DE4136121C2 - Einrichtung zum automatischen Justieren eines Ablenkrasters auf einer Bildfläche - Google Patents

Einrichtung zum automatischen Justieren eines Ablenkrasters auf einer Bildfläche

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    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum automati­ schen Justieren eines Ablenkrasters auf einer Bildfläche ge­ mäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Einrich­ tung ist bekannt durch die DE-OS 39 36 790.
Bei einer derartigen Einrichtung erzeugen die vier im Qua­ drat angeordneten Sensoren der Sensoreinheit Ausgangssigna­ le, die die Lage des Lichtstrahls zu einem definierten Zeit­ punkt und damit die Lage des Ablenkrasters auf der Bildflä­ che anzeigen. Aus diesen Signalen wer den in einer Matrix Kor­ rekturspannungen gewonnen, mit denen die Lage des Ablenkra­ sters in Horizontalrichtung und in Vertikalrichtung korri­ giert wird. Bei der bekannten Einrichtung enthält die Matrix insgesamt vier Addierstufen und zwei Subtrahierstufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schaltungsauf­ wand für die Matrix zur Erzeugung der Korrekturspannungen zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfin­ dung gelöst. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist im Anspruch 2 angegeben.
Bislang war man davon ausgegangen, daß jeweils zwei Sensoren in Horizontalrichtung nebeneinander und in Vertikalrichtung übereinander liegen müssen, um Signale für die Korrekturspan­ nungen für die horizontale und vertikale Lage zu gewinnen. Die Erfindung wendet sich nun von dieser Lösung ab. Stattdes­ sen wird die Sensoreinheit räumlich gegenüber der Bildfläche um 45° gedreht, so daß nunmehr die beiden Diagonalen der qua­ dratischen oder rechteckförmigen Sensoreinheit in Horizontal­ richtung und Vertikalrichtung des Ablenkrasters weisen. Es hat sich überraschend gezeigt, daß lediglich durch diese an­ dere räumliche Lage der Sensoreinheit relativ zur Bildfläche die Matrix zur Gewinnung der Korrekturspannungen aus den Aus­ gangssignalen der vier Sensoren beträchtlich vereinfacht wird. Statt der bisher verwendeten vier Addierstufen und zwei Subtrahierstufen werden nur noch zwei Subtrahierstufen benötigt. Diese Subtrahierstufen werden unmittelbar oder über Verstärker mit den Ausgangssignalen der vier Sensoren gespeist und liefern an ihren Ausgängen unmittelbar die Kor­ rekturspannungen für die Lage des Ablenkrasters in Horizon­ talrichtung und Vertikalrichtung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläu­ tert. Darin zeigen
Fig. 1 die Anordnung einer Sensoreinheit an der Bildfläche,
Fig. 2 eine Schaltung zur Auswertung der Ausgangssignale der vier Sensoren und
Fig. 3 eine Tabelle für verschiedene Werte der Ausgangssignale.
Fig. 1 zeigt eine Bildfläche 1, auf der ein Projektions­ fernsehbild 2 abgebildet wird. Neben der Bildfläche 1 ist die Sensoreinheit 3 angeordnet, die aus vier im Quadrat ange­ ordneten Sensoren A, B, C, D besteht. Die Sensoreinheit 3 ist gegenüber der üblichen Lage um 45° gedreht, derart, daß die beiden Diagonalen des gebildeten Quadrats in Horizontal­ richtung H und Vertikalrichtung V des Bildes 2 gerichtet sind. Der das Fernsehbild 2 auf der Bildfläche 1 erzeugende Lichtstrahl L ist außerhalb der Bildfläche 1 dunkel getastet. Zu einem definierten Zeitpunkt während eines Ab­ lenkrasters wird der Lichtstrahl kurz hell getastet. Während dieser kurzen Helltastung muss sich der Lichtstrahl L auf der Sensoreinheit 3 befinden. Eine Abweichung in Horizontalrich­ tung oder Vertikalrichtung innerhalb der Sensoreinheit 3 wird registriert. Die Sensoreinheit 3 erzeugt daraufhin Sig­ nale, die über den symbolisch dargestellten Verstärker 4 auf eine Auswerteschaltung 5 gelangen. Die Auswertschaltung 5 steuert die Ablenkung in Horizontalrichtung und Vertikalrichtung derart, daß der Lichtstrahl L während seiner Helltastung in der Mitte der Sensoreinheit 3 steht. Bei dieser Lage hat dann auch das auf der Bildfläche 1 geschriebene Bild 2 die richtige Lage in beiden Ablenkrichtungen.
In Fig. 2 werden die Ausgangssignale der vier Sensoren A, B, C, D den Verstärkern 4a, 4b, 4c, 4d zugeführt. Die Ausgangs­ signale der vier Sensoren sind vom auftreffenden Licht abhän­ gige Ströme, die in den Verstärkern 4 in entsprechende Span­ nungen UA, UB, UC, UD umgewandelt werden. In dem Verstärker 6 werden die Ausgangssignale UA und UC der Sensoren A und C und in dem Verstärker 7 die Ausgangssignale UB und UD subtra­ hiert. Das dadurch gewonnene Korrektursignal UV am Ausgang des Verstärkers 6 stellt die Abweichung der Lage des Licht­ strahls L in Vertikalrichtung V dar. Das Ausgangssignal UH am Ausgang des Verstärkers 7 stellt entsprechend die Abwei­ chung in der Lage von L in Horizontalrichtung dar. Es ist ersichtlich, daß die gesamte als Matrix wirkende Schaltung zur Gewinnung von UV und UH beträchtlich vereinfacht wird. Während in der genannten bekannten Anordnung zur Gewinnung dieser Signale vier Addierstufen und zwei Subtrahierstufen erforderlich waren, werden in Fig. 2 nur noch zwei als Sub­ trahierstufen dienende Verstärker 6, 7 benötigt. Vorausset­ zung für die Funktion der gesamten Anordnung ist jeweils, daß der Lichtstrahl L überhaupt auf die Sensoreinheit 3 trifft, da sonst eine Detektierung der jeweiligen Lage von L nicht möglich ist.
Fig. 3 zeigt für die Korrekturspannung UV vier denkbare Zu­ stände. Der Zustand UA = UC = O bedeutet, daß die Sensoren A und C vom Lichtstrahl L nicht getroffen werden. Das ist ein un­ definierter Zustand. UV ist dann unbestimmt, und eine Korrek­ tur der Rasterlage in Vertikalrichtung ist dann nicht mög­ lich. Der Zustand UA größer als UC bedeutet, daß der Licht­ strahl L auf der Sensoreinheit 3 nach oben abgewichen ist. Die Spannung UV nimmt dann den logischen Wert "1" an. Dieser dient in der angeschlossenen Korrekturschaltung in dem Sinne, daß der Lichtstrahl L wieder durch Beeinflussung der Verti­ kalablenkung nach unten in seine Sollage verschoben wird. Der Zustand UA kleiner UC bedeutet, daß der Lichtstrahl L nach unten von der Sollage abweicht. Die Spannung UV nimmt dann den logischen Wert "0" an. Dadurch wird die Vertikalab­ lenkschaltung so beeinflußt, daß der Lichtstrahl L wieder nach oben in seine Sollage geschoben wird. Bei UA = UC ist UV ebenfalls unbestimmt. Die für UV und die Vertikallage be­ schriebenen Zustände gelten in entsprechender Weise für die Horizontalrichtung durch Auswertung der Signale der Sensoren B und D.

Claims (2)

1. Einrichtung zum Justieren eines optisch projizierten Ablenkrasters auf einer Bildfläche, wobei die Einrichtung eine vierteilige, im Quadrat angeordnete Sensoreinheit aufweist, deren vier Teilsensoren jeweils ein Ausgangssignal (UA, UB, UC, UD) erzeugen, wenn diese von einem Lichtstrahl des Rasters beaufschlagt sind, wobei die Sensoreinheit neben der Bildfläche angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (3) so angeordnet ist, dass die Diagonalen der Sensoreinheit in Horizontalrichtung und Vertikalrichtung des Ablenkrasters weisen, wobei zwei Teilsensoren (B, D) in Horizontalrichtung des Ablenkrasters nebeneinander liegen, und wobei die beiden anderen Teilsensoren (A, C) in Vertikalrichtung des Ablenkrasters übereinander liegen, dass die Ausgänge der zwei horizontal angeordneten Teilsensoren (B, D) mit den Eingängen einer ersten Subtrahierstufe (7) verbunden sind, die an ihrem Ausgang ein horizontales Rasterkorrektursignal (UH) erzeugt und dass die Ausgänge der zwei vertikal angeordneten Teilsensoren (A, C) mit den Eingängen einer zweiten Subtrahierstufe (6) verbunden sind, die an ihrem Ausgang ein vertikales Rasterkorrektursignal (UV) erzeugt, wobei das horizontale bzw. vertikale Rasterkorrektursignal eine Verschiebung des Rasters in horizontaler bzw. vertikaler Richtung auslöst.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Subtrahierstufen durch Operationsverstärker (6, 7) gebildet sind.
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