DE4335848C2 - Kühlanordnung für eine Transversalflußmaschine - Google Patents
Kühlanordnung für eine TransversalflußmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kühlanordnung für eine Transver
salflußmaschine, mit einem in einem Grundkörper angeordneten
Stator aus zwei axial beabstandeten Teilen, denen je eine An
kerwicklung koaxial zugeordnet ist, mit einem den Ankerwick
lungen gegenüberliegenden Rotor, wobei der Rotor je Teil in
Umfangsrichtung eine Vielzahl von Magneten und magnetisierba
ren Sammlerelementen in abwechselnder Folge in einer Ringan
ordnung von Sammlerringen aufweist und wobei der Rotor in
axialer Richtung eine an einer Rotorwelle befestigbare Trä
gerscheibe aufweist, an der die jeweiligen Sammlerringe befe
stigt sind, mit einem Paar von Sammlerringen je Teil und mit
mindestens einem Kühlkanal im Stator, der sich in Umfangs
richtung erstreckt.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Kühlanordnung für eine
Transversalflußma
schine, mit einem Stator mit mindestens einer koaxialen An
kerwicklung, mit einem der Ankerwicklung gegenüberliegenden
Rotor, wobei der Rotor in Umfangsrichtung eine Vielzahl von
polarisierten Magneten und magnetisierbaren Sammlerelementen
in abwechselnder Folge in einer Ringanordnung von Sammlerrin
gen aufweist und wobei der Rotor in axialer Richtung eine an
einer Rotorwelle befestigbare Trägerscheibe aufweist, an der
die jeweiligen Sammlerringe befestigt sind, und mit minde
stens einem Paar von Sammlerringen.
Die Konstruktion derartiger Transversalflußmschinen ist bei
spielsweise aus der DE 37 05 089 C2 bekannt. Bei derartigen
Maschinen wird im Betrieb sowohl im Stator als auch im Rotor
Wärme erzeugt, und zwar aufgrund der Verlustleistung, die in
den Wicklungen und den Magnetkernen auftritt und die durch
induzierte Wirbelströme und Kreisströme im Rotor erzeugt
wird. Dabei sind vor allem Situationen kritisch, bei denen
eine solche Maschine bei hoher Last und vor allem bei hoher
Drehzahl arbeitet.
Dabei ist es grundsätzlich bekannt, den Stator an Kühlein
richtungen anzuschließen, um auf diese Weise eine Erwärmung
der Maschine und ihrer Komponenten zu verringern. Dies ist
jedoch aufgrund der räumlichen Zuordnung von Stator und Rotor
sehr schwierig, da die gefährdeten Bereiche, insbesondere des
Rotors, schwer zugänglich sind.
So sind aus der DE 41 15 273 C1 Kühlanordnungen der eingangs
genannten Art bekannt, wobei dort angestrebt ist, für eine
Transversalflußmaschine eine wirksame Kühlmöglichkeit zu
schaffen, die nicht mit der Vergrößerung der Außenabmessungen
einhergeht. Zu diesem Zweck ist dort vorgesehen, daß die Au
ßenstatoren und Innenstatoren von ringförmigen Hohlräumen um
geben sind, die von einem in Umfangsrichtung geleiteten Kühl
mittel durchströmt sind. Eine derartige Kühlanordnung ist
zwar für eine Reihe von Anwendungsfällen gut geeignet, jedoch
wird damit primär eine Kühlung des Stators erzielt, die sich
nur indirekt auf den Rotor auswirkt.
In der DE 92 00 116 U1 ist ebenfalls eine Transversalflußma
schine beschrieben, wobei das Problem der Wärmeentwicklung
durch Wirbelströme im Rotor angesprochen ist. Dabei ist er
läutert, daß der Strom sich auf das Magnetvolumen aufteilt
und zusammen mit der hohen elektrischen Leitfähigkeit von
seltenen Erd-Magneten zu niedrigen spezifischen Stromwärme
verlusten führt, wobei jedoch diese Verluste im Sammlereisen
sehr hoch sind und dieses stark erwärmen. Der Magnetwerkstoff
wird durch Wärmeleitung ebenfalls belastet und in seinen ma
gnetischen Eigenschaften beeinträchtigt. Als Abhilfe wird
dort eine elektrische Isolierschicht an den Berührflächen Ma
gnet/Sammler vorgeschlagen. Da die Sammlerelemente dort durch
Stege mit den Magneten verhakt sind, werden die Berührflächen
von ihren mechanischen Aufgaben teilweise entbunden, und es
wird somit das Aufbringen einer Isolierschicht ermöglicht.
Die Problematik der Wärmeabführung selbst ist in dieser
Druckschrift nicht behandelt.
