DE3717841A1 - Funkpeileinrichtung - Google Patents
FunkpeileinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Funkpeileinrichtung.
Eine übliche Art einer Funkpeileinrichtung, die zur Bestim
mung des Richtungswinkels eines Funksenders verwendet wird,
hat eine Anordnung von drei oder mehr nicht-kolinearen An
tennen. Die Hochfrequenzsignale (RF-Signale) an den Antennen
werden an Niederfrequenzen (Audiofrequenzen) moduliert und
dann kombiniert und mit einem einzigen AM-oder FM-Empfänger
(Amplitudenmodulationsempfänger oder Frequenzmodulations
empfänger) verarbeitet. Die Auswahl des Empfängers hängt von
der Verknüpfungsmethode ab. Nach einer Detektorstufe des
Empfängers werden die demodulierten Hochfrequenzsignale durch
phasenempfindliche Detektionsmethoden unter Verwendung der
Modulationswellenformen als Bezugssignale separiert und dann
durch einen Tiefpaßfilter geleitet und derart verarbeitet, daß
man Phasendifferenzwerte erhält, die Informationen über den
Richtungswinkel der empfangenen Peilsignale liefern. Die
Hochfrequenzsignale vor der Demodulation können zusammen mit
einem Bezugssignal verarbeitet werden, das von einer Bezugs
antenne der Anordnung abgeleitet wird, um die Wirkung irgend
einer Eigenfrequenzmodulation oder einer Frequenzabweichung
beim empfangenen Peilsignal auszuschalten.
Bei dieser üblichen Auslegung ist infolge der Erweiterung der
empfangenen Signalbandbreite aufgrund der Modulationstechnik
der Frequenzbereich der Informationsträgersignale vor der
Detektionsstufe des Empfängers relativ groß. Um sicherzustellen,
daß diese Signale nicht abgewiesen werden, muß daher der
Empfänger eine relativ große Bandbreite, beispielsweise in
der Größenordnung von KHz haben. Da die Demodulatoren nicht
lineare Einrichtungen sind, werden Störgeräusche in die breiten
Empfängerbandbreiten in die Peilprozessorbandbreite eingemischt.
Da dies eine effektive Rauscheliminierung behindert, müssen
die dem Empfänger zugeführten Antennensignale einen großen Stör
abstand haben und daher werden in der Praxis Antennen beträcht
licher Größe verwendet. Beispielsweise kann die Antennenan
ordnung Antennen haben, die aus Halbwellendipolen bestehen.
Diese sind hinsichtlich des Leistungsvermögens vergleichbar
mit üblichen Funkantennen und die Antennenanordnung läßt sich
schwierig oder unzweckmäßig herstellen und installieren. Fer
ner führt es zu einem unangemessenen Windwiderstand. Auch ist
es schwierig, Beeinflussungen hierdurch zu verhindern und Or
tungsfehler können infolge von zu starken Gegenkopplungen auf
treten.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Funkpeileinrichtung bereit
zustellen, die eine verbesserte Empfindlichkeit und Selektivi
tät bzw. Trennschärfe hat und die keine großen und sperrigen
Antennenanordnungen benötigt.
Nach der Erfindung wird hierzu eine Funkpeileinrichtung bereit
gestellt, die eine Anordnung von Funkpeilantennen und eine
Peilempfangseinrichtung aufweist, die derart eingerichtet ist,
daß sie von den jeweiligen Funkpeilantennen empfangenen Signale
verarbeitet, um eine Peilinformation aus den Phasendifferen
zen zwischen diesen Signalen zu erzeugen. Diese Funkpeilein
richtung zeichnet sich dadurch aus, daß auch eine Bezugsein
richtung vorgesehen ist, die derart eingerichtet ist, daß sie
ein Bezugssignal liefert, das eine Frequenz hat, das der tat
sächlichen Frequenz der durch die Antennen empfangenen Signale
zugeordnet ist, die aber einen größeren Störabstand als diese
Signale hat, und daß die Peileinrichtung derart beschaffen und
ausgelegt ist, daß sie die Peil- bzw. Richtinformation unter
Ableitung von den Phasendifferenzen zwischen dem Bezugssignal
und den zugeordneten Empfangssignalen liefert.
