DE3813099A1 - Niederspannungsverteiler - Google Patents

Niederspannungsverteiler

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsschiene gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, sowie einen Niederspan­ nungsverteiler, in dem die Verbindungsschiene unterge­ bracht ist.
Elektrische Niederspannungsverteileranlagen werden übli­ cherweise so ausgeführt, daß elektrische Installations­ gerate, die beispielsweise an Tragschienen aufschnappbar befestigt aneinandergereiht sind, je nach Bedarf in meh­ reren Reihen übereinander angeordnet sind. Die Stromein­ speisung dieser Installationsgeräte ist dahingehend standardisiert, daß die stromführenden Leiter jeweils von unten in die dort befindlichen Anschlußklemmen der Installationsgeräte eingeführt werden. Beim Einsatz in Dreiphasennetzen ist hierbei lediglich vorgesehen, daß nebeneinander benachbarte Installationsgeräte jeweils einer anderen Phase zugeordnet sind, so daß die phasen­ bezogene Einspeisung jeweils alternierend erfolgt.
Aus der DE-OS 31 29 047 ist ein Verbindungsschienenblock zur Verbindung gleichphasiger, aneinandergereihte elek­ trische Installationsgeräte von Mehrphasenstromkreisen bekanntgeworden, bei dem als Flachstäbe ausgebildete parallel nebeneinander verlaufende elektrische Leiter in einem Isolierstoffblock angeordnet sind und bei dem an den Verbindungsschienen Anschlußlaschen angeformt sind, welche teilweise aus dem Isolierstoffblock herausragen. Der Abstand der Laschen zueinander entspricht dem Ab­ stand der Anschlußklemmen der benachbarten Installati­ onsgeräte. Dabei ist vorgesehen, daß die einer Anschluß­ lasche jeweils links und rechts benachbarten Anschlußla­ schen der jeweils anderen Phase zugeordnet sind, so daß jede dritte Anschlußlasche phasengleich ist.
Zur Einspeisung jeder Reihe von Installationsgeräten sind üblicherweise Einzeldrähte vorgesehen, die entweder zum einspeisenden Anschlußleiter oder zu einem von die­ sem gespeisten Sammelpunkt geführt sind. Dabei stellt sich rein montagetechnisch ein Problem ein, wenn die zu­ gangs- wie auch abgangsseitige Verdrahtung der Nieder­ spannungsverteilungsanlage durchgeführt wird: üblicher­ weise werden zunächst die abgangsseitigen Leiterverbin­ dungen hergestellt, wozu die Einzelleiter mit den oberen Anschlußklemmen jeden Installationsgerätes verbunden werden. Hierdurch wird gleichzeitig der Montageraum für die zugangsseitige Beschaltung der darüberliegenden Rei­ he von Installationsgeräten soweit ausgefüllt, das eine Montage der Zugangsleiter erschwert ist, da diese auf­ grund der herrschenden Enge nur schwer erreichbar sind.
Zur Abhilfe dieser Montageschwierigkeiten wurde eine Montagetechnik entwickelt, bei der zunächst die zugan­ gsseitigen Einspeiseleiter jeweils phasenbezogen mit einem Installationsgerät je Reihe verbunden wurden und anschließend die abgangsseitige Verdrahtung wie zuvor beschrieben vorgenommen wurde. Abschließend werden je Reihe die horizontal verlaufenden Stromsammelschienen montiert, wozu die Klemmschrauben der zugangsseitigen Anschlußklemmen, d. h. auch der, die bereits zur Befe­ stigung der Zugangsleiter dienen, gelockert werden müs­ sen. Dabei ist es leicht möglich, daß der Zugangsleiter unbemerkt aus der Anschlußklemme rutscht und so in der Folge die entsprechende Phase der Installationsgeräte stromlos ist. Wegen der Enge im vorhandenen Montageraum und der großen Zahl der Abgangsleiter kann ein derarti­ ger Montagefehler leicht zunächst unbemerkt bleiben, was zu einer erst später festgestellten Störung und entspre­ chender Nachbesserung führt.
Da ferner die Anordnung der Installationsgeräte in den Niederspannungsverteilern sowie der Abstand der einzel­ nen Reihen im allgemeinen standardisiert ist, z. B. DIN 43 870, Teil 2, besteht keine Möglichkeit, durch entspre­ chende Vergrößerung der Räume und Abstände dem geschil­ derten Problem zu entgehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungsschiene der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der die An­ schlußprobleme auf der Zugangsseite zur phasenbezogenen Einspeisung bei elektrischen Niederspannungsverteilern vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen 2 bis 8 zu entnehmen.
Mit der erfindungsgemäßen Verbinderschiene können In­ stallationsgeräte, die auf zwei parallel zueinander ver­ laufenden Tragschienen aufgeschnappt sind, miteinander verbunden werden. Dies geschieht insbesondere derge­ stalt, daß die Verbindungsschienen entweder seitlich neben je einer Reihe von Installationsgeräten oder un­ terhalb dieser Installationsgeräte verlaufen. Insbeson­ dere dient die erfindungsgemäße Verbinderschiene dazu, den Strom von einer Reihe von elektrischen Installati­ onsgeräten, die jeweils auf einer Hutprofilschiene auf­ geschnappt sind, zu einer weiteren Reihe von elektri­ schen Installationsgeräten fortzuleiten, welch letztere auf einer benachbarten Hutprofilschiene aufgereiht sind.
Der elektrische Niederspannungsverteiler selbst ist er­ findungsgemäß ausgebildet wie im Patentanspruch 9 ange­ geben.
Dabei ist vorgesehen, daß der so ausgebildete Anschluß­ leiter seitlich neben den aneinandergereihten Installa­ tionsgeräten angeordnet ist und vorzugsweise zur Verbin­ dung zweier benachbarter Reihen von Installationsgeräten dient. Hierzu ist es zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Länge des Anschlußleiters dem Mittenabstand zweier Reihen entspricht und daß die Anschlußlaschen jeweils an den Enden des so beschaffenen Anschlußleiters angeordnet sind.
Für die Montage stellt sich dabei kein Problem, da der erfindungsgemäße Anschlußleiter aufgrund seiner geringen Abmessungen beiderseits der Installationsgeräte, d. h. sowohl im linken als auch im rechten Freiraum des Nie­ derspannungsverteilers untergebracht werden kann. Sind mehr als zwei Reihen von Installationsgeräten vorgese­ hen, so bietet es sich an die Montage des Anschlußlei­ ters wechselweise auf der einen und auf der gegenüber­ liegenden Seite vorzusehen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es jedoch auch möglich, daß die Anschlußleiter auf einer Seite angeordnet sind. Eine weitere Verbesserung der Erfindung kann darin bestehen, die Länge des Anschluß­ leiters und damit die Zahl der Anschlußlaschen pro Lei­ ter auf die Zahl der vorgesehenen Reihen von Installati­ onsgeräten anzupassen, d. h. beispielsweise bei drei übereinander angeordneten Reihen von Installationsgerä­ ten ist ein dreipoliger Leiter vorgesehen, dessen Ein­ zelleiter jeweils drei hakenförmig abgewinkelte An­ schlußlaschen aufweisen.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung kann überdies vorgesehen sein, daß zur weiteren Vereinfachung der Montage eine besondere dreipolige Anschlußklemme im Niederspannungsverteiler vorgesehen sein kann, die mit dem zugangsseitigen Anschlußleiter verbunden ist und in welche der erfindungsgemäße Anschlußleiter eingeführt ist und so für die Einspeisung in die benachbarte Reihe von Installationsgeräten sorgt.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Er­ findung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und besondere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 Einen erfindungsgemäßen dreipoligen Anschluß­ leiter,
Fig. 2 eine andere Ausgestaltung eines dreipoligen Anschlußleiters,
Fig. 3 einen Niederspannungsverteiler mit dem erfin­ dungsgemäßen Anschlußleiter nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Niederspannungsverteiler mit dem erfin­ dungsgemäßen Anschlußleiter nach Fig. 1 und dreipoliger Phasenanschlußklemme,
Fig. 5 eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsge­ mäßen dreipoligen Anschlußleiters und
Fig. 6 eine Seitenansicht des Anschlußleiters gemäß Fig. 5.
In Fig. 1 ist ein Anschlußleiter 10 dargestellt, der aus drei parallel nebeneinander angeordneten Flachlei­ tern 12, 14, 16 gebildet ist, die in einem Isolierstoff­ körper 18 mit Isolierzwischenwänden 20, 21 untergebracht sind. Die Isolierzwischenwände 20, 21 dienen zur Isolie­ rung der Flachleiter 12, 14, 16 gegeneinander. An den beiden Enden jedes Flachleiters 12, 14, 16 sind haken­ förmige Anschlußlaschen 22, 24, 26 angeformt, die je­ weils aus einem senkrecht zu dem zugehörigen Flachleiter 12, 14, 16 verlaufenden Verbindungssteg 27, 28, 29 und jeweils einem rechtwinklig dazu anschließenden Kontakt­ schenkel 32, 34, 36 gebildet sind. Die Kontaktschenkel 32, 34, 36 liegen parallel zu den Flachleitern 12, 14 und 16 und weisen jeweils in eine Richtung.
Die Länge der Verbindungsstege 27, 28, 29 ist so unter­ schiedlich, daß die am Ende der Verbindungsstege 27, 28, 29 rechtwinklig anschließenden Kontaktschenkel 32, 34, 36 in definiertem seitlichem Abstand zueinander verlau­ fen. Dieser seitliche Abstand der Kontaktschenkel 32, 34, 36 findet sich auch - um 90° - versetzt zwischen den Verbindungsstegen 27, 28, 29, die aus Gründen der Isola­ tion, d. h. der erforderlichen Luftstrecken ebenfalls in seitlichem Abstand voneinander aus dem Isolierkörper 18 heraustreten. Der seitliche Abstand der Kontaktschenkel 22, 24, 26 entspricht dem Abstand der Anschlußklemmen von nebeneinander aufgereihten Installationsschaltgerä­ te.
Im Hinblick auf die vorgesehene Verwendung der Anschluß­ leiter 10 ist vorgesehen, daß die Kontaktschenkel 32, 34, 36 auf gleicher Höhe enden. Hieraus folgt, daß die Länge der Kontaktschenkel 32, 34, 36 unterschiedlich groß ist, wobei der innenliegende Kontaktschenkel 22, der zur Anschlußlasche 22 gehört, die an den mittleren Flachlei­ ter 12 angeformt ist, die geringste Länge aufweist und der außenliegende Kontaktschenkel 36, der zur Anschluß­ lasche 26 gehört, die an den in Fig. 1 zuunterst darge­ stellten Flachleiter 16 angeformt ist die größte Länge aufweist.
Wie ferner in Fig. 1 gezeigt ist, befinden sich die Kontaktschenkel 32, 34, 36 in einer Ebene, die durch den mittleren Flachleiter 12 vorgegeben ist. Demgemäß sind die außenliegenden Verbindungsleiter 27, 29 zum mittle­ ren Verbindungssteg 28 hin abgebogen.
Fig. 2 zeigt drei nebeneinander angeordnete gleichför­ mig gebogene Flachleiter 40, 42, 44, von denen an beiden Enden jeweils Verbindungsstege 41, 43, 45, 46, 47 und 48 rechtwinklig abgehen, an welche ebenfalls rechtwinklig Kontaktschenkel 50, 52, 54 anschließen. Dabei verlaufen die Kontaktschenkel 50, 52, 54 parallel zu den Flachlei­ tern jeweils in gleiche Richtung an beiden Enden, so daß an einem Ende eine U-Form und am anderen Ende eine Z-Form gebildet ist. Die Höhe der Verbindungsstege 41 bis 48 ist durch den Einbau der Verbindungsschienen ge­ geben.
Zur Verwendung dieser Anschlußleiter, die in ähnlicher Weise Verwendung finden, wie der Anschlußleiter nach Fig. 1, ist keine Isolierung erforderlich, da die durch den seitlichen Abstand zueinander erreichte Luftstrecke als ausreichende Isolierung anzusehen ist.
In Fig. 3 ist ein Niederspannungsverteiler 60 darge­ stellt, in welchem vier Reihen 62, 64, 66, 68 von In­ stallationsgeräten angeordnet sind, die je Reihe unter­ einander phasenbezogen mittels an sich bekannter Strom­ sammelschienen 70 verbunden sind, die parallel zur Ver­ bindungslinie benachbarter Anschlußklemmen der nebenein­ ander aufgereihten Installationsgeräte verlaufen.
Zur Verbindung der obersten Reihe 62 mit der darunter­ liegenden Reihe 64 bzw. der Reihe 64 mit der darunter befindlichen Reihe 66 bzw. der Reihe 66 mit der darunter angeordneten Reihe 68 sind jeweils in den Seitenräumen 61 des Niederspannungsverteilers Anschlußleiter 10 ent­ sprechend der in Fig. 1 gezeigten Ausführung angeord­ net, durch welche eine phasengleiche Einspeisung der in den Reihen 62, 64, 66, 68 angeordneten Installationsge­ räte erfolgt.
Zur Einspeisung aus der Zugangsleitung 71 ist die Ver­ drahtung mit Einzeldrähten vorgesehen.
In Fig. 4 ist ebenfalls ein Niederspannungsverteiler 61 dargestellt, der in nahezu identischer Weise wie der aus Fig. 3 bekannten Niederspannungsverteiler 60 aufgebaut ist. Auch er besitzt vier übereinander angeordnete Rei­ hen 62, 64, 66, 68 von aneinandergereihten Installati­ onsgeräten, die phasengleich mittels Stromsammelschienen 70 miteinander verbunden sind.
Zur elektrischen Einspeisung der einzelnen Reihen dient auch hier jeweils ein aus Fig. 1 bereits bekannter An­ schlußleiter 10, der jeweils übereinander angeordnete Reihe miteinander elektrisch verbindet, wobei die Ein­ speisung jeweils phasengleich erfolgt. Wie bereits in Fig. 3 gezeigt, sind auch hier die Anschlußleiter 10 in den seitlichen Zwischenräumen 69 des Niederspannungsver­ teilers 61 angeordnet, wobei eine wechselweise Anord­ nung, d. h. einmal links einmal rechts neben den Reihen 62, 64, 66, 68 vorgesehen ist.
Abweichend von der in Fig. 3 dargestellten Einspeisung der obersten Reihe 62 ist hier eine dreipolige Phasenan­ schlußklemme 72 vorgesehen, welche ebenfalls zum An­ schluß eines Anschlußleiters 10 vorbereitet ist, so daß eine Verdrahtung mit Einzeldrähten entsprechend Fig. 3 entfällt.
Nicht gezeigt sind in den Fig. 3 und 4 die Einzel­ drähte, die zur abgangsseitigen Verdrahtung jeweils mit den Installationsgeräten 58 verbunden werden.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Anschlußleitung bzw. einer er­ findungsgemäßen Verbindungsschiene. Gemäß Fig. 6 ist ein Isolierprofil 80 vorgesehen, das drei Kammern 81, 82 und 83 aufweist, in die Flachleiter 84, 85 und 86 einge­ setzt sind. An den Enden der Flachleiter sind jeweils ein Verbindungssteg 87, 88 und 89 angeformt, von denen in Fig. 5 lediglich der Verbindungssteg 89 zu sehen ist. Man erkennt aus Fig. 5, daß die Verbindungsstege 89 senkrecht zu den Flachleitern verlaufen und in einer Ebene liegen, die quer zur Längserstreckung der Flach­ leiter verläuft. Die drei Verbindungsstege 87, 88 und 89 sind unterschiedlich lang, wobei der kürzeste Verbin­ dungssteg der des Flachleiters 85 ist. Der längste Ver­ bindungssteg ist der des Flachleiters 86. An den Enden der Verbindungsstege sind Kontaktschenkel 90, 91 und 92 angeformt, die wiederum in ihrer Richtung parallel zu den Flachleitern 84, 85 und 86 ausgerichtet sind, so daß sie mit den Verbindungsstegen 87 bis 89 jeweils eine L-Form in der Seitenansicht bilden. Die Kontaktschenkel 90 bis 92 an den Verbindungsstegen 89 jeweils an den beiden Enden des Anschlußleiters bzw. der Verbindungs­ schiene verlaufen in die gleiche Richtung.
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß der Verbindungssteg 87 einen aus der Ebene des Flachleiters 84 heraus abge­ kröpften Bereich 93 und der Verbindungssteg 89 einen ebenfalls aus der Ebene des ihm zugehörigen Flachleiters 86 heraus abgekröpften Bereich 94 aufweist; diese-Ab­ kröpfungen 93 und 94, deren Abstände größer sind als die Abstände der beiden außeren Flachleiter 84 und 86, dient dazu, eine ausreichende Luftstrecke zu dem Verbindungs­ steg 88 mit dem daran angeformten Kontaktschenkel 91 zu erzielen. Die freien Enden der abgekröpften Bereiche 93 und 94 sind wieder nach innen in die Ebene abgekröpft, in der der mittlere Flachleiter 85 bzw. der mittlere Verbindungssteg 88 liegt. Auf diese Weise befinden sich die Kontaktschenkel 90 bis 92 in einer Ebene, die durch den Flachleiter 85 gebildet ist und darüberhinaus enden sie auch in einer Linie, die senkrecht zu der Langser­ streckung der Verbindungsschiene verlauft.

Claims (10)

1. Verbindungsschiene zur phasenweisen Verbindung elektrischer Installationsgeräte, insbesondere Leitungs­ schutzschalter, mit der Anzahl der Phasen entsprechen­ den, in einen mit Kammern versehenen Isolierkörper ein­ gesetzten Flachleitern, an denen Anschlußfahnen zum elektrischen Anschluß an die Installationsgeräte ange­ formt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden der parallel nebeneinanderliegenden Flachleiter ange­ formten Anschlußfahnen je einen annähernd senkrecht zu den Flachleitern ausgerichteten Verbindungssteg und ei­ nen daran angeformten, zu letzterem ebenfalls annähernd senkrecht ausgerichteten Kontaktschenkel aufweisen, welch letztere alle in eine einzige Richtung verlaufen und in einer Ebene liegen, und daß die Enden der jeweils an einem Ende der Flachleiter befindlichen Kontaktschen­ kel in einer Linie, die senkrecht zu den Flachleitern verläuft, ausgerichtet sind.
2. Verbindungsschiene nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kontaktschenkel in einer Ebene liegen, die durch den mittleren Flachleiter bestimmt ist.
3. Verbindungsschiene nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verbindungsstege in Richtung der Verbindungsschiene gesehen hintereinanderliegen, dabei jeweils unterschiedliche Längen aufweisen, und daß die Kontaktschenkel ebenfalls unterschiedliche Längen auf­ weisen, dergestalt, daß der Kontaktschenkel, der an dem längsten Verbindungssteg angeformt ist, ebenfalls die größte Länge aufweist.
4. Verbindungsschiene nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verbindungsstege in Richtung der Verbindungsschiene nebeneinanderliegen und zur Erzielung ausreichender Isolierabstände seitlich abgekröpft ver­ laufen, und daß die Verbindungsstege jeweils unter­ schiedliche Längen aufweisen und die Kontaktschenkel die gleiche Länge besitzen.
5. Verbindungsschiene nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die an dem mittleren Flachleiter ange­ formten Verbindungsstege die kürzeste Länge aufweisen.
6. Verbindungsschiene nach Anspruch 4 oder 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstege der bei­ den außenliegenden Flachleiter einen Bereich aufweisen, der aus der Ebene der zugehörigen Flachleiter heraus abgekröpft ist, dergestalt, daß der Abstand des abge­ kröpften Bereiches größer ist als der Abstand der beiden außeren Flachleiter, so daß der Isolierabstand der abge­ kröpften Bereiche zu dem Verbindungssteg des mittleren Flachleiters gewahrleistet ist.
7. Verbindungsschiene nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verbindungsstege senkrecht zur Breitseite der Flachleiter verlaufend angeformt sind und die Kontaktschenkel senkrecht zur Breitseite der Verbin­ dungsstege parallel zu den Flachleitern abgewinkelt sind, dergestalt, daß die Verbindungsstege an einem Ende der Flachleiter mit diesem eine U-Form und am anderen Ende mit diesen eine Z-Form bilden.
8. Verbindungsschiene nach Anspruch 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Flachleiter mit den Verbindungs­ stegen und den Kontaktschenkeln jeweils parallel zuein­ ander verlaufen, wobei die Flachleiter, sich benachbarte Verbindungsstege und sich benachbarte Kontaktschenkel jeweils in einer Ebene liegen.
9. Elektrischer Niederspannungsverteiler, insbeson­ dere Zählerplatz mit wenigstens zwei vertikal übereinan­ der im Abstand angeordneten Reihen von elektrischen In­ stallationsgeräten, die abwechselnd an die Phasen eines Dreiphasennetzes angeschlossen sind, wobei gleichphasige Installationsgeräte einer Reihe jeweils miteinander ver­ bunden sind und zur Verbindung benachbarter Reihen je­ weils phasenbezogen ein Installationsgerät der einen Reihe mit dem entsprechenden Installationsgerät der an­ deren Reihe über einen Leiter verbunden ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein als Sammelschiene ausgebildeter dreipoliger Leiter (10) vorgesehen ist mit hakenförmig abgewinkelten Anschlußlaschen (22, 24, 26) die im Ab­ stand entsprechend dem vertikalen Abstand der Installa­ tionsgeräte (58) in die gleiche Richtung weisend heraus­ ragen, daß die Anschlußlaschen (22, 24, 26) mit Kontakt­ schenkeln (32, 34, 36) in die Anschlußklemmen der pha­ sengleichen Installationsgeräte (58) einführbar sind und daß der Abstand der zur Sammelschiene (10) parallel an­ geordneten Kontaktschenkel (23, 34, 36) der Anschlußla­ schen (22, 24, 26) jeder Sammelschiene (10) dem Abstand der Anschlußklemmen zweier benachbarter Installationsge­ räte (58) entspricht.
10. Niederspannungsverteiler nach Anspruch 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die Länge der Sammelschiene (10) auf den Mittenabstand zweier Reihen (62, 64, 66, 68) von Installationsgeräten (58) festgelegt ist und die Anschlußlaschen (22, 24, 26) jeweils an den Enden des Anschlußleiters (10) angeformt sind.
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