DE4440397C2 - Verfahren zum Herstellen von Gußformen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von GußformenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen
von Gießformen.
Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von Gieß
formen ist das Formmaskenverfahren nach Croning, be
schrieben in Meyers Lexikon Technik und exakte Na
turwissenschaften, Bd. 2. Bibliographisches Institut Ag,
Mannheim 1970, Seite 1150 ff. Bei diesem Verfahren
werden von Modellteilen Masken abgenommen und zur
Gußform zusammengefügt, in die der Abguß erfolgt.
Die aus Metall gefertigten und auf einer Metallplatte
befestigten Modellteile werden dabei über die Platte auf
200°C bis 300°C vorgewärmt und das Formstoffge
misch bestehend aus Sand, Harz und Härter auf das
Modellteil aufgebracht. Nachdem unter der Wärmein
wirkung der Modellplatte der Formstoff zu einer dün
nen haftenden Schicht auf dem Modell zusammengesin
tert ist, wird der überschüssige Formstoff abgekippt und
die verbliebene Schicht unter Wärmeeinwirkung gehär
tet und sodann die Maske abgenommen. Nach dem glei
chen Prinzip werden die Kerne gefertigt. Die beiden
Maskenhälften und die einzulegenden Kerne werden
anschließend zu der Gußform zusammengefügt. Wäh
rend des Gießvorganges verbrennt das Kunstharz und
der Sand kann abschließend von dem Gußstück abge
klopft werden.
Ein weiteres bekanntes Sandgußverfahren ist das Ka
stenformverfahren, beschrieben in der oben genannten
Referenz.
Die Formen für komplizierte Sandgußteile bestehen
in der Regel aus zwei Maskenformen oder Formkästen
mit einem oder mehreren eingelegten Kernen. Jeder
dieser Bestandteile der Form muß so einfach aufgebaut
sein, daß er nach seiner Herstellung aus seiner Kern
form oder Masken-Modellplatte entnommen werden
kann. Durch diesen Zwang zur Vereinfachung steigt die
Anzahl der notwendigen Kerne. Für komplizierte Guß
teile, wie beispielsweise Zylinderköpfe im Motorenbau,
sind zwischen fünf und zwanzig Einzelkerne erforder
lich, die entweder einzeln in die beiden Formkästen ein
gelegt werden oder vorher zu einem Kernpaket zusam
mengesetzt werden.
Das bekannte Verfahren weist die folgenden Nach
teile auf:
- 1. Für jeden Kern muß eine mindestens zweiteilige Kernform hergestellt werden, was speziell im Pro totypenstadium äußerst zeit- und arbeitsaufwendig ist. Für die Maskenformen wird eine beheizbare Modellplatte benötigt.
- 2. Jede Fügestelle zwischen den Kernen bzw. zwi schen der Maskenform und dem Kern ist mit Tole ranzen behaftet, so daß die Gesamtgenauigkeit des Aufbaus für präzise zu fertigende Gußteile nicht ausreicht.
- 3. Die konstruktive Ausführung der Fügestellen bzw. Kernlager zur Festlegung der Position jedes Kernes stellt einen zusätzlichen Aufwand dar.
Ein unter dem Namen Selektives Lasersintern be
kanntes Verfahren ist aus der DE 43 00 478 C1 bekannt.
Mit diesem Verfahren können dreidimensionale Objek
te durch aufeinanderfolgendes Verfestigen einzelner
Schichten des zu bildenden Objekts aus pulverförmigem
verfestigbarem Material durch Einwirkung von Laser
strahlung an jeweils den dem Objekt entsprechenden
Stellen jeder Schicht erzeugt werden. Die Erzeugung
von dreidimensionalen Objekten durch Lasersintern
von Metall- oder Keramikpulver ist bekannt.
Aus der US 42 47 508 ist ein Formverfahren zum Bil
den eines dreidimensionalen Objektes in Schichten
durch selektives Aufschmelzen des zur Bildung des Ob
jektes verwendeten Materials mittels eines Laserstrah
les bekannt. Als Material ist unter anderem Sand oder
mit thermoplastischem Kunststoff beschichteter Sand
beschrieben. Bei dem beschriebenen Verfahren handelt
es sich um einen typischen Sinterprozeß, bei dem es
unter Temperatureinwirkung zum Aufschmelzen und
Zusammenbacken der Partikel des verwendeten Mate
rials kommt. Die dazu erforderliche Laserleistung ist
dem Schmelzpunkt des Sandes entsprechend sehr hoch.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Her
stellen von Gießformen aus warmhärtenden Formstof
fen anzugeben, bei dem eine beliebig komplizierte Gieß
form schnell und kostengünstig hergestellt werden
kann.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach
Patentanspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gegeben.