Da bei dieser Auslegung die empfangenen Signale unter Bezug
nahme auf ein Bezugssignal verarbeitet werden, das eine feste
Frequenzzuordnung zu den empfangenen Signalen (z.B. dieselbe
Frequenz) hat, ist es möglich, daß ein Phasendifferenzausgang
erzeugt wird, der eine schmale Bandbreite hat, die auf der
Bezugssignalfrequenz zentriert ist. Daher läßt sich ein Rau
schen wirksam beim Phasendifferenzausgang unter Verwendung ei
nes schmalen Bandfilters unterdrücken. Ferner kann die Peil
einrichtung mit hoher Empfindlichkeit und Trennschärfe selbst
bei relativ kleinen Antennen der Antennenanordnung arbeiten.
Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Empfindlichkeit weit
gehend durch das Bezugssignal anstelle der Peilantennen be
stimmt werden kann. In der Praxis können die Teile in der An
ordnung der Peilantennen verminderte Abmessungen im Vergleich
zu der Größe der Anordnung haben, die notwendig wäre, um eine
gleiche Empfindlichkeit bei einer üblichen Funkpeileinrichtung
zu erzielen. Alternativ kann eine gleichgroße Antennenanordnung
verwendet werden und man erhält eine verbesserte Empfindlich
keit.
Das Bezugssignal kann man von einer Bezugsantenne erhalten,
die eine größere Empfindlichkeit als die anderen Antennen der
Peilanordnung hat. Somit kann die Bezugsantenne beträchtlich
größere Abmessungen als die anderen Antennen haben. Bei einer
an einem Fahrzeug angebrachten Funkpeileinrichtung beispiels
weise kann die Bezugsantenne eine lange Peitschenantenne (z.B.
von der Art, die üblicherweise für Autoradioantennen verwen
det wird) sein und die anderen Antennen können beispielsweise
mehr als 20 dB weniger empfindlich und daher wesentlich kürzer
sein.
Gegebenenfalls kann jede beliebige Antennenanordnung ver
wendet werden. Bei einem System, das für eine 360° Reichweite
ausgelegt ist, können drei oder mehr einfache Peildipole
oder Peitschenantennen verwendet werden, die für alle im
Betrieb geeignet sind und die ein genau definiertes Phasen
zentrum mit einer einfachen mechanischen Anordnung haben.
Die Bezugsantenne, wenn sie vorgesehen ist, ist an eine ge
sonderte Antenne, die von einer wesentlich längeren Peitschen
antenne oder einer Antenne mit einem anderen Aufbau gebil
det werden kann. Andere Auslegungsformen sind möglich. Wenn
beispielsweise die Peilantennen abgestimmte Dipole sind, kann
die Bezugsantenne eine vertikale kolineare Halbwellenauslegungsform
haben und kann koaxial zu den Peilantennen angeordnet sein
oder sie kann eine Richtverstärkungsantenne, wie eine Yagi-
Antenne sein, die in einem entsprechend geeigneten Abstand
von den Peilantennen angebracht ist. Auch ist es möglich, die
Bezugsantenne als eine der Peilantennen zu nutzen. In diesem
Fall ist eine Phasenkorrektur erforderlich, um eine Kompensa
tion für die anomale Phasenverschiebung der empfindlicheren
Bezugsantenne relativ zu den anderen zu erreichen. Dies kann
in zweckmäßiger Weise mit Hilfe von Software unter Verwendung
eines Signals mit bekannter Richtung als ein Testsignal er
reicht werden.
Vorzugsweise weist die Funkeinrichtung, die die Signale von
den verschiedenen Antennen erhält, einen Empfänger auf, der
der Bezugsantenne zugeordnet ist und ferner weitere gesonderte
Empfänger, beispielsweise einen für jede Antenne in der Peil
antennenanordnung, wobei alle den gleichen lokalen Oszillator
nutzen. Jeder Empfänger verstärkt und verarbeitet das ent
sprechende Antennensignal linear ohne Modulation. Auf diese
Weise kann erreicht werden, daß der Ausgangsrauschabstand sich
weitgehend jenem des Bezugssignals annähert.
