DE4331795A1 - Bewegungssensor mit einer Aufnahme - Google Patents
Bewegungssensor mit einer AufnahmeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bewegungssensor mit einer um
seine Längsachse verdrehbar ihn haltenden Aufnahme, die
ihrerseits zum Befestigen an einem ortsfesten Abstützteil
eines Kraftfahrzeugs ausgebildet ist, und bei dem der Be
wegungssensor mit zumindest einem Nocken auf einer Ab
stützbahn aufsitzt, welche einen durch Drehen des Bewe
gungssensors relativ zu der Aufnahme von dem Nocken er
reichbaren Stellvorsprung aufweist, durch den der Bewe
gungssensor einen festgelegten Abstand von einem zu über
wachenden Bauteil erhält.
Bewegungssensoren werden beispielsweise im Bremsträger
von Trommelbremsen der Hinterachse heutiger Kraftfahr
zeuge eingebaut, um die Drehzahl eines mit einer Brems
trommel umlaufenden Impulsrades zu überwachen. Für das
ordnungsgemäße Arbeiten des Bewegungssensors kommt es auf
eine genaue Einhaltung des Abstandes zwischen der Meß
spitze des Bewegungssensors und des Impulsrades an. Da
die Bauteile des Kraftfahrzeuges in diesem Bereich jedoch
relativ grobe Toleranzen aufweisen, ist es nicht möglich,
die Bewegungssensoren jeweils in der Aufnahme bis gegen
einen Anschlag zu schieben und dann festzuschrauben,
vielmehr muß individuell für den richtigen Abstand zwi
schen dem Impulsrad und der Meßspitze gesorgt werden, was
üblicherweise mittels eines Meßfühlers geschieht, den man
bei der Montage des Bewegungssensors zwischen seiner Meß
spitze und dem Impulsrad hält. Das bedingt jedoch einen
unerwünscht großen Montageaufwand.
Zur Vermeidung eines solchen Montageaufwandes ist auch
schon ein Bewegungssensor der vorstehenden Art bekannt
geworden, der in einer Aufnahme zunächst so fixiert wird,
daß seine Meßspitze das Impulsrad als das zu überwachende
Bauteil berührt. Anschließend dreht man den Bewegungssen
sor in der Aufnahme, bis er in eine Funktionsstellung ge
langt, in der er sich gegenüber seiner ursprünglichen
Stellung um einen definierten Betrag verschiebt, so daß
ein genau festgelegter Abstand zum Impulsrad entsteht.
Der bekannte Impulsgeber setzt sich mit axialen Nocken
eines Flansches am oberen Ende des Gehäuses des Impulsge
bers von oben her auf einen oberen Rand der Aufnahme, der
eine Abstützbahn mit Stellvorsprüngen für die Nocken bil
det und wird durch Federkräfte zum Rand hin vorgespannt.
Radial wird der Bewegungssensor mit Abstand zur Abstütz
bahn dadurch fixiert, daß sein zylindrisches Gehäuse in
einem hülsenförmigen Fortsatz der Aufnahme geführt ist.
Nachteilig bei dem bekannten Bewegungssensor ist es, daß
er in radialer Richtung nur unzureichend geführt ist.
Durch die zum zu überwachenden Teil hin gerichteten Fe
derkräfte hat der Bewegungssensor die Tendenz, sich in
der Ebene des oberen Randes der Aufnahme auszurichten.
Das ist jedoch nicht vollkommen möglich, wenn der das Ge
häuse radial führende, hülsenförmige Fortsatz der Auf
nahme nicht genau rechtwinklig zum oberen Rand der Auf
nahme oder zu dem Flansch des Bewegungssensors ausgerich
tet ist und wenn der Bewegungssensor in dem hülsenförmi
gen Fortsatz nur wenig Spiel hat. Ein geringes radiales
Spiel ist jedoch ebenfalls erforderlich, weil auch ra
diale Abweichungen das Sensorsignal stark verfälschen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Bewe
gungssensor der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß er auf möglichst einfache Weise axial und radial ex
akt in seiner Aufnahme fixiert ist und durch Drehen die
angestrebte, den Luftspalt zwischen dem zu überwachenden
Bauteil und seiner Meßspitze erzeugende Axialbewegung
ausführt.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Nocken des Bewegungssensors radial nach außen ragen
und im montierten Zustand des Bewegungssensors in Axial
richtung gegen die Stellvorsprünge der Aufnahme anliegen und daß
die Nocken und Abstützbahnen in Bezug auf das zu überwa
chende Bauteil mit axialem Abstand zueinander in zwei
Ebenen angeordnet sind.
Ein solcher Bewegungssensor ist durch die Nocken in zwei
Ebenen radial und gleichzeitig durch das Übergreifen der
Abstützbahnen beider Ebenen durch die Nocken in Axial
richtung spielarm oder bei ausreichender Elastizität der
Aufnahme sogar spiel frei und ohne Gefahr eines Verkantens
geführt. Sein einfacher Aufbau ermöglicht es, den Bewe
gungssensor und seinen Halter als ein kostengünstig her
stellbares Kunststoffteil auszuführen.
Schwingungen des Bewegungssensors in der Aufnahme werden
besonders stark unterdrückt, wenn gemäß einer vorteilhaf
ten Weiterbildung der Erfindung der Bewegungssensor in
jeder Ebene jeweils zwei einander gegenüberliegende Noc
ken hat und die Nockenpaare jeder Ebene zueinander um 90°
versetzt sind. Ein solcher Bewegungssensor ist aufgrund
der versetzten Nockenpaare problemlos zu entformen, was
für die Herstellung im Spritzgießverfahren einfache For
men ermöglicht.
Zur weiteren Vereinfachung des Aufbaus des erfindungsge
mäßen Bewegungssensors trägt es bei, wenn die Abstützbah
nen beider Ebenen jeweils über einen Teilbereich der Um
fangsfläche der Aufnahme verlaufen und wenn für jeden der
im montierten Zustand dem zu überwachenden Bauteil zuge
wandten Nocken von der Einfügeseite her ein zumindest bis
vor die jeweilige Abstützbahn auf der Seite des zu über
wachenden Bauteils führender Schacht vorgesehen ist, so
daß nach einem Verdrehen des Bewegungssensors die Nocken
der dem zu überwachenden Bauteil abgewandten Ebene von
der dem Bauteil abgewandten Seite her auf den entspre
chenden Abstützbahnen und die Nocken der dem zu überwa
chenden Bauteil zugewandten Ebene von der Seite des Bau
teils her gegen die entsprechenden Abstützbahnen anlie
gen.
Der Bewegungssensor ist auf einfache Weise in Axialrich
tung spiel frei gehalten, wenn der axiale Abstand der Ab
stützbahnen beider Ebenen geringfügig größer ist als der
axiale Abstand zwischen den Nocken der beiden Ebenen und
wenn die dem zu überwachenden Bauteil zugewandten Ab
stützbahnen an einem in Axialrichtung federnden Wandbe
reich der Aufnahme vorgesehen sind. Die federnde Aus
bildung der Abstützbahnen ist bei einem Kunststoffteil
besonders einfach zu erreichen und erfordert weniger Auf
wand als beispielsweise eine federnde Ausbildung der Noc
ken.
Das Verdrehen des Bewegungssensors kann bis unmittelbar
vor seiner Endstellung mit geringem Kraftaufwand erfol
gen, wenn die dem zu überwachenden Bauteil zugewandten
Abstützbahnen nur in einem jeweiligen Endbereich durch
einen zu dem zu überwachenden Bauteil hin gerichteten
Stellvorsprung einen größeren Abstand von der Oberseite
des Stellvorsprungs der Abstützbahnen der anderen Ebene
aufweisen, als es dem Abstand zwischen den Nocken der
beiden Ebenen entspricht.
Das Federn der Abstützbahnen der Aufnahme in Axialrich
tung kann auf besonders einfache Weise dadurch erreicht
werden, daß dicht oberhalb der dem zu überwachenden Bau
teil zugewandten Abstützbahnen jeweils ein parallel zur
jeweiligen Abstützbahn verlaufender Schlitz in der Wand
der Aufnahme vorgesehen ist.
Für den Montagevorgang vorteilhaft ist es, wenn in der
Innenmantelfläche der Aufnahme in Umfangsrichtung zur
Verdrehsicherung hintereinander zwei Rastvertiefungen und
in dem Bewegungssensor ein entsprechender radial vor
springender Rastvorsprung zum kraftschlüssigen Verrasten
je nach Winkellage in der ersten oder zweiten Rastver
tiefung vorgesehen ist und wenn die nach dem Einfügen des
Bewegungssensors in die Aufnahme in Drehrichtung erste
Rastvertiefung zum Fixieren des Bewegungssensors nach
einem anfänglichen Übergreifen der Abstützbahnen und die
zweite Rastvertiefung zum Fixieren des Bewegungssensors
nach seiner Abstützung auf den Stellvorsprüngen angeord
net ist. Bei einem solchen Bewegungssensor kann schon
beim Hersteller der Bewegungssensor in seine Aufnahme
eingefügt und in die erste Verrastungsstellung gedreht
werden, in der er dann sicher gehalten ist. Beim Einbau
ist es dann nur noch erforderlich, nach dem Fixieren der
Aufnahme den Bewegungssensor in die zweite Verrastungs
stellung zu drehen.
Die Verrastung erfolgt ohne Gefahr eines Verkantens, wenn
in der Wandung einander in einer Ebene gegenüberliegend
zweimal zwei Rastvertiefungen hintereinander vorgesehen
sind und der Bewegungssensor entsprechend zwei Rastvor
sprünge hat. Eine solche Ausbildung ermöglicht weiterhin
in Verbindung mit den um 90° zueinander versetzten Nocken
aufgrund ihres zur Längsachse punktsymmetrischen Aufbaus
zwei um 180° gedrehte Fügepositionen.
Die erforderlichen Radialkräfte für die Verrastung in den
beiden Winkelstellungen des Bewegungssensors können mit
besonders geringem baulichen Aufwand erreicht werden,
wenn die Rastvertiefungen in einem elastischen Wandbe
reich vorgesehen sind, welcher in Raststellung mit radi
aler Vorspannkraft gegen die Rastvorsprünge des Bewe
gungssensors anliegt.
Ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen des Bewegungssensors
aus der ersten Verrastungsstellung heraus in die Füge
stellung, aus der heraus er die Aufnahme verlassen könn
te, läßt sich gemäß einer anderen Weiterbildung der Er
findung dadurch vermeiden, daß die beim Drehen des Be
wegungssensors von der Fügestellung in seine Endstellung
zuerst vom jeweiligen Rastvorsprung erreichte Flanke je
der Rastvertiefung steiler verläuft als die nachfolgende,
aus der Rastvertiefung herausführende Flanke.
Das erforderliche Verdrehen des Bewegungssensors inner
halb seiner Aufnahme in die beiden Raststellungen kann
ohne Werkzeug bequem von Hand erfolgen, wenn der Bewe
gungssensor an seiner dem zu überwachenden Bauteil abge
wandten Seite zwei angeformte, radial nach außen gerich
tete Laschen aufweist.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine da
von in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend be
schrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen montierten,
erfindungsgemäßen Bewegungssensor mit an
grenzenden Bauteilen,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Bewegungssensors,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Bewegungssensor,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Aufnahme des Be
wegungssensors,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Aufnahme,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Aufnahme,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Bewegungssensors mit
seiner Aufnahme.
Die Fig. 1 zeigt einen Teilbereich eines Bremsträgers 1,
welcher ein Abstützteil 2 hat, das eine Aufnahme 3 trägt.
In diese Aufnahme 3 ist ein Bewegungssensor 4 eingesetzt,
welcher eine Meßspitze 5 hat, welche mit geringem Abstand
von einem zu überwachenden Bauteil 6 angeordnet ist. Bei
dem Bauteil 6 handelt es sich beispielsweise um ein übli
ches Impulsrad.
Der Bewegungssensor 4 und seine Aufnahme 3 sind so ge
staltet, daß man die Aufnahme 3 mit dem Bewegungssensor 4
zunächst in einer solchen Position mit dem Abstützteil 2
verschraubt, in der die Meßspitze 5 gegen das Bauteil 6
anliegt. Dann verdreht man den Bewegungssensor 4 inner
halb seiner Aufnahme 3, bis er in eine Endposition ge
langt, in der seine Meßspitze 5 geringen Abstand von dem
zu überwachenden Bauteil 6 hat. Die hierfür vorgesehenen
Mittel sind den Fig. 2 bis 7 zu entnehmen.
Die Fig. 2 zeigt den Bewegungssensor 4 von der Seite.
Man erkennt, daß im oberen Bereich seines Gehäuses 7 ein
ander gegenüberliegend in einer Ebene zwei radial vor
springende Nocken 8, 9 angeformt sind. In einer weiter
unten liegenden Ebene sind zwei weitere radial vorsprin
gende Nocken vorgesehen, von denen in Fig. 2 jedoch nur
ein Nocken 10 zu sehen ist. Im oberen Bereich sind am Ge
häuse 7 zwei einander gegenüberliegende Laschen 11, 12
vorgesehen, welche ein leichtes Verdrehen des Bewegungs
sensors 4 in der in Fig. 1 gezeigten Aufnahme 3 von Hand
erlauben.
Die Draufsicht gemäß Fig. 3 zeigt die einander gegen
überliegenden Nocken 8, 9, den Nocken 10 und einen diesem
gegenüberliegenden Nocken 13. Zu erkennen ist, daß die
Nockenpaare 8, 9 und 10, 13 zueinander um etwa 90° versetzt
sind. Zusätzlich zu den beschriebenen Nocken 8, 9 und 10,
13 hat das Gehäuse 7 einander gegenüberliegend zwei eben
falls als Nocken ausgebildete Rastvorsprünge 14, 15. Die
in Fig. 2 zu sehenden Laschen 11, 12 sind ebenfalls in
der Draufsicht gemäß Fig. 3 erkennbar.
Die Fig. 4 zeigt die Aufnahme 3 von oben. Zu erkennen
sind zwei einander gegenüberliegende Abstützbahnen 16,
17, welche jeweils an einem Ende einen Stellvorsprung 18,
19 aufweisen, der geringfügig in Axialrichtung vor
springt. Beim Einsetzen des Bewegungssensors 4 gelangen
die Nocken 8, 9 seiner oberen Ebene auf diese Abstützbah
nen 16, 17 und nach einem Verdrehen auf die Stellvor
sprünge 18, 19.
Die unteren Nocken 10, 13 des Bewegungssensors 4 gelangen beim
Einsetzen in die Aufnahme 3 in zwei einander gegenüber
liegende, senkrecht nach unten führende Schächte 20, 21.
Zur Verdrehsicherung des Bewegungssensors 4 hat die Auf
nahme 3 zwei relativ dünnwandige, elastische Wandbereiche
22, 23 mit jeweils zwei Rastvertiefungen 24, 25, 26, 27.
In diese Rastvertiefungen 24, 25, 26, 27 vermögen die in
Fig. 3 zu sehenden Rastvorsprünge 14, 15 des Bewegungs
sensors 4 zu verrasten. Die beiden ersten Rastvertiefun
gen 24, 27 werden nach einer geringfügigen Verdrehung des
Bewegungssensors 4 nach dem Einfügen in die Aufnahme 3
erreicht. Die nachfolgenden Rastvertiefungen 25, 26 die
nen der Verdrehsicherung in Endstellung des Bewegungssen
sors.
Die Schnittdarstellung gemäß Fig. 5 läßt erkennen, daß
die Rastvertiefungen 24, 27 jeweils zunächst mit einer
steilen Flanke 28 beginnen. Dadurch wird ein unbeab
sichtigtes Zurückdrehen des Bewegungssensors 4 in der
Aufnahme 3 aus der Position, in der sich die Nocken 8, 9, 10, 13 in den Rast
vertiefungen 24, 27 befinden, verhindert.
Zu erkennen ist desweiteren in Fig. 5
die obere Abstützbahn 17 und von der anderen, obe
ren Abstützbahn 16 der Stellvorsprung 18. Weiterhin sieht
man eine untere Abstützbahn 30, die ebenfalls einen
Stellvorsprung 31 aufweist. Nicht zu sehen ist eine der
Abstützbahn 30 identisch entsprechende Abstützbahn auf
der radial gegenüberliegenden Seite der Aufnahme 3. Ober
halb der Abstützbahn 30 verläuft mit relativ geringem Ab
stand zu dieser ein horizontaler Schlitz 34 in der Wan
dung der Aufnahme 3. Dadurch kann die Abstützbahn 30
geringfügig in Axialrichtung federn.
Die in Fig. 6 gezeigte Seitenansicht der Aufnahme 3 läßt
ebenfalls den Schlitz 34 erkennen.
In Fig. 7 kann man den in der Aufnahme 3 sitzenden Bewe
gungssensor 4 erkennen. Zu sehen sind die beiden von oben
her auf den nicht zu erkennenden, oberen Abstützbahnen
16, 17 aufsitzenden Nocken 8, 9 und den unteren Nocken
10, welcher von unten her gegen die nicht zu sehende un
tere Abstützbahn 30 anliegt.
Claims (11)
1. Bewegungssensor mit einer ihn um seine Längsachse ver
drehbar haltenden Aufnahme, die ihrerseits zum Befestigen
an einem ortsfesten Abstützteil eines Kraftfahrzeugs aus
gebildet ist, und bei dem der Bewegungssensor mit zumin
dest einem Nocken auf einer Abstützbahn aufsitzt, welche
einen durch Drehen des Bewegungssensors relativ zu der
Aufnahme von dem Nocken erreichbaren Stellvorsprung auf
weist, durch den der Bewegungssensor einen festgelegten
Abstand von einem zu überwachenden Bauteil erhält, da
durch gekennzeichnet, daß die Nocken (8, 9; 10, 13) des
Bewegungssensors (4) radial nach außen ragen und im mon
tierten Zustand des Bewegungssensors (4) in Axialrichtung
gegen die-Stellvorsprünge (18, 19; 31) der Aufnahme (3) anliegen,
und daß die Nocken (8, 9; 10, 13) und Abstütz
bahnen (16, 17; 30) in Bezug auf das zu überwachende Bau
teil (6) mit axialem Abstand zueinander in zwei Ebenen
angeordnet sind.
2. Bewegungssensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Bewegungssensor (4) in jeder Ebene jeweils
zwei einander gegenüberliegende Nocken (8, 9; 10, 13) hat
und die Nockenpaare jeder Ebene zueinander um 90° ver
setzt sind.
3. Bewegungssensor nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abstützbahnen (16, 17; 30) beider
Ebenen jeweils über einen Teilbereich der Umfangsfläche
der Aufnahme (3) verlaufen und daß für jeden der im mon
tierten Zustand dem zu überwachenden Bauteil (6) zuge
wandten Nocken (10, 13) von der Einfügeseite her ein zu
mindest bis vor die jeweilige Abstützbahn (30) auf der
Seite des zu überwachenden Bauteils (6) führender Schacht
(20, 21) vorgesehen ist, so daß nach einem Verdrehen des
Bewegungssensors (4) die Nocken (8, 9) der dem zu überwa
chenden Bauteil (6) abgewandten Ebene von der dem Bauteil
(6) abgewandten Seite her auf den entsprechenden Abstütz
bahnen (16, 17) und die Nocken (10, 13) der dem zu über
wachenden Bauteil (6) zugewandten Ebene von der Seite des
Bauteils (6) her gegen die entsprechenden Abstützbahnen
(30) anliegen.
4. Bewegungssensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der axiale Abstand der Abstützbahnen (16, 17;
30) beider Ebenen geringfügig größer ist als der axiale
Abstand zwischen den Nocken (8, 9; 10, 13) der beiden
Ebenen und daß die dem zu überwachenden Bauteil (6) zuge
wandten Abstützbahnen (30) an einem in Axialrichtung fe
dernden Wandbereich (22, 23) der Aufnahme (3) vorgesehen
sind.
5. Bewegungssensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die dem zu überwachenden Bauteil (6) zugewandten
Abstützbahnen (30) nur in einem jeweiligen Endbereich
durch einen zu dem zu überwachenden Bauteil (6) hin ge
richteten Stellvorsprung (31) einen größeren Abstand von
der Oberseite des Stellvorsprungs (18, 19) der Abstütz
bahnen (16, 17) der anderen Ebene aufweisen, als es dem
Abstand zwischen den Nocken (8, 9; 10, 13) der beiden
Ebenen entspricht.
6. Bewegungssensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß dicht oberhalb der dem zu überwachenden Bauteil
(6) zugewandten Abstützbahnen (30) jeweils ein parallel
zur jeweiligen Abstützbahn (30) verlaufender Schlitz (34)
in der Wand der Aufnahme (3) vorgesehen ist.
7. Bewegungssensor nach zumindest einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenman
telfläche der Aufnahme (3) in Umfangsrichtung zur Ver
drehsicherung hintereinander zwei Rastvertiefungen (24,
25; 26, 27) und in dem Bewegungssensor (4) ein entspre
chender radial vorspringender Rastvorsprung (14, 15) zum
kraftschlüssigen Verrasten je nach Winkellage in der er
sten oder zweiten Rastvertiefung (24, 27; 25, 26) vorge
sehen ist und daß die nach dem Einfügen des Bewegungs
sensors (4) in die Aufnahme (3) in Drehrichtung erste
Rastvertiefung (24, 27) zum Fixieren des Bewegungssensors
(4) nach einem anfänglichen Übergreifen der Abstützbahnen
(16, 17; 30) und die zweite Rastvertiefung (25, 26) zum
Fixieren des Bewegungssensors (4) nach seiner Abstützung
auf den Stellvorsprüngen (18, 19; 31) angeordnet ist.
8. Bewegungssensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß einander in einer Ebene gegenüberliegend zweimal
zwei Rastvertiefungen (24, 25; 27, 26) hintereinander
vorgesehen sind und der Bewegungssensor (4) entsprechend
zwei Rastvorsprünge (14, 15) hat.
9. Bewegungssensor nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastvertiefungen (24, 25; 26, 27)
in einem elastischen Wandbereich (22, 23) vorgesehen
sind, welcher in Raststellung mit radialer Vorspannkraft
gegen die Rastvorsprünge (14, 15) des Bewegungssensors
(4) anliegt.
10. Bewegungssensor nach den Ansprüchen 7, 8 oder 9, da
durch gekennzeichnet, daß die beim Drehen des Bewegungs
sensors (4) von der Fügestellung in seine Endstellung zu
erst vom jeweiligen Rastvorsprung (14, 15) erreichte
Flanke (28) jeder Rastvertiefung (24, 25; 26, 27)
steiler verläuft als die nachfolgende, aus der Rastver
tiefung (24, 26; 26, 27) herausführende Flanke.
11. Bewegungssensor nach zumindest einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungs
sensor (4) an seiner dem zu überwachenden Bauteil (6) ab
gewandten Seite zwei angeformte, radial nach außen ge
richtete Laschen (11, 12) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934331795 DE4331795C2 (de) | 1993-09-18 | 1993-09-18 | Bewegungssensor mit einer Aufnahme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934331795 DE4331795C2 (de) | 1993-09-18 | 1993-09-18 | Bewegungssensor mit einer Aufnahme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4331795A1 true DE4331795A1 (de) | 1995-03-23 |
| DE4331795C2 DE4331795C2 (de) | 2000-01-27 |
Family
ID=6498050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934331795 Expired - Fee Related DE4331795C2 (de) | 1993-09-18 | 1993-09-18 | Bewegungssensor mit einer Aufnahme |
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