DE3916632C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3916632C2
DE3916632C2 DE19893916632 DE3916632A DE3916632C2 DE 3916632 C2 DE3916632 C2 DE 3916632C2 DE 19893916632 DE19893916632 DE 19893916632 DE 3916632 A DE3916632 A DE 3916632A DE 3916632 C2 DE3916632 C2 DE 3916632C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
ultrasonic
room
receiver
transducer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19893916632
Other languages
English (en)
Other versions
DE3916632A1 (de
Inventor
Uwe Dr.-Ing. 7100 Heilbronn De Ahrens
Achim Dipl.-Ing. Langen
Nikolaos 7000 Stuttgart De Vasiliadis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Original Assignee
Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV filed Critical Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Priority to DE19893916632 priority Critical patent/DE3916632A1/de
Publication of DE3916632A1 publication Critical patent/DE3916632A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3916632C2 publication Critical patent/DE3916632C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/521Constructional features
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/22Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/26Sound-focusing or directing, e.g. scanning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Ultraschall-Sensor mit wenigstens einem Ultraschall-Wandler, den eine Steuer­ einheit mit einer bestimmten Ultraschall-Frequenz erregt, und der ein Ultraschall-Wellenfeld abstrahlt, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Ultraschall-Sensoren werden als Einzelsensoren oder in Sensorarrays beispielsweise für Ultraschall-Scan- Vorrichtungen mit einer Mehrzahl von Ultraschallsendern und mindestens einem Ultraschallempfänger eingesetzt.
Ein Ultraschall-Sensor mit wenigstens einem Ultraschall- Wandler, den eine Steuereinheit mit einer bestimmten Ul­ traschall-Frequenz erregt, und der ein Ultraschall-Wellen­ feld abstrahlt, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der japanischen Offenlegungsschrift SHO 58-1 82 571 bekannt.
Dieser bekannte Ultraschall-Sensor weist einen dem Ultra­ schall-Wandler nachgeordneten Kanal mit schallharten Be­ grenzungswänden auf. Dieser Kanal besteht im Anschluß an den Ultraschall-Wandler aus einem ersten Raum, dessen Abmessungen in Richtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des Schalls in etwa gleich den Abmessungen des Wandlers und größer als die Ultraschall-Wellenlänge sind, aus einer Blende, die den ersten Raum begrenzt, und aus einem im Anschluß an die Blende vorgesehenen zweiten Raum mit sich veränderndem Querschnitt, den in Schall-Ausbreitungsrich­ tung eine Schall-Austrittsöffnung abschließt.
Dieser bekannte Ultraschall-Sensor soll zwar ein geformtes Ultraschall-Wellenfeld abstrahlen, erfindungsgemäß ist jedoch erkannt worden, daß die Abstrahlung eines geformten Ultraschall-Wellenfeldes mit der der Zeichnung der vorge­ nannten Offenlegungsschrift entnehmbaren Gestaltung des Kanals nicht möglich ist. Insbesondere treten bei dem bekannten gattungsgemäßen Ultraschall-Sensor störende Nebenmaximas der Schallkeule auf.
Einzelsensoren anderer Gattung sind beispielsweise aus der DE-A 31 15 231 oder der DE-A 31 37 745 bekannt.
Typische Anwendungen für derartige Einzelsensoren sind beispielsweise abstandsmessende Sensoren, die vielfältige Anwendungen für Überwachungs- und Sicherungsaufgaben fin­ den. Gerade bei Sensoren, die für Sicherungsaufgaben ein­ gesetzt werden, ist es häufig erforderlich, daß die von dem Ultraschall-Sender abgestrahlte, in der Regel rota­ tionssymmetrische Schallkeule geformt wird, so daß sie beispielweise in einer Richtung einen kleinen Abstrahl­ winkel und in einer hierzu senkrechten Richtung einen großen Abstrahlwinkel aufweist.
Weiterhin sind beispielsweise zur Aufnahme von Ultra­ schall-Bildern in der Medizintechnik Ultraschall-Scanvor­ richtungen bekannt. Bei diesen bekannten Ultraschall- Scanvorrichtungen wird das Objekt mit einer Ultraschall- Keule mit festem Öffnungswinkel dadurch abgetastet, daß die Ultraschall-Keule längs des Sensor-Arrays durch ent­ sprechende Ansteuerung der einzelnen Senderelemente ver­ schoben wird. Das Ausbreitungsmedium ist dabei typischer­ weise ein festes oder flüssiges Medium.
Eine Formung des Ultraschallwellenfeldes im vorstehenden Sinne, d. h. daß beispielsweise eine Querschnittswandlung der Schallkeule stattfinden würde, findet bei den bekann­ ten Ultraschall-Scanvorrichtungen nicht statt. Damit ist es aber mit den bekannten Vorrichtungen nicht möglich, eng begrenzte Austastung bzw. Abtastung durchzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ultra­ schall-Sensor mit wenigstens einem Ultraschall-Sender gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubil­ den, daß beispielsweise für Überwachungsaufgaben Entfer­ nungsmessungen mit einer entsprechend dem jeweiligen Pro­ blem geformten Ultraschallkeule ohne störende Nebenmaximas möglich sind.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist mit ihren Weiterbildungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die bekann­ ten Sensoren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 deshalb keine Formung der Schallkeule ohne störende Nebenmaximas zulassen, da bei deren Schallkanäle keine Querschnitts­ wandlung zur Anpassung der Schallkeule nach Einschnürung des Wellenfeldes erfolgt. Die Schallaustrittsöffnung und der dieser Öffnung vorgelagerte Raum dienen vielmehr nur der Impedanzwandlung.
Deshalb ist erfindungsgemäß der erste Raum als Druckkammer ausgebildet. Die Blende hat einen Durchmesser, der kleiner oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge ist, während der zweite Raum zur Formung der Schallkeule die Funktion eines Querschnittswandlers hat.
Im dem ersten Raum, der die Funktion einer Druckkammer hat, kann sich das vom Sender erzeugte Schallwellenfeld aufbauen. Nach der Begrenzung des Wellenfeldes durch die Blende auf Werte kleiner als die Schall-Wellenlänge er­ folgt im zweiten Raum, der eine expandierende Funktion hat, eine Querschnittswandlung zur Formung der Schall­ keule. Dabei ist es möglich, daß zur Formung der Schall­ keule der zweite Raum in zur Ausbreitungsrichtung senk­ rechten Richtungen unterschiedliche Abmessungen aufweist (Anspruch 2).
Damit ist es beispielweise möglich, Schallkeulen zu erzeu­ gen, die in einer Richtung einen Öffnungswinkel von 20° und in einer hierzu senkrechten Richtung einen Öffnungs­ winkel von ca 70° haben.
Ferner kann nach Anspruch 3 der Sender in an sich bekann­ ter Weise auch als Empfänger dienen.
Durch die im Anspruch 4 gekennzeichnete Weiterbildung, gemäß der die Achse des ersten Raumes gekrümmt ist, werden insbesondere "dichtgepackte" zeilenförmige Scanvorrichtun­ gen möglich:
Bei derartigen Scanvorrichtungen geht die Erfindung von dem Grundgedanken aus, eine Ultraschall-Scanvorrichtung zu schaffen, die eine Ultraschall-Keule, d. h. eine Schall- Intensitätsverteilung im Raum mit einstellbarem Öffnungswinkel und einstellbarem Abstrahlwinkel erzeugt. Damit erlaubt diese Scanvorrichtung beispielsweise eine Entfer­ nungsmessung mit freiem, elektronisch programmierbarem Zugriff. Dabei wird unter Öffnungswinkel einer Schall- Keule die Schallverteilung verstanden, die durch die Linie konstanten Intensitätsabfalls von -3 dB vom Intensitätsma­ ximum begrenzt wird. Der Abstrahlwinkel einer Schall-Keule ist in einer Ebene senkrecht zur Schall-Ausbreitungsrich­ tung durch das Intensitätsmaximum gegeben.
Dabei kann insbesondere die Realisierung einer derartigen Ultraschall-Scanvorrichtung mit vergleichsweise kostengün­ stigen Ultraschall-Sendern erfolgen.
Hierzu wird von einer an sich bekannten Ultraschall-Scan­ vorrichtung mit einer Mehrzahl von Ultraschallsendern ausgegangen, die eine Ultraschall-Keule erzeugen, und die eine Steuereinheit derart ansteuert, daß die Ultraschall- Keule ein Objekt abtastet, und mit mindestens einem Ultra­ schallempfänger, der das von dem Objekt reflektierte Schallfeld erfaßt.
Erfindungsgemäß sind deshalb bei einem Sensor nach An­ spruch 5 mehrere Ultraschall-Wandler vorgesehen, denen jeweils ein Kanal nachgeordnet ist, wobei die Schall- Austrittsöffnungen der Kanäle in einer Zeile angeordnet sind.
Dabei können beispielsweise die Ultraschallsender in meh­ reren Zeilen nebeneinander angeordnet sein, und jeweils ein rotationssymmetrisches Schallfeld abstrahlen.
Weiterhin steuert die Steuereinheit die einzelnen Sende­ elemente in an sich bekannter Weise phasenversetzt an. Die Technik der phasenversetzten Ansteuerung mehrerer Sende­ elemente ist im Radarbereich sowie in ersten Ansätzen auch in der Ultraschall-Technik für feste und flüssige Ausbrei­ tungsmedien bekannt. Für die Schallausbreitung in Gasen (Luft) ist die phasenversetzte Ansteuerung mehrerer Ultra­ schall-Sender bislang in der Praxis nicht in Betracht gezogen worden, da die hierfür erforderlichen Sendeelemen­ te sehr teuer und darüber hinaus kaum mit der nötigen Ge­ nauigkeit selektierbar sind.
Erfindungsgemäß ist nun aber erkannt worden, daß die pha­ senversetzte Ansteuerung der einzelnen Sendeelemente auch mit handelsüblichen und damit vergleichsweise kostengün­ stigen Sendeelementen realisierbar ist, wenn man den ein­ zelnen Ultraschall-Sendern einen erfindungsgemäß ausgebilde­ ten Schall-Leitkanal vorschaltet. Dabei sind die Schall- Leitkanäle für sämtliche Sendeelemente erfindungsgemäß so ausgebildet, daß ihre Kanalrichtung bei allen Sendeelemen­ ten senkrecht nach vorne in bezug auf die Zeilenachse weist und daß die Schall-Keule bei sämtlichen Sendeelemen­ ten in Richtung senkrecht zur Zeilenachse (in einer Ebene senkrecht zur Schall-Ausbreitungsrichtung) auf einen Öff­ nungswinkel von ca. 20° und in Richtung der Zeilenachse auf einen größeren Wert als 20°, beispielsweise 70° be­ grenzt wird. Durch die erfindungsgemäße Beschneidung bzw. Formung des rotationssymmetrischen Schallfeldes läßt sich eine phasenversetzte Ansteuerung der einzelnen Schallwan­ dler in einer Weise realisieren, daß sich durch die Ober­ lagerung der Einzelschallquellen eine Schall-Keule ergibt, die folgende typische Eigenschaften hat:
Das Haupt-Intensitätsmaximum ist stark ausgeprägt, während die Nebenmaxima um mindestens -8 dB schwächer sind. Dar­ über hinaus kann die Schall-Keule in einer die Zeilenachse enthaltenden Ebene um typischerweise ± 45° geschwenkt werden.
Dabei kann die Schall-Keule auf einen Öffnungswinkel von bis zu 3° in der Meßebene fokussiert werden. In einer zur Schall-Ausbreitungsrichtung senkrechten Ebene ist der Öffnungswinkel senkrecht zur Zeilenachse typischerweise auf den durch die Ausbildung der Schallkanäle gegebenen Öffnungswinkel, also beispielsweise auf ca. 20° begrenzt. Dabei kann der erfindungsgemäße Schallkopf kompakt aus­ geführt und in industrieller Umgebung verwendet werden.
Die Entfernungsmessung erfolgt nach dem bekannten Verfah­ ren der Laufzeitmessung. Hierzu erfaßt die Steuereinheit die Laufzeit des an dem Objekt reflektierten Schallbün­ dels.
Die erfindungsgemäße Ultraschall-Scanvorrichtung eignet sich damit beispielsweise zur Erzeugung eines Profilbildes eines Gegenstandes oder als Entfernungsmeßeinrichtung für einen selbstfahrenden Wagen oder dgl.
Gemäß Anspruch 6 sind der oder die Schallempfänger in der Ebene der Schallsender nahe diesen angeordnet. Damit wird eine Paralaxe zwischen Senderelementen und Empfängerele­ menten vermieden und eine kompakte Schallkopfkonstruktion erreicht.
Im Anspruch 7 ist gekennzeichnet, daß jedem Schallem­ pfänger ein Schall-Leitkanal vorgeschaltet ist, der die Empfindlichkeit des jeweiligen Empfängers in Richtung senkrecht zur Zeilenachse begrenzt. Hierdurch wird die Empfindlichkeitsverteilung des oder der Empfänger im Raum optimal an die Form der von den Sendern erzeugten Ultra­ schall-Keule angepaßt.
Um das von den Ultraschall-Sendern erzeugte Schallsignal nicht direkt auf die Empfänger und die angeschlossene Laufzeit-Meßschaltung der Steuereinheit einwirken zu las­ sen, sondern nur das sehr viel schwächere Echosignal, ist gemäß Anspruch 8 ein "Stumm-Schalten" der Empfänger wäh­ rend des Aussendens des sogenannten Schall-Burst-Signals bevorzugt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrie­ ben, in der zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbei­ spiel eines Schallkanals,
Fig. 2a-c einen Querschnitt sowie zwei hierzu senkrechte Schnitte durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schallkanals, und
Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht einen bei einer erfindungsgemäßen Ultraschall-Scanvorrichtung verwendeten Scanner-Kopf zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erstes Ausfüh­ rungsbeispiel eines Schallkanals, der sich insbesondere für einen einzelnen Ultraschall-Sensor eignet. Ein als Ultraschall-Sender und -Empfänger dienender Wandler W ist in einem nachgeordneten Kanal K mit schallharten Begren­ zungswänden angeordnet. Der nachgeordnete Kanal K, der das Wellenfeld reflektiert, weist im Anschluß an den Wandler W einen ersten Raum R1, dessen Abmessungen in Richtung senk­ recht zu Ausbreitungsrichtungen des Schalls in etwa gleich den Abmessungen des Wandlers W sind, und den eine Blende B begrenzt, auf. Der Durchmesser der Blende B ist kleiner oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge. Beispielsweise bei einem Ultraschallwandler, der mit 40 kHz erregt wird, so daß die Wellenlänge des Schallfeldes 8,6 mm beträgt, kann der Durchmesser der Blende 8,3 mm betragen.
Im Anschluß an die Blende B ist ein zweiter Raum R2 vorge­ sehen, der in Ausbreitungsrichtung eine Schall-Austritts- Öffnung aufweist, und der die Schallkeule formt. Dieser zweite Raum hat die Funktion eines Querschnittwandlers zur Formung der Schallkeule.
