DE3719971C2 - Numerische Steuervorrichtung - Google Patents
Numerische SteuervorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine numerische
Steuervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der Zeitschrift Elektronik,
"Konstruktionsdaten in NC Systeme überführen", Heft 25, vom
16. 12. 1983, Seite 26, bekannt.
Interaktive, numerisch gesteuerten Vorrichtungen sind in
der japanischen veröffentlichten Patentanmeldung (OPI)
Nr. 6 784/1978 beschrieben (entspricht der
US 4 477 754, und in der
US 4 490 781 (der hier verwendete Ausdruck "OPI"
bezeichnet eine nichtgeprüfte, veröffentlichte Anmeldung).
Bei den bekannten interaktiven numerischen
Steuervorrichtungen gibt gemäß Fig. 1 der Benutzer (1) einen
Befehl für eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeit in einem
interaktiven Modus ein, unter Verwendung einer
Tastatur (3) und eines Bildschirms (4) an der Vorderwand
der numerischen Steuervorrichtung, oder der Benutzer (1)
gibt einen derartigen Befehl unter Verwendung eines
Papierstreifens ein entsprechend eines Ausdrucksverfahrens,
das Wortadressen (F-Kode) verwendet. Bei diesem Vorgang
wird die Werkzeugvorschubgeschwindigkeit entsprechend der
Erfahrung des Benutzers (1) festgelegt. Wird die
Werkzeugvorschubgeschwindigkeit (Geschwindigkeit) während der Bearbeitung
ungeeignet, so stellt der Benutzer (1) die Geschwindigkeit
von Hand mittels eines Korrekturknopfs (5) nach.
Die vorausgehend beschriebenen bekannten numerischen
Steuervorrichtungen sind in folgender Hinsicht
nachteilig: In den Vorrichtungen wird, selbst wenn der
Umfang der Bearbeitung je Längeneinheit einer Werkzeugbahn
während der Bearbeitung verändert wird, die
Werkzeugvorschubgeschwindigkeit unverändert beibehalten,
und deshalb muß der Benutzer (1) die
Werkzeugvorschubgeschwindigkeit unter Verwendung des
Korrekturknopfs (5) während der Bearbeitung nachstellen.
Ist der Umfang der Bearbeitung sehr klein, dann ist es für
den Benutzer (1) schwierig, die Werkzeugvorschubgeschwindigkeit
nachzustellen. Liegt beispielsweise der Fall vor, bei
welchem die Werkzeugbahn, wie in Fig. 4A dargestellt ist,
ein Muster eines hin und zurück gerichteten Schneidvorgangs
aufweist, so wird die Werkzeugvorschubgeschwindigkeit
unverändert beibehalten, obgleich der Umfang bzw. die Größe
der Bearbeitung (7) der ersten Bearbeitungseinheit (6a)
gemäß den Fig. 5A und 6A sich von jenem der zweiten
Bearbeitungseinheit (6b) gemäß den Fig. 5B und 6B
unterscheidet. Daher ist die am Werkzeug im letztgenannten
Falle wirkende Last verschieden, so daß die Oberfläche des
Werkstücks eine ungleichmäßige Bearbeitung aufweist. Dies
beeinträchtigt die Lebensdauer des Werkzeugs in
nachteiliger Weise.
Aus der DE 35 30 593 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben einer
Werkzeugmaschine bekannt, wobei ein
Schneidwerkzeug in einer Reihe von diskreten
Vorschubschritten dem Werkstück zugeführt wird. Nach Beendigung des
Vorschubs für jeden Schritt wird das Schneidwerkzeug
zumindest teilweise aus dem Werkstück herausgezogen und
anschließend wieder in das Werkstück als Funktion des
Vorschubwertes des nächsten Vorschubschritts eingeführt.
Für jeden dieser Schritte wird mittels eines Speichers
abhängig vom Durchmesser des Schneidwerkzeugs und/oder des
Materialkoeffizienten ein Vorschubwert ermittelt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine numerische
Steuervorrichtung der eingangs genannten Art so
weiterzuentwickeln, daß die Werkzeugvorschubgeschwindigkeit
für die Bearbeitung eines Werkstückes entlang einer
Werkzeugbahn automatisch ermittelt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im
Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Die erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung umfaßt
einen Bearbeitungsort-Rechner (12) zur Bestimmung
einer Werkzeugbahn entsprechend Bearbeitungsdaten,
wie beispielsweise Bearbeitungsabmessungen,
eine Bearbeitungseinheit-Bildungsvorrichtung (13) zur
Aufteilung der somit bestimmten Werkzeugbahn in
Bearbeitungseinheiten,
einen Bearbeitungsgröße-Rechner (14) zur Berechnung
der Bearbeitungsgröße eines Werkstücks für jede der
Bearbeitungseinheiten der Werkzeugbahn,
eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeitsparameter-
Einstellvorrichtung (15) zur Einstellung eines
Werkzeugvorschubparameters
entsprechend der somit berechneten Bearbeitungsgröße
oder dgl., und
einen Werkzeugvorschubgeschwindigkeit-Rechner (16)
zur Steuerung einer Werkzeugvorschubgeschwindigkeit
entsprechend dem somit eingestellten
Werkzeugvorschubparameter.
Die Erfindung wird
an Hand der anschließenden
ausführlichen Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den
anliegenden Zeichnungen erläutert; es zeigt
Fig. 1 Darstellung einer bekannten
interaktiven numerischen Steuervorrichtung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Anordnung eines
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
numerischen Steuervorrichtung,
Fig. 3 eine Betriebsablaufsdarstellung,
Fig. 4A ein
Ausführungsbeispiel einer Werkzeugbahn,
und
Fig. 4B und 4C erläuternde Darstellungen
von Ausführungsbeispielen eines Verfahrens zur
Aufteilung der Werkzeugbahn in Bearbeitungseinheiten,
Fig. 5A und 5B erläuternde Darstellungen der
Bearbeitungseinheit, wie sie in der Werkzeugbahn
unmittelbar nach einem Werkzeugeindringvorgang
vorliegt, sowie die nachfolgende
Bearbeitungseinheit,
Fig. 6A und 6B Schnittdarstellungen, die jeweils die
Größe der Bearbeitung gemäß den Fig. 5A und 5B
darstellen, und
Fig. 7 bis 12 erläuternde Darstellungen für eine
Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele
eines Verfahrens zur Bestimmung eines
Werkzeugvorschubparameters für
die numerische Steuerungsvorrichtung gemäß der
Erfindung.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
numerischen Steuervorrichtung wird unter Bezugnahme auf
die Fig. 2 bis 6 beschrieben.
In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen (11)
einen Bearbeitungsdaten-Eingabebereich zur Eingabe von
Bearbeitungsdaten hinsichtlich der Bearbeitungsabmessungen,
des Werkstoffs eines Werkstücks (9) und der Werkzeuge (10).
Dabei werden diese Daten durch den Benutzer eingegeben
oder selbsttätig durch die numerische Steuervorrichtung
eingestellt. Ein
Bearbeitungsort-Rechner (12) bestimmt eine
Werkzeugbahn, die erhalten wird, indem die
Bearbeitungsabmessungen um den Radius eines Werkzeugs (10)
verschoben werden, die am Bearbeitungsdaten-Eingabebereich
(11) eingegeben werden. Eine
Bearbeitungseinheit-Bildungsvorrichtung (13) teilt
eine Werkzeugbahn (6) (Fig. 4A), die durch den
Bearbeitungsort-Rechner (12) bestimmt wird, in
Bearbeitungseinheiten (6a bis 6n) (Fig. 4B und 4C) auf, zwecks
Befehls der Werkzeugvorschubgeschwindigkeiten.
Ein Bearbeitungsbetrag-Rechner (14) berechnet die
Größe der Bearbeitung (7) oder (8) (Fig.
6A oder 6B) eines Werkstücks (9) für jede
der Bearbeitungseinheiten (6a bis 6n) der Werkzeugbahn
(6), und eine Werkzeugvorschubparameter-
Einstellvorrichtung (15) stellt einen
Werkzeugvorschubparameter entsprechend
der Bearbeitungsgröße (7) oder (8), die durch
den Bearbeitungsbetrag-Rechner (14) berechnet wurde, ein.
In der Werkzeugvorschubparameter-Einstellvorrichtung (15)
wird in jenem Fall, in welchem ein
Abstandsvorschub (A) (Fig. 4A, Fig. 5B) konstant ist,
die Bearbeitungsgröße für die erste Bearbeitungseinheit
(6a), die unmittelbar nach einem einleitenden Vorgang (Werkzeugeindringvorgang) (60),
in dem das Werkzeug (10) eindringt, verschieden von der
Bearbeitungsgröße für die übrigen Bearbeitungseinheiten
(6b bis 6n) gemacht.
Ein Werkzeugvorschubparameter für die erste
Bearbeitungseinheit (6a) wird groß eingestellt, während jener
für die übrigen Bearbeitungseinheiten (6b bis 6n) klein eingestellt
wird.
In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen (16) einen
Werkzeugvorschubgeschwindigkeits-Rechner zur Berechnung
einer geeigneten Werkzeugvorschubgeschwindigkeit
entsprechend den auf die genannte Weise eingestellten
Werkzeugvorschubparametern, den Daten
bezüglich des Werkstoffs des Werkstücks (9) und einem
zu verwendenden Werkzeug (10). Für den
Werkzeugvorschubgeschwindigkeit-Rechner (16) ist eine Tabelle
dieser Daten in einem Speicher gespeichert, der in der
numerischen Steuervorrichtung enthalten ist, so daß, wenn
die Werkzeugvorschubparameter, der
Werkstoff eines Werkstücks (9) und ein zu verwendendes
Werkzeug (10) bestimmt sind, die jeweilige
Werkzeugvorschubgeschwindigkeit aus der Tabelle
abgelesen werden kann.
Die Betriebsweise dieser
numerischen Steuervorrichtung wird durch
eine Betriebsablaufsdarstellung gemäß Fig. 3 erläutert.
Zunächst wird ein Einstellvorgang der Ausgangsdaten
durchgeführt, um die Daten einzugeben, die für die
Bearbeitung erforderlich sind (Stufe 1); d. h. die
Bearbeitungsabmessungen, der Werkstoff eines Werkstücks
(9), und das zu verwendende Werkzeug (10) werden bestimmt.
Anschließend wird eine Werkzeugbahn (6) entsprechend den
Bearbeitungsabmessungen gemäß Fig. 4A gebildet
(Stufe 2), und die auf diese Weise gebildete
Werkzeugbahn (6) wird gemäß Fig. 4B (Stufe 3) in
Bearbeitungseinheiten (6a bis 6n) aufgeteilt. Anschließend
wird festgelegt, ob die erste Bearbeitungseinheit (6a),
die unmittelbar nach einem Werkzeugeindringvorgang (einleitender Vorgang) (60)
vorliegt gewählt wird oder nicht (Stufe 4). Wird die
erste Bearbeitungseinheit (6a) gewählt, so wird der
Werkzeugvorschubparameter groß
eingestellt (Stufe 5). Wird eine der übrigen
Bearbeitungseinheiten (6b bis 6n) ausgewählt, so wird
der Werkzeugvorschubparameter klein
eingestellt (Stufe 6). Unter diesen Bedingungen wird
eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeit entsprechend dem
auf diese Weise eingestellten
Werkzeugvorschubparameter, den Daten
bezüglich des Werkstoffs des Werkstücks (9) und dem zu
verwendenden Werkzeug (10) eingestellt (Stufe 7), und
die Bearbeitungsdaten der auf diese Weise gewählten
Bearbeitungseinheit (6a bis 6n) werden der Werkzeugmaschine
(Stufe 8) übermittelt. Anschließend wird bestimmt, ob
die letzte Bearbeitungseinheit (6n) ausgewählt wird oder
nicht (Stufe 9). Wenn nicht, wird der Vorgang der
Stufe 4 erneut durchgeführt. Falls bestimmt wird, daß
die letzte Bearbeitungseinheit (6n) ausgewählt wurde,
wird der Betrieb der numerischen Steuervorrichtung
eingestellt.
Wie aus der vorausgehenden Beschreibung hervorgeht,
können mit der erfindungsgemäßen numerischen
Steuervorrichtung, selbst wenn die Bearbeitungsgrößen
für die Bearbeitungseinheiten (6a bis 6n) der Werkzeugbahnen (6)
verschieden sind, für die Bearbeitungseinheiten (6a bis 6n)
geeignete Werkzeugvorschubgeschwindigkeiten geliefert
werden, mit dem Ergebnis, daß die Oberfläche des
Werkstücks (9) eine Feinbearbeitung erhält.
Bei der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform der
Erfindung wird die Bearbeitungsgröße für die erste
Bearbeitungseinheit (6a), die unmittelbar nach dem
Werkzeugeindringvorgang (60) auftritt, verschieden
von jener der übrigen Bearbeitungseinheiten (6b bis 6n)
gemacht, und die Werkzeugvorschubparameter
werden entsprechend diesen Bearbeitungsgrößen eingestellt.
Jedoch können die gleichen Wirkungen erhalten werden,
indem die Werkzeugvorschubparameter
entsprechend dem Abstandsvorschub (A), und dem Volumen, dem
Gewicht, der Tiefe, dem Oberflächenbereich und dem
Querschnittsbereich eines bearbeiteten Teils an jeder
Bearbeitungseinheit (6a bis 6n) eingestellt werden.
Es werden nunmehr verschiedene Verfahren zur Einstellung
der Werkzeugvorschubparamter
beschrieben.
- 1) Ein Verfahren zur Einstellung von
Werkzeugvorschubparametern
entsprechend einem Abstandsvorschub:
Wird beispielsweise gemäß Fig. 7 ein Schneidvorgang parallel zur Axialrichtung ausgeführt, so wird ein Werkzeugvorschubparameter (der anschließend als "TP" bezeichnet wird) wie folgt bestimmt: TP = (Abstandsvorschub) / (Werkzeugdurchmesser).Ist TP gleich (1) oder größer, so wird festgelegt, daß eine 100%ige Last am Werkzeug (10) wirkt, und eine Werkzeugvorschubgrundgeschwindigkeit FO wird ausgegeben. Ist TP kleiner als (1), so wird eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeit (FO×TP) ausgegeben. - 2) Ein Verfahren zur Einstellung von
Werkzeugvorschubparametern
entsprechend der Härte eines bearbeiteten Teils an
jeder Bearbeitungseinheit (6a bis 6n):
Muß gemäß Fig. 8 das Werkzeug (10) unterschiedliche Werkstoffe A und B durchdringen, so wird der reziproke Wert der Scherfestigkeit eines jeden Werkstoffs A, B als Werkzeugvorschubparameter verwendet, und eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeit wird entsprechend dem Werkzeugvorschubparameter bestimmt. Das heißt, der Werkzeugvorschubparameter ist für einen harten Werkstoff klein und für einen weichen Werkstoff groß. - 3) Ein Verfahren zur Einstellung eines
Werkzeugvorschubparameters
entsprechend der Tiefe eines bearbeiteten Teils
in jeder Bearbeitungseinheit (6a bis 6n):
Falls gemäß Fig. 9 die Werkzeug-Eindringtiefen unterschiedlich sind, werden die Werkzeugvorschubparameter TP aus den Werkzeug-Eindringtiefen bestimmt. - 4) Ein Verfahren zur Einstellung eines
Werkzeugvorschubparameters TP
entsprechend dem Oberflächenbereich eines
bearbeiteten Teils an jeder Bearbeitungseinheit (6a bis 6n):
Gemäß Fig. 10 wird der Oberflächenbereich eines bearbeiteten Teils an jeder Bearbeitungseinheit berechnet, unter Verwendung von Daten, wie beispielsweise dem Radius eines zu verwendenden Werkzeugs (10) und einem Abstandsvorschub. Das Verhältnis des derart berechneten Oberflächenbereichs zu einem vorgegebenen Bezugswert wird als TP verwendet, und das Produkt aus TP und der Werkzeugvorschubgrundgeschwindigkeit F0 für den Bezugswert wird als die gesuchte Werkzeugvorschubgeschwindigkeit (F0×TP) verwendet.
Ist beispielsweise die Bearbeitungseinheit 1 mm und der Radius des Werkzeugs 5 mm, so ist der bearbeitete Oberflächenbereich 10 mm2 (=1 mm×5 mm× 2). Dieser bearbeitete Oberflächenbereich kann als Werkzeugvorschubparameter TP verwendet werden. - 5) Ein Verfahren zur Bestimmung eines
Werkzeugvorschubparameters TP
entsprechend der Querschnittsfläche eines
bearbeiteten Teils an jeder Bearbeitungseinheit (6a bis 6n):
Gemäß Fig. 11 wird die Querschnittsfläche eines bearbeiteten Teils an jeder Bearbeitungseinheit (3) berechnet, indem Daten bezüglich der Ausbildung (Radius) eines zu verwendenden Werkzeugs (10), eines Abstandsvorschubs, einer Eindringtiefe und der Dicke eines Werkstücks (9) verwendet werden. Das Verhältnis der auf diese Weise berechneten Querschnittsfläche zu einem vorbestimmten Bezugswert wird als TP verwendet, und das Produkt aus TP und der Werkzeugvorschubgrundgeschwindigkeit FO für den Bezugswert wird als die gesuchte Werkzeugvorschubgeschwindigkeit (F0×TP) verwendet.
Wird beispielsweise ein Werkstück (9) horizontal mit einem Kugelendfräser mit 5 mm Radius bearbeitet, und dringt dieser 20 mm tief ein, so ist die Querschnittsfläche des bearbeiteten Teils 189,25 mm2 (=pi×5 mm×5 mm / 2 + (20 mm-5 mm)×5 mm×2). Diese Querschnittsfläche kann als Werkzeugvorschubparameter TP verwendet werden. - 6) Ein Verfahren zur Bestimmung eines
Werkzeugvorschubparameters TP
entsprechend dem Volumen eines bearbeiteten Teils
an jeder Bearbeitungseinheit (6a bis 6n):
Gemäß Fig. 11 wird das Volumen eines bearbeiteten Teils an jeder Bearbeitungseinheit (6a bis 6n) berechnet, indem Daten bezüglich der Ausbildung (Radius) eines Werkzeugs (10), einer Eindringtiefe, eines Abgriffsvorschubs und der Dicke eines Werkstücks (9) verwendet werden. Das Verhältnis des auf diese Weise berechneten Volumens zu einem vorgegebenen Bezugswert wird als TP bestimmt, so daß das Produkt aus TP und der Werkzeugvorschubgrundgeschwindigkeit FO für den Bezugswert als gesuchte Werkzeugvorschubgeschwindigkeit F0×TP verwendet wird.
Ist beispielsweise die Bearbeitungseinheit 1 mm, eine Eindringtiefe 5 mm und wird ein flacher Stirnfräser mit 5 mm Radius verwendet, so ist das weggeschnittene Volumen bei der Bewegung des Werkzeugs um 1 mm, der Bearbeitungseinheit (6a bis 6n), gleich 50 mm3 (= 1 mm×5 mm×2×5 mm). Dieses Volumen kann als Werkzeugvorschubparameter TP verwendet werden.
Wird ein Kugelstirnfräser oder ein Sonderwerkzeug verwendet, dessen Form sich in Z-Richtung verändert, so ändert sich das weggeschnittene Volumen nicht linear mit der Größe der Eindringtiefe in Z-Richtung. Daher kann in diesem Falle das Volumen als Werkzeugvorschubparameter TP verwendet werden.
Die erfindungsgemäße numerische Steuervorrichtung wurde
unter Bezugnahme auf einen Schneidvorgang beschrieben.
Es ist jedoch offensichtlich, daß die numerische
Steuervorrichtung bei anderen speziellen
Bearbeitungsvorgängen mit den gleichen Wirkungen
eingesetzt werden kann, beispielsweise bei
Bearbeitungsvorgängen mittels Erodieren.
Wie vorausgehend beschrieben wurde, wird bei der
erfindungsgemäßen numerischen Steuervorrichtung die
Werkzeugvorschubgeschwindigkeit entsprechend der
Bearbeitungsgröße gesteuert, die für die
Bearbeitungseinheiten (6a bis 6n) einer Werkzeugbahn (6) vorgesehen ist.
Daher wird selbst bei einem Bearbeitungsvorgang, bei dem
die Größe der Bearbeitung die Längeneinheit einer
Bearbeitungsbahn nicht konstant ist, die Oberfläche des
Werkstücks (9) fein bearbeitet, und die Lebensdauer des
Werkzeugs (10) wird verlängert.
Claims (5)
1. Numerische Steuerungsvorrichtung für eine
Werkzeugmaschine, welche zum Bearbeiten eines Werkstücks
ein Werkzeug gemäß Bearbeitungsdaten entlang einer
Werkzeugbahn (6) führt, mit
- - einem Rechner (12) zum Berechnen der Werkzeugbahnen (6) gemäß den Bearbeitungsabmessungen; zum Bestimmen von einzelnen Bearbeitungseinheiten (6a, . . ., 6n) aus der Werkzeugbahn (6); und zum Festlegen einer Werkzeugvorschubgeschwindigkeit für jede der Bearbeitungseinheiten (6a, . . ., 6n); dadurch gekennzeichnet, daß
- - die jeweilige Werkzeugvorschubgeschwindigkeit aus einer Werkzeugvorschubgrundgeschwindigkeit (F0) und einem von der jeweiligen Bearbeitungseinheit (6a, . . ., 6n) abhängigen Werkzeugvorschubparameter (TP) gebildet wird.
2. Numerische Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Werkzeugvorschubparamter (TP) aus dem Radius des
verwendeten Werkzeuges (10) und dem Abstandsvorschub (A)
bestimmt wird.
3. Numerische Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Werkzeugvorschubparameter (TP) entsprechend der Härte
des Werkstückes (9) bei der jeweiligen Bearbeitungseinheit
(6a, . . ., 6n) bestimmt wird.
4. Numerische Steuerungsvorrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Werkzeugvorschubparameter (TP) entsprechend einer
Eindringtiefe und der Dicke des Werkstückes (9) bestimmt
wird.
5. Numerische Steuerungsvorrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Werkzeugvorschubgeschwindigkeitsparameter (TP)
entsprechend dem Zerspanungsvolumen der jeweiligen
Bearbeitungseinheit (6a, . . ., 6n) bestimmt wird.
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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