DE4239339C2 - Befestigungselement sowie Vorrichtung zum Eindrehen eines Befestigungselementes - Google Patents
Befestigungselement sowie Vorrichtung zum Eindrehen eines BefestigungselementesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 und eine Eindrehvorrichtung nach
Anspruch 2.
Ein derartiges Befestigungselement ist bereits aus der
DE 34 20 863 A1 bekannt.
Bei diesem bekannten Befestigungselement
wird darauf geachtet, daß eine großflächige Unterlegscheibe unmittelbar im Bereich
eines Schraubenkopfes bzw. in einem direkt unter dem Schraubenkopf befindlichen,
gewindefreien Schaftabschnitt gegen axiales Verschieben gesichert gehalten ist. Dadurch
soll eine gewisse Trittsicherheit erreicht werden, z. B. wenn bei Einsatz des Befestigungselementes
auf Dachflächen die Isolationsbahnen bzw. die darauf verlegten Abdichtungsbahnen
von Personen begangen werden, d. h. es soll verhindert werden, daß
der Schraubenkopf bei entsprechender Belastung durch die Abdichtungsbahn nach
außen stoßen kann. Die großflächige Unterlegscheibe
des bekannten Befestigungselementes kann als Kunststoffteller ausgestaltet sein, welcher an einem am Schaft ausgebildeten,
umlaufenden Bund abgestützt ist. Darüber hinaus kann bei dem bekannten Befestigungselement auch eine
metallische Unterlegscheibe vorgesehen sein, bei welcher die Abstützung am schraubenkopfseitigen
Ende eines Gewindeabschnittes erfolgt.
Es sind ferner ein Befestigungselement und eine zum Eindrehen dieses Befestigungselementes
ausgebildete Vorrichtung bekannt geworden (US-A 4 809 568), wobei dieses
bekannte Befestigungselement aus einer Schraube und einer aus Kunststoff gefertigten
Unterlegscheibe besteht. Die Unterlegscheibe hat im Mittelbereich, also im Bereich eines
zur Aufnahme des Schraubenschaftes vorgesehenen Loches, eine verlängerte Nabe, so
daß die Wandung des Loches über einen relativ langen Abschnitt am Gewinde
der Schraube anliegen kann. Durch entsprechend knappe Bemessung des Loches
in der Unterlegscheibe kann erreicht werden, daß die Schraube ähnlich einer Passung
auf das Gewinde aufgeschoben wird und in dieser Stellung bis zum endgültigen Setzen
vormontiert bleibt.
In der Praxis ist es aber nicht überall möglich, Kunststoff-Unterlegscheiben einzusetzen,
insbesondere in jenen Abschnitten eines Daches nicht, wo nachträglich eine Abdichtung
durch einen Beflammvorgang erfolgt. Es müssen dann unbedingt metallische, großflächige
Unterlegscheiben eingesetzt werden. Um trotzdem eine Vormontage zwischen
Unterlegscheibe und Schraube herbeiführen zu können, und zwar in entsprechend großem
Abstand vom Schraubenkopf, wurde versucht, in ein größeres, mittiges Loch einen
Kunststoffteil einzuspritzen, welcher dann durch eine entsprechende Dicke in Achsrichtung
gesehen über einen bestimmten Gewindebereich an der Schraube anliegen kann und somit
eine Vormontage in Form einer Passung ermöglicht. Eine solche zusätzliche Anordnung
eines mittigen Kunststoffteiles in einer metallischen Unterlegscheibe ist jedoch mit enormen
Kosten verbunden, die bei einem Massenartikel undenkbar sind.
Um die oben beschriebenen Befestigungselemente mit einem praktischen Handgerät eindrehen zu können,
muß gewährleistet sein, daß die großflächige Unterlegscheibe mit entsprechend
großem Abstand vom Schraubenkopf am Schaft der Schraube fixiert ist, denn es soll beim
Eindrehen einerseits durch den in das Werkzeug eingreifenden Schraubenkopf und andererseits
durch die Führung der Schraube in entsprechendem Abstand im Loch der Unterlegscheibe
eine axiale Ausrichtung der Schraube erzielt werden, so daß zumindest eine
Zweipunktführung gegeben ist, bis die Schraubenspitze in den festen Untergrund eindringt.
Nachteilig bei den bekannten Befestigungselementen ist, daß zur
Vormontage der Unterlegscheibe die Schraube mit hohem Kraftaufwand
in die Unterlegscheibe eingedreht werden muß, da beim
Eindrehen ein Gewinde in die Lochwandung eingeschnitten wird.
Insbesondere bei langen Schrauben ist diese Vormontage somit
kraftraubend und zeitaufwendig.
Aus dem DE-GM 88 12 234 ist eine Eindrehvorrichtung für Innenmehrkantschrauben
bekannt, bei der ein Schraubendreher an seinem
Einsteckende mit Dauermagneten versehen ist, um eine
einzudrehende Schraube zu halten.
Zur Befestigung von Isolationsbahnen oder -platten insbesondere
auf Flachdächern wird zudem eine Vorrichtung zum Eindrehen von
Befestigungselementen üblicherweise verwendet, die mit einer
Auflagefläche für die Unterlegscheibe und einem Aufnahmerohr
zum Einstecken des schraubenkopfseitigen Endes der Schraube
versehen ist, wobei das Aufnahmerohr zudem zur Aufnahme eines
axial verschiebbaren und drehbar angetriebenen Werkzeuges zum
Erfassen des Schraubenkopfes ausgebildet ist.
Die Verwendung des aus dem DE-GM 88 12 234 bekannten Schraubendrehers
in der üblichen Vorrichtung ist nicht zum Halten von
Befestigungselementen mit vormontierten Unterlegscheiben geeignet,
da beim Einstecken des Befestigungselementes in die
Vorrichtung und bei Beginn des Einschraubvorganges der
Schraubenkopf noch vom Schraubendreher entfernt ist und dessen
Dauermagneten somit ein Befestigungselement nicht halten könnten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Befestigungselement nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so zu verbessern, daß eine
metallische Unterlegscheibe ohne großen Kraftaufwand schnell
vormontiert werden kann und die Unterlegscheibe dennoch gegen
axiales Verschieben gehalten wird. Zudem soll eine Vorrichtung
zum Eindrehen eines solchen Befestigungselementes gefunden
werden, die auch eine Halterung des Befestigungselementes nach
dem Einstecken in die Vorrichtung gestattet, wenn durch die
Verwendung einer metallischen Unterlegscheibe keine federnd
nachgiebigen Teile vorhanden sind.
Die Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche
1 bzw. 2 gelöst.
Das erfindungsgemäße Befestigungselement hat dabei eine Unterlegscheibe
mit einem Loch, dessen Durchmesser zumindest annähernd
der Summe aus Kerndurchmesser und der Höhe eines Gewindeganges
entspricht. Damit wird es ermöglicht, daß sich die Unterlegscheibe
allein durch ein entsprechend dimensioniertes
Loch in der gewünschten axialen Lage am Schraubensaft festhält.
Es ist also lediglich notwendig, die Schraube bei der
Vormontage entsprechend weit in die Unterlegscheibe hineinzudrehen,
damit sich die Unterlegscheibe in der richtigen axialen
Stellung befindet. Die Kosten für diese Art der Vormontage sind
um ein Vielfaches niedriger als für einen zusätzlichen eingespritzten,
mittigen Kunststoffteil. Bei dem erfindungsgemäßen
Befestigungsteil wird durch die Abmessung des Loches der Unterlegscheibe
die Lochwandung bei der Vormontage keinesfalls verletzt
und es wird in die Lochwandung kein Gewinde eingeschnitten.
Damit ist auch der Kraftaufwand zum Eindrehen der Schraube
in die Unterlegscheibe sehr gering und jede Korrosionsgefahr
bleibt ausgeschlossen. Zusätzlich gewährleistet das
erfindungsgemäße Befestigungselement eine hervorragende Sicherung
gegen ein axiales Verschieben, da immer zwei einander
gegenüberliegende Abschnitte der Lochwandung am Schraubenschaft
anliegen, und zwar einerseits am Kern und andererseits auf einer
Gewindespitze.
Durch diese besondere Abmessung des Loches ist es auch möglich, daß die Unterlegscheibe
im Gewindebereich exakt in einer rechtwinklig zur Schraubenachse ausgerichteten Ebene
liegen kann. Trotz entsprechend ordnungsgemäßer Sicherung gegen ein axiales Verschieben
ist es also bei einer solchen metallischen Unterlegscheibe nicht unbedingt vorgegeben,
daß diese nach der einen oder der anderen Seite abkippt und somit schräg zur
Schraubenachse liegt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Eindrehen eines Befestigungselementes ist unter anderem dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Auflagefläche für die Unterlegscheibe wenigstens
ein Permanentmagnet vorgesehen ist.
Diese konstruktive Maßnahme wirkt sich gerade bei Verwendung von metallischen Unterlegscheiben
aus Stahlblech positiv aus. Bei der sonst üblichen Verwendung von
Kunststoff-Unterlegscheiben konnte eine Halterung durch entsprechende Klauen erreicht
werden, da sich eine Kunststoff-Unterlegscheibe geringfügig federnd deformieren kann,
um hinter solchen Klauen einrasten zu können. Bei Einsatz einer metallischen Unterlegscheibe,
also beispielsweise bei einer Stahl-Unterlegscheibe, ist eine solche federnde
Verformung nicht denkbar. Es ist daher in konstruktiv einfacher Weise eine Möglichkeit
geschaffen worden, die Unterlegscheibe im Bereich der Abstützfläche zu halten, wobei
die Schraube durch die axiale Verschiebesicherung im Loch der Unterlegscheibe um das
entsprechende Maß in das Aufnahmerohr eindringt. Daher kann mit einer solchen Vorrichtung
in gleicher Weise wie mit den sonst üblichen Kunststoff-Unterlegscheiben auf
dem Dach gearbeitet werden, wo ja die Schraube und die Unterlegscheibe nach dem
Einstecken des Befestigungselementes in die Vorrichtung nach unten weisen und bei
nicht entsprechender Halterung bislang wieder herausfallen konnten.
Zweckmäßigerweise ist die Vorrichtung nach der Erfindung aus Kunststoff oder einem Leichtmetall gefertigt,
und es sind in zwei bezogen auf das Aufnahmerohr einander radial entgegengesetzt
gegenüberliegenden, achsparallel zum Aufnahmerohr ausgerichteten Öffnungen in der Auflagefläche Permanentmagnete
eingesetzt.
Bei einer solchen Anordnung ist gewährleistet, daß die Unterlegscheibe aus Stahl vollflächig
an der Auflagefläche der Vorrichtung anliegt und nicht nur für die
Übertragung der Befestigungskraft auf die zu befestigenden Teile da ist, sondern auch
eine notwendige Führungsfunktion im Zusammenwirken mit dem vorerst in einem entsprechenden
Abstand angeordneten Schraubenkopf übernimmt.
Durch das erfindungsgemäße Befestigungselement und die insbesondere im Dachbereich
einsetzbare erfindungsgemäße Vorrichtung wird eine optimale Möglichkeit geschaffen,
metallische Unterlegscheiben, insbesondere aus
Stahl, einzusetzen und dabei trotzdem eine kostengünstige Fertigung der Befestigungselemente
und einen optimalen Einsatz für ein maschinelles Eindrehen der Befestigungselemente
zu erreichen.
In der nachstehenden Beschreibung werden anhand der Zeichnungen weitere Vorteile der Erfindung
noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Einsatz eines Befestigungselementes bei der Befestigung von Isolationsbahnen;
Fig. 2 den Einsatz eines Befestigungselementes zur Befestigung von Isolationsbahnen
mit zusätzlichen Abdichtungsbahnen;
Fig. 3 ein erfindungsgemäßes Befestigungselement, wobei die Unterlegscheibe geschnitten
und in einer Vormontagelage dargestellt ist;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Unterlegscheibe;
Fig. 5 ein Befestigungselement nach der Erfindung, bei dem die Unterlegscheibe bereits in der fertigen Setzlage,
also nach dem Verschraubungsvorgang dargestellt ist;
Fig. 6 ein erfindungsgemäße Vorrichtung zum Eindrehen eines Befestigungselementes, teilweise im
Schnitt dargestellt, mit eingesetztem Befestigungselement; und
Fig. 7 eine andere Möglichkeit zum Setzen der Befestigungselemente, wobei hier vorerst
die Befestigungselemente von Hand eingestoßen und anschließend die
Schrauben mit der Vorrichtung nach Fig. 6 eingedreht werden.
Ein Befestigungselement 1 dient im wesentlichen zum Befestigen von Isolationsbahnen
2 oder entsprechenden -platten (Fig. 1) oder aber von Isolationsbahnen 2 und zusätzlichen
Abdichtungsbahnen 3 auf einem festen Unterbau 4. Das Befestigungselement
1 selbst ist aus einer Scheibe 5 und einer großflächigen, metallischen Unterlegscheibe
6 gebildet. Die Schraube 5 weist eine Bohrspitze 7, einen über wenigstens einen
Teil ihrer Länge mit einem Gewinde 8 versehenen Schaft 9 und einen Schraubenkopf
10 auf. Das Gewinde 8 kann praktisch über die ganze Länge des Schaftes
9 durchgehend ausgeführt werden, wobei vorteilhaft zumindest unterhalb des
Schraubenkopfes 10 ein gewindefreier Schaftabschnitt 11 vorgesehen ist, so daß
dann zusätzlich die bei solchen Anordnungen schon bisher gegebene Trittsicherheit
beim Belasten der Unterlegscheibe 6 gewährleistet ist. Es wäre auch denkbar, daß das
Gewinde 8 über einen entsprechend kleineren Bereich der Länge des Schaftes 9 geführt
ist. Ein Gewinde 8 ist zumindest anschließend an die Bohrspitze 7 notwendig, um die
Befestigung im festen Unterbau 4 zu bewirken. Zudem müßte in jenem Bereich des
Schaftes 9 ein Gewinde 8 vorgesehen sein, in welchem die Unterlegscheibe 6 in
axialer Richtung gesichert abgestützt werden soll.
Die Unterlegscheibe 6 weist ein mittiges Loch 12 auf, welches im Zentrum einer kegelförmigen
Senkmulde 13 angeordnet ist. Durch diese Senkmulde 13 kann der Schraubenkopf
10 nach dem endgültigen Verschrauben des Befestigungselementes 1 versenkt
angeordnet sein, so daß keine Gefahr einer Verletzung einer darüber zu verlegenden, weiteren
Abdichtungsbahn gegeben ist. Die in Fig. 4 in Draufsicht dargestellte Unterlegscheibe 6
ist annähernd quadratisch mit abgerundeten Ecken ausgeführt. Es ist natürlich auch
ein Befestigungselement 1 mit anders ausgebildeten Unterlegscheiben
denkbar. Dabei ist es gleichgültig, ob die Oberflächen dieser Unterlegscheiben glatt
oder mit entsprechenden Verstärkungsrippen oder Vertiefungen versehen sind.
So kann das Befestigungselement 1 auch eine Unterlegscheibe umfassen, die beispielsweise
zu Versteifungszwecken gewölbt ausgebildet ist.
Das Loch 12 in der Unterlegscheibe 6 ist kleiner als der Gewindeaußendurchmesser, zumindest
aber gleich groß wie der Kerndurchmesser des Gewindebereiches des Schaftes
9 ausgeführt. Der Durchmesser des Loches 12 entspricht dabei zumindest annähernd
der Summe aus Kerndurchmesser und der Höhe eines Gewindeganges.
Aus diesem Grund muß für eine Vormontage die Schraube 5 in das
Loch 12 der Unterlegscheibe 6 eingedreht werden. Die Unterlegscheibe 6 wird mit Abstand
vom Schraubenkopf 10 im Gewindebereich des Schaftes 9 gegen axiales
Verschieben gesichert vormontiert. Diese vormontierte Lage ist der Fig. 3 zu entnehmen.
Es ergeben sich für den nachfolgenden Setzvorgang eines solchen Befestigungselementes
1 im Zusammenwirken mit einer entsprechenden Vorrichtung auf die später noch näher eingegangen wird, zwei Bereiche
zum Zentrieren des Befestigungselementes 1, und zwar den Bereich A im Bereich des
Schraubenkopfes 10 bzw. des an diesem angeordneten Bundes 14 und den Bereich B, wo
die Schraube 5 mit dem Gewinde 8 in das Loch 12 der Unterlegscheibe 6 eingreift. Daher
kann in einem entsprechenden Abstand zwischen diesen zwei Bereichen A und B eine
relativ genaue Achsausrichtung der Schraube 5 beim Eindrehvorgang bewirkt werden.
Der Durchmesser des Loches 12 in der Unterlegscheibe 6 ist, wie bereits ausgeführt,
so bemessen, daß er zumindest annähernd der Summe aus Kerndurchmesser
und der Höhe eines Gewindeganges entspricht. Es liegen dann zwei einander
diametal gegenüberliegende Abschnitte der Wandung des Loches 12 einerseits am Kernmaterial
des Schaftes 9 im Gewindebereich und andererseits an einer gegenüberliegenden Gewindespitze
an, so daß das Gewinde 8 in keinem Fall in die Lochwandung eingreift, eine
optimale Sicherung gegen ein axiales Verschieben ermöglicht wird und trotzdem eine
gewisse Kippmöglichkeit der Unterlegscheibe 6 gegenüber der Schraubenachse gewährleistet
ist, um die Unterlegscheibe 6 entsprechend der Schraubenachse ausrichten zu können.
Je nach Ausbildung der Vorrichtung zum Eindrehen der Befestigungselemente 1 ist es
zweckmäßig, wenn die Vormontage der Unterlegscheibe 6 in einem gleichbleibenden
Abstand vom Schraubenkopf 10 erfolgt. Es ragt dann der Schraubenkopf 10 immer in
gleichem Maße in die entsprechende Vorrichtung hinein, so daß stets die gleichen Möglichkeiten
zum achsgenauen Ausrichten beim Eindrehvorgang vorliegen. In Fig. 6 ist eine
Vorrichtung 15 zum Eindrehen eines Befestigungselementes 1 dargestellt. Diese Vorrichtung
15 weist eine Auflagefläche 16 auf, an der die Unterlegscheibe 6 anliegen kann.
Ferner ist ein Aufnahmerohr 17 vorgesehen, in welches das schraubenkopfseitige Ende
der Schraube 5 eingesteckt werden kann. Die Vorrichtung 15 kann an eine entsprechende
Montageanordnung mit einem Antriebselement angekuppelt werden. Es ist dann
im entsprechenden Aufnahmerohr 17 auch ein axial verschiebbares und drehbar angetriebenes
Werkzeug zum Erfassen des Schraubenkopfes 10 vorgesehen. Dieses Werkzeug
ist jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt. Gerade aus Fig. 6 ist ersichtlich,
daß eine achsgenaue Ausrichtung des Befestigungselementes 1 im Zusammenwirken
mit dem Schraubenkopf 10 und der Unterlegscheibe 6 möglich ist. Es sind also wiederum
die bereits zur Fig. 3 geschilderten Bereiche A und B, welche eine achsgenaue Ausrichtung
der Schraube 5 ermöglichen.
Damit eine entsprechend lagegesicherte Halterung des Befestigungselementes 1 an der
Vorrichtung 15 möglich ist, sind im Bereich der Auflagefläche 16 Permanentmagnete
18 vorgesehen. Zumindest ein solcher Permanentmagnet 18 ist notwendig. Sinnvoll
ist es jedoch, wenn zumindest zwei bezogen auf das Aufnahmerohr 17 einander radial
entgegengesetzt gegenüberliegende, achsparallel zum Aufnahmerohr 17 ausgerichtete
Öffnungen vorgesehen sind, in welche dann diese Permanentmagnete 18 eingesetzt
werden. Es ist dann mit Sicherheit gewährleistet, daß die Unterlegscheibe 6 mit ihrer
ebenen Fläche vollflächig an der Auflagefläche 16 zur Anlage kommt. Gerade bei einer
solchen Anordnung ist es zweckmäßig, wenn die Vorrichtung 15 aus Kunststoff oder
gegebenenfalls aus Leichtmetall gefertigt ist, um dadurch eine optimale Wirkung von
Permanentmagneten 18 zu erzielen.
In Fig. 6 ist die Vorrichtung 15 in einer Arbeitsphase gezeigt, bei der das Befestigungselement
1 in die Vorrichtung 15 eingesteckt und in dieser gehalten ist. Anschließend
folgt der Setzvorgang, also das Eindrehen des Befestigungselementes 1. Es ist aber auch eine andere Vorgangsweise beim Setzen der erfindungsgemäßen Befestigungselemente
1 möglich, wobei in einem solchen Falle die Permanentmagnete 18 der
Vorrichtung 15 nicht benötigt würden. In der Praxis wird die Montage der Befestigungselemente
1 vielfach so gehandhabt, daß diese in den entsprechenden Abständen von
Hand durch die Abdichtungsbahnen 3 in die Isolationsbahnen 2 eingedrückt werden. Es
ist dies der Fig. 7 zu entnehmen. Nach diesem Eindrücken wird die Vorrichtung 15 in
Pfeilrichtung 19 aufgesetzt, und es ist lediglich noch die Schraube 5 entsprechend einzudrehen. Auch in diesem Fall liegt
die Unterlegscheibe 6 an der
Abstützfläche 16 an, sie muß jedoch nicht mehr als Verliersicherung von Permanentmagneten
18 gehalten werden. Auch zum Einstecken der Befestigungselemente 1 von
Hand ist es, abgesehen von der nachfolgend erforderlichen Montage durch die Vorrichtung
15, sinnvoll, wenn eben ein Vormontage des Befestigungselementes 1 erfolgt, bei der
die Unterlegscheibe 6 mit entsprechendem Abstand vom Schraubenkopf 10 angeordnet
ist. Es kann dann das Befestigungselement 1 im Bereich des Schraubenkopfes 10 erfaßt
und entsprechend der Vorgabe in die Isolationsbahn 2 eingesteckt werden.
In der vorstehenden Beschreibung wurde vom Loch 12 in der Unterlegscheibe 6 und
vom Durchmesser dieses Loches 12 gesprochen. Natürlich ist es auch möglich, anstelle eines
kreisförmigen Loches 12 andere Lochformen vorzusehen. Es wäre also auch denkbar,
das Loch 12 mehreckig, also beispielsweise dreieckig, quadratisch oder sechseckig
auszubilden, wobei dann die entsprechende Maße (Durchmessermaße) auf einen
entsprechenden Hüllkreis bezogen sind. Auch die Form der Unterlegscheibe 6 kann den
verschiedensten Gegebenheiten angepaßt werden, wobei es grundsätzlich denkbar ist,
sowohl mehreckige als auch in Draufsicht runde oder ovale Unterlegscheiben 6 einzusetzen.
Auch der Schraubenkopf 10 kann auf verschiedene Art und Weise ausgebildet
sein, so daß es auch durchaus möglich wäre, anstelle eines Außen-Sechskant-Angriffes
einen Innenangriff vorzusehen oder grundsätzlich einen anderen Werkzeugangriff. Um
eine exaktere Führung des Schraubenkopfes 10 im Aufnahmerohr 17 zu bewerkstelligen,
wäre es denkbar, den Bund 14 exakter an den Innendurchmesser des Aufnahmerohres
17 anzupassen.
Damit ist ein kostengünstiges Befestigungssystem für kleine
und mittelgroße Flachdächer geschaffen worden, wobei sowohl das Befestigungselement
1 als auch die Vorrichtung 15 natürlich auch im Wandbereich und im Innenbereich, z. B.
bei Decken, einsetzbar ist. Es ist eine rationelle Menge mit vormontierten Befestigungselementen
1 möglich, wobei in gleicher Weise auch das Vorstecken der Befestigungselemente
1 bei Dachflächen ermöglicht wird.
Claims (3)
1. Befestigungselement zum Befestigen von Isolationsbahnen (2)
oder -platten und gegebenenfalls zusätzlichen Abdichtungsbahnen
(3) auf einem festen Unterbau (4), bestehend aus einer Schraube
(5) und einer großflächigen, metallischen Unterlegscheibe (6),
wobei die Schraube (5) eine Bohrspitze (7), einen mit einem Gewinde
(8) versehenen Schaft (9) und einen Schraubenkopf (10)
aufweist und wobei die Unterlegscheibe (6) ein vorzugsweise mittiges
Loch (12) zum Einführen des Schaftes (9) aufweist, wobei
der Durchmesser des Loches (12) in der Unterlegscheibe (6) kleiner
als der Gewindeaußendurchmesser, zumindest jedoch gleich
groß wie der Kerndurchmesser des Gewindes (8) des Schaftes (9)
ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des
Loches (12) zumindest annähernd der Summe aus Kerndurchmesser
und der Höhe eines Gewindeganges entspricht.
2. Eindrehvorrichtung zum Eindrehen eines Befestigungselementes
(1) nach Anspruch 1, mit einer Auflagefläche (16) für die
Unterlegscheibe (6) und einem Aufnahmerohr (17) zum Einstecken
des schraubenkopfseitigen Endes der Schraube (5), wobei das
Aufnahmerohr (17) zudem zur Aufgabe eines axial verschiebbaren
und drehbar angetriebenen Werkzeuges zum Erfassen des Schraubenkopfes
(10) ausgebildet und in der
Auflagefläche (16) für die Unterlegscheibe (6) wenigstens ein
Permanentmagnet (18) vorgesehen ist.
3. Eindrehvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß diese aus Kunststoff oder Leichtmetall gefertigt ist und daß
in zwei bezogen auf das Aufnahmerohr (17) einander radial entgegengesetzt
gegenüberliegende, achsparallel zum Aufnahmerohr (17)
ausgerichtete Öffnungen in der Auflagefläche (16) Permanentmagnete
(18) eingesetzt sind.
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