DE4136925C2 - Aufnahmeelement für Scheckkarten - Google Patents
Aufnahmeelement für ScheckkartenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C11/00—Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
- A45C11/18—Ticket-holders or the like
- A45C11/182—Credit card holders
- A45C11/184—Credit card holders with a reminding device, e.g. when the card is not returned into its holder
Landscapes
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- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Aufnahmeelement für Scheckkar
ten oder dergleichen rechteckige Karten gemäß der Gattung
des Anspruchs 1.
Aus der DE 33 20 207 A1 ist ein solches Aufnahmeelement
bekannt, das als flache Schutzhülle aus biegesteifem
Kunststoffmaterial ausgebildet ist. Die in einem solchen
Aufnahmeelement abgelegte Scheckkarte ist gegen Beschädi
gungen gut geschützt, und die Wandung des Aufnahmeelements
ist so dünn ausgeführt, daß eine Aufbewahrung in der
Brieftasche oder in der Tasche eines Kleidungsstücks mög
lich ist. Derartige Aufnahmeelemente sind somit bestens
für die Aufbewahrung von Scheckkarten oder dergleichen
Karten geeignet.
Zur Benutzung der in dem Aufnahmeelement abgelegten Karte
muß diese zunächst entnommen werden, wobei es dann gele
gentlich vorkommt, daß der Benutzer die Karte nach dem Ge
brauch versehentlich nicht wieder in das Aufnahmeelement
einschiebt. Insbesondere bei sogenannten Bankautomaten, an
denen mittels Scheckkarten Bargeld abgehoben werden kann,
kommt es immer wieder vor, daß nach der Geldentnahme die
Scheckkarte vergessen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufnahmeelement
für Scheckkarten oder dergleichen zu schaffen, bei dem
ersichtlich ist, wenn die Scheckkarte entnommen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Aufnahmeelement der
eingangs genannten Gattung durch die im Anspruch 1
aufgeführten Merkmale erhalten. Das Aufnahmeelement besitzt
an einer sich mittels Federkraft öffnenden Klappe einen
Bügel, durch den die Scheckkarte bei geschlossener Karte
hindurchgeschoben wird. Dadurch wird die Klappe daran
gehindert, sich bei eingeschobener Scheckkarte zu öffnen.
Sobald jedoch die Scheckkarte entnommen worden ist, öffnet
sich die Klappe mittels Federkraft, wodurch der Benutzer
sofort erkennt und daran erinnert wird, daß die Scheckkarte
gerade nicht im Aufnahmeelement einliegt. Die geöffnete
Klappe verhindert, daß der Benutzer die Scheckkarte wieder
ordnungsgemäß im Aufnahmeelement unbeabsichtigt in leerem
Zustand wieder einsteckt, da die geöffnete Klappe das gesamte
Aufnahmeelement sehr sperrig macht. Erst wenn der Benutzer
die Scheckkarte wieder ordnungsgemäß im Aufnahmeelement
eingeschoben hat, wird die Klappe in der geschlossenen
Stellung gehalten, so daß das Aufnahmeelement wieder die
erforderliche flache Form hat und problemlos in die Tasche
gesteckt werden kann.
Aus der US 3 970 130 ist ein Aufnahmeelement für eine Karte
bekannt, bei dem zwar eine flexible Kunststoffhaut als
Scharnier für eine sich öffnende Klappe dient, jedoch besitzt
dieses Aufnahmeelement insbesondere keine Einschuböffnung an
einer Schmalseite, wie dies beim Erfindungsgegenstand
vorgesehen ist. Außerdem besitzt die sich öffnende Klappe bei
dem bekannten Aufnahmeelement keinen Bügel, der ein im
Aufnahmeelement einliegendes Teil umschließen könnte.
Aus der DE 90 14 531 U1 ist weiterhin ein Behälter bekannt,
der einen mittels Federkraft sich öffnenden Teil besitzt.
Dieser Behälter ist nicht als flache, dünnwandige Schutzhülle
für Scheckkarten oder dergleichen ausgebildet, sondern dient
als Schmuckschatulle oder als Etui für Brillen oder
Füllfederhalter. Die im Behälter einliegenden Gegenstände
bewirken auch hier keine Verriegelung zwischen der
Bodenplatte und dem aufklappbaren Deckel, so daß
Gemeinsamkeiten mit den erfindungswesentlichen Merkmalen
nicht vorliegen.
Zum Öffnen der Klappe wird beim Erfindungsgegenstand
vorzugsweise eine Blattfeder verwendet, da diese sehr
kostengünstig herstellbar und im Aufnahmeelement anbringbar
ist. Die kostengünstige Herstellung des gesamten
Aufnahmeelements ist ganz besonders wesentlich, da es sich
hierbei um einen Massenartikel handelt.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Bügel
bei geschlossener Klappe in geringem Abstand von der Ein
schuböffnung und parallel zu dieser verläuft. Der geringe
Abstand zur Einschuböffnung hat den Vorteil, daß der Bügel
bei eingeschobener Scheckkarte nicht in der Mitte der
Karte, sondern im äußeren Drittel angreift. Dadurch wird
auch bei einem verhältnismäßig breit ausgebildeten Bügel
ein Verbiegen der eingeführten Scheckkarte vermieden. Der
Bügel befindet sich in verhältnismäßig großem Abstand vom
Federelement, so daß im Bereich des Bügels die von der
Blattfeder ausgehende Federkraft entsprechend reduziert
ist.
Durch die Verwendung eines sogenannten Filmscharniers läßt
sich das Aufnahmeelement zusammen mit der Klappe als ein
stückiges Kunststoffteil besonders kostengünstig
herstellen.
Das erfindungsgemäße Aufnahmeelement kann für die Aufnahme
einer zweiten Scheckkarte oder dergleichen an der Rücksei
te der Bodenplatte eine zusätzliche Einstecktasche haben.
Besitzt die Einstecktasche einen gegenüber dem anderen
Aufnahmeraum zurückgesetzten Tiefenanschlag, so hat dies
den Vorteil, daß die im anderen Aufnahmeraum befindliche
Scheckkarte etwas weiter vorsteht und auch dann noch pro
blemlos gegriffen werden kann, wenn in der Einstecktasche
eine gleichgroße Scheckkarte aufbewahrt ist.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektifische Ansicht eines ersten Ausfüh
rungsbeispiels in geöffnetem Zustand,
Fig. 2 eine perspektifische Ansicht eines zweiten Ausfüh
rungsbeispiels in geöffnetem Zustand,
Fig. 3 die Draufsicht auf das in Fig. 2 dargestellte
Aufnahmeelement in geschlossenem Zustand,
Fig. 4 die Seitenansicht des Aufnahmeelements von Fig.
3,
Fig. 5 die Unterseite des Aufnahmeelements von Fig. 3
und
Fig. 6 den Längsschnitt AA des Aufnahmeelements von Fig.
3.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Auf
nahmeelements 1 dargestellt, welches von dem in Fig. 2
dargestellten Aufnahmelement 2 sich durch besondere Tie
fenanschläge 3 unterscheidet. Die Tiefenanschläge 3 sind
so ausgebildet, daß eine hier nicht dargestellte Scheck
karte durch die Einschuböffnung 4 in den Aufnahmeraum 5
eingeschoben werden kann, bis sie mit ihrem Rand an den
Tiefenanschlägen 3 anliegt.
Das Aufnahmeelement 1 besitzt 4 Schmalseiten 6 bis 9, von
denen nur die Schmalseite 6 offen ist und damit die Ein
schuböffnung 4 bildet. Die Breitseiten 10, 11 bilden die
Bodenplatte und die Oberseite des Aufnahmeelements 1, wo
bei an der Oberseite eine hier geöffnete Klappe 12 ausge
bildet ist, die gegen die Kraft einer Blattfeder 13 in ei
ne geschlossene Stellung gebracht werden kann.
An der Klappe 12 ist ein breiter Bügel 14 ausgebildet, der
eine Bügelöffnung 15 hat. Bei geschlossener Klappe 12
taucht der Bügel 14 in eine Mulde 16 der Bodenplatte 17
ein. Wird nun bei geschlossener Klappe 12 (Fig. 3 bis
Fig. 6) eine Scheckkarte in die Einschuböffnung 4
eingeführt, so kann die Scheckkarte durch die Bügelöffnung
15 bis zu den Tiefenanschlägen 3 eingeschoben werden. Der
vom Bügel 14 umschlossene Raum stellt somit einen Teil des
Aufnahmeraums 5 dar.
Die Klappe 12 ist über ein Filmscharnier 20 schwenkbar mit
der Schmalseite 8 des Aufnahmeelements 1 verbunden. Das
Filmscharnier 20 besteht aus einer dünnen Kunststoffhaut,
so daß sich das gesamte Aufnahmeelement 1 einschließlich
Filmscharnier 20 und Klappe 12 als einstückiges Kunst
stoffteil herstellen läßt.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Aufnahmeelement 2 ist an
stelle der Tiefenanschläge 3 von Fig. 1 ein Quersteg 18
an der Klappe 12 als Tiefenanschlag vorgesehen. Im übrigen
ist die Funktion mit der Ausführung gemäß Fig. 1
identisch.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Aufnahmeelemente
1, 2 besitzen an der Rückseite der Bodenplatte 17 jeweils
eine Einstecktasche 19, die für die Aufnahme einer zweiten
Scheckkarte geeignet ist.
In Fig. 3 ist die Draufsicht des Aufnahmeelements 2 gemäß
Fig. 2 dargestellt, jedoch bei niedergedrückter Klappe
12. Die Klappe 12 bleibt nur bei eingeschobener Scheckkar
te in dieser Stellung, da dann die Scheckkarte durch die
Bügelöffnung 15 (Fig. 2) hindurchgreift und ein selbsttä
tiges Öffnen der Klappe 12 verhindert. Sobald die Scheck
karte aus der Einschuböffnung 4 herausgezogen wird, öffnet
die Blattfeder 13 die Klappe 12 bis diese die in Fig. 2
dargestellte Stellung erreicht hat.
In Fig. 4 ist die Seitenansicht des Aufnahmeelements 2
bei geschlossener Klappe 12 dargestellt. Die an der Unter
seite angebrachte Einstecktasche 19 besitzt eine Ein
stecköffnung 21, in die eine zweite Scheckkarte oder der
gleichen einsteckbar ist.
In Fig. 5 ist die Unterseite des Aufnahmelements 2 mit
der Einstecktasche 19 dargestellt.
Der Längsschnitt gemäß Fig. 6 zeigt das Aufnahmeelement 2
bei geschlossener Klappe 12 in vergrößerter Darstellung.
Im Bereich der Einschuböffnung 4 ist der obere Öffnungs
rand 22 gegenüber dem unteren Öffnungsrand 23 geringfügig
zurückgesetzt, damit das Einführen einer Karte in die Ein
schuböffnung 4 erleichtert wird. Die halbkreisförmigen
Aussparungen 24, 25 (Fig. 3) bilden eine Grifföffnung,
damit die eingeschobene Scheckkarte leicht erfaßt werden
kann.
Die Darstellung gemäß Fig. 6 zeigt wie der Bügel 14 in
der Mulde 16 bei geschlossener Klappe 12 einliegt. Die Bü
gelöffnung 15 erstreckt sich über einen verhältnismäßig
breiten Bereich, so daß der Bügel 14 einen entsprechend
großen Teilabschnitt des Aufnahmeraums 5 umschließt.
Ein im Aufnahmeraum 5 angeordneter Tiefenanschlag 3 (Fig.
1) kann dort so angeordnet sein, daß dieser einen gering
eren Abstand zur Einschuböffnung 4 hat als die Tiefenbe
grenzung der Einstecktasche 19. Auf diese Weise wird
erreicht, daß eine in die Einstecktasche 19 eingeschobene
Scheckkarte gegenüber der im Aufnahmeraum 5 eingeschobenen
Scheckkarte geringfügig zurückgesetzt ist, wodurch der Zu
griff zu der im Aufnahmeraum 5 befindlichen Scheckkarte
erleichtert wird.
Claims (6)
1. Aufnahmeelement für Scheckkarten oder dergleichen rech
teckige Karten, das als flache, dünnwandige Schutzhülle
aus Kunststoffmaterial ausgebildet ist und an einer
Schmalseite eine Einschuböffnung hat sowie an den übrigen
Schmal- und Breitseiten eine in den schmalen Aufnahmeraum
des Aufnahmeelements einschiebbare Karte umschließt, dad
urch gekennzeichnet, daß im Bereich ei
ner Schmalseite (8) eine flexible Kunststoffhaut als Film
scharnier (20) ausgebildet ist, das in eine mittels Feder
kraft sich öffnende Klappe (12) übergeht, die in geschlos
sener Stellung einen Großteil einer Breitseite (11) des
Aufnahmeelements (1; 2) bildet, daß die der Klappe (12)
gegenüberliegende Bodenplatte eine Mulde (16) hat, in die
ein an der Klappe (12) angebrachter Bügel (14) bei ge
schlossener Klappe (12) eintaucht, und daß bei geschlosse
ner Klappe (12) die vom Bügel (14) umschlossene Bügelöff
nung (15) mit der Einschuböffnung (4) fluchtet und einen
Teilbereich des Aufnahmeraums (5) bildet.
2. Aufnahmeelement nach Anspruch 1, dadurch geke
nnzeichnet, daß eine Blattfeder (13) im Bereich des
Filmscharniers (20) angeordnet ist.
3. Aufnahmeelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadu
rch gekennzeichnet, daß der Bügel (14) am
freien Ende der Klappe (12) angrenzt.
4. Aufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel
(14) bei geschlossener Klappe (12) in geringem Abstand von
der Einschuböffnung (4) und parallel zu dieser verläuft.
5. Aufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Aufnahmeelement (1, 2) mit Klappe (12) und Bügel (14) als
einstückig gespritztes Kunststoffteil hergestellt ist.
6. Aufnahmeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Rückseite (10) der Bodenplatte eine Einstecktasche (19) für
eine weitere Scheckkarte angeordnet ist und daß im
aufklappbaren Aufnahmeraum (5) ein Tiefenanschlag (3)
ausgebildet ist, der einen geringeren Abstand von der
Einschuböffnung (4) hat als die Tiefenbegrenzung einer an der
Rückseite befindlichen zusätzlichen Einstecktasche (19).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914136925 DE4136925C2 (de) | 1991-11-11 | 1991-11-11 | Aufnahmeelement für Scheckkarten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914136925 DE4136925C2 (de) | 1991-11-11 | 1991-11-11 | Aufnahmeelement für Scheckkarten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4136925A1 DE4136925A1 (de) | 1993-05-13 |
| DE4136925C2 true DE4136925C2 (de) | 1998-06-10 |
Family
ID=6444449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914136925 Expired - Lifetime DE4136925C2 (de) | 1991-11-11 | 1991-11-11 | Aufnahmeelement für Scheckkarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4136925C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3970130A (en) * | 1975-09-15 | 1976-07-20 | Everett Randolph Casey | Ticket holder |
| DE3320207A1 (de) * | 1983-06-03 | 1984-12-06 | Gerhard 7100 Heilbronn Ritter | Schutzhuelle fuer eine scheckkarte oder dergleichen |
| DE9014531U1 (de) * | 1990-10-19 | 1991-01-31 | Spreitzer, Helmut, St. Peter | Verschließbarer Behälter |
-
1991
- 1991-11-11 DE DE19914136925 patent/DE4136925C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3970130A (en) * | 1975-09-15 | 1976-07-20 | Everett Randolph Casey | Ticket holder |
| DE3320207A1 (de) * | 1983-06-03 | 1984-12-06 | Gerhard 7100 Heilbronn Ritter | Schutzhuelle fuer eine scheckkarte oder dergleichen |
| DE9014531U1 (de) * | 1990-10-19 | 1991-01-31 | Spreitzer, Helmut, St. Peter | Verschließbarer Behälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4136925A1 (de) | 1993-05-13 |
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Legal Events
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