DE3703580C2 - Vortriebsrohr zum Herstellen eines Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb - Google Patents
Vortriebsrohr zum Herstellen eines Tunnels im unterirdischen SchildvortriebInfo
- Publication number
- DE3703580C2 DE3703580C2 DE3703580A DE3703580A DE3703580C2 DE 3703580 C2 DE3703580 C2 DE 3703580C2 DE 3703580 A DE3703580 A DE 3703580A DE 3703580 A DE3703580 A DE 3703580A DE 3703580 C2 DE3703580 C2 DE 3703580C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- pipe
- jacking
- insertion end
- pipes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000005641 tunneling Effects 0.000 title description 8
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 49
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 49
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 229910001141 Ductile iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000000047 product Substances 0.000 description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 2
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 2
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000001141 propulsive effect Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 2
- 230000027455 binding Effects 0.000 description 1
- 238000009739 binding Methods 0.000 description 1
- 238000009750 centrifugal casting Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 208000018459 dissociative disease Diseases 0.000 description 1
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 1
- 239000012467 final product Substances 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/005—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries by forcing prefabricated elements through the ground, e.g. by pushing lining from an access pit
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B17/00—Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
- E21B17/02—Couplings; joints
- E21B17/08—Casing joints
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/02—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
- F16L21/03—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings placed in the socket before connection
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Lining And Supports For Tunnels (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Vortriebsrohr für im unterirdischen Vortrieb hergestellte,
insbesondere nicht begehbare Tunnel, bestehend aus einem Muffenrohr, das zur
Übertragung der Vortriebskraft Widerlagerflächen aufweist, und einer das
Muffenrohr bis auf ein mantelfreies Einsteckende umgebenden, außen zylindrischen
Ummantelung, wobei das mantelfreie Einsteckende länger ist als dessen
vorgesehene Einstecktiefe und im Bereich des Einsteckendes und im Bereich der
Muffe einander zugeordnete Widerlagerflächen vorhanden sind.
Aus der nachveröffentlichten DE 36 18 334 C1 ist ein gattungsgemäßes
Vortriebsrohr zur Verlegung im Boden mittels eines Preßverfahrens mit einem aus
Metall bestehenden inneren Rohrabschnitt und einem diesen umgebenden
Ummantelungsabschnitt bekannt, bei dem der innere Rohrabschnitt zur Übertragung
der Vortriebskraft ausgebildet ist und der Ummantelungsabschnitt im Abstand von
zumindest einem Ende des Vortriebsrohres endet.
Bei der geschlossenen Bauweise für die Herstellung nicht begehbarer
Tunnel oder Kanäle wird vielfach in zwei Schritten vorgegangen. Zunächst
wird unter Verwendung eines Vortriebsschildes ein Stahlrohrstrang von
einem Anfahrschacht zu einem Zielschacht vorgetrieben. In einem zweiten
Arbeitsgang werden dann die endgültigen Produktrohre (Vortriebsrohre)
im Anfahrschacht nachgesetzt und vorgeschoben, während gleichzeitig
im Zielschacht die Stahlrohre geborgen werden. Bei den Produktrohren
(Vortriebsrohren) handelt es sich um Muffenrohre, die mit ihrem Ein
steckende jeweils in die Muffe des schon vorgetriebenen Rohres einge
steckt und dann zusammen mit dem schon vorgetriebenen Rohrstrang wei
ter vorgetrieben werden. Die Muffenrohre besitzen einen durchgehend
zylindrischen Betonmantel, dessen Durchmesser dem Durchmesser des im
ersten Arbeitsgang vorgeschobenen Stahlrohrstranges entspricht. Der
Betonmantel bekannter Vortriebsrohre soll aber nicht nur die unterschied
lichen Außendurchmesser der Muffenrohre ausgleichen, sondern auch die
zum Vortreiben erforderlichen Axialkräfte übertragen. Deswegen besitzt
der Betonmantel eine verhältnismäßig große Wandstärke. Um ein Ausbrechen
des Betons an den aufeinanderstoßenden Stirnflächen der Betonmäntel
benachbarter Vortriebsrohre zu vermeiden, wird die dem Einsteckende
zugeordnete Stirnfläche des Betonmantels des neu
einzusetzenden Vorsteckrohres mit einem Holzring bestückt, bevor das Einsteckende in die
Muffe des schon vorgetriebenen Rohres eingesteckt wird.