Alternativ können die Peilantennen sukzessiv in einem einzigen
Empfänger kommutiert bzw. umgetastet werden (d.h. sie sind
mit Umtastschaltungen sukzessiv gemäß einer vorbestimmten Folge
frequenz mit dem einzigen Empfänger verbunden) und ein zweiter
Empfänger kann der Bezugsantenne zugeordnet sein. Vorzugs
weise haben die beiden Empfänger denselben lokalen Oszilla
tor. Dies ist aber nicht wesentlich. Auch bei dieser Ausle
gungsform kann erreicht werden, daß der Ausgangsrauschab
stand sich weitgehend jenem des Bezugssignals annähert.
Bei gesonderten Empfängern ergibt sich die Problematik hin
sichtlich der Sicherstellung, daß die Phasenkennlinien alle
gleich sind. Da sich dies in der Praxis schwer erzielen läßt,
kann ein Selbsteichverfahren verwendet werden, bei dem in
periodischen Intervallen die Antennen abgekoppelt werden und
ein Signal mit identischer Phase und Amplitude an die Eingänge
aller Empfänger angelegt wird. Die Phasendifferenzen zwischen
den Empfängern kann dann ermittelt werden und es kann eine
entsprechende Kompensation vorgenommen werden. Dies kann un
ter Mikroprozessorsteuerung erfolgen, wodurch keine speziel
len Stabilitätserfordernisse bei den Empfängern notwendig
sind.
Die Bestimmung der Phasendifferenzen für die entsprechenden
Peilantennen kann unter Verwendung von synchronisierten Ver
stärkern bzw. Einfangverstärkern oder in äquivalenter Weise
mit Hilfe von Software erfolgen. Das Bezugssignal wird als
Steuerfrequenz für jeden Einfangverstärker verwendet und die
ses Signal wird mit dem zugeordneten Antennensignal ver
mischt, um einen Gleichstromausgang zu erhalten, der die
Phasendifferenz wiedergibt. Der Ausgang kann mit einem schma
len Tiefpaßfilter zur Rauschausfilterung gefiltert werden
und die unterschiedlichen Gleichstromausgänge von den unter
schiedlichen Peilantennen werden paarweise verarbeitet, um
Richtungsinformationen zu erhalten, und zwar nach Maßgabe
üblicher Interferometerprinzipien. Die Breite des Durchlaß
bereiches des Filters kann sehr klein gewählt werden, da das
Bezugssignal und das Peilsignal dieselbe Frequenz haben. In
der Praxis kann sich die Breite bis auf einige Hz belaufen.
Der Grenzfaktor ist die Ansprechzeit. Die Ansprechzeit nimmt
bei abnehmender Bandbreite zu. Für die meisten praktischen
Anwendungsfälle sind niedrige Bandbreiten von etwa 1 Hz
zweckmäßig.
Wenn die Peilantennen wie vorstehend genannt umgetastet bzw.
kommutiert werden und wenn ungleiche lokale Oszillatoren ver
wendet werden, liefert das Paar von Einfangsverstärkern der
vorstehend beschriebenen Art kein Gleichstromsignal, son
dern eine Differenzfrequenz, die gleich der kleinen Diffe
renz zwischen den lokalen Oszillatoren in den beiden Empfän
gern ist. In diesem Fall können die gewünschten Phasendiffe
renzen durch Autokorrelationsmethoden gemessen werden, bei de
nen die Echtzeitsignale von den Einfangsverstärkern mit ähnli
chen Signalen multipliziert werden, die um eine genau defi
nierte Umtastverweilperiode (typischerweise 5 ms) verzögert
und für die gleiche Periode gemittelt sind. Die Gleichstrom
ausgänge von der Autokorrelationsverarbeitungseinrichtung kön
nen dann mit schmalen Tiefpaßfiltern gefiltert werden, um das
Rauschen zu eliminieren und die unterschiedlichen Gleich
stromsignale entsprechend der jeweiligen Umtastperiode wer
den dann unter Verwendung üblicher Interferometerprinzipien
verarbeitet, um den Richtungswinkel zu erhalten. Bandbreiten
verminderungen von etwa 1 Hz sind auch hier wieder möglich.
In diesem Fall sollte ein zusätzlicher Phasen"fehler" bei der
interferometrischen Bestimmung zugelassen sein. Sein Wert
hängt von der präzisen Zuordnung zwischen der "Differenzfre
quenz" und dem Zeitverzögerungswert ab. Der Phasenfehler wird
zweckmäßigerweise mit Hilfe einer ähnlichen Autokorrelations
methode unter Verwendung einer Zeitverzögerung gemessen, die
genau der Hälfte der vorangehend angegebenen Verzögerung ent
spricht. Die gesamte vorstehend genannte Verarbeitung kann
man entweder mit Hilfe von Hardware oder mit Hilfe von Soft
ware oder auch unter Verwendung einer Kombination aus diesen
beiden durchführen.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher
erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt ein Blockschaltbild
einer Auslegungsform einer Funkpeileinrichtung nach der Er
findung.
Hierbei sind drei gleiche, kleinbemessene wenig empfindliche
Peilantennen 1 vorgesehen, die in Form einer nicht-kolinearen
Anordnung bekannter Geometrie angeordnet sind und es ist
eine größere Bezugsantenne 2 (z.B. eine Peitschenantenne)
mit größerer Empfindlichkeit vorgesehen. Die Antennen sind auf
einer Metallerdungsfläche 3 (z.B. einer Fahrzeugoberfläche)
angebracht. Die vier Antennen sind mit vier Empfängern 4 bis 7
mit Zwischenfrequenzausgängen verbunden, die von gesonderten
Bauteilen gebildet werden. Diese haben aber im wesentlichen
identische Charakteristika (oder phasengeeichte Charakteristi
ka). Die Antennen 1, 2 sind über vier abgestimmte Koaxialkabel
8 bis 11 mit den Empfängern 4 bis 7 verbunden.
Die Empfänger 4 bis 7 weisen Verstärker auf, die ein lineares
Verhalten für kleine Signale haben und sie können derart ein
gerichtet sein, daß sie ein gewünschtes niederfrequentes Zwi
schensignal von den Antennensignalen unter Verwendung einer
lokalen Überlagerungsfrequenz von einem gemeinsamen lokalen
Oszillator 12 ableiten.
Der Ausgang des Zwischenfrequenz-Bezugsempfängers 7 wird mit
Hilfe eines Mehrfach-Phasenschiebers 13 in zwei Kanäle aufge
teilt, die eine Phasenverschiebung von 90° haben und die bei
den um 90° phasenverschobenen Signale werden verwendet, um
den Zwischenfrequenzausgang jedes Peilempfängers 4 bis 6 un
ter Verwendung von Einfangverstärkern (vier Quadranten analoge
Multipliziereinheit) 14 bis 21 zu multiplizieren. Das Ergeb
nis sind zwei Gleichspannungen (oder äquivalente Darstellungen
in der Software) für jeden Peilempfänger und diese Spannungen
gehen dann durch einen Tiefpaßfilter, wozu identisch Tief
paßfilter 22 bis 29 verwendet werden. Jedes Paar kann dann
verarbeitet werden (indem man ARCTAN y/x nimmt), um die Pha
sendifferenz zwischen der Bezugsantenne 2 und der jeweiligen
Peilantenne 1 zu erhalten. Anschließend können durch Sub
traktion entsprechender Winkelpaare die Phasendifferenzen zwi
schen den Paaren von Peilantennen abgeleitet werden. Diese
werden dann zur Ermittlung des Richtungswinkels genutzt. Die
Verarbeitung erfolgt mit einem entsprechend programmierten
Mikroprozessor 30 und ein Mehrkanal-Analog/Digital-Wandler 31
ist vorgesehen, um die Filterausgänge mit dem Mikroprozessor
30 zu verknüpfen.
Bei der vorstehend genannten Ausbildungsform ist es möglich,
eine gute Empfindlichkeit zu erreichen, ohne daß man große
und hinderliche Peilantennen benötigt. Auch brauchen die Peil
antennen nicht mit dem Empfänger resonanz-abgestimmt oder lei
stungs-abgestimmt zu sein. Sie können somit eine größere Band
breite haben und es sind daher weniger Wechselwirkungen mit
dem Hochfrequenzfeld und miteinander zu befürchten, so daß
Fehler reduziert werden, die ihre Ursache in wechselseitigen
Beeinflussungen haben.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Einzelhei
ten der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausbildungsform
beschränkt. Beispielsweise können vier Peilantennen in einer
Rechteckanordnung oder in Form von zwei gesonderten Paaren
verwendet werden. Ferner kann die Bezugsantenne auch als eine
der Peilantennen genutzt werden. Auch ist es anstelle der Ver
wendung von Empfängern mit einem gemeinsamen lokalen Oszilla
tor möglich, ungleiche lokale Oszillatoren zu verwenden. An
stelle der Verwendung von gesonderten Empfängern für die Peil
antennen kann auch eine Umtastanordnung verwendet werden, bei
der die Peilantennen sukzessiv mit einem gemeinsamen Empfänger
nach Maßgabe einer vorbestimmt gesteuerten Wiederholung
frequenz verbunden werden, wobei eine übliche Umtasteinrich
tung zur Steuerung dieses Arbeitsablaufes vorgesehen sein
kann.
Claims (7)
1. Funkpeileinrichtung mit einer Anordnung von Peilan
tennen (1) mit einer Funkempfangseinrichtung (4 bis 6), die
derart eingerichtet ist, daß sie die von den jeweiligen Peil
antennen (1) empfangenen Signale verarbeitet, um eine Rich
tungsinformation aus den Phasendifferenzen zwischen diesen
Signalen zu ermitteln, dadurch gekennzeich
net, daß auch eine Bezugseinrichtung (2) vorgesehen ist,
die derart eingerichtet ist, daß sie ein Bezugssignal liefert,
das eine Frequenz hat, die der tatsächlichen Frequenz der
Signale zugeordnet ist, die mit den Antennen (1) empfangen wer
den, welche aber einen größeren Rauschabstand als die empfan
genen Signale hat, und daß die Funkeinrichtung (4 bis 6) der
art ausgelegt ist, daß sie eine Richtungsinformation, abge
leitet von den Phasendifferenzen, liefert, die zwischen dem
Bezugssignal und den jeweiligen Empfangssignalen ermittelt wird.
2. Funkpeileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß man das Bezugssignal von einer Bezugsantenne
(2) erhält, die eine größere Empfindlichkeit als die ande
ren Antennen (1) der Peilantennenanordnung hat.
3. Funkpeileinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bezugsantenne (2) beträchtlich größere Ab
messungen als die anderen Antennen (1) hat.
4. Funkpeileinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie auf einem Fahrzeug angebracht ist, und daß
die Bezugsantenne (2) eine lange Peitschenantenne ist.
5. Funkpeileinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antennenanordnung (1) drei oder mehr
an Wellenempfangsdipole oder Peitschenantennen aufweist und
die Bezugsantenne (2) hierzu gesondert vorgesehen ist.
6. Funkpeileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Funkempfangseinrichtung (4 bis 6)
einen gesonderten Empfänger für jede Antenne (1, 2) aufweist,
der das jeweilige Antennensignal empfängt, verstärkt und ohne
Modulation verarbeitet.
7. Funkpeileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß Einfangverstärker verwendet wer
den, um die Phasendifferenzen für die entsprechenden Peilan
tennen (1) zu bestimmen, daß das Bezugssignal als Steuerfre
quenz für jeden Einfangverstärker genutzt wird, und daß dieses
Signal mit dem entsprechenden Antennensignal vermischt wird,
um einen Gleichspannungsausgang zu erhalten, der die Phasen
differenz darstellt.
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| DE4314216A1 (de) * | 1993-04-30 | 1994-11-03 | Ant Nachrichtentech | Anordnung zum Lokalisieren eines Objektes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2191651A (en) | 1987-12-16 |
| GB8712332D0 (en) | 1987-07-01 |
| GB8612753D0 (en) | 1986-09-17 |
| US4809012A (en) | 1989-02-28 |
| GB2191651B (en) | 1990-06-27 |
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