DE4422729C2 - Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser - Google Patents

Wasserzapfarmatur mit Belüftungseinrichtung zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser

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Description

Die Erfindung betrifft eine Wasserzapfarmatur, insbe­ sondere für Wasch- oder Spültische, mit einem an das Versorgungsleitungsnetz anschließbaren Gehäuse und ei­ nem als herausziehbare Schlauchbrause ausgebildeten Wasserauslaß, wobei zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser über die Schlauchbrause eine Belüf­ tungseinrichtung mit einem ersten, axial zwischen zwei jeweils eine Durchtrittsöffnung umschließenden Ventil­ sitzen bewegbaren Verschlußglied, das vom ausfließenden Wasser axial angeströmt wird, während die Abströmung des Wassers radial zwischen den beiden Ventilsitzen er­ folgt und ein zweites, mit einem die Belüftungsöffnung umschließenden Ventilsitz zusammenarbeitendes Ver­ schlußglied vorgesehen ist.
Eine derartige Wasserzapfarmatur ist aus der Druck­ schrift DE 41 00 801 A1 bekannt. Bei dieser Einrichtung ist die Belüftungseinrichtung in der Wasserzapfarmatur integriert und erfordert somit einen entsprechenden Raumbedarf in der Armatur, der nicht immer zur Verfü­ gung steht.
Ferner ist beispielsweise aus der US 5 279 324 eine Belüftungseinrichtung bekannt, bei der ein Belüfterkopf separat in einer Armaturenbank eines Waschtisches angeordnet ist. Die Belüftungseinrichtung ist hierbei jedoch unterhalb des Waschtisches angeord­ net und über eine Belüfterleitung mit dem Belüfterkopf verbunden. Bei dieser Anordnung kann jedoch bei defek­ ten Rückflußverhinderern in der Leitung zur Schlauch­ brause ein Rücksaugen nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall kann nämlich bei gefülltem Waschbecken mit einliegender Schlauchbrause und Vakuum im Versorgungs­ leitungsnetz Brauchwasser in das Versorgungsleitungs­ netz zurückgesaugt werden (Saugheber).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Ober­ begriff des Anspruchs 1 angegebene Belüftungseinrich­ tung unabhängig vom Gehäuse der Wasserzapfarmatur platzsparend auszubilden, wobei eine zuverlässige Wir­ kung der Belüftungseinrichtung aufrechterhalten bleiben soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Belüftungseinrichtung neben der Wasserzapfarmatur auf einer Armaturenbank des Waschtisches o. dgl. in ei­ nem separatem Gehäuse vorgesehen ist, wobei das Gehäuse Leitungsanschlüsse für den Zu- und Abfluß des Zapfwas­ sers und wenigstens eine Belüftungsöffnung aufweist, die Ventilsitze sich im installierten Zustand etwa lot­ recht übereinander oberhalb der Armaturenbank befinden und das erste Verschlußglied aus einem Werkstoff mit höherer Dichte als Wasser ausgebildet und vom anströ­ menden Wasser in Richtung auf den oberen Ventilsitz an­ hebbar ist, und daß oberhalb des Ventilsitzes sich ein weiteres Ventil mit einem als Schwimmkörper ausgebilde­ ten, zweiten Verschlußglied befindet, das vom anstei­ genden Wasser in seine Schließposition an einen, die Belüftungsöffnung umschließenden Ventilsitz bringbar ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den An­ sprüchen 2 bis 10 angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich­ nung dargestellt und wird im folgenden näher beschrie­ ben. Es zeigt
Fig. 1 eine Wasserzapfarmatur mit einer separaten Belüftungseinrichtung auf einer Waschtischbank montiert, teilweise geschnitten;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Belüftungs­ einrichtung in vergrößerter Darstel­ lung im Längsschnitt.