Das Verfahren hat den Vorteil, daß beliebig kompli
zierte Gießformen ohne vorherige Anfertigung von Mo
dellteilen und ohne vorherige Anfertigung von Kernfor
men hergestellt werden können. Das Verfahren eignet
sich besonders gut für Anwendungen, bei denen in kur
zer Zeit kleine Stückzahlen von komplexen Bauteilen
benötigt werden, wie beispielsweise im Prototypenbau
der Motorenentwicklung. Der Kernformen- und Mo
dellplattenbau mit Werkzeugkonstruktion, das Zusam
mensetzen der Kerne und der Arbeitsaufwand für das
Aufteilen des Gesamtkerns in konventionell herstellba
re Einzelkerne entfallen vollständig. Insgesamt ergibt
sich eine erhebliche Zeitersparnis bei gleichzeitig er
höhter Genauigkeit der Gesamtform.
Die Erfindung wird anhand eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt einen schematischen Querschnitt
durch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens.
Wie aus der Figur ersichtlich ist, weist eine Vorrich
tung zur Durchführung des Verfahrens einen auf seiner
Oberseite offenen Behälter 1 auf, der bis zu einem Niveau
bzw. einer Oberfläche 2 mit einem Formstoff 3 gefüllt
ist. In dem Behälter 1 befindet sich ein Träger 4 mit einer
im wesentlichen ebenen und horizontalen Trägerplatte
5, die parallel zur Oberfläche 2 angeordnet ist und mit
tels einer nicht gezeigten Höheneinstellvorrichtung
senkrecht zur Oberfläche 2 bzw. zur Trägerplatte 5 auf
und ab verschoben und positioniert werden kann.
Auf der Trägerplatte 5 ist die zu bildende Gießform 6
angeordnet, wobei diese jeweils aus einer Mehrzahl von
Schichten 6a, 6b, 6c, 6d, die sich jeweils parallel zur
Oberfläche 2 und zur Trägerplatte 5 erstrecken, aufge
baut ist.
Über dem Behälter 1 ist eine nicht gezeigte Vorrich
tung zum Glätten der Oberfläche 2 des Formstoffes 3
angeordnet.
Oberhalb des Behälters 1 ist eine Bestrahlungsein
richtung 7 in Form eines Infrarot-Lasers angeordnet,
die einen gerichteten Lichtstrahl 8 abgibt. Der gerichte
te Laserstrahl 8 wird über eine Ablenkeinrichtung 9,
beispielsweise einen Drehspiegel, als abgelenkter Strahl
10 auf die Oberfläche 2 des Formstoffes 3 in dem Behäl
ter 1 abgelenkt. Eine Steuerung 11 steuert die Ablenk
einrichtung 9 derart, daß der abgelenkte Strahl 10 auf
jede gewünschte Stelle der Oberfläche 2 des Formstof
fes 3 in dem Behälter 1 auftrifft. Die Steuerung 11 ist mit
einem Computer verbunden, der der Steuerung 11 die
entsprechenden Daten zur Verfestigung der Schichten
(6a, 6b, 6c, 6d) der Gießform 6 liefert.
Bei dem Verfahren zur Herstellung der Gießform 6
wird in einem ersten Schritt in dem Computer ein CAD-
Modell eines zu fertigenden Gußteiles erzeugt. Auf die
Konstruktion des Gußteiles wird dabei im CAD-Modell
das Schwindmaß entsprechend dem zu verwendenden
Gußwerkstoff aufgegeben. Gießtechnologisch erforder
liche zusätzliche Geometrien werden in dem CAD-Mo
dell des Gußteiles berücksichtigt, z. B. Einguß-, Steiger-
und Anschnittsystem.
Anschließend werden aus den so erzeugten CAD-
Modelldaten durch Invertieren im Computer die Daten
der anzufertigenden Gießform 6 erzeugt. Diese durch
Invertierung erhaltenen Daten stellen ein Negativ des
gewünschten Gußteiles dar. Dabei werden die Hohlräu
me des späteren Gußteiles, die sogenannten Kerne, bei
der Bildung des Negatives mit berücksichtigt und kön
nen dann bei der Herstellung der Gießform als integrier
te Kerne zusammen mit der Formmaske hergestellt
werden.
Im CAD-Modell der zu fertigenden Gießform werden
zusätzlich zu den gießtechnologisch erforderlichen Öff
nungen weitere Öffnungen im zu bildenden Objekt vor
gesehen, um später das Entfernen bzw. Ausschütten des
nicht verfestigten Materials zu erleichtern. Diese Öff
nungen werden jeweils an den für das Entfernen des
Materials am besten geeigneten Stellen vorgesehen.
Das CAD-Modell der anzufertigenden Gießform 6
wird sodann im Computer in Schichten zerlegt mit einer
Dicke, die der Korngröße des verwendeten Formstoffes
angepaßt werden. Üblicherweise wird eine Schichtdicke
gewählt, die etwa dem Doppelten der mittleren Korn
größe entspricht. Im nächsten Schritt wird das im Com
puter vorhandene Modell der anzufertigenden Gieß
form durch das Verfahren des selektiven Aushärtens
einer Komponente des Formstoffes mittels Laserstrah
lung als dreidimensionales Objekt erzeugt.
Bei dem Verfahren wird die Trägerplatte 5 zuerst in
dem Behälter 1 so positioniert, daß zwischen der Ober
seite der Trägerplatte 5 und der Oberfläche 2 des Form
stoffes 3 in dem Behälter 1 ein gerade der vorgesehenen
Schichtdicke entsprechender Abstand vorliegt. Die sich
über der Trägerplatte 5 befindliche Schicht des Form
stoffes 3 wird mittels des von der Bestrahlungseinrich
tung 7 erzeugten und über die Ablenkeinrichtung 9 und
die Steuereinrichtung 11 gesteuerten Laserstrahles 8, 10
an vorgegebenen, dem der Gießform 6 entsprechenden
Stellen bestrahlt, wodurch der Formstoff 3 sintert und
so eine der Gießform entsprechende feste Schicht 6a
bildet. Das Bilden von weiteren Schichten 6b, 6c, 6d
erfolgt sukzessive durch Absenken der Trägerplatte 5
um einen der jeweiligen Schichtdicke entsprechenden
Betrag und erneutes Bestrahlen an den der Gießform 6
entsprechenden Stellen. Die Schichten haben eine Dicke
von 0.1 mm bis 0.2 mm. Der nicht vom Laserstrahl ge
troffene Formsand einer jeweiligen Schicht wird nicht
verfestigt und dient zum Stützen der darüberliegenden
Schichten. Der nichtverfestigte Formsand ist anschlie
ßend wiederverwendbar.
Die fertige Gießform wird nach Abschluß des Baupro
zesses aus dem umgebenden lockeren Sandbett ent
nommen. Der noch unverfestigte Formsand im Inneren
der Form wird durch die Eingußöffnung und/oder durch
die speziell zum Entfernen des nichtverfestigten Sandes
vorgesehenen Öffnungen in der Form 6 abgesaugt, her
ausgeschüttet oder herausgeblasen. Beim späteren Gie
ßen fließt Gußwerkstoff in diese Öffnungen, der jedoch
nach Erkalten abgeschnitten bzw. entfernt wird.
Die fertige Gießform kann zur Verbesserung der
Oberflächengüte nachbearbeitet werden, beispielsweise
durch thermisches Nachhärten.
Als Formstoff 3 wird ein warmhärtender Formstoff
beispielsweise Formsand bestehend aus Quarzsand mit
einem Überzug aus Phenolharz verwendet. Der bei dem
Verfahren ablaufende Prozeß des Verfestigens des
Formstoffes 3 beruht auf einem von der Laserstrahlung
initiierten chemischen Abbindeprozeß in der Harzhülle
auf dem Quarzkorn. Es handelt sich dabei um einen von
dem bekannten Sintervorgang grundsätzlich unter
schiedlichen Vorgang, der in einer thermisch induzier
ten irreversiblen chemischen Reaktion von Bestandtei
len des Harzes besteht. Bei dem selektiven Aushärten
des Formstoffes erfolgt die Verfestigung also nur durch
Verfestigung des Harzes. Der Sand, der etwa 90 bis 95%
des Formstoffes ausmachen kann, ist an der in dem Ver
festigungsprozeß ablaufenden chemischen Reaktion
überhaupt nicht beteiligt. Ein Vorteil gegenüber dem in
der US 42 47 508 beschriebenen Aufschmelzen von
Sand besteht darin, daß eine wesentlich geringere La
serleistung ausreicht und daß Probleme wie Material
schwund und Verzug beim Verfestigen praktisch nicht
auftreten bzw. stark reduziert sind. Die in dem Harzma
terial ablaufenden Reaktionen werden durch den Laser
nur initiiert und durch die thermische Nachbehandlung
zu Ende gebracht, so daß eine völlige Aushärtung des
Harzes die Folge ist. Beim späteren Gießen des Gußtei
les verbrennt das Harz und der unversehrt gebliebene
Sand kann von dem Gußteil entfernt werden.
Wie aus der Figur ersichtlich ist, können Hohlräume
20 des späteren Gußteils, die sogenannten Kerne der
Gießform 6, bei dem Verfahren gleichzeitig mit der Gieß
form 6 selbst und integriert mit dieser erzeugt werden.
Das herkömmliche Einlegen der Kerne in die Masken
form entfällt damit.
Das hat den Vorteil einer höheren Genauigkeit ge
genüber dem bekannten Verfahren, bei dem beim Ein
setzen bzw. Einlegen des Kerns oder der Mehrzahl von
Kernen Formsand abgescheuert wird was zu einer ver
schlechterten Paßgenauigkeit führt.
Da die Herstellung einer Mehrzahl von Einzelkernen
für einen komplizierten Gesamtkern entfällt, kann eine
beträchtliche Zeitersparnis bei der Herstellung von Pro
totypen erzielt werden. Beispielsweise benötigt die Her
stellung einer Sandform für einen Prototypen eines Öl
pumpengehäuses für einen PKW mittel Lasersintern et
wa 30 Stunden, während bei dem bekannten Sandguß
verfahren etwa vier Wochen für den Modellteilbau und
den Kernbau veranschlagt werden müssen.
Modifikationen des Verfahrens sind denkbar. Bei
spielsweise können auch zweiteilige Sandformen herge
stellt werden, die anschließend wie bei dem herkömmli
chen Verfahren zusammengesetzt werden. Auch ist es
möglich, komplizierte Kerne für bereits bestehende
Maskenformen einteilig herzustellen, bei denen bisher
nur die Zerlegung in mehrere Einzelkerne und anschlie
ßendes Zusammensetzen zu einem Kernpaket möglich
war. Die Entfernung des noch unverfestigten Formsan
des kann auch durch nachträglich in die Sandform ge
bohrte Öffnungen erfolgen.
Als Formstoff ist auch Zirkonsand, Olivinsand, Chro
mitsand, Schamotte, Korund oder Carbonsand, die je
weils entweder rein oder in beliebigen Verhältnissen mit
einem oder mehreren der anderen Stoffe gemischt ver
wendet werden können und die jeweils mit einem geeig
neten Binder versetzt sind, denkbar. Der Binder ist übli
cherweise ein warm- oder heißhärtender Harzbinder,
der sowohl als Überzug für den Sand als auch in Form
von selbständigen Partikeln, die mit dem Sand gemischt
sind, verwendet werden kann. Beispiele für geeignete
Harze sind neben dem Phenolharz, Furan-, Harnstoff-
oder Aminoharze, Novolake oder Resole, Harnstoff-
Formaldehydharze, Furfurylalkohol-Harnstoff-Formal
dehydharze, Phenol-modifizierte Furanharze, Phenol-
Formaldehydharze oder Furfurylalkohol-Phenol-For
maldehydharz, die jeweils flüssig, fest, granuliert oder
pulverförmig vorliegen können. Auch die Verwendung
von Epoxidharzen ist denkbar. Bisher sind Epoxidharze
in der Gießerei auch im Einsatz, werden aber durch
Amin-Begasung ausgehärtet. Bei der thermischen Aus
härtung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hät
ten sie jedoch den Vorteil der sofortigen Aushärtung bis
auf Endfestigkeit.
Da unterschiedliche Bindermaterialien jeweils auch
ein unterschiedliches Absorptionsvermögen für elektro
magnetische Strahlung aufweisen, ist es zweckmäßig bei
der Nachbehandlung der Gießform ein selektives Nach
verfestigen mit unterschiedlichen, dem Absorptionsver
mögen des jeweiligen Bindermaterials angepaßten Wel
lenlängen durchzuführen. Beispielsweise kann die Nach
härtung der Gießformen durch Mikrowellenbestrahlung
im Mikrowellenofen erfolgen. Es ist jedoch auch bei
spielsweise möglich, nacheinander oder gleichzeitig ver
schiedene Nachhärtungsverfahren anzuwenden, bei
spielsweise UV-Bestrahlung, Mikrowellenbestrahlung
oder Erhitzen.
Als Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist
jede zur Durchführung des Lasersinterns verwendbare
Vorrichtung denkbar.
Insbesondere ist es nicht erforderlich, einen Behälter
zur Aufnahme des Formstoffes zu verwenden, der
Formstoff kann auch schichtweise direkt auf den Träger
aufgebracht werden.
Claims (16)
1. Verfahren zum Herstellen von Gießformen aus warmhärtendem
Formstoff mit den Schritten:
Erzeugen eines Computermodells der herzustellenden Gießform (6), wobei zuerst mittels eines Computers ein Modell eines mit der Gießform herzustellenden Gußteiles erzeugt wird und anschließend die Daten der herzustellenden Gießform durch Invertieren des Mo delles für das Gußteil erhalten werden;
sukzessives Verfestigen einzelner übereinanderliegender Schich ten (6a, 6b, 6c, 6d) des warmhärtbaren Formstoffes (3) an je weiligen der Gießform (6) entsprechenden Stellen mittels ent sprechend den Daten des Computermodells der Gießform gesteuerter Einwirkung elektromagnetischer Strahlung,
wobei als Formstoff Sand verwendet wird, der mit einem warmhär tenden Harzbinder versetzt ist und
der Harzbinder die Eigenschaft aufweist, daß bei der Verfesti gung des Formstoffes in dem Harzbinder ein von der elektroma gnetischen Strahlung initiierter chemischer Abbindeprozeß ab läuft und der Sand chemisch nicht an der Reaktion beteiligt wird.
Erzeugen eines Computermodells der herzustellenden Gießform (6), wobei zuerst mittels eines Computers ein Modell eines mit der Gießform herzustellenden Gußteiles erzeugt wird und anschließend die Daten der herzustellenden Gießform durch Invertieren des Mo delles für das Gußteil erhalten werden;
sukzessives Verfestigen einzelner übereinanderliegender Schich ten (6a, 6b, 6c, 6d) des warmhärtbaren Formstoffes (3) an je weiligen der Gießform (6) entsprechenden Stellen mittels ent sprechend den Daten des Computermodells der Gießform gesteuerter Einwirkung elektromagnetischer Strahlung,
wobei als Formstoff Sand verwendet wird, der mit einem warmhär tenden Harzbinder versetzt ist und
der Harzbinder die Eigenschaft aufweist, daß bei der Verfesti gung des Formstoffes in dem Harzbinder ein von der elektroma gnetischen Strahlung initiierter chemischer Abbindeprozeß ab läuft und der Sand chemisch nicht an der Reaktion beteiligt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Formsand Quarzsand mit einem
Überzug aus Phenolharz aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Gießform mit in
tegriertem Kern (20) erzeugt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform (6) ein
teilig erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform (6)
mit einem Einguß erzeugt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß unverfestigter Form
stoff (3) nach der Verfestigung über in der Gießform
vorgesehene Öffnungen entfernt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern getrennt er
zeugt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein einteiliger Kern für eine Gießform
(6) erzeugt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß als elektromagneti
sche Strahlung Laserstrahlung verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß Strahlung eines Infrarot-Lasers (7)
verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform ther
misch nachgehärtet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform durch
Bestrahlung mit Mikrowellen nachgehärtet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen beim
Erzeugen des Computermodelles der Gießform (6)
erzeugt werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Formsand Quarz
sand, Zirkonsand, Olivinsand, Chromitsand, Scha
motte, Korund- oder Carbonsand umfaßt, der je
weils mit einem geeigneten warm- oder heißhärt
baren Harzbinder versetzt ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß der warm- oder heißhärtbare Harz
binder ein Harz aus der Gruppe der Furan-, Harn
stoff- oder Aminoharze, Novolake oder Resole,
Harnstoff-Formaldehyd-Harze, Furfurylalkohol-
Harnstoff-Formaldehydharze, Phenol-modifizier
ten Furanharze, Phenol-Formaldehydharze oder
Furfurylalkohol-Phenol-Formaldehydharze um
faßt, die jeweils in flüssiger, fester, granulierter
oder pulverförmiger Form vorliegen können.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Harzbinder ein Epoxidharz ver
wendet wird.
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| AT95922482T ATE192367T1 (de) | 1994-05-27 | 1995-05-24 | Verfahren für den einsatz in der giessereitechnik |
| PT95922482T PT711213E (pt) | 1994-05-27 | 1995-05-24 | Processo para utilizacao em fundicao |
| KR1019960700437A KR100368328B1 (ko) | 1994-05-27 | 1995-05-24 | 주형제조방법 |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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