DE3739009C2 - Zahnärztliche Einrichtung mit Mitteln zur Zufuhr von HF- und NF-Energie an ein zahnärztliches Handstück - Google Patents
Zahnärztliche Einrichtung mit Mitteln zur Zufuhr von HF- und NF-Energie an ein zahnärztliches HandstückInfo
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Description
In der Zahnmedizin sind sowohl HF-Chirurgiehandstücke als
auch Ultraschallhandstücke bekannt. Während Ultraschall
handstücke in der Regel zum Entfernen von Ablagerungen am
Zahn, insbesondere zum Entfernen von Zahnstein dienen, wer
den HF-Chirurgiehandstücke zum Schneiden und Koagulieren
von Zahnfleisch eingesetzt. Bei Ultraschallhandstücken kom
men zur Erregung der Werkzeugspitze sowohl piezokerami
sche (US-PS 3 809 977) als auch magnetostriktive Wandler
(US-PS 3 076 904, US-PS 3 930 173) zur Anwendung. In beiden
Anwendungsfällen befindet sich der Versorgungsteil extern des
Handstückes. Das gleiche gilt auch für HF-Chirurgiehandstücke
(Gerät mit der Bez. "SIROTOM" der Fa. SIEMENS AG). Während der
Wandler für ein Ultraschall-Zahnsteinentfernungshandstück mit
einer Frequenz von etwa 30 kHz, also im unteren HF-Bereich
betrieben wird, werden Chirurgiehandstücke mit einer Frequenz
von etwa 2 MHz betrieben.
Aus der DE 27 52 437 A1 ist eine Einrichtung mit einem für eine
Ultraschall-Zahnbehandlung geeigneten Handstück bekannt,
welches alternativ zum Betrieb als Ultraschallwerkzeug oder als
Hochfrequenz-Chirurgiewerkzeug eingesetzt werden kann. Die
Einrichtung enthält hierzu zwei Generatoren, deren Ausgänge
über eine Umschalteinrichtung an das gemeinsame Zuleitungs
kabel des- Handstückes anschließbar sind. Das im Handstück
angeordnete Werkzeug ist je nach Verwendung des Behandlungs
gerätes (als US für Ultraschall- oder HF-Chirurgie-Werkzeug)
entsprechend auszutauschen.
Aus der DE-AS 23 39 827 ist eine zahnärztliche Einrichtung
wie beim Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, die
mehrere Handstücke, unter anderem ein Ultraschall-, ein HF-
Chirurgie- sowie ein Beleuchtungshandstück für Untersuchungs
zwecke aufweist. Die Generatoren zur Erzeugung der Ultra
schallschwingungen sowie deren HF-Frequenz sind, ebenso wie die
Lampe für das Beleuchtungshandstück, an einen gemeinsamen Ver
sorgungsteil angeschlossen, dessen Ausgangsspannung mittels
eines Stellgliedes verändert werden kann. Dadurch kann die
Leistung des Ultraschall- bzw. HF-Gerätes sowie die Licht
intensität des Beleuchtungshandstückes variiert werden.
Ultraschall-Zahnsteinentfernungshandstücke mit einer einge
bauten elektrischen Lampe sind außerdem beispielsweise aus
US-PS 4 578 033 bekannt.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, bei beiden Handstücktypen eine Beleuchtungs- und/oder
Anzeigelampe, die in der Regel mit Gleichspannung oder einer
niederfrequenten Wechselspannung von etwa 50 bis 100 Hz be
trieben wird, auf einfache Weise vorsehen zu können, ohne daß
es bei Übertragung der HF-Energie zu Störungen kommen kann.
Würde man die Energieübertragung fuhr beide Energie formen in
herkömmlicher Weise, also mit Hilfe eines Kabels mit unmittel
bar benachbarten parallelen Leitungen vorsehen, so würden er
hebliche Störungen bzw. gegenseitige Beeinflussungen auftreten.