Die in Fig. 1 gezeigte Wasserzapfarmatur 1 ist auf ei­ ner Armaturenbank 2 eines nicht weiter in der Zeichnung dargestellten Waschtisches befestigt. Die Wasserzapf­ armatur 1 ist mit je einer Zuleitung 13 an das Kaltwas­ ser- und Warmwasserversorgungsleitungsnetz angeschlos­ sen. Mit einem Betätigungshebel 12 an der Wasserzapf­ armatur 1 kann durch Auf- und Abschwenken die Gesamt­ durchflußmenge und durch ein Verschwenken um die Mit­ telachse 120 das Mischungsverhältnis von Kalt- und Warmwasser bzw. die Temperatur des abgegebenen Misch­ wassers eingestellt werden. Das in der Wasserzapfarma­ tur erzeugte Mischwasser wird über eine Zuflußleitung 14 unterhalb der Armaturenbank 2 des Waschtisches einer separaten Belüftungseinrichtung 3 zugeführt und gelangt von hier über eine Schlauchleitung 111 zu einer Schlauchbrause 11, die als Stationärauslauf in der Wasserzapfarmatur 1 gehaltert ist. Die Schlauchbrause 11 kann neben der stationären Anwendung auch als Hand­ brause aus der Wasserzapfarmatur 1 mit der Schlauchlei­ tung 111 herausgezogen werden. Um Vorschriften bzw. Normen zu genügen, ist außerdem in der Schlauchleitung 111 ein Rückschlagventil 1110 vorgesehen.
Um ein Rücksaugen von Brauchwasser über die Schlauch­ brause 11 völlig auszuschließen, ist in einer separaten Öffnung 21 der Armaturenbank 2 die Belüftungseinrich­ tung 3 angeordnet. Die Belüftungseinrichtung 3 ist hierbei mit einem Gehäuse 31 durch die Öffnung 21 hin­ durchgeführt und mittels zwei auf einem Gewinde 3111 des Gehäuses 31 angeordneten Muttern 36 fest an der Armaturenbank 2 verspannt.
Das Gehäuse 31 besteht aus einem äußeren, rohrförmigen Körper 311 mit einer gestuften Durchgangsbohrung und einem Führungsrohr 312, welches in dem erweiterten un­ teren Bereich der Durchgangsbohrung mit einem Gewinde 37 gedichtet eingeschraubt ist, wie es insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen ist. Das Führungsrohr 312 weist an seinem äußeren Bereich einen Leitungsanschluß 313 für den Wasserzufluß und der Körper 311 weist an seiner Mantelfläche einen radial angeordneten Leitungsanschluß 314 für den Wasserabfluß unterhalb der Armaturenbank 2 auf. Der im Durchmesser kleinere Teil der Durchgangs­ bohrung im Körper 311 ist als Belüftungsöffnung 32 aus­ gebildet und mündet oberhalb der Armaturenbank 2 und stellt die Verbindung zur Atmosphäre her. Der Außen­ durchmesser des Führungsrohrs 312 ist dabei so bemes­ sen, daß ein Ringkanal 38 zwischen der Außenmantel­ fläche des Führungsrohrs 312 und des erweiterten Be­ reichs 310 der Durchgangsbohrung gebildet ist. Der Ringkanal 38 mündet hierbei in den Leitungsanschluß 314. Die Eintauchtiefe des Führungsrohrs 312 ist dabei so bemessen, daß das über die Zuflußleitung 14 in einen Innenraum 3120 geleitete Wasser über einen axialen Freiraum im Bereich der Durchmesserstufe in den Ring­ kanal 38 übertreten kann. In diesem axialen Freiraum ist eine Hülse 4 angeordnet, die einerseits stirnseitig in eine Einsenkung 3121 des Führungsrohrs 312 mit einem O-Ring 41 gedichtet einfaßt und mit dem anderen Endbe­ reich mit einem O-Ring 41 gedichtet in der Belüftungs­ öffnung 32 einfaßt. Mit der Hülse 4 ist ein erstes, als Glaskugel ausgebildetes Verschlußglied 33 angeordnet, das zwischen zwei Ventilsitzen 331, 332 axial beweglich angeordnet ist. Der untere Ventilsitz 331 umschließt eine Durchtrittsöffnung 3310 für den Wasserzufluß, wäh­ rend der obere Ventilsitz 332 die Belüftungsöffnung 32 umschließt, wobei die beiden Ventilsitze 331, 332 lot­ recht übereinander angeordnet sind. In der Wandung der Hülse 4 zwischen den beiden Ventilsitzen 331, 332 sind radiale Durchbrüche 3311 für den Abfluß des Wassers in den Ringkanal 38 ausgebildet.
