DE4422729C2 - Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser - Google Patents
Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von BrauchwasserInfo
- Publication number
- DE4422729C2 DE4422729C2 DE19944422729 DE4422729A DE4422729C2 DE 4422729 C2 DE4422729 C2 DE 4422729C2 DE 19944422729 DE19944422729 DE 19944422729 DE 4422729 A DE4422729 A DE 4422729A DE 4422729 C2 DE4422729 C2 DE 4422729C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- valve
- valve seat
- water tap
- closure member
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 68
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 title claims description 41
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 claims description 4
- -1 polypropylene Polymers 0.000 claims description 4
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 2
- 239000008399 tap water Substances 0.000 claims 4
- 235000020679 tap water Nutrition 0.000 claims 4
- 238000005276 aerator Methods 0.000 description 3
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005273 aeration Methods 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 230000029142 excretion Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/10—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves
- E03C1/108—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves having an aerating valve
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T137/00—Fluid handling
- Y10T137/598—With repair, tapping, assembly, or disassembly means
- Y10T137/612—Tapping a pipe, keg, or apertured tank under pressure
- Y10T137/6123—With aperture forming means
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Wasserzapfarmatur, insbe
sondere für Wasch- oder Spültische, mit einem an das
Versorgungsleitungsnetz anschließbaren Gehäuse und ei
nem als herausziehbare Schlauchbrause ausgebildeten
Wasserauslaß, wobei zur Verhinderung eines Rücksaugens
von Brauchwasser über die Schlauchbrause eine Belüf
tungseinrichtung mit einem ersten, axial zwischen zwei
jeweils eine Durchtrittsöffnung umschließenden Ventil
sitzen bewegbaren Verschlußglied, das vom ausfließenden
Wasser axial angeströmt wird, während die Abströmung
des Wassers radial zwischen den beiden Ventilsitzen er
folgt und ein zweites, mit einem die Belüftungsöffnung
umschließenden Ventilsitz zusammenarbeitendes Ver
schlußglied vorgesehen ist.
Eine derartige Wasserzapfarmatur ist aus der Druck
schrift DE 41 00 801 A1 bekannt. Bei dieser Einrichtung
ist die Belüftungseinrichtung in der Wasserzapfarmatur
integriert und erfordert somit einen entsprechenden
Raumbedarf in der Armatur, der nicht immer zur Verfü
gung steht.
Ferner ist beispielsweise aus der
US 5 279 324 eine Belüftungseinrichtung bekannt, bei der
ein Belüfterkopf separat in einer Armaturenbank eines
Waschtisches angeordnet ist. Die Belüftungseinrichtung
ist hierbei jedoch unterhalb des Waschtisches angeord
net und über eine Belüfterleitung mit dem Belüfterkopf
verbunden. Bei dieser Anordnung kann jedoch bei defek
ten Rückflußverhinderern in der Leitung zur Schlauch
brause ein Rücksaugen nicht ausgeschlossen werden. In
diesem Fall kann nämlich bei gefülltem Waschbecken mit
einliegender Schlauchbrause und Vakuum im Versorgungs
leitungsnetz Brauchwasser in das Versorgungsleitungs
netz zurückgesaugt werden (Saugheber).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Ober
begriff des Anspruchs 1 angegebene Belüftungseinrich
tung unabhängig vom Gehäuse der Wasserzapfarmatur
platzsparend auszubilden, wobei eine zuverlässige Wir
kung der Belüftungseinrichtung aufrechterhalten bleiben
soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Belüftungseinrichtung neben der Wasserzapfarmatur
auf einer Armaturenbank des Waschtisches o. dgl. in ei
nem separatem Gehäuse vorgesehen ist, wobei das Gehäuse
Leitungsanschlüsse für den Zu- und Abfluß des Zapfwas
sers und wenigstens eine Belüftungsöffnung aufweist,
die Ventilsitze sich im installierten Zustand etwa lot
recht übereinander oberhalb der Armaturenbank befinden
und das erste Verschlußglied aus einem Werkstoff mit
höherer Dichte als Wasser ausgebildet und vom anströ
menden Wasser in Richtung auf den oberen Ventilsitz an
hebbar ist, und daß oberhalb des Ventilsitzes sich ein
weiteres Ventil mit einem als Schwimmkörper ausgebilde
ten, zweiten Verschlußglied befindet, das vom anstei
genden Wasser in seine Schließposition an einen, die
Belüftungsöffnung umschließenden Ventilsitz bringbar
ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den An
sprüchen 2 bis 10 angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich
nung dargestellt und wird im folgenden näher beschrie
ben. Es zeigt
Fig. 1 eine Wasserzapfarmatur mit einer
separaten Belüftungseinrichtung
auf einer Waschtischbank montiert,
teilweise geschnitten;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Belüftungs
einrichtung in vergrößerter Darstel
lung im Längsschnitt.
