Claims (1)
Die Erfindung betrifft ein Gesenk zur Herstellung von Fahrradnaben, durch das gegenüber
der bisherigen Herstellungsweise durch
Herausarbeiten aus einer Rundstange o. dgl. eine bedeutende Ersparnis an Zeit und Werkstoff
erzielt wird. Die Erfindung besteht darin, daß am Grunde des zweiteiligen Gesenkes
eine zur Hälfte in die Gesenkhöhlung hineinragende Kugel angeordnet ist, die beim Einpressen
des Stempels in das auf der Kugel stehende zylindrische Werkstück in dessen untere Stirnfläche eindringt und dadurch das
untere Nabenende formt, während das obere Nabenende durch einen den Stempel umgebenden
Ringstempel fertiggepreßt wird.The invention relates to a die for the production of bicycle hubs, through the opposite
the previous production method
Working out of a round rod or the like. A significant saving in time and material
is achieved. The invention consists in that at the bottom of the two-part die
a ball protruding halfway into the die cavity is arranged, which during pressing
of the punch penetrates into the lower end face of the cylindrical workpiece standing on the ball and thereby the
forms the lower end of the hub, while the upper end of the hub by a surrounding the punch
Ring punch is finished pressed.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gesenkes dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1
das Gesenk im Schnitt bei Beginn des Fressens, Abb. 2 dasselbe nach vollendeter Pressung.In the drawing, an embodiment of the die is shown, namely Fig. 1
the die in section at the beginning of the seizure, Fig. 2 the same after pressing has been completed.
In dem zweiteiligen Gesenk α ist das Profil der Fahrradnabe ausgearbeitet. Eine Stahlkugel
b ist zur Hälfte in den Boden des Gesenkes eingelassen und ragt zur anderen Hälfte
in die Gesenkhöhlung hinein. Statt der Kugel kann auch ein pilzformiger Einsatz angeordnet
sein, c ist der Stempel, an dem ein Ringstempel d sitzt.The profile of the bicycle hub is worked out in the two-part die α. Half of a steel ball b is embedded in the bottom of the die and the other half protrudes into the cavity. Instead of the ball, a mushroom-shaped insert can also be arranged, c is the punch on which a ring punch d is seated.
Diese Teile werden in eine Ziehpresse fest eingespannt. Das Werkstück e, ein volles
Rundstück, wird von einer Stange in demjenigen Gewicht abgeschnitten, das gleich ist
dem Fertiggewicht des Werkstückes, ist aber zunächst schmäler und kürzer als das Fertigstück.
Es wird im weißglühenden Zustande in das Gesenk α auf die Kugel b gesetzt, dann
kommt der Stempel c herunter und verdrängt den Werkstoff bis zur Ausfüllung der Gesenkhöhlung.
Die Kugel dient dazu, die Werkstoffverdrängung am unteren Nabenende zu bewirken; nach vollständiger Hineindrängung
des Werkstoffes in das Gesenk preßt der Ringstempel d das obere Nabenende fertig. Zwischen
Stempel und Kugel bleibt ein dünner Boden stehen, der beim Nacharbeiten des Werkstücks mit ausgestochen wird.These parts are firmly clamped in a drawing press. The workpiece e, a full round piece, is cut off from a rod with a weight that is the same as the finished weight of the workpiece, but is initially narrower and shorter than the finished piece. In the incandescent state, it is placed in the die α on the ball b , then the punch c comes down and displaces the material until the die cavity is filled. The ball serves to cause the material to be displaced at the lower end of the hub; after the material has been completely forced into the die, the ring punch d presses the upper end of the hub ready. A thin base remains between the punch and the ball, which is then cut out when the workpiece is reworked.
Paten τ-Anspruch:Sponsorship τ claim:
Gesenk zur Herstellung von Fahrradnaben, dadurch gekennzeichnet, daß am
Grunde des zweiteiligen Gesenkes (α) eine zur Hälfte in die Gesenkhöhlung hineinragende
Kugel (b) angeordnet ist, die beim Einpressen des Stempels (c) in das auf der
Kugel stehende zylindrische Werkstück (e) in dessen untere Stirnfläche eindringt und
dadurch das untere Nabenende formt, während das obere Nabenende durch einen den Stempel umgebenden Ringstempel (d) fertiggepreßt
wird.Die for the production of bicycle hubs, characterized in that at the bottom of the two-part die (α) a ball (b) protruding halfway into the die cavity is arranged, which when the punch (c) is pressed into the cylindrical workpiece (e ) penetrates into the lower end face and thereby forms the lower end of the hub, while the upper end of the hub is finished pressed by a ring punch surrounding the punch (d) .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.For this purpose ι sheet of drawings.