Oberhalb der Hülse 4 ist in der Belüftungsöffnung 32 ein Ventil 34 mit einer Hülse 40 und einem O-Ring 41 gedichtet angeordnet, wobei ein von einer Polypropylen­ kugel gebildetes Verschlußglied 341 vorgesehen ist, das mit einem Ventilsitz 342, der die Belüftungsöffnung 32 umschließt, zusammenwirkt. Das Ventil 34 ist dabei so ausgebildet und angeordnet, daß das Verschlußglied 341 als Schwimmkörper vom ansteigenden Wasser gegen den Ventilsitz 342 gestrammt wird.
Oberhalb des Ventils 34 ist ein weiteres Ventil 35 in einer Hülse 40 angeordnet, welches ebenfalls ein als Polypropylenkugel ausgebildetes Verschlußglied 351 hat, welches mit einem die Belüftungsöffnung 32 umschließen­ den Ventilsitz 352 zusammenwirkt. Das Ventil 35 ist le­ diglich als zusätzliche Sicherung gegen Wasseraustritt vorgesehen. Die Hülse 4 und die beiden Hülsen 40 sind hierbei in ihrer Stecklage axial von einem Sprengring 42 gesichert.
Auf dem aus der Armaturenbank 2 vorstehenden Teil des Körpers 311 ist eine Abdeckkappe 5 angeordnet um zu verhindern, daß Fremdkörper in die Belüftungsöffnung 32 eintreten können. Die Abdeckkappe 5 weist dabei einen inneren Rohransatz 52 auf, mit dem sie auf den äußeren Teil des Körpers 311 aufsteckbar ist. Zur Axialsiche­ rung ist hierbei ein Reibring 54 in den Körper 311 ein­ gelassen. Mit einem Mantelbereich 53 umfaßt die Abdeck­ kappe 5 den aus der Armaturenbank 2 vorstehenden Be­ reich des Körpers 311, wobei der Mantelbereich 53 von dem Außenumfang der oberen Mutter 36 gestützt wird. Um eine Verbindung von der Belüftungsöffnung 32 zur At­ mosphäre herzustellen, sind außerdem im Mantelbereich 53 und Rohransatz 52 Lüftungsschlitze 51 vorgesehen. Das Gehäuse 31 der Belüftungseinrichtung 3 ist aus ge­ eignetem Kunststoff im Spritzgießverfahren hergestellt. Selbstverständlich kann auch ein anderes Material, wie zum Beispiel Messing, eingesetzt werden.
Die Belüftungseinrichtung hat folgende Funktionsweise: In der in Fig. 2 gezeigten Betriebsstellung wird von der Wasserzapfarmatur 1 die volle Wassermenge pro Zeit­ einheit geliefert, so daß das Verschlußglied 33 von dem durch die Durchtrittsöffnung 3310 strömenden Wassers angehoben und gegen den oberen Ventilsitz 332 gestrammt wird. Hierbei kann das Wasser radial umgelenkt durch die Durchbrüche 3311 in den Ringkanal 38 übertreten und über den Leitungsanschluß 314 an die Schlauchbrause 11 abgegeben werden. Wird die Durchflußmenge pro Zeitein­ heit gedrosselt, so wird das erste Verschlußglied 33, welches eine höhere Dichte als das Wasser aufweist, in Abhängigkeit vom Staudruck in Richtung auf den Ventilsitz 331 absinken. Hierbei kann Wasser durch die Belüf­ tungsöffnung 32 in die Hülse 40 eintreten. Um zu ver­ hindern, daß über die Belüftungsöffnung 32 Wasser aus­ treten kann, ist das Verschlußglied 341 als Polypropy­ lenkugel ausgebildet, die eine kleinere Dichte aufweist als Wasser und somit von dem ansteigenden Wasser gegen den Ventilsitz 342 gestrammt wird und ein weiteres An­ steigen des Wassers verhindert. Das lotrecht über dem Ventil 34 angeordnete Ventil 35 ist nur sicherheitshal­ ber vorgesehen, um beispielsweise zu verhindern, daß Spritzwasser austritt oder bei einem Versagen des Ven­ tils 34 in Aktion zu treten. Die Belüftungseinrichtung 3 ist auch ohne Ventil 35 funktionstüchtig.
Wird nunmehr der Wasserdurchfluß in der Wasserzapfarma­ tur 1 völlig abgestellt, so sinkt durch die Schwerkraft das Verschlußglied 33 auf den Ventilsitz 331 ab und verschließt die Durchtrittsöffnung 3310. Hierbei ist der Ringkanal 38 mit der Schlauchleitung 111 und Schlauchbrause 11 über die Belüftungsöffnung 32 mit der Atmosphäre verbunden. Tritt nun ein Vakuum in der Zu­ flußleitung 14 auf, so wird dieses bei einem nicht dichten Abschluß des Ventilsitzes 331 durch das Ver­ schlußglied 33 über die Belüftungsöffnung 32 zur Atmo­ sphäre aufgehoben und ein Rücksaugen über die Schlauch­ leitung 111 sicher ausgeschaltet. Da die Ventilsitze 331, 332 oberhalb der Armaturenbank 2 angeordnet sind, kann auch eine Saugheberfunktion nicht auftreten. Das sicherheitshalber in der Schlauchleitung 111 vorgese­ hene Rückschlagventil 1110 ist daher ansich nicht er­ forderlich, da das Verschlußglied 33 bei einer Aus­ strömgeschwindigkeit von null Meter pro Sekunde auf den Ventilsitz 331 durch sein Gewicht gedrückt wird und ein Rückfließen unterbindet. Bei jedem Zapfvorgang wird es dagegen vom Ventilsitz 331 in Richtung auf den Ventil­ sitz 332 angehoben, so daß durch die fortlaufende Bewegung des Verschlußglieds 33 eine Schwergängigkeit im Laufe einer längeren Benutzungszeit durch Ausscheidun­ gen aus dem Wasser etc. weitgehend ausgeschlossen wer­ den kann.

Claims (10)

1. Wasserzapfarmatur, insbesondere für Wasch- und/oder Spültische, mit einem an das Versorgungsleitungs­ netz anschließbaren Gehäuse und einem als heraus­ ziehbare Schlauchbrause ausgebildeten Wasserauslaß, wobei zur Verhinderung eines Rücksaugens von Brauchwasser über die Schlauchbrause eine Belüf­ tungseinrichtung mit einem ersten, axial zwischen zwei jeweils eine Durchtrittsöffnung umschließenden Ventilsitzen bewegbaren Verschlußglied, das vom ausfließenden Wasser axial angeströmt wird, während die Abströmung des Wassers radial zwischen den bei­ den Ventilsitzen erfolgt und ein zweites, mit einem die Belüftungsöffnung umschließenden Ventilsitz zu­ sammenarbeitendes Verschlußglied vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrich­ tung (3) neben der Wasserzapfarmatur (1) auf einer Armaturenbank (2) des Waschtisches in einem separaten Gehäuse (31) vorgesehen ist, wobei das Gehäuse (31) Leitungsanschlüsse (313, 314) für den Zu- und Abfluß des Zapfwassers und wenigstens eine Belüftungsöffnung (32) aufweist, die Ventilsitze (331, 332, 342) sich im installierten Zustand etwa lotrecht übereinander oberhalb der Armaturenbank (2) befinden, und das erste Verschlußglied (33) aus einem Werkstoff mit höherer Dichte als Wasser aus­ gebildet und vom anströmenden Wasser in Richtung auf den oberen Ventilsitz (332) anhebbar ist, und daß oberhalb des Ventilsitzes (332) sich ein weite­ res Ventil (34) mit einem als Schwimmkörper ausge­ bildeten zweiten Verschlußglied (341) befindet, das vom ansteigenden Wasser in seine Schließposition an einen die Belüftungsöffnung (32) umschließenden Ventilsitz (342) bringbar ist.
2. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das erste Verschlußglied (33) als Glaskugel, das zweite Verschlußglied (341) als Polypropylenkugel ausgebildet ist.
3. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Ventils (34) ein weiteres Ventil (35) mit einem im Wasser schwimm­ fähigen Verschlußglied (351) angeordnet ist, das ebenfalls vom ansteigenden Wasser in seine Schließ­ position an einen die Belüftungsöffnung (32) um­ schließenden Ventilsitz (352) bringbar ist.
4. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder (33, 341, 352) jeweils in einer zylindrischen Hülse (4, 40) mit dem(den) Ventilsitz(en) (342, 352, 331, 332) angeordnet sind, wobei die Hülsen (4, 40) in einer als Belüftungsöffnung (32) ausgebildeten Ge­ häusebohrung jeweils mit einem O-Ring (41) am Außenumfang gedichtet einfügbar und mit einem Sprengring (42) in der Stecklage sicherbar sind.
5. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (31) von einem äußeren rohrförmigen Körper (311) mit einer gestuften Durchgangsbohrung und einem seitlichen, unter der Armaturenbank (2) gelegenen Leitungsan­ schluß (314) für den Abfluß des Zapfwassers gebil­ det ist, wobei in die Durchgangsbohrung ein Füh­ rungsrohr (312) mit einem Leitungsanschluß (313) für den Zufluß des Zapfwassers gedichtet einsetzbar ist und der innere Endbereich des Führungsrohrs (312) den Ventilsitz (331) oder einen Anschlag für die Hülse (4) bildet, während der Außendurchmesser des Führungsrohrs (312) so bemessen ist, daß ein Ringkanal (38) zwischen dem Führungsrohr (312) und dem erweiterten Bereich (310) der Durchgangsbohrung gebildet ist, so daß das Zapfwasser durch den Ven­ tilsitz (331) und den Ringkanal (38) zu dem Lei­ tungsanschluß (314) für den Abfluß gelangt, wobei der verkleinerte Bereich der Durchgangsbohrung die Belüftungsöffnung (32) bildet.
6. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am Außenmantelbereich des Körpers (311) ein Gewinde (3111) ausgebildet ist, auf dem zwei Muttern (36) anordbar sind, mit denen die Be­ lüftungseinrichtung (3) in einer Öffnung (21) der Armaturenbank (2) befestigbar ist.
7. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem oberhalb der Armaturen­ bank (2) befindlichen Teil des Körpers (311) eine Abdeckkappe (5) mit Lüftungsschlitzen (51) angeord­ net ist.
8. Wasserzapfarmatur nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abdeckkappe (5) topfartig ausge­ bildet ist und einen konzentrischen, inneren Rohr­ ansatz (52) hat, mit dem sie auf den Endbereich des Körpers (311) aufsteckbar ist, wobei in der Steck­ lage ein äußerer Mantelbereich (53) der Abdeckkappe (5) von der Mutter (36) gestützt ist.
9. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (5) mit Hilfe eines auf dem Endbereich des Körpers (311) angeordneten Reibringes (54) kraftschlüssig in der Stecklage gesichert ist.
10. Wasserzapfarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Gehäuse (31) aus Kunststoff hergestellt ist.
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