich verschiebbarer Lafette, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hauptschild und den Rädern zwei- oder mehrteilige zusammenlegbare Nebenschilde angeordnet sind, deren äußere, unmittelbar an die Radflanken anschließenden Glieder an der Achse fest sind, deren innere ,dagegen mit dem Hauptschild zwangläufig oder kraftschlüssig so in Verbindung stehen, daß sich bei der Seitenverschiebung der Lafette auf der Achse je nach deren Bewegungsrichtung die Nebenschilde wechselweise selbsttätig entfalten bzw. sich beim Zurückführen der Lafette in ihre Mittellage wieder selbsttätig zusammenlegen.
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