Die Fig. 2a-c zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der erste Raum R1 derart gekrümmt ist, daß der sich durch Reflexion an den Begrenzungswänden ergebende Schallweg längs aller "Schallfäden" gleich lang ist. Ferner ist der Querschnitt des zweiten Raumes R2 derart gewählt, daß das ursprünglich rotationssymmetrische Schallfeld beim Austritt in Richtung der großen Länge der Austrittsöffnung einen Öffnungswinkel von ca 20° und senk­ recht hierzu einen Öffnungswinkel von ca 70° aufweist. Ansonsten bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1 entsprechende Teile.
Der in Fig. 2 gezeigte Schallkanal eignet sich insbesonde­ re für Scanvorrichtungen, bei der zum Erreichen einer dichten "Packung" die Ultraschallsender in mehreren Zeilen nebeneinander angeordnet sind, und jeweils ein rotations­ symmetrisches Schallfeld abstrahlen. Durch die Krümmung der Kanäle wird erreicht, daß die Schallaustrittsöffnungen in einer Zeile liegen.
Dies soll im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 3 näher beschrieben werden:
Der in dieser Figur dargestellte Scanner-Kopf weist in einem Gehäuse 1 zwei Zeilen von Ultraschall-Wandlern 2 auf, die oberhalb und unterhalb der Schallaustrittsöffnun­ gen angeordnet sind, und die über Leitungen 3 mit einer nicht näher dargestellten Steuerelektronik verbunden sind. Den Ultraschall-Wandlern 2 sind "trompetenförmige" Ultra­ schall-Leitkanäle 4 entsprechend Fig. 2 vorgeschaltet, die das von den Ultraschall-Wandlern erzeugte rotationssymme­ trische Schallfeld "formen":
Dabei sind die Schall-Leitkanäle 4 für sämtliche Ultra­ schall-Wandler gleich ausgebildet. Die Kanalrichtung sämt­ licher Leitkanäle 4 weist dabei senkrecht nach vorne, d. h. in Schall-Ausbreitungsrichtung des von dem jeweiligen Wandler 2 erzeugten rotationssymmetrischen Schallfelds. Der Kanal ist dabei jeweils so ausgebildet, daß er in einer Ebene senkrecht zur Schall-Ausbreitungsrichtung des jeweils erzeugten Schallfeldes in Richtung senkrecht zur Zeilenachse, d. h. in Richtung Y in der Figur den Öffnungs­ winkel des Schallfeldes auf ca. 70° begrenzt. In Richtung der Zeilenachse, d. h. in Richtung des Pfeils X in der Figur wird der Öffnungswinkel auf einen kleineren Wert, typischerweise auf 20° begrenzt.
Steuert man nun die einzelnen Ultraschall-Wandler des erfindungsgemäßen Schallkopfes in an sich bekannter Weise phasenversetzt an, so resultiert aus der Überlagerung der Schallfelder der Einzelschallquellen eine Schall-Keule, die ein ausgeprägtes Haupt-Intensitätsmaximum sowie um mindestens -8 dB schwächere Nebenmaxima hat. Darüber hinaus ist die Schall-Keule in der X/Z-Ebene um wenigstens ± 45° schwenkbar und in dieser Ebene auf einen Öffnungswinkel von bis zu 3° fokussierbar. In der Ebene senkrecht hierzu, d. h. in der Y/Z-Ebene ist der Öffnungswinkel der Schall- Keule typischerweise auf 20° begrenzt.
Damit eignet sich der erfindungsgemäße Ultraschall-Scan­ ner-Kopf zu Entfernungsmessungen mit freiem Zugriff im Raum, wobei Auflösung und Meßrichtung elektronisch pro­ grammierbar sind.
Die hierzu erforderliche Steuereinheit, die die phasenver­ setzte Ansteuerung der Schall-Wandler erzeugt, ist bei­ spielsweise aus der Radartechnik her bekannt und weist typischerweise eine Phasen-Ansteuerelektronik, einen Sen­ sorrechner zur Programmierung der Phasen-Ansteuerelektro­ nik sowie eine Empfänger-Elektronik zur Bestimmung der Schall-Laufzeit auf. Dabei können als Empfängerelemente auch die Senderelemente oder ein zusätzliches im unmittel­ baren Bereich der Zeile angebrachtes Element sein, dem ebenfalls ein Ultraschall-Leitkanal vorgeschaltet ist.
In jedem Falle erhält man durch die erfindungsgemäße Aus­ bildung einen kompakten Schaltkopf, der in industrieller Umgebung verwendbar ist, und dessen Empfindlichkeitsver­ teilung bzw. dessen Schall-Keule mit elektronischen Mit­ teln programmierbar einstellbar ist.

Claims (9)

1. Ultraschall-Sensor mit
  • - wenigstens einem Ultraschall-Wandler, den eine Steuer­ einheit mit einer bestimmten Ultraschall-Frequenz erregt, und der ein Ultraschall-Wellenfeld abstrahlt,
  • - und einem dem Ultraschall-Wandler nachgeordneten Kanal mit schallharten Begrenzungswänden, der
    • - im Anschluß an den Ultraschall-Wandler (W) einen ersten Raum (R1), dessen Abmessungen in Richtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des Schalls in etwa gleich den Abmessungen des Wandlers und grö­ ßer als die Ultraschall-Wellenlänge sind,
    • - eine Blende (B), die den ersten Raum begrenzt, und
    • - im Anschluß an die Blende einen zweiten Raum (R2) mit sich veränderndem Querschnitt aufweist, den in Schall-Ausbreitungsrichtung eine Schall-Austritts­ öffnung abschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Raum (R1) als Druck­ kammer ausgebildet ist,
daß die Blende (B) einen Durchmesser hat, der kleiner oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge ist, und
daß der zweite Raum (R2) zur Formung der Schallkeule die Funktion eines Querschnittswandlers hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Raum in zur Aus­ breitungsrichtung senkrechten Querschnitten in unter­ schiedlichen Richtungen unterschiedliche Abmessungen auf­ weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler als Sender und als Empfänger dient.
4. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des ersten Raumes (R1) gekrümmt ist.
5. Sensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ultraschall-Wandler vorgesehen sind, denen jeweils ein Kanal nachgeordnet ist, und daß die Schall-Austrittsöffnungen der Kanäle in einer Zeile angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Schallempfänger in der Ebene der Schallsender angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schallempfänger ein Schall-Leitkanal vorgeschaltet ist, der die Empfindlich­ keit des jeweiligen Empfängers in Richtung senkrecht zur Zeilenachse begrenzt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit den oder die Schallempfänger während des Aussendens der Schallkeule stumm schaltet.
DE19893916632 1989-05-22 1989-05-22 Ultraschall-sensor Granted DE3916632A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893916632 DE3916632A1 (de) 1989-05-22 1989-05-22 Ultraschall-sensor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893916632 DE3916632A1 (de) 1989-05-22 1989-05-22 Ultraschall-sensor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3916632A1 DE3916632A1 (de) 1990-11-29
DE3916632C2 true DE3916632C2 (de) 1993-01-14

Family

ID=6381156

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19893916632 Granted DE3916632A1 (de) 1989-05-22 1989-05-22 Ultraschall-sensor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3916632A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007036167A1 (de) * 2007-08-02 2009-02-12 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Vorrichtung zur Aufnahme von Ultraschallsensoren sowie diese enthaltender selbständig verfahrbarer Roboter, insbesondere Staubsammelroboter
DE102007036169A1 (de) * 2007-08-02 2009-02-12 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Vorrichtung mit Ultraschallsensoren und eine solche Vorrichtung enthaltender selbständig fahrenden Roboter, insbesondere Staubsammelroboter

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4302333C1 (de) * 1993-01-28 1994-03-03 Fraunhofer Ges Forschung Verfahren zur Fertigung von Ultraschallstrahlern

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS53114282A (en) * 1977-03-16 1978-10-05 Tokyo Shibaura Electric Co Ultrasonic diagnosing device
DE3115321C2 (de) * 1980-07-10 1985-12-12 Nippon Soken, Inc., Nishio, Aichi Ultraschall-Sende-/Empfangseinrichtung
US4607186A (en) * 1981-11-17 1986-08-19 Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. Ultrasonic transducer with a piezoelectric element
JPS58182571A (ja) * 1982-04-20 1983-10-25 Nippon Denso Co Ltd 車輌用障害物検出装置

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007036167A1 (de) * 2007-08-02 2009-02-12 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Vorrichtung zur Aufnahme von Ultraschallsensoren sowie diese enthaltender selbständig verfahrbarer Roboter, insbesondere Staubsammelroboter
DE102007036169A1 (de) * 2007-08-02 2009-02-12 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Vorrichtung mit Ultraschallsensoren und eine solche Vorrichtung enthaltender selbständig fahrenden Roboter, insbesondere Staubsammelroboter
DE102007036169B4 (de) * 2007-08-02 2012-06-21 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Vorrichtung mit Ultraschallsensoren und eine solche Vorrichtung enthaltender selbständig fahrender Roboter, insbesondere Staubsammelroboter
DE102007036167B4 (de) * 2007-08-02 2017-09-07 BSH Hausgeräte GmbH Vorrichtung zur Aufnahme von Ultraschallsensoren sowie diese enthaltender selbständig verfahrbarer Roboter, insbesondere Staubsammelroboter

Also Published As

Publication number Publication date
DE3916632A1 (de) 1990-11-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2920826C2 (de) Ultraschall-Abbildungssystem mit einer Anordnung ringförmiger Wandler
EP0326623B1 (de) Verfahren zum Orten eines Hindernisses
EP0268818B1 (de) Vorrichtung zum Senden und Empfangen von Ultraschall-Signalen
EP0619095B1 (de) Vorrichtung zur Erfassung von Oberflächenstrukturen
DE4209394C2 (de) Ultraschallabbildungsgerät
EP0000068A1 (de) Vorrichtung zur Ultraschalldarstellung mittels dynamischer Fokussierung
DE2343721A1 (de) Verfahren und geraet zur visuellen abbildung von ultraschall-echosignalen unter verwendung eines einzigen senders
DE69131388T2 (de) Ultraschall-Diagnosesystem
DE2908799A1 (de) Sende-empfangs-wandleranordnung fuer eine strahlgesteuerte ultraschallabbildungsanlage
DE2439231C2 (de) Sonargerät
DE2713087A1 (de) Verfahren zur verbesserung der aufloesung von ultraschallbildern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2107586A1 (de) Ultraschall Durchflußmesser
DE3690124C2 (de) Ultraschall-Abbildungseinrichtung und Ultraschall-Abbildungs-Verfahren
DE102008040911A1 (de) Verfahren zum Senden einer Ultraschallwelle und Vorrichtung zum Senden einer Ultraschallwelle
DE60215406T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Ultraschallabbildung
EP0152905B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Ortes mehrerer Messpunkte mit Hilfe von Ultraschallimpulsen
DE69620752T2 (de) System zur erkennung und vermessung von bewegungen der atmosphäre
DE2643126A1 (de) Einrichtung zur untersuchung von objekten nach dem reflexionsprinzip
DE3308637C2 (de) Ultraschallgeberanordnung mit ringförmigen Schallgebern
DE3916632C2 (de)
DE69212115T2 (de) Akustischer messfühler der kante einer materialbahn
DE3855705T2 (de) Ultraschallgerät mit fächerförmiger Abtastung für die Fehlererkennung
DE2820120C2 (de)
DE69128899T2 (de) Ultraschallmessfühler mit rotierendem Wellenbrechbauteil
DE69127015T2 (de) Verzögerung akustischer Bildsignale

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee