DE41383C - Pianino - Gehäuse aus Metallplatten - Google Patents

Pianino - Gehäuse aus Metallplatten

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DE41383C
DE41383C DENDAT41383D DE41383DA DE41383C DE 41383 C DE41383 C DE 41383C DE NDAT41383 D DENDAT41383 D DE NDAT41383D DE 41383D A DE41383D A DE 41383DA DE 41383 C DE41383 C DE 41383C
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DE
Germany
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metal plates
pianino
housing made
housing
clamping rails
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Expired - Lifetime
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DENDAT41383D
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L. RÖMHILDT, Hof-Pianoforte-Fabrik in Weimar
Publication of DE41383C publication Critical patent/DE41383C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
L RÖMHILDT in WEIMAR. Pianino-Gehäuse aus Metallplatten.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung besteht in der Verwendung von Metallplatten zur Herstellung der Gehäuse von Pianinos und ähnlichen Instrumenten, die nach tropischen Gegenden verschickt werden, und bezweckt eine Sicherung der Gehäuse gegen den schädlichen oder zerstörenden Einflufs, welchen in solchen Gegenden der Temperatur- und Feuchtigkeitswechsel, sowie Termiten und andere Insecten haben. Die Platten müssen derartig befestigt werden, dafs eine freie Ausdehnung und Zusammenziehung derselben bei wechselnder Temperatur möglich ist, während jedoch jedes Mitklirren der Tafeln beim Spielen ausgeschlossen sein mufs.
Das auf beiliegender Zeichnung, Fig. 1 bis 3, dargestellte Gehäuse soll diese Bedingungen erfüllen. Die Wände des Gehäuses bestehen aus Metalltafeln D, welche auf ihrer inneren Seite mit einer Schicht aus weichen, die Schallwellen auffangenden Stoffen bedeckt sind. Um nun diese Tafeln derartig zu befestigen, dafs sie sich nicht ohne Weiteres verschieben und demnach bei eintretender Ausdehnung oder Zusammenziehung nachgeben können, ist die Einrichtung folgendermafsen getroffen:
Die Ränder der Platten D liegen auf den Schienen E des Gestellgerippes auf. An den Ecken des Gehäuses befinden sich die senkrechten, drehbaren und excentrisch gelagerten Säulen A, an deren Umfang die Lappen b der Klemmschienen B schleifen. Die Klemmschienen sind mit Zapfen α versehen, welche durch die Rippenschiene E hindurchgreifen und durch Stifte d gehalten werden. Durch Drehen der Säule A werden die Lappen b der Klemmschiene B durch Wirkung der excentrischen Lagerung der Säule in geringem Mafse um den Punkt d gedreht, so zwar, dafs hierbei der Theil e der Klemmschiene auf den Rand_/ der Gehäuseplatten geprefst und letztere festgehalten wird.
Mittelst einer Säule werden stets zwei Klemmplatten D angeprefst, so dafs die Befestigung der Metallplatten sehr einfach ist, und zwar eine Ausdehnung und Zusammenziehung, jedoch kein Lockerwerden bezw. Mitklirren der Platten gestattet.
Die obere Vorderseite der Gehäusewand läfst sich beim Stimmen des Instrumentes durch Drehen der vorderen Säule mittelst eines geeigneten Schlüssels leicht herausnehmen und einsetzen.
Die Säulen A sind entsprechend verkleidet, ebenso werden die Klemmschienen an geeigneter Stelle mit Verzierungen bedeckt, so dafs das Aeufsere des Metallgehäuses eine gefällige Form erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Pianinos mit Metallgehäusen die Befestigung der einzelnen Wandplatten durch Klemmschienen B, die mit Zapfen α versehen sind und deren Enden b durch die drehbaren und excentrisch gelagerten Ecksäulen A beeinfiufst werden, während die anderen Enden c der Klemmschienen gegen die Gehäuseplatte drücken und letztere hierdurch an den Gestellrippen E festgehalten werden.
DENDAT41383D Pianino - Gehäuse aus Metallplatten Expired - Lifetime DE41383C (de)

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