Gelegentlich wird auch so vorgegangen, daß der Produktenrohrstrang zu
sammen mit dem Vortriebsschild mit Fräs- bzw. Bohrkopf vorgetrieben
wird und dieser Rohrstrang im Erdboden verbleibt. Dabei wird ein Ar
beitsgang eingespart.
Unterschiedliche Anforderungen an die Nennweite des herzustellenden
Tunnels einerseits und an die Abmessungen der jeweiligen Vortriebsein
richtungen (Vortriebsschild) andererseits können jedoch dazu führen,
daß die Vortriebsrohre mit einem Betonmantel ausgerüstet werden müssen,
der die erforderlichen Vortriebskräfte nicht oder nur unzureichend über
tragen kann. Dann sind Beschädigungen des Betonmantels und der Rohrver
bindungen möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Vortriebsrohr der gattungsgemäßen Art
anzugeben, das eine sichere Übertragung der Vortriebskräfte gwährleistet, ohne
daß es zu Beschädigungen des Betonmantels und der Rohrverbindungen kommt.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Vortriebsrohr der eingangs beschriebenen Art
bei dem die Widerlagerfläche am Einsteckende aus einem außerhalb der Muffe
liegenden und radial nach außen gerichteten Vorsprung gebildet wird und die
zugeordnete Widerlagerfläche die Muffenstirnwand ist.
Bei diesem Vortriebsrohr werden die Vortriebskräfte nicht mehr vom Be
tonmantel, sondern vom Rohr selbst übertragen. Die an den einander zuge
ordneten Widerlagerflächen im Bereich des Einsteckendes und der Muffe
auftretenden Flächenpressungen lassen sich bei Ausnutzung der werkstoff
eigenen Eigenschaften beherrschen. Das gilt insbesondere dann, wenn
die Muffenrohre aus duktilem Gußeisen bestehen. Die Wandstärke des Be
tonmantels braucht nur so groß zu sein, daß das Vortriebsrohr mit Aus
nahme des mantelfreien Einsteckendes zylindrisch ist. Das schließt je
doch nicht aus, daß aus anderen Gründen eine größere Wandstärke des
Betonmantels gewählt wird.
Vorzugsweise sind die Stirnflächen des Einsteckendes sowie der Muffen
grund als einander zugeordnete Widerlagerflächen ausgebildet und das
mantelfreie Einsteckende ist länger als der Abstand des Muffengrundes
von der Stirnseite der Muffe. Die Widerlagerfläche des Muffengrundes
kann sich radial nach außen weiter erstrecken als die Widerlagerfläche
des Einsteckendes und es sollen radiale Anschläge für das Einsteckende
vorgesehen sein. Dadurch ist gewährleistet, daß
benachbarte Vortriebsrohre sich gelenkig zueinander bewegen können und der
Rohrstrang auch mit üblichen Krümmungsradien vorgetrieben werden kann.
Wenn nur kleine gelenkige Bewegungen zwischen benachbarten Vortriebs
rohren zu erwarten sind, reicht es aus, wenn die Widerlagerflächen,
also die Stirnfläche des Einsteckendes und der Muffengrund, als Kreis
ringflächen ausgebildet sind, die sich radial zur Rohrachse erstrecken.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnfläche des Einsteckendes und der Muffengrund als kreis
ringförmige Ausschnitte einer Kugeloberfläche ausgebildet sind, wobei
der Mittelpunkt der Kugel im Schnittpunkt der Rohrachsen zweier mitein
ander verbundener und relativ zueinander abgewinkelter Vortriebsrohre
liegt. Bei dieser Ausführung ist die Stirnfläche des Einsteckendes bei
allen innerhalb der radialen Anschläge möglichen Winkelstellungen der
benachbarten Vortriebsrohre vollflächig auf der Widerlagerfläche des
Muffengrundes abgestützt. Die sich aus den Materialeigenschaften erge
benden zulässigen Flächenpressungen können also voll genutzt werden.
Um das Einführen des Einsteckendes in die Muffe und insbesondere das
Heranführen der Stirnfläche des Einsteckendes an den Muffengrund zu
erleichtern, können sich an die Widerlagerflächen Einführkonen anschlie
ßen, die insbesondere auch so ausgebildet sein können, daß sie gleich
zeitig die radialen Anschläge definieren.
Eine weitere Ausführungsform sieht vor, daß die Widerlagerfläche im
Bereich des Einsteckendes von einem radial nach außen gerichteten Vor
sprung, z.B. einem am Einsteckende angestauchten Wulst, gebildet wird
und die zugeordnete Widerlagerfläche die Muffenstirnwand ist. Hierbei
bleibt die Stirnfläche des Einsteckendes frei von Vortriebskräften.
Da erfindungsgemäße Vortriebsrohre gegenüber herkömmlichen Vortriebs
rohren größere Nennweiten und dünnere Betonmäntel aufweisen, können
sie beim Herstellen eines Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb,
bei dem nach Maßgabe des Schildvortriebs ein Rohrstrang abschnittsweise
von einem Anfahrschacht zu einem Zielschacht vorgetrieben wird, vor
zugsweise unmittelbar hinter dem Vortriebsschild vorgetrieben werden
und dann als Produktenrohrstrang im Erdreich verbleiben.
Unabhängig davon, ob die Vortriebsrohre gleich hinter dem Vortriebs
schild oder in einem anschließenden Arbeitsgang vorgetrieben werden,
können die Fugen zwischen den Stirnflächen der Betonmäntel benachbarter
Vortriebsrohre mit einem dauerhaft elastischen Material verfüllt werden.
zwischen benachbarten Vortriebsrohren.
Im folgenden werden in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele
der Erfindung erläutert; es zeigen:
Fig. 1 bis 3 einen Längsschnitt durch den Anschlußbereich zweier
benachbarter Vortriebsrohre in drei verschiedenen
Ausführungsformen,
Fig. 4 bis 8 jeweils eine modifizierte Ausführungsform im Ausschnitt.
Die dargestellten Vortriebsrohre dienen zum Herstellen eines nicht be
gehbaren Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb, bei dem unter Ver
wendung eines Vortriebsschildes ein nicht dargestellter Stahlrohrstrang
von einem nicht dargestellten Anfahrschacht zu einem nicht dargestellten
Zielschacht vorgetrieben wird. In einem zweiten Arbeitsgang werden die
Vortriebsrohre als Produktenrohre im Anfahrschacht nachgesetzt und als
Rohrstrang vorgeschoben, während gleichzeitig im Zielschacht die Stahl
rohre geborgen werden. Die dargestellten Vortriebsrohre können bevorzugt
auch unmittelbar hinter dem Vortriebsschild vorgetrieben werden, so
daß ein Arbeitsgang eingespart wird.
Jedes Vortriebsrohr besteht aus einem Muffenrohr 1 mit einer Muffe 2
und einem Einsteckende 3. Der Innenraum der Muffe 2 ist in bekannter
Weise zur Aufnahme eines Dichtringes 4 ausgebildet. Bei der dargestell
ten Ausführung handelt es sich um eine sogenannte Tyton-Dichtung. Das
Muffenrohr 1 ist einschließlich seiner Muffe 2 von einem außenzylindri
schen Betonmantel 5 umgeben. Das Muffenrohr 1 ist insgesamt aus dukti
lem Gußeisen im Zentrifugalgießverfahren hergestellt und anschließend
mit dem Betonmantel 5 versehen. Das Einsteckende 3 ist mantelfrei. Die
Länge des mantelfreien Einsteckendes 3 ist größer als die vorgesehene
Einstecktiefe (Abstand der Stirnfläche 8 des Einsteckendes 3 von der
Stirnseite 7 der Muffe 2).
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung bilden die Stirnfläche 8
des Einsteckendes 3 und der Muffengrund 6 die einander zugeordneten
Widerlagerflächen und sind als kreisringförmige Ausschnitte einer Ku
geloberfläche ausgebildet, wobei der Mittelpunkt der Kugel im Schnitt
punkt der Rohrachsen zweier miteinander verbundener und relativ zuein
ander abgewinkelter Vortriebsrohre liegt. Der Radius R dieser Kugel
ist in Fig. 1 angedeutet. Die Widerlagerfläche des Muffengrundes 6
erstreckt sich radial nach außen weiter als die Stirnfläche 8 des Ein
steckendes 3, so daß auch bei gegeneinander verschwenkten Vortriebs
rohren die Stirnfläche 8 des Einsteckendes 3 vollflächig auf der Wider
lagerfläche des Muffengrundes 6 abgestützt ist. Die Schwenkbewegung
wird begrenzt durch die radiale Erstreckung des Muffengrundes 6 bzw.
durch die sich daran anschließende Muffenwandung 9, die radiale Anschlä
ge bildet.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung bezeichnen gleiche Bezugs
zeichen gleiche Teile. Die Stirnfläche 8 des Einsteckendes 3 und der
Muffengrund 6 sind als Kreisringflächen ausgebildet, die sich radial
zur Rohrachse erstrecken. Neben dem Muffengrund 6 ist an der Innenseite
der Muffenwandung 9 eine ringförmige Stufe 10 vorgesehen, die als radia
ler Anschlag für das am Muffengrund 6 abgestützte Einsteckende 3 dient,
welches jedoch innerhalb der Stufe 10 mit Spiel angeordnet ist, so daß
die Abwinkelung der beiden Vortriebsrohre gegeneinander begrenzt werden
kann.
Auch bei der Ausführung nach Fig. 3 bezeichnen gleiche Bezugszeichen
gleiche Teile. Wie auch bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die Stirn
fläche 8 des Einsteckendes 3 und der Muffengrund 6 als Kreisringflächen
ausgebildet, die sich radial zur Rohrachse erstrecken. An den Muffen
grund 6 und an die Stirnfläche 8 schließen sich Einführkonen 11, 12
an, die das Einführen des Einsteckendes insbesondere auf dem letzten
Abschnitt, bevor die Widerlagerflächen aufeinandertreffen, erleichtern.
Die Einführkonen 11, 12 sind so ausgebildet, daß sich zwischen ihnen
ein Spiel befindet und die beiden Vortriebsrohre kontrolliert gegenein
ander abgewinkelt werden können.
Wenn ein Vortriebsrohr im Anfahrschacht nachgesetzt und mit seinem Ein
steckende 3 in die Muffe 2 des schon vorgeschobenen Vortriebsrohres
eingeführt worden ist, wird die Fuge 15 zwischen den Stirnseiten 13,
14 der Betonmäntel 5 benachbarter Vortriebsrohre mit einem dauerhaft
elastischen Material ausgefüllt, z.B. mit einem Kitt oder einem Schaum
stoff.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist in den Muffengrund 6 ein ge
schlitzter Druckausgleichsring 16 aus einem druckfesten, elastisch-pla
stisch verformbaren Material, z.B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff
eingesetzt. Der Ring 16 bildet das Widerlager 20 für das Einsteckende 3
des angrenzenden Muffenrohres. Mit 17 ist eine rohrinnere Korrosions
schutzschicht bezeichnet.
Die Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen
das muffenseitige Widerlager 20 aus einem ringförmigen eingekammerten
Druckausgleichskörper besteht, der in einer im Muffengrund 6 umlaufen
den Ringnut 21 (Fig. 6) oder in einem am Muffengrund 6 abgestützten,
geschlitzten Haltering 22 (Fig. 5) angeordnet ist. Im Bereich der Ring
nut 21 (Fig. 6) ist die Muffe 2 wandverdickt.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 7 und 8 werden die beiden
einander zugeordneten Widerlagerflächen einerseits von einem äußeren
radialen Vorsprung im Bereich des Einsteckendes 3 des Rohres und an
dererseits von der Muffenstirnfläche 7 des angrenzenden Rohres gebildet.