In der DE-OS 24 16 859 ist eine Vorrichtung zur Wärmeübertra
gung zwischen einem beweglichen, vorzugsweise rotierenden
Teil und einem stationären Teil angegeben, wobei das rotie
rende Teil mit einer Reihe von Ringelementen versehen ist,
die konzentrisch zur Rotationswelle liegen und sich axial er
strecken. Die Ringelemente bewegen sich während der Drehbewe
gung des rotierenden Teiles in den Zwischenräumen einer Reihe
stationärer, zur Rotationswelle ebenfalls konzentrisch lie
gender Ringelemente, wobei letztere an einem in Bezug auf das
rotierende Teil stationären Teil angebracht sind, so daß auf
diese Weise die Wärme zwischen dem rotierenden Teil und dem
stationären Teil übertragen wird.
Bei der Anordnung gemäß der DE-OS 24 16 859 ist vorgesehen,
daß das rotierende Teil der Rotor eines Elektromotors ist,
der an dem einen Ende oder an beiden Enden verlängert ist,
daß die Verlängerungen die Ringelemente bilden und daß die
Ringelemente in einem Stück mit dem stationären Teil ausge
bildet sind, so daß die Wärme von dem Rotor an die Umgebung
über die Ringelemente und das stationäre Teil übertragen
wird.
In der DE-AS 19 00 411 ist eine Anordnung zur Kühlung des
Läufers einer elektrischen Maschine mittels eines verdampfba
ren Kühlmittels beschrieben, welches in einem von den zu küh
lenden Teilen des Läufers bestimmten Verdampfungsabschnitt in
der Hohlwelle verdampft und in einem Kondensationsabschnitt
an einem Ende der hermetisch abgeschlossenen Hohlwelle kon
densiert, wobei durch die Rotation des Läufers ein geschlos
sener Kreislauf des Kühlmittels nach Art eines Wärmerohres
mit der Zentrifugalkraft erzeugbar ist, durch welche die In
nenwandung der Hohlwelle mit dem Kühlmittel ausgekleidet und
das Kühlmittel vom Kondensationsabschnitt zum Verdampfungsab
schnitt zurückführbar ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der
Kondensationsabschnitt und der Verdampfungsabschnitt der
Hohlwelle gleiche Durchmesser haben.
Zu dieser Thematik finden sich weitere spezielle Ausführungen
in der Veröffentlichung "Einsatz von Wärmerohren zur Kühlung
elektrischer Maschinen" von W. Markert, in ELEKTRIE 36
(1982), Heft 1, Seiten 30 bis 32. Allerdings ist die spe
zielle Problematik der Kühlung einer Transversalflußmaschine
dort nicht angesprochen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kühlanordnung
für eine Transversalflußmaschine
der eingangs genannten Art anzugeben, die eine
besonders wirkungsvolle Kühlung des Rotors der Maschine ge
währleistet.
Bei einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühl
anordnung besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, daß der
Kühlkanal in eine Distanzscheibe eingebaut ist, die zwischen
den Teilen des Stators vorgesehen ist, die der Trägerscheibe
radial gegenüberliegt und symmetrisch zu der Trägerscheibe
angeordnet und gegenüber dem Stator thermisch isoliert ist,
wobei sich der Kühlkanal breitflächig axial erstreckt.
Auf diese Weise erfolgt eine wirksame Kühlung des Rotors ins
besondere in seinem zentralen Bereich, der von der Außenseite
schwer zugänglich ist und der dicht an den Stellen liegt, an
denen die Wärme im Betrieb im Rotor erzeugt wird. Durch Vor
gabe der Temperatur und des Durchsatzes eines Kühlfluides
kann die Wärmeabführung ganz gezielt erfolgen.
Durch die breitflächige Ausbildung des Kühlkanals wird eine
effiziente Abführung von Wärme von dem Rotor erreicht. Die
Kühlung erfolgt ganz gezielt für die Trägerscheibe in dem Be
reich, in welchem sie an einen Sammlerring angrenzt, in wel
chem sonst unerwünschte Erwärmungen auftreten. Durch die
thermische Isolierung wird sichergestellt, daß die Kühlung
lokal begrenzt erfolgt und damit lokal besonders wirkungsvoll
ist.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß die Distanzscheibe aus einem Material besteht, das
magnetisch passiv ist und eine gute Wärmeleitfähigkeit be
sitzt, und daß die Distanzscheibe zu beiden Seiten des Kühl
kanals im wesentlichen radial verlaufende, breitflächige
Hohlräume aufweist, die die thermische Isolierung gegenüber
dem benachbarten Bereich des Stators bilden. Diese Maßnahmen
dienen einer gezielten Lokalisierung der Kühlwirkung auf den
Rotor.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß die Hohlräume mit Luft oder mit einem anderen Iso
liermaterial gefüllt sind, wobei sowohl gasförmige, flüssige
als auch feste Isoliermaterialien verwendbar sind, die eine
thermische Abschirmung gegenüber den benachbarten Bereichen
des Stators bilden.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß mindestens ein weiterer Kühlkanal in den Grundkörper
des Stators eingebaut ist und in radialer Richtung verlaufend
der Trägerscheibe gegenüberliegt. Auf diese Weise wird der
großflächige, radial verlaufende Bereich der Trägerscheibe
des Rotors zu Kühlzwecken genutzt.
Bei einer speziellen Bauform der Anordnung ist vorgesehen,
daß ein Paar von gegenüberliegenden, radial verlaufenden wei
teren Kühlkanälen zu beiden Seiten der Trägerscheibe vorgese
hen ist. Damit ergibt sich in vorteilhafter Weise eine symme
trische Anordnung mit einer gleichmäßigen Kühlung des Rotors.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß dem jeweiligen weiteren Kühlkanal auf der der Trä
gerscheibe abgewendeten Seite ein Hohlraum zugeordnet ist,
der in radialer Richtung verläuft und eine thermische Isolie
rung gegenüber dem benachbarten Bereich des Stators bildet.
Damit kann auch an diesen Stellen eine gezielte Lokalisierung
der Kühlwirkung auf die Trägerscheibe des Rotors erfolgen.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß die Trägerscheibe und die im Bereich der Kühlkanäle
gegenüberliegenden Bereich des Stators mit ineinandergreifen
den komplementären Zähnen versehen sind, die im wesentlichen
parallel zueinander verlaufende Flächen haben und durch einen
Luftspalt voneinander getrennt sind. Auf diese Weise wird die
wirksame Fläche zur Wärmeabführung erheblich vergrößert und
damit die Kühlwirkung in vorteilhafter Weise unterstützt. Die
Zähne können dabei rechteckigen, trapezförmigen oder dreiec
kigen Querschnitt haben. Wichtig ist lediglich, daß der Luft
spalt zwischen ihnen hinreichend groß ist, um eine mechani
sche Berührung im Betrieb zuverlässig auszuschließen.
Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn bei der erfindungsgemäßen
Anordnung die Trägerscheibe aus einem magnetisch passiven,
aber thermisch gut leitenden Material, insbesondere aus ge
eignetem Metall besteht. Dadurch wird die Abführung von Wärme
von dem jeweiligen Sammlerring unterstützt, so daß die zuge
ordneten Kühlkanäle besonders wirkungsvoll arbeiten können.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß die Materialien der einander gegenüberliegenden Kom
ponenten im Bereich der Kühlkanäle zur Erhöhung des Emissi
onsgrades oberflächenbehandelt sind. Damit wird der Wärme
übergang durch Strahlung in vorteilhafter Weise unterstützt.
Bei speziellen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anord
nung ist vorgesehen, daß entweder anstatt der vorstehend be
schriebenen Maßnahmen oder zusätzlich zu den vorstehend ange
gebenen Maßnahmen ein Rotor mit spezieller Bauform verwendet
wird, wobei die Anordnung so ausgebildet ist, daß das Paar
von Sammlerringen durch einen Isolierring aus magnetisch pas
sivem und elektrisch nicht-leitendem Material verbunden ist
und daß in den Isolierring, in Umfangsrichtung verteilt,
Speicherzellen eingearbeitet sind, die mit einem Phasenüber
gangsmaterial gefüllt sind, dessen Schmelzpunkt bzw. Siede
punkt unterhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt.
Die Menge eines derartigen Phasenübergangsmaterials wird da
bei in Abhängigkeit von dem Ausmaß der im Betrieb auftreten
den Belastungen gewählt. Dabei wird der Effekt ausgenutzt,
daß derartige Phasenübergangsmaterialien Wärmeenergie ver
brauchen, um einen Phasenübergang von fest zu flüssig oder
von flüssig zu gasförmig durchzuführen. Solange während des
Phasenüberganges Energie aufgenommen wird, wird ein weiterer
Temperaturanstieg verhindert, bis der Phasenübergang voll
ständig abgeschlossen ist.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Phasenübergangsmaterial
eine Übergangstemperatur hat, die unterhalb der kritischen
Temperatur der Permanentmagneten liegt, die in den Sammler
ringen angeordnet sind. Auf diese Weise wird vermieden, daß
die kritische Temperatur der Permanentmagneten überschritten
wird und Beschädigungen der Permanentmagneten hervorgerufen
werden. Auch läßt sich auf diese Weise vermeiden, daß Perma
nentmagneten mit besonders hohen kritischen Temperaturen ver
wendet werden müssen, was sich in vorteilhafter Weise auf die
Kosten der Anordnung auswirkt.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß das verwendete Phasenübergangsmaterial sowohl elek
trisch als auch magnetisch passiv ist. Auf diese Weise wird
das elektrische und magnetische Verhalten des Rotors nicht
nachteilig beeinflußt.
Bei einer speziellen Bauform der erfindungsgemäßen Anordnung
ist vorgesehen, daß das Phasenübergangsmaterial aus Schwefel
oder Jod besteht. Diese haben Phasenübergangstemperaturen,
die ausreichend niedrig sind für die derzeit häufig verwende
ten Permanentmagneten aus NdFeB. Es ist dann nicht erforder
lich, Permanentmagneten mit höheren Grenztemperaturen zu ver
wenden, wie beispielsweise solche aus SmCo.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgese
hen, daß im Grundkörper des Stators an den axialen Stirnsei
ten und/oder an den radialen Außenseiten zusätzliche
Kühlkanäle eingebaut sind, die von einem Kühlfluid durch
strömbar sind. Diese zusätzlichen Kühlkanäle tragen in vor
teilhafter Weise dazu bei, nicht nur den Stator zu kühlen,
sondern auch eine indirekte Kühlwirkung auf die benachbarten
Bereiche des Rotors auszuüben.
Bei derartigen Anordnungen gemäß der Erfindung können die je
weiligen Kühlkanäle in einfacher Weise axial oder radial her
ausgeführt und an entsprechende Versorgungseinrichtungen für
Kühlfluid angeschlossen werden.
Die Verwendung von Phasenübergangsmaterial in den entspre
chenden Speicherzellen des Rotors bietet in vorteilhafter
Weise eine Pufferwirkung, die insbesondere geeignet ist, hohe
thermische Belastungen des Rotors auszugleichen, die nur
kurzzeitig und in relativ langen zeitlichen Abständen auftre
ten. Die Phasenübergangsmaterialien ermöglichen es, zum
Zwecke der Pufferung der Spitzenbelastungen ihre Schmelz-
oder Verdampfungsenthalpie zu nutzen. Diese Phasenübergangs
materialien werden so gewählt, daß ihr Schmelzpunkt oder Sie
depunkt etwas unterhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt,
die sich einerseits aus der kritischen Temperatur der Magne
ten sowie dem sich einstellenden Temperaturgefälle zwischen
dem Sammlerring mit den Magneten einerseits und den Speicher
zellen andererseits berechnen läßt.
Wenn die Temperatur der Sammlerringe und der Magneten infolge
einer thermischen (Spitzen-)belastung bis zur vorgegebenen
Temperatur ansteigt, so erreicht das in den Speicherzellen
eingeschlossene Material seinen Schmelzpunkt bzw. Siedepunkt.
Durch die bei dem einsetzenden Phasenübergang von fest zu
flüssig bzw. von flüssig zu gasförmig aufgenommene Energie
wird der weitere Temperaturanstieg verhindert, bis der Pha
senübergang vollständig abgeschlossen ist. In der anschlie
ßenden Periode einer geringeren thermischen Belastung des Ro
tors wird den Speicherzellen diese aufgenommene Energie dann
wieder entzogen, so daß der Übergang zurück in die feste bzw.
in die flüssige Phase stattfinden kann.
Diese Phasenübergänge können beliebig oft in der einen und
der anderen Richtung stattfinden. Wichtig ist lediglich, daß
aufgrund der Menge des verwendeten Materials einerseits und
der vorgegebenen Phasenübergangstemperatur andererseits eine
ausreichende Pufferwirkung im Betrieb sichergestellt ist.
Die Erfindung wird nachstehend
anhand der Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Transversalfluß
maschine mit Kühlanordnung;
Fig. 2 einen Teillängsschnitt einer derartigen Transversalfluß
maschine zur Erläuterung einer Ausfüh
rungsform der erfindungsgemäßen Kühlanordnung;
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt durch eine
Transversalflußmaschine zur Erläuterung einer Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Kühlanordnung;
Fig. 4 einen schematischen Teillängsschnitt durch einen Ro
tor für eine Transversalflußmaschine zur Erläuterung ei
ner speziellen Bauform einer Kühlanordnung; und in
Fig. 5 einen Schnitt durch die Kühlanordnung gemäß Fig. 4
längs der Linie A-A in Fig. 4.
Im folgenden soll zunächst der Aufbau einer Transversalflußma
schine der hier interessierenden Art anhand von Fig. 1 erläu
tert werden. Bei der in Fig. 1 dargestellten Maschine
weist ein Stator einen Grundkörper 35 auf, in welchem
in Umfangsrichtung verlaufende, radial äußere und innere An
kerwicklungen 10 und 11 untergebracht sind. Diese sind von
axial verlaufenden Magnetkernen umgeben, insbesondere von
Schnittbandkernen, die den magnetischen Fluß führen. Der
Grundkörper 35 besteht aus magnetisch passivem Material, die
Befestigung der Ankerwicklungen 10 und 11 sowie der Magnet
kerne 36 und 37 erfolgt in geeigneter Weise, beispielsweise
unter Verwendung einer schematisch angedeuteten Vergußmasse
14.
An den axialen Stirnseiten des Stators erkennt man schema
tisch angedeutete Kühlkanäle 15 und 16, die auf der Außen
seite mit einer Abdeckung 23 abgeschlossen sind. Diese
Kühlkanäle sind in nicht dargestellter Weise aus einer äuße
ren Abschirmung 27 herausgeführt und an eine Versorgung für
Kühlfluid angeschlossen, das mit geeignetem Durchsatz und
entsprechender Vorlauftemperatur zugeführt wird.
Der Stator umgibt einen Rotor, der in Umfangsrichtung eine
Vielzahl von polarisierten Magneten und magnetisierbaren
Sammlerelementen in abwechselnder Folge in einer Ringanord
nung von Sammlerringen 1 und 2 sowie 3 und 4 aufweist, die
zu beiden Seiten einer
radial verlaufenden Trägerscheibe 7 vorgesehen sind. Die Trä
gerscheibe 7 ist mit einer schematisch angedeuteten Befesti
gung 26 an einer Rotorwelle 25 befestigt, wobei die Rotor
welle 25 mit Lageranordnungen 24 am Grundkörper 35 des Sta
tors abgestützt ist und für eine Drehung um die Rotorachse 30
ausgelegt ist.
Bei der dargestellten Maschine weist der Rotor zu bei
den Seiten der Trägerscheibe 7 ein Paar von Sammlerringen 1
und 2 bzw. 3 und 4 auf, die mit einem Isolierring 5 bzw. 6
verbunden sind, der aus magnetisch passivem und elektrisch
nicht-leitendem Material besteht, vorzugsweise aus Kunst
stoff. Der Rotor ist stirnseitig mit Endringen 8 und 9 abge
schlossen, die ebenso wie die Trägerscheibe 7 selbst aus ma
gnetisch passiven Werkstoffen bestehen.
Bei einer derartigen Anordnung gemäß Fig. 1 werden im Betrieb
Wirbelströme und Kreisströme in dem Rotor induziert, so daß
der Rotor erwärmt wird. Dabei sind Situationen bei hoher Last
und insbesondere bei hoher Drehzahl kritisch. Der Stator wird
zwar über die Kühlkanäle 15 und 16 mit einem Kühlfluid ge
kühlt, so daß die Erwärmung des Stators ausreichend unterbun
den wird. Die Kühlung des Rotors kann aber nur indirekt er
folgen, nämlich über die Bereiche des Grundkörpers, die dem
Rotor gegenüberliegen, im wesentlichen also im Bereich der
stirnseitigen Endringe 8 und 9.
Die meiste Wärme wird jedoch im Bereich der Sammlerringe 3
und 4 sowie 1 und 2 erzeugt, die von den Kühlkanälen 15 und
16 weit entfernt sind. Die Wärmeabführung von den Sammlerrin
gen 2 und 3 zu den axial außenliegenden Sammlerringen 1 und 4
wird dadurch erschwert, daß die Isolierringe 5 und 6 zwangs
läufig aus thermisch schlecht leitendem Material bestehen. Es
ist jedoch aus physikalischen Gründen nicht möglich, diese
Isolierringe 5 und 6 durch gut wärmeleitende Materialien zu
ersetzen, da diese in der Regel auch elektrisch leitend sind
und damit die Funktionstüchtigkeit der Maschine beeinträchti
gen würden. Ferner besteht ein schlechter Wärmeübergang
(Konvektion) in dem Luftspalt zwischen Rotor und Stator.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühlan
ordnung ist in Fig. 2 dargestellt, die in einem Ausschnitt
die wesentlichen Elemente der Anordnung zeigt. Dabei sind die
gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet.
Man erkennt auf der radial außenliegenden Seite des Rotors
zwischen zwei Hälften des Stators eine Distanzscheibe 17, die
mit Vergußmasse 14 am Grundkörper 35 befestigt ist. Diese Di
stanzscheibe 17 hat in ihrem radial innenliegenden Bereich
einen breitflächig ausgebildeten Kühlkanal 18, der nur durch
die dünne Wandstärke einer Kanalabdeckung 33 von dem gegen
überliegenden Bereich der Trägerscheibe 7 getrennt ist. Auf
diese Weise kann praktisch über die gesamte axiale Breite der
Distanzscheibe 17 und längs des gesamten Umfanges um die Trä
gerscheibe 7 herum eine Wärmeabführung von dem Rotor weg er
folgen. Die Trägerscheibe 7 des Rotors besteht zweckmäßiger
weise aus thermisch gut leitendem, aber magnetisch passivem
Material, z. B. geeigneten Metallen. Auf diese Weise kann in
den Sammlerringen 2 und 3 im Betrieb erzeugte Wärme wirksam
abgeführt werden durch ein Kühlfluid, das in dem Kühlkanal 18
strömt.
Bei einer speziellen Bauform kann es zweckmäßig sein, wie in
Fig. 2 dargestellt, diesen Kühlkanal 18 in axialer Richtung
gegenüber den angrenzenden Bereichen des Stators thermisch zu
isolieren. Zu diesem Zweck sind im wesentlichen in radialer
Richtung verlaufende, breitflächige Hohlräume vorgesehen, die
eine thermische Isolierung 19 gegenüber den benachbarten Be
reichen des Stators bilden. Diese Hohlräume können entweder
mit Luft gefüllt sein, oder aber ein anderes Isoliermaterial
in gasförmiger, flüssiger oder fester Form enthalten. Auf
diese Weise wird eine lokal gezielte Kühlwirkung auf den ge
genüberliegenden Bereich des Rotors ausgeübt.
Fig. 3 zeigt eine Weiterbildung der Kühlanordnung,
die in ihrem Aufbau weitgehend der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
entspricht. Im folgenden soll daher lediglich auf die un
terschiedliche Ausgestaltung eingegangen werden.
Zusätzlich zu dem Kühlkanal 18 gemäß Fig. 2
ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ein radial verlau
fender, breitflächig ausgebildeter Kühlkanal 20 vorgesehen,
der einem entsprechenden Bereich der Trägerscheibe 7 des Ro
tors gegenüberliegt. An dieser Stelle kann die gesamte Mate
rialhöhe des Grundkörpers 35 zwischen Rotorwelle 25 und dem
Magnetkern genutzt werden, die der Trägerscheibe 7 gegenüber
liegt. Selbstverständlich können derartige Kühlkanäle 20 auch
zu beiden Seiten der Trägerscheibe 7 vorgesehen sein, wobei
sie nur durch eine Kanalabdeckung 34 minimaler Dicke von dem
Luftspalt getrennt sind, der zwischen Stator und Rotor vorge
sehen ist.
Weiterhin kann ein derartiger Kühlkanal 20 in nicht darge
stellter Weise in axialer Richtung gegenüber dem Grundkörper
35 isoliert sein, beispielsweise durch das Vorsehen einer
thermischen Isolierung, die der thermischen Isolierung 19 im
Bereich der Distanzscheibe 17 entspricht, wenn eine lokal ge
zielte Kühlwirkung auf die Trägerscheibe 7 ausgeübt werden
soll.
Zusätzlich kann die Kühlung im Bereich des jeweiligen Kühlka
nals 20 dadurch unterstützt werden, daß die Trägerscheibe 7
einerseits und der Grundkörper 35 andererseits komplementäre,
ineinandergreifende Zähne 29 und 31 aufweisen, die einander
berührungslos zugeordnet und jederzeit durch einen Luftspalt
voneinander getrennt sind. Auf diese Weise wird eine beson
ders großflächige Kühlwirkung im Bereich der Kühlkanäle 20
erzielt.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform kann eine der
artige Anordnung von komplementären, ineinandergreifenden
Zähnen auch im Bereich der Distanzscheibe 17 vorgesehen sein,
die der Trägerscheibe 7 gegenüberliegt. In diesem Falle würde
der Kühlkanal 18 radial weiter nach außen verlegt sein, um
die Unterbringung von derartigen Zähnen zu ermöglichen.
Eine spezielle Bauform eines Rotors für eine derartige Wech
selstrommaschine ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Fig. 4
zeigt dabei schematisch einen Teillängsschnitt durch den Ro
tor, während Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie A-A in
Fig. 4 zeigt.
Man erkennt an der Trägerscheibe 7 zwei Sammlerringe 1 und 2,
die durch einen Isolierring 5 voneinander getrennt, aber me
chanisch verbunden sind. Dieser Isolierring 5 enthält, wie in
Fig. 5 dargestellt, eine Vielzahl von Speicherzellen 21, die
über den Umfang des Isolierringes 5 verteilt angeordnet sind.
Diese Speicherzellen 21 enthalten ein Phasenübergangsmate
rial, dessen Schmelzpunkt bzw. Siedepunkt unterhalb einer
vorgegebenen Temperatur liegt. In der Praxis wird diese vor
gegebene Temperatur zweckmäßigerweise so gewählt, daß sie un
terhalb der kritischen Temperatur der Permanentmagneten
liegt, die in die Sammlerringe eingebettet sind. Diese Pha
senübergangsmaterialien sind so gewählt, daß sie für den ge
gebenen Zweck elektrisch und magnetisch passiv sind, um die
elektrischen und magnetischen Eigenschaften des Rotors in
keiner Weise zu beeinträchtigen. Für spezielle Zwecke sind
beispielsweise Schwefel oder Jod geeignet, deren Phasenüber
gangstemperatur in einer geeigneten Größenordnung liegt, um
Permanentmagneten aus derzeit häufig verwendeten Materialien,
beispielsweise NdFeB zu puffern. Die Wirkungsweise dieser
Phasenübergangsmaterialien wurde bereits eingangs im einzel
nen erläutert.
Wenn in Fig. 4 nur ein derartiger Isolierring 5 mit solchen
Speicherzellen 21 dargestellt ist, so ist die Anordnung kei
nesfalls auf einen derartigen Isolierring mit Phasenüber
gangsmaterialien beschränkt. Zweckmäßigerweise wird man eine
symmetrische Anordnung verwenden, wobei die jeweiligen Iso
lierringe 5 und 6 entsprechend ausgebildet und mit Phasen
übergangsmaterialien in den Speicherzellen 21 gefüllt sind.
Auch ist es selbstverständlich möglich, eine derartige Anord
nung dahingehend abzuwandeln, daß eine größere Anzahl von
Sammlerringen und Isolierringen vorgesehen ist, die in axi
aler Richtung hintereinander angeordnet und miteinander ver
bunden sind.
Die Bauform des Rotors gemäß den Fig. 4 und 5 eignet sich
insbesondere, um kurzzeitig auftretende thermische Belastun
gen des Rotors auszugleichen. Bei entsprechender Dimensionie
rung der Isolierringe mit den mit Phasenübergangsmaterial ge
füllten Speicherzellen 21 können solche Bauformen aber auch
für Dauerbelastungen eingesetzt werden, wenn eine ausrei
chende Menge von Phasenübergangsmaterial eingebaut werden
kann. Die übrigen Kühlungseinrichtungen können dann etwas
kleiner dimensioniert werden.
Claims (16)
1. Kühlanordnung für eine Transversalflußmaschine,
mit einem in einem Grundkörper angeordneten Stator aus zwei axial beabstandeten Teilen, denen je eine Ankerwicklung koaxial zugeordnet ist,
mit einem den Ankerwicklungen gegenüberliegenden Rotor, wobei der Rotor je Teil in Umfangsrichtung eine Vielzahl von Magneten und magnetisierbaren Sammlerelementen in abwechseln der Folge in einer Ringanordnung von Sammlerringen aufweist und wobei der Rotor in axialer Richtung eine an einer Rotorwelle befestigbare Trägerscheibe aufweist, an der die jeweiligen Sammlerringe befestigt sind,
mit einem Paar von Sammlerringen je Teil,
und mit mindestens einem Kühlkanal im Stator, der sich in Umfangsrichtung erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlkanal (18) in eine Distanzscheibe (17) eingebaut ist, die zwischen den Teilen vorgesehen ist, die der Träger scheibe (7) radial gegenüberliegt und symmetrisch zu der Trägerscheibe (7) angeordnet und gegenüber dem Stator thermisch isoliert ist, wobei sich der Kühlkanal (18) breitflächig axial erstreckt.
mit einem in einem Grundkörper angeordneten Stator aus zwei axial beabstandeten Teilen, denen je eine Ankerwicklung koaxial zugeordnet ist,
mit einem den Ankerwicklungen gegenüberliegenden Rotor, wobei der Rotor je Teil in Umfangsrichtung eine Vielzahl von Magneten und magnetisierbaren Sammlerelementen in abwechseln der Folge in einer Ringanordnung von Sammlerringen aufweist und wobei der Rotor in axialer Richtung eine an einer Rotorwelle befestigbare Trägerscheibe aufweist, an der die jeweiligen Sammlerringe befestigt sind,
mit einem Paar von Sammlerringen je Teil,
und mit mindestens einem Kühlkanal im Stator, der sich in Umfangsrichtung erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlkanal (18) in eine Distanzscheibe (17) eingebaut ist, die zwischen den Teilen vorgesehen ist, die der Träger scheibe (7) radial gegenüberliegt und symmetrisch zu der Trägerscheibe (7) angeordnet und gegenüber dem Stator thermisch isoliert ist, wobei sich der Kühlkanal (18) breitflächig axial erstreckt.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzscheibe (17) aus einem Material besteht, das magnetisch passiv ist und eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzt,
und daß die Distanzscheibe (17) zu beiden Seiten des Kühl kanals (18) im wesentlichen radial verlaufende, breitflächige Hohlräume aufweist, die die thermische Isolierung (19) gegen über dem benachbarten Bereich des Stators bilden.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzscheibe (17) aus einem Material besteht, das magnetisch passiv ist und eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzt,
und daß die Distanzscheibe (17) zu beiden Seiten des Kühl kanals (18) im wesentlichen radial verlaufende, breitflächige Hohlräume aufweist, die die thermische Isolierung (19) gegen über dem benachbarten Bereich des Stators bilden.
3. Anordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlräume mit Luft oder mit einem anderen Isolier
material gefüllt sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein weiterer Kühlkanal (20) in den Grundkörper
des Stators eingebaut ist und in radialer Richtung verlaufend
der Trägerscheibe (7) gegenüberliegt.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Paar von gegenüberliegenden, radial verlaufenden
weiteren Kühlkanälen (20) zu beiden Seiten der Trägerscheibe
(7) vorgesehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem jeweiligen weiteren Kühlkanal (20) auf der der
Trägerscheibe (7) abgewendeten Seite ein Hohlraum zugeordnet
ist, der in radialer Richtung verläuft und eine thermische
Isolierung gegenüber dem benachbarten Bereich des Stators
bildet.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerscheibe (7) und die im Bereich der Kühlkanäle
(18, 20) gegenüberliegenden Bereiche des Stators mit ineinan
dergreifenden komplementären Zähnen (29, 31) versehen sind,
die im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Flächen
haben und durch einen Luftspalt voneinander getrennt sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerscheibe (7) aus einem magnetisch passiven, aber
thermisch gut leitenden Material, insbesondere aus Metall
besteht.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialien der einander gegenüberliegenden Kompo
nenten im Bereich der Kühlkanäle (18, 20) zur Erhöhung des
Emissionsgrades oberflächenbehandelt sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paar von Sammlerringen (1, 2; 3, 4) durch einen Isolierring (5, 6) aus magnetisch passivem und elektrisch nicht-leitendem Material verbunden ist
und daß in den Isolierring (5, 6), in Umfangsrichtung verteilt, Speicherzellen (21) eingearbeitet sind, die mit einem Phasenübergangsmaterial gefüllt sind, dessen Schmelz punkt bzw. Siedepunkt unterhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt.
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paar von Sammlerringen (1, 2; 3, 4) durch einen Isolierring (5, 6) aus magnetisch passivem und elektrisch nicht-leitendem Material verbunden ist
und daß in den Isolierring (5, 6), in Umfangsrichtung verteilt, Speicherzellen (21) eingearbeitet sind, die mit einem Phasenübergangsmaterial gefüllt sind, dessen Schmelz punkt bzw. Siedepunkt unterhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt.
11. Anordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Phasenübergangsmaterial eine Übergangstemperatur hat,
die unterhalb der kritischen Temperatur der Permanentmagneten
liegt.
12. Kühlanordnung für
eine Transversalflußmaschine,
mit einem Stator mit mindestens einer koaxialen Ankerwicklung (10, 11),
mit einem der Ankerwicklung (10, 11) gegenüberliegenden Rotor (1-7), wobei der Rotor (1-7) in Umfangsrichtung eine Vielzahl von polarisierten Magneten und magnetisierbaren Sammlerele menten in abwechselnder Folge in einer Ringanordnung von Sammlerringen (1-4) aufweist und wobei der Rotor (1-7) in axialer Richtung eine an einer Rotorwelle (25) befestigbare Trägerscheibe (7) aufweist, an der die jeweiligen Sammler ringe (1-4) befestigt sind,
und mit mindestens einem Paar von Sammlerringen (1, 2; 3, 4),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paar von Sammlerringen (1, 2; 3, 4) durch einen Isolierring (5, 6) aus magnetisch passivem und elektrisch nicht-leitendem Material verbunden ist
und daß in den Isolierring (5, 6), in Umfangsrichtung verteilt, Speicherzellen (21) eingearbeitet sind, die mit einem Phasenübergangsmaterial gefüllt sind, dessen Schmelz punkt bzw. Siedepunkt unterhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt.
mit einem Stator mit mindestens einer koaxialen Ankerwicklung (10, 11),
mit einem der Ankerwicklung (10, 11) gegenüberliegenden Rotor (1-7), wobei der Rotor (1-7) in Umfangsrichtung eine Vielzahl von polarisierten Magneten und magnetisierbaren Sammlerele menten in abwechselnder Folge in einer Ringanordnung von Sammlerringen (1-4) aufweist und wobei der Rotor (1-7) in axialer Richtung eine an einer Rotorwelle (25) befestigbare Trägerscheibe (7) aufweist, an der die jeweiligen Sammler ringe (1-4) befestigt sind,
und mit mindestens einem Paar von Sammlerringen (1, 2; 3, 4),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Paar von Sammlerringen (1, 2; 3, 4) durch einen Isolierring (5, 6) aus magnetisch passivem und elektrisch nicht-leitendem Material verbunden ist
und daß in den Isolierring (5, 6), in Umfangsrichtung verteilt, Speicherzellen (21) eingearbeitet sind, die mit einem Phasenübergangsmaterial gefüllt sind, dessen Schmelz punkt bzw. Siedepunkt unterhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt.
13. Anordnung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Phasenübergangsmaterial eine Übergangstemperatur hat,
die unterhalb der kritischen Temperatur der Permanentmagneten
liegt.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Phasenübergangsmaterial elektrisch und magnetisch
passiv ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Phasenübergangsmaterial aus Schwefel oder Jod
besteht.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Grundkörper des Stators an den axialen Stirnseiten
und/oder an den radialen Außenseiten zusätzliche Kühlkanäle
(15, 16) eingebaut sind, die von einem Kühlfluid durchström
bar sind.
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