So würde eine nicht unerhebliche HF-Leistung zur Lampe fließen,
die je nach eingestellter HF-Leistung am Verbraucher eine un
terschiedliche Beeinflussung der Lampenhelligkeit bewirken wür
de. Im Extremfall könnte sogar eine Zerstörung der Lampe her
beigeführt werden. Ein weiterer Nachteil würde sich darin erge
ben, daß ein Teil der HF-Leistung durch die Lampe verbraucht
werden würde, wodurch sich für die Einrichtung insgesamt ein
schlechterer Wirkungsgrad einstellen würde. Weiterhin ist es
nachteilig, daß die Lampe nicht mit einer geregelten Spannung
betrieben werden könnte.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es möglich, neben ei
nem Handstück, welches HF-Leistung abgibt bzw. benötigt, eine
Lampe vorsehen zu können, die mit Gleichspannung oder einer
niederfrequenten Wechselspannung gespeist wird, wobei beide
Verbraucher ohne gegenseitige Störbeeinflussung unabhängig von
einander zu betreiben und gegebenenfalls auch zu regeln sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einrichtung getrennte
Versorgungsquellen für einerseits ein HF-Chirurgiehandstück und
andererseits ein Ultraschall-Zahnsteinentfernungshandstück ent
hält, und wenn Umschaltmittel vorhanden sind, die in Abhängig
keit von dem gewählten Handstück die eine oder andere Versor
gungsquelle mit den Energiezufuhrleitungen des Übertragungska
bels des gewählten Handstückes verbinden. Die Erkennung der be
nötigten Übertragungsenergie erfolgt vorteilhafterweise da
durch, daß die Lampe in beiden Handstückvarianten an unter
schiedlichen Leitern eines Dreileiterkabels angeschlossen ist,
und daß der Schaltkreis der Lampe mit Hilfe einer Strom- bzw.
Widerstandsmessung abgefragt wird, ob in diesem Schaltkreis
eine Lampe vorhanden ist oder nicht. Ist in dem betreffenden
Schaltkreis eine Lampe vorhanden, so wird automatisch die zuge
hörige Versorgungsquelle auf das mit der Lampe versehene Hand
stück umgeschaltet.
Das gemäß der Erfindung zur Übertragung vorgesehene Dreileiter
kabel stellt sicher, daß keine HF-Leistung auf die Lampe
fließen kann. Es ist vorteilhafterweise als Triax-Kabel ausge
bildet, dessen erster Abschirmleiter zusammen mit dem Innen
leiter den HF-Energieträger und dessen zweiter Abschirmleiter
zusammen mit dem ersten Abschirmleiter den Energieträger für
die Lampe bilden. Anstelle des Triax-Kabels kann vorteilhafter
weise auch ein Leiter verwendet werden, der um die erste Ab
schirmleitung herumgewendelt angeordnet ist.
Die beiden Abschirmleiter werden zum Abblocken der HF-Spannung
gegenüber der Spannungsquelle für die Lampe über Induktivitäten
an den Ausgang einer getakteten Spannungsquelle angeschlos
sen. Aus Sicherheitsgründen sind sowohl für den HF-Teil als
auch für die getaktete Spannungsquelle Übertrager mit galva
nischer Trennung vorgesehen.
Um trotz getrennter Wicklungen und einer schlechten Koppelung
eine gut geregelte Spannung für die Lampe zu erzielen, ist auf
der Sekundärseite der getakteten Spannungsquelle ein Referenz
glied mit Meßverstärker vorgesehen, der eine Spannungsreferenz
enthält und der mit derselben Spannung wie die Lampe gespeist
wird. Zwischen Regelteil und Referenzglied ist ein vorzugsweise
opto-elektronisches Rückkopplungsglied vorgesehen. Nachdem sich das
Referenzglied auf der Sekundärseite befindet, sind Toleranzen
des Optokopplers ohne Einfluß; sie werden durch das Referenz
glied, welches einen Meßverstärker einschließt, weitgehend kom
pensiert. Der Regelteil ist auf der Primärseite der getakteten
Spannungsquelle mit einem Steuereingang zur Steuerung der Aus
gangsspannung der Lampe versehen. Der Verbraucherstrom kann
vorteilhafterweise über einen Festwiderstand, der im Sekundär
kreis angeordnet ist, gemessen werden.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine zahnärztliche Einrichtung mit einem HF-Chirurgie-
Handstück und einem Ultraschall-Zahnsteinentfernungshandstück
in schaubildlicher Übersicht,
Fig. 2 schaltungstechnische Einzelheiten zum Betrieb der Ein
richtung nach Fig. 1 mit vereinfachter Darstellung des An
schlusses eines HF-Chirurgiehandstückes,
Fig. 3 vereinfachte Darstellung des Anschlusses eines Ultra
schall-Handstückes.
Die Fig. 1 zeigt in einer vereinfachten Darstellung eine zahn
ärztliche Einrichtung mit einem Versorgungsteil 1, an dem mit
tels Übertragungskabel 2 alternativ entweder ein HF-Chirurgie-
Handstück 3 oder ein Ultraschall-Zahnsteinentfernungshandstück
4 angeschlossen werden kann. Das HF-Chirurgie-Handstück 3 ist z. B.
mit einem Schneidwerkzeug 5 aus
gestattet, an dem HF-Leistung abgegeben wird. Unmittelbar be
nachbart dem Werkzeug 5 ist eine zur Beleuchtung der Präpara
tionsstelle dienende Lampe 6 vorgesehen, deren Lichtaustritts
stelle etwa auf die Werkzeugspitze gerichtet ist.
Das Zahnsteinentfernungshandstück 4 enthält in seinem Inneren
einen mit 7 angedeuteten Schwinger (piezoelektrisch oder magne
tostriktiv), der in üblicher Weise mit einem Werkzeug 8 me
chanisch gekoppelt ist. Der Schwinger wird mit einer Frequenz
von etwa 30 kHz, also im unteren HF-Bereich betrieben. Ebenso
wie beim Handstück 3, ist auch beim Handstück 4 im Bereich des
Werkzeuges 8 ein zur Beleuchtung der Präparationsstelle dienen
de Lampe 9 vorgesehen. Die beiden Lampen 6 und 9 werden ent
weder mit Gleichspannung oder mit NF-Wechselspannung von
50 bis 100 Hz betrieben.
Die Versorgung der beiden Handstücke einerseits mit HF-Energie
und andererseits mit NF-Leistung erfolgt vom Versorgungsteil 1
aus über das gemeinsame Übertragungskabel 2, welches nachfol
gend noch näher erläutert wird.
Der Aufbau des Versorgungsteiles 1 geht aus Fig. 2 hervor. Mit
10 ist ein HF-Teil bezeichnet, der in üblicher Weise aufge
baut ist und aus Sicherheitsgründen mit einem Übertrager 11 mit
galvanischer Trennung von Primär- und Sekundärkreis versehen
ist. Das gleiche ist auch für den HF-Teil 12 für das Zahnstein
entfernungshandstück vorgesehen; der Übertrager 13 enthält
ebenfalls eine galvanische Trennung von Primär- und Sekundär
kreis.
Mit 14 sind Umschaltmittel bezeichnet, mit denen alternativ ei
nerseits der Ausgang des HF-Teils 10 oder der Ausgang des HF-
Teils 12 und andererseits der Ausgang einer mit 15 bezeichneten
weiteren Versorgungsquelle in nachfolgend näher erläuterter
Weise mit den Leitungen des Übertragungskabels 2 verbunden
werden.
Das Übertragungskabel 2 ist ein Dreileiterkabel, welches im
vorliegenden Ausführungsbeispiel als Triax-Kabel ausgebildet
ist. Über den Mittelleiter 16 wird die HF-Energie vom HF-Er
zeuger 10 bzw. 12 auf-das Werkzeug 5 bzw. an den Wandler 7
übertragen. Der koaxial zum Mittelleiter angeordnete Abschirm
leiter 17 bildet zusammen mit einem zweiten, äußeren Abschirm
leiter 18 die Zu- und Ableitung der niederfrequenteren Ener
gie für die Lampen 6 bzw. 9. Im Falle der Benutzung eines
HF-Chirurgie-Handstückes ist die Lampe zwischen die Abschirm
leiter 17, 18 geschaltet (Fig. 2); im Falle einer Benutzung des
Ultraschall-Zahnsteinentfernungshandstückes ist die Lampe 9
zwischen Mittelleiter 16 und äußerer Abschirmleitung 18 ge
schaltet (Fig. 3). Die Dimensionierung der koaxial angeordneten
Leiter 16, 17, 18 richtet sich nach der zu übertragenden Lei
stung und nach den Erfordernissen des HF-Energieerzeugers. Der
äußere Abschirmleiter 18 liegt, da keine hohen Spannungsisola
tionen gefordert werden, mit nur geringem Abstand über dem
Abschirmleiter 17. Zur Isolierung kann z. B. eine dünne Folie
dienen. Im Anwendungsfall liegt die Betriebsspannung für die
Lampe bei etwa 3,5 Volt und einem Lampenstrom von 700 bis 1200
mA. Die abgegebene Leistung liegt also zwischen 2 bis 5 Watt.
Aufgrund der koaxialen Anordnung der beiden Abschirmleiter 17
und 18 besteht eine sehr starke kapazitive Kopplung, die eine
HF-Spannung von Schirm zu Schirm verhindert.
Anstelle der triaxial angeordneten Abschirmleiter ist es auch
denkbar, den äußeren Leiter um den Abschirmleiter 17 herum
zuwendeln, wodurch ebenfalls eine sehr starke kapazitive Kop
plung und damit ein Abblocken des HF-Teil gegenüber dem nie
derfrequenteren Energieträger zur Speisung der Lampen gegeben
ist.
Die Lampen 6 und 9 werden von einer getakteten Spannungsquelle
15, die Teil des Versorgungsteils 1 ist, versorgt. Um auch ein
Abblocken der HF-Spannung gegenüber dieser Spannungsquelle 15
zu verhindern, sind am Ausgang der Spannungsquelle zwei Induk
tivitäten 20, 21 vorgesehen. Die getaktete Spannungsquelle 15
enthält einen Übertrager 22 mit ebenfalls galvanischer Tren
nung. Der Übertrager 22 wird von einer Steuer-Spannungsquelle
UST betrieben. Im Primärkreis ist ein Regelteil 23 mit Lei
stungsteil 24 vorgesehen.
Um bei den getrennten Wicklungen und der an sich schlechten
Kopplung eine gut geregelte Spannung für die Lampen 6 und 9 zu
erreichen, ist im Sekundärkreis der Spannungsquelle 15 ein Re
ferenzglied 25 mit Meßwertverstärker vorgesehen, der eine
Spannungsreferenz enthält und der mit derselben Spannung be
trieben wird wie die Lampen 6 und 9. Eine Rückkopplung er
folgt über einen Optokoppler 26. Da sich das Referenzglied auf der
Sekundärseite befindet, bleiben Toleranzen des Optokopplers
ohne Einfluß; sie werden durch den Meßverstärker im Referenz
glied 25 kompensiert.
Der durch die beiden Induktivitäten 20 und 21 auftretende Span
nungsabfall, im Anwendungsbeispiel je 0,5 Volt, wird primär
seitig im Regelteil 23 kompensiert. Als Steuergröße für die
Kompensation wird der mittlere Betriebsstrom der Lampe be
nutzt.
Die Helligkeit der Lampen 6 und 9 kann über einen zusätzlichen
Steuereingang in Form beispielsweise eines Spannungsteilers 27
beeinflußt werden, mit dem die Ausgangsspannung UST verändert
werden kann.
Um eine genaue Kompensation des Spannungsabfalles über die In
duktivitäten 20 und 21 zu erreichen, kann die Kompensation auch
vom Referenzglied 25 übernommen werden. Hierzu kann auf der
Sekundärseite des Übertragers 22 ein Testwiderstand 28 vorge
sehen sein, mit dessen Hilfe der Lampenstrom gemessen wird.
Diesen Testwiderstand wird man zweckmäßigerweise dann vorsehen,
wenn der Lampenwiderstand bzw. der Lampenstrom nicht bekannt
sind. Der Spannungsabfall wird über den Widerstand 28 ge
messen und die Spannung dann so eingeregelt, daß am Ausgang
nach den beiden Induktivitäten, also zwischen den beiden Ab
schirmleitungen 17 und 18 die gewünschte Lampenspannung an
liegt.
Die Umschaltmittel 14 werden in Abhängigkeit von dem jeweils
angeschlossenen Handstück 3 oder 4 gesteuert. Hierzu ist ein
Steuerblock 30 vorgesehen, der ein strom- bzw. spannungsab
hängiges Meßglied 31 enthält, mit dem das Vorhandensein der
Lampe 6 bzw. 9 bei angeschlossenem Handstück 3 oder 4 durch
Strom- oder Widerstandsmessung erkannt und bei Kennung über ein
Relais 32 die erforderliche Umschaltung von der einen Versor
gungsquelle 10 auf die andere Versorgungsquelle 12 durchge
führt wird.
Ein wesentlicher Vorteil der vorbeschriebenen Einrichtung ist,
daß ein Ultraschallhandstück und ein HF-Chirurgiehandstück mit
Lampen versehen werden können, deren Energiezufuhr über das
gleiche Anschlußkabel erfolgt, über das auch die HF-Energie
übertragen wird. Durch die automatische Umschaltung infolge der
Handstückkennung wird eine sehr einfache und sichere Handhabung
erzielt. Die Lampen können sowohl zur Beleuchtung der Präpara
tionsstelle als auch zur Anzeige bestimmter Funktionen dienen.
Claims (9)
1. Zahnärztliche Einrichtung mit Mitteln zur Energiezufuhr an
ein zahnärztliches Handstück (4), welches ein durch einen im
Handstück angeordneten Schwinger (7) in Ultraschallschwingungen
versetzbares Werkzeug (8) enthält und/oder an ein zahnärztli
ches Handstück (3), welches ein mit hochfrequentem Strom be
treibbares Chirurgiewerkzeug (5) enthält, unter Verwendung
eines einerseits an einen elektrischen Versorgungsteil (1) und
andererseits an das Handstück (3, 4) anschließbaren Übertra
gungskabels (2), welches einen Mittelleiter (16) und eine
koaxial dazu angeordnete Abschirmleitung (17) enthält, wobei
die Einrichtung eine z. B. zusätzliche Versorgungsquelle (15)
zur Erzeugung von Gleichspannung oder einer im Vergleich zur
HF-Energie wesentlich niedrigeren Frequenz (NF) zum Antrieb
einer elektrischen Lampe (6, 9) enthält, dadurch ge
kennzeichnet, daß jedes Handstück (3, 4) eine
Lampe (6, 9) enthält und daß zur Übertragung einerseits der
HF-Energie und andererseits der Energie für die Lampe ein
gemeinsames Übertragungskabel (2) vorgesehen ist, an welches
die Handstücke (3, 4) alternativ anschließbar sind, wobei zur
Übertragung der Gleichspannung bzw. der NF-Energie zur Speisung
der Lampe ein dritter Leiter (18) vorhanden ist, der gegenüber
der Abschirmleitung (17) derart angeordnet ist, daß zwischen
Abschirmleitung (17) und drittem Leiter (18) eine starke ka
pazitive Koppelung besteht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zusätzliche Versorgungs
quelle (15) eine getaktete Spannungsquelle ist, die einen
Übertrager (22) enthält, in dessen Primärkreis ein Regelteil
(23) zur Kompensation des Spannungsabfalles an Induktivitäten
(20, 21) angeordnet ist, welche zwischen dem Ausgang der
Spannungsquelle (15) und dem Übertragungskabel (2) angeordnet
sind, daß im Sekundärkreis ein Referenzglied (25) angeordnet
ist, welches mit derselben Spannung wie die Lampe (6, 9)
gespeist wird, und daß zwischen Regelteil (23) und Refe
renzglied (25) ein opto-elektronisches Rückkopplungsglied
(26) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Regelteil (23) mit einem
Steuereingang zur Steuerung der Ausgangsspannung der Lampe (6,
9) versehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß auf der Sekundärseite des Über
tragers (22) ein Testwiderstand (28) vorgesehen ist, über den
der zur Lampe (6, 9) fließende Strom gemessen wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß in dem Versorgungsteil (1) eine
erste Versorgungsquelle (10) zur Erzeugung HF-Energie für das
Elektrochirurgiehandstück (3) und eine zweite Versorgungsquelle
(12) zur Übertragung von HF-Energie an den Wandler (7) zum Be
trieb des Ultraschallzahnsteinentfernungshandstückes vorhanden
sind, und daß Umschaltmittel (14) vorhanden sind, welche in
Abhängigkeit von dem gewählten Handstück (3, 4) die eine oder
andere Versorgungsquelle (10, 12) mit den Leitern (16, 17) des
Übertragungskabels (2) verbinden.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Energiezufuhr für die Lampe
(6, 9) bei gewähltem HF-Chirurgie-Handstück (3) über die Ab
schirmleitung (17) und den dritten Leiter (18) und bei gewähl
tem Ultraschallzahnsteinentfernungshandstück (4) über den Mit
telleiter (16) und den dritten Leiter (18) erfolgt, und daß die
Lampen (6, 9) in den jeweiligen Handstücken (3, 4) an zwei un
terschiedlichen Leitern (16, 18; 17, 18) angeschlossen sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Umschaltmittel (14) von
einem Steuerblock (30) umgeschaltet werden, welcher ein in den
Stromkreis der Lampe (6, 9) geschaltetes Strom- oder Spannungs
meßglied (31) enthält, welches bei Vorhandensein einer Lampe
im Handstück das Übertragungskabel mit derjenigen Versorgungs
quelle (10, 12) verbindet, welche dem mit der Lampe in dem
entsprechenden Schaltkreis versehenen Handstück (3, 4) zuge
ordnet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der dritte Leiter (18) um die
Abschirmleitung (17) gewendelt ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der dritte Leiter (18) eben
falls als Abschirmleitung ausgebildet und koaxial zur ersten
Abschirmleitung (17) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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Publications (2)
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| DE3739009C2 true DE3739009C2 (de) | 1995-06-29 |
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ID=6321866
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| DE3739009A Expired - Fee Related DE3739009C2 (de) | 1987-02-26 | 1987-11-17 | Zahnärztliche Einrichtung mit Mitteln zur Zufuhr von HF- und NF-Energie an ein zahnärztliches Handstück |
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- 1987-11-17 DE DE3739009A patent/DE3739009C2/de not_active Expired - Fee Related
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Owner name: SIRONA DENTAL SYSTEMS GMBH, 64625 BENSHEIM, DE |
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