Der radiale Vorsprung kann ein am Einsteckende 3 angestauchter Wulst
18 (Fig. 7) oder ein aufgeschweißter metallischer Ring 19 (Fig. 8) sein.
Der in die Muffe 2 eingeführte Teil des Einsteckendes 3 des Rohres bleibt
längskraftfrei.
Die Erfindung erzielt vielfach ein vorteilhaft großes Verhältnis der
lichten Produktenrohrweite zum Bohrdurchmesser des Erdkanals. Auch die
zwischen dem Anfahrschacht und dem Zielschacht gegebene Vortriebsstrecke
kann in ihrer Länge meist deutlich größer gewählt werden im Vergleich
zu üblichen Vortriebsstrecken.
Bezugszeichenliste
1 Muffenrohr
2 Muffe
3 Einsteckende
4 Dichtring
5 Betonmantel
6 Muffengrund, Widerlagerfläche
7 Stirnseite der Muffe
8 Stirnfläche des Einsteckendes, Widerlagerfläche
9 Muffenwandung; radialer Anschlag
10 Stufe; radialer Anschlag
11 Einführkonus
12 Einführkonus
13 Stirnseite
14 Stirnseite
15 Fuge
16 Druckausgleichring
17 Korrosionsschutzschicht
18 Stauchwulst
19 Aufschweißring
20 Widerlager
21 Ringnut
22 Haltering
2 Muffe
3 Einsteckende
4 Dichtring
5 Betonmantel
6 Muffengrund, Widerlagerfläche
7 Stirnseite der Muffe
8 Stirnfläche des Einsteckendes, Widerlagerfläche
9 Muffenwandung; radialer Anschlag
10 Stufe; radialer Anschlag
11 Einführkonus
12 Einführkonus
13 Stirnseite
14 Stirnseite
15 Fuge
16 Druckausgleichring
17 Korrosionsschutzschicht
18 Stauchwulst
19 Aufschweißring
20 Widerlager
21 Ringnut
22 Haltering
Claims (4)
1. Vortriebsrohr für im unterirdischen Vortrieb hergestellte,
insbesondere nicht begehbare Tunnel, bestehend aus einem
Muffenrohr (1), das zur Übertragung der Vortriebskraft Widerlagerflächen
aufweist, und einer das Muffenrohr (1) bis
auf ein mantelfreies Einsteckende (3) umgebenden, außen zylindrischen
Ummantelung, wobei das mantelfreie Einsteckende
(3) länger ist als dessen vorgesehene Einstecktiefe und im
Bereich des Einsteckendes (3) und im Bereich der Muffe (2)
einander zugeordnete Widerlagerflächen vorhanden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen am Einsteckende
(3) aus einem außerhalb der Muffe liegenden und radial
nach außen gerichteten Vorsprung (18; 19) gebildet wird und
die zugeordnete Widerlagerfläche die Muffenstirnwand (7)
ist.
2. Vortriebsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der radial nach außen gerichtete Vorsprung eine am Rohr angestauchte
Wulst (18) ist.
3. Vortriebsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der radial nach außen gerichtete Vorsprung ein an der Außenfläche
des Muffenrohres (1) befestigter metallischer Stützring
(19) ist.