Die in Fig. 1 gezeigte Wasserzapfarmatur 1 ist auf ei
ner Armaturenbank 2 eines nicht weiter in der Zeichnung
dargestellten Waschtisches befestigt. Die Wasserzapf
armatur 1 ist mit je einer Zuleitung 13 an das Kaltwas
ser- und Warmwasserversorgungsleitungsnetz angeschlos
sen. Mit einem Betätigungshebel 12 an der Wasserzapf
armatur 1 kann durch Auf- und Abschwenken die Gesamt
durchflußmenge und durch ein Verschwenken um die Mit
telachse 120 das Mischungsverhältnis von Kalt- und
Warmwasser bzw. die Temperatur des abgegebenen Misch
wassers eingestellt werden. Das in der Wasserzapfarma
tur erzeugte Mischwasser wird über eine Zuflußleitung
14 unterhalb der Armaturenbank 2 des Waschtisches einer
separaten Belüftungseinrichtung 3 zugeführt und gelangt
von hier über eine Schlauchleitung 111 zu einer
Schlauchbrause 11, die als Stationärauslauf in der Wasserzapfarmatur
1 gehaltert ist. Die Schlauchbrause 11
kann neben der stationären Anwendung auch als Hand
brause aus der Wasserzapfarmatur 1 mit der Schlauchlei
tung 111 herausgezogen werden. Um Vorschriften bzw.
Normen zu genügen, ist außerdem in der Schlauchleitung
111 ein Rückschlagventil 1110 vorgesehen.
Um ein Rücksaugen von Brauchwasser über die Schlauch
brause 11 völlig auszuschließen, ist in einer separaten
Öffnung 21 der Armaturenbank 2 die Belüftungseinrich
tung 3 angeordnet. Die Belüftungseinrichtung 3 ist
hierbei mit einem Gehäuse 31 durch die Öffnung 21 hin
durchgeführt und mittels zwei auf einem Gewinde 3111
des Gehäuses 31 angeordneten Muttern 36 fest an der
Armaturenbank 2 verspannt.
Das Gehäuse 31 besteht aus einem äußeren, rohrförmigen
Körper 311 mit einer gestuften Durchgangsbohrung und
einem Führungsrohr 312, welches in dem erweiterten un
teren Bereich der Durchgangsbohrung mit einem Gewinde
37 gedichtet eingeschraubt ist, wie es insbesondere aus
Fig. 2 zu entnehmen ist. Das Führungsrohr 312 weist an
seinem äußeren Bereich einen Leitungsanschluß 313 für
den Wasserzufluß und der Körper 311 weist an seiner
Mantelfläche einen radial angeordneten Leitungsanschluß
314 für den Wasserabfluß unterhalb der Armaturenbank 2
auf. Der im Durchmesser kleinere Teil der Durchgangs
bohrung im Körper 311 ist als Belüftungsöffnung 32 aus
gebildet und mündet oberhalb der Armaturenbank 2 und
stellt die Verbindung zur Atmosphäre her. Der Außen
durchmesser des Führungsrohrs 312 ist dabei so bemes
sen, daß ein Ringkanal 38 zwischen der Außenmantel
fläche des Führungsrohrs 312 und des erweiterten Be
reichs 310 der Durchgangsbohrung gebildet ist. Der
Ringkanal 38 mündet hierbei in den Leitungsanschluß
314. Die Eintauchtiefe des Führungsrohrs 312 ist dabei
so bemessen, daß das über die Zuflußleitung 14 in einen
Innenraum 3120 geleitete Wasser über einen axialen
Freiraum im Bereich der Durchmesserstufe in den Ring
kanal 38 übertreten kann. In diesem axialen Freiraum
ist eine Hülse 4 angeordnet, die einerseits stirnseitig
in eine Einsenkung 3121 des Führungsrohrs 312 mit einem
O-Ring 41 gedichtet einfaßt und mit dem anderen Endbe
reich mit einem O-Ring 41 gedichtet in der Belüftungs
öffnung 32 einfaßt. Mit der Hülse 4 ist ein erstes, als
Glaskugel ausgebildetes Verschlußglied 33 angeordnet,
das zwischen zwei Ventilsitzen 331, 332 axial beweglich
angeordnet ist. Der untere Ventilsitz 331 umschließt
eine Durchtrittsöffnung 3310 für den Wasserzufluß, wäh
rend der obere Ventilsitz 332 die Belüftungsöffnung 32
umschließt, wobei die beiden Ventilsitze 331, 332 lot
recht übereinander angeordnet sind. In der Wandung der
Hülse 4 zwischen den beiden Ventilsitzen 331, 332 sind
radiale Durchbrüche 3311 für den Abfluß des Wassers in
den Ringkanal 38 ausgebildet.
Oberhalb der Hülse 4 ist in der Belüftungsöffnung 32
ein Ventil 34 mit einer Hülse 40 und einem O-Ring 41
gedichtet angeordnet, wobei ein von einer Polypropylen
kugel gebildetes Verschlußglied 341 vorgesehen ist, das
mit einem Ventilsitz 342, der die Belüftungsöffnung 32
umschließt, zusammenwirkt. Das Ventil 34 ist dabei so
ausgebildet und angeordnet, daß das Verschlußglied 341
als Schwimmkörper vom ansteigenden Wasser gegen den
Ventilsitz 342 gestrammt wird.
Oberhalb des Ventils 34 ist ein weiteres Ventil 35 in
einer Hülse 40 angeordnet, welches ebenfalls ein als
Polypropylenkugel ausgebildetes Verschlußglied 351 hat,
welches mit einem die Belüftungsöffnung 32 umschließen
den Ventilsitz 352 zusammenwirkt. Das Ventil 35 ist le
diglich als zusätzliche Sicherung gegen Wasseraustritt
vorgesehen. Die Hülse 4 und die beiden Hülsen 40 sind
hierbei in ihrer Stecklage axial von einem Sprengring
42 gesichert.
Auf dem aus der Armaturenbank 2 vorstehenden Teil des
Körpers 311 ist eine Abdeckkappe 5 angeordnet um zu
verhindern, daß Fremdkörper in die Belüftungsöffnung 32
eintreten können. Die Abdeckkappe 5 weist dabei einen
inneren Rohransatz 52 auf, mit dem sie auf den äußeren
Teil des Körpers 311 aufsteckbar ist. Zur Axialsiche
rung ist hierbei ein Reibring 54 in den Körper 311 ein
gelassen. Mit einem Mantelbereich 53 umfaßt die Abdeck
kappe 5 den aus der Armaturenbank 2 vorstehenden Be
reich des Körpers 311, wobei der Mantelbereich 53 von
dem Außenumfang der oberen Mutter 36 gestützt wird. Um
eine Verbindung von der Belüftungsöffnung 32 zur At
mosphäre herzustellen, sind außerdem im Mantelbereich
53 und Rohransatz 52 Lüftungsschlitze 51 vorgesehen.
Das Gehäuse 31 der Belüftungseinrichtung 3 ist aus ge
eignetem Kunststoff im Spritzgießverfahren hergestellt.
Selbstverständlich kann auch ein anderes Material, wie
zum Beispiel Messing, eingesetzt werden.
Die Belüftungseinrichtung hat folgende Funktionsweise:
In der in Fig. 2 gezeigten Betriebsstellung wird von
der Wasserzapfarmatur 1 die volle Wassermenge pro Zeit
einheit geliefert, so daß das Verschlußglied 33 von dem
durch die Durchtrittsöffnung 3310 strömenden Wassers
angehoben und gegen den oberen Ventilsitz 332 gestrammt
wird. Hierbei kann das Wasser radial umgelenkt durch
die Durchbrüche 3311 in den Ringkanal 38 übertreten und
über den Leitungsanschluß 314 an die Schlauchbrause 11
abgegeben werden. Wird die Durchflußmenge pro Zeitein
heit gedrosselt, so wird das erste Verschlußglied 33,
welches eine höhere Dichte als das Wasser aufweist, in
Abhängigkeit vom Staudruck in Richtung auf den Ventilsitz
331 absinken. Hierbei kann Wasser durch die Belüf
tungsöffnung 32 in die Hülse 40 eintreten. Um zu ver
hindern, daß über die Belüftungsöffnung 32 Wasser aus
treten kann, ist das Verschlußglied 341 als Polypropy
lenkugel ausgebildet, die eine kleinere Dichte aufweist
als Wasser und somit von dem ansteigenden Wasser gegen
den Ventilsitz 342 gestrammt wird und ein weiteres An
steigen des Wassers verhindert. Das lotrecht über dem
Ventil 34 angeordnete Ventil 35 ist nur sicherheitshal
ber vorgesehen, um beispielsweise zu verhindern, daß
Spritzwasser austritt oder bei einem Versagen des Ven
tils 34 in Aktion zu treten. Die Belüftungseinrichtung
3 ist auch ohne Ventil 35 funktionstüchtig.
Wird nunmehr der Wasserdurchfluß in der Wasserzapfarma
tur 1 völlig abgestellt, so sinkt durch die Schwerkraft
das Verschlußglied 33 auf den Ventilsitz 331 ab und
verschließt die Durchtrittsöffnung 3310. Hierbei ist
der Ringkanal 38 mit der Schlauchleitung 111 und
Schlauchbrause 11 über die Belüftungsöffnung 32 mit der
Atmosphäre verbunden. Tritt nun ein Vakuum in der Zu
flußleitung 14 auf, so wird dieses bei einem nicht
dichten Abschluß des Ventilsitzes 331 durch das Ver
schlußglied 33 über die Belüftungsöffnung 32 zur Atmo
sphäre aufgehoben und ein Rücksaugen über die Schlauch
leitung 111 sicher ausgeschaltet. Da die Ventilsitze
331, 332 oberhalb der Armaturenbank 2 angeordnet sind,
kann auch eine Saugheberfunktion nicht auftreten. Das
sicherheitshalber in der Schlauchleitung 111 vorgese
hene Rückschlagventil 1110 ist daher ansich nicht er
forderlich, da das Verschlußglied 33 bei einer Aus
strömgeschwindigkeit von null Meter pro Sekunde auf den
Ventilsitz 331 durch sein Gewicht gedrückt wird und ein
Rückfließen unterbindet. Bei jedem Zapfvorgang wird es
dagegen vom Ventilsitz 331 in Richtung auf den Ventil
sitz 332 angehoben, so daß durch die fortlaufende Bewegung
des Verschlußglieds 33 eine Schwergängigkeit im
Laufe einer längeren Benutzungszeit durch Ausscheidun
gen aus dem Wasser etc. weitgehend ausgeschlossen wer
den kann.
Claims (10)
1. Wasserzapfarmatur, insbesondere für Wasch- und/oder
Spültische, mit einem an das Versorgungsleitungs
netz anschließbaren Gehäuse und einem als heraus
ziehbare Schlauchbrause ausgebildeten Wasserauslaß,
wobei zur Verhinderung eines Rücksaugens von
Brauchwasser über die Schlauchbrause eine Belüf
tungseinrichtung mit einem ersten, axial zwischen
zwei jeweils eine Durchtrittsöffnung umschließenden
Ventilsitzen bewegbaren Verschlußglied, das vom
ausfließenden Wasser axial angeströmt wird, während
die Abströmung des Wassers radial zwischen den bei
den Ventilsitzen erfolgt und ein zweites, mit einem
die Belüftungsöffnung umschließenden Ventilsitz zu
sammenarbeitendes Verschlußglied vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrich
tung (3) neben der Wasserzapfarmatur (1) auf einer
Armaturenbank (2) des Waschtisches in einem
separaten Gehäuse (31) vorgesehen ist, wobei das
Gehäuse (31) Leitungsanschlüsse (313, 314) für den
Zu- und Abfluß des Zapfwassers und wenigstens eine
Belüftungsöffnung (32) aufweist, die Ventilsitze
(331, 332, 342) sich im installierten Zustand etwa
lotrecht übereinander oberhalb der Armaturenbank
(2) befinden, und das erste Verschlußglied (33) aus
einem Werkstoff mit höherer Dichte als Wasser aus
gebildet und vom anströmenden Wasser in Richtung
auf den oberen Ventilsitz (332) anhebbar ist, und
daß oberhalb des Ventilsitzes (332) sich ein weite
res Ventil (34) mit einem als Schwimmkörper ausge
bildeten zweiten Verschlußglied (341) befindet, das
vom ansteigenden Wasser in seine Schließposition an
einen die Belüftungsöffnung (32) umschließenden
Ventilsitz (342) bringbar ist.
2. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste Verschlußglied (33) als
Glaskugel, das zweite Verschlußglied (341) als
Polypropylenkugel ausgebildet ist.
3. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß oberhalb des Ventils (34) ein
weiteres Ventil (35) mit einem im Wasser schwimm
fähigen Verschlußglied (351) angeordnet ist, das
ebenfalls vom ansteigenden Wasser in seine Schließ
position an einen die Belüftungsöffnung (32) um
schließenden Ventilsitz (352) bringbar ist.
4. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
(33, 341, 352) jeweils in einer zylindrischen Hülse
(4, 40) mit dem(den) Ventilsitz(en) (342, 352, 331,
332) angeordnet sind, wobei die Hülsen (4, 40) in
einer als Belüftungsöffnung (32) ausgebildeten Ge
häusebohrung jeweils mit einem O-Ring (41) am
Außenumfang gedichtet einfügbar und mit einem
Sprengring (42) in der Stecklage sicherbar sind.
5. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (31) von
einem äußeren rohrförmigen Körper (311) mit einer
gestuften Durchgangsbohrung und einem seitlichen,
unter der Armaturenbank (2) gelegenen Leitungsan
schluß (314) für den Abfluß des Zapfwassers gebil
det ist, wobei in die Durchgangsbohrung ein Füh
rungsrohr (312) mit einem Leitungsanschluß (313)
für den Zufluß des Zapfwassers gedichtet einsetzbar
ist und der innere Endbereich des Führungsrohrs
(312) den Ventilsitz (331) oder einen Anschlag für
die Hülse (4) bildet, während der Außendurchmesser
des Führungsrohrs (312) so bemessen ist, daß ein
Ringkanal (38) zwischen dem Führungsrohr (312) und
dem erweiterten Bereich (310) der Durchgangsbohrung
gebildet ist, so daß das Zapfwasser durch den Ven
tilsitz (331) und den Ringkanal (38) zu dem Lei
tungsanschluß (314) für den Abfluß gelangt, wobei
der verkleinerte Bereich der Durchgangsbohrung die
Belüftungsöffnung (32) bildet.
6. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Außenmantelbereich des Körpers
(311) ein Gewinde (3111) ausgebildet ist, auf dem
zwei Muttern (36) anordbar sind, mit denen die Be
lüftungseinrichtung (3) in einer Öffnung (21) der
Armaturenbank (2) befestigbar ist.
7. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem oberhalb der Armaturen
bank (2) befindlichen Teil des Körpers (311) eine
Abdeckkappe (5) mit Lüftungsschlitzen (51) angeord
net ist.
8. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abdeckkappe (5) topfartig ausge
bildet ist und einen konzentrischen, inneren Rohr
ansatz (52) hat, mit dem sie auf den Endbereich des
Körpers (311) aufsteckbar ist, wobei in der Steck
lage ein äußerer Mantelbereich (53) der Abdeckkappe
(5) von der Mutter (36) gestützt ist.
9. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 7 oder
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (5)
mit Hilfe eines auf dem Endbereich des Körpers
(311) angeordneten Reibringes (54) kraftschlüssig
in der Stecklage gesichert ist.
10. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Gehäuse
(31) aus Kunststoff hergestellt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944422729 DE4422729C2 (de) | 1994-06-29 | 1994-06-29 | Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser |
| US08/490,723 US5651504A (en) | 1994-06-29 | 1995-06-15 | Vented backflow preventer for hose-type faucet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944422729 DE4422729C2 (de) | 1994-06-29 | 1994-06-29 | Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4422729A1 DE4422729A1 (de) | 1996-01-04 |
| DE4422729C2 true DE4422729C2 (de) | 2001-05-31 |
Family
ID=6521795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944422729 Expired - Fee Related DE4422729C2 (de) | 1994-06-29 | 1994-06-29 | Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5651504A (de) |
| DE (1) | DE4422729C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5103856A (en) * | 1991-02-11 | 1992-04-14 | Kohler Co. | Anti-siphoning valve assembly |
| DE4100801A1 (de) * | 1991-01-12 | 1992-07-30 | Grohe Armaturen Friedrich | Wasserzapfarmatur |
| US5279324A (en) * | 1992-11-20 | 1994-01-18 | Kwc Ag | Anti-siphoning valve assembly and plumbing fixture including same |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3603503A1 (de) * | 1986-02-05 | 1987-08-06 | Grohe Armaturen Friedrich | Mischbatterie mit schlauchbrausenauslauf |
| JPH0461160U (de) * | 1990-10-02 | 1992-05-26 | ||
| US5372158A (en) * | 1993-09-30 | 1994-12-13 | Shop Vac Corporation | Valve with backflow preventer |
-
1994
- 1994-06-29 DE DE19944422729 patent/DE4422729C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1995
- 1995-06-15 US US08/490,723 patent/US5651504A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4100801A1 (de) * | 1991-01-12 | 1992-07-30 | Grohe Armaturen Friedrich | Wasserzapfarmatur |
| US5103856A (en) * | 1991-02-11 | 1992-04-14 | Kohler Co. | Anti-siphoning valve assembly |
| US5279324A (en) * | 1992-11-20 | 1994-01-18 | Kwc Ag | Anti-siphoning valve assembly and plumbing fixture including same |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4422729A1 (de) | 1996-01-04 |
| US5651504A (en) | 1997-07-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0432553B1 (de) | Sanitäre Armatur | |
| EP0455998B1 (de) | Sanitäre Armatur | |
| DE4100801C2 (de) | Wasserzapfarmatur | |
| DE3603503A1 (de) | Mischbatterie mit schlauchbrausenauslauf | |
| EP2770122B1 (de) | Sanitärarmatur | |
| DE19513569C1 (de) | Sanitäres Wasserventil | |
| EP0061562B1 (de) | Mischventil für Waschtische, Spültische, Sitzwaschbecken oder dergl. sanitäre Apparate | |
| EP0441151B1 (de) | Wasserzapfarmatur mit Rücksaugsicherung | |
| EP1143077A2 (de) | Wasserzapfarmatur mit schwenkbarem Wasserauslasskörper | |
| DE4422729C2 (de) | Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser | |
| EP1061299A2 (de) | Umschaltventil | |
| DE19542748B4 (de) | Umschaltventil | |
| DE4002852C2 (de) | Einloch-Mischbatterie mit ausziehbarer Handbrause | |
| DE4105175A1 (de) | Wasserzapfarmatur mit ruecksaugsicherung | |
| DE4323496A1 (de) | Umschaltventilanordnung | |
| EP2495371B1 (de) | Ablaufgarnitur mit einem Wasserzulaufkanal für einen Bodenzulauf | |
| DE19756971A1 (de) | Einhebelmischer | |
| DE3939224C2 (de) | Sanitäre Mischarmatur | |
| EP0937927B1 (de) | Umschaltventil | |
| EP0325099B1 (de) | Umschaltvorrichtung für sanitäre Armaturen | |
| DE102014114902B4 (de) | Absperr- und Durchflusseinstellhahn | |
| EP3715538B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abbauen eines restdruckes in einer fluidleitung | |
| EP1367184A1 (de) | Wasserauslaufbatterie | |
| EP3467212A1 (de) | Sanitärarmatur | |
| DE102023124604A1 (de) | Ventileinheit zur Verwendung in einer Sanitärarmatur |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FRIEDRICH GROHE AG & CO. KG, 58675 HEMER, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GROHE WATER TECHNOLOGY AG & CO. KG, 58675 HEMER, D |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GROHE AG, 58675 HEMER, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |