DE429461C - Gasturbine fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Gasturbine fuer Luftfahrzeuge

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DE429461C
DE429461C DEL59110D DEL0059110D DE429461C DE 429461 C DE429461 C DE 429461C DE L59110 D DEL59110 D DE L59110D DE L0059110 D DEL0059110 D DE L0059110D DE 429461 C DE429461 C DE 429461C
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LORENZEN TURBINEN AKT GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D35/00Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions
    • B64D35/08Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions characterised by the transmission being driven by a plurality of power plants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Gasturbine für Luftfahrzeuge. Kommt in einem Luftfahrzeug für den Antrieb des Propellers eine Gasturbine, bei -,ve lcher die Verbrennungsluft durch die hohlen Schaufeln geführt wird, zur Anwendung, so ist dieselbe aus Festigkeitsgründen des Propellers an eine bestimmte Höchstum-Laufzahl gebunden. Hierdurch wird es unmöglich, die in größeren Höhen weitergehende Expansion der beaufschlagenden Gase, welche sich durch die dünnere Außenluft ergibt, voll auszunutzen.
  • Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden gemäß der Erfindung zwei Turbinen angewendet, wovon die eine Turbine hauptsächlich zurr Antrieb des Propellers und die andere zur Verdichtung der dünneren Luft dient, damit die Antriebsturbine auch in der dünneren Luft mit Gasen von annähernd gleichem Druck beaufschlagt wird.
  • Die Antriebsturbine ist mit der Propellerwelle entweder fest verbunden oder durch ein Übersetzungsgetriebe gekuppelt, während die Verdichtungsturbine nur lose auf der Propellerwelle oder auf besonderer Welle eingeordnet ist und lediglich den Zweck hat, die Vorverdichtung der Luft zu bewerkstelligen. Diese Turbine wird von den Abgasen der Antriebsturbine beaufschlagt. Die Düsen für die Antriebsturbine werden zweckmäßig geradwandig ausgeführt, während diejenigen für die Verdichtungsturbine nach außen erweitert hergestellt sind.
  • Ein Übelstand bei der Anwendung von Turbinen in Luftfahrzeugen besteht noch darin, daß dieselben eine Kreiselwirkung besitzen, welche die Steuerung des Flugzeuges erschwert. Es ist bekannt, Turbinenräder zur Aufhebung der Kreiselwirkung gegenläufig einzurichten. Die Erfindung macht hiervon Gebrauch.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung schernatisch dargestellt.
  • Mit i ist die Welle bezeichnet, welche unter Vermittlung des Zahnradgetriebes 2 zum Antrieb des Propellers 3 dient. Auf der Welle sitzt fest das Turbinenrad .4, während das -zweite Turbinenrad 5 lose drehbar auf der Welle i lagert. Der Antrieb der Turbine erfolgt in bekannter Weise durch die in dem @"erbrennungsraum 6 zur Entzündung gebrachten Gase, welche die Hohlschaufeln durch die Düse 8 beaufschlagen. Durch die Hohlschaufeln 7 strömt unter Vermittlung der Schaufeln 9 die Kühlluft, die nach dem Wä rmeaustausch innerhalb der Hohlschaufeln in den Diffusor io entweicht, von wo aus die vorgewärmte und verdichtete Luft in den Verbrennungsraum 6 geleitet wird. Die Abgase der Turbine 4 strömen in Richtung des Pfeiles P zu einer zweiten Düsengruppe i i und beaufschlagen die Hohlschaufeln 12 der Turbine 5, die ebenfalls mit Schaufeln 13 versehen ist. An die Turbine 5 schließt sich der Diffusor 14 an, der die aus den Hohlschaufeln 12 ausströmende Luft durch die Leitungen 15 bis i 6 den Schaufeln 9 der Turbine -. zuführt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Befindet sich das Luftfahrzeug in niedrigen Höhen mit normalem Atmosphärendruck, dann genügt die den Abgasen in Richtung des Pfeiles P innewohnende Energie nicht, um die Turbine 5 in Umdrehung zu versetzen, da der Druckunterschied zwischen der äußeren Atmosphäre und den Abgasen zu gering ist. Wenn jedoch das Flugzeug eine größere Höhe erreicht bat und der Gegendruck der äußeren Atmosphäre der Luftverdünnung entsprechend nachläßt, beginnt die Drehung des Turbinenrades 5 durch die beaufschlagenden Abgase. Auf diese Weise wird nun durch die Schaufeln 13 Luft durch die Hohlschaufeln 12 in den Diffusor 14 gefördert und bei 16 der Turbine .4 zugeführt, die bei hohem atmosphiirischen Gegendruck, d. h. wenn sich das Flugzeug in - niedrigen Höhen befindet, nur ein Luftvolumen fördert, welches der Wirkung der Schaufeln 9 entspricht. Dieses Luftvolumen genügt jedoch in größeren Höhen nicht zur Speisung des Verbrennungsraumes 6, und es wird daher in größeren Höhen durch die Drehung des Turbinenrades 5 zusätzlich Luft gefördert, um ein Volumen zu erhalten, daß für die Verbrennung notwendig ist. Die Einrichtung arbeitet vollkommen selbsttätig, d. h. je niedriger der äußere Atmosphärendruck wird, desto schneller dreht sich das Turbinenrad 5, und eine desto größere Luftmenge wird befördert. Wie oben beschrieben, ist die Anordnung so getroffen, claß durch die relative Lage der Düsen 8 und i i zueinander sich die beiden Turbinenräder .a. und 5 entgegengesetzt drehen, um auf diese Weise die Kreiselwirkung aufzuheben.

Claims (2)

  1. PATrNT-ANsPRÜcHR: i. Gasturbine für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebsturbine (4.) und eine von den Abgasen der Antriebsturbine beaufschlagte, auf der Welle lose sitzende Verdichtungsturbine (5) konachsial laufen.
  2. 2. Turbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinen (.I und 5) in an sich bekannter Weise entgegengesetzte Drehrichtungen besitzen.
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