4. Vortriebsrohr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Muffenrohr (1) aus duktilem
Gußeisen besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3703580A DE3703580C2 (de) | 1987-02-06 | 1987-02-06 | Vortriebsrohr zum Herstellen eines Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3703580A DE3703580C2 (de) | 1987-02-06 | 1987-02-06 | Vortriebsrohr zum Herstellen eines Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3703580A1 DE3703580A1 (de) | 1988-08-18 |
| DE3703580C2 true DE3703580C2 (de) | 1993-10-21 |
Family
ID=6320352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3703580A Expired - Fee Related DE3703580C2 (de) | 1987-02-06 | 1987-02-06 | Vortriebsrohr zum Herstellen eines Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3703580C2 (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3822276A1 (de) * | 1987-07-24 | 1989-02-02 | Bohrtec Gmbh & Co Kg Fuer Bohr | Vorpressrohr |
| DE3914788A1 (de) * | 1989-05-05 | 1990-11-08 | Thyssen Industrie | Vortriebsrohr fuer im unterirdischen vortrieb hergestellte tunnel |
| DE3922985A1 (de) * | 1989-07-12 | 1991-01-17 | Halbergerhuette Gmbh | Rohrverbindung fuer vortriebsrohre, die in vortriebstechnik unterirdisch verlegt werden |
| GB9001770D0 (en) * | 1990-01-25 | 1990-03-28 | Stanton Plc | Pipe joints and couplings and parts thereof |
| DE9106846U1 (de) * | 1991-06-04 | 1991-08-22 | Thyssen Industrie Ag, 4300 Essen | Vortriebsrohr aus duktilem Gußeisen |
| DE4132251C1 (de) * | 1991-09-27 | 1992-11-19 | Buderus Guss Gmbh, 6330 Wetzlar, De | |
| FR2701750B1 (fr) * | 1993-02-19 | 1995-04-07 | Pont A Mousson | Ligne de tuyaux de fonçage, et tuyau de fonçage correspondant. |
| US5842817A (en) * | 1996-03-28 | 1998-12-01 | Mcp Industries, Inc. | Pipe compression ring |
| DE19860259B4 (de) * | 1998-12-24 | 2006-05-11 | Gildemeister Tief-, Stahlbeton- U. Rohrleitungsbau Gmbh & Co. Kg | Vortriebsrohrleitung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4506931A (en) * | 1979-01-15 | 1985-03-26 | United States Pipe And Foundry Company | Method and apparatus for mining |
-
1987
- 1987-02-06 DE DE3703580A patent/DE3703580C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3703580A1 (de) | 1988-08-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3618334C1 (de) | Vortriebsrohr | |
| DE69603315T2 (de) | Muffenverbindung für Kunststoffrohre | |
| DE3703580C2 (de) | Vortriebsrohr zum Herstellen eines Tunnels im unterirdischen Schildvortrieb | |
| EP0273221B1 (de) | Rohrverbinder aus Muffe und Einsteckteil | |
| DE3590016T1 (de) | Isolierende Kupplung für Schwerstangen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3040117A1 (de) | Kugelgelenk-rohrkupplung | |
| DE60112111T2 (de) | Dichtungsring zur verbindung zweier teleskopartig einführbarer betonkomponenten | |
| DE69911119T2 (de) | Schutzhülle für Kabel oder Rohrleitungen | |
| EP0572371A1 (de) | Tunnelausbau in Tübbingbauweise | |
| EP0476295B1 (de) | Vorrichtung zum Auskleiden von Rohrleitungen mit einer Innenbeschichtung | |
| DE2610996C3 (de) | Isolierrohrkupplung | |
| EP0257287B1 (de) | Druckdichte Rohrverbindung für ein stählernes Vortriebsrohr | |
| DE2517050C2 (de) | Rohrverbindung | |
| DE2422747A1 (de) | Kupplung fuer die uebertragung von drehmomenten zwischen koaxialwellen | |
| DE3117225C2 (de) | ||
| EP0348761A2 (de) | Verfahren zum Verbinden von Rohrabschnitten an schaumstoffgedämmten Rohrleitungen | |
| DE7723698U1 (de) | Rohrverbindungsvorrichtung | |
| EP0029904A2 (de) | Ringgedichtete Rohrsteckverbindung | |
| DE3600028C1 (de) | Vorrichtung zum elastischen Verbinden zweier Mantelrohrleitungen | |
| DE3223040A1 (de) | Bohrlochverschluss | |
| DD252647A5 (de) | Vorrichtung zum verbinden von rohren | |
| DE69112438T2 (de) | Rohrverbindungen, Kupplungen und Teile davon. | |
| DE2016440C3 (de) | Rohrverbindung | |
| DE69406816T2 (de) | Rohrvortriebsstrang und entsprechendes Vortriebsrohr | |
| DE3125274C2 (de) | Verfahren zum Bau von kurvenförmig verlaufenden Tunneln nach dem Rohrvorpreßverfahren und dazu geeignete Rohre |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: E21D 9/06 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |