DE4338751C2 - Verfahren zum Herstellen eines Aluminium-Verbundkolbens für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Aluminium-Verbundkolbens für BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- DE4338751C2 DE4338751C2 DE19934338751 DE4338751A DE4338751C2 DE 4338751 C2 DE4338751 C2 DE 4338751C2 DE 19934338751 DE19934338751 DE 19934338751 DE 4338751 A DE4338751 A DE 4338751A DE 4338751 C2 DE4338751 C2 DE 4338751C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- substrate
- coating
- aluminum
- alloy
- magnesium
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
- B22D19/0009—Cylinders, pistons
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F05—INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
- F05C—INDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
- F05C2201/00—Metals
- F05C2201/02—Light metals
- F05C2201/021—Aluminium
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)
- Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Alu
minium-Verbundkolbens für Brennkraftmaschinen der im Oberbe
griff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Dem gattungsgemäßen Verfahren am nächsten kommt ein in der US-
Patentschrift 4,643,241 beschriebenes Verfahren, bei welchem
auf der Oberfläche eines Substrats aus Aluminium oder Alumini
umlegierungen eine chemische Überzugsschicht aus Kaliumpen
tafluoroaluminat (K₂AlF₅) dadurch erzeugt wird, daß das Substrat
in eine Schmelze des Überzugsschichtmaterials getaucht und das
Substrat mit der daran haftenden Beschichtung aus dem Überzugs
material aus der Schmelze entnommen wird. Die derart erhaltene
Oberfläche aus dem Überzugsmaterial wird abschließend mit einer
Aluminiumschmelze in Berührung gebracht.
Die Festigkeit der nach diesem bekannten Verfahren erzielten
Verbindung ist jedoch nicht zufriedenstellend, da das Verbinden
durch einen Kontakt an der Grenzfläche zwischen dem Substrat
und dem Gußkörper erzielt wird.
Aluminium oder eine Aluminiumlegierung wird nicht nur im
Flugzeugbau, sondern auch für verschiedene Arten von Tei
len verwendet wegen seines (ihres) geringen Gewichts und
seiner (ihrer) hohen Festigkeit. Es besteht eine wachsende
Nachfrage nach Aluminium-Gußkörpern(-Gußteilen), die auf
ihrer gesamten Oberfläche oder auf einem Teil derselben
spezifische Eigenschaften aufweisen. So ist es beispiels
weise erwünscht, eine Antikorrosions-Aluminiumschicht auf
der Oberfläche eines Aluminiumlegierungs-Gußkörpers zu
erzeugen, um ein Verbundmaterial mit
Antikorrosionseigenschaften herzustellen, welches das dem
Aluminiumlegierungs-Gußkörper eigene geringe Gewicht hat.
Um ein Substrat aus Aluminium oder einer Aluminiumlegie
rung an einem Aluminium- oder Aluminiumlegierungs-Gußkör
per zu befestigen, war es bisher übliche Praxis, das Sub
strat in einer Form festzuhalten und das Substrat durch
das in die Form gegossene geschmolzene Material zu umge
ben. Eine Verbindung zwischen dem Substrat und dem Guß
körper war erkennbar, wenn die Temperatur des in die Form
gegossenen geschmolzenen Metalls übermäßig hoch war und
das Substrat einer ausreichenden Vorerwärmung unterzogen
wurde. Die Verbindung war jedoch nicht genügend fest und
ungleichmäßig. Diese unbefriedigende Verbindung ist darauf
zurückzuführen, daß ein auf der Oberfläche des Substrats
gebildeter dünner Oxidfilm verhindert, daß geschmolzenes
Metall die Oberfläche des Substrats erreicht.
Aus der DE-AS 10 61 041 ist ein Verfahren zur Herstellung von
Verbundgußteilen aus Magnesium oder einer Magnesiumlegierung
und einem aus einer Metallegierung bestehenden Grundkörper be
kannt. Bei diesem bekannten Verfahren wird durch eine Tauchbe
handlung mit dem anzugießenden Metall, z. B. Aluminium, eine
Übergangsschicht, d. h. eine Diffusions- oder Bindungsschicht,
gebildet, an welcher die beiden zusammengießenden Metalle be
teiligt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe höhere Festigkeiten zwi
schen dem Substrat und dem Gußkörper erreicht werden.
Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 angegebene Verfahren
gelöst.
Der mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielbare tech
nische Fortschritt ergibt sich in erster Linie daraus, daß dank
des 20 bis 40 Gew.-% betragenden Magnesiumgehaltes der Be
schichtungsmaterialschmelze die unerwünschte Bildung interme
tallischer Verbindungen aus Aluminium und Magnesium unterdrückt
wird.
Bevorzugte Ausführungsformen und vorteilhafte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Substrats in
Form eines Ringes;
Fig. 2 ein Diagramm einer Form, in welcher der Ring
mittels eines Halters festgehalten wird; und
Fig. 3 eine fragmentarische Ansicht eines Kolbens, der
erfindungsgemäß hergestellt ist aus einem Alumi
niumlegierungs-Gußkörper, der mit einer Kolben
ring-Nut (einem Substrat) verbunden ist.
Die Fig. 1 zeigt eine als Substrat zu verwendende Ringnutzone,
vereinfacht in Form eines Ringes 10 aus einem Aluminium- oder
einem Aluminiumlegierungs-Gußteil. Alternativ kann diese ring
förmige Kolbenringnutzone durch Walzen oder durch Schmieden
hergestellt sein.
Die den Ring 10 bildende Aluminiumlegierung kann eines
oder eine Vielzahl der folgenden Elemente, d. h. Silicium
(Si), Kupfer (Cu), Mangan (Mn), Zink (Zn), Titan (Ti),
Chrom (Cr), Zirkonium (Zr) und Magnesium (Mg), enthalten.
Wenn eine erhöhte Abriebsbeständigkeit erwünscht ist,
sollten ein Sic-Pulver, ein Al₂O₃-Pulver, Al₂O₃-Fasern,
SiC-Fasern, ein Si-Pulver und C-Fasern zugegeben werden.
Eine Alternative ist ein Verbundmaterial, bei dem zwei un
terschiedliche Aluminium-Metalle miteinander verbunden
sind, beispielsweise ein Aluminiumlegierungs-Metall an dem
befestigt ist oder das beschichtet ist mit einem solchen
Aluminiumlegierungs-Metall, das einen um 10 bis 100°C
niedrigeren Schmelzpunkt als das andere Metall hat, als
eine eutektische Aluminium-Silicium (Al-Si)-Legierung, die
7 bis 12 Gew.-% Silicium (Si) enthält. Dieses Verbundmate
rial gewährleistet eine gute Verbindung mit dem geschmol
zenen Metall während des Gießens.
Der Ring 10 wird in eine geschmolzene Aluminium-Magnesium
(Al-Mg)-Legierung eingetaucht, bis die Überzugsschicht aus
der Aluminium-Magnesium-Legierung auf dem Ring 10 gebildet
worden ist.
Nachstehend wird die Herstellung einer geschmolzenen Alu
minium-Magnesium-Legierung erläutert.
Zur Herstellung einer geschmolzenen Aluminium-Magnesium-
Legierung wird ein Elektroofen verwendet, in dem ein Gra
phit-Schmelztiegel eingesetzt wird. Insbesondere wird das
feste Aluminium innerhalb des Schmelztiegels mit Wärme be
aufschlagt. Das Aluminium schmilzt und wird bei einer Tem
peratur von 730°C in geschmolzenem Zustand gehalten. Das
Magnesium wird bei einer Temperatur innerhalb des Berei
ches von 100 bis 200°C getrocknet. Das getrocknete Magne
sium wird zusammen mit einem Schwefelhexafluoridgas-Strom
dem geschmolzenen Aluminium in dem Schmelztiegel zuge
setzt. Die Verwendung von Schwefelhexafluorid-Gas dient
dazu, eine Oxidation von Magnesium zu vermeiden.
Der Schmelzpunkt der geschmolzenen Legierung in dem
Schmelztiegel variiert mit variierendem Magnesiumgehalt.
Zur Erläuterung der Beziehung sei bemerkt, daß der
Schmelzpunkt unter 500°C sinkt, wenn mehr als 30 Gew.-%
Magnesium darin enthalten sind, und er sinkt weiter auf
450°C, wenn der Magnesiumgehalt 40 Gew.-% übersteigt. Auf
diese Weise sinkt der Schmelzpunkt, wenn der Magnesiumge
halt steigt.
Der Magnesiumgehalt der Beschichtungsmaterialschmelze beträgt
20 bis 40 Gew.-%, um die Bildung einer intermetallischen
Verbindung aus Aluminium und Magnesium zu unterdrücken.
Der geeignete Schmelzpunkt der geschmolzenen Legierung va
riiert bei Veränderungen der Menge des in eine Gießform
gegossenen geschmolzenen Metalls, bei einer Änderung des
Materials, aus dem die Form hergestellt ist, und bei einer
Änderung des Gewichts des Substrats. Es ist darauf zu ach
ten, daß der Schmelzpunkt der geschmolzenen Legierung so
eingestellt wird, daß er unterhalb des Schmelzpunktes des
Substrats liegt. Außer Magnesium (Mg) gehören zu anderen
möglichen Zusätzen, um den Schmelzpunkt herabzusetzen, Si
licium (Si), Nickel (Ni), Kupfer (Cu), Chrom (Cr), Mangan
(Mn), Zink (Zn) und Eisen (Fe). Daneben können auch Titan
(Ti), Calcium (Ca), Strontium (Sr) und Antimon (Sb) zuge
geben werden.
Nachdem die geschmolzene Legierung in dem Schmelztiegel
hergestellt worden ist, wird die Temperatur der geschmol
zenen Legierung bei einem vorgegebenen Wert gehalten. Dann
wird der Ring 10 (ein Substrat) in die geschmolzene Legie
rung eingetaucht und für eine vorgegebene Zeitspanne darin
gehalten. Wenn bei einem Magnesiumgehalt von 28 Gew.-% die
geschmolzene Legierung bei 520°C gehalten wird, liegt die
Zeitdauer, für welche der Ring 10 bei diesem Wert gehalten
wird, in dem Bereich von 5 bis 20 min. Vor dem Eintauchen
wird vorzugsweise eine Desoxidation der Oberfläche des Rin
ges 10 durchgeführt durch Eintauchen desselben in Natrium
hydroxid oder Fluorwasserstoff. Vor diesem Desoxidations
verfahren wird vorzugsweise eine Entfettung der Oberfläche
des Rings mittels eines organischen Lösungsmittels wie
Trichlorethylen bewirkt.
Während des Eintauchens reagiert die Oberfläche des Ringes
10 mit dem Magnesium (Mg) der geschmolzenen Legierung un
ter Bildung einer Aluminium-Magnesium (Al-Mg)-Legierungs-
Schicht. Es ist zu berücksichtigen, daß sich das Aluminium
innerhalb des Ringes 10 und benachbart zu seiner Oberflä
che mit dem Magnesium innerhalb der geschmolzenen Legie
rung verbindet unter Bildung der Aluminium-Magnesium-Le
gierung, die keine definierte Grenzfläche gegenüber dem
Ring 10 ausbildet. Dies führt zu einer sehr festen Verbin
dung zwischen der Aluminium-Magnesium-Schicht und dem Ring
10. Die Festigkeit dieser Verbindung ist ersichtlich aus
der Tatsache, daß sich die Aluminium-Magnesium-Legierung
während der harten plastischen Bearbeitung, die nach dem
Eintauchen durchgeführt wurde, nicht ablöste.
Die Oberfläche der Aluminium-Magnesium-Schicht wird nach
dem Eintauchen oxidiert. Vorzugsweise wird der Sauerstof
film von der Oberfläche der Legierungsschicht entfernt.
