Verfahren zur Umänderung von nassen Dichtungen bei Gasreinigern in
trockene Dichtungen. Bei der Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Gaswerken durch
Hinzufügung von Wassergasanlagen wird das Wassergas durch die gebräuchlichen Schwefelwasserstoffreiniger
hindurchgeleitet und gereinigt. Die durch die erheblich größere Gesamtgasmenge verursachten
Druckverluste werden durch einen entsprechend höheren Eingangsdruck am Reiniger
überwunden. Für diesen hohen Druck reichen aber die Wasserverschlüsse der Reiniger
nicht aus, so daß solche mit trockener Dichtung verwandt werden müssen. Um indessen
die bestehenden Reiniger mit Wasserverschlüssen dem hohen Druck anpassen zu können
und sie auf einfache und billige Weise mit einer trockenen Dichtung auszurüsten,
wird gemäß der Erfindung Beton oder eine andere erhärtende Masse in die Wassertassen
eingefüllt und der Deckel mit einer Leiste versehen, die durch entsprechende Mittel
auf die Betonfüllung aufgedrückt wird. Diese Mittel sind zweckmäßig in bekannter
Weise wie bei den unmittelbar als trockene Dichtungen hergestellten Dichtungen im
Beton verankert oder werden noch am Boden der Tasse befestigt.Procedure for converting wet seals on gas cleaners to
dry seals. In increasing the efficiency of gas works by
With the addition of water gas systems, the water gas is removed by the common hydrogen sulfide purifiers
passed through and cleaned. The caused by the considerably larger total amount of gas
Pressure losses are caused by a correspondingly higher inlet pressure on the cleaner
overcome. However, the water closures on the cleaner are sufficient for this high pressure
not off, so that those with a dry seal must be used. To meanwhile
to be able to adapt the existing cleaners with water closures to the high pressure
and to equip them with a dry seal in a simple and cheap way,
according to the invention concrete or another hardening mass is in the water cups
filled and the lid provided with a bar, which by appropriate means
is pressed onto the concrete filling. These funds are useful in well known
As with the gaskets produced directly as dry gaskets in
Concrete anchored or are still attached to the bottom of the cup.
In der Zeichnung ist ein nach dem neuen Verfahren umgeänderter Reiniger
dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Schnitt durch den Reiniger, wobei auf der
einen Seite die bisherige nasse Dichtung und auf der anderen Seite die umgeänderte
trockene Dichtung dargestellt ist, Abb. a eine vergrößerte Darstellung der umgeänderten
Dichtung.The drawing shows a cleaner modified according to the new process
shown, namely Fig. r shows a section through the cleaner, with on the
on the one hand the previous wet seal and on the other hand the changed one
dry seal is shown, Fig. a is an enlarged view of the modified
Poetry.
An dem Reinigerkasten a ist die Wassertasse c angebracht, in welche
der Deckel b mit der Wand d hineinragt und dadurch einen gasdichten - Verschluß
bewirkt. Steigt der Druck innerhalb des Reinigers so hoch, daß die Wasserfüllung
diesem nicht mehr den entsprechenden Widerstand entgegenstellen kann, so wird das
Wasser aus der Tasse herausgedrückt und damit der Verschluß aufgehobsn. Für höhere
Gasdrucke muß daher eine andere Dichtungsart vorgesehen werden. Um aber bei den
bereits vorhandenen Reinigerkästen teure Umbauten zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung
die Tasse beispielsweise mit Beton angefüllt und die Tauchwand d vom Deckel
b entfernt. Statt ihrer wird eine Leiste f angebracht, welche sich auf die
Oberfläche der Betonfüllung auflegt, die vorteilhaft noch mit einem reinen Zementaufstrich
versehen wird. Die Leiste, die beispielsweise aus Gummi bestehen kann, wird in einer
Fassung g gehalten, die ihrerseits mittels eines Winkeleisens e am Deckel befestigt
ist. Um einen dichten Abschluß zu bewirken, ist es erforderlich, den Deckel durch
besondere Mittel mit seiner Leiste auf die Betonfüllung zu pressen. Zu diesem Zweck
sind am Deckel Konsolen h vorgesehen, auf welche sich Handrädchen h auflegen, die
auf Spindeln i aufgeschraubt werden können. Diese sitzen mittels eines Gelenkes
ausschwenkbar an Zangen in, die in bekannter Weise in der Betonfüllung der Tasse
verankert sind. Gegebenenfalls können sie auch noch durch Schrauben st mit dem Boden
der Tasse in Verbindung gebracht werden.The water cup c is attached to the detergent box a, into which the lid b protrudes with the wall d and thereby effects a gas-tight closure. If the pressure inside the cleaner rises so high that the water filling can no longer offer the appropriate resistance, the water is pushed out of the cup and the closure is opened. A different type of seal must therefore be used for higher gas pressures. However, in order to avoid expensive conversions with the detergent boxes that are already present, according to the invention the cup is filled with concrete, for example, and the immersion wall d is removed from the cover b. Instead, a strip f is attached, which rests on the surface of the concrete filling, which is advantageously also provided with a pure cement spread. The bar, which can for example consist of rubber, is held in a socket g, which in turn is fastened to the cover by means of an angle iron e. In order to achieve a tight seal, it is necessary to press the cover with its strip onto the concrete filling by special means. For this purpose, consoles h are provided on the cover, on which handwheels h rest, which can be screwed onto spindles i. These sit by means of a hinge on pliers which can be swiveled out and which are anchored in the concrete filling of the cup in a known manner. If necessary, they can also be connected to the bottom of the cup by means of screws.