DE3915057C2 - - Google Patents

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DE3915057C2
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Guenther Dr.-Ing. 5927 Erndtebrueck De Kaupert
Wolf-Ruediger Dr.Med. 3550 Marburg De Gercke-Kaupert
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    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/88—Thermal treatment of the stream of extruded material, e.g. cooling
    • B29C48/911—Cooling
    • B29C48/9135—Cooling of flat articles, e.g. using specially adapted supporting means
    • B29C48/914—Cooling drums
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/07—Flat, e.g. panels
    • B29C48/08—Flat, e.g. panels flexible, e.g. films
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C48/00—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/001—Combinations of extrusion moulding with other shaping operations
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung dünnwandiger Kunststoffolien gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Bei der Chill-Roll-Methode, die z. B. in der DE-OS 34 08 613 und der DE-OS 36 09 842 beschrieben ist, wird das die Breitschlitzdüse eines Schneckenextruders verlassende Kunststoffband unmittelbar einer Abkühlwalze zugeführt. Dies hat gegenüber dem Kalanderverfahren, bei dem ein Kunststoffstrang eine Mehrzahl hintereinander geschalteter Kalibrierwalzenpaare durchläuft, den Vorteil eines geringeren apparativen Aufwands. Andererseits läßt es sich bislang nicht vermeiden, daß sich bei der Chill-Roll-Methode beim Ausstoßen des Kunststoffbandes aus der Breitschlitzdüse unkontrollierbare, örtliche Materialanhäufungen ausbilden, die beim Strecken des Bandes durch die Abkühlwalze zu einem unregelmäßigen Wellenmuster führen. Da die dünnen Stellen auf der Abkühlwalze schneller erstarren als die dickeren Stellen, weist die Kunststoffolie nach dem Verlassen der Abkühlwalze hinsichtlich ihrer Dicke sowohl in Längs- als auch in Querrichtung ein inhomogenes Profil auf. Dies ist insbesondere bei einer Weiterverarbeitung der Kunststoffolie unerwünscht. So führen diese Inhomogenitäten z. B. bei einem anschließenden Thermoformprozeß zu einem hohen Rückschrumpf.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Polymerfilm ist aus der DE-OS 24 28 432 bekannt. Bei der darin beschriebenen Extrusionsanlage sind zur Vermeidung von Schlieren an der Filmoberfläche die Oberflächen der Walzen glatt ausgeführt, z. B. geschliffen. Aber auch hierbei können inhomogene Profile entstehen mit den damit verbundenen Folgeproblemen.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Unterschiede in der Dicke der fertigen Kunststoffolie erheblich reduziert und das Rückschrumpfen ohne zusätzliche Nach- oder Weiterbehandlung vermieden werden.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst. Der hierauf bezogene Anspruch 2 ist eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Lösung.
Mit der Erfindung wird in überraschend einfacher Weise erreicht, daß das Kunststoffmaterial durch das Zwischenschalten einer aufgerauhten Glättungswalze zwischen Breitschlitzdüse und Abkühlwalze bereits eine weitgehende Glättung und Homogenisierung erfährt, bevor das eigentliche Strecken durch das Abziehen mittels der Abkühlwalze einsetzt. Die ebenfalls aufgerauhte Abkühlwalze verstärkt diesen Effekt. Durch die Reduktion starker Unebenheiten wird das vorschnelle Erstarren dünnerer Folienbereiche auf der Abkühlwalze vermieden und eine gleichmäßige Streckspannung erzielt, die zu einer homogenen Folie ohne Rückschrumpfeigenschaften führt. Die aufgerauhten Walzenoberflächen verhindern gleichzeitig ein Festkleben der Folie, wobei sich eine durch Sandstrahlen erzeugte, mittlere Rauhtiefe zwischen 2 µm und 6,5 µm bewährt hat. Die Abkühlwalze hat eine größere Rauhtiefe als die die Glättungswalze. Die Foliendicke wird durch die Umfangsgeschwindigkeit der Abkühlwalze bestimmt und kann zwischen etwa 120 µm und 600 µm eingestellt werden bei einer Toleranz von ±10 µm. Als Material sind gängige Kunststoffe wie Polyvinylchlorid, Polypropylen, Polystyrol, Polycarbonat, Polyethylen geeignet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Skizze erläutert:
Die Figur zeigt eine Breitschlitzdüse 1 eines Schneckenextruders (nicht dargestellt), eine Glättungswalze 2, eine Abkühl- oder Chill-Roll-Walze 3 sowie eine Folie 4. Der Durchmesser der Abkühlwalze 3 beträgt etwa 550 mm und ist damit ein Mehrfaches des Durchmessers der Glättungs­ walze 2 von etwa 160 mm. Beide Walzen 2, 3 haben metallische Mäntel, wobei die Metalloberfläche 31 der Abkühlwalze 3 eine etwas größere mittlere Rauhtiefe aufweist als die Mantelober­ fläche 21 der Glättungswalze 2.
Das zähgeschmolzene Kunststoffmaterial wird unter hohem Druck durch die Düsenlippen 11, 12 der Breitschlitzdüse 1 in Form eines Bandes 44 ausgestoßen, das örtlich dickere Stellen oder Wülste 41 und sich hieran anschließende dünnere Berei­ che 43 aufweist. Dieses Band 44 wird schräg nach unten ge­ führt und umschlingt die Glättungswalze 2 unter einem Win­ kel von ca. 45°, wobei ein Materialausgleich im Sinne einer Glättung und Homogenisierung stattfindet und die Oberseite 45 durch die aufgerauhte Manteloberfläche 21 leicht strukturiert wird. Hierauf wird das Band horizontal-tangential mit seiner Unterseite 42 über die aufgerauhte Manteloberfläche 31 ge­ führt, wobei es die Abkühlwalze 3 ebenfalls unter einem Win­ kel von etwa 90° umschlingt. Dabei wird das Band durch die Abkühlwalze 3 gestreckt, so daß eine Folie 4 entsteht, deren Dicke von der ausgeübten Streckspannung abhängt. Diese Streck­ spannung, und damit die Dicke der Folie 4, wird von der Um­ fangsgeschwindigkeit der Abkühlwalze 3 bestimmt. Hohe Um­ fangsgeschwindigkeiten ergeben höhere Streckspannungen und entsprechend dünnere Folien mit kürzerer Abkühlzeit; niedri­ gere Umfangsgeschwindigkeiten führen zu niedrigeren Streck­ spannungen und somit zu dickeren Folien bei längerer Abkühl­ zeit. Die Walze 3 ist mit einer inneren Umlaufkühlung (nicht dargestellt) ausgestattet und hat von den Düsenlippen 11, 12 einen Abstand von ca. 500 mm, also erheblich größer als bei konventionellen Chill-Roll-Anlagen. Nach dem Erstarren und Verlassen der Abkühlwalze 3 kann die Folie 4 an ihren Rändern beschnitten und auf eine Hülse aufgewickelt werden.

Claims (2)

1. Vorrichtung zur Herstellung dünnwandiger Kunststoffolien mit einer an einen Extruder angeschlossenen Breitschlitzdüse, einer Zwischenwalze und einer kühlbaren Walze, wobei der Durchmesser der kühlbaren Walze ein Mehrfaches des Durchmessers der Zwischenwalze beträgt, und bei der das extrudierte Kunststoffmaterial mit seiner einen Seite (Oberseite) über die Zwischenwalze geführt und mit der gegenüberliegenden Seite (Unterseite) über die kühlbare Walze gezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwalze (2) und die kühlbare Walze (3) aufgerauhte Manteloberflächen (21, 31) mit mittleren Rauhtiefen zwischen 2 µm und 6,5 µm aufweisen, und daß die Manteloberfläche (31) der kühlbaren Walze (3) eine größere mittlere Rauhtiefe aufweist als die Manteloberfläche (21) der Zwischenwalze (2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Manteloberflächen (21, 31) der Walzen (2, 3) durch Sandstrahlen aufgerauht sind.
DE3915057A 1989-05-09 1989-05-09 Verfahren zur herstellung duennwandiger kunststoffolien Granted DE3915057A1 (de)

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DE3915057A1 DE3915057A1 (de) 1990-11-15
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1436788A (en) * 1973-07-13 1976-05-26 Agfa Gevaert Manufacture of polymeric fiom
DE3408613C3 (de) * 1984-03-09 1996-02-08 Alkor Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung unverstreckter Polypropylenfolien mit verbesserter Verschweißbarkeit

Also Published As

Publication number Publication date
DE3915057A1 (de) 1990-11-15

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