Dies kann bewirkt werden durch Sandstrahlblasen oder Ein
tauchen der Oberfläche in ein Säure- oder Alkali-Lösungs
mittel. Dann wird der Ring 10 in einer desoxidierenden At
mosphäre, beispielsweise in Argon(Ar)- oder Stickstoff(N)-
Gas vorerwärmt. Die Temperatur, auf welche der Ring 10 er
hitzt werden soll, variiert mit dem Schmelzpunkt der Alu
minium-Magnesium-Schicht und sie liegt vorzugsweise in dem
Bereich von 150 bis 450°C. Es muß äußerst sorgfältig dar
auf geachtet werden, daß die Bildung eines Oxidfilms auf
der Oberfläche während des Vorerwärmens vermieden wird.
Das Vergießen wird durchgeführt, um die Oberfläche der
Aluminium-Magnesium-Schicht mit dem geschmolzenen Alumi
niumlegierungs-Gießmaterial in Kontakt zu bringen.
Als Gießmaterial kann Aluminium oder eine geeignete Alumi
niumlegierung verwendet werden. Bei dieser Ausführungsform
wird eine Aluminiumlegierung AC8A (84,03% Al, 11,5% Si,
1,2% Cu, 1,4% Mg, 1,3% Ni, 0,4% Fe, 0,08% Zn, 0,09%
Mn) verwendet. Vorzugsweise wird das Vergießen in einer
desoxidierenden Atmosphäre durchgeführt, obgleich es auch
in einer Atmosphäre durchgeführt werden kann, die nur we
nig Sauerstoff enthält, oder sogar in der umgebenden Atmo
sphäre.
Die Fig. 2 zeigt eine Form 12, in welcher der Ring 10 mit
tels eines Halters 14 festgehalten wird. In diese Form 12
wird die geschmolzene Legierung gegossen. Die Temperatur
der geschmolzenen Legierung wird auf einen Wert von 720°C
eingestellt, der höher ist als der Schmelzpunkt der Alumi
nium-Magnesium (Al-Mg)-Legierungs-Schicht auf dem Ring 10.
Während des Vergießens nimmt die Aluminium-Magnesium (Al-
Mg)-Legierungs-Schicht auf dem Ring 10 Wärme aus dem ge
schmolzenen Metall auf und beginnt zu schmelzen, wobei sie
sich mit dem geschmolzenen Metall vereinigt unter Bildung
einer Legierungsverbindung.
Es wurden Versuche durchgeführt, um zu bestätigen, daß
eine Verbindung erzielt wurde, durch Vergießen bei ver
schiedenen Vorerwärmungstemperaturen, d. h. bei 180 °C,
300°C, 350°C und 400°C.
Als geschmolzene Aluminiumlegierung wird AC8A verwendet,
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Die verwendeten Substrate haben die gleiche Gestalt wie
der in Fig. 1 dargestellte Ring 10 und sie werden auf die
gleiche Weise wie der Ring 10 in die Form eingesetzt, wie
in Fig. 2 dargestellt. Auf jedem der Substrate wird auf
die weiter oben beschriebene Weise eine Aluminium-Magne
sium (Al-Mg)-Legierungs-Schicht gebildet.
Es wurde ein Reibungszugtest mit jedem der vier Beispiele
durchgeführt und man erhielt zufriedenstellende Ergeb
nisse.
Die Fig. 3 zeigt einen Kolben 20, der erfindungsgemäß her
gestellt worden ist. In diesem Kolben 20 wird eine Kolben
ringnut 22 als Substrat verwendet und sie ist mit dem Alu
miniumlegierungs-Gußteil 24 fest verbunden.
Claims (9)
1. Verfahren zum Herstellen eines Aluminium-Verbundkolbens
für Brennkraftmaschinen, bei welchem
eine Beschichtungsmaterialschmelze hergestellt wird;
ein Substrat (10, 22) aus Aluminium oder Aluminiumle gierungen in die Beschichtungsmaterialschmelze getaucht wird, bis sich eine Beschichtung auf dem Substrat ausge bildet hat;
das Substrat mit der daran haftenden Beschichtung aus der Beschichtungsmaterialschmelze entnommen wird,
das Substrat mit der daran haftenden Beschichtung in einer Form fixiert wird und
ein schmelzflüssiges Gußmaterial, welches aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen besteht, in die Form gegossen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Beschichtungsmaterialschmelze verwendet wird, welche 20 bis 40 Gew.-% Magnesium enthält, um die Bindung zwischen dem Substrat (10, 22) und dem Gießmaterial zu verbessern.
eine Beschichtungsmaterialschmelze hergestellt wird;
ein Substrat (10, 22) aus Aluminium oder Aluminiumle gierungen in die Beschichtungsmaterialschmelze getaucht wird, bis sich eine Beschichtung auf dem Substrat ausge bildet hat;
das Substrat mit der daran haftenden Beschichtung aus der Beschichtungsmaterialschmelze entnommen wird,
das Substrat mit der daran haftenden Beschichtung in einer Form fixiert wird und
ein schmelzflüssiges Gußmaterial, welches aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen besteht, in die Form gegossen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Beschichtungsmaterialschmelze verwendet wird, welche 20 bis 40 Gew.-% Magnesium enthält, um die Bindung zwischen dem Substrat (10, 22) und dem Gießmaterial zu verbessern.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Substrat eine Kolbenringnut (22) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung des Substrates auf einer Temperatur
gehalten wird, welche in einem vorbestimmten Bereich
liegt, um die Interaktion mit dem schmelzflüssigen Gießma
terial innerhalb der Form zu erleichtern.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Oberfläche des Substrates vor dem Eintauchen
in das schmelzflüssige Material desoxidiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Desoxidationsschritt ferner ein Eintauchen des Substrates
in Natriumhydroxid umfaßt.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Desoxidationsschritt ferner ein Eintauchen des Substrates
in Wasserstofffluorid umfaßt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschichtung auf dem Substrat im Anschluß an den Eintauch
schritt desoxidiert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Desoxidation der Beschichtung ferner ein Sandstrahlen des
Substrates mit der daran haftenden Beschichtung umfaßt.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Desoxidieren der Beschichtung ferner ein Eintauchen des
Substrates mit der daran haftenden Beschichtung in ein
saures oder alkalisches Lösungsmittel umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP04301450A JP3078411B2 (ja) | 1992-11-12 | 1992-11-12 | 複合アルミニウム部材の製造方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4338751A1 DE4338751A1 (de) | 1994-05-19 |
| DE4338751C2 true DE4338751C2 (de) | 1996-08-08 |
Family
ID=17897041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934338751 Expired - Fee Related DE4338751C2 (de) | 1992-11-12 | 1993-11-12 | Verfahren zum Herstellen eines Aluminium-Verbundkolbens für Brennkraftmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP3078411B2 (de) |
| DE (1) | DE4338751C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19701085A1 (de) * | 1997-01-15 | 1998-07-16 | Kolbenschmidt Ag | Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Ringträgerkolbens |
| DE10259700A1 (de) * | 2002-12-18 | 2004-07-15 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetall-Verbundgussteil sowie Leichtmetall-Verbundgussteil |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2011190719A (ja) * | 2010-03-12 | 2011-09-29 | Isuzu Motors Ltd | 粒子強化アルミ合金複合材料を用いた耐摩環及びそのアルミ合金ピストン、並びにその製造方法 |
| JP2018178848A (ja) * | 2017-04-12 | 2018-11-15 | 日立オートモティブシステムズ株式会社 | 内燃機関のピストン及び内燃機関のピストンの製造方法 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1065578B (de) * | 1959-09-17 | Metallgesellschaft Aktiengesellschaft, Frankfurt/M | Anwendung des Verfahrens zur Herstellung von Verbundgußteilen aus einem aus Metall oder einer Metallegierung, insbesondere Eisen, bestehenden/ Grundkörper und1 Magnesium oder einer Magnesiumlegierung | |
| DE748567C (de) * | 1942-06-06 | 1944-11-04 | Verfahren zur Herstellung von gegossenen Leichtmetallkolben | |
| DE1061041B (de) * | 1953-03-06 | 1959-07-09 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zur Herstellung von Verbundgussteilen aus Magnesium oder einer Magnesium-Legierung und einem aus Metall oder einer Metallegierung, insbesondere Eisen, bestehenden Grundkoerper |
| JPS6133752A (ja) | 1984-07-26 | 1986-02-17 | Toyota Central Res & Dev Lab Inc | 複合アルミニウム部材の製造方法 |
-
1992
- 1992-11-12 JP JP04301450A patent/JP3078411B2/ja not_active Expired - Lifetime
-
1993
- 1993-11-12 DE DE19934338751 patent/DE4338751C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19701085A1 (de) * | 1997-01-15 | 1998-07-16 | Kolbenschmidt Ag | Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Ringträgerkolbens |
| DE10259700A1 (de) * | 2002-12-18 | 2004-07-15 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetall-Verbundgussteil sowie Leichtmetall-Verbundgussteil |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH06142889A (ja) | 1994-05-24 |
| JP3078411B2 (ja) | 2000-08-21 |
| DE4338751A1 (de) | 1994-05-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| US5352538A (en) | Surface hardened aluminum part and method of producing same | |
| DE2540542C2 (de) | Aluminium-Gußerzeugnis mit Sintereisen-Einsatzteil | |
| DE19841619C2 (de) | Werkstoffdraht zur Erzeugung verschleißfester Beschichtungen aus übereutektischen Al/Si-Legierungen durch thermisches Spritzen und seine Verwendung | |
| DE2749227C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumlegierungskolbens | |
| EP1124660B1 (de) | Zylinderkurbelgehäuse, verfahren zur herstellung der zylinderlaufbuchsen dafür und verfahren zur herstellung des zylinderkurbelgehäuses mit diesen zylinderlaufbuchsen | |
| EP3022338B1 (de) | Verfahren zur herstellung einer bremsscheibe sowie bremsscheibe | |
| DE3339867A1 (de) | Verfahren zur herstellung verschleissfester oberflaechen der ringnuten von aus aluminiumlegierungen bestehenden kolben fuer brennkraftmaschinen | |
| EP0066305A1 (de) | Drahtförmiges Mittel zum Behandeln von Metallschmelzen | |
| DE4338751C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Aluminium-Verbundkolbens für Brennkraftmaschinen | |
| DE69505344T2 (de) | Legierungen die unlössbare Phasen enthalten und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE10043108A1 (de) | Metallurgische Bindung von Einsätzen mit mehrlagigen Beschichtungen innerhalb von Metallgußteilen | |
| DE69306888T2 (de) | Aluminium Legierungen | |
| DE10124250C2 (de) | Verfahren zur Bildung einer hochfesten und verschleißbeständigen Verbundschicht | |
| EP1340827B1 (de) | Aluminium-silizium-gusslegierung sowie daraus hergestellter kolben und gussstück | |
| DE60307138T2 (de) | Lötfolie mit einer mantelschicht und einer oberflächenschicht aus einer eisen-legierung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| EP0353804B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Gusseisen mit Kugelgraphit und/oder Vermiculargraphit | |
| DE19630197C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von verschleißbeständigen Oberflächen an Bauteilen aus Aluminiumwerkstoffen sowie Vorrichtung zu seiner Durchführung; Kolben für Brennkraftmaschinen | |
| CH682307A5 (de) | ||
| DE69625464T2 (de) | Verfahren zur nitrierung der oberfläche von aluminiummaterial | |
| EP0352220B1 (de) | Oberflächenbeschichtung aus einer Aluminium-Basislegierung | |
| DE827147C (de) | Herstellung von Aluminiumueberzuegen auf Eisenmetallen | |
| DE102004031164B4 (de) | Eingusskörper mit Außenbeschichtung zur Herstellung von Verbundkörpern | |
| DE465489C (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisen- oder Stahllegierungen | |
| DE2341084B2 (de) | Verwendung einer zink als hauptbestandteil enthaltenden legierung | |
| WO2001005552A1 (en) | Soldering rings and a method of their production |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |