DE4124777C2 - Spannungswandler für Solarenergieanlagen - Google Patents
Spannungswandler für SolarenergieanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spannungswandler für Solarenergie
anlagen.
Zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine Netzspannung ist es
nach dem Aufsatz "Satte Leistung in der Prärie" in der
Zeitschrift "ELO" Heft 6, 1986 Seite 22-27 bekannt, einen auf
der Netzfrequenz schwingenden und in einem Schaltnetzteil IC
integrierten Pulsbreitenmodulator sowie zwei Halbleiterschalter
zum wechselweisen Schalten der Gleichspannung auf die beiden
Primärspulen eines Transformators zu verwenden, dessen
Sekundärwicklung die Netzspannung für den Verbraucher liefert
und der eine Hilfswicklung besitzt, die in Verbindung mit einer
Istwerterfassung ein Meßglied für einen Regler zur
Regelung des Effektivwertes der Netzspannung bildet.
Die bekannte Schaltung dient zum Anschluß von netzbetriebenen
Geräten für 220 Volt über einen kurzschlußsicheren und
geregelten Spannungswandler an einem 12-Volt Autoakku. Während
des praktischen Betriebes wird der Autoakku über die
Lichtmaschine bei laufendem Motor geladen, wie dies aus der
2. Spalte von links auf Seite 23 hervorgeht. Der Wandler wird bei
Inbetriebnahme mit dem Hauptrelais eingeschaltet und nach
Betriebsende wieder abgeschaltet (siehe 3. Spalte von links auf
Seite 23). Nach Abstellen des Motors wird der Akku nicht mehr
geladen, weil die Lichtmaschine nicht mehr angetrieben wird.
Demgegenüber bleibt bei einer Solarenergieanlage der Akku und
der Spannungswandler dauernd mit den Gleichstrom erzeugenden
Solarzellen verbunden, da unter anderem auch Verbraucher
angeschlossen sind, die sich selbständig ein- und ausschalten
(z. B. Kühlschränke). Der Spannungswandler in einer
Solarenergieanlage muß also dauernd betriebsbereit sein im
Gegensatz zu dem Wandler, der an einen Autoakku angeschlossen
ist und nach Betriebsende wieder abgeschaltet und entfernt wird.
Die Lichtmaschine zum Laden des Autoakkus steht jederzeit zur
Verfügung, während in einer Solarenergieanlage praktisch nur bei
Sonnenschein ein Aufladen des Akkus erfolgt, nicht dagegen bei
Dunkelheit und nur in geringem Maße bei bedecktem Himmel.
Leerlaufverluste des Wandlers zu verringern ist also nur in
Solarenergieanlagen sinnvoll und erübrigt sich bei an Autoakkus
angeschlossenen Wandlern. Deshalb sind in dem Aufsatz der
Zeitschrift "ELO" keine Maßnahmen zur Verringerung von
Leerlaufverlusten genannt.
Die DE 34 03 895 A1 hat eine Schaltungsanordnung für einen
Solargenerator zur Umformung von Gleichstrom in Gleichstrom
unter Zwischenumformung in Wechselstrom zum Gegenstand. Mit
dieser Schaltungsanordnung ist eine einfache Spannungsregelung
und Transformation auf hohe Spannungen bei geringem Gewicht
möglich. Spannungsreglung und Hochtransformierung der Spannung
werden in einer komplexen Schaltungsanordnung kombiniert. Als
Spannungsregler wird ein Zweipunktregler mit kapazitivem
Speicher benutzt. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung
dient jedoch zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom, so
daß die bekannte Anordnung nach einem anderem Wirkungsprinzip
arbeitet.
In dem Aufsatz "Gleichspannungswandler: 220 V aus dem Autoakku" in der "Funkschau" 21/1984,. Seite 81 bis 85 ist
ein Gleichspannungswandler zur Erzeugung von 220 V Wechselstrom
aus dem Autoakku beschrieben, bei dem eine Regelung der
effektiven Ausgangsspannung erfolgt. In der Schaltung für einen
Wandler von 12 Volt nach Bild 1 ist kein Schaltnetzteil-IC mit
einem Pulsbreitenmodulator vorgesehen. Weiterhin ist die
Schaltung nach Bild 1 nicht für Solarenergieanlagen bestimmt und
eine Reduzierung der Leerlaufverluste mit Hilfe einer
Einschaltautomatik ist nicht vorhanden, so daß die erfindungs
gemäße Aufgabe durch die bekannte Schaltung nicht gelöst wird.
Das Schaltnetzteil nach der DE 26 51 196 A1 ist für Geräte der
Nachrichtentechnik bestimmt. Hier wird Netzspannung in
Gleichspannung und dann wieder in Wechselspannung umgewandelt,
während nach der Erfindung nur Gleichspannung in Wechselspannung
umgewandelt werden soll. Durch das bekannte Netzteil soll eine
Verkleinerung und Verbilligung des Netztransformators von
Fernsehgeräten erreicht werden, indem mit der gleichgerichteten
Netzspannung, einem elektronischen Schalter und einer
schwingfähigen Schaltung in der Primärwicklung eines
Trenntransformators Stromimpulse mit einer gegenüber der
Netzfrequenz hohen Frequenz von etwa 20-28 kHz erzeugt werden.
Diese Stromimpulse erzeugen in der Sekundärwicklung des
Transformators Spannungsimpulse, aus denen mit
Gleichrichterschaltungen die gewünschten Betriebsspannungen
für die einzelnen Stufen des Fernsehempfängers gewonnen werden.
Diese Art von Schaltnetzteilen haben den Nachteil, daß die
Arbeitsfrequenz der durch den elektronischen Schalter im
Primärkreis des Trenntransformators fließenden Stromimpulse mit
wachsender Belastung stark abfällt und in den menschlichen
Hörbereich gelangen kann, was sich durch unerwünschtes
Pfeifen, Knattern und Heulen bemerkbar macht. Diese Störung
soll bei dem bekannten Schaltnetzteil im Bereitschaftsbetrieb
des Fernsehers vermieden werden. Es handelt sich also um eine
völlig andere Aufgabenstellung, denn der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, die Leerlaufverluste des Spannungswandlers
möglichst gering zu halten, um elektrische Energie einzusparen.
Hierzu wird eine Einschaltautomatik benötigt, die auch auf
leistungsschwache Verbraucher, insbesondere Leuchtstofflampen,
die mit einer Stater-Drossel-Vorschaltgerät betrieben werden,
und Energiesparlampen mit einem elektronischen Vorschaltgerät
anspricht.
In einer Solarenergieanlage, wie sie beispielsweise in Wochen
endhäusern oder Gartenhütten installiert sind, muß die in 12
oder 24 Volt Akkumulatoren gespeicherte Sonnenenergie in eine
Wechselspannung von 220 Volt, 50 Hertz umgewandelt werden, damit
die üblichen 220 Volt-Geräte (Lampen, Kühlschränke, Bohr
maschinen, Rasenmäher und dergl.) angeschlossen und betrieben
werden können. Der dazu erforderliche Wandler muß die Netz
spannung rund um die Uhr bereitstellen, und zwar auch dann, wenn
kein Verbraucher angeschlossen ist, also im Leerlauf. Im
Leerlauf verbraucht der Wandler ebenfalls elektrische Energie,
die größtenteils in Wärme umgewandelt wird (Verlustleistung).
Aufgabe der Erfindung ist es, die Leerlaufverluste eines Spannungswandlers für Solarenergieanlagen möglichst
gering zu halten, was durch die in Anspruch 1 bezeichnete
Erfindung erreicht wird. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
Die erfindungsgemäße Einschaltautomatik hat den Vorteil, daß sie
auch auf leistungsschwache Verbraucher, insbesondere
Leuchtstofflampen, die mit einem Starter-Drossel-Vorschaltgerät
betrieben werden, und Energiesparlampen mit einem elektronischen
Vorschaltgerät anspricht. Problematisch ist das Umschalten
des Wandlers auf den energiesparenden Leerlaufbetrieb durch die
Einschaltautomatik, wenn der letzte Verbraucher im Netz
abgeschaltet wird. Sind in der Solarenergieanlage relativ lange
Netzleitungen vorhanden, dann treten bedingt durch die Kabel
kapazitäten Blindströme auf, die ein einwandfreies Einschalten
der Einschaltautomatik im Leerlaufbetrieb verhindern können.
Alle Verbraucher, deren Leistungsaufnahme beispielsweise 15 Watt
übersteigt, bewirken das Abschalten der Einschaltautomatik und
das Ansteigen der Netzspannung von etwa 60 Volt auf 220 Volt,
und zwar bei einer maximalen Dauerleistung von 1500 Watt. Durch
die erfindungsgemäße Einschaltautomatik lassen sich die Leer
laufverluste des Wandlers auf etwa 35% senken, indem der
Spitzenwert der Ausgangsspannung des Wandlers von ca. 310 Volt
im Leerlauf beibehalten wird, während der Effektivwert der
Ausgangsspannung durch Reduzierung der Pulsbreite durch die
Einschaltautomatik von 220 Volt auf etwa 60 Volt abgesenkt wird,
wodurch die Leerlaufverluste ( Kernverluste des Transformators
durch magnetische Induktion) wesentlich verringert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der
Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild des Spannungswandlers zur Umwandlung
einer Gleichspannung in eine Wechselspannung mit Regel
kreis und Einschaltautomatik,
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild des Spannungswandlers nach Fig. 1,
Fig. 3 die Ausgangsspannung des Wandlers bei Belastung und
Fig. 4 die Ausgangsspannung des Wandlers im Leerlauf mit
aktivierter Einschaltautomatik.
Das Leistungsteil 20 des Spannungswandlers besteht aus dem
Transformator 21 mit den beiden Primärwicklungen 22 und 23, der
Sekundärwicklung 24, der Hilfswicklung 25 und den beiden
Halbleiterschaltern 26 und 27. Mit Hilfe dieser beiden Schalter
26 und 27 wird die Gleichspannung Ub der vom Solargenerator
gespeisten Batterie 28 zerhackt und abwechselnd den
Primärwicklungen 22 und 23 zugeführt, so daß an der
Sekundärwicklung 24, eine Netzspannung Un von 220 Volt, 50 Hertz
liegt, um übliche Wechselstromverbraucher (Lampen, Staubsauger,
Bohrmaschinen, Kühlschränke und dergl.) anschließen zu können.
Der Transformator 21 und der Halbleiterschalter 26 und 27
bilden die Regelstrecke 31, und die Hilfswicklung 25 in Verbin
dung mit der Istwerterfassung 32 bildet das Meßglied 33 zur
Regelung des Effektivwertes der Netzspannung Un durch den
Regelkreis 35 nach Fig. 1. Der Regler 40 des Regelkreises 35
besteht aus einem Operationsverstärker 41, der als Summations
glied mit hoher Verstärkung und Tiefpaßverhalten ausgebildet
ist. Der Regler 40 ist zusammen mit dem Stellglied 42 des
Regelkreises 35 und einem Pulsbreitenmodulator in ein
Schaltnetzteil-IC 45 (Siemens TDA 4716) integriert. Die
wichtigsten benutzten Anschlußpins dieses Schaltnetzteil-ICs
sind mit 1 bis 4, 6 und 9 bis 12 bezeichnet.
Durch die an die Pins 10 und 11 angeschlossenen Widerstände 48
und 49 und den Kondensator 50 wird die Verstärkung und die
Grenzfrequenz des in dem IC 45 integrierten Operationsverstär
kers 41 eingestellt. Der Widerstand 51 am Pin 6 und der
Kondensator 52 am Pin 9 bestimmen die Frequenz der
Ausgangsspannung des Leistungsteils 20. Die Istwerterfassung 32
besitzt einen verstellbaren Widerstand 55, einen Filterkonden
sator 56 und eine Gleichrichterdiode 57.
Mit dem Regler 40 des Regelkreises 35 ist die Einschaltautomatik
60 verbunden, die von dem Leistungsteil 20 gesteuert wird, wobei
der durch die Halbleiterschalter 26 und 27 fließende Strom
durch einen an Masse liegenden, niederohmigen Shuntwiderstand 63
erfaßt wird. Der Widerstand 63 ist über eine Leitung 64 an den
+ Pol des Operationsverstärkers 68 mit einstellbarer Verstärkung
angeschlossen. Der mit dem Verstärker 68 verbundene Inverter 69
steuert eine Spannungsteileranordnung 70, die einen als
Halbleiterschalter ausgebildeten Transistor-Schwellwertschalter
71 (npn Transistor) und einen aus zwei Widerständen 72 und 73
bestehenden Spannungsteiler aufweist. Der Widerstand 73 ist mit
einer als Sollwertgeber 75 dienenden Konstantspannungsquelle
(Referenzspannung) verbunden, die in den Schaltnetzteil-IC 45
integriert ist. Zur Einstellung der Verstärkung des Operations
verstärkers 68 sind der verstellbare Widerstand 78 und der
Gegenkopplungswiderstand 79 vorgesehen. Der Inverter 69 enthält
ein Glättungsglied, das aus einer Diode 82, drei Widerständen
83, 84 und 85 sowie einem Glättungskondensator 86 besteht, und
einen Transistor-Schwellwertschalter 87 (npn Transistor). Der
als Inverter wirkende Transistor-Schwellwertschalter 87 schaltet
über den Widerstand 88 die Ansteuerspannung für den Transistor-
Schwellwertschalter 71.
