DE3916632C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ultraschall-Sensor
mit wenigstens einem Ultraschall-Wandler, den eine Steuer
einheit mit einer bestimmten Ultraschall-Frequenz erregt,
und der ein Ultraschall-Wellenfeld abstrahlt, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Derartige Ultraschall-Sensoren werden als Einzelsensoren
oder in Sensorarrays beispielsweise für Ultraschall-Scan-
Vorrichtungen mit einer Mehrzahl von Ultraschallsendern
und mindestens einem Ultraschallempfänger eingesetzt.
Ein Ultraschall-Sensor mit wenigstens einem Ultraschall-
Wandler, den eine Steuereinheit mit einer bestimmten Ul
traschall-Frequenz erregt, und der ein Ultraschall-Wellen
feld abstrahlt, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist
aus der japanischen Offenlegungsschrift SHO 58-1 82 571
bekannt.
Dieser bekannte Ultraschall-Sensor weist einen dem Ultra
schall-Wandler nachgeordneten Kanal mit schallharten Be
grenzungswänden auf. Dieser Kanal besteht im Anschluß an
den Ultraschall-Wandler aus einem ersten Raum, dessen
Abmessungen in Richtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung
des Schalls in etwa gleich den Abmessungen des Wandlers
und größer als die Ultraschall-Wellenlänge sind, aus einer
Blende, die den ersten Raum begrenzt, und aus einem im
Anschluß an die Blende vorgesehenen zweiten Raum mit sich
veränderndem Querschnitt, den in Schall-Ausbreitungsrich
tung eine Schall-Austrittsöffnung abschließt.
Dieser bekannte Ultraschall-Sensor soll zwar ein geformtes
Ultraschall-Wellenfeld abstrahlen, erfindungsgemäß ist
jedoch erkannt worden, daß die Abstrahlung eines geformten
Ultraschall-Wellenfeldes mit der der Zeichnung der vorge
nannten Offenlegungsschrift entnehmbaren Gestaltung des
Kanals nicht möglich ist. Insbesondere treten bei dem
bekannten gattungsgemäßen Ultraschall-Sensor störende
Nebenmaximas der Schallkeule auf.
Einzelsensoren anderer Gattung sind beispielsweise aus der
DE-A 31 15 231 oder der DE-A 31 37 745 bekannt.
Typische Anwendungen für derartige Einzelsensoren sind
beispielsweise abstandsmessende Sensoren, die vielfältige
Anwendungen für Überwachungs- und Sicherungsaufgaben fin
den. Gerade bei Sensoren, die für Sicherungsaufgaben ein
gesetzt werden, ist es häufig erforderlich, daß die von
dem Ultraschall-Sender abgestrahlte, in der Regel rota
tionssymmetrische Schallkeule geformt wird, so daß sie
beispielweise in einer Richtung einen kleinen Abstrahl
winkel und in einer hierzu senkrechten Richtung einen
großen Abstrahlwinkel aufweist.
Weiterhin sind beispielsweise zur Aufnahme von Ultra
schall-Bildern in der Medizintechnik Ultraschall-Scanvor
richtungen bekannt. Bei diesen bekannten Ultraschall-
Scanvorrichtungen wird das Objekt mit einer Ultraschall-
Keule mit festem Öffnungswinkel dadurch abgetastet, daß
die Ultraschall-Keule längs des Sensor-Arrays durch ent
sprechende Ansteuerung der einzelnen Senderelemente ver
schoben wird. Das Ausbreitungsmedium ist dabei typischer
weise ein festes oder flüssiges Medium.
Eine Formung des Ultraschallwellenfeldes im vorstehenden
Sinne, d. h. daß beispielsweise eine Querschnittswandlung
der Schallkeule stattfinden würde, findet bei den bekann
ten Ultraschall-Scanvorrichtungen nicht statt. Damit ist
es aber mit den bekannten Vorrichtungen nicht möglich,
eng begrenzte Austastung bzw. Abtastung durchzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ultra
schall-Sensor mit wenigstens einem Ultraschall-Sender
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubil
den, daß beispielsweise für Überwachungsaufgaben Entfer
nungsmessungen mit einer entsprechend dem jeweiligen Pro
blem geformten Ultraschallkeule ohne störende Nebenmaximas
möglich sind.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist mit ihren
Weiterbildungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die bekann
ten Sensoren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 deshalb
keine Formung der Schallkeule ohne störende Nebenmaximas
zulassen, da bei deren Schallkanäle keine Querschnitts
wandlung zur Anpassung der Schallkeule nach Einschnürung
des Wellenfeldes erfolgt. Die Schallaustrittsöffnung und
der dieser Öffnung vorgelagerte Raum dienen vielmehr nur
der Impedanzwandlung.
Deshalb ist erfindungsgemäß der erste Raum als Druckkammer
ausgebildet. Die Blende hat einen Durchmesser, der kleiner
oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge ist,
während der zweite Raum zur Formung der Schallkeule die
Funktion eines Querschnittswandlers hat.
Im dem ersten Raum, der die Funktion einer Druckkammer
hat, kann sich das vom Sender erzeugte Schallwellenfeld
aufbauen. Nach der Begrenzung des Wellenfeldes durch die
Blende auf Werte kleiner als die Schall-Wellenlänge er
folgt im zweiten Raum, der eine expandierende Funktion
hat, eine Querschnittswandlung zur Formung der Schall
keule. Dabei ist es möglich, daß zur Formung der Schall
keule der zweite Raum in zur Ausbreitungsrichtung senk
rechten Richtungen unterschiedliche Abmessungen aufweist
(Anspruch 2).
Damit ist es beispielweise möglich, Schallkeulen zu erzeu
gen, die in einer Richtung einen Öffnungswinkel von 20°
und in einer hierzu senkrechten Richtung einen Öffnungs
winkel von ca 70° haben.
Ferner kann nach Anspruch 3 der Sender in an sich bekann
ter Weise auch als Empfänger dienen.
Durch die im Anspruch 4 gekennzeichnete Weiterbildung,
gemäß der die Achse des ersten Raumes gekrümmt ist, werden
insbesondere "dichtgepackte" zeilenförmige Scanvorrichtun
gen möglich:
Bei derartigen Scanvorrichtungen geht die Erfindung von
dem Grundgedanken aus, eine Ultraschall-Scanvorrichtung zu
schaffen, die eine Ultraschall-Keule, d. h. eine Schall-
Intensitätsverteilung im Raum mit einstellbarem Öffnungswinkel
und einstellbarem Abstrahlwinkel erzeugt. Damit
erlaubt diese Scanvorrichtung beispielsweise eine Entfer
nungsmessung mit freiem, elektronisch programmierbarem
Zugriff. Dabei wird unter Öffnungswinkel einer Schall-
Keule die Schallverteilung verstanden, die durch die Linie
konstanten Intensitätsabfalls von -3 dB vom Intensitätsma
ximum begrenzt wird. Der Abstrahlwinkel einer Schall-Keule
ist in einer Ebene senkrecht zur Schall-Ausbreitungsrich
tung durch das Intensitätsmaximum gegeben.
Dabei kann insbesondere die Realisierung einer derartigen
Ultraschall-Scanvorrichtung mit vergleichsweise kostengün
stigen Ultraschall-Sendern erfolgen.
Hierzu wird von einer an sich bekannten Ultraschall-Scan
vorrichtung mit einer Mehrzahl von Ultraschallsendern
ausgegangen, die eine Ultraschall-Keule erzeugen, und die
eine Steuereinheit derart ansteuert, daß die Ultraschall-
Keule ein Objekt abtastet, und mit mindestens einem Ultra
schallempfänger, der das von dem Objekt reflektierte
Schallfeld erfaßt.
Erfindungsgemäß sind deshalb bei einem Sensor nach An
spruch 5 mehrere Ultraschall-Wandler vorgesehen, denen
jeweils ein Kanal nachgeordnet ist, wobei die Schall-
Austrittsöffnungen der Kanäle in einer Zeile angeordnet
sind.
Dabei können beispielsweise die Ultraschallsender in meh
reren Zeilen nebeneinander angeordnet sein, und jeweils
ein rotationssymmetrisches Schallfeld abstrahlen.
Weiterhin steuert die Steuereinheit die einzelnen Sende
elemente in an sich bekannter Weise phasenversetzt an. Die
Technik der phasenversetzten Ansteuerung mehrerer Sende
elemente ist im Radarbereich sowie in ersten Ansätzen auch
in der Ultraschall-Technik für feste und flüssige Ausbrei
tungsmedien bekannt. Für die Schallausbreitung in Gasen
(Luft) ist die phasenversetzte Ansteuerung mehrerer Ultra
schall-Sender bislang in der Praxis nicht in Betracht
gezogen worden, da die hierfür erforderlichen Sendeelemen
te sehr teuer und darüber hinaus kaum mit der nötigen Ge
nauigkeit selektierbar sind.
Erfindungsgemäß ist nun aber erkannt worden, daß die pha
senversetzte Ansteuerung der einzelnen Sendeelemente auch
mit handelsüblichen und damit vergleichsweise kostengün
stigen Sendeelementen realisierbar ist, wenn man den ein
zelnen Ultraschall-Sendern einen erfindungsgemäß ausgebilde
ten Schall-Leitkanal vorschaltet. Dabei sind die Schall-
Leitkanäle für sämtliche Sendeelemente erfindungsgemäß so
ausgebildet, daß ihre Kanalrichtung bei allen Sendeelemen
ten senkrecht nach vorne in bezug auf die Zeilenachse
weist und daß die Schall-Keule bei sämtlichen Sendeelemen
ten in Richtung senkrecht zur Zeilenachse (in einer Ebene
senkrecht zur Schall-Ausbreitungsrichtung) auf einen Öff
nungswinkel von ca. 20° und in Richtung der Zeilenachse
auf einen größeren Wert als 20°, beispielsweise 70° be
grenzt wird. Durch die erfindungsgemäße Beschneidung bzw.
Formung des rotationssymmetrischen Schallfeldes läßt sich
eine phasenversetzte Ansteuerung der einzelnen Schallwan
dler in einer Weise realisieren, daß sich durch die Ober
lagerung der Einzelschallquellen eine Schall-Keule ergibt,
die folgende typische Eigenschaften hat:
Das Haupt-Intensitätsmaximum ist stark ausgeprägt, während
die Nebenmaxima um mindestens -8 dB schwächer sind. Dar
über hinaus kann die Schall-Keule in einer die Zeilenachse
enthaltenden Ebene um typischerweise ± 45° geschwenkt
werden.
Dabei kann die Schall-Keule auf einen Öffnungswinkel von
bis zu 3° in der Meßebene fokussiert werden. In einer zur
Schall-Ausbreitungsrichtung senkrechten Ebene ist der
Öffnungswinkel senkrecht zur Zeilenachse typischerweise
auf den durch die Ausbildung der Schallkanäle gegebenen
Öffnungswinkel, also beispielsweise auf ca. 20° begrenzt.
Dabei kann der erfindungsgemäße Schallkopf kompakt aus
geführt und in industrieller Umgebung verwendet werden.
Die Entfernungsmessung erfolgt nach dem bekannten Verfah
ren der Laufzeitmessung. Hierzu erfaßt die Steuereinheit
die Laufzeit des an dem Objekt reflektierten Schallbün
dels.
Die erfindungsgemäße Ultraschall-Scanvorrichtung eignet
sich damit beispielsweise zur Erzeugung eines Profilbildes
eines Gegenstandes oder als Entfernungsmeßeinrichtung für
einen selbstfahrenden Wagen oder dgl.
Gemäß Anspruch 6 sind der oder die Schallempfänger in der
Ebene der Schallsender nahe diesen angeordnet. Damit wird
eine Paralaxe zwischen Senderelementen und Empfängerele
menten vermieden und eine kompakte Schallkopfkonstruktion
erreicht.
Im Anspruch 7 ist gekennzeichnet, daß jedem Schallem
pfänger ein Schall-Leitkanal vorgeschaltet ist, der die
Empfindlichkeit des jeweiligen Empfängers in Richtung
senkrecht zur Zeilenachse begrenzt. Hierdurch wird die
Empfindlichkeitsverteilung des oder der Empfänger im Raum
optimal an die Form der von den Sendern erzeugten Ultra
schall-Keule angepaßt.
Um das von den Ultraschall-Sendern erzeugte Schallsignal
nicht direkt auf die Empfänger und die angeschlossene
Laufzeit-Meßschaltung der Steuereinheit einwirken zu las
sen, sondern nur das sehr viel schwächere Echosignal, ist
gemäß Anspruch 8 ein "Stumm-Schalten" der Empfänger wäh
rend des Aussendens des sogenannten Schall-Burst-Signals
bevorzugt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrie
ben, in der zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbei
spiel eines Schallkanals,
Fig. 2a-c einen Querschnitt sowie zwei hierzu senkrechte
Schnitte durch ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Schallkanals, und
Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht einen bei einer
erfindungsgemäßen Ultraschall-Scanvorrichtung
verwendeten Scanner-Kopf zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erstes Ausfüh
rungsbeispiel eines Schallkanals, der sich insbesondere
für einen einzelnen Ultraschall-Sensor eignet. Ein als
Ultraschall-Sender und -Empfänger dienender Wandler W ist
in einem nachgeordneten Kanal K mit schallharten Begren
zungswänden angeordnet. Der nachgeordnete Kanal K, der das
Wellenfeld reflektiert, weist im Anschluß an den Wandler W
einen ersten Raum R1, dessen Abmessungen in Richtung senk
recht zu Ausbreitungsrichtungen des Schalls in etwa
gleich den Abmessungen des Wandlers W sind, und den eine
Blende B begrenzt, auf. Der Durchmesser der Blende B ist
kleiner oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge.
Beispielsweise bei einem Ultraschallwandler, der mit 40
kHz erregt wird, so daß die Wellenlänge des Schallfeldes
8,6 mm beträgt, kann der Durchmesser der Blende 8,3 mm
betragen.
Im Anschluß an die Blende B ist ein zweiter Raum R2 vorge
sehen, der in Ausbreitungsrichtung eine Schall-Austritts-
Öffnung aufweist, und der die Schallkeule formt. Dieser
zweite Raum hat die Funktion eines Querschnittwandlers zur
Formung der Schallkeule.
Die Fig. 2a-c zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der
Erfindung, bei dem der erste Raum R1 derart gekrümmt ist,
daß der sich durch Reflexion an den Begrenzungswänden
ergebende Schallweg längs aller "Schallfäden" gleich lang
ist. Ferner ist der Querschnitt des zweiten Raumes R2
derart gewählt, daß das ursprünglich rotationssymmetrische
Schallfeld beim Austritt in Richtung der großen Länge der
Austrittsöffnung einen Öffnungswinkel von ca 20° und senk
recht hierzu einen Öffnungswinkel von ca 70° aufweist.
Ansonsten bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1
entsprechende Teile.
Der in Fig. 2 gezeigte Schallkanal eignet sich insbesonde
re für Scanvorrichtungen, bei der zum Erreichen einer
dichten "Packung" die Ultraschallsender in mehreren Zeilen
nebeneinander angeordnet sind, und jeweils ein rotations
symmetrisches Schallfeld abstrahlen. Durch die Krümmung
der Kanäle wird erreicht, daß die Schallaustrittsöffnungen
in einer Zeile liegen.
Dies soll im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 3 näher
beschrieben werden:
Der in dieser Figur dargestellte Scanner-Kopf weist in
einem Gehäuse 1 zwei Zeilen von Ultraschall-Wandlern 2
auf, die oberhalb und unterhalb der Schallaustrittsöffnun
gen angeordnet sind, und die über Leitungen 3 mit einer
nicht näher dargestellten Steuerelektronik verbunden sind.
Den Ultraschall-Wandlern 2 sind "trompetenförmige" Ultra
schall-Leitkanäle 4 entsprechend Fig. 2 vorgeschaltet, die
das von den Ultraschall-Wandlern erzeugte rotationssymme
trische Schallfeld "formen":
Dabei sind die Schall-Leitkanäle 4 für sämtliche Ultra
schall-Wandler gleich ausgebildet. Die Kanalrichtung sämt
licher Leitkanäle 4 weist dabei senkrecht nach vorne, d. h.
in Schall-Ausbreitungsrichtung des von dem jeweiligen
Wandler 2 erzeugten rotationssymmetrischen Schallfelds.
Der Kanal ist dabei jeweils so ausgebildet, daß er in
einer Ebene senkrecht zur Schall-Ausbreitungsrichtung des
jeweils erzeugten Schallfeldes in Richtung senkrecht zur
Zeilenachse, d. h. in Richtung Y in der Figur den Öffnungs
winkel des Schallfeldes auf ca. 70° begrenzt. In Richtung
der Zeilenachse, d. h. in Richtung des Pfeils X in der
Figur wird der Öffnungswinkel auf einen kleineren Wert,
typischerweise auf 20° begrenzt.
Steuert man nun die einzelnen Ultraschall-Wandler des
erfindungsgemäßen Schallkopfes in an sich bekannter Weise
phasenversetzt an, so resultiert aus der Überlagerung der
Schallfelder der Einzelschallquellen eine Schall-Keule,
die ein ausgeprägtes Haupt-Intensitätsmaximum sowie um
mindestens -8 dB schwächere Nebenmaxima hat. Darüber hinaus
ist die Schall-Keule in der X/Z-Ebene um wenigstens ± 45°
schwenkbar und in dieser Ebene auf einen Öffnungswinkel
von bis zu 3° fokussierbar. In der Ebene senkrecht hierzu,
d. h. in der Y/Z-Ebene ist der Öffnungswinkel der Schall-
Keule typischerweise auf 20° begrenzt.
Damit eignet sich der erfindungsgemäße Ultraschall-Scan
ner-Kopf zu Entfernungsmessungen mit freiem Zugriff im
Raum, wobei Auflösung und Meßrichtung elektronisch pro
grammierbar sind.
Die hierzu erforderliche Steuereinheit, die die phasenver
setzte Ansteuerung der Schall-Wandler erzeugt, ist bei
spielsweise aus der Radartechnik her bekannt und weist
typischerweise eine Phasen-Ansteuerelektronik, einen Sen
sorrechner zur Programmierung der Phasen-Ansteuerelektro
nik sowie eine Empfänger-Elektronik zur Bestimmung der
Schall-Laufzeit auf. Dabei können als Empfängerelemente
auch die Senderelemente oder ein zusätzliches im unmittel
baren Bereich der Zeile angebrachtes Element sein, dem
ebenfalls ein Ultraschall-Leitkanal vorgeschaltet ist.
In jedem Falle erhält man durch die erfindungsgemäße Aus
bildung einen kompakten Schaltkopf, der in industrieller
Umgebung verwendbar ist, und dessen Empfindlichkeitsver
teilung bzw. dessen Schall-Keule mit elektronischen Mit
teln programmierbar einstellbar ist.
Claims (9)
1. Ultraschall-Sensor mit
- - wenigstens einem Ultraschall-Wandler, den eine Steuer einheit mit einer bestimmten Ultraschall-Frequenz erregt, und der ein Ultraschall-Wellenfeld abstrahlt,
- - und einem dem Ultraschall-Wandler nachgeordneten Kanal
mit schallharten Begrenzungswänden, der
- - im Anschluß an den Ultraschall-Wandler (W) einen ersten Raum (R1), dessen Abmessungen in Richtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des Schalls in etwa gleich den Abmessungen des Wandlers und grö ßer als die Ultraschall-Wellenlänge sind,
- - eine Blende (B), die den ersten Raum begrenzt, und
- - im Anschluß an die Blende einen zweiten Raum (R2) mit sich veränderndem Querschnitt aufweist, den in Schall-Ausbreitungsrichtung eine Schall-Austritts öffnung abschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Raum (R1) als Druck
kammer ausgebildet ist,
daß die Blende (B) einen Durchmesser hat, der kleiner oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge ist, und
daß der zweite Raum (R2) zur Formung der Schallkeule die Funktion eines Querschnittswandlers hat.
daß die Blende (B) einen Durchmesser hat, der kleiner oder höchstens gleich der Ultraschall-Wellenlänge ist, und
daß der zweite Raum (R2) zur Formung der Schallkeule die Funktion eines Querschnittswandlers hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Raum in zur Aus
breitungsrichtung senkrechten Querschnitten in unter
schiedlichen Richtungen unterschiedliche Abmessungen auf
weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler als Sender und als
Empfänger dient.
4. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des ersten Raumes
(R1) gekrümmt ist.
5. Sensor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ultraschall-Wandler
vorgesehen sind, denen jeweils ein Kanal nachgeordnet ist,
und
daß die Schall-Austrittsöffnungen der Kanäle in einer
Zeile angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Schallempfänger
in der Ebene der Schallsender angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schallempfänger ein
Schall-Leitkanal vorgeschaltet ist, der die Empfindlich
keit des jeweiligen Empfängers in Richtung senkrecht zur
Zeilenachse begrenzt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit den oder die
Schallempfänger während des Aussendens der Schallkeule
stumm schaltet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893916632 DE3916632A1 (de) | 1989-05-22 | 1989-05-22 | Ultraschall-sensor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893916632 DE3916632A1 (de) | 1989-05-22 | 1989-05-22 | Ultraschall-sensor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3916632A1 DE3916632A1 (de) | 1990-11-29 |
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Family
ID=6381156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893916632 Granted DE3916632A1 (de) | 1989-05-22 | 1989-05-22 | Ultraschall-sensor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3916632A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007036167A1 (de) * | 2007-08-02 | 2009-02-12 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Vorrichtung zur Aufnahme von Ultraschallsensoren sowie diese enthaltender selbständig verfahrbarer Roboter, insbesondere Staubsammelroboter |
| DE102007036169A1 (de) * | 2007-08-02 | 2009-02-12 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Vorrichtung mit Ultraschallsensoren und eine solche Vorrichtung enthaltender selbständig fahrenden Roboter, insbesondere Staubsammelroboter |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4302333C1 (de) * | 1993-01-28 | 1994-03-03 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Fertigung von Ultraschallstrahlern |
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- 1989-05-22 DE DE19893916632 patent/DE3916632A1/de active Granted
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| DE102007036167B4 (de) * | 2007-08-02 | 2017-09-07 | BSH Hausgeräte GmbH | Vorrichtung zur Aufnahme von Ultraschallsensoren sowie diese enthaltender selbständig verfahrbarer Roboter, insbesondere Staubsammelroboter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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