Der Widerstand 90 der Spannungsteileranordnung 70 ist mit dem
Transistor-Schwellwertschalter 71 verbunden, der den Spannungs
teiler 72, 73 umschaltet. Der als Zeitglied dienende Kondensator
91 sorgt in Verbindung mit dem Widerstand 73 für ein langsames
Ansteigen und in Verbindung mit den Widerständen 72 und 73 für
ein langsames Abfallen des Sollwertes (Führungsgröße) des
Regelkreises 35.
Wenn das Leistungsteil 20 des Spannungswandlers im Leerlauf
betrieben wird, ist seine Stromaufnahme am geringsten, und es
fließt nur ein sehr schwacher Strom durch den Widerstand 63
Die am Widerstand 63 liegende Spannung wird über die Leitung 64
an den + Pol des Operationsverstärkers 68 der Einschaltautomatik
60 gelegt und durch diesen verstärkt. Die verstärkte Spannung
wird über die Diode 82 und das RC-Glättungsglied 83-86 an die
Basis des Transistor-Schwellwertschalters 87 gelegt. Die
Verstärkung des Operationsverstärkers 68 wird mit Hilfe des ver
stellbaren Widerstandes 78 so eingestellt, daß im Leerlauf des
Leistungsteils 20 der Transistor-Schwellwertschalter 87 nicht
durchgeschaltet ist. Wenn der Transistor-Schwellwertschalter 71
über die Widerstände 88 und 90 mit Basisstrom versorgt wird,
schaltet er durch. Dadurch wird der Spannungsteiler 72, 73
eingeschaltet und die Sollwertspannung Us für den Regelkreis 35
wird um mehr als die Hälfte reduziert, was zur Folge hat, daß
die Netzspannung Un ebenfalls um mehr als die Hälfte reduziert
wird (Fig. 4). Der Leistungsverbrauch des Transformators 21 wird
auf diese Weise im Leerlauf erheblich herabgesetzt und dadurch
die Entladung der Batterie 28 verringert.
Wird an die Sekundärwicklung 24 des Transformators 21 ein
Verbraucher angeschlossen, so wird über die Einschaltautomatik
60 die Ausgangsspannung der Sekundärwicklung auf die
Netzspannung Un von 220 Volt, 50 Hertz erhöht. Der angeschlos
sene Verbraucher bewirkt, daß durch den Widerstand 63 ein
höherer Strom als im Leerlaufbetrieb fließt, so daß der
Operationsverstärker 68 den Transistor-Schwellwertschalter 87
durchschaltet und der Basisstrom für den Transistor-
Schwellwertschalter 71 den Wert Null annimmt. Der Transistor-
Schwellwertschalter 71 sperrt und schaltet dadurch die
Spannungsteileranordnung 70 ab. Über den Widerstand
73 wird nunmehr der Kondensator 91 langsam aufgeladen, so daß
die Sollwertspannung langsam ihren Endwert erreicht. Über den
Regelkreis 35 wird dann die Spannung an der Sekundärwicklung
24 auf die Netzspannung Un von 220 Volt langsam hochgeregelt.
In Fig. 3 ist die Ausgangsspannung Un an der Sekundärwicklung 24
des Transformators 21 abgebildet. Die durch die Halbleiter
schalter 26 und 27 erzeugten Spannungsimpulse haben die
Pulsbreite t1 und die Frequenz beträgt 50 Hertz. Der
Effektivwert der Netzspannung Un wird über den Regelkreis 35 mit
Hilfe der Pulsbreite t1 auf 220 Volt Effektivwert geregelt, so
daß unabhängig von der Größe der Belastung durch Verbraucher
immer eine Spannung von 220 Volt an der Sekundärwicklung 24 des
Transformators 21 vorhanden ist. Wird die Einschaltautomatik 60
aktiviert, dann wird die Pulsbreite im Leerlauf auf den Wert t2
kleiner als t1 reduziert (Fig. 4). Die Spitzenspannung von ca. 310
Volt wird nicht geregelt sondern bleibt konstant, solange sich
die Batteriespannung Ub nicht ändert.
Ist keiner der Halbleiterschalter 26 und 27 eingeschaltet, dann
wird die Hilfswicklung 25 durch einen von einer Verknüpfungs
logik gesteuerten Halbleiterschalter 29 kurzgeschlossen, damit
die Netzspannung Un in den Schaltpausen t3 und t4 zwischen den
einzelnen Impulsen in Fig. 3 und 4 Null ist.
Claims (6)
1. Spannungswandler für Solarenergieanlagen zur Umwandlung einer
Gleichspannung Ub in eine Netzspannung Un, mit einem auf der
Netzfrequenz schwingenden und in einem Schaltnetzteil-IC (45)
integrierten Pulsbreitenmodulator und mit zwei Halbleiter
schaltern (26, 27) zum wechselweisen Schalten der Gleich
spannung Ub auf die beiden Primärspulen (22, 23) eines
Transformators (21), dessen Sekundärwicklung (24) die
Netzspannung für den Verbraucher liefert und der eine
Hilfswicklung (25) besitzt, die in Verbindung mit einer Istwert
erfassung (32) ein Meßglied (33) für einen Regler (40) zur
Regelung des Effektivwertes der Netzspannung bildet, wobei
- - eine an den Regler (40) angeschlossene Einschaltautomatik (60) eine lastabhängig geschaltete Spannungsteileranordnung (70) zur Reduzierung des Effektivwertes der Netzspannung Un im Leerlauf des Spannungswandlers aufweist, die durch den durch einen im Gleichstromkreis liegenden Shuntwiderstand (63) fließenden Strom und mittels elektronischer Transistor-Schwellwertschalter (87, 71) im Leerlauf des Spannungswandlers eingeschaltet wird, währenddessen der Spitzenwert der Netzspannung konstant bleibt, und wobei
- - der sehr geringe Spannungsabfall am Shuntwiderstand (63) durch einen Operationsverstärker (68) mit einstellbarer Verstärkung (verstellbarer Widerstand 78) verstärkt wird und der verstärkte Spannungsabfall ab einem bestimmten Schwellwert den als Inverter wirkenden Transistor-Schwellwertschalter (87) durchschaltet, um über den Transistor-Schwellwertschalter (71) die Abschaltung der Spannungsteileranordnung (70) zu erreichen, wenn die Sekundärwicklung (24) des Transformators (21) durch einen Verbraucher belastet wird.
2. Spannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Operationsverstärker (68) und dem Transistor-
Schwellwertschalter (87) ein aus Diode (82), drei Widerständen
(83 bis 85) und Kondensator (86) bestehendes Glättungsglied
angeordnet ist.
3. Spannungswandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Transistor-Schwellwertschalter (71)
der Spannungsteileranordnung (70) über einen mit dem als
Inverter wirkenden Transistor-Schwellwertschalter (87)
verbundenen Widerstand (90) angesteuert wird.
4. Spannungswandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingang der zwei Widerstände (72, 73)
enthaltenden Spannungsteileranordnung (70) an den Kollektor des
Transistor-Schwellwertschalter (71) angeschlossen ist.
5. Spannungswandler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausgang der Spannungsteileranordnung
(70) über einen Kondensator (91) eines RC-Zeitgliedes an den
Operationsverstärker (41) des Reglers (40) angeschlossen ist.
6. Spannungswandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung (25) des Transformators
(21) durch einen von einer Verknüpfungslogik gesteuerten
Halbleiterschalter (29) kurzgeschlossen wird, wenn keiner der
Halbleiterschalter (26 oder 27) eingeschaltet ist.
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2651196C2 (de) * | 1976-11-10 | 1986-06-26 | Telefunken Fernseh Und Rundfunk Gmbh, 3000 Hannover | Schaltnetzteil für ein Gerät der Nachrichtentechnik, insbesondere einen Fernsehempfänger |
| DE3403895A1 (de) * | 1984-02-04 | 1986-02-13 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8012 Ottobrunn | Schaltungsanordnung zur spannungsregelung und spannungswandlung, insbesondere eines solargenerators |
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1991
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |